Thread der Mutanten- BRCA, Check2, Palb2, andere und nicht identifizierte Mutationen

    Guten Morgen,

    dann möchte ich mal berichten, was mir widerfahren ist und wie es mir geht. Da ich nur mühsam am Handy tippseln kann,möchte ichhiermit bitte auch die lieben privat Nachrichten beantworten.

    also aktuell geht's mir wieder gut, hatte die letzten beiden Tage ziemlich Probleme mit dem Blutdruck, er war aus unerklärlichen gründen viel zu niedrig. Jetzt ist er bei 100:60, das geht dann schon wieder. Die schmerzen empfinde ich als schon sehr heftig, es ist doch eine sehr große OP. Vermutlich habe ich das unterschätzt...vor der op war mein hb bei 14,0- und das als Vegetarier- jetzt ist er bei 12,0, also schon ordentlicher blutverlust.
    aber gut, das war klar.
    jetzt kommt etwas, dass habe ich noch nie erlebt und wünsche es auch keinem von euch
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Weiter geht's.
    am Aufnahme Tag war ich u.a. auch bei einer anästhesistin, es wurde mein Anliegen, die kanüle in den rechten arm zu stechen schriftlich fixiert, also den linken wegen lymphödem zu verschonen, etc.
    habe das seit 8 Jahren erfolgreich so gemacht.
    am op tag passierte dann etwas, was noch große Konsequenzen nach sich ziehen wird.
    ein OP pfleger nahm sich meiner an, wirscherzten, besprachen, dass die rechte armbeuge genommen word, allesgut. Dann kam jemand, der sich als chefanästhesist vorstellte u.d dann passierte mein persönlicher Alptraum.
    er nahm meinen linken arm und fing an, eine vene zu suchen. Ich sagte halt,stopp, nicht an dem arm, das geht nicht.
    er wurde zunehmend aggressiver , fuhr mir über den Mund, der pfleger guckte betreten weg, ich heulte nur noch und war doch schon angebunden, ich konnte nicht mehr weg. Und dieser xxx jagte mir die kanüle in meinen lympharm , sagte noch was im Sinne von ich solle mich nicht so anstellen und spritzte mich weg
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Ich dachte nur noch, halt die klappe, der bringt dich sonst um.
    dieser vorfall hat hier schon für entsetzen gesorgt, aber das lass ich so nicht stehen. Das ist ganz klar Körper Verletzung,der hat nicht in mich zu stechen, wenn ich Nein sage. Auch ist seit dem meine Hand wieder dick, die ich 2 Jahre gut im Griff hatte
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Liebe Jule,

    ach du Sch...! Es macht mich unendlich wütend, wie da Macht missbraucht wird. Man ist in einer solchen Situation ja abhängig davon, dass sie gut mit einem umgehen und anstatt dies als besondere Verantwortung zu sehen, missbrauchte dieser Anästhesist da seine Macht. Ich habe einmal Ähnliches erleben müssen, wo mir heute noch die Tränen kommen, wenn ich daran denke. Und wie viel menschlicher es auch gehen kann, das habe ich bei meiner OP neulich erlebt. Ich finde es gut, wenn du das nicht auf sich beruhen lässt, sondern dich wehrst und wünsche dir sehr, dass es etwas bewirkt. Ich schreibe dir per PN dazu am Abend noch mehr. Wie viel einfacher wäre es, Kraft neu zu finden, wenn man sich der Unterstützung im Krankenhaus sicher sein und sich dort wohlfühlen könnte. Umso wichtiger ist jetzt, dass du selbst dir all das suchst, was dir gerade Kraft geben kann.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo @Jule66, schön, dass du es halbwegs gut überstanden hast. Ich hoffe, die Schmerzen lassen schnell nach und es geht dir Tag für Tag besser.

