Rezidiv nach nur 6 Monaten

    Rezidiv nach nur 6 Monaten

    Hallo zusammen!
    Im Juli galt ich als geheilt. Im Oktober ging ich dann wieder arbeiten. Ab Weihnachten hatte ich Nackenbeschwerden und bin zu den Ärzten gerannt. Da hiess es....das kommt von der Neck Dissection....kein Grund zur Besorgnis.
    Mein Halsseite (operierte Seite) wurde sehr hart. Man verordnete mir Krankengymnastik um die Muskulatur zu lockern. Irgendwie hatte ich Dauerschwindel und öfter mal das Gefühl, als wenn mir einer im Kopf für einen Sekundenbruchteil das Licht ausknipst.

    Vor 2 Wochen bin ich ohnmächtig mit einem rasenden Kopfschmerz zuhause umgekippt. Natürlich Nachts....natürlich an einem Sonntag und natürlich hatte ich kein Telefon in der Nähe. Ich lebe allein, mein Schlafzimmer befindet sich im Untergeschoss. Irgendwann wurde ich wach, kalter Schweiss, ich konnte mich nicht bewegen und dachte "jetzt isses soweit". Du stirbst.
    Montags bin ich ins Krankenhaus. Panikattacken, Flatterigkeit, ich war völlig fertig.

    dort hat man dann nach den Ursachen des Kopfschmerzes gesucht. MRT und schlussendlich dann CT. 15 Minuten später der Befund. Ich wurde von einem Laster überrollt. Der Krebs ist wieder da. Beide Halsseiten betroffen, metastasen in den Lymphknoten. Biopsie leider ebenfalls positiv.
    Leider liegt der Krebs im ehemaligen Bestrahlungsfeld und es windet sich um eine Halsschlagader. Ich hab eine Scheissangst.
    Hat jemand von euch Erfahrungen mit erneuter Behandlung? Mein Onkologe sagt, Chemos brächten nichts....ohne Bestrahlung sehe ich alt aus :(
    @Paiova

    Hallo Andrea,

    nach so kurzer Zeit nochmal herzlich Willkommen im Krebs-Infozentrum sagen zu müssen, ist wahrlich nicht schön.

    Erstmal kann ich dir nach der Aussage des Arztes nur raten schnellstmöglich eine Zweitmeinung einzuholen.

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Alles doof. Montag erfahre ich dann, ob sie noch bestrahlen können und wieviel "Spiel" da noch ist. Ich hab das Gefühl, dass alle um den heissen Brei herumreden und da wohl nix mehr zu machen ist.
    Und ich begreife das alles nicht so ganz.

    boebi....2te Meinung...aber zu wem geht man da?
    @Paiova

    Hallo Andrea,

    es gibt bei dir im Umkreis einige Kliniken.

    Essen, Düsseldorf und in deinem Fall auch Heidelberg.

    @Donkoeln kann eventuell sogar Namen nennen. Ich würde es überall versuchen.

    Wenn dein Onkologe gut ist gibt sogar er dir einen Rat zur Zweitmeinung und stellt dir die Unterlagen zusammen. Die solltest du dir sowieso geben lassen.

    Es stürzt wieder alles auf dich ein.

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo Paiova,

    so ein Schei...! Ich würde es so wie Boebi sagt machen und das so schnell wie möglich. Dass es dir den Boden weg zieht kann ich und bestimmt jeder hier sehr gut verstehen. Ich wünsche dir Alles Gute und auch meine Daumen sind ganz fest gedrückt.

    Lieben Gruß

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Möp@Paiova

    Liebe Andrea,

    deine Verzweiflung ist aus jedem deiner Wort herauszulesen, wie sollte es auch anders in dieser Situation sein.

    Wenn dein Arzt nur ein bisschen Einfühlungsvermögen hat wird er dich bei der Einholung einer Zweitmeinung voll unterstützen.

    Auch er sollte und wird hoffentlich wissen, dass dein Vertrauen zu ihm eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der anstehenden Therapie ist.

