Rezidiv nach nur 6 Monaten

    Nein Nein Nein - Du jammerst nicht und schon gar nicht auf hohem Niveau. Du bist so wahnsinnig überlegt und tapfer! Angst? Wer von uns hätte die nicht! Ich weiss nicht ob ich noch so klar denken könnte wie Du. Ich freue mich, dass der Onkologe Dir hilft erklärt ...
    Scheint gut zu sein. Alles gute für die Chemo. Hoffentlich reagiert der Tumor mit Rückzug.
    Alles Liebe für Dich. Resi

    RESI schrieb:

    Nein Nein Nein - Du jammerst nicht und schon gar nicht auf hohem Niveau. Du bist so wahnsinnig überlegt und tapfer! Angst? Wer von uns hätte die nicht! Ich weiss nicht ob ich noch so klar denken könnte wie Du. Ich freue mich, dass der Onkologe Dir hilft erklärt ...
    Scheint gut zu sein. Alles gute für die Chemo. Hoffentlich reagiert der Tumor mit Rückzug.
    Alles Liebe für Dich. Resi


    Danke Resi. Mein Onkologe ist wirklich top. Das ganze Team in dieser Praxis ist super. Und man fühlt sich gut aufgehoben. Um 10 geht die Chemo los. Und ich drücke mir gerade selbst die Daumen :) Zum ersten Mal hab ich Bammel vor der Chemo. Heute Nacht habe ich 2mal gek....
    War wohl schon die Vorfreude ;)
    Ich danke euch allen fürs Daumendrücken! Scheint gewirkt zu haben. :)
    80%ige Dosierung bekomme ich im Moment, damit ich erst mal wieder zu Kräften komme und es mich nicht gleich wieder aus den Schuhen haut.
    Ich habe fast den ganzen Tag geschlafen und gehe auch gleich wieder ins Bett. Aber zuerst musste ich mal ordentlich was essen :)
    Hoffen wir mal, dass das Erbitux wirkt und dem Drecksack auf die Schnauze haut....aber ordentlich! Ich bin so froh, dass ich euch habe. Hier kann ich wenigstens ehrlich sein und muss nicht sagen „alles prima“, wenn es eigentlich eher besch..eiden ist. Danke euch dafür!
    Liebe Paiova,

    schlafen und vor allen Dingen essen sind schon mal gute Sachen.

    Ich wünsche dir für das neue Jahr das es nur noch bergauf geht.

    Alles Liebe

    Boebi
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    Danke Tortenfee und Birgit :)
    Die letzte Chemo habe ich gut vertragen. Seit gestern habe ich das Gefühl, dass das schreckliche Ei aussen am Hals nicht mehr so gross ist. Vielleicht ist es auch nur ein Empfinden, aber auch meinem Freund kam es heute so vor. Zumindest ist es nicht mehr so „leuchtend“. Blutwerte waren heute auch prima. Und mir geht es konditionell wieder deutlich besser.
    Wenn ich auch heute im Supermarkt schon wieder abhauen wollte.....ich finde es gerade ätzend, dass man sich nirgendwo mal kurz hinsetzen kann. Und irgendwie hab ich immer Angst, dass mich die Schwäche „dahin rafft“ und ich plötzlich auf den Boden liegen könnte. Vielleicht ist es auch nur die Angst davor, die mich irgendwie lähmt.
    Im Supermarkt war es sehr voll und ich bin einigen Kunden aus meinem Laden begegnet. Da wird natürlich geglotzt. Keine Haare mehr....Mütze auf und ich spindeldürr. Aber ich muss wieder mobiler werden und von meinem Sofa runter! Das ist das goldene Ziel.
    Hallo Paiova

    Das hört sich ja gut an wenn es dir besser geht.
    Gut das du versuchst wieder mobil zu werden.
    Ja die Leute die können leider nix anderes als glotzen.
    Einfach zurückglotzen....
    Ich wünsche dir weiter einen guten Behandlungserfolg
    Liebe Grüße
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Liebe Andrea,

    bitte nicht falsch verstehen :ka , es ist schön zu lesen, dass die Therapie Dir bekommt. Und Dir Linderung bringt. Hoffen wir alle zusammen, dass es weiterhin einen guten Verlauf gibt.