    Was das OP-Erlebnis angeht werden da ganz böse Erinnerungen an meine Port-OP wach. Ich kann mir sehr sehr gut vorstellen, dass die Situation alles andere als schön für dich war und finde das Verhalten des OP-Teams mal wieder sehr erschreckend. Ich hab damals auch heulend auf dem Tisch gelegen, nachdem man mir die komplette Hand zerstochen hat (die haben am Ende zu zweit versucht, den Zugang zu legen. Einer hat die Hand fixiert und die Schwester hat vergeblich mit Gewalt versucht, das Ding unterzubringen). Alles war blau und dick danach - und der Zugang musste dann doch in den Arm. Ein ganz fieses Gefühl, festgebunden und ausgeliefert zu sein. Da bekommt man einfach Panik. Mir hat man dann noch die Narkose verweigert - obwohl ich auch vorher extra deswegen ein Gespräch in der Anästhesie hatte. Ich hab geflennt wie ein Baby, als die einfach nur mit lokaler Betäubung drauf los operiert haben. "Das kann gar nicht weh tun". Aha, gut, dass der Typ mit dem Messer weiss, was dem Patienten auf dem OP-Tisch schmerzt und Angst bereitet. Ich hab so lange geheult und gebettelt, bis ich wenigstens etwas Beruhigungsmittel bekommem hab, was zumindest dür ein Paar Minuten die Lampen ausgeknipst hat .
    Geht gar nicht sowas. Aber im stressigen Klinikalltag hat das Personal scheinbar weder Zeit noch Lust, auf die persönlichen Befindlichkeiten der Patienten Rücksicht zu nehmen.

    Wehr dich, liebe Jule. Nur so lernt es das Krankenhaus.
    Bei mir ist die OP 4 Monate her. Aber ich hab das Schreiben schon aufgesetzt. Das bekommt die Klinikleitung und der Leiter vom Brustzentrum von mir ausgehändigt wenn ich denen mitteile, dass ich mich NICHT hier in Leverkusen operieren lassen werde.

    Ansonsten hoffe ich, dass wenigstens deine Station gut ist und du dort so betreut wirst, wie es sich gehört ubd wünsch dir gute und schnelle Besserung.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Hallo liebe Jule, schön von dir zu hören. Nun hast du es zum Glück geschafft, auch wenn du jetzt noch Schmerzen hast, kannst du doch das alles bald hinter dir lassen.
    Es tut mir sehr leid, dass du so ein schlimmes Erlebniss durchmachen musstest. Was für ein schrecklicher Arzt. Musste er seinen Frust ablassen??? Gerade ein Arzt sollte doch empathisch sein, sollte den Patienten beruhigen und seine Wünsche respektieren. Einfach widerlich solche Ärzte.
    Aber werde erstmal wieder fit und dann wirst du sicherlich dem Arzt zeigen, dass du dir das nicht gefallen lässt.
    Jetzt ruh dich erstmal schön aus und werde schnell wieder fit;))

    Ich habe am 10.11 meine OP und bin den Ärzten beim Vorgespräch schön auf die Nerven gegangen;))
    Die Ärztin meinte nachher schon zu mir , dass ich ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnisse habe. Ja klar habe ich das;))

    Alles Gute
    Sei lieb gegrüßt, Nikki;))
    Liebe Jule, gut dass es vorbei ist! Ich bin entsetzt über so einen Arzt, aber ich muss ja auch gerade lernen, dass dort wo man es am meisten erwarten würde Menschen mit Empathie zu finden, einfach böse oder unfähige Menschen sitzen. Dieser Arzt hat einen Denkzettel verdient. Ich hatte in Krankenhaus an eine Beschwerdestelle geschrieben und man hat sich erstaunlicherweise freundlich gekümmert.

    Ich wünsche Dir sehr dass Du mit den Schmerzen gut zurecht kommst. Und dass Du bald wieder zu Hause sein darfst.
    Alles Liebe und Gute
    Resi
    Auch ich liebe Jule wünsche dur gute Besserung und viel Kraft um das schreckliche erlebte zu überwinden, das die Situation so eskaliert ist finde ich schrecklich und ich kann mir gut vorstellen das diese Erfahrung noch lange hängen bleibt.
    Alles Gute und alles Glück der Welt .
    Lg Kerstin
    Liebe @Jule66,

    gut, dass Du die OP nun hinter Dir hat.

