Gescheiterte Immuntherapie/Nicht-kleinzelliges Plattenepithelkarzinom, Stadium IV erkrankt

    Gescheiterte Immuntherapie/Nicht-kleinzelliges Plattenepithelkarzinom, Stadium IV erkrankt

    Hallo zusammen,ich bin betroffene Angehörige. Ich bin froh, dass es dieses Forum zum Austausch gibt. Jetzt bin ich an der Zeit und auch bereit meinen Beitrag ebenfalls zu teilen.Mein Vater erkrankte im Jahr 2013 an einem nicht-kleinzelligen Plattenepithelkarzinom, Stadium IV. Leider war aufgrund der Größe (Durchmesser ca. 10 cm) keine OP möglich, aus diesem Grund stand nur eine Chemo/Bestrahlung an. Voller Hoffnung das der Tumor eingekesselt ist, kam schon nach einem 1/2 der Tumor wieder zurück. Er hatte bis auf die Metastasen in den Lymphknoten sonst keine Fernmetasen. Im Anschluss erfolgte wieder eine Chemo. Dann die Hoffnung der neuen Immuntherapie mit Nivo. Der Tumor hat sich nie verkleinert, auch bei der Chemo nicht und im Anschluss an der Immuntherapie auch nicht. Allerdings blieb er konstant. Allerdings wurde Anfang des Jahres unter Gabe der Immuntherapie eine Knochenmetastase an der Hüfte gefunden, die bestrahlt wurde. Wir haben jetzt nach dem letzten CT erfahren, dass die Immuntherapie nicht mehr wirkt, der Tumor wächst wieder und eine Chemo nur noch hilft. Wir kämpfen nun seit 3 Jahren und ich hoffe auch noch länger!! Ich hoffe einfach, dass vielleicht noch jemand einen Tipp hat, was wir versuchen könnten.Es hat mir so viel Kraft und Hoffnung gegeben, die Erfahrung der anderen hier im Forum lesen zu können.Grüße
    Hallo @Taube79 ,

    herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Anlaß Deiner Registrierung kein sehr schöner ist. In Vertretung für die hier zuständige Moderatorin, @The Witch , habe ich Deinen Beitrag aus einem bestehenden Thread herausgelöst und Dir einen eigenen Strang eingerichtet.

    Ich bin mir sicher, daß die UserInnen aus dem Lungenkrebsbereich Dir hilfreiche Antworten geben können und wünsche Dir hier einen fruchtbaren Austausch. Auf ein gutes Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Hallo @Taube79,

    ich habe an einer immuntherapie-studie zur erstlinientherapie teilgenommen, die nun nach einem jahr leider auch nicht mehr wirkt. ich erhalte mittlerweile Chemo mir Carboplatin und Gemcitabine. Im anschluss soll versucht werden, mit nivolumab od. keytrudas weiter zu machen. soweit ich weiß, wirkt nivolumab auf PD-1. mein kombimedikament durvalumab/tremelimumab wirkt auf PD-L1. evtl kann so etwas helfen. in welchem LK-Zentrum seid ihr?

    Viele Grüße

    DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    Hallo Laborratte, das ist ein Zufall von Ihnen zu hören. Habe mir gestern Abend Ihre persönliche Geschichte durchgelesen. Kopf hoch und weiterkämpfen!! Als mein Vater 2013 die Diagnose erhielt dachte ich nicht das er noch lange hat. Letztendlich ist jeder von uns individuell und Wunder gibt es soviele. Er hatte aufgrund der Größe des Tumors die Klassifizierung T4. Er hatte Glück das es nur der primärtumor war, allerdings Pech das aufgrund der Infiltration ins Herz keine OP möglich war. Es folgte chemo und Bestrahlung. Der Tumor war konstant. Dann die Immuntherapie mit nivolumab. Er hatte gar nicht den positiven Wert den man Minimum benötigte für die Studie aber unser Onkologie wollte es trotzdem versuchen. Hat auch 12 Monate geholfen. CT August 2016 konstant, CT November 2016 Tumor wächst wieder. Da er ja bereits die chemo und Bestrahlung in voller Dosis hinter sich hat, sagte seine neue Ärztin das wir nicht mehr viele Möglichkeiten haben. Nach tagelangem weinen habe ich mich wieder aufgerafft und suche wieder nach Alternativen. Aufgegeben wird nicht!!
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    Beitrag von „dagehtnochwas“ ()

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