Metastasierender Brustkrebs - Erfahrungen mit Ibrance

    Hi @Merlin 1707Pepe, du hast Recht. Jetzt Schuldzuweisungen vorzunehmen ist nicht konstruktiv, und zaubert die Metas auch nicht weg. Ich bin sicher, dass die Bestrahlungen helfen werden. Hast Du ein Hormonbild machen lassen? Es sollte doch wenigstens geschaut werden, ob Letrozol noch Sinn macht. Xgeva scheint ja geholfen zu haben, da du ja von einer Sklerosierung (ich hoffe,es gibt dieses Wort) berichtet hast. Und wird Ibrance dann damit abgesetzt, oder will der Onkologe es noc weiter damit versuchen? Und auch nochmal die (wahrscheinlich nervende) Frage nach den Tumormarkern. Wie sah da die Entwicklung bei Dir unter Ibrance aus?

    Die traenenden Augen traten bei mir am Anfang staerker auf, ich habe mir dann eine Brille mit einer leichten Verdunkelung zugelegt, die die Lichtempfindlichkeit etwas korrigiert und muss sagen, dass es damit erheblich besser geworden ist. Ansonsten liegen bei mir die in schwarzem Tee getraenkten Wattepads immer bereit.
    Bei mir soll uebrigens auch zusaetzlich lokal bestrahlt werden, da die Onkologin tatsaechlich meint, damit die Metas zum Verschwinden bringen zu koennen. Wann das sein wird/ kann, soll die naechste Runde CT/Szinti klaeren.
    Hallo @KarinG.

    wie lief das Gespräch bei Deiner Ärztin?
    Ich drücke Dir die Daumen, dass mit den Ergebnissen ein guter Schlachtplan entworfen werden kann.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Liebe @Karin G.

    ich hatte dir ja schon geschrieben, dass es bei mir auch der lobuläre ist mit diesem Befund und das Ibrance, mit Letrozol und jetzt auch Xgeva, gut gewirkt hat! Was hat der Onko denn dazu gesagt? Haben sie denn eine Laparoskopie gemacht? Das ist sicher sinnig, wenn die letzte Bestimmung schon so lange her ist. Dann kann man alle Organe von außen betrachten. Was beim lobulären Sinn macht! Wie ist denn bisher therapiert worden, wenn du es schon so viele Jahre hast? Damals war es doch auch schon relativ weit, wenn ich es richtig in Erinnerung habe!?
    Hallo @Claudi, ich bin ja von Letrozol wegen des Schwindels auf Exemestan geswitscht, aber erst vor 8 Wochen und ich frage die Tumormarker nicht mehr ab, da in der Vergangenheit die Werte nie aussagekräftig waren. Hatte ich eine Regmission waren sie erhöht und bei der letzten Progression waren sie im Normbereich. Habe mit meinem Onkologen dann besprochen, dass sie wohl 1/4 jährlich abgenommen werden, ich sie aber nicht wissen will. Ich setze dann doch lieber auf bildgebende Verfahren.
    kann dir noch nicht sagen, was außer den Bestrahlungen noch an der Therapie umgestellt werden soll, das erfahre ich am 15.10. so wie ich ihn verstanden habe, soll die Therapie aber weiter gegeben werden. Dann die Sklerosierung der Metas, da ist ja nur die im Becken am aufsteigenden Schambeinast sklerosiert und die wurde ja zusätzlich bestrahlt. Der 12.BWK ist ja wohl nicht sklerosiert, sondern lt. Knochenscan und entgegen der Aussage des Radiologen jetzt aktiv und der wurde nicht bestrahlt.. Ergo, kann man nicht sagen welches Medikament zur Sklerosierung beigetragen hat oder ob es nur die Bestrahlung war. Werde dir das weitere Vorgehen berichten, weil ich glaube, dass das für dich und einige andere Mädels die Ibrance nehmen, egal in welcher Kombi, schon interessant ist.
    Lg Margarete
    Hallo ihr Lieben,

