Der Thread von Bella69 - Diagnose BSDK bei meiner Mutter

    Der Thread von Bella69 - Diagnose BSDK bei meiner Mutter

    Hallo,
    bei meiner Mama wurde auch Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Das war eher ein Zufallsbefund, denn sie ging routinemäßig zur Darmspiegelung. Bei der Untersuchung platzte ein Divertikel (das kommt schon mal vor, wenn die lange unbemerkt sind) und sie wurde notoperiert. Das ging alles gut, aber sie magerte auf 45kg ab. Weil auch der Darm nicht richtig in Schwung kam und sie nichts essen mochte, wurde sie erneut gründlich untersucht. Zunächst glaubte man an einen Gallenstein, der stellte sich aber als Tumor an der Bauchspeicheldrüse heraus, der auf den Gallengang drückt. Die zunächst geplante Whipple-OP hat man auf Grund der schlechten körperlichen Verfassung verschoben und sämtliche diagnostischen Register gezogen. Dabei entdeckte man einen Schatten auf der Lunge - möglicherweise eine Metastase. Von Bauchspeicheldrüse & Lunge wurden Gewebeproben entnommen und wir warten sehnsüchtig auf das Ergebnis. Leider dauert das etwas. Zwischenzeitlich wird sie künstlich ernährt und befindet sich mittlerweile in besserer Verfassung. Wir hoffen, dass der Tumor (4x3cm) noch nicht gestreut hat und das Ding in der Lunge etwas anderes ist. Ich habe inzwischen fast alles gelesen, was ich über BSDK in die Finger bekommen habe und fühle mich einigermaßen gewappnet für das was vielleicht kommt. Mama selbst glaubt an einen guten Ausgang, das finden wir super. Sie ist stärker, als wir je dachten. Für meinen Papa ist es auch schwer - er lebt seit Januar mit einer Neoblase und hat seinen Krebs besiegt. Und nun das... Beide sind 77 und hoffen auf viele weitere glückliche Jahre. Es ist schön zu lesen, dass Ihr alle nicht aufgegeben habt. Das hilft mir unglaublich , danke.
    Hallo @Bella69

    Herzlich willkommen hier im Forum auch wenn der Grund dafür traurig ist.

    Ich hoffe sehr für euch das der Tumor noch nicht gestreut hat. Meine Daumen sind gedrückt.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Wieder ein Tag ohne Ergebnisse. Die Gewebeentnahmen sind genau eine Woche her. Natürlich wissen wir alle, dass es 8-10 Tage dauert, ehe die Testergebnisse vorliegen, aber das Warten zermürbt. Die erweiterte Familie nervt mit Anrufen, was es den Neues gäbe - leider gibt es dazu nichts zu sagen. Mama hat entschieden, die Einzelheiten erst bekannt zu geben, wenn klar ist, was los ist. Die Geschichte mit den Gewebeproben ist bekannt, und auch, wie lange es dauern kann, ehe man etwas weiß. Ich kann verstehen, dass es für alle unbefriedigend ist, aber ich will nicht in meinen Kopf, dass man uns nicht glaubt, dass wir Bescheid geben, sobald es etwas wirklich Rälevantes zu berichten gibt. Ständig kommen Anrufe - die Familie ist groß. (nicht rangehen nützt nichts, dann wird eben um 23h noch mal angerufen, da bin ich garantiert zu Hause...) Ich habe gestern mindestens fünf Mal den klugen Ratschlag gehört, dass man den Ärzten auf die Füße treten solle, vielleicht mal mit dem Chefarzt reden müsse oder ähnliches. Abgesehen davon, dass wir in ständigem Kontakt zu allen - auch dem Chef :D stehen wüssten die Ärzte auch gern schneller Bescheid. Warum versteht das keiner?

    Mama soll langsam wieder etwas Normales essen und nicht mehr ausschließlich Astronautenkost bekommen. Leider mag sie fast nichts. Sie bekommt klare Brühe, die sie im Eiltempo verputzt, damit sie nicht merkt, dass es ihr nicht schmeckt. Das ist die eine Mahlzeit. Drei Löffel Joghurt die zweite. Ich habe ihr heute wieder Fresubin geben lassen - das mochte sie ganz gern, aber das ist auch nicht wirklich ihr Ding. Appetit auf irgendetwas hat sie nicht. Das ist das eigentlich Schreckliche. Ich dachte eigentlich, dass sie wieder normal isst, nachdem die Gallenflüssigkeit wieder abfließen kann (man hat vor ein paar Tagen eine Art Stent gesetzt und die Ausgänge erweitert), aber das war wohl ein Trugschluss. Ich habe zwar gelesen, dass das zu dem Krankheitsbild dazugehört, aber wenn man das hautnah miterlebt, ist es doch etwas anderes... Mal sehen, was der morgige Tag so bringt.
    Liebe Bella,
    auch von mir ein herzliches Willkommen!
    meine Mutter hatte auch BSDK und ich kann mich gut in Deine Situation hineinfühlen.
    Es gibt in der Apotheke ein Pulver, welches man in Nahrungsmittel (auch in Getränke ) mischen kann, welches hochkalorisch aber völlig geschmacksneutral ist. Man kann es wirklich überall zutun und bekommt dadurch ein wenig mehr Kalorien zugeführt. Leider weiß ich den Namen nicht mehr, aber da kann Dir die Apoteheke sicher helfen.
    Ich wünsche euch von Herzen alles Glück dieser Welt!

