Neuroendokrines kleinzelliges karzinom des Nasopharynx

    Hallo ihr Lieben!!!

    Ich habe gute Nachrichten erhalten. Vom Tumor ist nichts mehr zu sehen.
    Es fällt mir schwer es zu realisieren. Irgendwie stehe ich neben mir anstatt mich zu freuen. Ich drücke Euch ganz lieb und Danke Euch so sehr das Ihr mir die Daumen gedrückt habt.

    Ganz liebe Grüße an Euch

    Tanni
    Hallo ihr Lieben!!!

    Ich Danke Euch.

    Zur Zeit habe ich noch ein schlechtes Blutbild und die Nierenwerte waren nicht so gut. Das sind wohl alles Nebenwirkungen der Chemotherapie.
    Auch mein Darm muss sehr gereizt sein. Es zwickt stark wenn man muss. Und etwas Blut ist auch dabei. Kennt das jemand von Euch?
    Kann selbst die Darmschleimhaut so gereizt sein?

    Danke im voraus für Eure Antworten

    Liebe Grüße

    Tanni
    Hallo ihr Lieben,

    Würde Euch sehr gerne etwas fragen, was mich beschäftigt.
    Letzte Woche hatte ich ein Abschlussgespräch in dem es unter anderem noch um den letzten Zyklus der Chemotherapie ging. Meine Ärztin fragte mich was ich denke wie es aussieht um die letzte Chemo. Ich sagte, das ich mich da auf die Empfehlung der Ärzte verlasse. Dennoch waren nun 5 oder fast 6 Wochen nach meiner letzten Chemo die Blutwerte nicht gut, sodass man für nächste Woche noch nicht die Chemotherapie veranlassen konnte. Nun soll ich Dienstag nochmal zur Blutabnahme und schauen was die Blutwerte sagen.

    Meine Frage die sich auch meine Angehörigen stellen ist halt ob diese letzte Chemotherapie wirklich gut ist und auch nötig. Man fragt es sich weil der Tumor ja auch nicht mehr zu sehen war.

    Ich selber bin nun hin und her gerissen. Höre eigentlich lieber auf die Ärzte nur die Sorgen meiner Angehörigen kann ich auch verstehen.
    Sie haben Sorgen, dass es mir danach wieder einen Monat sehr schlecht geht und ich mich nur schwer erhole.

    Ich hatte mitunter nur 100 Leukos und hohe Blutarmut.
    Trotz Spritzen für die Leukos sind diese erst bis heute bei ca. 2900.

    Die Nieren machten auch Stress.

    Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen?

    Ich weiß, daß es eine schwer zu beantwortete Frage ist.

    Vlt hat aber jemand einen Rat oder eine Erfahrung mit dieser Situation.

    Danke Euch im voraus!!!
    Hallo Tanni,

    ich kann nur für mich sprechen, ich würde die Letzte noch nehmen. Auch wenn der Tumor weg ist kann noch eine ganze Menge im Körper rum schwirren und das sollte die Chemo bekämpfen. Ich denke raten kann dir da niemand. und was die Zukunft bringt weiß man leider nicht. Meine Behandlung wollten sie ja abbrechen weil es mir so schlecht ging, ich war aber dagegen. Ich hab mir damals gesagt, selbst wenn der Krebs wieder kommen sollte kann ich sagen ich habe wirklich ALLES dagegen getan. Auch deshalb ziehe ich die Kontroll Untersuchungen komplett durch, mache eher Eine zu viel als zu wenig. Sehen Andere anders, ich weiß, aber da ist halt jeder anders.
    Die Neben- und Nachwirkungen gehen vorbei, die Wirkung auf vielleicht noch vorhandene Krebszellen ist aber wichtig.
    Aber wie gesagt, ist nur meine Meinung

    Lieben Gruß
    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo Tanni,

    ich denke auch nicht das man Dir zu dem Einen oder dem Anderen raten kann. Ich sehe es aber genau so wie Wangi. Ich stand nicht vor der gleichen, aber einer ähnlichen Entscheidung, weil immer nur von Bestrahlung und nie die Rede von Chemo war, bin ich richtig verdutzt gewesen, als der Radiologe auf einmal auch von einer Chemo sprach.

    Die erste Reaktion von mir war NEIN will ich nicht. Aber nachdem ich etwas darüber nachgedacht habe kam ich zu dem gleichen Schluss wie Wangi, ich lass es lieber machen, so kann ich auch sagen ich habe alles getan um diesen Sch... Krebs zu besiegen. Man fühlt sich einfach besser mit dieser Entscheidung.