    Was die Beweglichkeit anbelangt, habe ich eine Frage: Könntest Du Dir vorstellen mit einem Alu-Rollator (der ist leicht zusammenklappbar und kann von Deiner Begleitung einfach in den Kofferraum gelegt werden) unterwegs zu sein? So hättest Du die Möglichkeit jederzeit eine kleine Pause einlegen zu können, wenn Du merkst, dass Dir die Kraft schwindet. Und damit auch die mentale Unterstützung, um einfach mal kurz um die Ecken zu spazieren. Da er leicht ist, ist auch keine Kraftanstrengung notwendig, um ihn über Stock und Stein zu fahren. Und keine Angst, er hält einiges aus. Und ein bisschen Einkauf o.ä. kann man auch transportieren. So wärst Du ein bisschen mehr selbstständig. Ist aber nur so eine Idee meinerseits.

    Weiterhin toi, toi, toi :k
    JF
    Hallo Paiova,

    ich freue mich auch dass es dir etwas besser geht. Den Vorschlag von J.F. finde ich Klasse, ganz ehrlich, ich finde die Erfindung von den Rollatoren sehr gut und wenn ich ihn brauchen würde zur Unterstützung hätte ich keine Hemmungen ^^ .
    Es ist auch gut dass du mobil sein willst, aber muss es unbedingt in einem vollen Einkaufscenter sein? Wäre es nicht schöner die Einkäufe mal von Anderen erledigen zu lassen und stattdessen einfach nur spazieren zu gehen?
    Ich drücke dir weiterhin die Daumen.

    Lieben Gruß

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Liebe Andrea,

    ja, der Schrecken :) , deswegen auch die Frage, ob Du Dir das für Dich vorstellen kannst. Es gibt mittlerweile sehr schicke Teile, nicht nur das hässliche kiloschwere Teil, das man unweigerlich vor Augen hat. Ich kenne keinen, der sich nicht die Frage gestellt hat, warum er sich so lange dagegen gesträubt hat als er den Rollator endlich nutzte. Es ist leider auch so, dass man immer mehr junge Menschen mit diesem Hilfsmittel antrifft. Aber besser als zuhause sitzen zu müssen und noch mehr Lebensqualität zu verlieren. Vielleicht ist es noch eine zweite Überlegung wert?Guck Dir über's Internet mal ein paar an :) Und wenn, dann lass Dir eine Verordnung vom Doc ausstellen.

    viele Grüße
    JF
    Hallo Wangi,

    ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Doch, gerade zum Einkaufen :) . Das Essen ist ein ganz großer Teil der Lebensqualität, wissen wir alle. Und dazu gehört auch das Einkaufen, schauen, Anregungen holen, aussuchen, umentscheiden, Neues ausprobieren. Nicht alles vorgesetzt bekommen. Meine Mutter - sorry, Andrea, das ich jetzt doch eine ältere Person heranziehen muss - kann nicht mehr selber einkaufen, sie hat sich zu lange gegen den Rollator gesträubt und so die Beweglichkeit noch schneller verloren. Es ist für sie fürchterlich sich nur noch über die Werbeblättchen der Einkaufsläden orientieren zu können. Und wie Andrea selber fest gestellt hat: Es gibt in sehr vielen Läden keine Sitzmöglichkeit. Wenn es größere Läden sind, dann gibt es manchmal einen Kaffeebereich. Da sitzen häufig ältere Menschen. Und das nicht nur, weil man sich dort trifft, sondern weil man Kraft tankt. Und dann das eine mit dem anderen verbindet.

    Viele Grüße
    JF
    Lebensmittel einkaufen ist für mich ein grosser Teil Lebensqualität :) Es ist eine Sache, jemanden zu bitten, Brot und Milch anzuschleppen und eine völlig andere, selbst bei Edeka an der Fischtheke zu stehen und sich zu überlegen, was man jetzt am liebsten schmausen würde :) Selber gucken, all das in den Wagen zu packen, was man in den nächsten Tagen vielleicht gern essen würde....das hat was. Vor allem, wenn man seit Wochen nicht mehr so richtig einkaufen war. Ich esse sowieso nur noch, worauf ich so richtig Lust habe und da ist es schöner, wenn mich etwas „anlacht“
    Bisher dachte ich auch immer, dass ältere Leute sich zum Plauschen in den Kaffeeecken treffen :) Aber ehrlich? Ich hätte gestern so ziemlich alles gegeben um mal irgendwo kurz zu verschnaufen. Und ich war froh, dass ich zumindest meinen Einkaufswagen hatte um mich festzuhalten.
    Ich werde Eure Beiträge jetzt kopieren und meinem "Kochfreund" erst einmal Kommentarlos geben.
    Er ist Geschäftsführer in einem Lebensmittelmarkt ohne Stühle zum Pausieren.

