Rezidiv nach nur 6 Monaten

    Liebe Andrea,

    unabhängig von der Möglichkeit eines Vitaminmangels kann es sich auch um ein Fatigue-Syndrom handeln. In der Reha-Klinik, in der ich vor einem Jahr war, wurde zu dem Thema geforscht. So ist nach neueren Erkenntnissen nicht nur die Behandlung wie OP, Bestrahlung und Chemo für die Enstehung eines Fatigue-Syndrom verantwortlich, sondern auch der Krebs selbst. Kann ich im Nachhinein bestätigen: schon lange vor der Diagnose war ich immer ausgelaugt.
    In deiner Situation, mit allem, was du hinter dir hast und gerade durchmachst, wäre das also kein Wunder.
    Leider ist die einzige Möglichkeit, dem Fatigue zu entrinnen, Bewegung. Dazu hat man in der Sitaution oft gar keine Lust, aber es hilft. Man kann ja mit ein wenig anfangen.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Luise
    Wie gesagt, meine Vitamine werden wöchentlich mit der Blutabnahme geprüft. Aber da der Doc nie erwähnt, dass ich mal etwas einnehmen soll, gehe ich davon aus, dass es zumindest im unteren „grünen Bereich“ ist.
    Fatigue könnte gut sein. Aufraffen zu irgendwas ist ein Problem.
    Stehen, gehen....alles Käse. Die Tumore im Hals verursachen an manchen Tagen wirklich üble Nackenschmerzen und es fällt schwer den Kopf zu halten.
    Hallo @Paiova,

    hier findest du Informationen über die Fatigue „Blaue Ratgeber Heft 51“:

    krebshilfe.de//informieren/ueb…orie/die-blauen-ratgeber/

    Unter der Krebshilfe sind die Blauen Ratgeber als PDF kostenlos herunterzuladen.

    Ich habe selber eine, wie auch an meinen Schreibzeiten hier festzustellen ist. Da die Fatigue bei den Ärzten mehr wie unbekannt ist, meisten sehe ich immer nur bei der Erwähnung ziemlich dumme Gesichter, kennen die dann auch keine Ratschläge zur Behandlung.

    Liebe Grüße

    Boebi
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    Ich melde mich mal wieder zurück :) Ich war jetzt mal 10 Tage (zwischen 2 Chemos) in der Türkei und habe die Sonne genossen. Ich bin viel gelaufen und komischerweise ging es mir alles „leicht von der Hand“. Genervt hat das Dauertragen von Mütze und Schal. Schal deshalb, weil ich den Leuten am Buffet nicht den Appetit mit meinem Tumor verderben wollte.
    Der Tumor links ist fast komplett verschwunden. Rechts wächst es aktuell....es fühlt sich so an. 5-6 dicke Knoten reihen sich da aneinander und nerven. Manchmal sind sie sehr rot. Irgendwie gereizt. Ich überlege, ob ich da was drautun könnte (Creme?) damit die Haut weniger gereizt ist.
    Am Freitag hatte ich Immuntherapie und seit dem läuft meine Nase wie verrückt und ich habe einen dauernden Niesreiz der mich in den Wahnsinn treibt.
    Der Tumor piekt und puckert.....und ich wünschte mir, er würde einfach abhauen :)
    Hallo Paiova,

    schön das du den Urlaub ein wenig genießen konntest und ein Tuch um den Hals sollte weniger wegen der Leute sein, sondern als Schutz gegen die Sonne, Wind und auch Kälte.

    Liebe Grüße
    Boebi
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    Naja Boebi....man möchte einfach nicht so angeglotzt werden :) Oder geht das nur MIR so? Mit so einem grossen Geschwür am Hals wird man angeguckt. Mir ging es ja selbst auf die Nerven. Überall im Zimmer Spiegel über Spiegel. Ich war schon lang nicht mehr so oft und so schmerzvoll mit meiner eigenen Ausgezehrtheit konfrontiert.
    Ich habe viele Freunde im Urlaub getroffen und man sah ihnen an, dass es „anders“ war. Als ich im September dort war, konnte man nicht so sehr sehen, was die Krankheit mit mir anstellt.
    Aber es war trotzdem schön die Sonne zu sehen, das Meer und die gute Luft zu genießen.