    Jana
    Meine Mutter <3
    BSDK ED 7/2014
    OP nach Whipple 9/14, adjuvante CHT mit Gemcitabine
    Rezidiv 8/15
    palliative CHT mit Folfirinox
    verstorben am 3.11.2015

    Unvergessen
    @Bella69

    LiebesHerz schrieb:

    Es gibt in der Apotheke ein Pulver, welches man in Nahrungsmittel (auch in Getränke ) mischen kann, welches hochkalorisch aber völlig geschmacksneutral ist


    Maltodextrin ist zum Beispiel so ein Pulver.

    Es gibt ganz viele unterschiedliche Produkte von verschiedenen Herstellern. Wie Jana schreibt, lass dich in der Apotheke beraten.


    Leider ist bei BSDK Appetitlosigkeit eines der häufigsten Symptome. Hinzukommt das durch die erkrankte BSD auch der Geschmack verloren geht. Es ist wirklich nicht einfach einen Erkrankten zum essen zu bringen.

    Wie du bestimmt schon gelesen hast, war meine Mama ebenfalls an BSDK erkrankt. Das Pulver haben wir in jede Mahlzeit und in jedes Getränk gerührt, aber schwer wenn nichts zu sich genommen wird.

    Vielleicht solltet ihr über künstliche Ernährung nachdenken, denn 45 kg Gewichtsverlust ist schon sehr heftig.

    Ja die lieben Verwandten. Wir haben damals erst etwas gesagt, als die Diagnose feststand. Weil uns es sonst ähnlich wie euch ergangen wäre.

    Alles Liebe Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo @Bella69,

    es tut mir sehr leid, dass auch deine Mama von dieser schlimmen Krankheit betroffen ist.

    Ich weiß, dass man natürlich nicht völlig realitätsfremd sein darf und ich bin "im normalen Leben" auch eher vorsichtig und sehr realistisch, aber seit meine Mama krank ist, seit nunmehr fast 9 Monaten haben wir die Diagnose, weiß ich, Hoffnung gibt es immer. Und so soll es auch sein finde ich. Natürlich gibt es Momente oder Zeiten, in denen alles schlimm ist und man nur noch verzweifelt ist. Vor allem am Anfang nach der Diagnose war ich oft richtig panisch. Es ist auch heute noch so, dass ich meine freie Zeit, sollte solche mal vorhanden sein, dafür verwende, mich zu informieren und zu lesen, um möglichst alles zu wissen über die Krankheit, die Behandlungsmöglichkeiten und auch Alternativen.

    Bei uns ist es momentan, eigentlich fast schon seltsamerweise, wirklich gut. Ich weiß nicht, wann die Stimmung wieder ins normale Leben gekippt ist, aber seit einiger Zeit lachen wir zu Hause wieder sehr viel und es wird ganz viel über andere Dinge geredet. Ich habe das Gefühl, meinen Eltern tut es sehr gut, die Krankheit auch einfach mal auszublenden und so zu leben, als wäre alles in Ordnung. Aber das war nicht immer so und wird auch nicht immer so sein, aber momentan ist es gut so, wie es gerade ist. Meiner Mama geht es mit der Chemo auch gut, sie bekommt ja aktuell Gemcitabine und nabPaclitaxel und eigentlich kann man fast sagen, geht es ihr von Chemo zu Chemo besser. Unter Folfirinox war es auch so. Sie hat zwar noch zu kämpfen mit den Neuropathien des Oxaliplatins, aber durch Gemcitabine und nabPaclitaxel sind keine neuen Nebenwirkungen hinzugekommen im Grunde.


    Ich hoffe, dass bei deiner Mama noch keine Metastasen da sind. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist auch im nicht metastasierten Zustand furchtbar, aber dann gibt es vlt noch mehr Optionen. Habt ihr euch schon mit dem Europ. Pankreaszentrum in Heidelberg in Verbindung gesetzt? Da kannst du mit Überweisung alle Unterlagen deiner Mama hinschicken und eine Zweitmeinung einholen, wir machen das jedes Mal, wenn ein neues CT gemacht wurde.


    Viele Grüße und alles Gute euch, Kate
    Sie wurde zwischenzeitlich künstlich ernährt - das hatte ich vergessen zu erwähnen. Sie wurde gestern gewogen und hat tatsächlich wieder etwas zugenommen und bringt 47,5kg. Meine Mama ist nicht sehr groß - nur 1,50m und hatte vor der Erkrankung ein Gewicht von55 kg. Die Ärzte sind der Ansicht, dass sie unbedingt wieder feste Nahrung zu sich nehmen sollte, damit die Verdauung wieder in Schwung kommt. Auf Dauer ist das nämlich nichts, sie ist in den letzten Tagen dauernd zur Toilette gerannt.
    Danke für den Hinweis, ich werde mich in der Apotheke schlau machen. Gestern abend sind auch die Ergebnisse eingetroffen -wir haben heute Nachmittag einen Termin bei den Ärzten. Ich denke, es sieht nicht so gut aus :/.
    Hallo Kate,
    danke für Deine aufmunternden Worte. Ein kluger Mensch sagte mal - die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich werte das mal positiv sehen und denke, wir werden das schaffen. Ich glaube, anders kann man in dieser Situation nicht fertig werden. Die Panik, die Du beschreibst, kenne ich sehr gut. Momentan habe ich auch viel Zeit, mich darum zu kümmern und immer wieder auf neue schlechte Ideen zu kommen, denn wie der Zufall es will, habe ich seit der dramatischen Wendung der Ereignisse Urlaub. Ab dem Wochenende muss ich allerdings wieder arbeiten, dann kehrt vielleicht schon wieder ein Stück Normalität ein.

