Hallo und herzlich Willkommen

      Hallo @Marlene,

      als zuständige Moderatorin des Lungenkrebs-Bereiches möchte ich dich auch ganz herzlich bei uns willkommen heißen. Anhe hat dir ja bereits das Wichtigste geschrieben, insbesondere, wo du Infos zu Tagrisso bekommst. Ich hoffe, du fühlst dich so wohl bei uns wie es dir eben möglich ist. Auf ein gutes Miteinander!
      Es grüßt die Hexe.
      Wie in wenigen Tagen meine kleine heile Welt kaputt ging

      Seit einigen Tagen lese ich hier mit und ich denke, es ist an der Zeit hier zu schreiben. Ich glaube, dass es die Seele erleichtert und ein Erfahrungsaustausch mit den Menschen, die auch betroffen sind, helfen kann und auch Mut geben wird, den ich gerade so dringend benötige.

      Ich bin 51 Jahre alt und bin wegen Rückenschmerzen/Bauchschmerzen von meinem Hausarzt ins MRT geschickt worden. Das war ein Montag, der 18. September. Donnerstag die Diagnose: metastasierender Brustkrebs.
      Metastasen mindestens in Leber, Becken (os ilium), und Wirbelsäule.

      Die ganze Geschichte:Schon seit Jahren mache ich mit „Rücken“ rum. Trotz Behandlung wegen Facettenarthrose und Medikamenten ohne durchschlagenden Erfolg.Irgendwann einmal findet man sich mit den Schmerzen ab und lebt damit. Doch seit einigen Monaten hat sich der Schmerz verändert. Auf einmal war er im gesamten Beckenbereich, im Unterbauch, irgendwie überall da unten. Kolleginnen sagten, Du siehst schlecht aus. Ich fühlte mich auch schlecht, immer müde und kaputt. Hab es auf den Job geschoben. So bin ich dann doch mal zum Arzt gedackelt, nicht zum Orthopäden oder zum Neurochirog, die nahmen einen ja eh nicht mehr wirklich ernst und ich kam mir vor wie ein Hypochonder.
      Hausarzt tippte auf Nierensteine oder Darm. Ultraschall, Blutabnahme, Stuhlprobe folgte. Blut okay, Nieren okay, Arzt wusste nicht mehr weiter und schickte mich ins Unterbauch-MRT. Montag morgen hatte ich den Termin bei dem Radiologen, wo erst im April ein MRT Lendenwirbelsäule gemacht wurde. In diesem April MRT wurde im rechten Becken eine 1 cm große Läsion mit Halo gefunden, darauf hin der Radiologe mich direkt am nächsten Tag ins Szintigramm schickte. Ergebnis: keine Verdacht auf Krebs oder irgendwelche Metastasen, wahrscheinlich gutartiger entzündlicher Knochenprozess.
      Jetzt im September legte ein anderer Radiologe aus dieser Praxis die Ergebnisse nebeneinander, die vom Unterbauch und die vom MRT aus dem April und sagte mir: die Läsion sei nunmehr so um die 4 cm groß und ein ähnlicher Prozess wäre nun auch im linken Becken zu erkennen. Es sei sich sicher, das wären Metastasen.Mit dieser Erkenntnis direkt zum Hausarzt gefahren, der dann auch das Ergebnis der Stuhlprobe hatte: Blut im Stuhl und mir noch für den gleichen Abend einen Termin beim Gastroenterologen machte. Ich da hin, er noch mal Ultraschall mit einem wesentlich besseren Gerät gemacht und Termin für Magen- und Darmspiegelung für Dienstag, den nächsten Tag also, ausgemacht. Abgeführt, am gleichen Abend und dann Dienstags die Spiegelungen. Im Ruheraum nach der Untersuchung hat er mir mitgeteilt, dass Darm und Magen (bis auf eine chronische Magenschleimhautentzündung) soweit alles okay sei, er aber Metastasen in der Leber beim Ultraschall gestern gefunden habe. Ich hätte definitiv einen Primärtumor: Lunge oder Brust. Er hatte auch schon einen Termin für Donnerstag zum Lungen CT und zur Mammografie ausgemacht.
      Donnerstag in der Radiologie Praxis die schreckliche Wahrheit: Brustkrebs, Lunge soweit okay bis auf eine winzige Veränderung, eher von Vernarbung aufgrund eines durchgemachten Infekts.Montags ins Brustzentrum nach Köln-Holweide zu Prof. Dr. Warm, ein Mann, der ein irrsinnige Ausstrahlung hat. Voller Optimismus, voller Kraft, dazu sensibel.Nach Rücksprache mit dem Chefradiologen der Kliniken gehe man nicht von Knochenmetastasen aus (die Arzthelferin hatte wohl nicht alle MRTs einlesen können, was sich erst später rausstellte), das mit der Leber müsse man sehen. Bruststanze folgte, Donnerstag MRT Becken folgte, Montag MRT Leber folgte.

