Kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Metastasen, extensive disease

    Kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Metastasen, extensive disease

    Hallo zusammen,

    ich ( Steffi 38 Jahre ) bin hier im Forum seit kurzem eine stille Mitleserin und möchte mal von meinem Papa (65 Jahre ) berichten und eventuelle Meinungen und Tipps holen.

    Mein Vater hat Mitte November 2016 die Diagnose „eines kleinzelligen zentralen Lungenkarzinoms ( SCLC ), extensive disease, UCC Stadium IV mit Metastasen in Nebennieren und Pancreas sowie Verdacht auf kleine Metastase caudal im rechten Leberlappen bekommen“. Dieses war natürlich für die Familie ein Schock. Wobei ich es irgendwie schon geahnt hatte. Mein Vater ist starker Raucher und von daher hat mich diese Diagnose nicht verwundert. Zumal es auch schon andere Krebserkrankungen in unserer Familie gab. Festgestellt wurde dieses eher durch Zufall ( er hat und hatte noch nie Schmerzen deswesgen ), weil die Bauchspeicheldrüse entzündet war, durch eine Verstopfung im Gallengang ( wohl auch Metastase ). Dafür hat er einen Stent gesetzt bekommen. Danach erfolgten dann weitere Untersuchungen mit der obenstehenden Diagnose. Ein MRT vom Kopf hatte er leider ausgeschlagen, weil er seine Krankheit leider nicht so ganz versteht. Er raucht froh und munter weiter, wobei eine Freundin meinte, naja, bei der Diagnose ist es auch egal.

    Im Dezember begann dann die Chemotherapie mit Cisplatin und Etoposit. Diese hat er im Zyklus von 3 Wochen an 3 Tagen erhalten. Meiner Meinung nach hat er sie, bis auf ein paar Nebenwirkungen ganz gut vertragen. Nach dem 4. Zyklus hat er Onkologe die Therapie jetzt erstmal abgebrochen, weil diese wohl sehr gut angeschlagen hat. Ist das in so einem Fall normal? Es gab im Februar ein Kontroll-CT auf dem zu sehen, war, dass alles viel kleiner geworden ist. In der Leber war laut meiner Mutter eigentlich nichts mehr zu sehen, der Rest war zusehends kleiner geworden.
    Nach der Unterbrechung der Chemo geht es jetzt an den Kopf. Leider hat mein Vater ein Kopf-MRT vor zwei Wochen abgebrochen, weil er Platzangst bekam. Valium wollte er nicht haben. Eine Therapie ohne MRT möchten Onkologe und Strahlenärztin nicht machen. Nun hat mein Vater morgen wieder einen MRT-Termin und gleich danach die Besprechung mit der Strahlenärztin. Ich hoffe mal, dass das morgen alles klappt. Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass sie auch was im Kopf finden werden. Oder sehe ich das falsch?

    Im Internet kann man ja viel zu dieser Krankheit lesen. Von daher weiß ich auch, dass es dafür keine Heilung gibt. Kann mir aber vielleicht jemand die Frage beantworten, was es heißt, dass die Kleinzeller schnell wachsen. Was bedeutet schnell. Redet man von Tagen, Wochen, Monaten oder ist auch das von Patient zu Patient unterschiedlich?

    Angeblich wurde meinen Eltern im Krankenhaus gesagt, dass es ein genetisch bedingter Krebs wäre und es nicht vom Rauchen käme. Ich habe daraufhin meinen Hausarzt gefragt und dieser meinte, dass Kleinzeller eigentlich nicht erblich bedingt sind. Kann mir dazu vielleicht noch jemand was erzählen?

    Vielen Dank für ein paar Antworten.