    Bei unserem nächsten Kochabend werde ich ihn dann fragen, wo bei ihm im Laden denn jetzt die Stühle stehen.

    Mal sehen was er sagt.
    Ich werde berichten

    LG Wolfgang

    Bei uns im Kochclub beginnt der Genuss Abend mit der Planung des Menüs, dem Einkauf (!) und erst dann mit dem Kochen und dem gemeinsamen Essen und Klönen.
    Beim Einkaufen kann es passieren, dass sich das ganze Menü noch ändert, weil dem "Chefkoch" plötzlich etwas anderes besser riecht oder besser aussieht.
    Deshalb ist auch der Einkauf Lebensqualität!
    Ihr Lieben,

    ihr habt Recht. Ich bin von einer anderen Situation ausgegangen, im Urlaub und bei der Reha bin ich nämlich immer unglaublich froh dass ich mich um nix kümmern muss. Aber das ist auch etwas Anderes!
    Es stimmt, sich Anregungen durch gucken und bummeln zu suchen gehört schon mit zum Essen.
    Meine Lebensqualität durchs Essen hat sich ganz schön verändert, wie ich koche und was und mit was ich koche hat sich verändert, zum Besseren. Und das kam auch viel durch Anregungen. Heute haben wir ja das Glück dass wir auch auf für uns eher unbekannte Zutaten zugreifen können.
    Ich wollte damit auch eigentlich nur ausdrücken sich nicht zu überfordern, sich auch Ruhezeiten zu gönnen, nicht zu meinen Das muss ich aber schaffen.
    Den Fehler mache ich leider immer wieder mal und bekomme dann den Denkzettel, auch heute noch.

    Paiova, wichtig ist was du dir zu traust, was du machen WILLST, nicht was Anderen von dir erwarten könnten. Und guck nicht drauf wie Leute gucken oder was sie vielleicht denken könnten. Es ist total egal. Deine Stärke muss man erst mal haben, aber davon wissen sie nix. Mach weiter so.

    Liebe Grüße Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    @Wangi :)
    Klar, wenn ich nicht wirklich konnte, hab ich jemanden geschickt. Und wenn es einigermaßen ging, bin ich in den kleinen Rewe hier im Dorf. Aber da gibts leider nicht alles, was mein Magen so begehrt ;) Im Urlaub in der Türkei habe ich es total genossen, mich um nichts kümmern zu müssen. Schön das Buffet abschreiten....hier ein bisschen...da ein Stückchen :) Ich hab es wirklich geschafft, mir da in den 3 Wochen ein paar Kilo draufzufuttern :)

    @ Wolfgang... vielleicht ist das ja eine Anregung für deinen Freund? Es muss ja nicht mal eine spektakuläre Kaffee-Ecke sein.
    Ich habe in meinem Laden gleich am Eingang ein Sofa stehen. Für wartende Ehemänner. Die können da
    Oh wie schön. Das ist das was mich in meiner Krankheit von allem ablenkt. Stricke viel, nicht besonders gut, aber mit ❤️. Ein Wollgeschäft war mein Traum,dann kam die Krankheit. Es gibt so wenige wo die Besitzer einem die Freude an Wolle an allem vermitteln können. Kenn ein gutes in Münster.
    Danke für die schnelle Antwort lg
    Das war vor 15 Jahren mein Lebenstraum :) Seit ich selbst nicht mehr im Laden sein kann, habe ich angefangen, Wolle zu färben. Das lenkt mich ab von dem ganzen Wahnsinn um mich herum. Leider kann ich da momentan aber auch nicht viel reissen.
    Ich bin jedenfalls froh, dass sich meine Mitarbeiter gut um den Laden kümmern. Ich ziehe die Fäden vom Sofa aus....was mir schwerfällt. Webshop programmieren usw. Aber der Kundenkontakt fehlt mir schon sehr.
    Die Freude, die die Leute haben, wenn sie für ihr Hobby einkaufen. Da fühle ich mich schon sehr abgeschnitten von allem.
    Hallo Andrea,