    Ich finde es auch sehr beruhigend, dass Deine Mama die Chemo gut verträgt. Vielleicht ist das bei meiner auch so.

    Danke auch für den Hinweis mit Heidelberg. Auf die Idee wäre ich nie gekommen.
    Ich hoffe, es bleibt noch lange so fröhlich bei Euch. Alles Liebe und Gute
    Bella
    Hallo!

    Nun wissen wir endlich Bescheid - leider hat der Krebs schon gestreut und eine metastase in der Lunge gebildet. Wir hatten am Samstag bereits ein kurzes Gespräch mit dem Onkologen, der meiner Mama erklärt hat, was nun alles auf sie zukommt. Er ist trotz der schlechten Nachrichten der Meinung, dass - vorausgesetzt die Chemotherapie schlägt gut an - man ihr Lebensqualitätt und Lebenszeit schenken kann und das Wachstum des Tumors zum Stillstand bringen kann. Ich habe ja bei Euch einiges gelesen und versuche daher, das Negative moeglichst auszublenden, weil es so viele positive Beispiele gibt. Mama selbst ist erstaunlich gelassen und ist der Meinung, dass sie alles in den Griff bekommt. Das finde ich toll!<

    Mein Arbeitsalltag hat mich auch wieder - es war schon komisch, mich mit den Routineangelegenheiten zu beschäftigen ,nachdem unser Leben so grründlichauf den Kopf gestellt wurde. Aber so ist das nun mal - ich werde mich schon daran gewoehnen.

    Jetzt bin ich müde und falle wahrscheinlich wie ein Stein ins Bett! Um diese Zeit bin ich sonst noch hellwach, aber das ändert sich wohl auch..

    Bella


    Ach Bella, das tut mir leid...
    nun habt ihr Gewissheit und auch wenn diese nicht so ist wie erhofft, so kann nun andererseits die Therapie endlich beginnen.
    Weisst Du schon, welche Chemo Deine Mutter bekommen wird?
    Ich bin zuversichtlich dass man mit Therapie noch Zeit gewinnen kann; die so schlechten Prognosen beim BSDK kommen noch aus der Zeit, als es die neuen Chemos noch nicht gab.
    ich drücke Euch jedenfalls alle Daumen!!

    alles Liebe von Jana
    Meine Mutter <3
    BSDK ED 7/2014
    OP nach Whipple 9/14, adjuvante CHT mit Gemcitabine
    Rezidiv 8/15
    palliative CHT mit Folfirinox
    verstorben am 3.11.2015

    Unvergessen
    Hallo @Bella69,

    es tut mir leid, das doch noch eine Metastase aufgetaucht ist.
    Ich finde es aber gut, dass die geplante Whipple OP verschoben wurde, die mal eben wegstecken ist nicht. Bei meiner Mama ging damals alles holterdipolter - die waren der Meinung man könnte operieren, was sich hinterher als falsch herausstellte. Meine Mama war damals in einer sehr guten körperlichen Verfassung und sie brauchte schon einige Zeit um sich von der OP zu erholen.
    Die hätten deiner Mama damit keinen Gefallen getan - vorallem wenn sich jetzt noch herausstellt, dass eine Metastase vorhanden ist.
    Hat deine Mama Schmerzen? Bisher habe ich den Eindruck das sie noch keine hat. Das wäre natürlich super und ich würde euch wünschen das das noch lange so bleibt!!
    Liebe Bella, ich finde das ihr dieses Jahr schon einiges wegzustecken hattet und würde euch wünschen, dass es zum Ende des Jahres etwas ruhiger und positiver wird.
    Ich drücke deiner Mama die Daumen, dass sie die anstehende Therapie gut verkraftet und bald auch wieder anfängt zu Essen.

