Erfahrung mit Bestrahlung, Chemo, Antikörpertherapie nach Laryngektomie?

    Hallo Renate,

    wenn man den Berichten über Gögging glauben darf sind sie wesentlich besser geworden in den letzten Jahren. Lymph Drainage länger als 25 Minuten meint mein jetziger Physiotherapeut bringt nichts, da die Organe die Flüssigkeir die in 45 Minuten Drainage daher kommt gar nicht aufnehmen und verarbeiten können. Er hat jetzt meine Termine auf 20-25 Minuten gekürzt,dafür aber 4 mal die Woche. Den Mittwoch und das Wochenende bleibt zum "erholen".

    Ob das nun besser sein wird, werde ich wohl erst nach der Reha sehen, außer die machen das genau so.

    Logopäde wäre gut, da ich noch die Ruptus Stimme lernen will, damit ich unabhängig von jeglichen Hilfsmitteln bin. Ich kann sie zwar ein bisschen, habe aber Probleme genügend und schnell Luft in die Speiseröhre zu bringen. So ereicht es nur für wenige Worte mit großen Lücken zwischen den Worten.

    Essen ist mir weitgehen egal, ich esse alles und kann es auch meistens schlucke, wenn es mal klemmt ein kleiner Schluck Wasser und es passt wieder.

    Es kann also alles nur besser werden und Ihr werdet es hier reglmäßig lesen.

    Schöne Grüße
    Horst
    Einen wunderschönen Guten Abend, oder sonst etwas,

    so ein verfluchter Dreck aber auch, jetzt geht heute Abend das Ventil schon wieder kaputt. Nachdem es eigentlich von Anfang an nicht wirklich funktionierte, es war gleich nach einer Stunde wieder undicht und zwischendurch immer wieder mal, verweigerte es grundsätzlich am Morgen seinen Dienst indem es absolut nichts durchließ, ich bekam kein Wort raus am Morgen. Allerdings war es dann auch dicht. :whistling:

    Nun ist es also wieder undicht und irgendwie weiß ich schön langsam nicht mehr was ich machen soll. Morgen soll ich nach Bad Gögging und ich frage mich ob die einen HNO haben, der wechseln kann, oder ob ich vorher noch bei meinem HNO, der immer nicht wechseln will wegen der Infektionsgefahr vorbei fahren soll und dann halt etwas später nach Gögging komme.

    Schöne Grüße
    Horst
    Hallo Horst,

    die sollten wohl einen HNO haben, weil es da eine HNO-Phoniatrie gibt.

    Trotzdem einfach anrufen und deinen Fall schildern.

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo,

    also das Ventil konnte hier in Bad Gögging nicht getauscht werden. GsD war eine Vertretung von meinem HNO so freundlich das zu erledigen, denn sonst wäre es ein Problem geworden mit der Reha.

    Der erste Eindruck ist durchwachsen, das Personal ist freundlich an der Rezeption besonders, das WLan funktioniert, das Fernsehprogram ist na ja, der TV und die Zimmereinrichtung könnte noch vom Bau des Hauses stammen. Der Aufzug trägt das Datum 1992 und so alt könnte auf alle Fälle der Fernseher sein.

    Das Gespräch mit dem Doc soll gegen 15 Uhr erfolgen und dann bin ich mal gespannt was da raus kommt. Besser gesagt auf welche Anwendungen ich mich hier gefasst machen darf. Ganz erschließt sich mir der Sinn einer "stationären" Reha bisher noch nicht. Ich hoffe nach dem Gespräch mit dem Doc bin ich schlauer.

    Schöne Grüße
    Horst
    Hallo Wangi,

    na ja, Anreisestress hätte ich bei einer ambulanten gerade mal 4 km über Land, nachdem ich erst mal nach 300km ein wenig warm werde, ist das kein Stress, können aber die bei der DR nicht wissen.

    So nun aber zu der großen Enttäuschung, das Programm bis Freitag habe ich heute Abend bekommen und es ist ernüchternd. Da frage ich mich nun wirklich was ich hier soll und ob die mir beim Gespräch überhaupt zugehört haben. Wie ich hier ja schon geschrieben habe, sind mir die Lymphdrainagen besonders wichtig, da ich ja endlich mal wieder einen normalen Hals haben möchte. Nun das habe ich schon vorher in den Fragebögen geschrieben und auch heute dem Arzt gesagt. Gut meinte er und hat auch gesagt, dass der Hals schon sehr stark geschwollen ist. Dann fragte er mich ob ich in eine onkologische Gruppe möchte, ich erklärte ihm das mich das nicht sonderlich interessiert, da ich hier im KIZ bin und da genug höre und erfahre. Er meinte nur ok! Wie es mit meiner Psyche steht? NA sehr gut, da habe ich keine Probleme. OK! Ich sagte ihm dass ich mit meiner HWS Probleme habe und man da etwas machen könnte. Ja gut das können wir machen. Wie es denn mit meiner Kraft aussieht? Ich sehr gut, habe das Haus außen renoviert, neue Türen eingebaut und bin nun innen am umbauen, da meine Eltern zu uns ziehen, Küche einbauen, Leitungen verlegen, Wasser und Strom installieren, bin gut drauf. OK! Was könnten sie denn noch brauchen, ich ja ich wollte die Ruptusstimme lernen, damit ich nicht vollkommen von dem Ventil abhängig bin. Ja gut, da brauchen wir den Logopäden! OK!

    So und nun meine Anwendungen für diese Woche:

    Inhalation jeden Tag einmal ????????????????????? ok ich habe meine Inhalationsgeräte dabei, aber wenn sie meinen! Es war keine Rede davon!

    Lgopädie "Aufnahme"

    Medizinisches Aufbautraining 2 mal (Krafttraining) ???? wollte ich nicht

    Onkologische Gruppe ? wollte ich nicht

    Psychologisches Gespräch ? Wollte ich nicht

    Fango könnte für die HWS was sein, es steht nichts dabei für was Wärme ist aber nicht sinnvoll für das Lymphödem

    Sozialberatung ok kann helfen

    Ja das war es dann für diese Woche!

