Wolle2 on Air

    Liebe Ulrike.

    Dann mach Dich mal auf den Weg. Die rumänische Pressspanschachtel (Sarg) wollte ich noch nicht besteigen. Also haben wir noch etwas Zeit.

    Hier noch etwas Wegzehrung.

    Wenn Deine Zeit noch nicht gekommen ist, kann Dich nicht einmal ein Arzt umbringen.
    Die Tageszeitung ist eine Konserve der Zeit. Lieber eine gesunde Verdorbenheit, als eine verdorbene Gesundheit. Hoffen bringt nicht um, auch wenn man enttäuscht wird.
    Kotzen ist eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Was Dich nicht umbringt, härtet dich ab.
    Wer von Hoffnungen lebt, stirbt an Enttäuschungen. Gesargt, getan.

    Setze nie ein Fragezeichen hinter Dinge, hinter die das Schicksal schon lange einen Punkt gemacht hat. Das Leben ist wie eine Kiste Handgranaten. Man erfährt selten oder nie, was einen in Stücke gerissen hat.
    Ich würde Ihnen gern eine positive Botschaft auf den Weg geben, habe aber im Moment keine. Würden Sie eventuell auch zwei negative nehmen? Ich wünschte, es wäre gestern und ich hätte den Verstand von heute.

    Immer, wenn Du denkst, du bist ganz unten, zeigt dir das Leben, dass es noch weiter runter geht. Schenke einem Menschen erst dann dein Vertrauen, wenn Du stark genug bist, eine Enttäuschung zu verkraften. Denke negativ, wenn du nichts mehr zu verlieren hast.
    Man mutet sich so leichtfertig anderen Menschen zu, und dabei kann kann man kaum sich selbst ertragen. Gibt`s da auch was von Ratiopharm?

    Ein Vorsatz ist wie ein Aal, leichter zu fassen, als zu halten. Sich fünf Minuten dumm stellen erspart oft eine Stunde Arbeit.
    Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorangegangene Arbeit. Vertrauen ist die Mutter der Sorglosigkeit.
    Du kannst ein Pferd zum Wasser führen, es aber nicht zwingen, zu trinken.

    Diplomatie ist die Kunst, mit dem Schwein freundlich, aber erfolgsorientiert über den Sonntagsbraten zu reden. Der Mensch steht im Mittelpunkt.Von allen Seiten kann man ihm in den Arsch treten.
    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allem im Wege. Kommt ein Fuchs früh Morgens in den Hühnerstall und ruft: Alle raus aus den Federn. Das teuerste Haustier ist der innere Schweinehund.

    Allen Kranken und Gesunden etwas Trost und einen schönen Tag.
    Wolfgang, der seit gestern im Schleim ertrinkt.
    Hallo @Wolle2,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im KIZ.

    Ich schreibe in letzter Zeit nur sporadisch, meistens im Cafe Klönschnack, und hin und wieder in meinem eigenen Thread.

    Alles liebe nala
    Meine Mum
    ED 11.11.2011 Gallengangskrebs

    10.08.1944 - 12.02.2012


    Begrenzt ist das LEBEN doch unerschöpflich die Liebe

    (Ihara Saikaku)
    Ach ja,

    Warum in die Wärme schweifen, wenn wir Kälte nur begreifen. Ich will nicht ausgerechnet jetzt sterben. Ich habe immer noch Kopfschmerzen. Und ich will nicht mit Kopfschmerzen in die Hölle kommen. Da wäre
    ich schlecht gelaunt und hätte überhaupt keinen Spaß an der Sache!
    Manchmal ist es besser, eine Sache kurz und schmerzlos zu beenden, als mit ansehen zu müssen, wie sie Stück für Stück kaputt geht.

    Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert wird. Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro. Meine Gedanken sind mein Eigentum. Sie sind das Einzige, was mir niemand nehmen kann.

    Ein kleiner Trost an alle von Kopfschmerz geplagten.
    Wolfgang, der seit 48 Jahren weiß, wovon er spricht.

    Wolle2 schrieb:

    Diplomatie ist die Kunst, mit dem Schwein freundlich, aber erfolgsorientiert über den Sonntagsbraten zu reden.

    Da bleibt die Frage, für wen der Erfolg stabil ist ;)

    Ich rate von der Kopfentfernung ab, die zur Kopfschmerzentfernung bereits mal andiskutiert wurde.... (wobei ich das z.b. bei Zahnschmerzen durchaus nachempfinden kann)

    So viele Gedanken :)

    viele Grüße!
    Bruni
    Liebe Bruni.