    So etwas mit dem Anästhesisten darf nicht passieren. So eine Rücksichtslosigkeit! Dich dann auch noch anzuschnauzen, so ein Benehmen ist unmöglich. Solche Ärzte braucht niemand. Das würde ich mir auch nicht gefallen lassen.

    Ich wünsche Dir gute Besserung, dass Deine Schmerzen nachlassen und Du bald nach Hause darfst.

    Liebe Grüße Elke
    Ich bin ganz neu hier und habe erst einmal nur mitgelesen. Ich liege jetzt gerade auch im Krankenhaus ( Mastektomie beidseitig vorgestern bei inflammatorischem Mammakarzinom). Ich habe auch große Angst gehabt,dass man meinen Thrombose geschädigten Arm nimmt und musste auch lautstark dafür kämpfen, aber zum Glück konnte ich mich durchsetzen. Wehre dich, Jule, so behandelt man keinen Patienten. Weiterhin gute Besserung. Liebe Grüße Jonna
    Liebe Jule,

    hoffentlich kannst du dank Schmerzmittel die Zeit der Wundheilung einigermaßen überstehen.
    Die Nötigung durch den Anästhesisten ist empörend, ich hoffe, dass du bald wieder die Energie findest um diesem Mann der sich Arzt schimpft zu zeigen, dass man so nicht mit seinen Patienten umgehen darf.

    Liebe Grüße
    cosiema
    Hallo Jule,

    ich wünsche dir gute Besserung, dass du die Schmerzen in den griff bekommst. Manchen Medizinern sollten mangels Empathie diesen Beruf nicht ausüben, manche Chefärzte sind einfach fehl am Platz.

    Liebe Grüße
    Geli
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    liebe Jule,

    das ist ja ein schöner Schlamassel =O .. besorg dir sobald als möglich die Namen aller Beteiligten, besonders von dem Pfleger..als Zeuge... der hat ja auch alles mitbekommen, denn der Anästhesist wird das möglicherweise abstreiten..!

    ich wünsche dir schnelle Besserung und dass du bald wieder auf den Beinen bist.

    Liebe Grüße Kombat
    MoKoNiara... soon to come...meine eigene website... <3
    @ Sabrina
    Bei mir hat es auch über 2 1/2 Std gedauert,da der Port verdreht ist und ich es doch durch die Vene bekomme. Ich muss den Arm gerade halten und das ist anstrengend. Nr.10 ist drin. sie sind begeistert vom Blutbild,aber ich glaube es ist nicht aussagekräftig.

    @ Jule66
    Ja du hast ja Recht mit der Anzeige. Es kostet viel Nerven. Habe es vor Jahren durch gezogen als sie die Drainage zogen und ein Stück drin blieb. Es wurde bestrahlt und keiner hat die Beschwerden ernst genommen. Toi toi. Man ist nicht nur wütend, sondern auch etwas traurig,dass man jedem Arzt ausgesetzt ist.
    LG Birgit

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „J.F.“ () aus folgendem Grund: Moderation: Beitrag wurde hierher kopiert, da er zwei Threads betrifft. Der eine Teil für Jule bleibt hier sichtbar. Der für Sabrina verbleibt im Chemo-Thread.

    Hallo Jule,

    erstmal die allerherzlichsten Genesungswünsche. Ich hoffe, dass du dich schnell erholst und wieder auf die Beine kommst.
    Klasse, dass die OP gut verlaufen ist und nun alles seinen normalen Heilungsgang geht. Die Sache mit dem Anästhesist macht mich
    sprachlos und wütend. Es tut mir leid, dass du so was erleben must. Man fühlt sich eh schon ausgeliefert und dann noch so was.
    Ich würde ihn auch anzeigen mit allem TamTam.