    Halte den Kopf oben.
    Liebe Grüße

    Boebi

    kopf-hals-mund-krebs.de/hilfe-…thilfe/selbsthilfegruppen

    Den Link hat Wangi eingesetzt. Schau mal unter den Kliniken nach. In Bochum UNI-Klinik, In der Schornau bin in operiert worden.
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Liebe Andrea,

    das ist natürlich eine schlimme Situation jetzt.

    Ich würde das Augenmerk vor allem darauf richten, ob es denn neue, auch experimentelle, Behandlungsmöglichkeiten gibt.

    Hierzu wäre die Uniklinik Heidelberg sicher ein kompetenter Ansprechpartner:

    klinikum.uni-heidelberg.de/Kopf-Hals-Tumore.137688.0.html

    Dir alles Gute und viel Kraft für den Weg,

    Rainer
    Hallo Andrea

    Wir kennen uns nicht, mich hat es "frisch"erwischt, aber zur Einholung einer Zweitmeinung kann ich Heidelberg nur empfehlen.
    War heute selber wegen dem Thema dort und es war absolut professionell. Fünf Ärzte aus unterschiedlichen Fachrichtungen haben sich ausführlich mit meinen Unterlagen beschäftigt und fundierte Ratschläge gegeben.
    Und zwischen Erstkontakt und dem heutigen Termin lagen gerade mal neun Tage...
    Hier der Link zur Kontaktaufnahme: nct-heidelberg.de/fuer-patient…ung/kopf-halstumoren.html

    Ich drücke Dir die Daumen, alles Gute

    Frank
    „ Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“Erich Kästner, * 1899, † 1974, Deutscher Schriftsteller
    Ich danke euch!
    Momentan ist es so, dass ich dauernd schreckliche Panikattacken habe. Ich habe das Gefühl, ich drehe durch.
    morgen muss ich zum CT vom Rücken/Lunge. Rasende Schulterschmerzen sind ebenfalls mein Begleiter. Ich fühle mich so hilflos...so ausgeliefert.
    Das mit Heidelberg versuche ich morgen mal. Jede Untersuchung stürzt mich im Moment in Riesenpanik. Ich war nie ängstlich, aber derzeit kann ich es am besten im Bett ertragen...oder auf meiner Couch. Haltet mich nicht für bekloppt. Das Alles passiert mit mir....einfach so und ich weiss nicht, was das ist.
    Hallo Andrea,

    du erlebst im Moment eine schlimme Zeit, vor allem weil es zum zweiten Mal passiert und du doch die Hoffnung hattest, das wäre es gewesen.

    Haltet mich nicht für bekloppt. Das Alles passiert mit mir....einfach so und ich weiss nicht, was das ist.


    Das du völlig neben dir stehst ist absolut zu verstehen und ich hoffe du bekommst schnellstens eine Aussage wie dir geholfen werden kann. Das Warten ist einfach zermürbend.

    Ich kann nicht viel tun, aber Daumendrücken kann ich zumindest.

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    boebi schrieb:

    Hallo Andrea,

    du erlebst im Moment eine schlimme Zeit, vor allem weil es zum zweiten Mal passiert und du doch die Hoffnung hattest, das wäre es gewesen.

    Haltet mich nicht für bekloppt. Das Alles passiert mit mir....einfach so und ich weiss nicht, was das ist.


    Das du völlig neben dir stehst ist absolut zu verstehen und ich hoffe du bekommst schnellstens eine Aussage wie dir geholfen werden kann. Das Warten ist einfach zermürbend.

    Ich kann nicht viel tun, aber Daumendrücken kann ich zumindest.

    Liebe Grüße
    Boebi

    danke Boebi :)
    Hier hält dich sicher Keiner für bekloppt. Ich weiß nicht wie ich mit der Situation umgehen würde, würde sicher auch kurz vor dem Durchdrehen sein.
    Meine Daumen sind auch ganz fest gedrückt und gerade von Heidelberg hört man ja viel Gutes

    Lieben Gruß
    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo @Paiova !

    Ich möchte @Wangi absolut beipflichten!

    Niemand hier wird Dich für bekloppt halten, weil Du aktuell nun Panikattacken erlebst.