    danke für die Nachfragen.
    Nun ist es so: Meine Onkologin hat gestern entschieden, mir Kisqali zu geben, was ja ähnlich wie Ibrance ist, und zwar erst einmal die geringste Dosis, weil sie Agst um mein Blutbild hat. Das ist vergleichbar mit Ibrance 75. Dazu bekomme ich Anastrozol, den einzigen Aromatasehemmer, den ich noch nicht hatte. Letrozol hat 8 Jahre gehalten, dann gab es noch ca. 2 Jahre Exemestan, nach Knochenmetas 2017 dann ein Jahr lang Tamoxifen, 4 Monate Faslodex (worunter die Tumormarker deutlich stiegen). Pätzi, und meine Tumorhistologie ist erst vom Juni 2018, da habe ich mir einen Lymphknoten entfernen lassen. Her2 neg, Östrogen 12/12, Progesteron 0/0, Ki 67 : 15.

    Das Blöde ist, dass durch das Bauchwasser meine linke Niere gestaut ist. Seit wenigen Wochen leide ich unter Inkontinenz. Ich war heute früh bei meiner Urologin, die bei der Blasenspiegelung feststellte, dass die Blase irgendwie schon ivolviert ist, aber nicht wegen Blasenkrebs, sondern entweder wegen der Bestrahlung, die ich vor eineinhalb Jahren am LWK 3 bis 4 hatte oder weil die Peritonealkarzinose mit ihrem Bauchwasser schon irgendwie durchgedrungen ist. Jedenfalls wollte sie die Spiegelung nicht weiterführen, um nichts zu beschädigen und morgen früh um 9 Uhr soll ich im Krankenhaus vorsprechen, da werde ich gründlich untersucht und die Urologin stellte einen Nierenkatheder in Aussicht (was meine Onkologin auch schon sagte).

    Ich kann es mir jetzt schön reden und mir sagen, dass das jetzt alles zurückverlegt werden kann, wenn der Druck durch was auch immer von außen wieder zurück geht (vielleicht durch Kisqali ...) und auf diese Weise die Niere gerettet werden kann. Ich habe null Ahnung, wie das alles werden wird. Schon allein der Katheder macht mir große Angst. Wie kann man denn damit bloß leben ,,, und pardon, aber was kann man denn dann anziehen?

    Jedenfalls bin ich eigentlich eher der sachliche Typ, aber bei meiner Onkologin und auch bei meiner Urologin kamen mir heftig die Tränen. Ich bin ganz verzweifelt.

    Karin
    Liebe @Karin G., ich kann deine Gefühle voll verstehen. Es ist immer eine schreckliche Zeit wenn ein Mittel durch einen Progress anzeigt das es nicht mehr in der Lage ist den Krebs in Schach zu halten und man noch kein neues hat bzw nicht weiß ob es greift. Aber ich glaube es wird auch für dich etwas effektives geben. Fühl dich gedrückt.

    liebe @Norma gibt es von dir neue Nachrichten? Weißt du schon wie es bei dir weitergeht?
    Liebe Grüße Kati

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    Liebe @Karin G.,

    Deine Verzweiflung ist total nachvollziehbar, ich kann Dir leider auch keine Hilfe bezüglich Nierenkatheder geben, würde aber auch erstmal davon ausgehen, dass das eine vorübergehende Sache ist. Eine Bekannte hatte einen künstlichen Darmausgang und hat diesen in einem extra dafür vorgesehenen Täschchen an der Hüfte getragen und lockere Kleidung darüber. Ich denke, dass das ähnlich funktioniert. Trotzdem ist die Situation echt sch….

    Ich drücke Dich und für die Untersuchung und weitere Behandlung morgen die Daumen.

    Ich habe gestern meinen 4. Ibrance-Zyklus beendet, die Leukos sind bei 2,4 und die Tumormarker fallen weiter (ist bei mir aussagekräftig). Leider habe ich immer noch nicht die Ergebnisse der Biopsie. Meine Onkologin will da jetzt mal Druck machen. Kann ja wohl nicht sein, dass das nunmehr schon länger als 3 Wochen dauert.

    Viele Grüße

    Tinka
    Liebe @Karin G.,
    auch ich kann mir vorstellen, dass du verzweifelt bist. Ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine Untersuchung und auch für die weitere Therapie.