    Ich werde morgen früh noch einmal beim Arzt vorbei schauen. Kann doch nicht sein, das ich keine einzige Lymph Drainage bekomme. Das ist das Wichtigste, eigentlich der Punkt, warum ich zur Reha gefahren bin. Und nun - bekomme ich weniger als zuhause, das kann es doch nicht sein. Wenn das so bleibt, dann fahre ich wieder nachhause, da bekomme ich mehr.

    Ich bin aber auch so was von angefressen, das kann ich keinem sagen. Mir reichts eigentlich schon nach einem Tag, wenn ich das gewusst hätte! Mein Vater hat es mir gesagt, der war vor über 40 Jahren mal auf Kur und sagte einmal und nie wieder, dabei ist es auch bei ihm geblieben. Selbst als er ein künstliches Kniegelenk bekam, war er auf keiner Reha oder ähnlichem, er wusste wohl warum.

    Schöne Grüße
    Horst
    Hallo Horst,

    die Aufnahmegespräche für die Rehamaßnahmen sind immer sehr unterschiedlich. Ich habe mich nach einer Reha bei der Arge-Krebs beschwert und mir wurde daraufhin mitgeteilt, dass die Klinik ohne Ankündigung besucht wurde und ein sehr unangenehmes Gespräch führen musste. Das Problem ist das die Kliniken einen Pauschalbetrag für jeden Patienten bekommen und versuchen am Minimum zu Arbeiten.

    Trotzdem wird in anderen Kliniken auf die Wünsche der „Gäste“ eingegangen. Jetzt kommt das aber, jeder möchte z.B. die Lymphdrainage haben und auf der Liste muss Platz sein. Wenn der Arzt allerdings die Lymphdrainage nicht verordnet hat gibt es auch keine. Sprich direkt mit der Physioabteilung.

    Kläre vor allen Dingen wie sich die Wärme für die HWS mit deinem Lymphödemen verhält. Jede Art von Wärme ab Schulterblätter verstärken die Ödeme im Halsbereich. Ich hatte mal die gleiche Verordnung und da wurde die Wärme von der Physiotherapeutin dort abgelehnt und an der LWS angelegt.

    Die Inhalation wird immer sehr gerne gemacht. Beschäftigt den Patienten und kostet nicht viel. Leider wird diese sehr oft mit Salzwasser ausgeführt, was bei uns Mund-/Halsgeschädigten nicht immer gut kommt und fürchterlich reizt.

    Die Gespräche sind teilweise eine Auflage der RV, genauso wie die Pflicht zum Besuch der Vorträge.

    Suche schnellstens ein klärendes Gespräch.

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo Boebi,
    ich hab ja versucht dem Horst das nahe zu legen wie es dort ist. Bei mir sind es sieben Jahre und es hat sich scheinbar nichts geändert in Bad Gögging. Logopädie täglich und Lymphdrainage höchstens alle 2 Tage und dann nur 20 minuten. Die hatten und haben keine Leute dort. Außerdem waren die Physios sehr oft krank und da ist dann noch schnell eine Lymphdrainage ausgefallen.
    Das mit dem inhalieren kenne ich auch.
    Also mir hat es damals nicht gefallen. ob es mir viel gebracht hat, ich weiß es nicht. Viele Vorträge, z.B. über richtiges Essen mit wenig Fett usw.. War für mich ein toller Vortrag, nachdem ich ja gar nichts essen durfte und mir darüber über eine Stunde was anhören mußte.
    Auch ohne Auto kommt man da nicht aus dem Haus. Man kann da nicht mal ein Brötchen kaufen. Ich sag immer: Bad Gögging hat nicht mal eine Postleitzahl(gehört zu Neustadt an derDonau)
    Hoffe dir und deiner Frau geht es soweit gut.
    Wir fahren am Samstag mit dem Bus an die Blumenrivera.
    Liebe Grüße
    Renate
    Hallo Renate,

    dir und deinem Lebensgefährten wunderschöne Tage und erholt euch gut für die anstrengenden Tage in Berlin. Wir freuen uns auf euch.

    Liebe Grüße
    Boebi und auch seine Frau
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo Horst,
    ist sicher deine erste Reha, mir war es auch immer zu wenig. Also ausruhen und sich freuen, wenn überhaupt was anliegt. :)

    Inhalation nur einmal am Tag ist normal, daher sollst du ja deine eigenen Geräte mitbringen. Die Salzlösung dafür bekommst du ja i.d.R.

    Krafttraining ist auch gleich Beschäftigungstherapie und nicht alle sind so fit. Ging mir genauso. Ist obligatorisch. Mangels Geräte in Bad Münder, blieb da nur das Ergometer und Nordic-Walking, klasse, ich war ausgelastet.

    Psychologisches Gespräch ist auch obligatorisch, ebenso der Ernährungstherapeut. Die müssen dich erst einmal einschätzen. Danach wird sich dass mit der onkologischen Gruppe wahrscheinlich auch erledigen.Schön wäre eine Selbsthilfegruppe vom Kehlkopfoperierten Verband einmal pro Woche.

    Sozialberatung bekommt auch jeder. Viele haben z.B. noch nicht einmal die Schwerbehinderung beantragt. Fachkenntnis der Beratung hängt sehr vom Berater ab , um es mal vorsichtig aus zu drücken. Ich hatte meinen Ausweis schon dabei…… ?(

    Logopäde sollte sich bei einmal am Tag einspielen, ebenso wie eine Anwendung/Tag im Physiotherapeutischen Bereich.

    Vier "Anwendungen" pro Tag und Wochenende frei sind normal, mehr kannst du kaum erwarten.
    Du sollst dich schließlich erholen und keinen Stress haben. Der Kurschatten braucht ja auch noch etwas Zeit. :thumbsup:

    Die Klinik macht immer nur soviel und sowenig wie die Leistungsträger bezahlen.

    Also nicht ärgern, sondern genießen und mitnehmen was geht....