    Schöne Grüße
    Horst
    :) Hallo Tanni,

    vor dieser Frage stand ich nach 26 Monaten Spritzerei, die ich mir dreimal wöchentlich setzen musste. Keiner wollte und konnte mir am Anfang sagen wie lange ich spritzen sollte, weil keiner der Meinung war, dass ich mehr als ein Jahr schaffe. Normalerweise wird für 18 Monate das Interferon verschrieben. Ich habe irgendwann gemerkt, dass es mir mehr schadet als hilft. Und als die Frage kam, ob ich für den Kopf weiterspritzen möchte, habe ich dankend abgelehnt. Denn ich hatte mir da schon einiges "kaputt" gemacht. Gegen einen Teil davon versuche ich seit Jahren anzugehen und habe sehr lange gebraucht bis ich die Therapeuten gefunden habe, die mit dem Krankheitsbild "neck dissection" in Verbindung mit einer Chemo, die auf Nerven und Muskeln losgegangen ist, etwas anfangen können. Auch ein medikamentös ausgelöster Diabetes stand schon in der Tür. Also habe ich direkt die Spritzerei eingestellt. Du siehst, ich habe einen ganz anderen Weg eingeschlagen wie Wangi oder Horst. DU musst für DICH entscheiden. Musst die Empfehlungen der Ärzte ggf. hinterfragen und dann entscheiden. DU wirst die Folgen tragen. Nicht die Ärzte, nicht die Angehörigen.

    Ich wünsche Dir eine Entscheidung mit der Du leben kannst.
    viele Grüße
    JF
    Tanni, der wievielte zyklus chemo wäre das denn jetzt?
    Bei uns haben die meisten zwei zyklen bekommen, einige (ich auch) drei.
    Mein Tumor war auch bereits nach zwei um mehr als 90% verkleinert.
    Deiner ist bereits nicht mehr zu sehen.

    Also, wenn das jetzt der vierte oder fünfte würde, und es mir so schlecht bekäme, würde ich es an deiner stelle lassen, wenn ich die Wahl hätte.
    Die chemo wirkt auch so noch eine Weile nach .....
    Liebe Grüße
    Bruni
    Hallo alle Zusammen!!!

    Erstmal vielen Dank für Eure Meinungen.

    Es ist wirklich nicht einfach. Man kann in beide Richtungen denken.

    Die Ärzte haben ja schon die Chemotherapie für dieses mal abgesagt, da das Blutbild nicht ausreichend war.

    Es wäre der 6. Zyklus. Fünf habe ich hinter mir.
    Die 3 Wochen Pause wurde schon bei der 5. überschritten und wenn ich mich recht erinnere auch bei der 4.
    Bei dieser 6. und letzten bleibt das Blutbild am längsten so schlecht.

    Noch bin ich zu keinem Entschluss gekommen.
    Evtl. sollte ich es besser nochmal genau besprechen mit den Ärzten.

    Hätte ich kein schlechtes Blutbild und hätte ich nicht so starke Nebenwirkungen wie bei den letzten Chemotherapien würde ich mir nicht solche Sorgen machen.

    Mal sehen was das Blutbild nächste Woche am Dienstag sagt.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!!!

    Viele liebe Grüße

    Tanni
    Tanni,

    nochmal mit den Ärzten genau besprechen ist eine sehr gute Idee. Und sag denen auch deine Ängste und Empfindungen. Du siehst schon anhand der Antworten hier dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Schon allein deshalb weil es ja bei jedem auch anders war. Ich z. B. hatte einen langen intensiven Zyklus gleich am Anfang und dann nur wöchentlich den kurzen über ein paar Stunden. Hatte Bruni wieder ganz anders und du ja auch. Und wenn du mit den Ärzten gesprochen hast wäge ab und geh nach deinem Gefühl.
    Drücke die Daumen

    Lieben Gruß

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo Tanni,

    das ist auf alle Fälle schon mal eine richtige Entscheidung abzuwarten und dann noch einmal mit den Ärzten zu sprechen. Ich denke Du kannst dann am besten entscheiden was Du tun wirst. Höre auf Dich und deinen Körper und tu dann das was dein Bauch Dir sagt. Ich denke wir wissen "Selbst" am allerbesten was uns gut tut.