    Liebe Grüße
    Gitta
    Hallo,

    ein kleines Update von mir.

    Ich bin heute, an Tag 11 nach der OP immer noch mit Drainage.
    Übers Wochenende machten mich hier in der Pampa alle ( Hausärztin, Oberärztin im Dorfkrankenhaus) verrückt, indem sie ständig betonten, die Drainage müsse man nach spätestens 1 Woche ziehen.
    Aber sie förderte und förderte- mein Bauchgefühl sagte : nein. Wie gut das ich da hartnäckig blieb, denn sie förderte über das Wochenende allein 100ml. Wie soll der Körper das abbauen, ohne das die Wunde platzt? Ist mir ein Rätsel.

    So sind wir dann heute nach Düsseldorf gefahren um wirklich fachlichen Rat einzuholen.

    Also, Tag 11 nach der OP ist gar nicht so selten. Sie waren auch strikt gegen das Ziehen. Nicht bevor ich unter 30ml in 24 Stunden komme.Vielleicht ist es morgen, vielleicht übermorgen soweit.
    Allerdings wurde ich mit Rezepten für Cortison ( Stosstherapie) und Antibiotikum versorgt.

    Das mit dem Cortison hört sich für mich nicht gut an- befürchten sie eine Abstossung des Implantates?

    Ich habe irgendwie kein gutes Gefühl. Es fühlt sich nicht wirklich richtig an, diese Schmerzen können doch nicht normal sein.

    Im direkten Vergleich ist der Diep Flap ein Kinderspiel dagegen gewesen.
    Auch definitiv nicht so schmerzhaft. Da bin ich nach 10 Tagen ohne jegliche Drainagen nach Hause gegangen

    Nun, wie immer, die Zeit wird es zeigen.
    Bin ziemlich zermürbt mittlerweile.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

    Jule66 schrieb:

    Allerdings wurde ich mit Rezepten für Cortison ( Stosstherapie) und Antibiotikum versorgt.

    Liebe Jule,
    mir ist bekannt, dass bei einer Cortisontherapie der Patient immer ein Antibiotikum bekam, um ihn vor einer Infektion zu schützen,gerade wenn der Körper durch die Operation geschwächt ist. Allerdings wurde meistens zusätzlich ein Magenschoner gegeben.
    Meine Daumen sind gedrückt, dass das Implantat gut einheilt. Solange die Drainage noch größere Mengen Wundflüssigkeit fördert, kann sie nicht gezogen werden. Hier prallen auch die Meinungen aufeinander, andere möchten sie schnell wie möglich entfernen, da sie auch eine Eintrittspforte für Keime darstellt.

    Heute abend möchte ich Dir einen herzlichen Gruss, verbunden mit einem großen Kraftpaket auf die Reise schicken.

    LG Grummelprinzessin
    Liebe Jule,

    dass du die OP jetzt als schlimmer empfindest als den Diep Flap, wundert mich. Ich hätte nicht angenommen, dass die Schmerzen so viel stärker sind jetzt. Hast du denn nachgefragt, warum die Schmerzen so stark sind und warum du Cortison nehmen sollst? Frag so lange bis du Antworten hast, mit denen du einschätzen kannst, wie es ist. Diese Ungewissheit ist doch ganz schwer auszuhalten. Dass du nicht einfach den Ärzten vertrauen kannst, kann ich sehr gut nachvollziehen - es ist einfach die Erfahrung, die man macht, wenn man hinterfragt, dass so oft etwas schief läuft. Doch ich wünsche dir ganz sehr, dass alles gut wird! Dass die Medikamente helfen und die Wundheilung damit gut läuft und du bald schon aufatmen kannst! Ich drücke dir dafür ganz fest die Daumen!
    Bleibst du noch in Düsseldorf jetzt?