    Grüße Jörg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „JoergFB“ ()

    Also mir hat jede Reha etwas gebracht ud gerade die AHB hat mich auf die Beine gestellt. Ich hatte in den ersten Rehas kein Krafttraining sondern so eine Gruppen Gymnastik und das war auch gut so, konnte mich ja kaum noch auf den Beinen halten. Drainiage brauchte ich nicht, dafür musste meine Schulter wieder hergestellt werden, weil da bei der OP ein Nerv beschädigt war. ICH habe sehr profitiert von allen Rehamaßnahmen bis jetzt.

    Gruß Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo,

    so nun bin ich eine Woche hier auf Reha. Inzwischen weiß ich einiges mehr und kann sagen, dass sie hier alles nach ihren Möglichkeiten machen. Was nicht geht, das geht halt nicht und so wie mir gesagt wurde, gehen eigentlich nur 4 LD in der Woche, ich habe nun 5 mal die Woche.

    Inzwischen haben sich die Behandlungen auf das "Brauchbare" eingespielt, damit kann man leben, es werden teilweise interessante Vorträge mit eingestreut, aber es bringt mich nicht in Versuchung dieses öfters zu machen, jedenfalls bisher nicht.

    Die Reha wird mir also leider nicht wirklich helfen können. Was sie aber kann ist mir Wege aufzuzeigen, die ich vorher vielleicht noch nicht gesehen habe. Ich habe auf alle Fälle wieder wesentlich mehr Lust mich zu bewegen, was aber auch am Wetter liegen kann, denn vor den Bestrahlungen und Chemo (Antikörper) hatte ich diese Lust auch.

    Grundsätzlich geht es mir gut, bis auf den dicken Hals, der einfach nicht klein zu kriegen ist.

    Das Rehazentrum ist gut, die Mitarbeiter sehr freundlich und kompetent. Man bekommt auf Fragen immer Antworten und kann auch jederzeit zu den Ärzten "vordringen". Das finde ich echt super. Die Einrichtungen hier sind auch soweit alle in Ordnung.

    Die Zimmer haben sicher schon bessere Zeiten gesehen, aber die Betten sind super, die Matratzen nicht durchgelegen und grundsätzlich sind die Zimmer absolut blitzsauber. Das man hier noch einen Fernseher "Portable 37 cm in 4:3 Format findet" hätte ich allerdings nicht gedacht. Den habe ich mal kurzerhand durch einen 24" Flachbild ersetzt. So sieht man wenigstens ein bisschen was.

    Eine richtige "Bewertung" der Reha Einrichtung werde ich dann im Bewertungs Thread einstellen, allerdings erst wenn ich wieder zuhause bin.

    Schöne Grüße an Alle
    Horst
    Hallo Horst,

    auch wenn es sich vielleicht dumm anhört, aber es ist immer das was man daraus macht. Wir müssen alles, aber wirklich alles mitnehmen.

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo Horst,

    dann hast du ja ein Drittel/Viertel schon hinter dir.

    Tja, die Reha-Klinik stehen alle immer kurz vor der Insolvenz nach der Gesundheitsreform. Da wird ein TV erst ausgetauscht, wenn er kaputt ist und Röhrengeräte halten ewig..... :D. Ich hatte damals auch noch so eine kleine Röhre, mein Nachbar schon Flatscreen. Sei froh, dass du sogar schon W-Lan hast. In Bad Münder gab es nur ein Terminal für 3,-/h, da musstest du dir auch selber mit LTE helfen.

    Warst du jetz am WE zu Hause oder hast du die Ruhe in der Klinik genossen :P

    Grüße Jörg
    Hallo,

    ja Boebi, so ist es wirklich, es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Aber am Anfang sah das nicht danch aus, dass ich hier viel mitnehmen könnte. Aber es hat sich relativiert und inzwischen kann man so einiges Gutes aus den Anwendungen ziehen.

    Hmmh Joerg kann sein, macht aber nicht den Eindruck, weil ------ sie dieses Jahr einen Neubau beginnen und die Phoniatrie auf über das Doppelte aufstocken wollen. Macht man das, wenn man kurz vor der Insolvenz ist? Ich denke sie rechnen und ich denke das können sie gut, sonst würde es diesen Neubau nicht geben. Rechnen heißt aber auch sparen und zwar überall dort wo es möglich und oder sinnvoll ist. Es macht eben keinen Sinn einen 16:9 ins Zimmer zu stellen, da hast Du vollkommen Recht, weil sie ihr Geld auch mit dem 4:3 bekommen und wegen einem neuen TV auch nicht mehr Geld bekommen.

    WLan kostet hier 10 Euro, für den kompletten Aufenthalt, echt moderat, die Tiefgarage schlägt mit 2,10 Euro pro Nacht zu Buche, ist aber unumgänglich, da in und um das Rehazentrum keine Parkplätze sind. Habe noch nicht mal welche für Besucher finden können.

    So das war es dann erst mal wieder, schöne Grüße vom heiter bis wolkigen Bad Gögging!

    Horst
    Hallo Horst,

    na ist doch schön dass es sich relativiert hat. Das mit dem Tv Gerät hatte ich auch öfter, und das mir als Film Junkie ;).
    Aber ich bin immer wenig zum Schauen gekommen und die Nachrichten sieht man auf so einem Alten genauso gut.
    Eine gute Rest-Reha wünsche ich dir.

    LG Wangi
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    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo Horst,

    es ist doch erfreulich das du die Reha doch noch als sinnvoll empfindest und zum Fernseher:

    Du sollst da abends nicht vor der Kiste hocken, sondern dich mit anderen zusammensetzen, Erfahrungen austauschen, euch ganz einfach unterhalten oder völlig sinnfrei z.B. Karten spielen.

    Für die Nachrichten wird das „Dampfgerät“ doch noch reichen.