    Zahnschmerzen sind etwas hässliches. Ich hatte vor kurzem Besuch von einen Schnauzenschinder. Und das natürlich zur besten Zeit, als ich im Badezimmer mit dem Morgenputz beschäftigt war.
    Da meine Zähne inzwischen portable sind, wurden sie Nachmittags kurzerhand mitgenommen. Das hat für mich nur zur Folge, dass danach weder essen noch trinken möglich war.
    Nach 19:00 Uhr bekam ich sie wieder und konnte mich komplettieren.

    Dir einen guten Tag.
    Wolfgang.
    Liebe Bella.

    Danke für den Wunsch hinsichtlich Befreiung vom Kopfschmerz. Ich wäre schon zufrieden, wenn ich mal wieder Stärke drei bis vier erreichen würde. Seit längeren bewege ich mich zwischen sieben bis acht.
    Eine der Folgen ist, dass die Haut über der Stirn spröde wird und aufreißt. Hier hilft dann nur cremen.

    Diagnose „lebenslänglich“. Es reicht. 15. 01. 2017
    Das Dasein schlaucht nach den letzten drei Jahren nur noch. Ich habe mich die ganze Zeit über so zusammen gerissen, aber ich merke, dass es nicht endlos so weiter geht. In meinem Schädel zischt es wie ein Teekessel, der unter Dampf steht. Schwäche in den Knien, Kribbeln, Taubheit und Kälte in den Füßen und zeitweise auch in den Fingern (das Schreiben ist eher wie Hämmern auf der Tastatur und besteht aus mühsamer Buchstabensuche). Aber am meisten nervt mich diese körperliche Schwäche und diese Zerschlagenheit, es ist so eine quälende, zermürbende Schwäche, nicht eine so angenehme wie nach ausgiebiger körperlicher oder geistiger Betätigung. Und immer wieder müde, aber auch der Schlaf bringt keine Erholung. Der immer wieder unterbrochene Nachtschlaf hat letztlich seinen Preis.

    Ich fühle mich in meinem eigenen Körper plötzlich als Fremder und versuche, mich mit meinem Körper irgendwo in eine unbeobachtete Ecke zu verziehen, um die Zeit aus der Ferne vorbeiziehen zu sehen. Aber es gibt keine solche Ecke. Statt dessen bleiben mir mein begrenzter Aktionsradius und mein Sterbebett, welches mir ewige Ruhe verheißt. Alles wird gut, aber nichts mehr so, wie es einmal war!

    Ich brauche wieder den Humor. Egal, was für einer. Er ist mir in letzter Zeit ziemlich vergangen.
    Man kann die ganze Welt besch---en, nur einen nicht, sich selbst.

    Euch allen einen guten Mittwoch und liebe Grüße.
    Wolfgang.
    Hallo Wolfgang,
    Deine Schilderungen machen mich immer wieder sprachlos. Deshalb schreibe ich dazu nichts- es käme eh nichts Sinnvolles herum.
    Humor ist, wenn man trotzdem lacht ....
    Vielleicht eine kleine Anekdote: zur letzten Kinderchorprobe waren auch die Eltern eingeladen'. Eines der Kinder meinte, die seien nicht alle erwachsen. Wieso? Na, wenn Oma und Opa noch leben, ist man nicht erwachsen. Hä? Na, Oma sagt immer Kind zu Mama, also ist sie noch nicht erwachsen, sondern erst wenn Oma und Opa tot sind. Dann ist sie kein Kind mehr.
    Kinderlogik
    Es grüßt die halb erwachsene Bella
    Liebe halb erwachsene Bella.

    Ich möchte Dich mit meinen Schilderungen aber nicht sprachlos machen. Der Anfang war ein kleines Einsteckalbum, in dem ich Sprüche, die mich berührt haben, aufgeschrieben und abgelegt habe. Das war aber für mich eine recht anstrengende Geschichte.
    So richtete ich mir einen Ordner ein, im dem meine Gedanken abgelegt sind. Später kamen dann noch Memos von PNs hinzu.
    Hier finde ich Kraft, wenn es mir einmal weniger gut geht.

    Vielen Dank für Deine Episode. Kindermund ist etwas herrliches. So unbefangen und ehrlich können nur Kinder reden. Ich denke auch oft an die ersten Lebensjahre meiner Nichte zurück. Heute ist sie 35 Jahre und hat einen kleinen Sohn. Sie ist eine junge Frau geworden, auf die ich stolz bin.

    Ich wünsche Dir einen guten Tag.
    Wolfgang.
    Hallo Wolfgang,
    ich meine damit ja auch nur, dass ich Dir gerne etwas Aufbauendes, Tröstendes sagen möchte, aber alles irgendwie platt wirkt, wenn ich das aufschreiben möchte. Also lieber nix... und Schweigen ist dann eben Gold.
    Die Idee mit dem Ordner finde ich gut. Ich glaube, ich werde mir auch so einen anlegen und meine ganzen Zettel übertragen und dann (erst) wegschmeißen.
    -Mein Arzt hat mir mehr Bewegung verordnet. Ich hab jetzt einen Schrittzähler.
    -Ich soll auch was tun, fange aber langsamer an. Ich hab jetzt erst mal einen Bewegungsmelder :P
    Liebe Grüße
    Bella, die jetzt wieder arbeiten muss...
    Liebe @Bella69.

