Stark bleiben

    Stark bleiben

    Hallo zusammen

    Ich habe lange überlegt ob ich hier einen Strang eröffne. Mein Mann ist vor fast sechs Wochen an Lungenkrebs gestorben.
    Ich habe es immerhin noch nicht ganz realisiert. Von allen Seiten wird mir nun gesagt .Du schaffst das du bist ja stark. Aber das bin ich nicht. Vielleicht wirkt es so, aber auch starke Frauen können brechen. Vielleicht zeigen sie es nicht.

    Es fällt mir unheimlich schwer über meinen Mann und seinen Tod zu reden.
    Alle Bekannten bemühen sich mich nicht allein zu lassen. Ich werde abends eingeladen mit zu Veranstaltungen genommen usw. Aber ich bin allein. Es versteht keiner das ich es nicht mag allein mit Pärchen zu sein. Alle sind zu zweit nur ich werde gefragt ob ich meine Hunde mitbringe. Es tut so weh.
    Hallo Kirstin,

    du bist herzlich willkommen in diesem Teil des Forums. Wenn auch der Anlass ein trauriger ist.

    Es ist nicht einfach, hier zu schreiben oder gerade hier zu schreiben. Ich möchte Rudi zitieren. Er hat ein paar seiner Gedanken sehr treffend in Worte gekleidet und die passen auch hier:

    RudiHH schrieb:

    Jeder braucht eine Klagemauer

    Jeder braucht einen Platz, wo sein Schmerz gut aufgehoben ist.

    Auch ich brauche einen Platz, um mich auszusprechen, auszuweinen, anzulehnen, schwach zu sein.

    Klagemauern gibt es viele

    einen Zettel,
    ein Tagebuch,
    ein Brief.
    Ein Forum
    Der alte Baum, den ich gut kenne.
    Musik, die ich mag.
    Ein Gebet.

    Und es gibt Menschen, die mir zuhören und antworten.
    Ich möchte den Mut haben, sie um Hilfe zu bitten.

    Vielleicht braucht jemand morgen mich als Klagemauer


    6 Wochen sind eine kurze Zeit. Es ist schön, wie sich deine Freunde um dich bemühen. Das ist nicht immer so. Ich möchte sagen, dass es vielleicht doch der ein oder andere versteht oder zumindest erahnt. Um so mutiger, dass es auch die anderen versuchen. Ich weiß jedoch auch, wie es ist, sich wie das fünfte Rad am Wagen zu fühlen. Vielleicht kannst du vorsichtig mit ihnen darüber reden? Ein Zuviel an gutem Willen von aussen kann in einer Situation wie deiner/unserer auch sehr weh tun und genau das Gegenteil von dem erreichen, was die Freunde eigentlich ja wollen: zu verhindern, dass man in die Isolation getrieben wird oder abrutscht, dass man in der Einsamkeit versinkt, irgendwie das Loch nicht noch größer werden zu lassen, das sich sowieso schon in dir aufgetan hat.

    Fühl dich aufgenommen hier und verstanden. Ich hoffe, wir können dir in deiner Trauer helfen.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Hallo Kristin.
    Du bist nicht Alleine!
    Hier sind Wirklich nette und gute Menschen, schau doch immer herein wenn was auf der Seele brennt.
    Ich mache das auch.
    Seit fast 3 Jahren schon.
    In der Zeit habe ich auch einige persönlich kennengelernt, und würde nie enttäuscht.

    Alles Gute zu dir.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Hallo Kirstin,

    ich habe den Weg Deines Mannes hier im Forum verfolgt. Es tut mir unendlich leid für ihn, dass man ihm nicht mehr helfen konnte!

    Um die Trauer und den Schmerz verarbeiten zu können braucht es sehr lange, viel länger als das immer wieder erwähnte Trauerjahr. Jeder geht damit anders um, da gibt es keine Rezepte. Dem Rat, die Zeit heilt alle Wunden, kann ich auch nur bedingt zustimmen.