    Liebe Grüße
    Horst
    Hallo Zusammen

    Wollte Euch berichten wie es bei mir zur Zeit abgelaufen ist.
    Nach mehreren Arztterminen beim Ohrenarzt und beim Orthopäden als auch in der Notdienststelle im KH.
    Am Mittwoch bekam ich Bescheid über das Ergebnis des Pet ct's. Leider habe ich am Steißbein etwas leuchten, das eine Knochen metastase ist. Dabei war ich bei den Ärzten und klagte immer wieder über schmerzen in der Region. Einer meinte nach Röntgenaufnahme es sei nichts zu sehen. Wahrscheinlich vom vielen liegen... Muskeln etc. Der andere meinte ebenfalls Nervenschäden von der Chemo. Aber nun ist es raus und ich weiß das es eine knochenmetastase ist. Ich sollte nach dem Gespräch direkt in der Klinik bleiben und bekam Chemo. Ab nächste Woche dann Bestrahlung. Irgendwie weiß ich nicht was genau nun passieren wird. Kann ich wieder bzw. noch geheilt werden oder nicht. Der Onkologe sagt, ja es ist möglich. Ein anderer Arzt verneint es.
    Der Primärtumor ist nicht mehr zu sehen. Nur das am Steißbein und es macht mich wirklich fertig dieser schmerz.
    Meine Familie möchte aufgrund eines fernsehberichts das ich es mit metadohn probiere. Und cannabisöl etc. Ich habe keine Ahnung wie es nun für mich weiter geht.Hat jemand Erfahrung mit Knochenmetastasen am Steißbein?

    Ich Danke Euch fürs lesen !
    GRUß Tanja
    Hallo, Tanni,

    wenn du "Knochenmetastase" in die Suche eingibst - ich habe das mal getan
    [url]http://krebs-infozentrum.de/index.php/SearchResult/603612/?highlight=knochenmetastase
    [/url]
    - dann bekommst du 6 Seiten mit posts angezeigt, bei unterschiedlichen Primärtumoren.

    Da liest man dann, was man schon öfter gehört hat: Bestrahlung - Bisphosphonate (zB Zoledronsäure) - monoklonaler Antikörper (Denosumab).

    Posts zu Methadon findest du u.a. hier:
    Methadon als neuer zusätzlicher Helfer in der konventionellen Krebstherapie?

    Ich hoffe, dass deine Metastase sowie dein Tumor gut behandelt werden können!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Cecil“ ()

    Liebe Tanja,

    was für ein Mist.

    Also was das Methadon anbelangt bitte ich Dich dringend die Stellungnahme, die Cecil im dem verlinkten Thread eingesetzt hat, zu lesen. Die Berichterstattung ist leider m.E. sehr einseitig gewesen und verspricht etwas was im Bereich Krebs nicht so umgesetzt werden kann wie versprochen. Als Schmerzmedikament ist es aber ein altbewährter Wirkstoff. Mehr erst einmal nicht.

    Auch Cannabis ist zur Zeit so was wie ein Hype. Du schreibst, dass Du Schwierigkeiten beim Schlucken hast und auch die Konsistenz des Speichels nicht normal ist. Wie sieht das heute aus? Ich frage deshalb, weil es durch die Anwendung als Spray zB zur kompletten Mundtrockenheit bis hin zur offenen Mundschleimhaut kommen kann. So zumindest bei mir.

    Lass Dich bitte immer von Ärzten beraten und nimm auch die Chance einer Zweit- und Drittmeinung wahr.

    Bestrahlung scheint die beste Möglichkeit bei Knochenmetastasen zu sein. Leider kann es auch dazu führen, dass der Darm etwas abbekommt. Auch hier führt kein Weg an einem Gespräch mit den Radiologen vorbei. Schreib Dir am Besten einen Zettel mit all Deinen Fragen. Zu schnell vergisst man etwas zu fragen, denn im Grunde tauchen noch während des Gesprächs weitere Fragenzeichen auf.

    Weitere Möglichkeiten können auch Chemotherapien bzw Antikörpertherapien sein.

    Beide Ärzten können recht haben. Oder auch nicht. Es kann keiner sagen, aber heilbar ist es nicht mehr, denn der Primärtumor hat gestreut. Du schreibst, dass der Tumor nicht mehr sichtbar ist, aber das ist nicht gleichbedeutend mit, dass er weg ist. Was sagen denn die Ärzte zu diesem Thema?

    Tut mir leid, wenn es nicht das ist was Du lesen wolltest, aber schönreden hilft bei diesem Gegner nicht.
    viele Grüße
    JF
    Hallo Tanja,

    es ist alles nicht schön und ich kann dazu auch nur sagen, dass die unterschiedlichen Aussagen der Ärzte auch aus einer Unsicherheit kommen, die sie nicht zugeben wollen.

    Ich habe das gerade am eigenen Leib erfahren und habe mich für einen anderen Weg entschlossen.

    Zu dem Thema Methadon ist schon sehr viel geschrieben worden und ich kann dazu nur zur Vorsicht raten. Meine Nieren sind durch eine Überdosierung mit Methadon geschädigt worden und das obwohl ich Methadon nur als Schmerzmittel genommen habe.

    Ich drücke dir die Daumen.
    Liebe Grüße
    Boebi
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