    Viele Grüße Steffi
    Hallo @Stöpsel - Steffi,

    zuerst möchte ich Dich sehr herzlich im Krebs-Infozentrum begrüßen, auch im Namen von @The Witch , der hier zuständigen Moderatorin. Jede Krebserkrankung verläuft ein wenig anders, obwohl es natürlich Studien, Statistiken und Prognosen gibt, die erste Anhaltspunkte geben können. Der Kleinzeller ist die agressivste Form unter allen Lungenkrebserkrankungen und entsteht a) durch Zigarettenrauch oder b) durch Narben in der Lunge nach Tuberkulose. Ich habe noch niemals gehört, daß der Kleinzeller erblich bedingt ist.

    Stöpsel schrieb:

    Nach dem 4. Zyklus hat er Onkologe die Therapie jetzt erstmal abgebrochen, weil diese wohl sehr gut angeschlagen hat. Ist das in so einem Fall normal?


    Das ist völlig normal. Der Kleinzeller spricht auf Chemotherapie hervorragend an und man kann sehr rasch feststellen, wie Metastasen nicht mehr sichtbar sind und der Tumor kleiner geworden ist. ABER.... selten sagen die Ärzte, daß in den allermeisten Fällen der Krebs zurückkommt und dann heftiger als zuvor. Früher gab es nur die Chemo- und Strahlentherapie, mittlerweile sind viele Chirurgen/Onkologen davon überzeugt, daß eine Operation die besten Überlebenschancen einräumt. Da ist jedoch die Lage des Tumors entscheidend, ob eine Metastasierung stattgefunden hat oder nicht.

    Die Besonderheit beim Kleinzeller ist, daß er zum einen sehr schnell streut und er sich somit über die Blut- und Lymphbahnen oft sehr früh in andere Organe und Kopf festsetzt und zum anderen die rasante Zellteilung. Die entarteten Zellen teilen sich so schnell, daß sich der Tumor ca. alle 10 bis 50 Tage verdoppeln kann. Oft haben sich schon Metastasen im Kopf angesiedelt, deshalb wäre ein MRT sehr wichtig.

    Leider muß man davon ausgehen, daß bei dem Stadium extensive disease nur noch eine palliative Therapie angesetzt werden kann.

    Es tut mir von Herzen leid, Dir keine hoffnungsvollere Antwort geben zu können. Aber vielleicht könnten wir Dir ein wenig tröstlich zur Seite stehen.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Hallo Steffi,

    Ich bin leider schon Hinterbliebene,
    Der Tumor meiner Mutter war auch nicht kleinteilig.
    Allerdings hatten wir von der Diagnose bis zum Tod meiner Mutter keine acht Wochen Zeit.
    Ich habe mich ausführlich belesen, auch über Kleinteilen.
    Und da ich Kinderkrankenschwester bin, lese ich Fachinformationen.
    Häufig war davon die Rede, dass ein sofortiger Rauchstopp sich günstig auf die Überlebenszeit auswirkt.
    Insgesamt wird ein bereits metastasierten Haupttumor eigentlich nicht mehr operiert.
    Der Kleinteilen spricht tatsächlich sehr gut auf Chemo an. Dann stoppt man auch die Chemo, um den Körper zu schonen und damit man im Fall eines Rezidivs wieder voll einsetzen kann.
    Wirklich Lebenslimit jedenfalls sind Hirnmetastasen. Unbehandelt ist da nur von wenigen Wochen Überlebenszeit die Rede. Viele Kliniken machen daher prophylaktische Ganzhirnbestrahlungen.
    Nach MRT gibt es aber die Möglichkeit, betroffene Stellen gezielt zu bestrahlen,
    Wobei natürlich weniger gesundes Hirngewebe unnötig untergeht.