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    hallo Jule,
    was für ein Mist! Hast du das Implantat unter den Muskel bekommen? Das würde vielleicht die Schmerzen erklären. Und das mit der Wundflüssigkeit hatten Desiree und ich auch im direkten Vergleich (Implantat versus DiepFlap) festgestellt. Der Körper akzeptiert das eigene Gewebe einfach besser als das Implantat.
    LG und gute Besserung!
    Ich habe morgen früh meinen Termin in der Humangenetik Münster. Ich hoffe ich muss dann nicht allzulange auf das Ergebnis warten. Jedenfalls ist im Aufklärungsbogen auch ein Feld wo ich ankreuzen kann ob ich selber auch direkt benachrichtigt werden will wenn das Ergebnis da ist (aber das Ergebnis selber kriege ich nicht direkt?!?)

    @Jule66 Das tut mir so leid was dir vor der OP passiert ist. Ich hoffe du kannst den Arzt zur Verantwortung ziehen! Jetzt drücke ich dir erstmal die Daumen das die Schmerzen bald weg sind und die Drainage auch raus kann.
    Heute , Tag 12 nach Op, wieder 40ml gelaufen.
    Also heute wird sie nicht gezogen, sicherlich morgen.

    Das Beste habe ich noch gar nicht mitgeteilt, die mastektomierte Brust war Tumorfrei. :thumbsup:
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    @Jule66
    Tumorfrei klingt richtig klasse :) Der Rest eher so mittelprächtig. Ich hab von Brust-OPs (noch) keinen blassen Schimmer. Aber ich denke es war gut und richtig von dir hinsichtlich der Drainage auf dein Bauchgefühl zu hören - du kennst deinen Körper eben am aller besten. Was das Implantat, Kortison usw. angeht würde ich sonst einfach auch nochmal direkt bei den Ärzten nachfragen, was da so vor sich geht. Der Ansatz von Chippendale, dass der Körper eingenes "Material" besser verträgt als das Implantat als "Fremdkörper" klingt sehr logisch. Aber ich denke, du kommst am besten mit allem klar, wenn du dich von den Ärzten nochmal ordentlich aufklären lässt und dadurch ggf im weiteren Verlauf eine große Portion Mitspracherecht hast. Zumindest schätz ich dich so ein :)
    Toitoitoi, ich drück die Daumen für gute und schnelle Besserung, wenig Schmerzen und ein tolles kosmetisches Ergebnis.


    @Sabrina
    Also mein Ergebnis ging ans Brustzentrum (die das dann 6 Wochen verbummelt haben). Normalerweise hätten die mir dann im Rahmen eines Aufklärungsgespräches den Befund mitteilen sollen. Haben sie aber nicht und so hab ich bloß die Kopie vom Testergebnis ausgehändigt bekommen.
    Die Uniklinik hat das mitbekommen (weil ich dachte, ich frag da mal nach wegen diesem Gespräch) und war not amused. Man meinte, man hätte mir den Befund (der ja negativ war) nicht so mitteilen dürfen und das dieses Aufklärungsgespräch zwingend notwendig wäre?! Deswegen muss ich das im Dezember nochmal nachholen (worin ich keinen Sinn sehe. Gentest negativ, niemand Krebs in der Familie. Aber die wollen unbedingt einen Stammbaum basteln, der dann komplett leer ist, weil niemand genetisch betroffen).

    Also: laut der Uniklinik hier in Köln bekommt man das Ergebnis nicht einfach so mitgeteilt. Aber wenn die dich anrufen, dass es da ist, ist das ja schonmal viel Wert und du kannst den Gesprächstermin vereinbaren. Dann wartest du nicht so lange wie ich und wunderst dich, wieso das Ergebnis mehr als 11 Wochen braucht ;)
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    @Jule66
    auch hier Gratulation zu dem tollen Ergebnis!
    Der Rest, naja... ich hoffe das die Drainage morgen raus kann. Ich habe damals auch Antibiotika bekommen weil sie länger drin war. Die Schmerzen find ich schon etwas seltsam. Bei mir hielten die sich echt in Grenzen. Empfand die OP nicht als schlimm. Ich hatte ja dann eine Wundheilungsstörung, erst da hatte ich Schmerzen. Nachdem das Implantat gewechselt wurde war alles gut und die Schmerzen echt sehr gut erträglich. Soll jetzt aber nicht heißen das es bei dir auch so ist! Bei mir gab es da andere Anzeichen für. Entzündungswert sehr erhöht, Wundwasser das aus der Narbe tropfte usw....
    Hoffe das es bald besser wird und alles gut wird und du dich mit dem Implantat arangieren kannnst. Am Anfang ist es schon sehr ungewohnt aber mit der Zeit gewöhnt man sich echt daran.
    Liebe Grüße Sylvia
    Vielen Dank für Eure lieben Worte.