      Die ernüchternde Wahrheit: Metastasen!
      Passten aber nicht wirklich zu meiner Form des Brustkrebses, da G2 und eigentlich ein so massiver Metastaenbefund in so kurzer Zeit nicht üblich.Feinhistologie des Brustkrebses:ER 12, Pr 2, Her2neu: 1, also negativ, Ki-67 26% G2.Dies sei gut zu behandeln, da Hormonrezeptor ansprechbar. Aber Knochenstanze muss gemacht werden, um zu sehen, ob es sich wirklich um Metastasen handele oder einen eigenen Primärtumor.Zweitägiger Krankenhaus folgte vorletzte Woche für die Knochenstanze. Ergebnis ist schon da, es sind Metastasen vom Brusttumor.Weitere Behandlung erfolgte in Absprache mit Köln beim Onkologen in Siegburg.
      Ich nehme jetzt seit einigen Tagen Ibrance und Letrozol, dazu einmal monatlich eine xgeva Spritze, morgen beginnt eine 15 tägige Strahlentherapie auf die Beckenmetastasen.Die Schmerzen dort sind trotz Opioiden nicht mehr in den Griff zu bekommen.Möglicherweise Brust-OP in fünf bis sechs Monnaten, kommt drauf an, wie die Medikamente jetzt einschlagen.

      Das ist meine traurige Geschichte.

      Seitdem dreht sich bei mir alles nur noch im Kreis. Ich bekomme immer wieder Heulkrämpfe, auch im Schlaf, den ich kaum noch finde (zwei bis drei Stunden höchstens), klammere mich dann nachts an meinen Mann. Dann bin ich wieder voller Kampfgeist, um wenige Stunden später wieder zu weinen.Es gibt noch keine Prognose, ich weiß nicht, wie begrenzt meine Zeit ist. Ich habe Angst, solche verdammte Angst.Was ist mit den ganzen anderen Metastasen? Warum wird nichts getan? Warum werde ich palliativ behandelt?Ich möchte weiterleben, mein/unser kleines Paradies genießen. Wir sind vor drei Jahren aufs Land gezogen wegen meinen Hühnern, damit ich auch Hähne halten kann. Wohne voll im Kuhdorf mit nur wenigen Einwohnern, nur Landschaft und Natur um uns rum. Ein kleines Paradies. Wir haben ein Pferd und ein Maultier, reiten ging schon lange nicht mehr wegen den Rückenschmerzen, nun darf ich es wegen Bruchgefahr der Knochen sowieso nicht mehr. Nur noch leichtes Spazierengehen.Ich fühlte mich noch so jung, auch wenn mich mein Job manchmal viel Kraft gekostet hat und wirklich geprägt von Stress und Disharmonie war, so war mein Zuhause doch immer meine Insel der Ruhe und ich weiß sehr zu schätzen, wie gut ich es hier habe.Mit meinem Mann habe ich den besten an meiner Seite. Ohne ihn wüsste ich gar nicht mehr weiter.