    Paiova schrieb:

    Ich melde mich mal wieder zurück


    mönsch, Andrea,

    und ich mach´mir´n Kopf ;( und denke, au backe, wie geht es ihr? Urlaub hatte ich irgendwie nicht auf dem Plan. :) Umso mehr freut es mich, dass Du Kraft schöpfen konntest.

    Paiova schrieb:

    Oder geht das nur MIR so

    Nein, Kenne ich auch. Den Hals habe ich immer mit Schals und Tüchern abgedeckt. Nicht nur wegen dem Gucken, sondern weil ich dort durch die Nervenreizungen und weil die Muskeln jetzt über die volle Länge und Breite sozusagen direkt unter der Haut liegen, laufend friere und Muskelkrämpfe habe. Das hat sich durch die Behandlungen etwas gelegt. Aber die Blicke auf das Transplantatgebiet im Gesicht war schon sehr heftig. Da erkennt man schnell wer "Kinderstube" hat und wer nicht :huh: .

    Kannst Du Nasenspülungen machen oder sonst etwas was die Nasennebenhöhlen befeuchtet? Scheint mir so zu sein, dass Deine Nebenhöhlen ausgetrocknet sind.

    viele Grüße
    JF
    Liebe JF :)
    Auf trockene Nebenhöhlen wäre ich bei der laufenden Nase niemals gekommen *lach*. Es lief eher wie ein Wasserfall. Seit heute geht es aber. Und ich werde mir mal was für die Nase besorgen (fürs nächste Mal)

    Das mit dem Urlaub war relativ spontan. Ich habe einfach Angst gehabt, dass ich wegen des Tumors nicht mehr fliegen kann. Kurzerhand mit dem Onkologen gesprochen, der dann meinte: Wenn es IHNEN gut geht dabei....dann ab die Post! Eine Woche nach der Chemo abgewartet und dann gings für 10 Tage weg.
    Was mich sehr stört ist ein BH. Das drückt auf die Nerven im Schlüsselbein und ich bin jetzt momentan wieder froh, dass ich Zuhause bin und so herumlaufen kann, wie ich es gerade für richtig halte.
    Der Paketbote scheint sich jedenfalls an meine Glatze gewöhnt zu haben. Und die Glatze mausert sich gerade zur grauen Igelfrisur
    ach...vergessen!!
    Ich bin jetzt Rollatorbesitzer :) Den hatte ich schon mit im Urlaub. Und weil ich ja wusste, dass ich jederzeit sitzen kann, wenn mir schwiemelig wird, bin ich dann auch wirklich sehr viel gelaufen. Meine Kondition hat sich deutlich gesteigert. Am Flughafen hatte ich Flight Assistance gebucht und das kann ich wirklich nur empfehlen. Es hat alles super geklappt.
    :thumbsup: :thumbsup: :thumbup: :thumbsup:

    Passt überall :D
    Urlaub :thumbsup:
    Rollator angenommen, voll ausgenutzt, Kondition aufgebaut und viel für Körper und Geist gemacht :thumbsup:

    Du kennst doch Schulterpolster. Zweckentfremde die mal ^^ und lege sie zwischen Schlüsselbein und BH, das federt ab ;) und entlastet. Vielleicht auch noch zwischen Schulter und BH-Träger, denn der Muskel, der da rumzickt verläuft auch dort :(

    Durch die vermehrte Sekretbildung versucht der Körper der Austrocknung entgegen zu wirken. Die Therapie tut ihr übriges :( , so dass das Gebiet gereizt sein könnte.

    Freut mich jetzt erstmal, dass Du wieder gut heim gekommen bist und jetzt ein paar Erlebnisse und Erinnerungen hast auf die man zurückgreifen kann, wenn´s mal nicht so gut läuft.

    viele Grüße
    JF
    @Gartenengel11
    Flight Assistance geht bei Pasuchalreisen! Anders bin ich ja auch nicht gereist :)
    Ich habe es direkt bei der Buchung mit angegeben. Man kann es aber sogar noch direkt beim Check In am Schalter machen. Das ist dann zwar doof und die freuen sich nicht gerade....aber auch das geht.
    Ich habe es diesmal direkt bei der Buchung gesagt und das hat alles wirklich absolut super geklappt! Die Jungs waren nett...hier in Düsseldorf und auch in Antalya. Und mein Rollator war auch fix wieder da und einsatzbereit.