    Ich hatte mit meiner Mutter kein gutes Verhältnis, trotzdem kann ich es bis heute nicht verarbeiten, dass die Zeit für eine Aussprache viel zu kurz war. Sie starb viel zu früh nach 3 Monaten im Krankenhaus qualvoll an Krebs. Ich wollte und konnte damals mit niemandem über ihren Tod sprechen, denn meine Gefühle kann kein anderer Mensch nur ansatzweise nachvollziehen!

    Zu Deinem letzten Absatz kann ich Dir als Alleinstehende folgendes sagen:
    Du musst umdenken, wenn Du nicht alleine bleiben willst!! Natürlich kann es keiner verstehen, dass Du es nicht magst, allein mit Pärchen zu sein. Diese Erfahrung haben sie ja meist noch nicht gemacht. Nur nebenbei, ich hätte mich gefreut, wenn man mich gefragt hätte, ob ich meinen Hund mitbringe!

    Gemeinsame Unternehmungen mit Pärchen als Single sind auch nicht immer optimal. Man ist wirklich das fünfte Rad am Wagen. Du musst aber nicht in Einsamkeit versinken, denn ich glaube, dass Du genug auf dem Hof zu tun hast, um Dich mal vorerst abzulenken. Du wirst es selbst merken, wenn dann die Zeit für etwas Neues gekommen ist.

    Es wird zwar nichts mehr wie zuvor, aber das Leben hat auch für Dich noch viele schöne Stunden bereit. Das wünsche ich Dir jedenfalls sehr!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Hallo Heidi
    Danke für deine lieben Worte. Ich bin nicht auf der Suche nach einem neuen Mann. Ich finde es nur immer wieder so unsagbar traurig das es kein wir mehr gibt. Mein ganzes leben war auf meinen Mann und unseren Hof ausgerichtet . Klar hab ich genug Arbeit um mich abzulenken. Nur jeder Handgriff erinnert mich an ihn
    Er fehlt.

    Lieber @Helmut auch dir Dank für deine Worte. Die Texte von @RudiHH geben mir immer sehr viel Kraft ich lese auch bei ihm immer mit und freue mich für die beiden das es seiner Frau so gut geht.
    Es tut gut zu wissen das es jemanden gibt der mir zuhört bzw der liest wie es mir geht und du der weiss wie ich mich fühle.das verstehen ganz viele nicht
    Ein schönes Wochenende euch allen
    LG kirstin

    farmer59 schrieb:



    Ich bin nicht auf der Suche nach einem neuen Mann.



    Hallo Kirstin,

    da hast Du mich missverstanden, denn so war das von mir nicht gemeint!!! ?(

    Etwas „Neues“ in Deinem Leben kann vielerlei bedeuten. Ich kenne ja Deine Interessen nicht.

    Wie ich schon in meinem Post schrieb, es braucht seine Zeit, um mit der jetzigen Situation zurecht zu kommen. So geht es leider allen, die den Verlust eines geliebten Menschen beklagen müssen.

    Auch Dir ein schönes Wochenende!
    LG Heidi

    P.S. Ich habe auch schon in der Landwirtschaft bei meinen Großeltern gearbeitet.
    Kühe, Schweine, Feldarbeit etc.


    farmer59 schrieb:

    Er fehlt.


    Ja, liebe Kirstin, das ist es - jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Ich weiß nicht, ob es uns jemals gelingen wird, damit zu leben. Jeder Tag ist unsagbar schwer. An guten Tagen gelingt es, die kleinen "Trittsteine" zu erkennen, an schlechten sieht man nur die Hindernisse. Irgendwie geht es immer weiter, so hoffe ich für Dich und für mich. Vielleicht würde es helfen, wenn wir uns mehr uns selber zuwenden und gemeisterte Herausforderungen uns nachhaltig mit Stolz erfüllen würden. Wir sollten lernen, mit uns allein zu leben. Dann könnte es sein, dass wir uns im Zusammensein mit Paaren nicht mehr als 5. Rad am Wagen sehen und jede Zuwendung als mitleidige Geste empfinden.

    Liebe Grüße
    Billie
    Liebe @farmer59!

    Es wird sehr lange brauchen, bis Du mit der neuen Situation umgehen können wirst.
    Obwohl z.B. meine Mutter 98 starb ( und wir waren nicht immer grün miteinander), denke ich oft an sie.