    als ich gelesen habe, dass Du ein Handarbeitsgeschäft hast, musste ich schmunzeln. Hier im Forum gibt es sehr viele Frauen, die handarbeiten, insbesondere stricken. Ich glaube, ich brauche nicht zu erwähnen, dass gerade stricken zu den Dingen gehört, die entspannen und auch von Physiotherapeuten gerne als positive Betätigung für die Beweglichkeit von Schulter, Nacken und Hals abgenickt werden, sprich Du hast sozusagen das Handwerkszeug direkt vor Dir, um vielleicht etwas Beweglichkeit und Entspannung in das eh schon angeknackte Gebiet rein zubekommen. Ich weiß nicht inwieweit auch schon Deine Hände etwas steifer werden, aber mit stricken (wegen beidseitiger Nutzung evtl besser als häkeln) kannst Du etwas dagegen steuern. Wäre zumindest die Erfahrung von einigen mit denen ich mich schon darüber ausgetauscht habe inklusiv Physiotherapeuten.

    Und recht haste :) : Iss was Dir schmeckt. Alles andere ist Blödsinn. Der Körper signalisiert einem schon was er braucht. Ob es der Kopf so umsetzen kann, ist manchmal eher die Frage :) .

    viele Grüße
    JF
    Lieber JF :) oder liebe??
    Ich stricke viel. Da kann man so herrlich bei abschalten und wenn man Zählmuster strickt, kann man auch die Konzentration prima üben. Denn irgendwo hat man ja doch „Chemobrain“ :) Glücklicherweise sind meine Hände nach wie vor gelenkig und das Kribbeln in den Fingern hält sich in engen Grenzen.
    Und was das Essen betrifft, da sehe ich es auch so. Ich denke, dass mein Heisshunger mir schon signalisiert was mein Körper haben will. Im Moment viel Fisch und.... Steaks :) Ich bin jedenfalls immer froh, wenn meine Energie reicht um mich selbst zu bekochen.
    Liebe @Paiova!

    Ich wünsche Dir sehr, daß die eingeleiteten Therapien bei Dir anschlagen und Linderung wie auch Lebensqualität zur Folge haben!
    Als bekennende Strickerin ( sowohl frei bzw. mit komplizierten Zählmustern ) wirst Du einfach noch reichlich gebraucht.
    Meine Schwiegertochter z.B. ist irrsinning kreativ, kann aber nicht stricken. Es wird in der Schule einfach nicht mehr gelehrt.
    Sie wünscht, dass ich es ihr vermittle.
    Selber hatte ich das Wissen von meiner Mutter und durch Vertiefung in einer Frauenfachschule, dort hatte Handarbeit einen Stellenwert.
    Inzwischen darf ich anfangen, mein 3. Enkelchen zu bestricken, welches Anfang August 2018 zur Welt kommen wird.
    Erstaunlich finde ich, dass sowohl mein Sohn wie auch meine Schwiegertochter wertschätzen,
    dass ich reine Materialien verwende wie BW, Cashmere, Schurwolle, Leinen, evtl. auch Celluloseprodukte, also komplett ohne Synthetik.
    Auch die Hebamme war begeistert über die zarte und hautfreundliche Erstausstattung.
    Meine Produkte werden aktuell an den 2. Enkel weitergereicht.

    Mit diesem Beitrag will ich Dich nicht langweilen, sondern eher hervorheben, wie wichtig erfahrene Handwerker ( da ordne ich erfahrene Stricker / Innen ein ) sind. Die liebe J.F. hat dieses Thema " schmunzelnd" betont.
    Und mit Freude hatte ich in einem Deiner Beiträge gelesen, dass Du Dich in der Krankheitssituation aufs Wollfärben verlegt hast und das übrige Geschäft von der Couch aus managst.
    Ich spüre Deine Liebhabe für diesen Bereich und wünsche Dir sehr, dass Du noch viele Therapiemöglichkeiten erfahren kannst!

    Drücke Dir ganz fest die Daumen, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „kradabeg14“ ()

    Liebe @Paiova,

    dann oute ich mich auch als Strickerin, zu meinen Vorlieben gehören neben Socken und dann aus den Resten Frühchechsocken für die umliegenden Kliniken gerne auch mal Pullover aus Islandwolle. Manchmal lasse ich mich erweichen und stricke für Freunde meiner Söhne solche Teile. Jahrelang hatte ich diese als Jackenersatz im Winter. Da ich zwischenzeitlich zur Alljahresfahrradfahrein mutiert bin, braucht Frau dann doch eine Regenfeste Jacke.