    J.F. schrieb:

    :thumbsup

    Du kennst doch Schulterpolster. Zweckentfremde die mal ^^ und lege sie zwischen Schlüsselbein und BH, das federt ab ;) und entlastet. Vielleicht auch noch zwischen Schulter und BH-Träger, denn der Muskel, der da rumzickt verläuft auch dort :(

    Schulterpolster! Da hätte ich ja auch drauf kommen können! Wird getestet :) Danke



    viele Grüße
    JF
    Neues aus Bullerbü
    Seit einigen Tagen nässt der Tumor. Vom Arzt habe ich Fuzidin und Duschpflaster bekommen. Blöd nur, dass es unter dem Duschpflaster gern mal rausläuft, denn so „plan“ bekomme ich das an meinem vernarbten Hals nicht angeklebt.
    Am Montag habe ich eine neue (vorgezogene) Chemo bekommen. Diesmal Docetaxel mit einem anderen Lösungsmittel, damit mich die Knochenschmerzen nicht wieder aus den Socken hauen. Soweit war auch alles ganz prima. Seit gestern habe ich jedoch irre Schmerzen im Hals, am Schlüsselbein und im Schultergelenk. Es ist als würde einer mit dem Messer reinstechen und dieses dann genüßlich umdrehen. Heute beim Arzt bekam ich dann Fentanylpflaster verschrieben und seit 2 Stunden klebt eins auf meinem Arm. Ich habe ja immer Angst vor den Nebenwirkungen. Irgendwie ist alles Mist im Moment.
    Leider kenne ich bis auf Riesenkompressen nichts...
    Ich hätte gerne Tipps für Dich. Hoffentlich bekommst Du die Schmerzen in den Griff. Lass nicht locker. Was ist in dem Pflaster? Morphium? Da brauchst Du keine Angst vor Nebenwirkungen zu haben. Ich stehe unter "Dauerbeschuss" durch ein Medikament 4 x stärker als Morphium. Ohne dass es NW hat oder abhängig macht.
    Hoffentlich wird es bei Dir bald besser!
    @RESI
    Fentanyl....irgendwas opiodartiges :) Jedenfalls gab es das nur mit BTM Rezept. Es sind auch „nur“ 25 Mikrogramm. Ich bin ja nach meinen Tramadol Erfahrungen ein echter Schmerztabletten-Schisser. Da wurde ich ja Nachts wach und wusste nicht mehr, wo ich war. War nicht so toll, denn mir war kotzübel :)
    Hallo @Paiova,

    ich erzähle dir sicherlich nichts neues das Fentanyl zu den synthetisches Opioiden gehört und inzwischen auch seinen Weg in den Drogenhandel gefunden hat.

    Alle Schmerzmittel in diesen hohen Dosierungen haben immer Nebenwirkungen
    und machen immer abhängig, auch wenn man es nicht merkt oder es sich nicht eingestehen will. Es gibt kein Schmerzmittel, besonders die die als BTM verschrieben werden, das nicht abhängig macht. Das man abhängig ist merkt man erst wenn man das Medikament absetzt.

    Es gibt im Grunde bei nichtauszuhaltenden starken Schmerzen immer nur entweder den Teufel oder den Beelzebub, man kann auch sagen Pest oder Cholera.

    Ich habe selbst die diversen Schmerzmittel bekommen, von Schmerzpflastern in den diversen Stärken bis ich jetzt endlich zu L-Polamidon (doppelt so stark wie Methadon) gekommen bin, was hilft. Dieses Schmerzmittel wurde in der Schmerzklinik von der Tropfenzahl so eingestellt, dass der Schmerz nicht völlig abgeschaltet wird. Ein sehr geringer Restschmerz ist noch vorhanden. Schmerz ist eben auch ein Warnsignal des Körpers, sollte aber nicht unerträglich sein. Schmerz setzt sich sonst fest und wir chronisch.

    Versuche mal schnellsten einen Termin und einen Platz in einer Schmerzklinik zu bekommen, damit du auf Dauer richtig eingestellt wirst.