    Das finde ich auch überhaupt nicht verwunderlich, denn Krebsgeschehen, und nun bei Dir erneut, löst nun mal maximale existenzielle Ängste aus!

    Ich selbst habe aus anderen Gründen seit etlichen Jahren Panikattacken und kenne das Gefühl, komplett neben sich zu stehen.
    Mit Herzrasen, Tunnelblick, Schweissausbrüchen, keine Luft bekommen, Durchfall usw.
    In der Situation denkt man, sterben zu müssen, dabei geht es dann nach einer Weile auch wieder vorbei.
    Mein früherer Therapeut hat mir geholfen, in dem ich ein Handling trainieren musste.
    Das war aber halt individuell auf meine Ängste zugeschnitten.
    Panik trat immer bei Fremdbestimmung und Übergriffigkeit auf.
    Da musste ich lernen, in mich hineinzuhorchen und mich offensiv handelnd in der jeweiligen Situation zu verhalten.

    Während des Krebsgeschehens und im Krhs habe ich das intensiv angewandt.
    Da habe ich einfach alles erfragt, um zu erfahren, was / wie mit mir passiert und was mir bevorsteht.

    Auch Entspannungsübungen nach Jacobsen helfen mir ein wenig, wenn der Angstpegel steigt.
    Die Anspannung von Händen und Füssen oder Bauchraum lässt sich selbst in einem Wartezimmer recht unauffällig durchführen.

    Menno, ich drücke Dir die Daumen, dass Du alles gut überstehst !

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Hallo Paiova,

    Erst jetzt gelesen. Sch...!

    2. Meinung ist gut, wie Boebi bereits schilderte.
    Köln hat eine gute Uniklinik.
    Mein operierender Arzt ist auch ein guter Chirurg im HNO Bereich.
    Google mal Franziskushospital Köln, HNO Dr. Möckel.

    Wenn Du bestrahlt wurdest, muss dein Onkologe anhand der erhaltenen Gray Stufe sehen was noch eventuell geht.

    Eine Chemo wäre vermutlich Palliativ.

    Ich wünsche Dir Glück....

    Liebe Grüsse

    Don
    "Ein Freund ist der, der dich an die Melodie deines Herzens erinnert, wenn du sie vergessen hast."
    Hallo Andrea,

    der erste Stein ist gefallen :thumbsup: und ich habe es laut gehört.

    Liebe Grüße :ka
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Ich danke euch für euren Zuspruch!
    Montag erfahre ich, was bestrahlungstechnisch noch zu machen ist. Und dann schaue ich mal nach der 2ten Meinung.
    Ich hab das Gefühl körperlich unglaublich schnell abzubauen im Moment. Stehen, gehen.....wegen des Schwindels igele ich mich Zuhause ein. Ich hab Angst umzufallen.
    Hallo,

    ich kann es verstehen, aber es ist trotzdem nicht gut sich zuhause zu verstecken. "Lebe" weiter und gib nicht auf, das bringt dich nicht vorwärts. Du hast einen sehr guten Befund bekommen, halt Dich daran fest und mach was draus. Kopf hoch und immer weiter, das ist so schlimm, wenn man alleine zuhause sitzt und nur in sich reinhört, da hört man Flöhe husten.

    Also auf geht und raus ins das schöne Wochenende, es soll Frühling werden am Wochenende.

    Liebe Grüße
    Horst
    Hallo Horst,
    ich habe deinen Rat beherzigt. Jeden Tag ein wenig mehr tun....jeden Tag ein Stück weiter. Ich stehe im Supermarkt und möchte fliehen. Mir wird schwindelig. Ich weiss nicht, ob es meine Psyche die ist die den Schwindel auslöst, oder der Krebs im Hals der mir das Blut ins Hirn abdrückt. Das macht mich unsicher.
    Heute wurde meine neue Strahlenmaske angefertigt. Nofrete lässt grüssen! :) Die Schultern werden nun auch fixiert.
    Nächste Woche Donnerstag soll es losgehen. Wie oft, das weiss ich noch gar nicht. Morgen Abend habe ich noch einen Termin beim Onkologen. Ich denke, er wird es dann wissen. Denn heute wurde ja erst mal berechnet, nachdem das Planungs CT gemacht war.
    Liebe Andrea,

    du machst es schon richtig, nicht aufgeben aber bitte nicht übertreiben. Versuche noch soviel Kraft wie möglich für die kommende Zeit zu schöpfen.