    Weiter eine erfolgreiche Reha und komme gestärkt zurück. :thumbup:

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo,

    ja das mit dem TV ist wirklich nicht so schlimm, habe ja einen adäquaten hier und Abends mit anderen abhängen - mitnichten sage ich nur mitnichten. Ich habe seit der OP ein massives Hörproblem auf dem rechten Ohr, da verstehe ich fast überhaupt nichts mehr. Links geht es einigermaßen. Da ich vorher schon Hörgeräte hatte, ist das so eine Sache. Ich tu mich also in Räumen die viel Hall haben oder in denen eine gewisse Geräuschkulisse herrscht schon relativ schwer etwas zu verstehen.

    Das ist aber nicht das Hauptproblem, denn zum zusammen sitzen und ratschen, bzw. Karten spielen oder so, braucht es Leute mit denen man kann :D , aber da genau hapert es massiv. Bisher habe ich nur einen Mitstreiter gefunden, mit man wirklich anständig ratschen kann, aber der spricht leider noch so leise, dass ich fast nichts verstehe. Also a bissl schwierig das Ganze.

    Aber eins kann ich jetzt schon sicher sagen und das wird sich auch nicht mehr ändern, das wird die einzige Reha in meinem Leben bleiben. All das was ich hier Gutes rausziehen kann, könnte ich zuhause auch bekommen. Zuhause aber fühle ich mich wohl, habe meine gewohnte Umgebung, kann tun und lassen was ich will setzte meine Termine dann wann ich sie haben will.

    Das Hauptproblem hier ist allerdings das ich mich einfach nicht wohl fühle. Denn etwas wesentliches was ich zum Leben brauche fehlt hier. Jetzt werden sicher einige sagen, sei doch froh wenn Du mal von zuhause weg bist, nein, das bin ich nicht, weil meine Frau mir einfach fehlt, und die kann keiner ersetzen. Wir sind nur durch solche Sachen zu trennen, auch beruflich kam das schon das Ein oder Andere mal vor. Nur eben nicht so lange. Das können wir beide nicht ab, wir gehören zusammen, dann geht es uns beiden gut. Wir waren beide der Meinung, die Reha würde mir gut tun und deswegen sollte ich sie machen. Müssen wir halt in den sauren Apfel beißen. Nachdem ich jetzt aber sehe, dass eigentlich alles was hier gemacht wird, auch zuhause gemacht werden kann, werde ich sicher nie mehr eine Reha beantragen oder wenn sie an mich herangetragen wird einer solchen zustimmen. Denn gut gehen wird es mir nur mit meiner Frau und nicht ohne sie.

    So nun habe ich mal ausgeplaudert, wie sehr wir beide uns lieben, dass seit dem ersten Tag und auch noch nach 30 Jahren, die wir dieses Jahr verheiratet sind. Uns gibt es immer nur im Doppel Pack. Wir lachen immer darüber, wenn über Ehen gesprochen wird und dann der berühmte Satz kommt, "Das gibt es doch in jeder Ehe mal, ganz normaler Streit halt", nein gibt und gab es bei uns noch nie!

    Gesund werden kann "ICH" wirklich nur zuhause. :thumbsup:

    Schöne Grüße
    Horst

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mystica“ ()

    Hallo Horst,
    da hab ich für deine nächste Reha eine gute Idee. Klinik Sonneneck in Wyk auf Föhr und du nimmst, so wie Boebi (Herzliche Grüsse) deine Herzallerliebste einfach mit und während du Anwendungen hast und in der Intensität kannst du sie nicht zu Hause machen, erkundet sie die tolle Insel und findet sehenswerte Orte die ihr euch in deiner Freizeit dann zusammen anguckt ;).

    Lieben Gruß
    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Htallo Wangi,

    ja da hat Jörg Recht, kennts Du die nördlichste Stadt Italiens? Meine Heimatstadt - München. 8o Nein wir "Südländer" haben mit Nord/Ostsee eher weniger am Hut, dafür sind wir einfach zu schnell in Italien und damit in der Sonne mit viel "Warm". Mit dem kalten Wind kann ich nicht viel anfangen und dann ist da ja auch noch das Cabrio, das bewegt werden will. Das macht bei kühlem/kaltem Wind auch nicht so wirklich Spaß. Ich war 3 mal in meinem Leben dort oben im Hohen Norden und ich denke wir werden keine Freunde werden der Norden und ich/wir.

    Meine Kleine und ich wir wollen ja dann Urlaub machen. Das geht auf Reha nicht, viel zu viel Stress für mich, da kann ich ja arbeiten gehen, das ist erholsamer. :) Wir haben hier ja knapp die Hälfte an Kilometern zu Meer und das ist dann auch noch warm. Ich kann die Leute schon verstehen, die dort gerne hinfahren, sind ja wirklich tolle Inseln dort oben, aber für uns ist das nichts.

    Ich habe ja früher immer gesagt, wenn ich älter bin, dann gehe ich nach Italien. Leider hat sich dort so viel zum schlechten gewandelt, dass ich heute sehr gerne hier in Bayern bin. Wenn ich Lust habe, dann kann ich schnell mal nach Italien fahren und wenn ich Lust auf bodenständiges und angenehmes Leben habe, dann fahre ich wieder heim. Inzwischen sind wir aber fast so oft in Kroatien wie in Italien. Auch dort ist es super und sehr angenehm. Wir mögen es halt eher warm.

    Ja das Wochenende hat schon wieder begonnen und wird wohl genau so schnell vergehen wie das letzte.

    Wünsche Euch auch ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Horst
    Hallo Horst,

    bevor da ein Irrtum entsteht. Ich war zur Reha im Sonneneck alleine. Ich bin ein Verfechter davon eine Reha ohne den Ehepartner zu machen. Ich gebe zu es ist nicht leicht, aber ich finde es besser, da Gespräche mit anderen Betroffenen offener zu führen sind.

    Unsere Partner/Ehepartner sind schon mehr wie mitbelastet.

    Gruß
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Da muss ich Boebi jetzt recht geben.