    @RESI , ich weiß nicht von welchem Schmerzmittel du schreibst das 4 x stärker als Morphium ist und du nicht davon süchtig sein willst. Setze es mal ab und dann behaupte das zwei Tage später nochmal.

    Liebe Grüße
    Boebi
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    Lieber boebi - habe ich schon ausprobiert, weil ich Angst hatte. Ich habe keine Entzugserscheinungen. Die Menge ist Tropfenweise genau eingestellt.Ich nehme das nicht einfach so sondern durch einen Schmerztherapeuten eingestellt und begleitet. Mit Pausen die durch ein anderes Schmerzmittel überbrückt werden oder ich halte aus. Meist geht das bis das Schmerzgedächtnis "sich erinnert" Wie bei Dir ist ein Restschmerz noch da. Es kommt sicher auch auf die Dauer an. Ich bin Schmerzpatientin und in ständiger Überwachung. Mir ist die Lebensqualität wichtig. Ich habe seit ich ungefähr 35 bin chronisch Schmerzen verschiedener Ursachen. Jetzt werden die Schmerzen durch die Antihormontherapie noch getriggert wie die Ärzte es nennen. Auch bei den Opioiden gibt es Unterschiede. Tramadol kann zu Abhängigkeiten führen. Kurzzeitig hatte ich das bei einem Bandscheibenvorfall bekommen. Aber nicht als Dauertherapie. Eine Mitstreiterin meiner Schmerzgruppe erzählte von Entzugserscheinungen.
    Für mich kommt nur ein Medikament in Frage zu dessen Umbau nicht das gleiche Enzym in der Leber benötigt wird für die AHT.
    Schmerzmitteleinstellung gehört in Fachhände. Da gebe ich Dir Recht. Ich wollte hier auch nicht das Gegenteil behaupten und zur Leichtfertigkeit raten!
    Trotzdem: Schmerzen muss und soll man nicht mehr aushalten! Wie sich Schmerzen im Schmerzgedächtnis einbrennen musste ich erleben. Und das da raus zu bekommen hat gedauert! Schmerzmittel, Entspannungstechniken und Bewegung sind meine Strategien.
    Hab @RESI,

    nochmal, es gibt KEIN Schmerzmittel von dem man nicht Abhängigkeit wird.

    Sag doch mal bitte welches Wundermedikament du nimmst, das 4 x stärker als Morphium ist, ohne dass du abhängig bist. Du wärst ein medizinisches Wunder.

    Ich weiß nicht wie du solche Aussagen verantworten kannst, ich kann es nicht.

    LG
    Boebi
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    @RESI,

    Du schreibst, das Du seit Deinem 35 Lebensjahr "Schmerzpatientin" bist.
    Ich lese in dieser Aussage "langjährige Schmerzpatientin".
    Dann schreibst Du, dass die Medikamente und Dosierungen variieren, je nach Schmerzart und -stärke.
    Dann kommt Deine Aussage: "nicht abhängig".
    Soweit hoffe ich, dass ich Dich so richtig verstanden habe.

    Wenn Du von den Schmerzmedikamenten wirklich nicht abhängig bist, könntest Du sie doch einfach mal eine Woche oder zwei weglassen. Wenn das nicht klappt, dann bist auch Du abhängig.

    So sehe ich das.

    Wenn irgendwann die Schmerzursache wegfällt, werden Schmerzpatienten meines Wissens langsam von den Pillen "entwöhnt".

    Fazit: Ich halte die deutliche Aussage von @boebi für unbedingt richtig und wichtig.

    Ganz liebe Grüße und möglichst bald für immer schmerzfrei
    Wolfgang
    Schaue bitte weiter oben in den Text @wolfgang46 - da steht dass ich Pausen mache.
    Liebe Paiova - eines wollte ich auf keinen Fall: Dich ängstigen oder verunsichern. Ich wollte Dir meine positive Erfahrung mitteilen um Dir die Angst zu nehmen, Deine Schmerzen behandeln zu lassen. Ich habe einen sehr guten Schmerzdoc und den wünsche ich Dir auch.
    Alles Liebe und gute für Dich
    Resi
    Liebe Foristen,

    es geht jetzt immer mehr in eine Diskussion über, ob eine Userin abhängig ist.