    Alles liebe zu euch!!
    Babs
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    Beitrag von „Lola74“ ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    Leider weiß ich noch nicht, welche Chemo bekommen wird. Sie soll ambulant durchgeführt werden, sofern es keine Komplikationen gibt. Sie muss noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben, denn am Donnerstag bekommt sie den Port gesetzt und zusätzlich eine Art "Umleitung" im Magenbereich, damit sie wieder essen kann, denn alles, was oben rein geht, kommt sofort wieder raus. Ich kann das leider nur so laienhaft ausdrücken aber wenn ich das richtig verstanden habe, klappt es dann wieder mit dem Essen. Sie muss nach der OP zur Kontrolle einige Tage im KH bleiben, aber darf dann hoffentlich nach Hause.
    @Babs ich bin auch froh, dass die Ärzte sich Zeit gelassen haben mit der Entscheidung, ob die Whipple-OP durchgeführt werden soll. Das wäre für sie nicht gut gewesen. Sie ist, so merkwürdig das klingt, glücklich, dass ihr das erspart geblieben ist. Momentan merkt man ihr überhaupt nicht an, dass sie so schwer krank ist, denn Schmerzen hat sie keine, oder nur sehr, sehr wenig und hat sich dank der künstlichen Ernährung wieder erholt.
    Liebe Grüße
    Bella
    PS Papa war gestern zur Krebsnachsorge - wenigstens da ist alles in Ordnung!
    Am Freitag fand die "Umleitungs-OP" statt. Alles ist gut verlaufen und mit dem Essen klappt es fast wieder. Leider musste sie sich heute abend übergeben, aber ich glaube, das liegt daran, dass sie zu viel (was natürlich relativ ist) gegessen hat, denn es hat ihr endlich wieder geschmeckt. Nach drei Wochen Abstinenz plus Umbau muss der Körper erst mal lernen, wieder ordnungsgemäß zu funktionieren. Sie war natürlich traurig, dass das Essen den falschen Ausgang gewählt hatte und vor allem, dass es ohne Vorankündigung passierte. Aber ich fürchte, das wird noch häufiger vorkommen, wenn die Chemotherapie beginnt. Über die wissen wir noch nicht mehr als am Dienstag, ich denke in der nächsten Woche werden wir mehr erfahren. Die OP-Wunden müssen auch erst mal verheilen. Immerhin läuft sie schon wieder herum, was ich angesichts der kurzen Zeit sehr erstaunlich finde.
    Gestern sprachen wir auch über mögliche Begleiterscheinungen der Chemo wie beispielsweise Haarausfall und ich dachte, da kommen ihr die Tränen, oder sie resigniert o.ä., aber nein: Sie meinte nur, wenn ihr tatsächlich die Haare ausgehen, lässt sie sich eine Perücke mit einer schicken Frisur machen, wie sie sie schon immer mal haben wollte aber was mit den eigenen Haaren (die sehr fein sind) nie möglich war. Was sagt man dazu? Ich kann nur staunen...
    Ich hoffe sie behält ihren Mut und ihre Art, bei allem Schlimmen etwas Positives zu finden. Vielleicht hilft es ja auch dem ein oder anderen hier...
    Kurzes Update: die ersten Mahlzeiten blieben drin, aber nach dem Griesbrei musste sie sich übergeben. Sie meinte auch, dass sie nichts Süßes essen wolle (also ist süßer Brei mit Sicherheit falsch...) .
    Meine Überlegung ist jetzt, dass man ihr eher "würzige" Breinahrung geben sollte, also Püree oder so etwas. Hat jemand vielleicht noch eine andere Idee? Bin für jeden Tipp dankbar.
    Liebe Grüße
    Bella
    Liebe Bella,

    es hört sich alles momentan ziemlich mistig bei euch an.... :(
    Ich hoffe ihr bekommt das mit dem Essen in den Griff. Was genau wurde bei deiner Mama denn gemacht? - ich meine die OP.

    Und zu deinem Papa: Es freut mich das wenigstens da alles gut läuft- mit der Krebsnachsorge!!

    Wenn ich könnte, würde ich Dir unheimlich gerne Ratschläge geben. Aber leider fällt mir nix nützliches ein :(

    Ich denke aber ganz fest an euch und hoffe das sich das alles bald normalisiert- denn immerhin hat sie eine OP hinter sich und dann dauert das ab und an mal etwas. Ansonsten immer wieder die Ärzte nerven. Irgendwann müssen die reagieren wenn es nicht besser wird!

    Ganz ganz liebe Grüße Babs
    Hallo liebe Bella,
    ich wünsche deiner Mum dass sie diesen Mut und die positive Einstellung behält, das ist unglaublich wichtig. Bei meiner Mum fielen unter Chemo leider auch die Haare aus, nur ganz wenige blieben ihr noch, so dass sie nicht auf die Strasse wollte, aber mit ner schicken Perücke war das kein Problem. Diese sind heute auch schon so gut, dass man, wenn mans nicht weiss, gar nicht bemerkt :)

    Tips zur Ernährung habe ich leider gar keine, da meine Mum mit Essen keine Probleme hatte.

