Erfahrung mit Alk Inhibitor

    Erfahrung mit Alk Inhibitor

    Hallo
    Wie ich schon in anderen Themen kurz berichtet habe wurde bei meinem Mann im November 2015 die Diagnose Alk positives Adenokarzinom festgestellt. Zuerst wurde nach gefühlten 1000 Voruntersuchungen und ewiger Wartezeit mit Xalkori begonnen was er scheinbar nebenwirkungsarm und mit gutem Erfolg vertragen hat. Nach insgesamt 2,5 Monaten musste diese Therapie abgebrochen werden wegen starkem Anstieg der Transaminasen. Nach Ca 2 Monaten Therapie Pause (1 . Stabilisierung der Leberwerte und 2 . zögern der Ärzte wie es jetzt am sinnvollsten weitergeht) haben wir uns in einer anderen Klinik eine weitere Meinung eingeholt. Dort wurde mit Zykadia gestartet. Nach 3 Blutabnahmen innerhalb jetzt 6 Wochen erneut starker Anstieg des gamma GT aber nur langsames Ansteigen von GPT und GOT. Das letzte Telefonat mit dem Doc war wieder die Tendenz zur Therapie Pause????? Wer hat Erfahrungen damit. Bei mir steigt die Panik schon wieder ins Unermessliche.......
    Hoffnungsvolle Grüße
    Gabi
    Hallo Gabi,

    mit welcher Zykadia Dosis wurde zuletzt behandelt? Die vollen 750 mg? Wie hoch ist die GGT gestiegen? Sollte der Wert rückläufig sein, steigt man im Regelfall mit einer reduzierten Dosis ein. Also entweder 450mg oder 600mg. Ist ein CT nach Beginn der Therapie durchgeführt worden? Hat dein Mann Metastasen in der Leber? All das sind Faktoren die Einfluss auf die Leberwerte haben können.

    Ich drücke euch die Daumen.
    GGT 1300 ist natürlich ein Wort. Und er nimmt aktuell noch die 750 mg? Man sollte sicher pausieren, dann engmaschig die Leberwerte kontrollieren und bei dieser doch ausgeprägten Toxizität mit 450 mg/d wieder beginnen. Wenn die Werte dann stabil sind, ggf steigern auf 600 mg und wieder engmaschig kontrollieren. Seid ihr in einem Lungenkrebs-Zentrum in Behandlung?
    Hatte man bei Xalkori einen Versuch der Dosisreduktion unternommen?
    Hallo und speziell @peraspera,
    welche Erfahrungen gibt es denn insgesammt bei ALK-Inihibitoren mit dem Pausieren. Hat das einen Einfluss auf die Wirkdauer des Medikamentes?
    Verändert zum Beispiel die Absetzung und die erneute Einnahme die progressionsfrei Zeit (abzgl. der therapiefreien Zeit)?

    Verzeihung, wenn die Frage hier etwas die ursprüngliche FRage des TE sprengt, es passte nur ganz gut hier hinein.

    Dir @Gabi, hoffentlich eine tragfähige und erfolgversprechende Lösung. Es gäbe noch eine weiteres Medikament mit Alectinib, was probiert werden könnte. Die Frage ist, ob dort nicht ebenso sie Leberthematik hochkommt.

    Grüße, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo

    GGT war gestern bei 1600 . Ist wie du schon gesagt hast peraspera..... Medi s sind pausiert und bei Regeneration der Leberwerten mit reduzierter Dosis Wiedereinstieg.
    Die Frage von dir dagehtnochwas interessiert Mo ich auch, da es mit dem xalkori schon das gleiche Procedere war.....
    Die erste Klinik in der wir waren wollte aus diesem Grund gar nicht erst mit Zykadia starten.
    Die Meinung des Arztes war da vergeudete Zeit lieber sofort cisplatinhaltige Chemo und Ganzhirnbestrahlung.....
    Ich weiß da manchmal nicht mehr wo wir besser aufgehoben sind .....

    Gruss Gabi