    Es gibt vieles, wo man Trost geben will, aber mit Worten sparsam ist. Vieles, was durch Mimik und Gestik dem Gegenüber ausgedrückt werden kann, ist uns hier nicht möglich. Uns bleibt nur das geschriebene Wort, um unsere Empfindungen auszudrücken.
    Viele von uns haben aber ein feines Gespür dafür entwickelt, was den Lesenden beschäftigt und bewegt. So wird dann auch nicht ausgesprochenes transparent.
    Wenn ich mit Menschen zu tun habe, die sich rechthaberisch und bevormundend aufführen, bekomme ich schlicht das Kot--n. Trotzdem muss ich auch damit klarkommen und mich wehren, soweit es mir möglich ist.

    Ich wünsche einen schönen Abend.
    Wolfgang.
    Hallo zusammen.

    Was meint ihr wohl, was ich neben Schleimbeseitigung noch treibe? Ihr erratet es nicht. Ich höre Schlager der fünfziger und sechziger Jahre. Da werden viele Erinnerungen an eine glücklich gelebte Zeit wach. Musik hat mich ohnehin lebenslang begleitet. Neben Unterhaltungsmusik Deutsch und International gehören auch Oper und Operette, sowie Militärmusik dazu.

    Ich wünsche allen eine gute Nacht.
    Mit lieben Grüßen.
    Wolfgang.
    Oh, endlich mal jemand der Operette mag :D die meisten Rollen mit den Augen wenn ich davon anfange. Und dann auch noch Berliner Operette, Kollo und so . Vetter aus Dingsda (ratlose Gesichter) geht gar nicht.
    Liebe Grüße von Bella, die von Schlössern, die im Monde liegen träumt
    Liebe Bella.

    Frau Luna und Paul Lincke wünschen Dir schöne Träume. "Schlösser, die im Monde liegen", möchte ich Dir nicht antun. Für alle Nichtkenner: "Bringen Kummer lieber Schatz. Um im Glück dich einzuwiegen, hast du auf der Erde Platz".

    Mit lieben Grüßen.
    Wolfgang.
    Hallo Ihr Lieben.
    Ich wünsche Euch einen schönen Tagesbeginn. Zum Auftakt ein Gedicht von Annegret Kronenberg, einer Schriftstellerin, die ich sehr schätze.

    Gedicht für HA. Annegret Kronenberg.
    Den Frühling wolltest Du erleben,
    diesen einen Frühling noch.
    Doch jetzt hast Du aufgegeben,
    zu schwer das Leid, das Schmerzensjoch.
    Der Winter war vielleicht zu lang,
    die Einsamkeit, sie nagt und frisst.
    Der Schmerz ist unerträglich bang,
    du spürst, dass alles sinnlos ist.

    Weißt Du, was Schmerzen sind,
    die man nicht betäuben kann?
    Weißt Du, dass man daran verzweifeln kann?
    Dass man seine Lebensfreude
    durch ständigen Schmerz verliert.
    Weißt Du dass dich dann
    niemand mehr verstehen kann.
    Du wirst ausgegrenzt, bist wertlos geworden.

    Mit vielen Grüßen.
    Wolfgang.
    Hallo Wolle,

    jetzt hat Dir keiner mehr geantwortet auf dieses Gedicht, weil wohl jeder versteht was Du uns sagen willst, jedoch keiner das will. Ich denke aber "verstehen" tun das viele. Rat wirst Du keinen brauchen, was sollten wir auch Dir schon raten? Also was soll man sagen/schreiben - Nichts? Auch irgendwie blöd, also Blödsinn?

    Ich weiß nicht, aber zumindest steht jetzt was nach diesem Gedicht!

    Schöne Grüße
    Horst
    Hallo Wolfgang, ich bin mittlerweile nur stille Mitleserin in diesem Forum, jedoch berührt mich deine Geschichte sehr, mehr als du glaubst und mehr als ich eigentlich verarbeiten kann. Ich hoffe sehr dass du eine erträgliche Nacht hast und ich wuensche dir von ganzem Herzen Verständnis für deine Bedürfnisse und ich würde dir gerne den Seelenschmerz lindern, der aus all deinen Zeilen spricht. Leider kann ich das nicht - niemand kann das. Aber wisse, du bist hier wirklich nicht allein mit deinen Gedanken und Gefühlen. Wir hören dich. Und fühlen mit.
    Liebe Grüße von Kaba

    *Zeiten ändern Dich*
    (Bushido)
    Liebe Kaba, lieber Horst,

    Vielen Dank für Eure Zeilen. Unser Leben hat, bedingt durch die Erkrankung, zwei Seiten. Die eine Seite bringt uns eine schöne und aufbauende Zeit, die andere Seite ist belastend für jeden Betroffenen, gehört aber untrennbar mit dazu.
    Diese andere Seite wird von Frau Kronenberg sachlich kurz und knapp zum Ausdruck gebracht. Das ist es, was mich sehr berührt hat und von dem ich Euch Kenntnis geben wollte. Einige werden in einer ähnlichen Lage sein.