    Mit der Alltagsroutine ist es vlt. gar nicht so schlecht, wenn du viel zu tun hast, hast du auch mal einige Momente, wo man nicht an die Krankeit denkt, oder sich den Kopf zerbricht, was man tun kann, wobei das meiste was man tun kann, eh nur abwarten ist leider. Ebenso ist es auch wichtig, dass du für dich genügend Kraft sammeln kannst um deiner Mum beizustehen :)
    LG
    Anni
    inzwischen habe ich nachgefragt, was da genau gemacht wurde - man hat uns das zwar vorher schon mal erklärt, das war aber so viel Info, da hab ich mir nicht alles merken können.
    Man hat ihr einen neuen Magenausgang gebastelt, weil der alte nichts mehr durchließ. Der Professor meinte, es dauere 10-14 Tage, je nach Heilungsverlauf, ehe man wieder richtig essen kann. Mir fiel vorhin ein, dass es nach dem geplatzten Divertikel auch etwa 10 Tage gedauert hat, ehe die Verdauung bei ihr in Schwung kam. Das müssen wir unbedingt den Ärzten sagen.
    Heute wollten sie es noch mal konventionell (EInlauf, Abführtee etc.) probieren, wenn es dann nicht klappt, kommt wieder die Maschinerie mit CT etc. in Gang, um zu sehen was los ist. Mama ist schon ganz genervt, weil ungefähr jede halbe Stunde jemand kommt und fragt, ob sich was tut, und etwa alle 2h guckt der Stationsarzt rein. Ich denke, wir brauchen erst mal nicht weiter nachzubohren, das machen die Docs schon selbst. Bin ganz erstaunt, wie bemüht die alle um Mama sind, das hätte ich nicht gedacht.
    Für mich war es heute seltsam, nicht ins Krankenhaus zu fahren (Papa und mein Mann waren zwei Mal dort) und ich habe deswegen fast ein schlechtes Gewissen. Ich habe natürlich gearbeitet, war dann aber zu Hause,wo ich nicht wie geplant meinen Haushalt auf Vordermann gebracht habe, sondern gefaulenzt habe. Aber ich glaube, ich habe diese Auszeit mal gebraucht - und meine Katzen waren auch dankbar, dass ich mal wieder ausgiebig mit ihnen gespielt habe.
    Ansonsten war ich im Netz unterwegs und habe in einer Broschüre gelesen, dass man es mal mit kalten Speisen (Kaltschale) versuchen sollte. Und morgens nach dem Aufwachen noch im Liegen Zwieback, Knäckebrot oder ähnliches. Wir probieren das einfach aus. Für diese These spricht, dass der Joghurt drin geblieben ist - den hat sie auch nicht auf ein Mal, sondern löffelchenweise gegessen. Also weiterhin abwarten.
    Liebe Grüße
    Bella
    Habe gerade noch meine Mails gecheckt - eine Freundin hat mich auf einen gewissen Leonard Coldwell aufmerksam gemacht, der behauptet, Krebs sei innerhalb einer halben Stunde heilbar, Chemo überhaupt nur ein Produkt um die Pharmaindustrie reich zu machen etc. Ich finde es unglaublich, was da so im Netz unterwegs ist. :thumbdown: Sicher gibt es auch Spontanheilungen und Naturmittel, die Linderung verschaffen, aber so was finde ich , also, mir fehlen die Worte. Habt Ihr schon mal davon gehört?
    Danke Anhe, das habe ich intensiv studiert. Macht mich immer noch sprachlos. 8|

    Bei meiner Mama ist kein Fortschritt mehr zu verzeichnen - alles ist wieder wie vor der OP: Erbrechen schon beim Geruch von Speisen, Flüssigkeitsaufnahme nur in Kleinstmengen in Form von Stillem Wasser oder Kamillentee. Sie bekommt Infusionen gegen Übelkeit, das scheint nicht wirklich zu helfen. Für heute Nachmittag und morgen sind Untersuchungen anberaumt, die Ärzte suchen nach der Ursache. Sie scheinen selbst etwas ratlos. Ich frage mich mit meinem laienhaften Verständnis, ob es nicht der Tumor selbst ist, der für diese Dinge verantwortlich ist. ?( Na ja, jetzt heißt es eben wieder warten... :/
    Hallo Bella,
    leider können wir als Laien bei sowas immer nur Vermutungen anstellen, aber ich könnte mir schon vorstellen, wenn der Tumor auf irgendwas drückt..oder irgendwelche Hormone nicht ausreichend produziert werden, Magensäfte oder was es alles gibt, das Dinge nicht mehr funktionieren wie sie sollen :( dieses ständige immer nur warten können ist mistig :ka
    Liebe Bella!

    Mir hat man im Krankenhaus das Essen immer püriert, bzw. gemixt. Nachdem es mir z.Z. gar nicht gut geht, kommt bei mir auch alles in den Standmixer, denn alles was flüssig ist, vertrage ich.

    Daher auch alle Suppen, sofern die Suppeneinlage cremig oder ganz klein ist.

    Alles Liebe und Gute für Deine Mama.

    Farah
    Hallo zusammen,
    Danke für eure Unterstützung! Heute nur ein kleines Update weil ich im Moment etwas im Stress bin.
    Essen funktioniert nach wie vor nicht mehr, allerdings ist mir eingefallen, dass sie ein Antibiotikum gegen die Blasenentzündung bekommt. Es war bei ihr immer so (bei mir übrigens auch), dass der Appetit bei der Einnahme von Antibiotika gegen Null geht und allein der Gedanke an Essen Übelkeit verursacht. Vielleicht liegt es daran, wir werden morgen mit dem Doc darüber reden.
    Ansonsten hat man ein MDT (Magen-Darm-Tomographie) durchgeführt und festgestellt, dass das Essen den Magen-Darm-Trakt ganz normal passieren kann. Daran liegt es also nicht. Der OP-Bereich ist noch ein wenig entzündet, es dauert noch ein paar Tage, ehe das vollständig verheilt ist.
    Wir haben heute was Selbst Gekochtes mit ins KH genommen- das blieb leider auch nicht drin.
    @Farahdiba sie hat Suppen und püriertes Essen angeboten bekommen - hatte nur am ersten Tag nach der OP Erfolg und blieb drin. Wie gesagt, vielleicht liegt es doch an dem Antibiotikum. Wir hoffen weiter, denn sie möchte gerne Ende nächster Woche nach Hause. Für Dich gute Besserung <3


    Liebe Bella, bekommt Deine Mutti Medikamente wie MCP oder Paspertin? Sie regen die Magen-Darm-Bewegung an. Durch die Operation ist diese sehr oft gestört. Die Nahrung bleibt im Magen liegen und wird wieder erbrochen.Viele Patienten, die einen Blasenkatheter haben, bekommen leider eine Blasenentzündung. Bekommt sie denn ihr Antibiotikum als Tablette?
    Es ist gut, dass die Magen-Darm-Tomographie ein gutes Ergebnis brachte, eine Sorge weniger.