    Ich hoffe es gelingt, dass du über Ostern durch die Sonne ein lächeln ins Gesicht gezaubert bekommst.

    Ich hoffe für dich auf eine einigermaßen ruhige Nacht.
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    Hallo Boebi,
    die Nacht war erholsam. Dann wurde ich durch einen Anruf vom Strahleninstitut geweckt. Man hätte nun geguckt und gerechnet und müsste mir leider mitteilen, dass eine Bestrahlung nicht möglich sei.
    Das Risiko, mein Rückenmark zu verletzten, wäre zu gross.
    Heute Abend habe ich ja den Termin beim Onkologen. Die Strahlenärztin sprach von Chemo oder Immuntherapie um den Tumor zu verkleinern und dann irgendwann zu bestrahlen.
    Meine Gefühle fahren gerade Karussell und Achterbahn zugleich.

    Es klingt, als könne man nichts mehr tun. Heidelberg hielt man für eine gute Idee. Dort werde ich morgen anrufen und schauen, ob ich einen Termin bekomme. Ich bin gerade echt fertig.
    Liebe Andrea,

    das sind jetzt wirklich nicht mehr die Nachrichten die du brauchst, aber jetzt heißt es doch schnellstens handeln.

    Warum erst morgen in Heidelberg anrufen, warum nicht schon heute? Du solltest das schon vor 14Tagen getan haben. Hast du sämtliche Unterlagen zusammen? 1zweidrei hatte, ich glaube, innerhalb von zwei Tagen eine Zusage zur Bestrahlung.

    Ich weiß du bist zur Zeit erstmal wieder total fertig, aber jetzt heißt es wirklich schnellstens handeln.

    Liebe Grüße
    Boebi
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    Hallo Paiova,

    auch Frankfurt am Main hat ein großes Kopf-Hals-Tumorzentrum.

    uct-frankfurt.de/content/schwe…ls_tumoren/index_ger.html -> hier findest Du auch eine Telefonnummer
    kgu.de/kliniken-institute-zent…pf-hals-tumorzentrum.html

    Die MKPG-Klinik war für mich immer der Fels in der Brandung. Gemeinsam mit den Radiologen. Wäre also neben Heidelberg ebenfalls eine Überlegung bzw Zweit- oder Drittmeinung wert.

    toi, toi, toi
    JF
    Hallo Andrea @Paiova

    @boebi hat recht, ich hatte vormittags in HD angerufen, am Nachmittag kam per Mail die Terminbestätigung für die Folgewoche.

    Es gibt sicher bessere Nachrichten, aber wenn das Rezidiv durch die Chemo eingedämmt/ verkleinert werden kann und anschließend bestrahlt wird, ist das doch auch ein Behandlungsweg, oder ?

    Liebe Grüße, drücke die Daumen, dass der Onkologe noch ein paar gute Ideen hat....

    PS: Falls Du die Tage wirklich in HD bist, melde Dich mal, wenn Du magst, bin da ab kommender Woche stationär...
    „ Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“Erich Kästner, * 1899, † 1974, Deutscher Schriftsteller
    Hallo Paiova
    Vielleicht rät dir der Onkologe zu einer Antikörper Therapie mit Erbitux und Chemo. Damals funktionierte eine Bestrahlung bei meinem Mann nach 8 Monaten eines Rezidiv Rückfall auch nicht mehr.
    Er wäre sonst überstrahlt gewesen.
    Liebe Grüße und Gute Besserung
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Genau das hat er empfohlen, Jessie.
    Am Dienstag gehts los. Antikörper und Chemo.
    Ich bin jedenfalls froh, dass es endlich mal WAS passiert!
    Er meinte, nach 3 Zyklen sollte der Tumor sich derart verkleinert haben, dass man dann wahrscheinlich wieder bestrahlen könnte,
    ich geh das jetzt an und am Wochenende wird geschlemmt, dass sich die Balken biegen. Ab nächste Woche schmeckt eh wieder alles nach Blech :)
    Hallo Paiova,

    sehr gut dass jetzt etwas passiert, die Warterei macht einen wirklich fertig. Von der Antikörpertherapie haben hier schon Einige erzählt, dass da Erfolge erzielt wurden und von Heidelberg hört man ja wirklich auch sehr viel Gutes.
    Daumen sind ganz fest gedrückt

