Eierstockkrebs/ Darmkrebs bei meiner Mutter - Diagnose noch unklar

    Liebe Bella!
    Ja, ich weiß, dass es geht, weil es gehen muss.
    Ich habe jetzt mit der Arbeit die Notbremse gezogen und bin eine Woche krank geschrieben- heute hätte ich eh nicht gehen können, weil meine Tochter ja krank ist.
    So habe ich jetzt etwas Luft und kann mich besser um meine Mutter kümmern und selber mal Einengung runterschauten. Ich bin seit heute auch ziemlich erkältet und morgen kommt meine Mutter aus dem Krankenhaus, da ist dann auch wieder mehr zu tun.
    Danke für eure aufbauenden Worte!
    Lg, Fiona
    Mal wieder ein Update:
    Es ist einiges passiert...
    Meine Mutter kam nach zweimaligem Nierenversagen wieder nach Hause. Inzwischen war der Pflegedienst instruiert, täglich 1000ml Kochsalz Infusion anzuhängen. Damit blieben die Nierenwerte stabil.
    Dann war der nächste Plan die Stoma Rückverlegung.
    Neuer Termin in grosshadern.
    Inzwischen nahm sie ja Kortison- laut der anderen Klinik hatte sie ja einen Morbus Addison- eine Nebennieren Schwäche. Unter Kortison Therapie operiert man aber nicht so gerne am Darm. Also zum Endokrinologen. Nochmal mehrere Tests- Ergebnis: Kortison wieder abgesetzt. Dann einige Voruntersuchungen zur Rückverlegung.
    Mitte August wurde der Darm zurück verlegt, hat geklappt, aktuell noch Durchfälle, aber insgesamt geht es ihr aktuell gut. Die Leberwerte, die ja extrem hoch waren, sind inzwischen fast normal, die Nierenwerte komplett in Ordnung. Einen Eisenmangel hat sie noch, bekommt jetzt Eisen Infusionen.
    Auch der tumormarker ist aktuell niedrig, sie kommt allein daheim zu recht und nimmt auch schon wieder zu.
    Vor ein paar Monaten hätte ich nicht geglaubt, dass sie sich nochmal so erholen kann.
    Das Ergebnis des Gentests ist inzwischen auch da - negativ, dh keine genetische Vorbelastung. Das freut mich natürlich besonders.
    in ein paar Wochen hat sie wieder ein kontroll CT der Lunge und eine MRT vom bauchraum. Ich bin zuversichtlich, dass sich nichts zeigt, da der Tumormarker CEA bei ihr bis jetzt sehr zuverlässig angeschlagen hat.
    Lg an alle,
    Fiona
    Liebe @Fiona

    Vielen Dank für das update mit den insgesamt guten Nachrichten. Ich wünsche Deiner Mutti eine weitere Stabilisierung ihres Befindens.
    Auch das keine genetischen Vorbelastungen nachweisbar sind, ist schön.