    Es gibt auch eine schöne Zeit. Bei mir gehören dazu der Austausch von Mails mit meiner Schwester und mit meiner Nichte mit ihrem kleinen Sohn. Meine Nichte schickt mir regelmäßig Bilder von dem Kleinen, so dass ich seine Entwicklung mit erleben kann. Auf Grund der räumlichen Trennung, sie lebt mit ihrer kleinen Familie in Köln, ist uns nur so ein Kontakt möglich.

    Auch die aktive Beteiligung in technischen Foren und der Austausch mit anderen Menschen gehören zur schönen Seite des Lebens. Hier entsteht das Gefühl des "noch gebraucht werden". Soweit einige Gedanken von mir.

    Ich wünsche allen eine gute Nacht und einen schönen Beginn des neuen Tages.
    Mit lieben Grüßen an alle.
    Wolfgang.
    Ich wünsche Euch allen einen guten Morgen und einen schönen Start in das Wochenende.

    Seit langem habe ich eine Nacht mit nur einer Unterbrechung verbracht. Erst um 06:15 Uhr wurde ich wach. Das Entchen rief, die Brust war mit Schleim durchtränkt und Luftnot infolge verlegter Luftröhre verlangten eine Inhalation. Hätte ich nicht die Erfahrung, dass dies nur Eintagsfliegen sind, könnte ich mich darüber freuen.
    Am Fußende meines Bettes steht jetzt ein Kissen mit dem Bild meiner Nichte und ihres Freundes, sowie des inzwischen zehn Monate alten Kleinen, der von mir scherzhaft "Fatman" genannt wurde. Von so niedlichen Fettröllchen an den Ärmchen und den Beinen kann ich nur träumen.
    Mühsam verteidige ich meine 50 kg. Da ist nichts mit Babyspeck und ich kann hemmungslos alles essen.
    Liebe Damen, bitte keinen Neid. Jedes kg bei mir ist schwer erkämpft. Daran ändern weder Fresubin, noch Schokolade und Marzipan etwas. Wenn letzteres nicht die Speiseröhre reizen würde...

    Euch allen einen guten Start in das Wochenende und liebe Grüße.
    Wolfgang.
    Wolfgang wo waren deine Hände?
    Urlaub fällt ja flach wenn ich das richtig sehe.
    Fragen über Fragen...
    Ruediger der mit dem 132 Puls warum auch immer...
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieber Rüdiger.
    Seit Anfang Februar habe ich mit breiigen Stuhlgang zu tun. Das bedeutet, dass danach die Hände und auch die Fingernägel braun sind. Noch habe ich keine geeignete Technologie, um das zu verhindern.
    Schön ist wahrlich anders. Abgesehen davon, dass ich seitdem aus Gründen der Sicherheit Windeln trage.

    Eine Episode am Rande. Früh bat mich das Entchen um eine Audienz. Dabei merkte ich, dass noch jemand etwas von mir wollte. Nun gut, mittels einer Küchenrolle ließ sich das Problem und seine Auswirkung minimieren. In greifbarer Nähe lag eine Windel, um Laken und anderes nicht zu verschmutzen. Trotzdem für mich unerreichbar. Es dauerte Ewigkeiten, bis ich mit Händen und Füßen meinen Wunsch dem Pfleger begreiflich machen konnte. (Ich mich nix weiß kein Bescheid nich).
    Damit war der Morgen erst einmal gelaufen. Alles andere konnte ich aber in Ruhe angehen, weil die Aktion bis dahin viel Kraft von mir abverlangte (Sättigung im Keller, Atemnot).

    Von Urlaub kann man also nicht sprechen, aber man kann mit einigem Abstand das Ganze mit Humor nehmen.

    Liebe Grüße.
    Wolfgang, inzwischen entbräunt.
    Moin...

    Wolle2 schrieb:

    aber man kann mit einigem Abstand das Ganze mit Humor nehmen.