    Lieben Gruß

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo Andrea,

    gut das jetzt was losgeht.

    Ich wünsche dir trotz allem oder optimistisch wie du es siehst gerade deswegen ein genussvolles Wochenende mit viel Leckereien.

    Auf das es dem Mistkerl ab Dienstag an den Kragen geht.

    Liebe Grüße
    Boebi
    "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn´s passiert." Woody Allen

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    @Paiova Klingt doch bis hierhin ganz gut :) , nächste Woche wird dann dem kleinem Drecksack der garaus gemacht :thumbup:

    Schöne Osterfeiertage für Alle...

    Liebe Grüße, Frank
    „ Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“Erich Kästner, * 1899, † 1974, Deutscher Schriftsteller
    Hallo Andrea,

    na zumindest geht was vorwärts. Ich hatte auch die Antikörpertherapie, aber mit Bestrahlung ohne Chemo. Das wird auf alle Fälle schon was bringen. Wenn sie den Tumor verkleinern können, dann könnte schon noch was gehen mit der Bestrahlung.

    Jetzt mach Dir erst noch ein schönes Osterwochenende und denke so wenig wie möglich daran, kannst die nächste Zeit genug daran denken. :sleeping:

    Halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen, das bekommst Du schon hin, Kopf hoch Augen zu und durch!!!! :ka

    Wir sind alle bei Dir!

    Ich wünsche Dir ein schönes Osterwochenende und liebe Grüße
    Horst
    Hallo zusammen! Sorry für meine lange Schweigsamkeit, aber die letzten Wochen waren anstrengend. Pumpenwoche, 2 Wochen Immuntherapie, dann wieder Pumpenwoche. Es geht an die Substanz.
    Die Immuntherapie scheint anzuschlagen. Zumindest sehe ich im Gesicht und Hals aus wie ein Streuselkuchen. Es juckt und pickelt....und es schuppt sich. Ätzend.
    Jetzt soll ich ein CT bekommen um zu schauen, ob der Krebs sich verkleinert hat. Und dann schauen wir mal, wie es dann weiter geht. Ich geniesse jetzt auf jeden Fall mal eine Woche "ohne alles" :)
    Hallo Andrea
    Es gibt Creme gegen den Juckreiz...Leider weiß ich nicht mehr wie sie heißt.....Der Onkologe musste es aber wissen.
    Alles Gute und baldige Besserung
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden

    Paiova schrieb:


    Die Immuntherapie scheint anzuschlagen. Zumindest sehe ich im Gesicht und Hals aus ...

    Hallo Andrea,
    wie schön, wieder von Dir zu lesen....
    Abhilfe weiss ich leider auch nicht, ... jedoch, bei uns sagten die Ärzte zu den Nebenwirkungen der Antikörper-Therapie, ah, ... Pickel wie Teenager :( so schön viele ;( ... :( :
    "je mehr Nebenwirkung sichtbar, umso mehr Wirkung",
    und das wünsch ich Dir ganz feste :rolleyes:
    (auch wenn es vielleicht nicht stimmt, sondern nur trösten sollte)
    Liebe Grüße
    @Paiova Hallo Andrea, schön von Dir zu lesen, noch schöner zu hören, dass die Behandlung wohl anschlägt....Daumen bleiben weiterhin gedrückt :)

    Liebe Grüße an alle

    Frank
    „ Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“Erich Kästner, * 1899, † 1974, Deutscher Schriftsteller
    Hallo Andrea,

    Frage meinerseits: Weiß der Arzt über die Hautreaktionen Bescheid? Weitere Frage, da ich die Immuntherapie, die bei Eurer Krebsart gegeben wird, nicht so kenne: Handelt es sich hier um Erbitux, Wirkstoff Cetuximab?