    Ich habe mir jetzt einen Plan zurecht gelegt, mit dem ich leben kann.

    Den Sog haben wir vorhin aus der Flasche heraus gemacht und morgen Vormittag wird sie dann definitiv gezogen.
    Donnerstag habe ich ohnehin einen Termin in Düsseldorf.
    Wenn nötig, kann dann punktiert werden.
    Ich bleibe dann ein paar Tage in Köln, so dass ich bei Bedarf, also wenn punktiert werden muss, schnell in der Klinik in Düsseldorf bin.
    Es ist einfach übel, wenn man in so einem Fall, wo eben nicht alles easy läuft, dermaßen ab vom Schuss wohnt.
    Mein Mann kann mich aber auch nicht täglich nach Düsseldorf fahren.
    Mit dieser Lösung kann ich am besten leben.
    Wohnen tue ich dann bei meinem geschiedenen Mann 8| - alles gut, wir haben ein gutes Verhältnis.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Jule, ist dein Klinik eigentlich die in Ddorf-Gerresheim? Ich frage mich das, weil es die winzige ist, von der ich bisher im Zusammenhang mit BK-Ooerationen was gehört habe. Reines Interesse meinerseits, sorry ;)

    Ich hoffe, du musst nicht allzu oft von Köln nach Ddorf gurken (am besten gar nicht). Das ganze Verkehrschaos hier kannst du jetzt nicht auch noch gebrauchen.
    Ich hoffe zudem, dass die Kurzzeit-WG mit deinem Ex-Mann gut funktioniert.
    Wenns wirklich hart auf hart kommt hätte ich ansonsten noch in Leverkusen ein Gästebett in unserem zugegeben etwas chaotischem Alzweck-Raum für Notfälle anzubieten. Etwas krosig und voll mit Akten, Plüschtieren und co, aber ich kann zur Not meine bessere Hälfte fragen, ob sich da was machen ließe ;)
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Liebe @Käthe, vielen Dank für Dein Angebot- da wird mir doch glatt ganz warm ums Herz.
    Ich hoffe mal, dass mein Ex und ich miteinander klar kommen werden- sonst flüchte ich zu Dir.

    Gerresheim macht die wunderbaren Diep-OPs, so auch meinen Diep Flap 2010.
    Frau Dr. Nestle-Krämling, die Expertin für prophy.Mastektomien seit ich mich mit dem Thema BK befassen muß, ist im Sommer von Gerresheim nach evang..Krankenhaus Düsseldorf gegangen und baut dort ein Brustzentrum auf.
    Wäre vielleicht für Dich eine Option? Oder doch lieber Bauchspeck?
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Du hilfst hier so vielen, da ist das doch selbstverständlich. Ich geh zwar davon aus, dass ihr zwei die paar Tage zusammen schaffen werdet, aber wenns doch richtig kracht dann sollst du wissen, dass du nicht allein auf der Straße stehst ;)
    Nur für den Kopf als Absicherung, damit du dich auf wichtigeres konzentrieren kannst.