    Ich schicke Euch beiden liebe Grüße und wünsche weiter gute Besserung.
    Wolle2.
    Lieber @'Wolle2
    Vielen dank für deine netten Zeilen!
    Ich wüsche dir ruhige Nächte, nette Pflegekräft, keine Kopfschmerzen und auch keine weiteren, unangenehmen Baustellen.
    Ich lese täglich auch bei dir mit.
    Schönen Feiertag trotz Dauerregens hier im Süden,
    Fiona
    Wir sind auch schon wieder in einer angespannten Wartesituation...
    Montag war CT der Lunge- ohne Kontrastmittel, da dieses nicht vertragen wird- und jetzt gibt es einen unklaren Befund Richtung Herz/Vene. Lymphknoten Metastasen nicht ausgeschlossen steht da. Irgendeine Veränderung am Herz durch ungemeine Venenfüllung. (?) Ob da die Infusionen durch den Port was verändert haben können? Oder ob es dieses Mal was vom Brustkrebs ist?
    Heute MRT Abdomen- ohne Auffälligkeiten.
    Auf eigene Kosten den Tumormarker CEA bestimmt, der bis jetzt immer angesprochen hat- der ist noch niedrig. Also wieder Hoffnung.
    Viele Grüsse, Fiona
    Hallo ihr Lieben!
    Jetzt nach langer Zeit will ich euch mal wieder ein Update geben.
    An sich geht es meiner Mama relativ gut. Die Verdauung nach der Stoma Rückverlegung ist noch nicht wieder ganz in Ordnung. Bedeutet häufigere Stuhlgänge, va ab nachmittags.
    Zwischenzeitlich hatte sie eine tiefe Beinvenenthrombose und als Folge daraus eine leichte Lungenembolie, die nach Innohep jetzt mit Eliquis behandelt wird. Sie muss jetzt wohl lebenslang einen Blutverdünnung nehmen.
    Den neuesten Tumormarker haben wir ganz frisch. Der Cea war im Oktober bei 2.8, im Januar 2.5 und jetzt 3.1. Normbereich geht bis 5.
    Allerdings ist meine Mutter beunruhigt. Er war ja schon niedriger. Ich hoffe, er schwankt einfach leicht im Normbereich.
    Die restlichen Blutwerte hat sie noch nicht. Also Leber, Niere usw.
    Diesen oder nächsten Monat ist wieder ein MRT Abdomen
    und ein CT der Lunge fällig- evtl kann man da ja schon erkenn, ob wieder was wächst.
    Ich versuche, nicht immer mit dem schlimmsten zu rechnen und mich nicht schon davor verrückt zu machen- ein schwieriger Lernprozess.
    Meine Mutter belastet es auch sehr, immer mit der Angst vor der nächsten Metastase zu leben.
    Viele Grüsse, Fiona
    Hallo ihr Lieben!
    Das CT war schon mal ohne Aiffälligkeiten- die unklare Verdickung Richtung Herz, die ja schon seit Oktober zu sehen ist, ist nach wie vor da, aber unverändert. Die Lunge ist frei.
    Jetzt noch das MRT am Freitag abwarten. Ich versuche , mich erst verrückt zu machen, wenn ich genau weiß, dass da wieder was ist.
    Alle Blutwerte sind im Normbereich- Leber, Niere, Eisen.
    der Cea ist ja im Normbereich gestiegen. Und der LDH ist an der oberen Grenze- das ist er aber schon länger.
    Ich wünsche uns noch eine lange Pause vom Krebs....und allen anderen natürlich auch.
    Einen guten Wochenstart, Fiona
    Liebe Fiona, <3

    vielen Dank für Dein Update!
    Hast ja schon länger nichts von Dir und Deiner Mutter hören lassen.

    Ich freue mich, dass es Deiner Mutter einigermaßen gut geht.
    Gut, dass die Stomarückverlegung geklappt hat, denn das ist ja nicht immer möglich. Das Stuhlverhalten wird sich hoffentlich auch wieder normalisieren.

    Die tiefe Beinvenenthrombose und darauf folgende Lungenembolie hat Deine Mutter Gottseidank auch überstanden. Es freut mich, dass sie Eliquis scheinbar gut verträgt.

    Ich bin nicht empfindlich, was Medikamente angeht, aber dieses Eliquis hat mir schwer zu schaffen gemacht. Ich bin heute noch der Ärztin bei der Magen- und Darmspiegelung dankbar, dass sie mich bezüglich der möglichen Nebenwirkungen von Eliquis aufgeklärt hat. Ich habe es abgesetzt und nach relativ kurzer Zeit waren meine Beschwerden komplett weg. Ich nehme jetzt überhaupt keine Blutverdünner mehr. Hoffe, dass das so bleiben kann. Das wird bei jeder weiteren Kontrolle durch den Kardiologen entschieden. Eine neue Ablation werde ich aber auf keinen Fall machen lassen, denn erst jetzt habe ich von den tatsächlichen Risiken dabei erfahren.