    Das ist ein irre langer Prozess, auch wegen er vielen Erinnerungen.

    Es reichen ja bereits schon irgendwelche Gerüche für sog. " flashbacks", bei mir zumindest.

    Mein Mann ist 8 Jahre älter ( jetzt fast 73 J. ) und ich frage mich was passiert wohl, wenn einer von uns stirbt?
    Unsere Kinder wollen im Ausland leben, Sohn mit Frau und 2 kleinen Enkeln in Schweden / Smaland, die Tochter zieht es vehement nach Südkorea.
    Da kommen Ängste hoch, wie das alles wohl mit dem älterwerden so werden wird...

    Ich wünsche Dir Kraft und auch viele gute Tage.
    Und sage auch ruhig Nein zu Einladungen von Freunden, wenn Du für einfach Dich sein und nicht reden willst.
    Es ist schön, wenn sich Freunde kümmern, doch das Tempo solltest Du bestimmen.

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Hallo Kirstin

    Als ich mein Mann vor drei Jahren verloren hatte fühlte ich mich so unvollständig....Mein Leben war weg. Ich fühle mich wie ein Vogel den man aus dem Nest geschmissen hat. Ich musste mein Ich wiederfinden...Das klappte mit Freundinnen, Gesprächen, Trauerarbeit unter Gleichgesinnten und auch mit Einsamkeit. Das ganze PROGRAMM....Ein Auf und ab der Gefühle....Auch wenn es mir heute besser geht und ich wieder ein Leben habe...denke ich jeden Tag an meinen Mann....Wenn ich an ihn denke, macht es mich sehr traurig, das er nicht mehr leben durfte um seine Kinder aufwachsen zu sehen. Es macht mich traurig das er trotz des Kampfes und Schmerzen es nicht geschafft hat.

    Es ist ein langer Weg für uns Hinterbliebene...
    Jeder hat seine eigene Zeit.

    Ich wünsche dir ganz viel KRAFT...es auszuhalten und nur das zu tun was dir gut tut.

    Liebe Grüße Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Morgen ist sechswochenseelenamt. Hier ist es üblich das alle Nachbarn dann zum Suppe essen eingeladen werden. Familie natürlich auch. Dann geht man zusammen zum Friedhof. Mir graut es jetzt schon davor. Weiss nicht ob ich das schaff. Im Moment ist alles grau .Ich funktioniere mache meine Arbeit geh ins Bett und liegen dann stundenlang wach. Wenn ich dann endlich einschlafe geht auch schon der Wecker und der Tag geht von vorne los. Kühe melken essen kochen Kälber versorgen wieder Kühe melken und und und
    Irgendwie geht der tag um .Ich versuche abends so lange wir möglich draußen auf den Hof zu bleiben und zu arbeiten dann ist der abend nicht so lang.
    Danke für eure netten Worte sie tun gut
    LG kirstin
    @farmer59

    Liebe Kirstin

    Genauso hat sich mein Vater damals verhalten. Auch heute noch ist er meistens draußen so lange es geht. Euer zu hause ist voll mit Erinnerung die weh tun, du flüchtest davor und auch vor der Einsamkeit. Ich würde dir so gerne einen Rat geben, kann ich aber nicht. Du musst einen für dich gangbaren Weg finden um mit deiner Trauer umzugehen. Wichtig ist nur lass deine Gefühle zu auch was deine Umwelt angeht. Sag was du magst und was nicht. Viele meinen es gut nur wissen Sie nicht was dir gut tut.

    Ich drücke dich ganz fest

    Mausi

    PS du kannst dich jederzeit melden.
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Ohje....Kirstin....solche Pflichtprogramme gibt es hier bei uns zum Glück nicht.
    Ich war mit meinen Kindern ,und drei engen Verwandten zwei Wochen später nach der Beerdigung bei meinem Mann am Grab. Er hatte Geburtstag. Wir haben dort einen Kaffee getrunken. Die Geste Fand ich schön....Als wir dann jeder wieder zuhause waren....ich alleine ....machte ich mir ganz laut Musik von Sting an.....Aus dem Himmel regnete es in Sturzbächen....und mir ging es richtig schlecht....Es war der 28.7.2014....
    Ich war mir sicher das es die Tränen meines Mannes waren....