      Entschuldigt, ist was lang geworden, aber ich musste das einfach mal aufschreiben.
      Liebe Christine

      Lass dich erstmal ganz fest drücken.
      Da ich mich im letzten Januar in einer ähnlichen Situation befand kann ich dich so gut verstehen. Ich habe hier sehr viel Unterstützung erhalten und so wird es dir auch ergehen.
      Du befindest dich ja noch vollkommen im Diagnoseschock mich hat die Psychologin des Brustzentrums sehr gut betreut und mir geholfen meine Gedanken zu sortieren. Sie sagte mir immer dass es gut ist die gesamte Gefühlspalette auszuleben und so machst du es ja gerade.
      Fühl dich ganz fest umarmt
      Liebe Christine,
      Du machst ja momentan eine schlimme Odyssee mit. Ich bin “nur“ Angehörige, habe aber im Freundeskreis einige, die auch an Brustkrebs erkrankt sind. Sicher findest Du hier einen hilfreichen Austausch. Zu Deiner Sorge wegen der “nur Palliativbehandlung“ kann ich Dir folgendes sagen: palliativ ist erst mal nur das Gegenteil von Kurativ, was “ geheilt“ bedeutet. Eine Palliativbehandlung bedeutet allgemein erst mal nur, dass man Dich so behandelt, dass Du MIT der Erkrankung eine möglichst lange hohe Lebensqualität erhältst. Wie das im Einzelnen aussieht lässt sich momentan noch nicht sagen. Ich denk, da könne Dir die Brustkrebs-Mädels besser Auskunft geben.
      Alles Liebe wünscht Dir Bella
      Liebe Christine.

      Vielen Dank für Deine Vorstellung. Ich hoffe, dass Du bald Klarheit über Behandlungsmöglichkeiten bekommst und du damit wieder etwas zur Ruhe kommst.
      Hier wirst Du viel Halt und Kraft bekommen.
      Ich wünsche Dir erst einmal, dass du dich wieder sammeln kannst.

      Mit vielen Grüßen.
      Wolle2.
      Hallo @Christine vom Land ,

      herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Anlaß einer Registrierung hier aufgrund Deiner Erkrankung mehr als bescheiden ist. Hab Dank für Dein ausführliches Vorstellungsposting hier, welches auch im Brustkrebs-Unterforum zu finden ist. Ich bin mir ganz sicher, daß Dir unsere Brustkrebs-Frauen mit Rat, Tipps, aber auch Trost zur Seite stehen.

      Dir wünsche ich einen hilfreichen, aber auch mutmachenden Austausch hier im Forum.

      Auf ein gutes Miteinander.

      Viele Grüße
      Anhe
      Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
      ©Detlev Fleischhammel
      Hey Christine,
      mir geht's sehr ähnlich wie dir. Vielleicht "treffen" wir uns im Brustkrebsforum?

      Bin auch neu hier und wollte nur mal Hallo sagen.

      Ich bin total beeindruckt von den vielen mutigen, kämpferischen und hilfsbereiten Menschen hier!

      Viele Grüße aus Hamburg!
      Hallo @pauli ,

      herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum. Wir freuen uns, daß Du den Weg hierher gefunden hast, auch wenn eine Registrierung in einem Krebsforum immer eine mehr als bescheidene Angelegenheit ist. Wir hoffen, daß Du Dich trotzdem hier wohl fühlst und wünschen Dir einen tröstlichen, hilfreichenden und mutmachenden Austausch.

      Auf ein gutes Miteinander.

      Viele Grüße
      Anhe
      Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
      ©Detlev Fleischhammel
      Nachdem ich seit geraumer Zeit bei euch mitlese, wird es Zeit mich auch mal bei euch vorzustellen.

      Meine Diagnose erhielt ich im August 16,
      Invarsives MammaCa G3, 2,7cm, Ki65:60%, 100% Hormon-abhängig, 1befallener Lymphknoten.
      Seit August diesen Jahres bin ich eigentlich durch alle Behandlungen, Chemo,Op's und Bestrahlung durch. Und 5Wochen nach der Bestrahlung ging es mir für 2Wochen richtig gut.
      Aber dann wurde aufgrund einer Thrombose in der Subklavia wegen dem Port dieser entfernt und am nächsten Tag startete ich mit der Medikamenten Einnahme im Sinne der Penelope Studie. Die würde mir aufgrund meines hohen Rückfall Risikos dringlichst nahegelegt.

      Da ich anscheinend das Studien Medikament Palbociclib und nicht das Placebo erwischt habe häng ich wieder in meiner Nebenwirkungs Blase fest.
      Ich befinde mich gerade am Ende des 2. Zyklus und habe noch 11 vor mir. Jetzt wo ich noch Zuhause bin ist das alles kein Problem. Die Nebenwirkungen nerven zwar, aber ich hab herausgefunden, wenn es mir nicht gut geht, rauszugehen mich auf mein Fahrrad zusetzen und loszufahren und die Nebenwirkungen verschwinden.
      Nun ist es aber so das ich ca.3 Mal am Tag das mache und dabei so 4Stunden insgesamt unterwegs bin.
      Nun ist es aber so das ich im Januar wieder anfangen soll zu arbeiten, da mein Krankengeld ende Februar ausläuft und ich noch keinen Plan habe wie ich das Umsetzen soll.