    Genauso hatte ich das auch gedacht. ^^
    Die frage nach Urlaub war ja wohl auch nicht ernst gemeint oder? ?(
    So Blöd kann niemand sein... 8)

    Einen Ruhigen Abend noch zu dir.
    Ich fahre auch gerade wieder runter mein Puls sinkt jetzt auf 120
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Hallo @Wolle2,

    schön dass Du uns hier im KIZ gefunden hast,ich hab jetzt einiges von Dir gelesen .
    Mir war nicht bewusst wie schwer krank Du bist,
    und drüben habe ich ewig nicht mehr gelesen.
    Ich geh eigentlich nur noch drüben rein wenn ich über meine Schwestern lesen will.

    Ich schreibe momentan nur wenig, habe nicht viel zu erzählen, ich bin seit zwei Tagen in Rente.

    Meinem neuen Krebs gebe ich keinen Raum mir Angst zu machen, das fällt leicht, denn mir gehts gut.

    Ich habe die letzten 6 Jahre auf einer Wachkomaabteilung gearbeitet, ich verstehe also sehr gut wie es Dir mit der Beatmung und mit der TK geht.

    Es gibt Augenblicke da wünschte ich mir viel mehr tun zu können als ich kann.
    Dicker Drücker und bis bald.
    Manchmal muss man einfach weg. Egal wohin. Hauptsache ans Meer.
    -------------------------------------------------------------
    2 Männer(1988 + 1997), eine Mama(2013),
    beide Schwestern (2011 + 2015) an den Krebs verloren.
    Und nun auch noch Tante Mia- seit Juli metastasierendes Mamma Ca.,Knochenmetas.

    Liebe Monika.

    Vielen Dank für Deine Zeilen. Du gehörst zu den Menschen im KK, deren Beiträge mir unvergesslich geblieben sind. Immer wieder hielt das Leben für Dich Tiefschläge bereit. Ich habe die Kraft bewundert, mit der Du dich diesen gestellt hast.
    Von Deiner Arbeit wusste ich nicht viel. Ich hoffe, dass der neue Lebensabschnitt "Rentner" Dir noch viele schöne Momente schenkt.

    Vielleicht erinnerst Du dich noch daran. "Freies Zitat".
    "Ich gehe jetzt Dein Kissen aufschütteln. Ich bin die praktische Schwester" Dieser Satz stammt aus einem Beitrag, den Du im KK geschrieben hast.

    Mit lieben Grüßen.
    Wolle2.
    Ein wenig schöner Tag.

    Hier ein kurzes Tagesprotokoll von gestern Abend bis heute Mittag. An Abwechslung hat es mir nicht gefehlt. Es sind nur Sachen festgehalten, die über längere Zeiträume Tendenzen erkennen lassen, z.B. geschwollene Füße, wie oft und wie lang innerhalb eines Monats. Die mehrfache tägliche Kontrolle der Vitalfunktionen und der Beatmungsparameter sind bei mir nicht erfasst.



    19:00 Uhr Nacht Kathrin, 20:00 Uhr absaugen, Entchen füttern, Abendbrot Gemüsesuppe, 20:45 Uhr inhalieren, Kompresse gewechselt, neu ausgestopft, 21:45 Uhr Schlafversuch, 23:30 Uhr Entchen füttern,
    Durst, 00:15 Uhr Durst, absaugen, 00:45 Uhr Schlafversuch, Dämmerschlaf, Kopfkino, 03:00 Uhr wach, Entchen füttern, Brust putzen, neu ausstopfen, Durst, Post, 04:00 Uhr Schlafversuch, massives Kopfkino, TK- Lagesuche, lange Wachphasen, 05:45 Uhr Schlaf Ende, Brust putzen (nass), neu ausstopfen, starker Hustenreiz, 06:00 Uhr inhalieren, Filter und Gurgel wechseln, Kaffee, Atmung wieder leichter,
    Samstag, 04. 03. 07:00 Uhr Caro, 07:30 Uhr absaugen, 08:00 Uhr Frühstück, absaugen, Entchen füttern, Hausbesuch intern mit Folgen, Hausbesuch, Folgen mit Hilfe beseitigen, Vorlage, Morgenputz, Kompresse, Bändchen und Seele gewechselt, neu ausstopfen, Hausbesuch intern zum Zweiten,
    stark schwindlig, absaugen, 10:15 Uhr Post, müde, wie ein Hund, 11:15 Augenpflege beendet, 12:00 Uhr Hausbesuch zum Zweiten, Hilfe nötig, Gewicht 50kg, Brust nass, neu ausstopfen, 12:30 Uhr inhalieren (NACL), absaugen, Hausbesuch intern zum Dritten.

    Es kommt also bei mir keine Langeweile auf. Wenigstens ist es heute etwas heller. Von der Temperatur merke ich allerdings noch nicht viel. Noch brauche ich ein Wärmekissen um Nacken und Schultern.
    Ich bin halt eine Frostbeule.