    Ich habe mir die einsamen Abende hier im Forum gerettet...Wenn ich nicht unterwegs war ,Habe ich hier gelesen und geschrieben. Es war immer jemand da mit dem ich geschrieben habe ,und tröstende Worte für mich hatte. Ich fühlte mich nicht alleine und habe hier viele liebe Menschen liebgewonnen.

    Ich wünsche dir das du morgen den Leuten auch sagen kannst wenn es dir zuviel wird...und es dir nicht übelnehmen sollen wenn du so reagierst wie du reagierst....

    Alles Gute für diesen Weg morgen....
    ALLES Liebe
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo @Tortenfee Jessie
    Das wäre hier undenkbar Kaffee am Grab. Hier sind alle streng katholisch da wird am Grab gebetet. Alles leider nicht meins. Auch die ganzen pflichtübungen finde ich doof aber seine Mutter muss alles genau nach Plan haben. Die Frau ist 91 geht jeden Sonntag zur Messe und schaut die ganze Woche Bibel TV und betet rosenkranz
    Naja wenn sie meint.und es ihr hilft. Ich war heute auf den Friedhof das erstmal nach der Beerdigung und ich habe nix gespürt er ist für mich nicht da .Er ist immer noch hier auf den Hof paßt auf und wacht über uns. Deshalb will ich morgen nicht Rührung heucheln. Denke daran nicht mit zu gehen. Da gibt dann wieder Gerede aber mir egal. Wird es mit dem zeit besser ? Dein Mann ist ja schon fast 3 Jahre tot. Tut es immer noch so weh ?
    LG kirstin
    Denke nicht daran was die Leute denke.....es ist sowas von egal....Ich bin mit meinem Mann durch die Hölle

    gegangen...was andere denken...Egal....

    Mein Mann ist auch immer noch bei mir....Leider wenn es mir ganz schlecht geht ,sehe ich ihn dort liegen...
    Ich denke jeden Tag an ihn...die Tage an denen ich weine sind weniger geworden. Filme von früher kann ich mir bis heute nicht anschauen....
    Alles was ich nach dem Tod meines Mannes erlebt habe waren nur Positiv...Ich war selten einsam, Hatte immer Hilfe,Alles hat mir mein Mann geschickt....Ich glaube daran....Er wird immer in meinem Herzen bleiben....
    Die Trauer ist ein Auf und ab...Es gab Zeiten da konnte ich auch nicht weinen....

    Es sollte Rücksicht genommen werden auf den Trauernden....akzeptieren was ihm gut tut..

    Sorry....aber mir wäre egal was andere über mich denken...

    Gehe deinen Weg
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Ja nur es ist so verdammt schwer. Ich kann nicht das tun was ich will. Ich würde am liebsten alles für mich behalten. Er ist bei mir. Er hilft mir .Die Kinder führen den Hof weiter ich versuch nur noch seine Meinung zu vertreten. Er wird immer bei mir sein deshalb brauch ich kein Grab um zu trauern er ist ja da . Du hast recht. Schxxx aud die Meinung der anderen. Ich werde morgen definitiv keine schwarz tragen und zum Friedhof können Sie ohne mich gehen.
    Danke
    Kirstin
    Hi habe heute mal besucht dem Alltag zu entfliehen. Hab zusammen mit einer bekannten einen Workshop zum Thema zeitmanagement besucht der wurde von unserer futtermittelfirma angeboten. Soweit so gut. Dann sollten wir unsere Ziele und wünsche in Worte fassen. Da war es um meine Fassung geschehen .Ich musste raus damit niemand meine Tränen sah . Denn alle meine Ziele und wünsche sind mit meinem Mann gestorben. Ich konnte kein Ziel formulieren. War mir echt peinlich aber es ging nicht. Ich denke war keine so tolle Idee aber ich wollte mal raus. Jetzt bin ich wieder im Trott. Melken füttern alles wie immer da muss man sich keinen Kopp machen .
    LG kirstin
    Hallo Kirstin
    Ja immer im gleichen Trott..
    Keine Gedanken machen.
    Keine Ziele.

    Hätte ich auch mein Leben lang.
    Erst jetzt habe ich ein Ziel und fange endlich an zu leben.

    Ich wünsche dir Das du aus dem Trott ausbrechen kannst.
    Alles Gute zu dir.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Liebe Kirstin, alles ist noch so frisch. Du trauerst. Tue das einfach auf Deine Weise. Ich kann gut verstehen, dass Du Deinen Mann mehr auf dem Hof findest als auf dem Friedhof. Dort wo Ihr täglich alles erlebt habt. Ich wünsche Dir eine gute Trauerarbeit, Menschen die Dich gut begleiten. Viel Kraft und alles Liebe und gute - Resi
    Liebe @farmer59 , Kirstin,

    es muss Dir nicht peinlich sein, wenn Du noch keine Ziele formulieren kannst.
    Ich kann Dich so gut verstehen, mein Mann ist ja auch erst vor kurzem (Februar) plötzlich verstorben. Ist ein paar Wochen länger her als bei Dir, aber ich finde mich in Deinen Worten wieder. Auch ich finde meinen Mann nicht auf dem Friedhof. Dort liegt nur eine Hülle. Und keiner kann uns vorschreiben, wie und wo wir zu trauern haben. Ich lebe von Tag zu Tag und versuche auch meine anstehenden Aufgaben irgendwie zu erledigen. Aber in die Zukunft zu schauen fällt schwer und tut weh. Dann ist die Tatsache:
    "Du bist allein" im Vordergrund.

    Aber trotzdem ist es glaube ich gut, wenn man manchmal aus dem Trott ausbricht. Und wenn dabei dann die Tränen kommen, dann lass sie laufen. Es ist nicht peinlich! Und das können wir, meine ich, unserem Umfeld auch zumuten.

    Ich hoffe, Du musstest am Sonntag nicht Zuviel aushalten und hattest Menschen um Dich, die nicht nur die Traditionen sehen. Sei lieb gedrückt.

    Tinka
    Hallo Kirstin,

    farmer59 schrieb:

    Ich denke war keine so tolle Idee

    Doch, finde ich schon. Für Trauernde ist es sehr gefährlich, wieder nach 'draußen' zu gehen. Du hast es schmerzlich erfahren müssen. Die Frage ist: gibt es eine wirkliche Alternative?

    OK, was wäre die Alternative? Isolation? Was passiert dann? Nicht mehr und nicht weniger als so auch. Dein engstes Umfeld, dein Herz, dein Verstand, dein Körper, sie erinnern dich ständig. Sie können nicht anders. Du willst es selbst nicht wirklich ändern und der Trauer kann man nicht entfliehen. Warum auch? Ist es doch die Erinnerung, die wir niemals verlieren wollen.

    Draußen ist es nicht anders. Da lauern 1000 Fallen, in die man treten kann. Wie dir leider geschehen.

    Die wirklich wichtige Frage dabei ist doch, ob man lernen kann, damit zu leben. Sowohl mit seinem Inneren als auch mit dem da draußen.

    Ja, kann man. Es ist ein langer und schmerzlicher Weg dahin. Jeder noch so kleine Schritt bringt dich ein Stück weiter. Das braucht viel Kraft, doch lass dich nicht entmutigen. Du schaffst das. Auch heute noch, nach mehr als 9 Jahren, passiert das auch mir noch manchmal. Trotzdem sage ich: ich habe es geschafft, weil ich damit leben kann. Dabei habe ich kein Stückchen meiner Erinnerung verloren.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Hallo Kirstin,
    habe gerade erst Deinen Strang entdeckt. Ich finde es gut, dass Du Deine Gedanken niederschreibst, mir hilft das auch sehr.