      Stürmische Grüße aus Bayern
      Luzine



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Luzine“ ()

      Hallo Liebe @Luzine

      das wir hier in einem Forum mit benannter Grundthematik gelandet sind, entspringt eigentlich mehr einer Notwendigkeit, als dass wir es mit Begeisterung täten. Trotzdem sind wir froh, das wir uns hier gefunden haben um unsere unangenehmen und auch angenehmen, hilfreichen Erfahrungen auszutauschen - oder auch nur um einfach füreinander da zu sein bei einem Thema, in welchem die sog. "normale Welt" nicht weiss, wie sie mit uns umgehen sollen oder können.

      Darum lass Dich hier herzlich Willkommen heissen - und wenn Du schon hier geblättert hast, weisst Du ja in etwa, wie das hier funktiniert. Und Du wirst eine Menge guter Menschen hier finden, welche Dir so gut wie nur irgend möglich beiseite stehen werden - in jeder Beziehung. Auch wenn es einmal nur um den doch so wichtigen Alltag geht.

      Bei Fragen - ungeniert her damit!!

      Und fühl Dich wohl hier

      VG Dieter

      Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


      Liebe @Luzine

      herzliches Willkommen hier bei uns im Krebs-Infozentrum und vielen Dank für Deine ausführliche Vorstellung. Da Du Dich bereits umgeschaut hast, wirst Du den Ibrance-Thread bestimmt schon gefunden haben: Metastasierender Brustkrebs - Erfahrungen mit Ibrance
      Falls Du Fragen haben solltest, stehen Dir neben der für das Forenteil Brustkrebs zuständige Moderatorin @Anhe auch alle anderen ModeratorInnen gerne zur Seite. So wie alle UserInnen. Denn wir alle versuchen zusammen den Weg durch die Therapien etc so gut wie möglich zu beschreiten.

      So wie Du habe auch ich damals, wenn auch mit einer anderen Krebsart und einer anderen (Immun-)Therapie, mit Sport einiges an Nebenwirkungen abfangen können. Was aber nach der Wiederaufnahme der Beschäftigung schwierig wurde. Also genau Deine Befürchtung wird in gewisser Weise eintreten. Inwieweit Du von der Krankenkasse oder Rentenversicherung in die Reha geschickt wirst, damit Deine Arbeitsfähigkeit festgestellt wird, könnte wohl demnächst auch ein Thema bei Deinem behandelnden Arzt werden.

      Auf ein gutes Miteinander
      JF
      Guten Morgen
      Ich wollte mich auch mal kurz vorstellen. Ich befinde mich noch ganz am Anfang und habe nur den Verdacht in der Tasche ,die endgültige Diagnose kommt am Montag . Gestern war Stanzen des Tumors und der linken Brust sowie eines Lymphknotens oberhalb des Schlüsselbeines. Der Radiologe und der Onkologe sind sich ziemlich sicher das es was "böses" ist. Es sind in der Linken Brust 3 Tumore davon ist ein großer in den Muskel eingewachsen.
      Ich bin 45 Jahre habe 4 Kinder wobei noch drei bei mir wohnen (9,12,16)
      Habe einen Partner ,der mir aber mit Sicherheit keine Hilfe sein wird...
      Ich möchte hier einer ganz lieben Person mein Dankeschön ausdrücken die mir gestern doch sehr geholfen hat und mir sehr gut zur Seite gestanden hat ,liebe Conny Dankeschön!
      Liebe @Korky

      Herzlich willkommen im kiz, es tut mir aufrichtig leid das die Diagnose Krebs über dir schwebt.

      Unsere BK Mädels hast du bestimmt schon gefunden? Alles ganz liebe und sie werden dir bestimmt weiter helfen wenn du Fragen hast.