    Eine Reha alleine, ist auch eine Reha/Urlaub/Ruhephase für den jeweiligen Partner. Mal ein paar Wochen ohne uns nörgelde Stinkstiefel. So eine Pause kann auch mal ganz schön und erholsam sein (für beide). Auf jeden Fall weiß man danach was man aneinander (oder auch nicht) hat und schweißt einen noch mehr zusammen :k .

    Unsere Partner leiden mindestens genauso wie wir, manchmal sogar noch mehr. Von der Angst um den Partner ganz zu schweigen.

    Die Intensität der Anwendungen, auch wenn es max. 3-4 am Tag sind, wirst du zu Hause nie erreichen, geschweige denn von irgendeinem Kostenträger bezahlt bekommen. An den inneren Schweinehund denke ich jetzt mal nicht :cursing: .
    Hallo @JoergFB,

    das ist es was ich auch damit meine. Wir wissen durch unseren eigenen Kampf mit der Krebserkrankung manchmal nicht mehr was unsere Partner selber mitmachen/-müssen.

    Wenn wir mal ehrlich sind und nachdenken gibt es bei uns auch zwischendurch mal eine Zeit des Abschaltens. Diese Zeit fehlt unseren Partnern, meiner Meinung nach, vollkommen. Es ist ein ewiger Versuch für uns da zu sein. Die Zeit für Tränen gibt es nicht, es muss Stärke gezeigt werden, weil uns diese Stärke in dieser Zeit fehlt.

    Die Zeit der Reha gibt etwas Freiraum und mal wieder Zeit für den Partner was für sich selbst und für sich ganz alleine zu tun. Ich habe manchmal das Gefühl es ist auch eine Menge Eigennutzt dabei und die heimliche Angst den Partner zu verlieren, wir werden Kletten.

    Ich kann hier nur von mir schreiben: Früher passte zwischen mir und meiner Frau schon kein Blatt Papier, aber durch den Krebs haben wir festgestellt, was wirklich wichtig im Leben ist und das hat uns noch mehr zusammengeschweißt und wir haben gemerkt wie wichtig ein Lachen und eine Umarmung sein kann.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend.

    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Ach Boebi, ich dachte ihr ward zu zweit, hab ich dann aber wohl mit eurem Wyk Urlaub v erwechselt.

    Horst, wir waren mit den Kindern 10x in Italien, in der Nähe von Ravenna. Es war immer toll und ich liebe Italien. Seit dem ich aber das erste Mal auf Föhr war ist das meine Lieblingsinsel geworden, ich fahre immer mal wieder hin. Wie gut dass man nicht nur ein Lieblingsplätzchen haben kann ;) ^^

    Lieben Gruß

    Wangi
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    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo,

    also erst einmal boebi, ich habe das nie so verstanden das Du mit deiner Frau auf Reha warst.

    Aber zu den ganzen anderen Äußerungen, kann ich nur eins sagen, SO IST ES BEI UNS NICHT!!!!!

    Ich habe mein Spatzl extra "gegenlesen" lassen und sie gefragt, wie es ihr damit so geht. Sie meinte den "Zinnober" versteht sie überhaupt nicht, auch eine Freundin, deren Mann auch Krebs hatte, hat sie am Samstag gefragt, wie es denn Ihr so ginge und ob sie Hilfe bräuchte. Das hat sie dankend abgelehnt. Nörgelnd lieber Jörg, mitnichten, wegen dem Ganzen nörgel ich nicht rum, schon garnicht bei meiner Frau, wir ärgern uns über diese Minimalbahandlung hier auf Reha, aber ansonsten leben wir so wie wir es vorher auch gemacht haben.

    Wir sind genau so lustig, pflegen unsere Freundschaften und haben einfach unseren Spaß am Leben. Es hat sich außer diesem kleinen Loch im Hals nichts geändert, doch, ich habe früher manchmal ein bisschen geschnarcht, das ist nun weg. :P ​ Das freut auch meine Frau, allerdings schnarcht sie auch manchmal und das höre ich jetzt. 8o ​.

    Wenn ich zuhause bin, koche ich meistens für meine Frau, wenn sie Abends von der Arbeit nachhause kommt. Das Haus ist sauber, gewischt und gesaugt, wenn sie Freitagmittag nachhause kommt. Am Wochenende sind wir im Garten oder Grillen auf der Terasse. Ich nehme Ihr so viel Arbeit wie möglich ab, solange ich zuhause bin. Im Garten will sie aber schon einiges für sich haben, das braucht sie zum entspannen, das ist einfach die Arbeit, die Ihr Spaß macht und die ich ihr auch nicht wegnehmen darf. Rasen mähen dagegen darf ich schon machen, das macht ihr keinen Spaß. Ich habe ja Zeit und wenn sie dann nachhause kommt, dann haben wir Zeit für uns und sie muss nicht noch die Hausarbeit machen. Auch die Wäsche wird gewaschen, nur bügeln, bügeln ist nicht meine Berufung, das kann ich nicht und das mag ich auch nicht. :whistling:

    Nachdem wir das so richtig durchgesprochen haben, packen wir das schon sehr gut und es wird sich ja auch nicht die Frage stellen, ob wir zusammen auf Reha fahren könnten, denn es wird keine mehr geben. Da fahren wir lieber zusammen in Urlaub und haben unseren Spaß.

    Ja ich denke das wir schon sehr ungewöhnlich sind. Aber ich habe meine Erkrankung eigentlich - ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll - ja vielleicht so - nie in den Vordergrund gestellt. Oder anders, sie interessiert mich nicht wirklich, sie war da, wurde weg operiert und nun leben wir weiter. Wie lange? Na das wussten wir vor der Erkrankung ja auch nicht, oder?