    Ich wünsche dir für das, was noch kommt, viel Kraft.
    Melde dich, wenn du Hilfe brauchst.
    Du siehst die Sonne langsam untergehen und erschrickst doch, wenn es plötzlich dunkel ist.
    Meine Ma *17.9.1957 +19.2.2017
    Hallo @Stöpsel
    ich bin leider auch schon Hinterbliebene.
    Ich habe lange überlegt ob ich antworten soll, da mein GÖGA 1 3/4 Jahr nach Diagnose den Kampf gegen den Kleinzeller aufgeben musste.
    Aber bei Diagnose meinte der Arzt unbehandelt bleiben noch 4-6 Monate ;(
    Er hat den Kampf aufgenommen und so 1 3/4 Jahre herausgeholt.
    Für mich und unsere Kinder war die Zeit so viel Wert.
    Für ihn war die Zeit anstrengend aber er hat gern gelebt und so die Anstrengung auf sich genommen.
    Mein GÖGA hatte Metas in der Leber und eine verdächtige "Zyste" in einer Niere.
    Der Kopf war frei, er hat aber trotzdem eine prophylaktische Kopfbestrahlung bekommen.
    Wie viele Chemos er bekommen hat....habe ich vermutlich verdrängt. Aber 3 unterschiedliche Mittel wurden jeweils mehrere Male und Eines ein zweites Mal verabreicht.

    Es ging ihm in dieser Zeit ziemlich gut, er hatte keine Schmerzen und die Chemos jedes Mal gut vertragen.
    Die Kopfbestrahlung war am anstrengendsten. Er war in dieser Zeit sehr müde und Kraftlos.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die bevorstehende Zeit.

    Schreib hier so oft es Dich dazu drängt. Du wirst merken es hilft sehr sich hier auszutauschen.

    Liebe Grüße

    phoenix
    "Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerung zu Stufen würden, dann würde ich hinaufsteigen und dich zurückholen"
    (Unbekannt)
    __________________________________________________________________________________________________________________________________

    Mein Mann/meine Liebe :

    Geboren 22/4/52
    Kleinzelliges Bronchialkarzinom ED 9/12
    Für immer ins Licht: 05.07.14 17 Uhr15 ;(
    Hallo zusammen,

    vielen lieben Dank für das nette willkommen heißen und eure Antworten.

    Ich habe zuvor auch schon viel im Netz gelesen und bin dann auf dieses Forum gestoßen. Werde dann immer mal berichten wenn es was neues gibt, ob gut oder schlecht. Aber einfach mal von der Seele schreiben tut ja schon mal ganz gut.

    Erstmal das positive. Mein Vater war gestern im MRT vom Kopf und es haben sich dort noch keine Metastasen angesiedelt. Er bekommt jetzt die 15 mal Bestrahlung.
    Im April steht dann nochmal ein neues CT und ein Gespräch beim Onkologen an. Mal sehen was sich dann dort alles getan hat...

    Was mir so ein bisschen Sorgen macht, dass mein Vater die Krankheit nicht so richtig annimmt. Er war jetzt zweimal im Krankenhaus und wenn er dort reinkommt, macht er völlig dicht. So richtig ist ihm die Krankheit nicht bewusst. Die Ärzte haben immer von, die Krankheit ist therapierbar, aber nicht heilbar geredet. Mein Vater ist immer noch der Meinung, dass es heilbar ist... Meine Mutter, mein Mann und ich reden dann ab und zu mal dagegen, allerdings frage ich mich, soll man das tun, oder doch in dem glauben lassen, dass es heilbar ist und nicht gegen reden? Ich hatte dann schon mal vorgeschlagen, dass man ev. einen Psychotherapeuten hinzuzieht. Mein Vater war vor ca. 25 Jahren schon mal in Behandlung. Das möchte er nicht und der Therapeut der ihm damals geholfen hatte, den gibt es nicht mehr und einen anderen möchte er nicht haben.
    Meine Eltern haben auch noch mit keinem Arzt über die Lebensdauer gesprochen. Ich habe es mir quasi ergoogelt. Mit meiner Mama kann ich darüber sprechen, aber Papa?
    Ich frage mich, wie verhält man sich mit dem Wissen was man hat richtig?