    Ich bitte diese Diskussion jetzt abzuschließen.

    Paiova hat erwähnt, dass sie Fentanylpflaster bekommt, die ein sehr starkes Schmerzmittel sind. Das war nicht die eigentliche Frage.

    Paiova schrieb:

    Seit einigen Tagen nässt der Tumor. Vom Arzt habe ich Fuzidin und Duschpflaster bekommen. Blöd nur, dass es unter dem Duschpflaster gern mal rausläuft, denn so „plan“ bekomme ich das an meinem vernarbten Hals nicht angeklebt.


    Das war die eigentliche Frage!

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und dir, @Paiova, doch noch einige Antworten, die deine Frage betreffen.

    LG
    Boebi
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    Moin zusammen! Puuuh...also zu meiner letzten Nacht und dem Fentanylpflaster kann ich Folgendes sagen...das war eine Erfahrung die ich nicht nochmal brauche. Ich habe toll geschlafen, bin dann irgendwann wach geworden und war orientierungslos. Schlagartig war mir schlecht und ich musste brechen. Und so ging die Nacht dann weiter. Merkwürdige Benommenheit, Erbrechen etc.
    Heute früh dann aufgestanden und mehr als wackelig auf den Beinen. Ich habe das Pflaster entfernt und meinen Arzt angerufen. Durch das Erbrechen ist mein Gesicht nun einseitig angeschwollen (ich tippe mal darauf, dass meine Lymphdrüsen das nicht so toll fanden).
    Mein Fazit....never again.
    Zurück ins Bett und nochmal 4 Stunden geschlafen. Glücklicherweise ohne Erbrechen. Ich fühle mich immer noch hochgradig dusselig im Kopf.
    Wenn das die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!
    ich soll übrigens morgen früh zum Onkologen kommen (er hat Notdienst). Und dann werden wir nach einer anderen Lösung suchen. Da mir Kiffen gut hilft, würde ich gern dabei bleiben. Vielleicht beantragt er das jetzt mal bei der Krankenkasse. Ich gehe nochmal eine Runde schlafen jetzt....in der Hoffnung, dass ich gegen Abend wieder „normal“ im Kopf bin. Solche Nebenwirkungen hatte ich schon mal....da hatte man mir mal Tramadol verordnet.
    Hallo Paiova
    Eigentlich müsste dir der Onkologie helfen in Bezug der Verbände. Er müsste dir aufjeden Fall eine Stelle benennen die sich damit auskennt
    Mein Mann hat vieles auch selbst verbunden...
    Dann kam der Palliativ Dienst...Da hat es auch jeder anders gemacht
    .
    Eine oder mehrere Kompressen drunter, und öfters Wechseln.
    ICH wünsche dir ein Arzt der sich damit auskennt.
    Alles Gute

    Da Tumorschmerzen mehrere Bereiche des Schmerzes befassen sollte man überlegen ob auch noch Lyrika ( Nervenschmerzen) nimmt. Aber das müsste ein Schmerzspezialist machen
    Mein Mann hatte auch mehrere Schmerzmittel die bei den Tumor den Schmerz anders greifen. Ich hoffe das ich das einigermaßen erklärt habe.
    Liebe Grüße Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Bin wieder einigermaßen wach. Schmerzen habe ich keine im Moment. Und das mit Kompressen die saugen werde ich morgen mal ansprechen. Ich hoffe einfach mal, dass das „nur“ die Schmerzen waren, die ich nach der Chemo eigentlich immer hatte. Diesmal waren sie aber sehr stark, weils vielleicht eine neue Chemo war?