    Das mit der anderen Klinik in Düsseldorf wusste ich jetzt noch gar nicht. Danke für den Hinweis, ich behalte das im Hinterkopf. Diese Woche wollte ich mit meinem Onkologen über Nachsorge sprechen (z.B. ob und wie das Brustzenteum dafür eine Rolle spielen wird. Davon hängt ja ab, ob und wie oft ich hin muss und wie weit mein neues BZ weg sein kann). Und ich hab hier im BZ einen Termin beim plastischen Chirurgen. Da kann ich mir erstmal nen Überblick verschaffen und dann die Klinik suchen, die am besten zu meinen "OP-Wünschen" (prophy. Mastektomie beidseitig mit Bauchspeck-Aufbau, trotz neg. Gentest) passt. So wie die Port-OP lief und die Narbe davon aussieht, lass ich aus der Klinik hier nämlich niemanden freiwillig an meine Möppies ;)
    Und dann hoffe ich, dass ich genug Rettungsringe für zwei Brüste mitbringe und PKV und Beihilfe mitmachen. Ansonsten brauche ich nämlich einen guten Plan B.

    Aber das wird schon alles werden, hoffe ich :)
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Liebe Katrin,
    ich hoffe, dass du das Ding morgen endlich los wirst.
    Bei meiner 1. OP 2016 kam die Drainage bei 30ml in 24h raus und ich musste einmal punktiert werden. Bei meiner letzten OP dieses Jahr hat Prof. Fansa sie mit 50ml in 24h gezogen und ich musste nicht einmal puntkiert werden. Das sind doch alles Zahlen, das Problem ist, dass keiner weiß, wie viel ein Körper absorbieren kann. Prof. Fansa ist das Infektionsrisiko durch die Drainagen nach 7 Tagen zu hoch gewesen. Mir war sehr mulmig dabei, aber es hat geklappt, Gott sei Dank.
    Liebe Jule,

    sehr gut, dass alles tumorfrei war! Und nun kannst du auch so gut wie sicher sein, dass da nichts mehr kommen kann.
    Ich hoffe, das gibt dir auch wieder mehr Kraft für das Heilen der Wunde jetzt. Du klingst schon viel besser heute.

    Alles Gute und viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Finja“ ()

    Heute, Tag 13 nach OP, Drainage wird nicht gezogen. Nach Rücksprache mit Düsseldorf.

    Bin morgen ohnehin in Düsseldorf, mal sehen wie es weiter geht.

    Bin ich zu ungeduldig?
    Ich habe Schmerzen, bin ziemlich Bewegungseingeschränkt und
    mittlerweile echt Angst, dass das nichts wird. Es läuft nicht planmäßig.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Jule,
    bei mir war es ja direkt umgekehrt - ich hatte erst das Implantat und dann den Diep - also ich fand den Diep auch angenehmer, natürlich war es auch nicht einfach aber bei dem Implantat hatte ich auch sehr viel Wundwasser, man sagte mir damals das kommt von dem Fremdkörper. Schmerzmässig war es beim Diep auch weniger, ist halt fremdes Material, dass muß der Körper erstmal annehmen.
    LG
    Anke
    Liebe Jule,
    Es tut mir leid, dass Du Schmerzen hast. Lass Dich gut versorgen mit Schmerzmitteln Novaminsulfon? Tramadol? Frag nach und probiere! Ich glaube dass wir alle schmerzempfindlicher werden. Und gerade Du hast schon so viel aushalten müssen! Das geht ins Schmerzgedächtnis. Bei meinen Verbrennungen 3. Grades durch die Bestrahlung hat meine Hausärztin nicht vor Morphinen zurückgeschreckt. Die Strahlenklinilk war der Meinung ich sollte die Schmerzen ruhig aushalten und hat nichts gemacht!!!
    Mithin wären nur kurze Zeit nötig würden aber verhindern, dass sich der Schmerz im Schmerzgedächtnis festsetzt.
    Alles Liebe für Dich, ich leide mit! Hält die Ohren steif! Weine Dich aus, denn die OP ist auch psychisch ein heftiger Eingriff.
    Resi
    Liebe Jule, "Schmerzen müssen nicht sein" also lasse Dich mit Schmerzmitteln gut einstellen aus der Ferne drücke ich Dir die Daumen das es jetzt ganz schnell besser wird.
    Für mich gäbe es nicht die Option Brustaufbau hier war es allen zu Riskant das sie es nicht hin bekommen -habe ja eine Schuppenflechte meine Wunde heilt, dafür spinnt die Schuppenflechte. Auf die Frage nach Kortison um etwas Ruhe zu bekommen gab es ein glattes nein" Wundheilung würde schwieriger werden".