    Liebe Grüße
    Steffi

    Stöpsel schrieb:

    Mein Vater ist immer noch der Meinung, dass es heilbar ist...


    Stöpsel schrieb:

    Ich frage mich, wie verhält man sich mit dem Wissen was man hat richtig?



    Schwierig liebe Steffi, ganz schwierig. Manche Menschen wollen wissen, wie es um sie steht, um noch einiges "zu regeln", andere können/wollen sich damit nicht auseinandersetzen. Meine Nachbarin verstarb an Lungenkrebs und hat bis 1 Woche vor ihrem Ableben geglaubt, daß alles gut wird und wurde von ihren Angehörigen darin bestärkt. Einen Tag vor ihrem Tod wollte sie im Krankenhaus ihr Testament machen, war aber nicht mehr testierfähig. Mittlerweile zieht sich die Erbschaftsgeschichte ziemlich ungut seit 3 Jahren dahin. Als ich 2003 erkrankte, sprach ich Klartext mit meinen Ärzten und regelte alles inkl. meiner Beerdigung - weil es für MICH leichter so war. So unterschiedlich Menschen im Leben sind, so unterschiedlich gehen sie auch mit dem Thema Tod um.

    Seelisch kann die unverblühmte Wahrheit dem Erkrankten gegenüber zu einem Disaster führen, andere mobilisieren dann alle Kräfte für Therapien. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, zuerst mit den Ärzten zu reden um dann in der Familie zu beratschlagen, ob was zu tun ist.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel

    Stöpsel schrieb:

    Hallo zusammen,


    Meine Eltern haben auch noch mit keinem Arzt über die Lebensdauer gesprochen. Ich habe es mir quasi ergoogelt. Mit meiner Mama kann ich darüber sprechen, aber Papa?
    Ich frage mich, wie verhält man sich mit dem Wissen was man hat richtig?


    Steffi


    Hallo Steffi,

    Wozu sollen deine Eltern mit einem Arzt über die Lebensdauer deines Vaters sprechen? Der Arzt ist nicht Gott und er wird diese Frage nicht beantworten können. Es kann alles mögliche passieren. Ich halte absolut nichts von diesen sog. Prognosen. Im Gegenteil, mich macht es richtig wütend wenn ein Arzt sich anmaßt zu sagen, sie haben noch soundsoviel Zeit :cursing: .

    Dein "Wissen" über die Krebserkrankung und deren Verlauf behältst du vielleicht besser für dich. Du musst es mit dir ausmachen wie du damit klar kommst. Glaube mir, ich schreibe aus leidvoller Erfahrung! Wenn dein Vater glaubt, dass seine Erkrankung heilbar ist, dann ist es für ihn gut und es kann durchaus sein, dass es ihm damit noch lange Zeit gut geht.

    Ich wünsche euch alles Gute und deinem Vater noch eine lange glückliche Zeit im Kreise seiner Familie.

    Liebe Grüße BerliNette
    Wenn du es nicht ändern kannst, musst du damit leben
    "Brokeback Mountain"
    Liebe Steffi bei uns ist es auch nicht anders mein Mann glaubt auch das er wieder gesund wird... er betet
    und hat sich total zum glauben gerettet, das macht in stark!!!!
    Ich lasse ihn dabei und unterstütze ihn wo ich kann.
    Es ist alles schwer.
    Ich sehe es kommen das er meint er braucht keine Chemotherapie.
    Er bekommt alle 14 Tage palliative Chemotherapie.
    Viel Kraft, wir haben ein langen Weg.. ..
    Hallo zusammen,

    habe mich ja nun schon lange nicht mehr gemeldet...