    Herzliche Grüße an dich,
    die Grummelprinzessin
    Hallo,
    gute Nachrichten: Das Essen bleibt drin, die Blasenentzündung ist auf dem Rückzug. Der Onkologe sortiert jetzt ihre Medikation, manche sind jetzt kontraindiziert, z.B. bekommt sie Vomex und MCP, und noch andere, die ich mir nicht alle so schnell merken konnte, die sich teilweise in der Wirkung aufheben. Das machte für kurze Zeit Sinn, jetzt aber nicht mehr so viel. Wenn das alles gut eingestellt ist, beginnt die Chemo. Bin gespannt und hoffe, dass die Nebenwirkungen nicht so übel sind :/ Bin etwas in Eile.
    Grüße Bella
    Mit meiner Mama geht es momentan weiter aufwärts. Sie fängt schon an, sich über sich selbst zu ärgern, dass sie so abgebaut hat (O-Ton). Natürlich weiß sie, dass das mit OP und dem vielen Liegen zusammenhängt, aber sie möchte schnell wieder zu Kräften kommen und macht jetzt selbstständig Bewegungsübungen, die ihr die Physiotherpeutin gezeigt hat. Sie läuft auch im Flur herum - das allerdings nur in Begleitung. Sie glaubt, je fitter sie ist, desto besser verträgt sie die Chemo, die demnächst beginnen soll. Das ist denke ich der richtige Ansatz. Das Essen bleibt weiterhin drin, die Übelkeit ist weg. Sie bekommt zwar noch Medis dagegen, aber die Umstellung läuft bereits. Ich finde, das geht plötzlich sehr schnell mit der Besserung, nachdem es so lange nur Kleinstschritte zu verzeichnen gab. Hoffentlich hält das recht lange an.
    Hallo Ihr Lieben,
    es ist unfassbar - meine Mama hat uns am Freitag für immer verassen. Wie Ihr wisst, war sie guter Dinge und wollte bald mit der Chemo beginnen. Am vergangenen Samstag dem 19. haben wir sie wie immer in der Klinik besucht und ich hatte das Gefühl, irgend etwas stimmt nicht. Sie war nicht mehr so agil und sprach etwas schleppend. Wir dachten, vielleicht habe sie sich mit irgend etwas übernommen. Am Sonntag war es besser und die Aussicht nach Hause zu kommen hat wohl alles überdeckt. Sie wäre am liebsten gleich mitgekommen (und wenn ich gewusst hätte, wie wenig Zeit ihr bleibt, hätten wir sie einfach mitgenommen). Am Montag wurde sie entlassen und war glücklich zu Hause zu sein. Allerdings war sie sehr schwach auf den Beinen - kein Wunder nach so langer Zeit im Krankenhaus. WIr haben für sie gekocht, sie konnte essen und das Essen auch behalten - alles sah gut aus. Am Dienstag kamen die Menschen vom Palliativteam, haben sich angesehen, was wir an Hilfsmitteln brauchen, und Mama sprach mit ihnen. Allerdings etwas schleppend, wie ich im Nachhinein denke. Sie hat sich auch ein paar Mal wiederholt. Die Frage, ob sie Schmerzen habe, beantwortete sie mit ja, die seien im Rücken. Kein Wunder wenn man so lange im Bett liegt, da täte mir auch alles weh. Neben Krankengymnastik sollte sie die Dosis der Schmerzmittel erhöhen - ohne weitere Überlegungen. Novalgin in Tablettenform - die doppelte Menge. Na gut. Am Dienstag nachmittag war sie die ganze Zeit auf, saß in ihrem Sessel und schaute mit Papa fern, bis sie gegen 19h meinte, sie müsse jetzt ins Bett. Den Mittwoch Vormittag hat sie komplett verschlafen -ich habe mir nicht viele Gedanken gemacht sondern dachte sie habe sich am Tag vorher übernommen. Dann ging ich zu unserem Hausarzt um einen Transportschein und die Überweisung für die Onkologen zu holen - da kam die böse Überraschung. Er hat mir erst mal übersetzt, was da im Entlassungsbrief stand. Metastasen überall, auch am Magenausgang, für den man - ihr erinnert Euch - eine Art Umleitung gebaut hatte. Das hatte uns so niemand gesagt, man sprach immer nur von einer Metastase in der Lunge. Im Nachhinein habe ich überlegt, ob Mama darum gebeten hat, uns nichts zu sagen, aber nein, das entspricht weder ihrem Wesen noch unserem umgang miteinander. Der Arzt sah auch die Medikamentenliste durch und fragte: Wofür das Mittel zur Stärkung der Blase, das seine komplette Wirkung erst in 8 Monaten entfaltet? Warum ein Mittel gegen Übelkeit, wenn man Tabletten verabreicht die im Hals bzw. etwas tiefer stecken bleiben und da eigentlich gar nicht wirken? Wozu Trombosespritzen wenn die Erkrankung so schwerwiegend ist, dass eine Lungenembolie der gnädigere Tod ist? und so ging es weiter... Und dann der Hammersatz: Wir sprechen hier nicht über Monate, nicht über Wochen, sondern nur über Tage. Mit anderen Worten: Man hat sie zum Sterben nach Hause geschickt, nicht, um wieder zu Kräften zu kommen. Nach dem Arztbesuch bin ich erst mal in den Wald gefahren und hab geschrien...