    Ich bin jetzt im 2. Ibrance-Zyklus. Blutwerte sind ziemlich im Keller, ich bin oft müde, meine Augen sind trocken und manchmal ist mir so ein wenig flau, nicht wirklich übel.
    Am schlimmsten ist für mich die Angst, dass es nicht wirkt... Oft kann ich die Angst ausblenden, oft aber auch nicht.

    LG Johanna
    Hi @Karin G.. Auch von mir alles alles Gute fuer morgen. Der Nierenkatheter ist wirklich nicht schlimm, allenfalls etwas laestig. Ein Bekannter von mir hatte ihn auch, und wenn man es nicht wusste, hat man bei ihm nichts gesehen. Ich bin mir auch sicher, dass es eine voruebergehende Sache sein wird. Du haeltst die Metas jetzt schon so lange in Schach, ich bin sicher, die zusaetzliche Hilfe von Kisqali wird ihre Wirkung erzielen und druecke Dir fuer morgen alle Daumen. Alles Liebe.
    Vielen lieben Dank für eure lieben, tröstenden Antworten. Ich hoffe sehr, dass Kisqali wirkt. Den Beipackzettel mit den Nebenwirkungen habe ich mir durchgelesen, aber ich habe immer das Gute für mich angenommen, auch oft mit Erfolg. Ach, ich habe solche Angst wegen der neuen, für mich völlig unerwarteten Situation (weil der Progress mit der Nierenbeteiligung so plötzlich kommt), dass ich das Gefühl habe, ich hätte Fieber.
    Seid lieb gegrüßt
    Karin
    Hallo Pätzi, ich hoffe, dass meine Ärztin das richtig macht mit dem geringeren Start. Ich habe bei Novartis nachgefragt und die schrieben, die Entscheidung läge bei den Ärzten.
    Ich hätte heute mit Kisqali anfangen müssen. Plötzlich dachte ich, wenn ich jetzt bald die Nieren OP habe und zeitgleich mit schlimmen Nebenwirkungen zu kämpfen habe, das geht gar nicht. Und richtig: Der sehr kompetente Arzt im Krankenhaus sagte, jede Chemo senkt das Abwehrsystem, das wäre bei so einer OP sehr schlimm. Ich habe gestern nur den Aromatasehemmer genommen, was hoffentlich nicht schlimm sein wird. Sinnlos vielleicht...
    Ich werde nun am kommenden Dienstag operiert. Erstmal entweder eine Schiene innen oder eine Nierenfistel nach außen... Hoffentlich nicht... Und dann noch ein Blick auf die Blase Wand, die merkwürdig ist, mit Gewebeprobe. Alles in Vollnarkose. Evtl. Abtragung eines Tumors, falls es nicht die Peritonealkarzinose selbst ist, die schon in die Blase hineingewachsen ist. Ich war 6 Stunden dort, mit Vorbereitung usw.
    Hoffentlich war das jetzt nicht zu lang.
    Karin
    Liebe @Karin G., es kann nie lang genug sein was du uns mitzuteilen hast. Erstens wollen wir teilhaben an dem was grade mit dir geschehen soll und zweitens kann jeder von uns ähnliches passieren und da ist man dann froh, dass man schon einen Eindruck hat von dem was auf einen zu kommt.
    ich wünsche dir auf alle Fälle , dass es für dich erträglich wird und anschließend mit Kisqali die optimale Therapie für dich gefunden wurde. Alles Gute für Dienstag und liebe Grüße Margarete
    Danke, liebe Margarete ...
    Mir macht die scheußliche Inkontinenz zu schaffen. Sie soll nicht einmal mit einem Nierenkatheder verschwinden .... Ich war trotz meiner jahrelangen Metastasierung - trotz einiger Schwächen - immer aktiv und dem Leben zugewandt. Das aber ist wirklich schrecklich, obwohl ich natürlich weiß, dass es noch viel Schlimmeres gibt.
    Aber ich bin ja noch nicht lange hier und weiß gar nicht, was ihr alle für Päckchen zu tragen habt.