    Gute und kreative Handarbeitsfachgeschäfte braucht Frau. Oft suche ich unterwegs Wollläden auf, daher habe ich eine großen Berg Wolle im haus.

    Dir alles Gute
    geli
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    @Paiova @kradabeg14,

    Moin Ihr lieben,

    als Chemiepraktikant wurde ich auf die Textil-Fachschule (Blockunterricht) in den Färber Kurs geschickt.
    Hochspannendes Thema. Das war vor jetzt schon mehr als 50 Jahren. Da haben wir noch alles selbst berechnen müssen und selbst bewegen bei der richtigen Temperatur. Heute läuft ja vieles schon in der Waschtrommel.
    Bei uns zuhause wurde auch viel Deko oder Stricksachen selbst gemacht. Ich habe noch Handgewebte (Halbleinen) Geschirrtücher von meiner Mutter gewebt.
    Jetzt versuche mal in einem Geschäft eine neue Kette zu bekommen oder auch sonstiges zum Weben.
    (Der Webstuhl wurde von uns daher ins Textilmuseum gegeben und wird dort auch genutzt).

    Euch weiterhin viel Freude an schönen Sachen
    Wolfgang
    Liebe @Paiova,
    auch ich hoffe sehr und drücke dir die Daumen, dass dir die begonnene Therapie weiterhin gut hilft.

    Seit der Krebsdiagnose stricke auch ich ziemlich exzessiv, am liebsten komplizierte Muster aus schwierigen (englischen) Anleitungen. Letztes Jahr während der Chemozeit habe ich für die ganze große Familie Socken gestrickt, damit jeder etwas Wärmendes von mir besitzt, falls ich den Krebs nicht besiege. Das Stricken war sehr gut gegen die Neuropathie durch das Oxaliplatin, und mich beruhigt es sehr.
    So ein Handarbeitsgeschäft ist für mich wie ein Buchladen etwas für die Seele, aber leider gibt es nicht mehr viele davon.

    Alles alles Gute für dich
    Luise
    Ich finde es toll, dass es so viele Handarbeitsbegeisterte hier gibt :) Vielleicht sollten wir ein Strickforum gründen? :)
    Ich habe auch festgestellt, dass das Stricken ein gutes Training gegen Polyneuropathien ist und es hält das Hirn fit :) Ich stricke auch gern nach englischen Anleitungen, weil diese nicht so „verkopft“ sind wie die deutschen.
    Liebe Paiova,
    Klasse dass Du es schaffst den Laden trotz der Therapien weiter zu führen. Handarbeitsläden finde ich schön, schon wegen der Regale mit Wolle in allen Farben. Ich habe früher ständig gestrickt. In der Schule, in der Vorlesung, im Zug....
    Jetzt schon lange nicht mehr. Aber ich möchte mir ein Umschlagtuch und Stulpen stricken. Ein schöner Pullover wäre auch gut. Ich bin gross die Ärmel sind immer zu kurz und ich hätte mal wieder Lust meine Hände spielen zu lassen. Es ist ein wunderbarer Spannungsabbau. So ein grosser Schal oder ein Tuch sind gut bei meinen Hitzewallungen. Ich kann das Tuch dann dahin platzieren wo ich es gerade brauche. Derzeit mache ich das mit gekauften Tüchern, aber die sind fürs Büro nicht warm genug wenn ich nach dem Schwitzen wieder friere. Ich hätte Lust mich in Deinem Laden umzusehen. Also machen wir ein KIZ Treffen dort ;) ich bin in NRW aufgewachsen.
    Alles Liebe und gute weiter für Dich. Schön dass Wir hier auch einfach mal plaudern können!

    kradabeg14 schrieb:

    Es wird in der Schule einfach nicht mehr gelehrt.

    Das ist leider wahr, obwohl ich mich mit Schrecken an den Handarbeitsunterricht erinnere. Das war bei einer sehr strengen Nonne, da durfte nicht mal beim Nachbarn auf das Strickmuster geschaut werden :saint: Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ich viel gelernt habe. Und was ich nicht weiß, kann ich nachlesen, denn Strickschriften o.ä. zu entziffern, wurde uns auch beigebracht.