    Zu Hause haben wir sämtliche Tabletten weggelassen und ihr bei Bedarf das Schmerzmittel in Tropfenform verabreicht.
    Mittwoch Nachmittag kam die Physiotherpeutin - sie hat Mama noch einmal vor das Bett gestellt, aber sie wollte sich sofort wieder hinlegen. Sie hat mir noch gezeigt, wie ich Lymphmassagen an den Beinen machen kann, um ihr Erleichterung zu verschaffen, Griffe, wie man sie heben kann und Tricks, wie man sie zum Mitmachen im Liegen (Po anheben usw.). animieren kann. Außerdem zeigte sie uns, wie man sie stützen und polstern kann, damit sie sich nicht wundliegt und es möglichst bequem hat. Am Donnerstag rief ich bei den Onkologen an um die Termine abzusagen. Sie haben mir nicht glauben wollen und das Team vorbei geschickt. Die waren geschockt, als sie Mama sahen, das hätten sie nicht erwartet, sie so zu sehen. Wir - der Familienrat - haben jede weitere Behandlung abgelent, aber sie fingen an zu diskutieren, ob das in Mamas Sinn sei usw. Da habe ich die Patientenverfügung rausgeholt und da stand, was in genau so einem Fall zu tun sei. Also alle therpeutischen Mittel weglassen und quasi Sterbebegleitung machen, ggf. mit Schmerzmittel. Wir sollten ihr nun nichts mehr zu essen und zu trinken geben. Das haben wir aber nicht gemacht, das ist zu grausam. Vor allem: Wie viel nimmt ein Mensch in dieser Zeit noch zu sich? Die zwei Kaffeelöffel voll Flüssigkeit machens nicht und ich glaube das war damit auch nicht gemeint... Ich denke, damit war die künstliche Ernährung gemeint...
    Als die beiden weg waren, haben wir uns eine Suppe gekocht und siehe da: Mama hatte das gerochen und wollte etwas davon haben. Sie hat also etwas klare Brühe zu sich genommen - etwa 1 EL voll und auch etwas Wasser, das war's.
    Es ging weiter bergab, sie war nicht mehr in der Lage, die Beine alleine zu bewegen, konnte sich in der Folge auch nicht mehr allein umdrehen. Das haben wir dann für sie gemacht.

    Wir haben dann einen Priester gerufen, der ihr die Sterbesakramente geben sollte. Meine Mama war sehr gläubig und es war ihr immer wichtig, dass Menschen diese Sakramente erhielten. Nun war sie selbst an der Reihe. Was soll ich sagen? Sie hat fast den kompletten Rosenkranz mitgebetet und sich dabei immer mehr entspannt, die letzte Ölung erhalten und ihre letzte Kommunion. Sie hat sogar die Hostie geschluckt - alles ander ging nie runter. Ich war zuvor schon sprachlos, aber das... On the top hat sie auch noch ein Marienlied mitgesungen, dann den Pfarrer angeschaut nach dem Motto: Wie, das war alles? und dann seine Frage bejaht, ob man noch eines singen solle. Das hatte dann auch 5 Strophen, die sie ebenfalls textsicher mitsang. Danach war sie müde, aber entspannt und sogar glücklich. Ich glaube, das war das Beste, was wir für sie tun konnte. Sie hat so mit dem irdischen Leben abgeschlossen und konnte gehen.

    In der Nacht ging es ihr schlechter, sie wollte eine Infusion... Ich sagte ihr, der Arzt habe ihr Tropfen da gelassen, die müsse sie statt dessen nehmen. Das hat auch geklappt undsie konnte ruhig und offenbar schmerzfrei schlafen. Sie hat zwar immer noch auf Ansprachen irgendwie reagiert, ist aber nie wieder aufgewacht. Eigentlich ein friedlicher Tod. Wer weiß, was ihr alles erspart geblieben ist. So schlimm wie das für uns ist, aber wir konnten uns in Ruhe zu Hause von ihr verabschieden. Sie wird immer in unseren Herzen bleiben.
    Liebe Bella,

    es tut mir sehr leid...
    bei allem Schmerz war es doch ein sehr würdevoller Tod. Sie hatte keine Schmerzen, ihr wart bei ihr, sie war zu Hause, sie bekam geistlichen Beistand.
    Auch meine Mutter durfte friedlich gehen und das ist gerade bei dieser Krankheit so selten.
    trotzdem tut es weh.. Ich bin in Gedanken bei Dir, nehme Dich virtuell in den Arm und wünsche Dir von Herzen viel Kraft und lieben Beistand.