      Alles Gute mausi
      Meine Mama
      ED BSDK 05.02.2014
      28.07.1949 - 22.06.2014

      Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

      - Jean Paul -
      Hallo @Korky ,

      herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Anlaß Deiner Registrierung hier kein sehr schöner ist. Hab Dank für Deinen kurzen Vorstellungspost. Wahrscheinlich hast Du schon das Brustkrebsforum gefunden und wie Du auch schon bemerkt hast, sind hier ganz tolle Frauen, die mit Rat und Tipps Mut machen und sehr kompetent sind. Fühle Dich einfach wohl in unserer Mitte und löchere uns mit Fragen, die bestimmt noch aufkommen. Ich wünsche Dir einen hilfreichen, vielleicht auch tröstlichen Austausch.

      Auf ein gutes Miteinander.

      Viele Grüße
      Anhe
      Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
      ©Detlev Fleischhammel
      Allen Neuen ein herzliches Willkommen, wenn auch nicht aus gutem Anlass!

      Mir haben die Jungs und Mädels hier extremst geholfen und hatten immer ein offenes und kompetentes Ohr für mich, mit super tollen Ideen, Ratschlägen und auch mal
      hier und da einem tröstendem virtuellen Drücker ;)

      Wenn ich irgendwie helfen kann, vor allem so der ganze "Tanz der Teufel" rund um die Krankenkassen und deren sog. "Leistungserbringern"

      Immer her mit den Fragen ;)

      Euch allen ein schönes und vor allem schmerzfreies Wochenende!

      LG
      Micha
      Ihr Lieben,
      ich bin sehr froh, dass ich dieses Forum gefunden habe, habe ich doch hier schon viele User wieder gefunden, die mich seit meiner Erstdiagnose 2012 begleiten. Ich habe mich damals nicht getraut mich im KrebsKompass anzumelden. Nun bin ich mutiger und hoffe, ich kriege das technisch auf die Reihe. Habe noch nie in einem Forum geschrieben. Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder (11 und 9 Jahre). Beruflich war ich wieder sehr gut angekommen nach meiner damaligen Erkrankung und vermisse die Arbeit jetzt schon wieder sehr.
      Ich weiß seit 10 Tagen, dass ich ein Lokalrezidiv habe. Das Gewebe, dass man im MRT entdeckt hatte, zweimal punktiert und für nicht bösartig befunden hatte, sollte entfernt und in einem mein verkapseltes Implantat ausgetauscht werden.Dieses ganze Procedere dauerte schon seit Anfang Sptember, OP am 17.10. und der dicke Hammer kam dann: zum Glück auf dem Implantat, nur 6mm groß, ohne Einbruch in Blut-oder Lymhgefäße. Ergebnisse des Restagings erfahre ich morgen (Lunge und Leber waren okay). Donnerstag ist die Mastektomie und es ist schon die Rede von Chemo, da hoher KiWert wie schon 2012, jedoch nicht ganz so hoch. Ansonsten wieder hoch hormonabängig, so dass ich wohl diesmal einen Aromatasehemmer erhalten werden, Eierstöcke sind schon raus. Ich ärger mich, dass ich nicht schon früher darauf gewechselt bin, da ein Test besagte, dass ich Tamoxifen nicht gut verstoffwechsel. Mein Onkologe war da nicht so überzeugt....
      2012 wurde ich erst brusterhaltend, dann nochmal brusterhaltend nachoperiert (Sicherheitsabstand immer noch zu knapp wg. großer Vorstufe). Dann wurde noch meine Gallenblase wegen eines Polypen mit Entartungsrisik entfernt. Weiter ging es mit Chemotherapie, 3x FEC und 3x DOC, danach kam noch eine SkinSparinMastektomie mit Prothesenimplantat und auch hier wieder eine Nachresektion.
      Seitdem war alles okay. Da meine Mutter mit 48 an Brustkrebs erkrankte und mit 55 Jahren starb, bekomme ich an der Uni Köln einmal jährlich ein MRT. Eine bekannte genetische Belastung wurde zwar nicht gefunden. Aber diese Untersuchung war nun mein Glück.
      So, jetzt bin ich schon viel ausführlicher geworden als gewollt. Ich weiß nicht, ob ich eine rege Mitschreiberin werde, aber ich habe es mir vorgenommen.
      Liebe Grüße Britta
      Liebe @Britta71