    Mit lieben Grüßen.
    Wolfgang
    @Wolle2

    Lieber Wolfgang

    Ich bin platt beim Lesen. Habe ein zwei Fragen.

    Brust ausstopfen? Was stelle ich mir darunter vor?

    Wer kommt zum Hausbesuch, ein Arzt?

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    hallo @mausi69 - darf ich einspringen?

    Wolle2 schrieb:

    Einige Begriffserklärungen, Entchen = Urinflasche, Hausbesuch = Toilettengang mit Beatmungsmaschine, Morgenputz = Körperwäsche, TK = Trachealkanüle, absaugen = unter Vakuum durchgeführte Sekretentfernung mittels Absaugkatheter, ausstopfen = Zwei Küchentücher unter das Hemd stecken, damit nicht jedes Mal das T-Shirt nass ist.


    liebe grüße
    heidilara
    Liebe @heidilara liebe Mausi69

    Wenn das alles nicht so makaber wäre, könnte man darüber lachen. Einen Hausarzt habe ich insgesamt vier mal gesehen, es ging dann um die Ausstellung von Rezepten. Zurzeit gibt es einen Kampf meiner Physiotherapeutin, meiner Schwester und der Ärztin (Hausarzt) um die Ausstellung eines Rezeptes zur Lymphdränage. Ich habe seit längerer Zeit mit geschwollenen Füßen zu tun. Nun gut, es kommt ja meinem Gewicht zugute, so kann man eine Zunahme ausweisen.
    Ein viertel Jahr hatte ich einen Palliativmediziner. Mit ihm gab es solche Probleme nicht. Dieser kann aber nur ein viertel Jahr zuständig sein.

    Jedenfalls habe ich erst einmal zwei Stunden Schlaf nachgeholt. Dazwischen dann noch drei Hausbesuche mit Folgen (braune Pfötchen, Wechsel der Vorlage). Für heute reicht es mir erst einmal. Es ist für mich belastend, wenn Zwanzigjährige mir den Popo putzen müssen.

    Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Samstag Nachmittag.
    Mit lieben Grüßen.
    Wolfgang.
    @Wolle2 lieber Wolfgang es tut mir leid das ich zu blöd war und manche Begriffe einfach nicht wusste, ich wollte dir damit auf keinen Fall zu nahe treten.

    Weißt du wer hätte damit keine Probleme, wenn man so sehr auf Hilfe angewiesen ist das nicht einmal die Intimsphäre gewart werden kann.

    Ich habe das sogar mit meiner Mutter erlebt. Sie musste aufs WC und mit Hilfe konnte sie auf einen WC Stuhl. Als sie fertig war, hob Papa sie hoch und ich säuberte ihren Popo. Obwohl ich ihre Tochter war, war es der Mama so peinlich das sie sogar weinte. Also ich kann dich sehr gut verstehen.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe @mausi69

    Man kann doch nicht alles wissen und fragen geht doch auch, wenn man etwas nicht weiß.
    Für mich sind es fremde Menschen, die ich bemühen muss. Selbst, wenn ich mir sage, dass sie für mich zuständig sind. Trotzdem fühle ich mich, wie ein versorgungspflichtiges Stück Fleisch.

    Wenn ich zurückdenke, war es für mich als Sohn schwieriger, meine Mutti zu versorgen. Sie hat aber die nötige Hilfe angenommen und so gab es wenig Probleme. Ich muss noch heute lächeln, wenn ich an meinen kleinen "Zimmerspringbrunnen" zurückdenke. Aber Inkontinenz hat man sich auch nicht ausgesucht.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.
    Wolfgang.
    Hallo Wolfgang,
    Du hattest ja echt keinen schönen Tag. Wenigstens konntest Du etwas Schlaf nachholen, der, wie wir wissen, auch nicht unbedingt erholsam ist.
    Ich wusste gar nicht, dass ein Palliativmediziner nur ein Vierteljahr kommt. Verstehe ich nicht. Glaubt man, dass die Leute in diesem Zeitraum dann sterben oder was? Finde ich irgendwie unlogisch. Aber man muss nicht alles verstehen, dahinter steckt wahrscheinlich nur der schnöde Mammon.
    Liebe Grüße
    Bella
    Liebe @Bella69

    Ein Palliativmediziner begleitet einen Kranken bei einem Sterbeprozess und versucht, Schmerzen weitgehend zu lindern. In meinem Fall gab es die mündliche Vereinbarung, kein Notarzt, kein Krankenhaus, gegebenenfalls auf eigenen Wunsch Einstellung der maschinellen Beatmung und damit die Überleitung zu einem schmerzarmen Tod, falls meine Situation für mich unerträglich wird.
    Ein weiterer Vorteil des Palliativmediziners ist, dass sein Handeln nicht vom Budgetdenken bestimmt wird. Was nach seiner Meinung medizinisch nötig ist, wird auch gemacht. Soweit mein Wissen zum Palliativarzt.