    Ich wäre, was den CEA betrifft, bei den Werten Deiner Mutter total beruhigt. Das sind so minimale Schwankungen, die völlig normal sind. Das sage ich, obwohl der CEA bei mir auch sehr aussagekräftig ist.

    Ich weiß, dass der LDH-Wert auch seine Bedeutung hat. Der ist bei mir auf 224 gestiegen. Aber der war bei mir auch schon über dem Grenzwert, als bei mir rezidiv- bzw. krebsmäßig noch nix festgestellt werden konnte.

    Ich freue mich, dass das CT Deiner Mutter ohne Auffälligkeiten war!
    Jetzt drücke ich ganz feste die Daumen, dass das MRT am Freitag auch in Ordnung ist!

    Die Angst vor der nächsten Metastase belastet leider sehr, das kann ich sehr gut nachvollziehen!

    Ganz liebe Grüße, auch an Deine Mutter! :)
    Heidi


    Vielen Dank ihr beiden für eure Antworten!

    Zuerst hatte meine Mama bei der lungenembolie Innohepspritzen und dann Pradaxa. Pradaxa hat bei ihr sehr schnell zu Magen Darm Beschwerden geführt, die beim umstellen auf Eliquis sofort verschwanden. Eliquis macht aktuell keine Probleme.

    Ich hoffe ja auch sehr, dass die Erhöhung des CEA von 2.5 auf 3.1 eine normale Schwankung ist.
    Freitag wissen wir wieder etwas mehr.

    Leider ist meine Mama schon sehr beunruhigt.

    Liebe Heidi, dir drücke ich auch die Daumen , dass bei dir keine neue Baustelle auftaucht!

    lg, Fiona
    Das MRT hat eine Kontrastmittel Anreicherung unterhalb des Nabels ergeben. Kann gutartig (zB Narbe) oder auch bösartig sein.
    Verwachsungen durch die großen OPs gibt es in dem Bereich genug.
    Es soll in 3 Monaten kontrolliert werden (es wird sowieso alle 3 Monate ein CT der Lunge und ein MRT des Abdomen gemacht....)
    Jetzt erstmal auf den schriftlichen Bericht des Radiologen warten und dann mal wieder üben, sich erst dann so richtig Sorgen zu machen, wenn man sicher weiß, dass das wieder ein Rezidiv ist...da muss ich mich üben...
    Wie lange das bei euch auch schon geht , das Leben steht seit her auf dem Kopf. Tägliche Angst ist unser Begleiter.
    Was deine Mama schon alles geschafft hat,unglaublich .
    Eine starke Frau.
    Genau wie ihre Tochter ,

    Du weißt nicht wie stark du bist, bis stark sein die einzige Wahl ist , die du hast....

    Alles erdenklich Gute für deine Mama
    Hallo!
    Die Unruhe nimmt zu. Der Cea Tumormarker ist nach 3 Wochen weiter gestiegen- von 3.1 auf 3.5. Nicht viel, aber gestigen.
    Inzwischen weiß ich, dass die unklare, leicht Kontrastmittel-aufnehmende Stelle im MRT im Bauchmuskel sitzt.
    Da meine Mutter durch die OP im letzten Jahr 20 kg abgenommen hatte und jetzt wieder komplett zugenommen hat und auch der ganze Bauch sehr vernarbt ist nach der riesigen OP und der stoma Anlage und der Stoma Rückverlegung ist der Vergleich der MRT Bilder bestimmt nicht ganz einfach und eindeutig.

    Die Radiologie empfiehlt Biopsie oder abwarten und Kontrolle in 3 Monaten, der Hausrazt und der Onkologe sind für abwarten. Mal sehen wann und wo eine Biopsie machbar wäre oder ob sie einfach in 4 Wochen nochmal den CEA kontrollieren lässt. Einfach so 3 Monate warten kommt nicht in Frage.
    Wenn es was böses ist, lässt es sich jetzt bestimmt leichter operieren als in 3 Monaten.