    Karin
    Liebe @Karin G., auch von mir alles Gute für deinen bevorstehenden Krankenhausaufenthalt.
    Ich drücke die Daumen, kämpfe ja auch noch mit den Nachwirkungen des Nierenversagens, mit
    Dialyse und Chemo. Leide noch unter Kurzatmigkeit durch einen Pleuraerguss. Hab zum ersten Mal
    wirkliche das Gefühl schwerkrank zu sein. Alles großer Mist. Halt durch...
    lG Siena
    Liebe @KarinG. und @Siena,

    ich drücke Euch beiden ganz fest die Daumen, dass es Euch beiden schnell wieder besser geht und es für Euch ein Wintermärchen gibt mit lauter guten Nachrichten.

    Fühlt Euch gedrückt,
    liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Frage nochmal an dich liebe @Karin G., warum sollte die Inkontinenz nicht wieder behoben werden können? Bei meinem Mann wurde nach einer schweren Prostata-op auch erst eine PCN nach außen gelegt und nach einiger Zeit wieder entfernt und dann mit viel Beckenbodengymnastik, täglichen Übungen und auch mal kurzfristig Windeln , war nach 1/2. Jahr alles wieder in Ordnung. Auch dir liebe @Siena wünsche ich , dass du schnell wieder zu Kräften kommst und sich die Situation nach und nach entspannt.
    Hab übrigens grade ein wunderschönes Hörbuch gehört und zwar heißt es „Der Zopf“ und handelt von drei Frauen, die u.a.auch durch eine Krebserkrankung miteinander „verzopft“ sind, hören- und lesenswert, vielleicht grade für euch beide, da ihr ja sowohl im KH als auch zuhause mal abschalten möchtet.
    gute Nacht und liebe Grüße Margarete
    liebe @karin G.

    was ich noch nicht verstehe ist, dass mit der Inkontinenz kam doch nicht plötzlich!? Da hätten die Ärzte doch mal früher gucken müssen, zumal du ja schon lange vorbelastet bist! Bei mir hat es auch schleichend mit der Inkontinenz, bzw. häufigem Harndrang angefangen. Dann fing mein Urologe an zu "forschen". Nur leider war ich damals bei den falschen Radiologen, die die Metastasen nicht sahen, sodass es sich immer weiter ausbreiten konnte. Bis dann wegen der Aszites nichts mehr ging und in dem KKH wo ich dann war, ein guter Radiologe und Ärzte waren die es drauf haben. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute! :ka

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    Hallo zusammen,
    Ich bin gerade wieder in ein tiefes Loch gefallen. Hatte mir von der aktuellen CT bessere Nachrichten versprochen
    Nach 2 Monaten Einnahme von Ibrance und Letrozol sind meine Lungen-Metas geschrumpft. Leider sind die Leber-Metas gewachsen.
    Hat jemand Erfahrung mit Ibrance?
    Muss ich noch Geduld haben, bis die Leber-Metas ansprechen?
    Vielen Dank im voraus.

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    Hallo liebe @Rocco,

    herzlich Willkommen im Krebs-Infozentrum.

    Vielleicht magst Du Dich vorstellen und ein bisschen mehr über Deine Erkrankung schreiben- so können wir leider gar nicht viel zu sagen.

    Wichtig zu wissen wäre, wann war die Erstdiagnose, wie wurde da therapiert, wann kamen Metastasen dazu. Welche Eigenschaften hat der Tumor etc.- mit diesen Angaben könnten wir uns viel eher ein Bild der Geschehnisse machen.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier bei uns.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    @ Margarete
    Die Urologin sagte, die Inkontinenz würde nur dadurch verschwinden, wenn sich die Tumoraktivität (Wasser oder Lymphknoten oder was auch immer) nicht mehr auf die Harnblase oder Harnleiter setzt. Dazu muss ich aber erst einmal eine Therapie machen können, die Hoffnung verspricht ... wie Ibrance oder Kisqali. Das geht jetzt nicht, weil ich erst einmal die OP machen muss und den Heilungsprozess abwarten muss. Also kann es noch dauern, dass ich wirklich therapiert werde, aber die Zeit ist so kostbar.