    lg Snutje
    Ungeduldig?
    Das mag sein. Aber doch auch zurecht. Du machst den Krebs-Mist seit Jahren mit. Mal mehr, mal weniger intensiv. Dein Körper hat viel ertragen müssen, deine Nerven vieles ausgehalten. Diese Situation ist wieder völlig neu für dich, für deinen Körper. Da darf man auch mal ungeduldig werden, weil es einem nach so langer Zeit schwer fällt, seine Nerven, Ängste und Sorgen im Griff zu haben.

    Ich wünsche dir, dass die Schmerzen bald verschwinden und alles gut und schnell abheilt. Die Ärzte können dir morgen hoffentlich mehr zu all dem sagen. Aber den Antworten der Mädels kann man ja entnehmen, dass die Diep-OP und eine Implantat-OP nicht nur von der Methode her völlig unterschiedlich sind, sondern auch im Heilungsprozess unterschiedlich verlaufen können.
    Jeder Mensch ist anders, jede OP anders. Und vielleicht braucht dein Körper nach all den Jahren jetzt einfach etwas länger, um wieder auf die Beine zu kommen.
    Versuch gut zu dir zu sein, trotz der Schmerzen, Zweifel und der Sorgen - auch wenn es schwer fällt. Dein Körper leistet grade mal wieder Höchstarbeit. Schenk ihm so viel Geduld und Liebe, wie du aufbringen kannst.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Jule, ich wünsche Dir, daß Dir jetzt gut geholfen wird und die Schmerzen nachlassen.

    Apropo Brustzentrum. Es gibt auch das Marienhospital wo Prof. Audretsch mit seinem Team operiert. Der
    war vorher in Gerresheim und ist dann mit dem ganzen Tross hier hin um das BZ aufzubauen. Ich bin dort
    behandelt worden und war superzufrieden. Muss aber sagen, daß ich brusterhaltend operiert bin.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    @Jule66 Ich drücke dir die Daumen das alles bald läuft wie erwartet, die Schmerzen besser werden und die Drainage raus kann!

    Hatte heute meinen Termin in Münster. Mit meiner (nicht vorhandenen) Familiengeschichte wollte man sich erst gar nicht auf einen Gentest einlassen. Selber zahlen kann ich den Test nicht, das übersteigt meine Mittel... irgendwie hat die Dame aber gemerkt das es mir wichtig ist, hat den Chef zu einer Zweitmeinung dazu geholt und jetzt werde ich zumindest auf BRCA1 und BRCA2 getestet weil therapierelevant. Blut für den Test hätten wir aber fast nicht bekommen, meine früher so kooperativen Venen haben gestreikt, beim 4. Versuch hat dann die zweite Ärztin nach viel stocherei am Handgelenk endlich was gefunden...
    Jetzt bleibt zu hoffen dass das Ergebnis wie versprochen in 2 bis 4 Wochen da ist damit die OP entsprechend geplant werden kann!
    Bei mir konnten die Drainagen auch ewig nicht gezogen werden.
    Ein guter Rat von einer Schwester war einige Tage Ruhe einzuhalten und betroffene Seite möglichst wenig
    bewegen und sie hatte recht, deutliche Besserung.
    Leider wollte ich damals so schnell wie möglich wieder fit sein, aber manchmal scheint weniger doch besser zu sein.

    Grüsse Marion
    Tag 14- bin bereits kurz vor Düsseldorf, sind um 4.30 losgefahren. Gestern Abend , 23 Uhr habe ich gesehen, dass das drainagen einstichloch suppt, eitert. So eine schxxx. Ich hoffe es ist noch früh genug...
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer