Eierstockkrebs/ Darmkrebs bei meiner Mutter - Diagnose noch unklar

    Liebe Mausi!
    Sie bekommt schon viel gegen die Übelkeit: Zofran, Vomex und Mcp als Infusion.
    Nebenwirkung zum Teil wieder ein Träger Darm. Der vermutlich die Ursache der Übelkeit ist.
    Ein Teufelskreislauf.
    Die Op war riesig und das neu angelegte Stoma könnte nach Ausssge des Arztes von gerade eben auch schuld sein. Wieso weiß ich nicht, ich bin nicht im Krankenhaus. Meine Mama schreibt mir nur die Entwicklung...
    Ich gehe jetzt mal in die Arbeit.
    Mal sehen, wie das mit dem konzentrieren klappt.
    nur hier daheim kann ich auch nicht helfen.
    Es war wohl Eierstockkrebs.
    Genaueres weiß ich noch nicht.
    Wir warten noch auf das Gespräch mit dem operierenden Gynäkologen.
    Jetzt steht wohl nich das Thema Gendefekt an.
    Nachdem sie ja jetzt Brustkrebs, Darmkrebs und Eierstockkrebs hatte...
    Liebe Fiona,
    weiß gar nicht, was ich sagen soll, ich drück Dich mal.
    Was die Übelkeit angeht: Meine Mama hat damals auch viel gegen Übelkeit bekommen, soweit ich mich erinnere, waren manche der Medikamente kontraindiziert, darunter auch Vomex und MCP. So etwas macht nur kurzzeitig Sinn - nachdem der Onkologe die Behandlung übernommen hatte, stellte er die Medikation um. Sie bekam weniger Medis -und es wurde deutlich besser. Viel hilft also nicht immer viel - vielleicht könnt Ihr das mal überprüfen lassen.
    Liebe Grüße
    Bella
    Liebe Bella!
    Die Übelkeit ist aktuell besser, der untere Teil des Darms kam in Bewegung.
    Jetzt hat ihr vorher der Gynäkologe eröffnet, dass jetzt eigentlich eine chemo ansteht. 6 mal alle 3 Wochen. Carboplatin mono.
    In der Zeit natürlich keine Stoma Rückverlegung.
    Ausserdem hat sie ja einen metastasierten Darmkrebs (Lungenmetastase im November).
    Jetzt ist die Frage, ob die Chemo wirklich Vorteile bringt. Dann macht sie den Eierstockkrebs, der im absolutem Frühstadium war (allerdings schleimig- gilt als böser), mit der Chemo platt und hat dann als nächstes wieder eine Darmkrebs Metastase...
    Da warten wir mal die Empfehlung vom tumorboard ab, sie befragt ihren Gynäkologen und ihren Onkologen.
    Ich erkundige mich parallel dazu bei einem befreundeten Gynäkologen.
    Und dann unterstütze ich sie bei ihrer Entscheidung.
    Hallo @Fiona,

    vielleicht könnt ihr euch überlegen, eine Zweitmeinung bei einem Ek-Spezialisten abzuholen. In München sitzt Prof. Mahner. Die Situation ist sicher nicht einfach und dreimal Krebs ist einfach doof.
    Bitte achte auch auf dich und deine Familie.
    Ich gehöre zu den BK-Betroffenen, kenne aber auch die Seite der Angehörigen. Meine Kinder als Enkel miterlebt, wenn die Eltern immer in der Klinik waren und wenig Zeit für sie hatten. Unternimm manchmal etwas mit deiner Tochter.

    Alles Gute
    Geli
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    Hallo!
    Ein kurzes Update:
    Seit gestern hat sie trotz Clexane eine tiefe Beinvenenthrombose. Bekommt jetzt doppelt Clexane und das Bein wurde gewickelt.
    Heute Nacht hat sich die Bauchwunde entzündet- kein Wunder, sie liegt nahe am Stoma, welches immer wieder ausläuft...
    Dafür hat sie heute einen Schwamm in den Bauch bekommen und eine Vakuumpumpe auf den Bauch.
    Das tumorboard hat getagt- Ergebnis hat sie keins gesagt bekommen.
    Ihre Entscheidung gegen eine Chemo wird immer klarer. Warum sich die Chemo gegen Eierstockkrebs antun und dann kommen die Darmkrebs Metastasen zurück.
    Aber mal sehen, was der Onkologe ihr zu sagen hat. Da habe ich den Termin für nächsten Freitag ausgemacht. Falls sie dann schon aus dem Krankenhaus entlassen wurde.
    Für daheim bin ich am organisieren eines Pflegedienstes zum Stoma versorgen und jetzt wahrscheinlich auch für die Wundversorgung .
    Die Ärtze erwähnen immer wieder, dass sie den Eierstockkrebs im Frühstadium erwischt haben.
    Das Stoma belastet sie sehr.
    Ich fahre jetzt morgen früh erstmal ein paar Tage mit meinem Mann und meinen 2 Kindern in Urlaub- meine Schwester kümmert sich hoffentlich so lange um unsere Mutter. Wenn was ist, bin ich in 2 Stunden mit dem Zug zurück.Der Gentest läuft, das Blut meiner Mutter ist schon bei der Untersuchung. die Genetiker sind sich sicher, dass 3 mal Krebs kein Zufall sein kann.
    Es könnte sein, dass einer 3 der Krebse spontan aufgetreten ist, zB der Brustkrebs und dass sie eine Darmkrebs Mutation hat, die auch für den Eierstockkrebs zuständig ist.
    Oder der Brustkrebs und der Eierstockkrebs hängen zusammen. In 8 Wochen wissen wir mehr.
    Das wars erstmal für heute, etwas wirr geschrieben , aber ich bin total übermüdet und psychisch erschöpft.
    Schöne Pfingsten!
    Liebe @Fiona

    Versuche bitte selbst etwas Kraft zu schöpfen. Ein Kurzurlaub mit Mann und Kinder ist dabei für Dich die richtige Medizin. Wenn Deine Schwester in der Zeit die Versorgung deiner Mutter übernimmt, kannst du hoffentlich unbesorgt sein.
    Im Notfall kannst Du ja zurück fahren, Ansonsten kümmern sich ja auch Ärzte und Schwestern um Deine Mutter.
    Meine Daumen sind gedrückt, dass Du eine kurze Atempause hast.

    Mit vielen Grüßen.
    Wolle2.
    Lieber @Wolle2,
    aktuell klappt es einigermaßen mit der Erholung hier im Urlaub. Solange meine Mama im Krankenhaus ist, ist sie ja bestmöglichst versorgt. Und meine Schwester besucht sie täglich. Seit gestern hat sie noch eine blasenentzündung, die antibiotisch behandelt wird.
    Gestern war das Stoma dreimal undicht.

    Liebe @Grummelprinzessin,
    ich danke auch dir sehr für deine netten Worte. Da weiß man, dass man gelesen wird. Und fühlt sich verstandenen und unterstützt. Vielen Dank.

    Ich muss veruschen, jeden Tag zu nehmen, wie er ist und mir nicht die ganze Zeit den Kopf zu zerbrechen, was die nächsten Wochen/Monate bringen werden.
    Viele Grüße, Fiona
    Liebe @Fiona

    Fiona schrieb:

    Seit gestern hat sie noch eine Blasenentzündung, die antibiotisch behandelt wird. Gestern war das Stoma dreimal undicht.

    Das Schlimme ist, dass wir wirklich nur von einem Tag zum anderen rechnen können. Zu schnell ergeben sich unerwartete Probleme. Ich wünsche Deiner Mama schnelle Besserung und Dir trotz der Sorgen etwas Entspannung.

    Mit lieben Grüßen.
    Wolle2
    Liebe @Fiona

    Es ist sehr viel was deine Mama alles durchmachen muss, das tut mir unwahrscheinlich leid.

    Ich wünsche dir das du mit deiner Familie etwas abschalten kannst, dennoch weiß ich aus eigener Erfahrung, es ist verdammt schwer.

    Deiner Mama wünsche ich das es jetzt aufwärts geht und sie wieder zu Kräften kommt.

    Alles Liebe Mausi

    PS danke für deine Tipps in meinem Thread <3
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Mal wieder ein Update...
    Es ist einiges passiert.
    Die Wundheilungsstörung ist hoffentlich behoben. Sie hatte eine Woche eine Vakuumpumpe angeschlossen und einen Schwamm zur Wundheilung in der Wunde und letzte Woche wurde die Wunde erneut unter Vollnarkose genäht.
    Dann war wohl die Fall Pauschale erschöpft und man hat sie gedrängt, das Krankenhaus zu verlassen.
    Allein daheim fanden sie und wir nicht möglich, in der Kurzzeitpflege gab es keinen Platz und so hat sie einen Platz in einer anderen Klinik bekommen, wo sie heute aber auch "rausgeworfen" wurde nach 5 Tagen anstelle der versprochenen 10...
    Jetzt ist sie also daheim, mit Pflegedienst zum Stoma versorgen und für die Wundversorgung.
    Mal sehen, wie das so klappt...sie hat in den letzten 5 Wochen schon 15 kg abgenommen, gut, dass sie etwas Reserven hat.
    ihr aktuelles Hauptproblem ist Übelkeit und Schwäche. Wobei das laufen und Treppensteigen besser klappt, als ich befürchtet habe.
    Dann hat sie noch erhöhte Thrombozyten (vielleicht noch von der OP) und einen inzwischen stark erhöhten leberwert, Gamma gt. Kommt wohl von der erneuten Narkose und den Schmerzmitteln.
    Wir organisieren jetzt noch eine Haushaltshilfe und dann hoffen wir, dass es zu Hause klappt.
    laut Befund aus dem Krankenhaus ist wohl nicht wirklich klar, um was für einen Tumor es sich handelt.
    es findet sich Ovarialkarzinom und Borderline Tumor (ist ja eine Sonderform) im Bericht, der immunphänotyp der zellfärbungen der verschiedenen Rezeptoren spricht aber für einen intestinlaen primärtumor, das bedeutet, dass der Tumor evtl doch vom Darm her kommt...hat aber nie ein Arzt erwähnt, musste ich aus dem Bericht rauslesen...
    ausserdem war der Tumor muzinös, auch eher selten.
    der ursprüngliche darmtumor war ein normales adenokarzinom, nicht muzinös. Der Blinddarm wäre noch ein typischer Ort, wo solche tumore entstehen, der ist aber seit Jahrzehnten entfernt.
    was mich ärgert ist, dass man als Patient da wieder völlig im Ungewissen gelassen wird und kein Arzt es überhaupt erwähnt. Da muss nächste Woche der Onkologe sich nochmal dazu äußern.
    ich habe auch schon mit dem krebsinformationsdienst telefoniert. Es ist aber wohl wirklich ein komplizierter Fall. Der Operateur sieht ein Ovarialkarzinom, der Pathologe Zellen aus dem unteren Gastrointestinaltrakts...ihr Gynäkologe meint, dass nach Heilung der Bauchwunde erstmal das Stoma zurück verlegt werden soll und dann könnte man über eine chemo reden.
    ihr Stadium war 1 A, trotz des riesigen Tumors.
    Also auf einen Eierstock begrenzt. Alles andere, was entfernt wurde, war tumorfrei.
    Bei BorderlineTumoren gibt man nicht unbedingt eine Chemo, im Stadium 1 A auch nicht zwingend.
    Aktuell würde sie, glaube ich, eine Chemo gar nicht wirklich schaffen.
    Schönes Wochenende
    Lg, Fiona






    .
    Hallo!
    Ich habe mal eine Frage:
    hat jemand eine Idee, warum meiner Mutter immer so leicht übel ist und sie so ca. Alle 3 Tage mal Erbrechen muss (va abends)?
    Das ist aktuell ihr Hauptproblem. Außerdem nimmt sie leider weiter ab- aber auch nicht weiter überraschend mit dem Dünndarm Stoma und der Übelkeit, die sie nicht so viel essen lässt.
    vielleicht hat ja jemand eine Idee?
    lg, Fiona
    Liebe Fiona,
    Vielleicht sind das Nebenwirkungen von Schmerzmitteln. Eventuell hilft es, das Präparat zu wechseln. Mein Vater hat eine Zeit lang( nach Rücksprache mit dem Arzt) vomex zäpfchen genommen, die halfen ziemlich schnell und er musste sich nicht mehr übergeben. Ansonsten fallen mir noch mcp Tropfen ein .
    Gute Besserung
    Bella
    Liebe Bella!
    Vielen Dank für deine Antwort!
    Schmerzmittel nimmt sie gar nicht mehr.
    Wenn ihr schlecht wird nimmt sie Ondansetron oder Vomex. Jetzt dachte ich, dass sie mal Mcp vor dem Essen probieren soll und das Imodium weglassen- alles was im Stoma landet ist trotz Imodium flüssig und Imodium kann Übelkeit als Nebenwirkung haben....
    Wir denken auch, dass es evtl psychisch ist (sie lehnt das Stoma ab), von einem flüssigkeitsmangel kommen kann (durch die Übelkeit trinkt sie nicht genug und das Stoma scheidet ja auch einiges aus), vom Herz her (ihr ist auch oft nach Anstrengung schlecht), von der Leber (leberwerte waren nach der 2. Narkose erhöht), von der Niere....oder oder oder.
    Morgen gehe ich nochmal zum Hausarzt mit ihr zum Blut abnehmen und frage dort nochmals penetranter nach wegen der Übelkeit.
    Einen guten Wochenstart allen!
    lg, Fiona



    .
    Liebe @Fiona,

    du hattest ja bei mir geschrieben und der Fall deiner Mutter und meiner ähneln sich ja sehr.

    Als ich eben von der leichten Übelkeit las, fiel mir ein, was mir am Ende der Chemo gegen die leichte Übelkeit geholfen hat: Seabands gegen Seekrankheit. Das sind Akupressurbänder für die Handgelenke.
    Bei mir hatte das eine erstaunliche Wirkung. Meiner Freundin hat es nicht geholfen, aber vielleicht ist es einen Versuch wert. Schadet ja nicht.

    Alles Gute für deine Mama, ich drücke sehr die Daumen. Mitte der Woche weiß ich hoffentlich, welchen Ursprungs der Tumor in meinem Eierstock ist.

    Liebe Grüße
    Luise
    Liebe Fiona, das Dünndarmstoma ist natürlich problematisch, sie verliert sehr viel Flüssigkeit und damit gehen ihr auch Mineralien verloren,die Übelkeit hat sicherlich eine komplexe Ursache.Wichtig wäre, dass die Mineralien regelmäßig kontrolliert werden und man eventuell bestehende Defizite ausgleicht.MCP-Tropfen sollen immer vor dem Essen genommen werden.
    Herzliche Grüße an Dich und für Deine Mama möchte ich ein großes Kraftpaket auf die Reise schicken. Da ich selbst schon Patienten mit Dünndarmstoma betreut habe, weiß ich, wie schwierig die Situation für sie ist.

    Tschüß,
    Grummelprinzessin
    Liebe @Fiona

    Zu der Problematik mit dem stoma kann ich nichts sagen, da habe ich keine Erfahrungen.

    Zum Gewichtsverlust kann ich dir nur einen Tipp geben. Holt euch aus der Apotheke maltocal 19. Das ist Pulver zum anreichern von Mahlzeiten.
    Wir haben das im Krankenhaus immer bei Patienten mit Kachexie benützt.

    Es ist farblos, geschmacksneutral und kann ins Essen sowie in Getränke gerührt werden. Ich habe das meiner Mama damals auch gegeben.

    Was die Übelkeit und das Erbrechen angeht, das könnte auch vom erhöhten ggt wert kommen.
    Was für Medikamente nimmt deine Mama gegen die Schmerzen und in welcher Dosis?

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Vielen Dank an alle für die Antworten.
    Aktuell nimmt sie an Medikamenten nur Imodium (bis gestern, um den Stuhl einzudicken- hat aber nicht funktioniert...), seit heute Mcp gegen die Übelkeit, bei bedarf Ondansetron oder Vomex gegen die Übelkeit, pantoprazol gegen Zuviel Magensäure, ihr L-thyrox für die Schilddrüse.
    kein Schmerzmittel. Wenn dann mal ein novaminsulfon.
    Heute hat meine Schwester mit ihrem normalen Gynäkolgen geredet- er hat die Leber in Verdacht als Ursache für die Übelkeit. Der GGT war ja ordentlich erhöht nach der 2. Narkose und den paracetamol Tabletten. Der Gynäkolge meinte nur, hoffentlich hat sie sich keine Hepatitis zugezogen.
    aktuell ist aber nur der GGT erhöht und minimal die alkalische Phosphatase. Die anderen waren im Normbereich. Sie hat schon mal eine Fettleber diagnostiziert bekommen. Ich hoffe nur auf eine temporär überforderte Leber.
    sonst hab ich noch das Herz, den Magen, die Psyche, Gallenflüssigkeiten due Galle an sich hat sie schon nicht mehr) im Verdacht.
    Werde ich morgen mal den Hausrazt löchern und va die Leberwerte bestimmen lassen.
    Und schauen, ob wir Infusionen durch den Pflegedienst organisieren können.
    die Elektrolyte waren letzte Woche noch normal.
    immerhin sieht der Gynäkolge den Eierstockkrebs als relativ harmlos an. Es sei nur kompliziert zum operieren gewesen mit der Vorgeschichte.
    Also erstmal die Übelkeit und die Ernährungssituation in den Griff bekommen und dann weiter sehen.
    danke Mausi für den Tipp mit dem Maltocal
    Ichbhabe ihr einige Proben von Fortimel, Maltodextrin Pulver und anderem in der Apothekorganisiert, da ich dort arbeite.
    ich hoffe, dass sie sich überwinden kann es trotz Übelkeit zu probieren.
    nochmals danke für alle Tipps.
    viele Grüße, Fiona

    .

    Fiona schrieb:

    L-thyrox für die Schilddrüse


    Hallo Fiona,

    und nun komme ich noch :) . Warum nimmt Deine Mutter das L-Thyroxin? Hat sie eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse oder "nur" eine Schilddrüsenunterfunktion? Schilddrüse und Eierstock sind miteinander vernetzt. Es könnte also sein, dass durch den operativen Eingriff am Eierstock die Schilddrüsenwerte durcheinander geraten sind und angepasst werden müssten. Ist das Gleichgewicht der Schilddrüsenhormone gestört kann dies auch zu Durchfällen führen. Daher meine Frage: Hat der Arzt auch die Schilddrüsenwerte kontrolliert?

    Meine Mutter (chronische myeloische Leukämie) hat gegen die andauernde Übelkeit Ingwerwasser getrunken. Ein paar Scheibchen Ingwer in einen Wasserkrug und immer mal wieder schlückchenweise trinken. Vielleicht auch noch eine Möglichkeit? Denn Ingwer wird auch nachgesagt, dass es der Leber hilft.

    toi, toi, toi
    JF
    Hallo JF!
    Der Schilddrüsenwert wurde nicht kontrolliert nach der OP.
    Der Zusammenhang Schilddrüse/Eierstock war mir nicht bekannt. Danke für den Hinweis!
    Sie hat kalte Knoten und ich glaube es war der TsH wert war leicht erhöht und weil sie oft müde und antriebslos war hat sie L Thyrox 75 bekommen. Sie fühlt sich allerdings kein bisschen anders/ besser damit.
    Aber die Kontrolle der Schilddrüsen werte steht jetzt dank dir auch auf der Liste für morgen.
    ich bin immer wieder erschrocken, dass der Patient sich um alles selber kümmern muss und dem Arzt sagen muss, was denn noch alles untersucht werden muss...
    lg, Fiona
    PS: und das mit dem Ingwer schlage ich auch vor
    Hallo Fiona,

    bitte aber nicht nur den TSH-Wert bestimmen lassen, sondern auch fT3 und fT4. Um eine Autoimmunkrankheit auszuschliessen sollten auch die Antikörper bestimmt werden. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass sogar ein Facharzt die Umwandlung der Schilddrüse durch die Autoimmunkrankheit als Knoten bezeichnet hat. Was dann von einem Nuklearmediziner ausgeschlossen wurde. Und auch später sich selber ad acta gelegt hat, da meine Schilddrüse verbrannt wurde.

    Wenn die Hormone nicht ausreichen, muss langsam die Dosis auf einen Wert, der sowohl den Blutwert als auch den Wohlfühlwert gut dastehen lässt, aufdosiert werden. War wohl bisher nicht der Fall. Entweder noch einen Gastroenterologen oder einen Nuklearmediziner mit ins Boot nehmen.

    viele Grüße
    JF
    Hallo JF!
    damals wurden schon auch T3 und T4 bestimmt- ich glaube aber, dass die noch in der Norm waren.
    Nur der TSH eben leicht erhöht, drum gab es dann mal L Thyrox.
    Ich sage es morgen mal den Hausarzt.
    Dort geht sie auch jährlich zur Ultraschall Kontrolle der Schilddrüse hin.
    lg, Fiona
    Hallo Fiona,

    wie hoch ist denn der GGT? Meiner war nach der Leber-OP und vor allem nach der Chemo erhöht (250), aber übel war mir nicht. Nicht mal mit den gruseligen Leberwerten nach der OP. Aber jeder Mensch ist natürlich anders.

    Liebe Grüße
    Luise
    Hallo an alle!
    aktueller Stand: akutes nierenvesagen- deshalb wohl auch die Übelkeit. Plus steigende Leberwerte.
    Sie liegt jetzt auf der Intensivstation. Bekommt viele Infusionen, in der Hoffnung, dass die Niere wieder anspringt. Sonst Notfall Dialyse.
    Die leberwerte stehen erstmal hinten an, weil die Niere akut gefährlicher ist.
    Einen schönen Tag an alle!
    Fiona
    Liebe @Fiona,

    was muss deine Mama eigentlich noch alles ertragen? Und woher kommt das plötzlich?

    Ich drücke die Daumen, dass sich das schnell in den Griff bekommen lässt und dass ihr endlich mal die Zeit zur Erholung bekommt. Unfassbar.

    liebe Grüße und eine kraftspendende Umarmung
    Luise
    Hallo ihr Lieben.
    Das Nierenversagen kommt wohl vom Flüssigkeitsmangel. Zu wenig getrunken durch die Übelkeit und zu viel flüssigkeitsverlust durch das Stoma.
    Die Leberwerte sind nicht geklärt. Hepatitis? Metastasen? Zu viele Schmerzmittel nach der 2. OP? Mangelnährung? Fettleber?
    Meine Schwester hat vorher schon mit unserer Mutter telefoniert- es geht ihr viel beser, Niere arbeitet wieder, Übelkeit besser, sie kommt nachher auf Normalstation.
    lg, Fiona
    Liebe @Fiona

    Ich freue mich darüber, dass es Deiner Mutti wieder etwas besser geht. Die Verlegung auf eine Normalstation ist erst einmal ein gutes Signal.
    Zum Thema Nierenversagen. Eine mögliche Ursache ist ein Mangel an aufgenommener Flüssigkeit.
    Ich hatte zum Essen und Trinken jeweils dreißig Minuten morgens, mittags und abends am Tag zur Verfügung. Die Folge war in kurzer Zeit Nierenversagen. Erst nach Vergrößerung des Zeitfensters war das Problem erledigt. Zusätzlich habe ich noch nach meinem Bedarf getrunken, häufig nachts.

    Liebe Grüße an Dich.
    Wolfgang.
    Liebe Fiona,
    es tut gut zu lesen das es deiner Mama schon etwas besser geht!!!
    Ich drücke weiterhin ganz kräftig die Daumen. Ich hoffe die finden den Grund noch für die Übelkeit und die erhöhten Werte!!!

    Ganz liebe Grüße und dicke Daumendrücker für deine Mama

    Babs
    Das Nierenversagen ist die Ursache für die Übelkeit- zumindest eine Ursache (vielleicht gibt's ja nich eine andere...)
    Und der Flüssigkeitsmangel ist sicher schuld an dem Nierenversagen. Sie konnte einfach nicht genug trinken, maximal 1,5-2 Liter, eindeutig zu wenig für jemanden mit Dünndarm Stoma. Da landet der Stuhl ja flüssig drin- bleibt wenig für die Niere übrig.
    Jetzt noch das Rätsel um die Leberwerte....
    danke an alle für eure Unterstützung.
    fiona
    Hallo The Witch!
    Das mit dem Paracetamol weiß ich- die Möglichkeit wäre mir ja mit am liebsten. Das wäre hoffentlich reversibel- die Leber kann sich ja gut regenerieren. Hepatitis oder gar lebermetastasen wären deutlich unangenehmere Möglichkeiten.
    Mal sehen, wann da mal eine Diagnostik anläuft- bis jetzt wurde nicht darauf eingegangen. Erst hieß es Narkose plus Schmerzmittel sind Schuld. Jetzt Schulter zucken. Ich werde auf jeden Fall mal einen Hepatitis Test anregen. Und einen Ultraschall der Leber.
    Mal wieder Geduld haben.
    Aber heute versuche ich mal das positive zu sehen. Die nierenwerte sind besser- sie ist nicht mehr auf der Intensivstation- da ist die Gefahr erstmal gebannt.
    Also nicht immer nur die ungeklärten Probleme und alle ängste sehen, sondern sich auch bewusst an dem freuen, was besser geworden ist.
    vielen dank für euer Mit-denken!
    Lg, Fiona
    Mal wieder ein Update.
    Nach 2 Wochen Klinik Aufenthalt ist meine Mama wieder daheim. Die Leberwerte wurden parallel zu den nierenwerte besser. Sind noch lange nicht gut, aber beser.
    Übelkeit ist nach wie vor da...
    Seit heute wissen wir, dass es eine Darmkrebs Metastase war und kein Eierstockkrebs.... Es hat eindeutig Sinn gemacht, den Onkologe dazu zu bringen nochmal mit dem operierenden Gynäkologen zu sprechen. Es wurde dann nochmal das Tumor Gewebe untersucht und man kam zu dem Schluss, dass es vom Darmkrebs ist.
    Also keine chemo, Kontrolle mit ct Lunge und MRT im August.
    Dazwischen wird sie mal Tumormarker bestimmen lassen.
    viele Grüße, Fiona
    Liebe Fiona.

    Ich freue mich darüber, dass Deine Mama wieder daheim ist. Schön, dass ihr eine Chemotherapie erspart bleibt. Für die Kontrolluntersuchungen CT und MRT im August drücke ich schon mal die Daumen für gute Ergebnisse.
    Liebe Grüße und viel Kraft für Dich.
    Wolle2.
    Hallo Fiona,

    zuhause erholt man sich irgendwie immer am besten, so hoffe ich, dass dies auch bei Deiner Mutter so sein wird. Ohne Chemo haben sowohl Nieren als auch Leber die Möglichkeit sich zu erholen. Ein weiterer Krebs wäre damit ausgeschlossen, schon mal gut. Nicht schön, dass der Darmkrebs agiert hat. Andererseits hat das Ding jetzt einen Namen, so dass die Ärzte im August Vorschläge machen können wie man weiter vorgehen kann. Denn bei Deiner Mutter hat sich der Tumormarker als aussagefähig bewiesen, daher sollte man diesen im Auge behalten.
    Jetzt ist erstmal Erholung angesagt.