    Wie Du Dich vielleicht erinnerst, habe ich mich auch darüber beklagt, dass mir die lieben gut gemeinten Ratschläge und Beschäftigungsversuche zu viel waren. Die Dosis macht es, und nur Du kannst wirklich einschätzen, wie viel Du davon vertragen kannst.
    Auch Deine Art zu trauern darf und sollte niemand kritisieren. Jeder Mensch hat seine eigene Art, mit Verlusten umzugehen. Ich selbst stelle fest, dass meine Trauer um meinen Vater eine andere ist als die um meine Mutter. Sollte ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Bestimmt nicht.
    Und doch meint jeder, er müsse reinreden. Bei uns gipfelte damals das Ganze in dem Vorschlag, Mamas Seebestattung abzusagen. Meinem Vater habe ich das damals nicht gesagt, den Streit habe ich allein mit den Verwandten ausgetragen. Alles ist letztendlich so passiert, wie sie das wollte. Mittlerweile habe ich auch erfahren, dass sich Mamas Schwestern gegenseitig Vorwürfe machten, warum die jeweils andere Mama nicht von ihrem Entschluss zur Seebestattung abbringen konnte. Es sei ja kein Grab zum Trauern da. Mittlerweile haben sie sich damit abgefunden, zumal wir mit Papa schon denselben Weg gehen mussten.

    Für mich ist ein Grab keine Trauerstätte; da sind nur die sterblichen Überreste aufbewahrt. Das, was den Menschen ausmachte, kann man dort erspüren, wo er gelebt hat. Insofern sehe ich das ganz genauso wie Du - Du bist also nicht allein mit Deinen Empfindungen.
    Lass Dir Zeit mit allem - man muss sein Leben ohnehin neu erfinden. Alles, was man gemeinsam getan hat, muss man nun allein tun - möglicherweise mit anderen, neuen Weggefährten, oder eben auch nicht. Ich denke, das Ganze ist sehr anstrengend für uns Trauernde und man sollte sich nicht im blinden Aktionismus verlieren.
    Alles Liebe für Dich
    Bella
    Hallo zusammen
    @Bella69 ich gebe dir recht. Man muss sein Leben komplett neu gestalten. Nur will man das? Ich will es nicht und deshalb ist es so schwer. Allein immer .Heute ist es besonders schlimm er ist jetzt zwei Monate tot. Hier im
    Dorf ist schützenfest. Dort haben wir uns vor 30 Jahren kennengelernt. Es war immer unser fest. Heute abend werd ich allein hingehen denn allein Zuhause in hörweite des Zelt das Ertrag ich nicht. Nur dort bin ich zwar nicht allein aber eben doch allein. Es sind alle Nachbarn und bekannte sein Kegelclub und unsere Freunde dort. Nur er wird fehlen. Ich weiss ich muss ja nicht hingehe aber was ist die alternative.? Ich bin einfach nur traurig.
    LG kirstin
    @farmer59

    Liebe Kirstin

    Eine schwere Zeit die dir niemand abnehmen kann.

    Das Fest auf dem ihr euch kennengelernt habt, hinzugehen bedeutet für dich, Erinnerungen an eine wahrscheinlich schönste Zeit deines/eures Lebens.

    Ich finde es unglaublich mutig das du hingehen möchtest. Es ist ein Schritt sich mit der Trauer auseinander zu setzen.
    Wenn du merkst es geht nicht, du kannst es nicht aushalten, dann geh einfach wieder.

    Mein Vater war mit meiner Mama in den letzten gemeinsamen Jahren immer in Polen im Urlaub. Er fährt jedes Jahr bewusst in den gleichen Ort, gleiches Hotel und gleiches Zimmer. Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, aber er meint das er der Mama so ganz nah ist. Ihm tun heute nach drei Jahren diese Erinnerungen gut. Er fährt auch regelmäßig in das Hospiz in dem die Mama starb.

    Bei dir ist alles noch sehr sehr frisch. Gebe dir Zeit, Zeit zum trauern, Zeit zum weinen, Zeit zum erinnern.