    @ pätzi
    Ich hatte vorher nie was mit der Harnblase oder einen Befund diesbezüglich. Das ist alles ab Mitte August passiert mit einer harmlosen Blasenentzündung. Nun vermutet man, dass das Wasser oder was auch immer, die Funktion beeinträchtigt. Vielleicht sind sie deshalb nicht darauf gekoimmen, hier was zu kontrollieren. Vor 3 1/2 Wochen war ich plötzlich inkontinent, vor 3 Wochen etwa war ich bei der Urologin, vor knapp 2 Wochen hatte ich erst das PET/CT mit dem eingedetschten Harnleiter und einer verdickten Harnblasenwand. Meine letzte Urinabgabe am letzten Montag zeigte Blut im Urin. Zwischenzeitlich war das wieder weg, heute mit aller Macht wieder, mit Blutklümpchen und starkem Brennen im Blasenbereich; manchmal kommt es mir wie außen vor.

    Gestern habe ich mich noch aufgerafft und bin zu einem Chorprojekt gegangen, das hat mich wunderbar abgelenkt, ich fühlte mich gut und konnte alles vergessen (außer dass ich dauernd zur Toilette musste). Heute geht es mir miserabel. Manchmal denke ich, der schlechte CEA und die ganze Blasengeschichte einschließlich Blut kommen von einer neuen Geschichte. Ich habe Angst, dass ich es nicht mehr bis Dienstag schaffe, mich in die erste Hilfe einchecken lassen muss. Dabei habe ich keine Schmerzen außer dem Druck und das Brennen im Blasenbereich.

    Ich habe übrigens mit einem Fachmann von Novartis telefoniert, weil ich eine Frage zu Kisqali hatte. Da ich ihn gerade in der Leitung hatte, habe ich so viele Fragen gestellt, zu Aromatsehemmern, zur Wirkungsdauer, zu den Nebenwirkungen. Eine halbe Stunde lang. Der war so kompetent und so freundlich, das hat mich für den Moment richtig erfreut. Man kann seine Aussagen fast 1 : 1 auf Ibrance übertragen. Gut fand ich, dass er sagte, dass die zeitweise heftigen Nebenwirkungen im Laufe der Zeit nachließen.

    Euch allen lieben Leidensgenossinnen wünsche ich ein möglichst schönes Wochenende. Danke an euch.

    Karin

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    @pätzi
    Ja, die Niere staut sich, weil durch äußere Einflüsse die Harnleiter verengt wird. Die Niere muss nun gerettet werden, sonst drohen Folgen wie Blutvergiftung usw. Daher entweder eine Schiene entlang der Harnleiter oder wenn das nicht geht, ein Katheter von der Niere aus nach außen mit einem Beutel an dir dran. Nach der OP wird mit dem Kisqali begonnen in der Hoffnung, dass sich Tumore oder Wasser zurückbilden und sich die Harnleiter wieder entfalten kann. Wenn überhaupt, dauert das. Gestern hab ich mich hundsmiserabel gefühlt, heute ist es deutlich besser und auch kein Blut mehr vorhanden.

    Wenn ich wieder am PC bin, schicke ich euch mal das Gedächtnisprotokoll vom Fachmann der Firma Novartis.

    Karin

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    Hi @Karin G. Von mir alles Gute und viel Erfolg fuer die Operation. Ich muss sagen, dass dieser 6. Ibrance-Zyklus bisher der beste war. Statt wie ueblich die ganze letzte Woche mit Nebel im Kopf und Schwindel herumzulaufen, hat es sich jetzt auf die letzten zwei Tage beschraenkt. Von daher deckt sich meine Erfahrung mit der Aussage des Fachmannes von Novartis, den Du am Telefon hattest.