    Ich denke es ist uns vorbestimmt, dass wir an einem bestimmten Tag gehen müssen, aber wann das ist, können wir nicht bestimmen und das ist auch gut so. Mir fällt da immer wieder der Anfang ein als ich die Diagnose bekam. Da waren einige, die auch Kehlkopfkrebs hatten und alle haben nicht geraucht, wussten also nicht mal warum es sie erwischt hatte, ich habe wenigstens einen Grund für das "Warum" vorzuweisen. 8)

    Ach ja Wangi, wir und ich meine damit auch wirklich uns beide und noch einige Freunde haben wirklich ein Problem, mit dem Klima an der Nord/Ostsee. Das kommt uns nicht entgegen. Wie ich schon geschrieben habe, ich war dort oben 3 mal und das reicht mir. Neben Italien sind wir in den letzten Jahren auch immer wieder in Kroatien, da kann man sich auch gut aufhalten. Wir wollen es halt warm und man muss auch rechnen, dass es von uns aus an die 800-900 km an den kalten Strand sind, da fahr ich ja nach Italien und wieder heim. 8|

    Also ich bin da nicht zu überzeugen und meine Frau hat auch gleich gesagt, "da fahren wir aber nicht hin" , gell? Also lasst es, wir sind hoffnungslose Fälle! 8o

    Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag und liebe Grüße
    Horst
    "Aber ich habe meine Erkrankung eigentlich - ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll - ja vielleicht so - nie in den Vordergrund gestellt. Oder anders, sie interessiert mich nicht wirklich, sie war da, wurde weg operiert und nun leben wir weiter. Wie lange? Na das wussten wir vor der Erkrankung ja auch nicht, oder?"

    Dann sei froh dass es geht, mein Leben hat der Krebs schon sehr auf den Kopf gestellt. Wenn ich lese was du Alles zu Hause machst, die Kraft habe ich nicht mehr. Ich bin viel schneller erschöpft als früher. Das mit dem Essen steht jetzt nicht mehr im Vordergrund, zumindest wenn ich zu Hause bin. Bin ich aber ein paar Tage weg schon. Ich muss immer "Vorbereitungen" treffen damit ich etwas essen kann. Denn bei meinem Gewicht kann ich es mir nicht leisten tagelang nicht richtig zu essen.
    Aber ansonsten nehme ich auch sehr gerne am Leben teil und geniesse eben auch das Umsorgt werden bei der Reha. Schön dass ich mich da nicht darum kümmern muss, was geht denn wieder morgen zu essen und hab ich da Appetit drauf. Das nehmen mir die Ernährungsberaterinnen in der Klinik ab und das finde ich auch mal gut. Ich finde es schon anstrengend immer zu überlegen wird das jetzt zu scharf sein, zu sauer, zu trocken, zu fest usw.. Da kann ich die Entspannung auf Föhr sehr gut mal geniessen. ich war auch immer jemand der immer in die Wärme wollte, auch das hat der Krebs geändert. In die Sonne sollte man ja nach solche einer Bestrahlung sowieso nicht. Und ein angenehmer Urlaub für mich ist heute auch einfach mal in der Fußgänger Zone in Wyk in einem Cafe sitzen (oder im Cliff Cafe, nicht war Boebi ^^ ), einen leckeren Cappu vor der Nase und aufs Meer zu gucken wo die Fähren vorbei fahren.
    Für mich fängt die Entspannung schon auf der Fähre an, wenn Föhr in Sicht kommt, ich sage immer die Insel entschleunigt Einen und das haben schon viele die ich dort kennen gelernt habe nach 3 Wochen auch so gesehen.
    Aber Horst, Gottseidank ist ja jeder anders, wäre ja ansonsten sehr langweilig.

    LG Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wangi“ ()

    :D und stellt Euch mal vor: Alle fahren zur gleichen Zeit an den gleichen Ort .... booohh ... wird das eng :D und arg kuschelig. ^^ :huh: :rolleyes: :whistling: :saint:

    So findet jeder seinen Weg und versucht das Beste aus der Situation zu machen. Schliesslich ist nicht nur der Krebs sehr individuell, sondern auch der Mensch und seine Therapien.

    Und Horst, jetzt weißt Du definitiv, dass stationäre Reha nichts für Dich ist. Ich gehöre zu den wenigen, die keine Reha wollten. Damals habe ich sowohl den Ärzten als auch der Krankenkasse meine Gründe mitgeteilt warum ich in keine AHB bzw Reha möchte. Darauf habe ich von meiner Krankenkasse einen Fragebogen bekommen in dem ich meine Wünsche kundtun sollte, weil sie sich etwas überlegen wollten, um mich nach der Therapie wieder aufzubauen. Nur habe ich auch da denen einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn ich bin wesentlich früher wieder in den Arbeitsalltag eingestiegen als von ihnen vermutet. In der Zwischenzeit habe ich aber Ernährungsberatung, Lymphdrainage, Krankengymnastik, zig Ärzte und Kliniken besucht, so daß ich mich manchmal gefragt habe, wann ich meine Kräfte sammeln soll ;) . Also nach eigenem Gusto alles organisiert. Es haben weder Ärzte noch Krankenkasse dagegen agiert, im Gegenteil. Du siehst, alles ist möglich. Man muss sich nur selber sicher sein was man möchte und es durchziehen. Wie bei den restlichen Therapien halt auch.
    Du hast es bald geschafft. Und da es ja nicht weit von zuhause ist, kann Deine Frau ja auch mal "schnell" vorbeikommen ^^

    viele Grüße
    JF
    # und stellt Euch mal vor: Alle fahren zur gleichen Zeit an den gleichen Ort .... booohh ... wird das eng und arg kuschelig.

    So findet jeder seinen Weg und versucht das Beste aus der Situation zu
    machen. Schliesslich ist nicht nur der Krebs sehr individuell, sondern
    auch der Mensch und seine Therapien.
    #

    Genauso ist es :thumbsup: :thumbup: ^^
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Jeder hat seinen eigenen Weg, jeder hat seine eigene Meinung und jeder trifft seine eigenen Entscheidungen. Die Menschen sind gottseidank sehr unterschiedlich.

    Als man mir vor fast 10 Jahren sagte: Sie haben noch zwei Jahre zu leben, habe ich für mich die Entscheidung getroffen, keine Chemo, keine Bestrahlung.