    Ich arbeite weiter an meiner Einstellung positiv zu denken bis das Gegenteil bewiesen ist...
    lg, Fiona
    Liebe Fiona,
    das ist ja blöd, dass der CEA gestiegen ist. Aber er ist ja immer noch im Normalbereich. Nach meinen Erfahrungen würde ich auch abwarten und in 4 Wochen wieder den Marker kontrollieren. Die Stelle war ja unklar und ob es so gut ist, da hineinzupieksen, kann ich nicht beurteilen.

    Ich drücke euch die Daumen, dass es positiv ausgeht.

    Liebe Grüße
    Luise
    Liebe Luise!
    Und schon wieder Neuigkeiten.
    Der Onkologe hat einen Termin zur Biopsie schon für Montag ausgemacht. Wahrscheinlich war das Praxis-interne tumorboard gegen abwarten und für gleich abklären.
    Falls es böse ist, lässt es sich kleiner ja bestimmt besser operieren als nach 3 montägigem Wachstum....
    Die Ungewissheit ist auch gar nichts für meine Mutter. Ich übe mich im Verdrängen...aber man hat es schließlich doch immer im Hinterkopf.
    Ich wünsche dir eine erfolgreiche Chemo, einen schönen Urlaub und dann eine hoffentlich erfolgreiche OP, die dir ganz viel lebenswerte Zeit schenkt!
    lg, Fiona
    Lieben Dank. Hatte gerade heute Chemo und diesmal hab ich echt mit Übelkeit zu kämpfen. Da muss nächste Woche noch ein anderes Mittel her.

    Mit der Entscheidung der Ärzte habt ihr dann wenigstens Gewissheit. Das hat auch was für sich. Hoffentlich ist es harmlos. Ich wünsche es euch sehr.

    Nochmal liebe Grüße
    Luise
    Liebe Fiona, :)

    es tut mir leid, dass der CEA wieder gestiegen ist.

    Eigentlich wäre diese minimale Steigerung an und für sich nicht besorgniserregend.
    Aber da es im MRT diese unklare, leicht Kontrastmittel aufnehmende Stelle im Bauchmuskel gibt, sieht das schon anders aus.

    Ich finde es gut, dass Deine Mutter so schnell einen Termin für eine Biopsie bekommen hat.

    Eine leicht Kontrastmittel aufnehmende Stelle muss ja nichts Bösartiges sein; ich denke da an meinen leicht leuchtenden Lymphknoten in der rechten Achsel, der sich dann auch als harmlos herausgestellt hat.

    Wird die Biopsie in Bogenhausen gemacht? Herr Prof. B. ist dafür nicht zuständig. Dort ist für Biopsien ein anderer Arzt zuständig.

    Ich drücke Deine Mutter am Montag für ein gutes Ergebnis die Daumen!

    Liebe Grüße, auch an Deine Mutter
    Heidi


    Liebe Heidi!
    Dieses Mal ist das Klinikum der barmherzigen Brüder dran...Da hat der Onkologe denTermin ausgemacht.
    Ist eine internistische Abteilung dort. Onkologie und Gastroenterologie.
    Bogenhausen würde sie wieder für die Lunge gehen, aber die ist zum Glück frei.
    Sie macht alle Krankenhäuser durch....
    Erste op in Pasing, Lungenmetastase in Bogenhausen, die große OP in Grosshadern, das Nierenversagen in der Schindlbeck Klinik am Ammersee, dazwischen die Wolfahrtklink.
    Wo im Fall des Falles der Bauchmuskel operiert werden würde wissen wir noch nicht. Erstmal die Biopsie abwarten...
    Wie geht es Dir inzwischen?

    @Luise
    meine Mama hatte auch oft mit Übelkeit zu kämpfen, während der chemo und auch beim Nierenversagen.
    Ondansetron hat recht gut geholfen, Vomex und bei der chemo va cortison.
    Ich hoffe sehr, dass du die Übelkeit bald in den Griff bekommst.

    Irgendwie ist bei dir und meiner Mama immer gleichzeitig was los. Und irgendwie kein typischer Verlauf. Eierstock metastasen sind ja eher selten. Und die Leber ist bei meiner Mama nach wie vor auch frei.

    Hoffen wir wir mal auf einen guten Verlauf bei allen!
    Lg, Fiona
    Liebe @Fiona, :)

    ja, Deine Mutter hat schon viel mitgemacht. Es wird Zeit, dass sich endlich eine stabile Situation bei ihr ergibt.
    Ich wünsche es ihr auf jeden Fall sehr!

    Ich habe auch schon etliche Krankenhäuser durch, nicht nur in München. Es gibt aber nur zwei davon, die mich nie wieder sehen werden, so Gott will!

    Die Barmherzigen Brüder hat mir mein Lungenfacharzt bei meinen Magen-Darmproblemen empfohlen. Die Ärztin, die seit einiger Zeit in Praxisgemeinschaft bei ihm arbeitet, kommt von dort. Ansonsten ist mir über dieses Krankenhaus nichts bekannt.

    Wie es mir geht, habe ich in meinem Thread geschrieben. Hat meinen Arm sehr beansprucht, aber es ist mir wichtig gewesen, das alles nicht ganz alleine nur in mich „hineinzufressen“!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Danke ihr beiden!
    Ich bin fürs erste schon beruhigt.
    Der Gynäkolge gestern bei der Kontrolle meinte auch zu meiner Mama, da wäre nichts böses.
    Und auch der Radiologe, der Onkolge und der Hausarzt waren eigentlich für Abwarten. Woher der plötzliche Termin zur Biopsie kam weiß ich auch nicht.
    Aber der Onkolge kennt keine Mutter und weiß, dass einfach abwarten nicht das richtige für sie ist.
    lg, Fiona
    Neueste Blutwerte: CEA inzwischen schon bei 4.1- noch im Normbereich, aber der "Basiswert" meiner Mutter liegt bei 2.5...
    Der GGT ist bei 50- aber das sehe ich nicht so eng, der war beim Nierenversagen bei 800.
    Die anderen Leberwerte sind normal, also bin ich mir recht sicher, dass der Tumormaker Anstieg nicht von Lebermetastasen kommt. Sie nimmt momentan wegen Arthrose schmerzen ein paar mal pro Woche Schmerzmittel- vielleicht daher der GGT Anstieg. Aber das beunruhigt mich nicht.
    Jetzt ist die Frage, woher der CEA Anstieg kommt.
    Nächsten Freitag ist wieder ein MRT Abdomen- vielleicht ja doch die Stelle am Bauchmuskel....
    lg, Fiona
    Danke ihr lieben!
    Ich war den ganzen Tag in der Arbeit und komme erst jetzt dazu, euch zu berichten: das MRT hat nichts gezeigt! Die suspekte Stelle um den Bauchnabel ist noch da, nimmt auch Kontrastmittel auf, ist aber eher etwas kleiner geworden und wird wohl als Narbe eingeschätzt.
    Also eigentlich ja schon mal gut.
    Aber der Tumormarker ist ja trotzdem am Steigen....
    Trotzdem erstmal durchatmen und hoffentlich den Sommer genießen.
    lg und danke fürs Daumen drücken,
    Fiona
    Es gibt leider wieder Neuigkeiten von uns.
    Ein CT der Lunge hat Auffälligkeiten gezeigt (mehrere auffällige Stellen, die vor 6 Monaten da noch nicht waren) und 2 2cm große Lymphknoten.
    Am Montag kommt ein MRT vom Abdomen und bis dahin werden wir auch die Blutwegebnisse vom Onkolgen von gestern haben.
    Dann mal abwarten, was der Onkolge vorschlägt.
    Ich werde auf jeden Fall die Liquid Biopsie ansprechen.
    Eine Chemo wird meine Mutter nicht wollen.
    Schade, jetzt ist die Pause vom Krebs vorbei.
    lg, Fiona
    Liebe @Fiona, :)

    ich hoffe, Deine Mutter und auch Du konnten den Sommer genießen.

    Es tut mir wirklich sehr leid, dass es nun wieder „Neuigkeiten“ gibt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie sehr das Dich und vor allem Deine Mutter beunruhigt.

    Bei mir hatte es ja im CT/PET-CT im Frühjahr auch auffällige Stellen in der Lunge gegeben, die vorher noch nicht da waren. Der TM stieg auch, aber nur innerhalb des Referenzbereiches. Trotzdem entstand bei meinen Ärzten keine Panik, man wartet ab bis Dezember wie sich das entwickelt.

    Für das MRT vom Abdomen drücke ich schon mal die Daumen und natürlich auch für die Blutergebnisse. Da der TM bei Deiner Mutter bisher sehr aussagekräftig war, hoffe ich, dass sich dieser im Referenzbereich bewegt. Ausschläge können ja von vielen Faktoren abhängig sein.

    Das Thema Liquid Biopsie würde mich auch interessieren.

    Jetzt warte mal ab, was der Onkologe vorschlägt. Dann kann man immer noch abwägen, was gemacht werden soll oder nicht.

    Liebe Grüße
    Heidi


    Liebe Heidi!
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Ja, wir haben alle den Sommer genossen, ohne akute "Bedrohung".
    Jetzt ist die Auszeit leider vorbei.
    Der Tumormarker CEA ist weiter gestiegen, liegt aber mit knapp unter 5 noch im Referenzbereich. Allerdings war er bei ca. 2 als nichts war.
    Sonst ist der GGT leicht erhöht und die Nierenwerte (Kreatinin, GFR und Harnstoff) sind etwas schlechter als beim letzten Mal.
    Der Onkolge meinte, es sei ein gutes Zeichen, dass der Tumormarker nur langsam steigt.
    Heute haben wir den Radiologiebefund geholt, es sind wohl 9 winzige Lungen Rundherde bis maximal 5 mm und einige Lymphknoten rund um die Lunge.
    Mal sehen, ob und was man da machen kann.
    Lg, Fiona

    Neu

    Liebe @Fiona,

    vielen Dank für Deine Nachricht.

    Es tut mir leid, dass die Ergebnisse nicht besser ausgefallen sind!

    Wenn der Onkologe meint, dass es ein gutes Zeichen wäre, dass der Tumormarker nur langsam steigt, dann kann man vielleicht darauf aufbauen und nicht mutlos werden. Ich wünsche es jedenfalls Deiner Mutter von ganzem Herzen!

    Vielleicht gibt es hier im Forum User, die Erfahrung mit winzigen Lungen-Rundherden und Lymphknotenbefall haben. Ich habe nur Verdichtungen und keine Rundherde in der Lunge, bisher jedenfalls.

    Ich hoffe, Dein Onkologe findet gute und vor allem machbare Behandlungsoptionen!

    Liebe Grüße :ka
    Heidi


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    Lieb Bella und liebe Heidi!
    Vielen Dank für eure Nachrichten.
    Das mit dem langsamen Anstieg des Tumormarkers meinte der Onkologe schon bevor er wusste, was das CT der Lunge zeigt. Aber trotz des Befalls der Lunge ist der Tunormarker nicht rasant gestiegen.
    Der Onkologe hat sich noch nicht zur Lunge geäußert. Termin bei ihm ist erst in da 4 Wochen. Wir gehen aber davon aus, dass er sich telefonisch meldet, sobald er die Ergebnisse von CT und MRT hat.
    Und dann sehen wir weiter.
    Wichtig ist eine gute Lebensqualität und wenn machbar noch eine längere beschwerdefreie Zeit.
    lg, Fiona

    Neu

    Das MRT vom Abdomen hat zumindest keine weiteren bösen Überraschungen gezeigt.
    Ein paar Stunden danach hat sich schon der Onkologe telefonisch gemeldet.
    Es steht eine neue Chemotherapie an, wieder mit 5 FU mit der Pumpe und evtl noch Avastin dazu- die Pathologie ist dran, den Tumor dahingehend zu untersuchen. Wurde alles gleich in die Wege geleitet.