    Mein Papa hatte ja 15 mal Bestrahlung am Kopf und die hat er super vertragen. Auch im allgemeinen ist er viel besser drauf und ist wieder aktiver geworden. Macht es uns natürlich auch allen etwas leichter mit ihm und der Krankheit umzugehen. Essen tut er wieder normal, nimmt allerdings leider gar nicht zu...
    Mittlerweile denke ich, dass er schon verstanden hat, dass es nicht mehr weggehen wird. Aber ich finde, wir bekommen es alle gerade ganz gut hin.
    Natürlich werden auch wieder schwerere Zeiten kommen. Die aktuelle Zeit genießen wir gerade so gut es geht. Im Garten wird er jetzt auch gerade wieder tätig.

    Vor knapp zwei Wochen hatte er neues CT. Leider ist im linken Lungenflügel wieder viel gewachsen, auch an den Lymphen. In der Leber und in der linken Nebenniere ist es kleiner geworden. Es ist aber wohl alles noch nicht so groß, wie es am Anfang der Diagnose war.
    Nun bekommt er seit gestern eine neue Chemo. Topotecan heißt sie. Er bekommt sie an 5 Tagen am Stück, dann zwei Wochen Pause usw. Der Onkologe meinte, dass er diese Chemo bekommt, so lange sie wirkt.
    Wie lange kann so eine Chemo wirken? Und gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit den Nebenwirkungen dieser Chemo hat? Der Onkologe meinte, dass es eine leichtere Chemo ist. Bei Cisplatin/ Etoposid hat meine Papa ja vorher noch einige Medikamente bekommen, gegen Nebenwirkungen. Das ist jetzt nicht mehr so. Ist das normal, weil die Nebenwirkungen nicht so stark sein sollen?

    Liebe Grüße
    Stöpsel
    Hallo @Stöpsel
    die beantwortung einer Frage ist meistens etwas einfacher ode vielleicht auch präziser, wenn man den Hintergrund der Frage kennt.

    Stöpsel schrieb:

    Der Onkologe meinte, dass er diese Chemo bekommt, so lange sie wirkt.


    Du hast die Aussage des Onkologen bereits in deinem vorangegangenen Post wiedergegeben. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Möglicherweise gibt man manchmal (in Absprach mit Angehörigen) über die Wirkdauer hinaus eine Chemo wenn man weiß, dass es dem Patienten sehr wichtig ist noch mit allen Mitteln gegen die Erkrankung zu kämpfen - objektiv wahrscheinlich eher sinnlos, weil es aber dem Erkrankten damit besser geht...
    Ich meine jedenfalls, dass ich das mal so in der Art in einem Thread gelesen hätte.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Hallo, meine Frau hatte einen Brustkrebs tripple negativ mit Lymphknotenbefall sowie ein Nierenkarzinom. Zuerst wurde das Nierenkarzinom entfernt, dann Chemo die nicht angeschlagenste, Brustkrebs ist unter der chemo weiter gewachsen, dann Komplettentfernung der Brust, Bestrahlung und danach 2. Chemo mit Xeloda. Aufgrund Schmerzen wurde ein CT des Brustkops und der Lunge gemacht, dabei sind viele Metastasen in der Lunge gefunden. Gibt es neben der Xeloda -Therapie noch eine Alternative Chemotherapie gegen den Lungenkrebs oder wird nur noch bestrahlt. Wie sieht die Überlebenswahrscheinlichkeit für 2018 aus? Gibt es jemand der einen ähnlichen Krankheitsverlauf kennt und kann berichten. Viele Grüsse
    Hallo @Petzi,

    Erstmal herzlich Willkommen. Ich vermute allerdings, dass der Lungenkrebsbereich nicht ganz das richtige ist. Die Zugehörigkeit und damit auch die Behandlungsmöglichkeiten richten sich nach dem Primärtumor. Die frage, die es zu klären gilt ist, von welchem Krebs sich Metastasen in der Lunge gebildet haben. Danach wird sich dann die Behandlung richten. Auch die Prognosen hängen von der Art des Krebses ab. Wobei ich persönlich von Prognosen sehr wenig halte. Niemand kann sagen, auf welcher Seite der Statistik man steht.

    VG

    DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)