    Jedenfalls ging es mir sonst eine Woche nach der Chemo wieder normal gut. Und das wäre ja dann am Montag ausgestanden. Ich wünsche mir das jetzt einfach mal :)
    Liebe @Paiova,
    mein Vater bekam eine Zeit lang Akupunkturnadeln gesetzt. Bis zu einem gewissen Grad hat ihm das die Schmerzen genommen, irgendwann musste dann doch die Keule greifen. Vielleicht ist das eine Überlegung für Dich; und wenn es nur die Schmerzdosis reduziert, wäre das doch auch was.
    Alles Gute
    Bella
    Liebe @Paiova,
    bei uns sind immer auf Wunden spezialisierte Pflegekräfte und Ärzte in die Behandlung von Tumorwunden eingebunden. Sie betreuen eine größere Zahl Patienten, haben Überblick über die Produkte auf dem Markt und kennen viele Kniffe, wie man Wunden versorgen kann. Wie hier im Thread schon erwähnt worden ist, macht es jeder etwas anders. Die Konsultation in der Wundsprechstunde sowie die verwendeten Materialen bezahlt die Krankenkasse, manchmal gibt es da leider auch Ausnahmen. Die Wundversorgung kann auch von darauf spezialisierten Pflegekräften übernommen werden, mit einer entsprechenden ärztlichen Verordnung ist dies dauerhaft möglich.
    Mir ist bekannt, dass jeder Patient, der Opiate einnehmen muss, ein Medikament gegen die Übelkeit verordnet bekommen soll und dies in regelmäßigen Abständen einnimmt, damit man möglichst eine Übelkeit als Dauerzustand vermeidet, ein Präparat wäre z.B. MCP.
    Weiterhin muss der Verstopfung vorgebeugt werden.

    Herzliche Grüße an dich,
    Grummelprinzessin
    @Grummelprinzessin
    Die Pflaster habe ich gestern, nach Rücksprache mit dem Arzt, abgesetzt. Ich habe 12 Stunden gebraucht, bis ich dann wieder einigermaßen klar im Kopf war. Ich habe heute (mein Onkologe hatte sowieso Notdienst) mit ihm über eine Wunderversorung gesprochen. Da meldet sich dann die Tage jemand vom Paliativdienst bei mir.
    Palliativdienst...mir wird schon wieder ganz komisch. Die Einschläge kommen näher und werden grösser. Ich bin so mutlos im Moment. Die ganze Quälerei und im Grunde ist es ja doch egal.
    Liebe Paiova,
    Ja man denkt ganz oft so, aber wenn diese Wunde erst einmal richtig versorgt ist, dann kommst du zu neuen Mut. Ich rede ha nicht sehr viel über mich, meine Wunde ist seit 14 Monaten auf. Kleiner aber auf. Die teuersten Pflaster, die teuerste Versorgung. Heute bin ich froh das es nur noch fünf Cent gross ist, zwar naesst aber in griff zu bekommen ist. Schmerzen naja. Man wird so mutlos aber wie ich dich kennen gelernt habe verlierst du ihn nicht und hast soviel Liebe in deine bunten Kumpels.
    Sei umarmt.
    Lg Birgit
    Liebe @Paiova,
    ich glaube dir, dass der Hinweis auf das Palliativteam im Zusammenhang mit der Wundversorgung große Ängste bei dir auslöst.
    Meine Daumen sind gedrückt, dass jemand zu dir kommt, der die Wunde gut versorgen kann und sich mit den Materialien auskennt.Der Pflegedienst, wo ich tätig bin, arbeitet auch mit verschiedenen Wundschwestern zusammen und wir haben eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht.

    Liebe Grüße,
    Grummelprinzessin
    Hallo @Paiova,

    Paiova schrieb:

    Palliativdienst...mir wird schon wieder ganz komisch.


    Es gibt Begriffe die lösen immer direkt eine Panik aus. Auch bei mir war es so. Das Feld der Palliativmedizin ist sehr groß und hat erstmal nichts mit sterben oder Siechtum zu tun. Sie ist in erster Linie vor allem zur Verbesserung der Lebensqualität da und für Linderung der durch die Krankheit ausgelösten Beschwerden.

    Das Gedankenkarussell dreht sich natürlich sofort, aber versuche es wenigstens etwas langsamer werden zu lassen. Du wirst das schaffen.