      dann sage ich erst einmal: Herzlich Willkommen bei uns im Krebs-Infozentrum. Und danke, dass Du Dich traust :) . Und keine Angst vor der Technik. Du kannst nichts kaputt machen ^^ . Wenn Du Fragen zur Technik hast, dann hilft Dir sowohl @Anhe als die zuständige Moderatorin im Brustkrebs-Forenteil als auch wir anderen Moderatoren und alle UserInnen gerne. Den Brustkrebsbereich hast Du ja schon gefunden. Und auch noch ein Danke für Deine Vorstellung, die aufzeigt, dass Du einiges zu bewältigen hast. Denn zum Körperlichen gehört ja auch das Mentale. Ich wünsche Dir im Kreise der Brustkrebsdamen den Austausch, den Ihr Euch alle wünscht.

      Auf ein gutes Miteinander
      JF
      @Redangel1975

      Liebe Victoria,

      bitte melde Dich doch mal - ich weiß dass es Dir gerade gar nicht gut geht - und ich mach mir große Sorgen, nachdem du auch im alten forum schon länger nicht mehr geschrieben hast.

      Auch auf meine Private Nachricht hast du dich nicht gemeldet.

      Ich hoffe sooo sehr dass es Dir einigermaßen gut geht <3 <3 <3

      Liebe Grüße und einen schönen Tag
      Angi


      Glaube an Wunder, Liebe und Glück!
      Schau nach vorn und nicht zurück!
      Tu was du willst, und steh dazu, denn Dein Leben lebst nur Du!

      <3 <3 <3
      Guten Morgen,

      ich bin auch neu hier.

      Meine Diagnose ist schon 2012 gewesen. Einzelheiten weiß ich gar nicht mehr so genau...
      Ich hatte das volle Programm mit Chemo, Op und Bestrahlung. Nehme noch einge Monate Tamoxifen ein.
      ich werde versuchen regelmaessug zu lesen und zu unterstuetzen.

      liebe Grüße u ein schoenes Wochenende
      Guten Morgen @Zombie

      ein herzliches Willkommen im Krebs-Infozentrum und vielen Dank für deine Vorstellung. Der Anlass zur Anmeldung in einem Krebsforum ist nie ein schöner. Trotzdem finde ich es toll, dass du dich mit deiner Erfahrung hier einbringen willst. Schau dich um, vielleicht hast du deinen Platz schon gefunden. Auf ein gutes Miteinander und ...


      ... ein schönes Wochenende auch dir, Helmut
      Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
      Hi @Zombie
      null​auch von mir ein herzliches Willkommen. Auch wenn Du Dich vielleicht nicht mehr an Einzelheiten erinnerst wäre es für eine genauere Komunikation hilfreich, welcher Krebs Deiner OP behandelt wurde.

      Ansonsten fühle Dich wohl hier und

      lg Dieter

      Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


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      Beitrag von „mausi69“ ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Falscher Thread :-D ().
      Hallo, ich habe mich angemeldet, weil ich nicht weiß, wo sonst man Erfahrungen hören kann abseits von Fakten und Prognosen. Ich bin Angehörige einer Erkrankten. Meine liebste Schwägerin (25) wurde vor 3 Wochen mit adenoidzystischem Karzinom in der Nasennebenhöhle, Keilbein und Siebbein mit (noch ungenauer) Infiltration in den Kiefer und N. facialis diagnostiziert. Nachdem ich nun etliche Dissertationen zum Thema gelesen habe, bin ich hinsichtlich der Prognose und richtiger Schritte immer noch ratlos. Vielleicht weiß jemand mehr bzw. hat Erfahrungen. Im Moment sieht die Diagnose so aus: cT4a,cN1,cM1,R1. In der Lunge wurden beim CT zwei winzige Schatten entdeckt, im Lymphknoten einer, die laut Ärzten sonstwas sein könnten. Das wird nur beobachtet (in 3 Monaten wieder CT). Die zweite OP ist schon gelaufen, sauber bekommen haben sie es nicht. Gestern lief ein großes Kopf-MRT - Ergebnisse haben wir noch nicht. Nächste Woche ist Tumorboard und am Dienstag werden wir den weiteren Behandlungsverlauf, die p-Werte und die histologischen Ergebnisse bekommen. Hat jemand Erfahrung mit dieser Art/mit Bestrahlung? Wir sind so ratlos. Im Moment läuft alles noch in normalen, sogar oft fröhlichen Bahnen. AAber überall schwingt diese Unsicherheit mit. Achso: das Auge flimmert gelegentlich auch. Freue mich über Beistand/Hilfe. Herzlich, Tina
      Hallo @tulau - Tina,