    Wie stirbt man gesellschaftskonform?
    „Sozialverträgliches Frühableben“ wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Unwort des Jahres 1998 gekürt.

    „Vor fünf Jahren sprach ein Ärztepräsident vom bevorstehenden „sozialverträglichen Frühableben“ älterer
    Krankenkassenpatienten. Er meinte, es könne eine Situation eintreten, in der ältere Menschen die notwendige medizinische Versorgung nicht mehr bekommen, weil man die Krankenkassen entlasten will. Dieser (ironisch gemeinte) Spruch des Ärztefunktionärs Karsten Vilmar löste einen Aufschrei aus – und zum ersten Mal eine breite öffentliche Debatte darüber, wie die Jungen in diesem Land mit den Alten umgehen.
    Fünf Jahre später zeigt sich, dass aus dieser Entgleisung offenbar niemand etwas gelernt hat. Da sagt der Vorsitzende der Jungen Union, der 23-jährige Philipp Mißfelder, im Interview mit dem Tagesspiegel, dass es zumutbar sei, wenn 85-Jährige an Krücken gehen, anstatt ein neues Hüftgelenk auf Krankenkassenkosten zu bekommen.

    Quelle: Wenn Junge aus der Hüfte schießen - Ursula Weidenfeld, Der Tagesspiegel vom 05.08.2003

    „Dann müssen die Patienten mit weniger Leistung zufrieden sein, und wir müssen insgesamt überlegen, ob diese Zählebigkeit anhalten kann, oder ob wir das sozialverträgliche Frühableben fördern müssen.“

    Quelle: Carsten Vilmar, zitiert nach Wikipedia Artikel "Sozialverträgliches Frühableben"

    Fordern und fördern, ein Schelm, wer da an Böses denkt.

    Ach ja, ich schäme mich ja schon ob meiner anhaltenden Zählebigkeit. Ich bin aber noch nicht bereit, dagegen etwas zu unternehmen. Noch möchte ich den nächsten Tag erleben.

    Mit lieben Grüßen.
    Wolfgang.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „The Witch“ () aus folgendem Grund: Zitate kenntlich gemacht und Quellen ergänzt

    Hallo,

    der Begriff „Zählebigkeit“ in Bezug auf die Dauer eines Menschenlebens missfällt mir sehr! :thumbdown:
    Ich würde es durch „Langlebigkeit“ ersetzen.

    In Bayern sagt man für „zäh“ z. B. „des is a zacher Hund“ und das ist keinesfalls abwertend gemeint!

    Nix für Ungut! ;)

    Heidi


    Danke für die Infos. Besagter Politiker lebt übrigens schon nicht mehr (verursacht also auch keine Kosten mehr - aua das war böse)
    Übrigens wollte vor drei Wochen eine in meinen Augen unfähige Orthopädin meinem 77Jährigen Vater gleich ein neues Hüftgelenk verpassen - völlig überflüssig, denn sein Ischiasnerv wird durch einen verkürzten Gesäßmuskel eingeklemmt. Diagnose und offenbar erfolgreiche und langwierige Therapie ist vom Osteopathen - den wir selbst bezahlen. Den wirkungslosen Stützgürtel (der auf den verkürzten Muskel drückt) für 280€ hat die Kasse anstandslos bezahlt.

    Wolle2 schrieb:

    Hallo @Heidi

    Es handelt sich um ein Zitat, dessen Inhalt ich nicht verändern möchte. Der Begriff "Zählebigkeit" wurde in dieser Form von Herrn Mißfelder verwendet. Sozialverträgliches Frühableben empfinde ich als schlimmer. Unwort des Jahres 1998.

    Liebe Grüße.
    Wolfgang



    Hallo @Wolle2,

    mir ist schon klar, dass es sich um ein Zitat handelt. Dass Du es nicht verändern möchtest, verlangt auch keiner. So what?

    Es ging mir nur um das Wort „Zählebigkeit“. Das habe ich noch nie vorher gehört, und es hat mich richtig abgestoßen.

    Ist aber für mich beides schlimm - sozialverträgliches Frühableben oder Zählebigkeit!

    Alls Gute für Dich!
    Heidi


    Hallo @Heidi
    Ich habe viele Begriffe und Formulierungen hören müssen, bei denen mir zunächst auch die Luft wegblieb. Insofern bin ich nicht mehr so schnell zu erschüttern.

    Geschluckt habe ich bei dem Begriff "Menschenbeseitigungsanlage" Aktuell liefert Tante Goog--e drei Erklärungen. Zwei beziehen sich auf den Friedhof Ohlsdorf und gehören zu einem Artikel von Herrn Henning Süßebach, durchaus in einer ruhigen Minute lesenswert, die andere bezieht sich auf die Ponti Zauberdose, einem Radio in Form einer Urne aus dem Jahr 1948.