    Liebe Grüße
    Boebi
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    Palliativ klingt ja nun wirklich wie „Gevatter Tod steht schon bereit“. Ich fühl mich im Moment so allein gelassen mit dem „Ding“ an meinem Hals. Vorhin gab es wieder ein gutes Beispiel dafür, dass mein neuer Arzt (der Alte geht in Rente....leider) nicht wirklich zuhört. Ich hab dem gestern lang und breit erklärt, dass ich KEIN Morphium will. Auf dem Rezept war davon auch nichts ersichtlich.
    Gerade klingelt der Apothekenbote....Morphium Retardkapseln 10mg!
    Klasse. Ich komme mir gerade echt verarscht vor. Vor allem, wenn ich lese, wann man das nicht nehmen soll. Schilddrüsenunterfunktion, schon mal ohnmächtig gewesen, Alkoholabhängigkeit (bestehend oder gewesen) usw . Wegen der Ohnmacht war ich letztes Jahr eine Woche im Krankenhaus.
    Liebe Andrea, es ist echt traurig, was dir da passiert ist. Schmerzmittel zu verschreiben, die du nicht verträgst.

    Du erwähnst, dass dein bisheriger Onkologe in Rente geht, hat er dir zu einem Arztwechsel geraten oder bist du selbst zum neuen gewechselt?

    Es passiert leider immer wieder, dass die Chemie zwischen Arzt und Patient nicht stimmt, man aneinander vorbei redet. Eine Möglichkeit wäre, sich auszusprechen und die Standpunkte zu schildern, da würde ich auch den Partner zum Gespräch mitnehmen oder wenn möglich, den Arzt wechseln.

    Die jetzige Situation ist einfach zu traurig und sicherlich zu ernst, um weiterhin von einem Arzt betreut zu werden, der einen nicht versteht. Der Onkologe hat sicherlich den Behandlungsfaden in der Hand. Schmerzmedikamente kann vielleicht auch der Hausarzt verschreiben oder man geht zum Schmerztherapeuten, leider gibt es da überall zu wenige und die Wartezeiten sind entsprechend lang.

    Heute abend möchte ich Dir noch ganz liebe Grüße senden.

    Tschüß, Grummelprinzessin
    Der junge Arzt ist quasi der Nachfolger meines Onkologen und übernimmt dort peau a peau die Patienten. Im Grunde ist das ja der normale Lauf der Dinge und ich gönne meinem Arzt den wohlverdienten Ruhestand von Herzen.
    Ich erwarte eigentlich nur, dass er auch mal meine Akte gelesen hat, wenn er mich schon übernimmt :) Oder eben auch mal besser zuhört. Wenn ich den das nächste Mal sehe, klatscht es garantiert keinen Beifall! Ich bin kein Mensch der sich alles gefallen lässt oder einfach so hin nimmt.
    Glücklicherweise scheint es wirklich so zu sein wie ich vermutet habe. Die Schmerzen sind, eine Woche nach der Chemo, wieder sehr erträglich. Das Beissende, Bohrende ist weg. Aber es hätte auch anders sein können und dann hätte ich hier gehockt mit meinem Morphium und würfeln können, ob ich sie nehme oder lieber nicht.
    Was mich so ärgert ist, er hat mich gefragt, wie mir die mal verordneten Morphium Tabletten geholfen hätten! Und ich habe gesagt....ich nehme das nicht. Und ich habe die auch nie genommen. Dann hab ich ihm erklärt, was mich von Morphium abhält. Und dann schreibt der mir das kackdreist auf? Was soll das?
    Hallo @Paiova,

    da ist nicht viel drauf zu sagen. Auf jeden Fall ist ein klärendes Gespräch fällig.

    Das Vertrauen zum Arzt ist eigentlich mit das wichtigste überhaupt. Fehlt das, wird jede Entscheidung von ihm in Zweifel gezogen und überprüft soweit du das kannst.

    Sprich mit ihm und frage ihn auch warum er dir unverträgliche Medikamente verschreibt, obwohl du es ihm gesagt hast.

    Ich habe immer eine Medikamentenliste bei mir. In der sind Aufgeführt:

    Die Medikamente mit Einnahmeverordnungen
    Die Unverträglichen Medikamente
    Die Medikamentenallergien, bzw. der Wirkstoffe
    Der Hinweis, dass bei mir kein MRT mehr gemacht werden darf. (Lebensgefahr!)
    Die Adresse meines Hausarztes
    Die Telefonnummern meiner Frau und das sie eine Vollmacht hat

    Die kommt im Krankenhaus immer sofort zu den Unterlagen.

    Liebe Grüße
    Boebi
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