      auch wenn der Anlaß Deiner Registrierung hier im Forum kein sehr schöner ist, möchten wir Dich dennoch herzlich begrüßen. Vielleicht finden sich hier Antworten auf Deine Fragen, am besten in Deinem erstellten Thread. Ich wünsche Dir einen hilfreichen Austausch und hoffe, Du fühlst Dich wohl in unserer Gemeinschaft.

      Auf ein gutes Miteinander.

      Viele Grüße
      Anhe
      Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
      ©Detlev Fleischhammel
      Hallo an Alle und vielen Dank für die Aufnahme in diesem wirklich tollen Forum!!!

      Bevor ich mich angemedet habe,habe ich viel "gespickt" und gelesen...

      Danch wurde es mir immer wichtiger,auszutauschen,zu beraten,Rat zu holen
      oder einfach nur unter "Gleichgesinnten" Leidensgenossen zu sein...

      Ich bin 42 Jahre jung und komme aus OWL,aus dem Kreis Herford um genau zu sein.

      Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder(13/13/10)

      Ich habe 1999 meinen Vater (46Jährig)an Lungenkrebs verloren..es ging
      ziemlich schnell...Er hatte mit dem Rauchen als 8(!)jähriger angefangen
      und auch später die guten "Reval" 40-50 vernichtet...

      Er starb ohne eine Chance zu haben,da der Krebs überall gestreut hat..

      Ich fing mit 16(Spätzünder-gegenüber dem alten Herren)an zu Rauchen...

      gerne..aber mit ner Schachtel pro Tag...

      Durch die Erkrankung meines Vaters...war ich schwer schockiert..schaffte
      es aber auch erst 2007,6Monate nach der Geburt meines jüngsten
      aufzuhören...

      Ständig mit der Angst verfolgt,aber mit zunehmender Zeit als
      "Nichtraucher" doch langsam aber sicher immer weniger dran zu denken...

      Im letzten Jahr,hatte ich ständig,Knie(!) schmerzen,lästiges Dröhnen auf dem Kopf und es ging mir einfach nicht gut...

      Arzt,Orthopäde,Krankengymnastig ..alles durch...

      Dann ab ins KH,Neurologie....alle Nerven geschichten durch...nix gefunden....

      Neurologie ordnete aus "Verzweiflung" ein CT an....

      Die Diagnose war erschütternd....:

      Raumforderung im rechten Oberlappen(5,9cm) und rechter Nebenniere(4cm)

      Ich war am Boden zerstört...

      PET Ct zeigte,das nicht gestreut hatte...nach wenigstens etwas.....

      Am 26.5 wurde mit nach zuvor genommen Proben(Großzelliger Adeno)

      Der rechte Oberlappen,Tumor ,sowie 4 Lymphknoten entnommen....

      Lymphen waren frei von Krebs.

      Nach der OP,ab in die Anschlussheilbehandlung..

      Tat mir sehr gut,alles schien schon überstanden...

      Juli 2017 dann Anfang Chemo...16 Sitzungen wurden angesagt....

      davon 4 stationär mit Cis Platin und Vinorelbin(es war die Hölle für mich)

      Die ambulanten waren top...

      Duch die Nebenwrkungen der Chemo,bekam ich vor 6 Wochen eine Lungenembolie....in beide Flügel...

      Seit dem spritze ich Blütverdünner...die letzte chemo wurde gegeben obwohl die Leukos unter 1400 waren....

      Wieder KH wegen Fieber....

      Momentan bin ich durch mit den Chemos....Mir gehts viel schlechter als nach der OP...

      Aber die Chemo ist geschafft...nächste Woche sind die Abschlussuntersuchungen,CT und Besprechung...

      Eine Reha ist eingereicht....

      Ich würde mich freuen,endlich wieder "leistungsfähig"zu sein...

      und normal am Leben teil zu haben und wieder arbeiten....