    viele Grüße
    JF
    Jetzt sind die nierenwerte wieder schlechter... Kalium schon wieder bei 6, Kreatinin 1.7 und Harnstoff bei 10.
    Morgen zum Hausarzt, mal sehen, was dem einfällt. Sonst wohl wieder Klinik...
    Meine Mama wohnt allein daheim. Sie muss sich daheim schon deutlich mehr bewegen/ anstrengen, als in de Klinik. Und es gibt keine zusätzliche Infusion. Mal sehen, ob der Hausarzt oder der Pflegedienst da nichts machen können.
    Hallo Babs!
    Der Hausarzt hat nochmal Blut abgenommen. Werte kamen nachmittags. Sind sehr ähnlich. Kreatinin etwas gefallen, Kalium minimal noch höher. Solange sie trinkt wird es übers Wochenende wohl so passen. Sie will nicht wieder in die Klink. Und zwingen kann ich sie nicht.
    Sie nimmt jetzt ein Pulver zum Kalium senken (hat sie in der Klink auch schon bekommen und sich gestern verschreiben lassen) und ein Kalium ausscheidende Diuretikum. Montag wieder Blutabnahme beim Hausarzt (schätze ich)...
    lg, Fiona
    Montag waren dann die Werte noch höher (um 20 Uhr telefonisch vom Hausarzt mitgeteilt bekommen) und ich hab ihr gesagt ich bringe sie jetzt wieder in die Klinik. Auf was wolle sie denn noch warten? Alleine würden die Werte dann ja wohl nicht besser. Der widerstand war gering, so waren wir um 22 Uhr in der Klinik. Abends nochmal deutliche Verschlechterung der Werte. Kalium inzwischen bei 6.6, Kreatinin 2.5. Ich war kurz vor 2 wieder daheim- nach einer 24 Stunden Schicht in der Arbeit...
    Also wieder an einen Monitor, diesmal sogar für 2 Tage. Der Arzt in der Notaufnahme war etwas "schwierig". Verstand nicht, warum ich sie in die Klinik gebracht habe...der Chefarzt am nächsten Tag aber schon.
    aktuell ist sie noch in der Klinik- jetzt werden die Hormone der Nebenniere untersucht und morgen eine Test auf Nebenniereninsuffizienz gemacht. Könnten ja metastasen in der Nebenniere sein. Die Symptome könnten passen: Kalium zu hoch, Natrium zu niedrig, Übelkeit, niedriger Blutdruck, Kreatinin Anstieg, Anämie, Antriebslosigkiet, usw passt auch auf vieles andere...
    Wir werden es demnächst wissen. im Ultraschall hat man nichts gesehen. Mit den Infusionen stimmt das Kalium wieder und auch das Kreatinin ist deutlich gesunken.
    Ich hoffe sehr, das da keine neue große Baustelle auf uns wartet.
    und eigentlich will ich in 3 Wochen für 3 Wochen in den Urlaub fahren, mal sehen, ob das geht.
    Momentan bin ich nur im Krankenhaus oder in der Arbeit oder mit meinen Kindern beschäftigt. Hätte den Urlaub schon nötig. Mal sehen. Und eigentlich soll demnächst auch das Stoma zurück verlegt werden. Aber den Termin zur Vorbesprechung konnten wir nicht wahrnehmen, da lag sie schon in einem anderen Krankenhaus.
    einen guten Wochenstart an alle,
    Fiona
    Der Hormontest hat werte im Normbereich an der unteren Grenze ergeben.
    Jetzt bekommt sie Hydrocorstison als Versuch und heute wurde ihr noch Astonin dazu gegeben.
    Ihr tumormarker Cea, der bis jetzt zuverlässig angeschlagen hat, ist so niedrig wie schon lange nicht mehr.
    Trotzdem wurde heute spontan noch ein MRT der Nebenniere angeordnet. Warum?
    Ich warte noch auf das Ergebnis und zittere.
    Ausserdem hab ich heute meine Tochter krank vom kiga abgeholt.
    Ich kann bald nicht mehr....
    lg, Fiona

    Fiona schrieb:

    Ich kann bald nicht mehr....


    Fiona verstehe ich so gut, aber was denkst du was du alles kannst. Ich drück ganz arg die Daumen das es deiner Mama und deinem kleinen Engel bald besser geht.

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo!
    Gottseidank gute Nachrichten, ich freue mich für Euch!
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, auch wenn du glaubst, es nicht mehr zu schaffen, es geht immer noch, ganz einfach, weil es gehen m u s s. Vielleicht kannst Du Dir irgendwie eine halbe Stunde für Dich abzwacken und sie mit dem füllen, was Dir gut tut (Musik, Lesen, gar nicht tun, was auch immer). Daraus kann man Kraft schöpfen, das wünsche ich Dir von Herzen
    Liebe Grüße Bella