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    Das hat mir der Fachmann geantwortet (ist natürlich auf meinen Fall zugeschnitten und steht teilweise in den Fachinformationen)

    Kisqali kann eine Woche nach OP, aber nur wenn die Wundheilung abgeschlossen ist, genommen werden.
    Kisqali versucht, die Resistenz gegen Aromatasehemmer oder ein anderes Antihormon im geringeren Ansatz so zu verändern, dass die Antihormonmittel greifen
    Ein hoher Östrogenfaktor ist nur wichtig, damit die Hormontherapie überhaupt wirkt, Resistenzen sind nicht davon abhängig
    Anastrozol separat vor der OP zu nehmen, ist in Ordnung. Wenn noch genügend Zeit wäre, könne man sogar gucken, ob dieser Aromatasehemmer auch ohne Kisqali wirkt, aber das dauert leider immer Monate
    Kisqali zeigt nach 4 bis 6 Wochen anhand von Bildgebung, ob es gewirkt hat. Tumormarker evtl. auch.
    Studien bei vorbehandelten Patienten mit Fulvestrant in Arbeit, voraussichtlich mit gutem Ergebnis/bei Ibrance schon vorhanden
    Studienlage Ersttherapie: Statt 12 Monate progressionsfrei 20 Monate (42 % Ansprechrate …nicht ganz verstanden)
    In der Statistik sind auch diejenigen, die abbrechen mussten wegen Blutbild usw.
    Nebenwirkungen gut zu behandeln und können im Laufe der Einnahmezeit auch weniger werden. Nur Blutbild ist wichtig.
    Bei schlechtem Blutbild evtl. längere Pausen … nur in Ausnahmefällen muss abgebrochen werden.
    Beginn mit der niedrigsten Dosis kann auch sinnvoll sein, jedenfalls nicht abwegig, um zu sehen, wie Patientin auf K. reagiert

    So, morgen geht es los ....

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    Danke liebe @Karin G.

    wenn ich das richtig gelesen habe, soll Ribociclib auch dazu führen, dass sich gegenüber der Aromatasehemmer nicht so schnell Resistenzen bilden? Habe das auch schon mal für Ibrance- Palbociclib gehört? Hat er davon auch was gesagt, ob das da ähnlich ist?

    Alles Gute für heute. Auch wenn du jetzt wahrscheinlich schon alles hinter dir hast!

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    Hallo @pätzi, keine neue Therapie. Die bisherige wird fortgesetzt mit Ibrance/Exemestan/xGeva um die Pleura-Metastasierung in Schach zu halten. Bei den Knochen wird bei Bedarf, sprich Schmerzen, bestrahlt. Jetzt ab Dienstag 23.10. ist der BWK 12 dran und wenn das Sitzbein Ärger macht, dann kann auch das bestrahlt werden. Mit der Metastase in der Schädelkalotte sind sich die Experten nicht einig, ob das überhaupt was ist, der Strahlendoc meinte, das würde man ja dann irgendwann sehen, haha. Es sei auch eine untypische Stelle und evtl. hätte ich mich da mal angestoßen, wüsste ich aber. Wenn ich dann rumlauf wie ein Einhorn, werden sie wohl was tun. Hab die neuesten Befunde zum Team von Frau Prof.Harbeck nach München geschickt, um evtl. eine schriftliche Befundung und Beurteilung zu bekommen, mal schauen was sich tut.
    jetzt mit der täglichen Bestrahlung ist eine Terminvereinbarung eben auch schwierig, soll ja 20 x bestrahlt werden und da ist das Jahr dann ganz schnell rum. Ach ja, mein Onkologe meinte auch, dass eine evtl.Chemo keinen Sinn machen würde, er wüsste auch nicht was. Eigentlich gehts bei mir ja „nur“ um Schmerzbekämpfung wegen der Knochenmetastasen , Palliativ im Grunde. Gehts dir wenigstens gut?
    Lg Margarete

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    Liebe @Merlin 1707Pepe,
    es ist doch erstmal gut ,dass sich außer der Bestrahlung sich nix ändert.
    Wichtig ist es ,das du Schmerzfrei wirst/ bist.

    Es hätte dir bestimmt gutgetan,wenn das mit der fraglichen Meta in der Schädelkalotte abgeklärt gewesen
    wäre.
    Schön,das du uns bei den Ibrance Mädels erhalten bleibst.
    Tja,es bleiben 4 Wochen Bestrahlung......kurz vor dem 1 .Advent biste fertig.

    LG Regina
    Tue alles was dir gut tut und glücklich macht !