      Bin 25 Jahre in einer Firma(dort gelernt und bis heute da)

      Ich hoffe es geht nach der kommenden Reha bergauf und die Abschlussuntersuchungen fallen positiv aus...

      Die Nachsorge werde ich nicht dort machen lassen wo ich behandelt worden bin...

      zuviele Fehler,Hygiene wurde nicht ernst genommen,menschlich war ich so oft alleine...zum Glück habe ich eine tolle Familie...

      Ich freue mich auf Austausch mit Gleichgesinnten und Leidensgenossen....

      Pack mas(sagt man zwar als Westfale nicht....aber als Bayern fan ist es ok...,Lach)
      Hallo zusammen,
      Ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und habe eine 15 Jährige Tochter.
      Letztes Jahr im Juni bekam ich die Diagnose beidseitigen Brustkrebs, dann Chemo und beidseitige Mastektomie. Diese Jahr im September sollten eigentlich wegen meinem BRCA1 positiv nur vorsorglich die Eierstöcke raus und haben dann auch dort Krebs gefunden. Dann erneute OP und nun muss ich eine erneute Chemo machen. Leider habe ich gelesen das essehr selten ist das man gleich kurz hintereinander beide Krebsarten hat. Das macht mir echt Angst

      Ich freu mich hier zu sein
      Hallo und guten morgen @EntenMama

      ​erst einmal ein herzliches Willkommen hier in unserer Runde. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass bei Dir kopfmässig alles am rotieren ist.

      ​Fühle Dich wohl hier und dass Du viel moralische Unterstützung und auch Tipps bekommen kannst!

      VG Dieter

      Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


      herzlich Willkommen, auch wenn der Anlass kein schöner ist. Gleich zweimal Krebs zu bekommen ist sehr unschön. Ich wünsche dir, dass die Therapien gut anschlagen.

      Der Austausch bei der Brustkrebserkrankten ist sehr rege. Vielleicht hilft dir der Thread ein bisschen.

      Erst Brustkrebs jetzt Eierstockkrebs
      Ich wünsche dir alles Gute.

      Geli
      Vergangenheit ist Geschichte,
      Zukunft ist Geheimnis,
      aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
      Hallo Romea,

      als Moderatorin des Lungenkrebs-Bereiches heiße ich dich ganz herzlich willkommen hier bei uns im Krebs-Infozentrum. Ich hoffe, dass du vom regen Austausch hier profitieren kannst. Auf ein gutes Miteinander!

      Romea schrieb:

      davon 4 stationär mit Cis Platin und Vinorelbin(es war die Hölle für mich)


      Romea schrieb:

      Duch die Nebenwrkungen der Chemo,bekam ich vor 6 Wochen eine Lungenembolie

      Exakt das habe ich auch hinter mir - die Hölle mit Cisplatin und Vinorelbin, danach fette Lungenembolie.

      Romea schrieb:

      Ich bin 42 Jahre jung und komme aus OWL,aus dem Kreis Herford um genau zu sein.

      Noch eine Gemeinsamkeit - ich komme (zumindest gebürtig) auch aus OWL, aus Minden.
      Es grüßt die Hexe.
      Hallo an alle neu Hinzugekommenen!

      Klar sind wir eine Art " Notgemeinschaft" aus unerwünschtem Anlass, doch hier im Forum gibt es Hilfe, praktische Tipps und jede Menge Infos.
      Inzwischen habe ich einige Mitglieder persönlich kennenlernen dürfen und darüber freue ich mich immer wieder.
      Nächste Woche gibt es sogar ein kleines "Minitreffen" in Berlin, da werde ich erneut ganz sicher liebe Leute kennenlernen!
      Denn die Diagnose Krebs verbindet ungemein.
      In meiner Familie darf ich das Wort Krebs nicht ansprechen nach dem Motto : Nach Op ist der Krebs weg und geheilt.
      Meine Ängste vor Methastasen darf ich kaum artikulieren, doch diese Ängste sind einfach real.
      Deshalb ist dieses Forum für mich absolut wichtig und ich weiss, dass es vielen Mitgliedern ähnlich geht.
      Und Austausch und gegenseitige Unterstützung sind so wichtig.

      Liebe Güße, Renate
      Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
      Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
      IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
      Chemo habe ich abgelehnt.
      2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
      MRT 03/17= keine Filiae

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