    Sorry, ich bin jetzt einfach mal in den Thread reingeplatzt, ich habe bisher mitgelesen und mitgelitten, aber ich habe immer ein wenig Hemmungen, bei den Selbst Erkrankten zu schreiben. Deshalb war ich still, aber jetzt musste ich mich einfach melden. Bei einem Strick- oder Handarbeitsforum wäre ich natürlich dabei. :thumbsup: Stricke gerade eine Baby-Komplettausstattung für meine Puppe aus Kindertagen, die bekommt dann einen Ehrenplatz in meinem Regal.

    Ansonsten hoffe ich, dass die eingeleiteten Therapien den gewünschten Erfolg bringen. Ich drück die Daumen.

    Alles Liebe und Gute
    Bella
    Ich habe mir auch 2 alte Puppen aus Kindertagen herausgesucht. 2 alte Schildkrötpuppen.eine ist meine, eine gehörte meiner 18 Jahre älteren Schwester die leider schon verstorben ist. Die ward mir geliehen und meine Tochter hat sie geerbt. Sie soll auch neue Kleidung bekommen. Das letzte Kleid habe ich als Teenie genäht und einen feinen Spitzenkragen gehäkelt. Lange her aber wahrscheinlich ist das wie radfahren: man verlernt es nicht.
    Liebe Paiova, wie geht es dir? Läuft die Behandlung mit Erbitux gut? Bei meinem Papa dürften auch wieder Lymphknoten befallen sein und das nur 4 Monate nach der RiesenOP X( , die ja auch kein Honigschlecken war!!! Erbitux hat er (damals begleitend während der Bestrahlung) leider nicht vertragen, jetzt sieht´s grad gar nicht gut aus :/ .
    Dass da irgendwann wieder etwas kommen kann, damit haben wir ja fast gerechnet, aber sooo knapp danach - das ist ähnlich wie bei dir - schon seeeehr hart. Ich hoffe, du hast weiter Erfolg mit der Immuntherapie. Nivolumab haben sie ihm gar nicht vorgeschlagen, werde mal nachfragen warum eigentlich. Und wenn Chemo mehr Qual ist als es letztendlich bringt ...?!? Das muss eine sehr schwierige Entscheidung sein.
    Mit Erbitux geht es mir derzeit besser. Zumindest hat sich das Riesenei links am Hals deutlich verkleinert und sieht auch nicht mehr aus, als ob es jede Sekunde platzen wollte. Die erst im Oktober bestrahlte, rechte Halsseite vergrössert sich aber gerade. Zwar nicht doll....aber man merkts.
    Mein Onkologe war ja entsetzt über das was Nivolumab bei mir nicht gebracht hat. Mittlerweile war er auf einem Tumorkongress und es war wohl so, dass die Onkologen untereinander festgestellt haben, dass das Zeug bei 80% der Kopf/Hals Patienten NICHTS gebracht hat. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, wäre ich mit Erbitux über den Sommer vielleicht besser dran gewesen. Aber nun, das ist nun mal nicht so.
    Dafür hatte ich einen schönen Sommer, ohne Chemopumpe am Hals....und das war auch eine Menge wert. Nicht zu vergessen meinen 3wöchigen Urlaub in der Türkei.
    Bei mir war es ja so, dass 2015 im Juni die Behandlungen mit „geheilt“ abgeschlossen waren. Ab November 2015 hatte ich starke Schmerzen im Schlüsselbein....und das waren dann schon wieder Filae in den Lymphknoten
    ich bin damals von einem Arzt zum anderen gerannt... Man schob die Schmerzen darauf, dass ich wieder arbeiten ging. Hätte man da ein CT gemacht, wären die Metastasen noch klein gewesen. Aber man wollte mich der Strahlenbelastung nicht aussetzen, weil es erst 4 Monate später „Zeit für ein CT“ war. 4 Monate später bin ich dann ja zusammengeklappt.
    Die Tumore sind nicht gewachsen und es ist auch kein neuer Kriegsschauplatz dazu gekommen. Also alles in allem....ein guter Befund.
    Da ich in letzter Zeit eigentlich nur noch müde bin und lustlos, habe ich jetzt neue Schilddrüsentabletten bekommen. Ich hoffe, die bringen was. Ich kenne mich gar nicht so faul.