    Neu

    Hallo @Fluppy, liebe Regina, ja, das hab ich mir auch schon gedacht, dass ich Weihnachten und die Vorweihnachtszeit mit „strahlend“ neuem Brustwirbel angehen kann. Natürlich werde ich noch konventionelle Röntgenaufnahmen des Schädels machen lassen um da mehr Klarheit zu bekommen. Die Stelle ist über der rechten Augenbraue , noch Stirn, kurz vor dem Haaransatz. Die Aussage vom Strahlen-Doc hat mich da nicht befriedigt wenn er sagt, das wäre eine atypische Stelle. Für diesen Sch...Krebs gibt es keine atypischen Stellen. Sollte er eigentlich wissen. Dir gehts hoffentlich gut und ganz liebe Grüße Margarete

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    Merlin 1707Pepe schrieb:

    Gehts dir wenigstens gut?

    @Merlin 1707Pepe, Margarete,

    ja, mir gehts gut. Ist mir schon fast unheimlich! War gerade beim Frisör. Meine Freundin (Frisörin) hat mir gezeigt, dass die Haare wieder zahlreich nachwachsen. Hatte ja vor Wochen so`n starken Haarausfall. Bin ich froh! Nicht das die anderen Zellen auch schnell wieder wachsen :/

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    Unser Leben wird gerade wieder total durcheinandergewirbelt. Seit gestern steht es fest - mein Mann hat ein Lungenkarzinom und muss operiert werden. Gottseidank hat sein Krebs noch nicht gestreut und er hat daher eine recht gute Prognose.
    Meine Gangstörung/Schwindel und die Probleme mit der Sehstörung konnte noch nicht abgeklärt werden und haben sich auch nicht gebessert. Für die Arztbesuche und Untersuchungen bei mit war ich in den letzten Wochen weder zeitlich noch mental in der Lage. Wir haben erst mal die zahlreichen Untersuchungen und Arztgespräche wegen der Krankheit meines Mannes über uns ergehen lassen müssen.
    Ich darf ja kein Auto fahren und bin durch meine Gangschwierigkeiten ohne ihn aufgeschmissen. Na ja die voraussichtlich 14 Tage Krankenhausaufenthalt von ihm werde ich mit Hilfe von guten Freunden schon meistern, ich lasse mir ihm gegenüber meine Unsicherheit und Ängste nicht so anmerken - er soll sich auf seine OP und Heilung konzentrieren.
    Meine Schmerzen durch die Knochenmetastasen haben auch wieder zugenommen. Vielleicht ist das auch psychisch bedingt. Wir haben auch einen engagierten Hausarzt an der Seite, der mir gleich zugesagt hat daß er die wöchentlichen Blutentnahmen und die Infusion (ist ausgerechnet in dieser Zeit fällig) bei mir zuhause durchführt.

    Hallo @Merlin 1707Pepe, tut mir leid, daß auch von Dir keine so gute Nachrichten kommen. Ich wünsche Dir, daß die Bestrahlungen den von Dir gewünschten Erfolg zeigen.

    Hallo @Karin G., auch von mir alles Gute. Da auch ich noch immer oder besser immer wieder mit Inkontinenz zu kämpfen habe kann ich nur sagen - man gewöhnt sich mit der Zeit an alles obwohl es natürlich schon extrem unangenehm ist und man ständig unsicher ist.

    LG Renate

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    Oh Mann liebe @reni, das sind aber keine guten Nachrichten was dich und deinen Mann betreffen, das tut mir sehr leid für euch. Hoffe sehr, dass dein Mann die Op gut bewältigt und schnell wieder auf die Beine kommt, damit er dich weiterhin unterstützen kann und wenn er nur an deiner Seite ist. Ich verstehe auch, dass sich die Prioritäten durch die Erkrankung deines Mannes geändert haben, aber dennoch musst du auch schauen, dass du gut weiter behandelt werden kannst. Vielleicht auch indem du mit deinen Ärzten und deiner Krankenkasse sprichst, dass du zu Terminen mit dem Taxi fahren kannst, oder gibt es evtl. eine Nachbarschaftshilfe die dich unterstützen könnte. Wurden damals eigentlich die Knochenmetastasen in der Schädelkalotte bei dir auch bestrahlt ? Es tut mir auch sehr leid, dass die Schmerzen wieder heftiger werden,
    aber wie du schon sagtes, die Psyche spielt da auch eine große Rolle. Nun drück ich deinem Mann für die anstehende OP die Daumen und Dir wünsche ich eine möglichst schmerzfreie Zeit und drück dich mal ganz vorsichtig
    LG Margarete