    Meine Frau hat das, als meine alleinige Entscheidung, mitgetragen und trägt alles immer noch mit. Bisher war meine Entscheidung richtig. Ich weiß aber auch wie schwer es für meine Frau war und immer noch ist, was ich ihr damit aufgebürdet habe.

    @Wangi, du hast recht: Wyk entschleunigt, wie jede Insel!

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

    Meine Beiträge unterliegen dem Copyright und dürfen ohne meine Zustimmung nicht veröffentlicht werden.
    Hallo,

    ja ihr habt alle irgendwo ein bisschen Recht. Für meine Begriffe natürlich JF am meisten. Ich ärgere mich sehr das ich es nicht genau so gemacht habe wie er. Denn genau an so etwas habe ich auch gedacht, aber vor der "Tretmühle" dann doch einen Rückzieher gemacht.

    Mir ist bei der Schilderung von JF mein Hausbau eingefallen, da habe ich auch jeden Schritt vorher organisiert und wir sind in Rekordzeit mit dem Bau fertig geworden, weil einfach alles gepasst hat.

    Nachdem ich Anfangs dachte, das war es nun mit dem Arbeiten und an Rente gedacht haben, muss ich nun feststellen, dass ich nach Möglichkeiten suche meinen alten Job wieder zu machen. Ich habe richtig Bock und große Lust wieder zu arbeiten und das lieber heute als morgen. Leider geht das aber mit dem dicken Hals nicht. Der muss auf alle Fälle erst mal weg, damit ich das Stoma mit dem Pflaster und Grundplatte abdichten kann, sonst kommt einfach etwas zu viel Wasser und Feuchtigkeit dorthin, das kann ich aber nicht gebrauchen.

    Mir fällt da noch mal das "nörgeln" ein, tue ich ja schon auch, aber dafür habe ich ja Euch, da kann ich das schon mal tun.

    @boebi
    Da hast Du deiner Frau aber wirklich schon was zugemutet. Da kann ich es schon verstehen, dass es die auch ganz schön mitgenommen hat. Aber ich denke Du wirst schon gespürt haben was das Richtige ist und hast wohl auch ein Frau, die mit Dir diesen Weg geht.

    Das mit der Insel finde ich toll, vor allem das "Entschleunigen", kommt mir ein bisschen so vor wie die "Entspannungsübungen" hier in Bad Gögging. Das ist nichts für mich, mir reicht mein Mittagsschlaf am Wochenende zum entspannen, ansonsten mag ich es gerne etwas flotter. Aber ich sitze auch ganz gerne mal gemütlich im Biergarten, oder am See. Aber nie übermäßig lange und wenn wir im Straßencafe sitzen, dann am liebsten in Schwabing, da pulsiert das Leben und es macht unheimlich Spaß die Leute zu beobachten.

    Also dann frei nach dem Motto - jedem das Seine und mir das Meine - einen wunderschönen Dienstag und es ist nur noch eine Woche und ich darf wieder leben!

    Liebe Grüße
    Horst

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „mystica“ ()

    Hallo,

    mal ein kurzes Lebenszeichen. Es ist fast vollbracht, noch 30 min. Logopädie und dann sind alle Anwendungen erledigt. Abschlussuntersuchung habe ich auch schon hinter mir. SO kann es morgen früh wieder nachhause gehen. Die Ärztin sagte mir zum Schluss noch, dass ich bei dieser "Krankheit" das REcht habe die Reha in den ersten 5 Jahren tatsächlich jährlich zu wiederholen, ich muss dann nur wieder einen Antrag stellen.

    Na ja, ist ja ein nettes Zentrum hier, allerdings werde ich trotzdem nicht so schnell hier wieder vorstellig werden.

    An meinem Gesundheitszustand hat sich leider so gut wie nichts geändert. Ich bin ein bisschen fitter geworden durch die Muckibude, das wäre allerdings nun im Garten sowieso gekommen.

    Schöne Grüße
    Horst
    Hallo,

    nun habe ich mich wieder so richtig schön zuhause eingelebt. Der Physiotherapeuth hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen als er meinen Hals gesehen hat. Also das lief nicht so gut mit den Lymphdrainagen, aber dafür kann das Reha Zentrum nichts, was man nicht darf, kann man auch nicht leisten.

    Zu allem Übel habe ich heute eine Lymphdrainage absagen müssen, da mein Vater gestorben ist. Das auf den Tag genau 4 Monate nach meiner Schwester.

    So wird einem nicht langweilig, musste erst mal meine Mutter versorgen und habe sie nun zu mir (uns) genommen. Ganz alleine in einem grpßen Haus, fast 100 km von uns weg, das würde nicht wirklich gut gehen. Das ist natürlich für sie nun doppelt schwer, der Mann weg und die gewohnte Umgebung auch. Da muss sie sich erst mal dran gewöhnen.

    So spielt das Leben, wie sagt man so blöd - da muss man durch - stimmt aber auch irgendwie. Also geht es weiter!

    Schöne Grüße
    Horst
    Lieber Horst,

    puuuhh .... ja, da gebe ich Renate Recht, ganz schön viel. Manchmal weiß man gar nicht wie einem geschieht, weil es einen einfach überrollt.
    Deiner Mutter, Dir und Deiner Familie erst einmal ein herzliches Beileid zu Eurem Verlust.

    Für Deine Mutter kommt nicht nur der Verlust des Ehemanns und der Verlust der gewohnten Umgebung mit all den Menschen darin, sondern auch der Verlust eines Kindes zusammen. Und das innerhalb von vier Monaten. Heftig. Eine Welt zerbricht. Von daher kann es für Euch "gut" sein, wenn Ihr Euch zusammentut. Euch gegenseitig stützen könnt. Auch wenn es für Deine Mutter dann noch hinzukommt, dass sie sieht wie sich das andere Kind, nämlich Du, durch die Zeit der (Nach-) Therapien bewegt. Also pass bitte nicht nur auf Deine Mutter auf, sondern auch auf Dich. Unabhängig von allem :k

    Herzliche Grüße
    JF
    Hallo Horst,

    soviel auf einmal. Ich hoffe dein Vater konnte, wie er es sich gewünscht hat, in Frieden zuhause sterben. Es hat hoffentlich ihm und euch allen ein klein wenig geholfen.