    Wenn ja, hier von der EMA die Arzneibeschreibung:ema.europa.eu/docs/de_DE/docum…an/000558/WC500029119.pdf


    daraus:
    Entsprechend den klinischen Praxisleitlinien sollte die prophylaktische Gabe von oralen Tetrazyklinen (6-8 Wochen) und die topische Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden 1%igen Hydrocortisoncreme erwogen werden. Zur Behandlung von Hautreaktionen wurden mäßig bis stark wirksame topische Kortikosteroide oder orale Tetrazykline eingesetzt.

    Sprich ein Antibiotikum und oder eine kortisonhaltige Creme. Da von prophylaktisch gesprochen wird, solltest Du Deinen Arzt auf diese Medikamente ansprechen.

    Ansonsten steht da auch, dass solche Reaktionen auf ein Anspringen und Ansprechen des Immunsystems deuten. Gut :thumbup:

    Vielleicht hilft Dir auch eine Wundpflegecreme mit Zinkzusatz aus der Apotheke.

    toi, toi, toi für ein weiterhin gutes Ansprechen
    viele Grüße
    JF
    Hallo Paiova,

    sprich unbedingt deinen Arzt darauf an, das sind echt bekannte Reaktionen und ich habe heute noch sichtbare Pickel auf der Brusat und am Rücken, die Antikörpertherapie ist aber schon seit Ende November Geschichte. Ich habe zwei Cremes bekommen, die der Apotheker jedesmal extra angemischt hat. Eine für die Gesichtspartie und eine für die Körperregion.

    Es sit so wie es hier schon beschrieben wurde, die Reaktion der Haut zeigt das die Therapie anschlägt, also eigentlich ein gutes Zeichen, aber Du hast Recht, man fühlt sich in die Pubertät zurück versetzt.

    @JF Du hast Recht mit Erbitux und Cetuximab :thumbup:

    Also nicht verzagen, Augen zu un Durch, das wird schon.

    Schöne Grüße
    Horst
    Es gibt in einigen Unikliniken spezielle Sprechstunden in der Dermatologie, wo man sich der Behandlung der Hautreaktionen als Folge von Chemotherapien widmet, auch mit dem Ziel, dass die betroffenen ihre Behandlungen nicht abbrechen.
    Die Uniklinik Leipzig bietet die Sprechstunde an, leider mit langen Wartezeiten.

    Liebe Grüße,
    Grummelprinzessin
    Alles schön und gut, aber in den EMA - Arzneimittelbeschreibungen wird explizit aufgeführt welche Mittel bei auftretenden Nebenwirkungen genutzt werden sollen. Manche sogar prophylaktisch. Also hat der Onkologe Möglichkeiten an der Hand und auch Richtlinien ab wann zB die Dosis reduziert werden muss. Meist fehlt es einfach an der Ausstellung eines Rezepts für die Behelfsmedikation. Ins Spiel kommt die Dermatologie meist, wenn es zu Infektionen kommt.

    Und in die Uniklinik-Dermatologie kommt man bei uns zB nur mit einer Überweisung eines niedergelassenen Dermatologen.

    viele Grüße
    JF
    Ich danke euch für eure Hinweise! Mein Onkologe hatte letzte Woche Urlaub, der Vertreter hatte mich ziemlich abgewimmelt.
    Aber mein Onkologe rief mich vorhin an und er schreibt mir 2 Cremes auf. Er sagte auch, dass die Pickel ein gutes Zeichen wären :)
    Übermorgen bekomme ich wieder Immuntherapie, darauf die Woche noch mal und dann folgt noch eine Chemopumpenwoche. Danach gibts dann das CT.
    Er sagte mir heute, dass ich eine neue Immuntherapie bekäme, die erst seit ganz kurzem für meine Krebsart zugelassen wäre. Den Namen habe ich leider vergessen, aber das erfrage ich nochmal.