    Neu

    @Merlin17070Pepe. Liebe Magarete,
    danke,mir gehts wieder besser.Ich hatte vor 2,5 Wochen akut so Schmerzen in der Wirbelsäule,
    war mir sicher,da ist wieder was spontan gebrochen!War b.Röntgen und im MRT.keine Fraktur, nur ein Bandscheibenvorfall,GsD! Ich hatte mit dem schlimmsten gerechnet.
    Heute hatte ich meinen Onkotag.Nach dem Zwischenfall vor meinem Italienurlaub,(Reaktion auf die i.m
    Spritze Fasoldex)hatte ich etwas Bammel, das Zometa bekam ich über den Infusomaten 45 Min( sonst in 20 Min)
    Dann die Spritzen i.m ,hat alles gut geklappt.Habe nächsten Mittwoch meine MRT Kontrolle Bin jetzt im 15Zyklus.

    Alles Gute für dich liebe Magarete und alle Ibrance Mädels.
    Alles Liebe
    Regina
    Tue alles was dir gut tut und glücklich macht !

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fluppy“ ()

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    Liebe @Fluppy, Regina, da ist man tatsächlich noch für einen Bandscheibenvorfall dankbar, unglaublich, mir ist es ja im Frühsommer auch so gegangen. Wünsche dir trotzdem dass es schnell besser wird und bin erleichtert, dass nix schief gelaufen ist an deinem Onko-Tag heute. Für nächsten Mittwoch sind die Daumen gedrückt , Lg Margarete

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    Hallo ihr Lieben,

    ich gehe später auf eure Beiträge ein, schreibe vom Smartphone und noch vom Krankenhaus aus.
    Also, es ist die Schiene gelegt worden und nicht der Nierenkatheter. Das freut mich natürlich erst einmal, aber am nächsten Tag sagte der Arzt, dass ein Nierenkatheter immer die bessere Lösung sei und die Schiene viel mehr Probleme bereiten würde, was Entzündungen vieler Art angeht. Außerdem bekam ich einen Blasenkatheter.

    Solange nicht der Ursprung der Harnleiter Einengung beseitigt ist, muss die Schiene verbleiben.
    Zudem haben sie eine Gewebeprobe aus der Blase genommen. Das ist die 2. Baustelle. Das Ergebnis gibt es Montag.

    Von Dienstag auf Mittwoch hatte ich so extreme Schmerzen, dass meine Zähne aufeinander klappert und kaum zur Ruhe kam. Ich wollte immer aufstehen und zur Toilette gehen.

    Mittwoch Nachmittag ging es wieder los. Mein Sohn fand mich brechend und kaum ansprechbar vor. Erst hohe Dosen Novalgin haben mich fast schmerzfrei werden lassen.

    Heute, am Donnerstag, haben sie mir den Blasenkatheter gezogen. Und gesagt, ich könne nach Hause gehen. Ich war total geschockt, ich war körperlich fertig. Dann hat man mir noch einen weiteren Tag gegeben.

    Jetzt ist der CRP noch erhöht und bekomme Antibiotika. Ich muss so dringend mit Kisqali anfangen.

    LG Karin

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    Liebe @Karin G., warum behalten die Ärzte dich nicht dort bis die Ergebnisse der Biopsie da sind? Es ist manchmal wirklich nicht verständlich was da für eine blöde Politik betrieben wird und überhaupt nicht auf den Menschen eingegangen wird, das tut mir sehr leid, dass du jetzt zuhause mit so einer neuen und instabilen Situation fertig werden musst. Wünsche dir sehr, dass alles glatt läuft und das Ergebnis der Biopsie für dich gut ausgeht. Ganz liebe Grüße Margarete