    Ich wünsche dir und deiner gesamten Familie das ein bisschen Ruhe eingekehrt und hoffe die nächste Woche bringt ein klein wenig neue Freude.

    Dir und deiner Frau liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo,

    ich danke euch recht herzlich. Leider konnte mein Vater nicht mehr nachhause kommen. Es ging plötzlich alles sehr schnell. Die Medikamente haben nicht mehr angeschlagen und alles ging den Jordan hinunter. Aber er ist friedlich in der Nacht eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Das war gut so, für ihn wie für uns.

    Na ja, Ruhe wird wohl nicht wirklich einkehren sondern neues Leben steht uns bevor, meine Schwiegertochter und mein Sohn erwarten nächsten Monat Nachwuchs, das bringt dann wieder Leben in die Bude, ist halt wieder ganz was neues.

    Nichts kann irgendwie wirklich schlimm sein. Es kommt immer wieder etwas, was es einem leichter macht.

    Ich kann nun wieder zu "meinem" Physiotherapeuten und der Kriegt das schon in den Griff. Früher oder später wird alles wieder gut. :thumbsup: .

    Das Wetter wird auch wieder besser und bald ist wohl auch mein Roadster wieder fahrbereit, dann lebt es sich gleich wieder um einges leichter.

    Liebe Grüße und nochmal viele Danke an Euch ihr seid Spitze!!!!!!

    Horst
    Hallo Horst,

    auch von mir herzliches Beileid zu deinem Verlust. Es ist schon schlimm wie das Leben manches Mal mit Einem umspringt. ich musste im letzten Jahr von unserer Mutter Abschied nehmen, das fällt wirklich sehr schwer. Aber manches Mal kann der Tod auch Erlösung sein.
    Aber schön ist es dass da etwas Neues kommt, ich bin ja auch vor über einem Jahr Oma geworden und das hilft über Einiges hinweg.

    Lieben Gruß an dich und deine Familie

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo Wangi,

    ja neues Leben ist wirklich etwas wunderbares. Unser Kleiner ist ja nun schon 10 Monate, krabbelt inzwischen und macht uns allen viel Freude, das hilft schon ein bisschen. Jetzt nochmal so ein kleines Bündel Leben dazu, das ist wirklich sehr schön.

    Schwerer ist es natürlich für meine Mutter, aber auch sie wird sich bald wieder im Leben wiederfinden, körperlich geht es ihr ja noch relativ gut.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Horst
    Hallo,

    nachdem hier ja auch einige mitfieberten, kann ich nun die gute Nachricht vermelden. Seit gestern Abend um 22.34 Uhr bin ich zum zweiten mal Opa geworden. Zu dieser Zeit erblickte mein Enkel Luis das Licht der Welt und bereichert nun mit seinen 50cm und 3100 g diese Welt.

    Dem Kleinen sowie den Eltern geht es sehr gut, wir haben uns davon heute Nachmittag schon persönlich überzeugen können.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Horst
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    Klasse! Vielen Dank für das Überbringen dieses tollen Nachricht. Schön, dass es Mutter, Kind, Vater und auch Euch als stolze Großeltern gut geht.
    Dem kleine Erdenbürger alles erdenklich Gute und gaaaannnzz viel Gesundheit. Aber auch viel Lust auf´s Leben mit vielen schönen Momenten. Den Eltern, die Nerven und auch die Ruhe dazu :) .
    Großeltern haben es da einfach, sie dürfen verwöhnen.

    Lieber Horst, na, da ist ja demnächst genug los in Eurem Haus. Deine Mutter als Uroma dürfte ebenfalls hin und weg sein :) . Freut mich für Euch.
    Alles Gute zu Euch allen

    herzliche Grüße
    JF
    Hallo @mystica,

    den stolzen Großeltern herzlichen Glückwunsch. Mein Glückwunsch gilt dem neuen Erdenbürger und seinen Eltern.
    Möge der kleine Kerl groß und stark werden. Das Großwerden dauert ein wenig , vor allem wünsche ich ihm Gesundheit und ein glückliches Leben.

    Liebe Grüße
    Geli
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    Lieber Horst,

    eine tolle Nachricht auf die ich lange gewartet habe.

    Ich wünsche dem neuen Erdenbürger ein beschütztes aufwachsen und immer ein gesundes Leben.

    Die Liebe von euch und seinen Eltern wird ihm gewiss sein, da bin ich mir ganz sicher.

    Liebe Grüße

    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo Horst,

    das ist ein sehr schönes Ereignis, zu der man der gesamten Familie nur gratulieren kann. So ein kleines Wesen bringt so viel Lebensfreude und auch Energie. Das merke ich auch immer wieder wenn ich mein Enkelkind besuche.
    Den Eltern und euch als Großeltern wünsche ich ganz viel Freude mit dem neuen Erdenbürger.

    Liebe Grüße

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Vielen lieben Dank Euch allen,

    ja so ein kleines Wesen bringt vollkommen neue Lebensfreude. Das lässt die letzten Monate, in denen wir schon etwas geplagt wurden in einem milderen Licht erscheinen. Leider konnte mein Vater das nicht mehr erleben, lediglich 2,5 Wochen fehlten ihm, aber das kann man nicht ändern.

    Heute hat der Kleine mit seinem Papa das erste mal "seine" Bayern gekuckt und auch denen ist er gut bekommen. Vater und Sohn waren noch in der Klinik, obwohl der Papa eine Jahreskarte für die Allianz Arena hat, blieb er bei seinem Kleinen, das finde ich super und ich hätte es auch nicht anders gemacht.

    Man sieht also, das Leben geht weiter, und mit so einem kleinen Menschen, macht das noch wesentlich mehr Spaß. Das Leben ist einfach immer wieder "lebenswert", man weiß nie was noch kommt!

    Liebe Grüße
    Horst
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