    Du siehst an diesem Beispiel, dass es zunächst eigenartige Begriffe schon immer gab. Das gilt unter anderem auch für die Feststellung, dass in unserer modernen Gesellschaft ein toter Mensch als "Entsorgungsproblem" angesehen wird. Ein derartig respektloser Umgang mit dem Tod hat mir im doppelten Sinn die Sprache verschlagen.

    Dir noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße.
    Wolfgang.
    Ihr Lieben,

    ​ich habe in dem obigen Beitrag die Zitate deutlich kenntlich gemacht und die Quellen ergänzt. Ich bitte euch eindringlich, auf sowas verstärkt selbst zu achten. Unkorrekte Zitate stellen Urheberrechtsverletzungen dar und können uns eine Menge Ärger bereiten, den wir uns nicht erlauben können.

    (Und nebenbei: Das Wiki-Wörterbuch "Wiktionary" ist keine zuverlässliche Quelle für korrekte Zitate.)
    Es grüßt die Hexe.
    Danke liebe Hexe für die Quellen und den Hinweis - Ärger mit dem Urheberrecht kann man sicher vermeiden und den möchte hier glaube ich niemand.
    Außerdem ist alles Wiki - auch -pedia nicht unbedingt eine zuverlässige Quelle, denn dort darf jeder mitschreiben und nicht alles, was dort steht, ist auch korrekt (habe dort auch schon korrigiert, was mein Fachgebiet anbelangt).
    Liebe Grüße
    Bella, die gern mal klugscheißt und auch ungefragt ihren Senf dazugibt
    Etwas Blödsinn zum Wochenanfang.

    Nachdem die vergangene Woche anstrengend war und der Anfang heute auch nicht besser ist, schreibe ich hier etwas Blödsinn zum Beginn der neuen Woche.

    Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
    Ich bin nicht geboren, um so zu handeln, wie andere mich haben wollen.
    Das Leben ist wie ein Rahmen, aber ich pass nicht hinein.

    Ich wünschte mir, ich hätte die Gelassenheit eines Stuhls. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
    Wer in diesem Land kein Schwein ist, wird von den Behörden rasch zur Sau gemacht.

    Diplomatie heißt den Kuchen so zu teilen, dass die Anderen mit den Krümeln zufrieden sind.
    Freiheit besteht darin, dass jeder tun kann, was ich will.
    Diplomatie besteht darin, den Hund solange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist.

    Manche Leute treten Dir auf den Fuß und entschuldigen sich. Andere treten Dir mitten ins Herz und merken es nicht einmal.
    Ein gesunder Mensch hat tausend Wünsche, ein Kranker hat nur einen.
    Ich bin nicht faul, ich manage nur meine Ressourcen suboptimal. Wer eher stirbt, ist länger tot.

    Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern.
    Reden auf Vegetarier – Banketten sind erfreulich kurz, weil man Angst hat, dass sonst das Essen verwelkt.
    Der Kreislauf des Lebens: Entweder man isst, oder man wird gegessen.
    Kein Baum ist astrein.

    Gebt Straßenkindern ein Zuhause, baut mehr Straßen.
    Alle Menschen sind klug, die Einen vorher die Anderen nachher.

    Allen einen schönen Abend und liebe Grüße.
    Wolfgang.
    Hallo @mystica

    Dann noch einige Gemeinheiten dazu.

    Dann mal den Stachel ausgefahren und gewartet, bis einer reinrennt.
    Wer andern eine Grube gräbt, ist hilfsbereit.
    Ist der Mann mal verwelkt, dann verduftet die Frau.

    Alkohol konserviert alles, ausgenommen Würde und Geheimnisse.
    Man muss die Zukunft abwarten und die Gegenwart genießen oder ertragen.

    Intelligenz wird oft verwechselt mit der Fähigkeit, seine Dummheit besser verbergen zu können, als andere Menschen.
    Gott schuf den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
    Vielleicht ist es den Affen gar nicht recht, dass wir mit ihnen verwandt sind.

    Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

    Einen schönen Restmontag.
    Wolfgang-
    Lieber @Helmut

    Man könnte den halben Tag weinen, nur hilft das nicht. Also versuche ich einiges mit Humor zu nehmen und davon auch etwas abzugeben.
    Heute habe ich tagsüber viel geschlafen (schmerzarme Zeit), ansonsten Kopfschmerzen Stärke 8, Wechsel der Trachealkanüle, Sekretabsonderung in mehr als reichlich. Das behalte ich aber alles für mich und gebe nichts ab.

    Allen eine gute Nacht.
    Mit lieben Grüßen.
    Wolfgang.