    Ihr habt alles richtig gemacht.

    Jana
    Liebe @Bella69,
    mein aufrichtiges Beileid, ich wünsche Dir und deiner Familie Kraft für die kommende Zeit.
    Ich bin unsagbar traurig und sprachlos- ich könnte noch so viel schreiben und mich aufregen über das Verhalten der Ärzte im KKH, aber das würde jetzt nix bringen.

    Fühl Dich gedrückt, ihr habt deiner Mama noch wunderschöne Tage geschenkt und das ist sehr sehr schön.

    liebe Grüße
    Babs
    Liebe Bella,
    hiermit möchte ich Dir und allen Deinen Angehörigen meine aufrichtige Anteilnahme versichern.
    Es war ein Zeichen der großen Liebe, dass die Mama zu Hause über die Regenbogenbrücke gehen konnte. Nun muss sie keine Schmerzen mehr erleiden, ein Trost in dieser schweren Zeit.

    In stiller Trauer,
    Grummelprinzessin
    Liebe Bella!

    Erstmal mein herzliches Beileid!
    Deinen Bericht über die letzten Lebenstage Deiner Mutter habe ich ziemlich erschüttert gelesen.
    Wie gut, dass ihr noch Zeit miteinander hattet und vor allem das Therapiegedöns ausbremsen konntet.
    Ihr habt genau das richtige getan und sie konnte sich mit Gottvertrauen auf die Reise begeben.

    Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr die nächsten Wochen / Monate / der Trauer gut übersteht!

    Selber denke ich auch nach 18 Jahren oft noch intensiv an meine verstorbene Mutter.
    Sie verstarb im Januar und ich hatte so kurz vor Weihnachten das dringende Gefühl, sie von Berlin aus unbedingt in NRW besuchen zu müssen.
    Über diese Eingebung und die letzten gemeinsam friedlich und besinnlich verbrachten Tage freue ich mich heute noch.

    Mit liebem Gruß, Renate
    Liebe Bella,

    es tut mir sehr leid, daß es Deine Mama nicht geschafft hat und ich möchte Dir und der Familie mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Es wird Zeit brauchen, um das alles zu verarbeiten und ich wünsche Euch hilfreiche Freunde an Eurer Seite, um diesen Verlust verkraften zu können.

    Stille Grüße
    Anhe
    Auch von mir ein Herzliches Beileid mit dem Wunsch für Kraft für die Trauerverarbeitung.

    Vergessen wirst Du Deine Mama nie.
    Ich bin selbst Mama von 2 Kindern und ich bin sicher, dass für Deine Mama das allerwichtigste war, dass sie zu Hause und bei Euch war. Dass sie Abschied nehmen konnte.
    Und ich finde es so wunderbar, dass ihr das friedliche gehen, auch mit Gott, ermöglicht wurde.
    Wenn sie es noch könnte, würde sie Dir bestimmt sehr danken dafür.

    Trauerzeit ist jetzt wichtig für Dich, das Verarbeiten. Aber ich wünsche Dir, dass dann die Trauer in Erinnerung übergehen kann.
    Dass Du irgendwann vielleicht mit Wehmut an Deine Mama denkst, aber auch mit einem Lächeln, wenn Du an bestimmte Momente denkst.

    Ich wünsche Dir viel Kraft

    LG Anchilla
    Ihr Lieben,
    vielen Dank für Eure Anteilnahme und die tröstenden Worte. Ich habe erst jetzt ein wenig Zeit und Kraft gefunden, wieder ins Forum zu gehen. Wir haben bisher sehr viel Unterstützung gefunden bei Familie, Freunden - und Menschen, von denen wir es am wenigsten erwartet hätten. Es wird jeden Tag etwas leichter, ohne Mama zu leben, aber ihre Sachen konnten wir bisher noch nicht wegräumen. Alles liegt noch da wie an jenem Tag, als sie von uns ging. Die beiden Zimmer sind verschlossen, auch wenn wir hineingehen, wenn wenn wir irgendetwas brauchen. Dann aber schnell wieder hinaus... Ich denke, irgendwann schaffen wir auch das. Papa wohnt zur Zeit bei uns, wir haben Gottseidank genügend Platz. Für ihn ist es besonders hart, dachte er doch, dass er auf Grund seines Gesundheitszustandes zuerst gehen muss. Jetzt ist alles anders. Und fast 50 Jahre gemeinsames Leben ist schon eine lange Zeit...
    Am Freitag ist die Trauerfeier, das wird noch einmal ziemlich schwer für uns alle, aber danach können wir bestimmt nach vorn blicken.
    Ich werde dann auch wieder mehr im Forum unterwegs sein - schließlich möchte ich wissen, wie es Euch allen geht.
    Seid umarmt!
    Liebe Grüße
    Bella
    Liebe @Bella69,
    ich wusste nicht wo ich schreiben sollte, deshalb mache ich es hier, ich hoffe es ist ok.

    Mein aufrichtiges Beileid für Dich und Deine Familie. Es macht mich unfassbar traurig das Du so schnell auch deinen Papa verabschieden musstest.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Liebe für die nächste Zeit und vorallem Menschen die dich stützen und schützen.

    Stile Grüße
    Babs
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