    Jetzt warten wir auf einen Termin. Ich hoffe, Sie verträgt die chemo einigermaßen. Das letzte Mal war es va die Übelkeit, die zu schaffen machte, manchmal Durchfall, mal offene Stellen im Mund. Oxaliplatin wird nicht mehr dazu gegeben, musste beim ersten Mal nach wenigen Zyklen abgesetzt werden wegen zu heftiger Nebenwirkungen.

    lg, Fiona

    Neu

    Liebe @Fiona, :)

    ich bin froh, dass sich beim MRT wenigstens keine weiteren bösen Überraschungen gezeigt haben.

    Mit 5 FU kenne ich mich nicht aus, habe mich aber darüber im Internet informiert.

    Meine Mutter hat mit ihrem Dickdarmkrebs nach Einlieferung ins Krankenhaus wegen tumorbedingtem Darmverschluss überhaupt keine Therapie mehr bekommen; sie hatte keine Chance mehr zu kämpfen. Man informierte mich auch nicht über die Diagnose, weil die Ärzte sich das „ersparen“ wollten, da sie ja sowieso das Krankenhaus nicht lebend verlassen würde. War ja dann auch so....

    Hoffentlich ergeben sich aus dem Pathologiebericht noch neue Erkenntnisse, die für die Therapie hilfreich sind.

    Mit Avastin kenne ich mich auch nicht aus, denn bei meinem Eileiterkrebs 2010 war das noch nicht für mich verfügbar, worüber ich heute noch sehr froh bin.

    Jetzt drücke ich Deiner Mutter ganz feste die Daumen, dass sie die Chemo möglichst gut verträgt bzw. die Nebenwirkungen sich nicht so gestalten, dass die Therapie abgebrochen werden muss.

    Ich denke, wenn sich Deine Mutter zu einer neuen Therapie bereit erklärt, dass sie kämpfen will und dazu wünsche ich ihr vor allem ganz viel Kraft und sie diese Chance für eine weitere Lebenszeit auch nutzen kann.

    Liebe Grüße
    Heidi


    Neu

    Liebe @Heidi!

    Das hast du sehr schön geschrieben. Vielen dank für deine netten Worte.
    Ja, aktuell scheint meine Mama kämpfen zu wollen, es zumindest versuchen, auch wenn ihr schon schlecht wird, wenn sie an die Chemo denkt.

    Das mit dem Avastin wird sich rausstellen, ob es überhaupt möglich ist zu geben, ob es wirkt, wie es vertragen wird. Da gibt es ja sehr unterschiedliche Berichte dazu. Ein Schritt nach dem anderen.

    Liebe Grüsse,
    Fiona

    Neu

    Chemo geht schon am Montag los.
    Heute Übelkeit und Krämpfe bei meiner Mutter - ich hoffe, es ist nur die Aufregung und nicht im MRT übersehene Bauchfell Metastasen....wobei ich dann doch irgendwie glaube/ hoffe, dass man da was im MRT gesehen hätte, wenn es schon so groß wäre, dass es die Magen Darm Passage einschränkt...
    Vor der Diagnose der Eierstock Metastase, die einen riesigen zystischen Anteil drumrum hatte, hatte sie auch immer wieder Übelkeit/Krämofe/Erbrechen- drum bin ich da so arg hellhörig. Und mache mir ständig Sorgen.
    Mal sehen, wie ich damit während der Chemo umgehe- ich würde ihr gerne Leid abnehmen und nicht nur hilflos zuschauen...
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