    Du wirst dein Weg gehen.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo Kirstin
    Ich hoffe das es gestern doch auch etwas gut war.
    Alles umwerfen? Nein aber sich an das schöne erinnern.
    Ich drücke dich auch mal vorsichtig.
    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Hallo zusammen
    Es war ein netter Abend. Es war fast als wäre er noch da irgendwie. Ich habe viel Trost bekommen und fühlte mich nicht als aussen stehende. Bevor nachts das lagerfeuer begann bin ich heim .Ich werde am Montag auch zu vogelstange gehen habe keine Angst mehr davor. Es war richtig hinzugehen und fühlte sich auch so an. Euch allen einen schönen abend und eine entspannte Woche. Schön das es euch gibt
    LG kirstin
    Hallo Kerstin
    Ich freue mich das du so guten Beistand hattest und du dich nicht ausgegrenzt fühltest...Auch mir ging es damals in meinem Chor so.
    Es ist doch schön,wenn man weiß wo man hingehört und sich verstanden fühlt...
    Ich wünsche Dir weiterhin gute Momente
    Alles braucht seine Zeit.....
    Liebe Grüße
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden

    farmer59 schrieb:

    Es war ein netter Abend.


    Hej Kirsten,

    gut, das Du hingegangen bist. Ich komme ursprünglich auch aus dem tiefsten Rheinland, und vom Dorf, bin dort aufgewachsen. Ich kenne die Schützenfeste, das Vereinsleben, die Traditionen, die oft von Dorf zu Dorf verschieden sind. Und klar gibt es da auch mal Zank und Gelaber, ist der eine dem anderen nicht grün. Aber das gibt sich ja wieder. Schön ist es aber, dass man trotzdem zusammenhält und sich kümmert, es sind so kleine Wertegemeinschaften, wo man zusammenhält. Jeder in Deinem Ort weiß, wie es Dir zu Mute ist, trotzdem ist eine Gemeinschaft da, die Dich ein wenig aufzufangen versucht.

    Klar, dass es Momente gibt (z.B. das Lagerfeuer), wo es einem zuviel wird. Aber das verstehen alle und das ist ja auch okay. Es war ja ein Anfang. Jedenfalls scheinen Deine Leute dort im Ort prächtige und pragmatische Menschen zu sein. Und zum Vogelschuß gehst Du auch, solange es Dir gefällt.

    Lass Dir Zeit. Es braucht, so lange es braucht.

    God nat
    Sissel
    Ich lehne den Tod strikt ab.
    (Woody Allen)
    Liebe Kirsten,

    ​schön das Du den Abend genießen konntest.

    Manchmal ist es in solchen Situationen tatsächlich besser sie zu durchleben und irgendwie die Nähe dann zu spüren als alleine traurig und frustriert zu Hause zu hocken. Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht.

    Liebe Grüße

    Tinka
    Hi @tinka und @Sissel
    Ich geb euch recht die Gemeinschaft fängt mich auf gibt mit halt und es geht mir besser wenn ich mich auf Situationen einlasse wo ich seine Nähe spüren kann. Falls dann doch Tränen kommen ist jemand aus der Nachbarschaft oder aus dem Freundes bzw Familienkreis da um mich wieder aufzufangen. Ich kann mich glücklich schätzen so viele Leute um mich zu haben. Es ist nicht leicht doch ich denke mit ihrer Hilfe komm ich da durch.
    LG kirstin
    Hallo liebe Kirstin @farmer59,
    so lästig eine Dorfgemeinschaft manchmal sein kann - ich denke da beispielsweise an Euer Ritual nach dem Sechswochenamt - so viel Geborgenheit schenkt sie auch. Diese Erfahrung mache ich immer wieder, vor allem, seit die ersten schlimmen Wochen vorbei sind. Anfangs hat es mich auch noch Überwindung gekostet, um Hilfe zu bitten, aber dann festgestellt, dass die Menschen froh waren, uns helfen zu können. Das ist schon bemerkenswert.
    Ich wünsche Dir weiterhin eine gute Gemeinschaft, die Dich unterstützt und trägt.
    Alles Liebe
    Bella
    Heute haben wir die letzte Gerste eingefahren die mein Mann noch gesät hat in letzten Herbst. Da ging es ihm gut. Er hätte sich gefreut über den Ertrag und das die Ernte gut geklappt hat. Wieder ein Stück weniger von ihm. Er konnte sie nicht mehr reifen Sehn. Am Donnerstag ist die Feier für die bestandene Prüfung unserer tochter. Auch das darf er nicht mehr erleben. Ich hoffe er sieht von oben zu und ist stolz auf sie.
    Hallo Kirstin,

    die erste Tochter meiner Jüngsten war geboren und als ich sie zum ersten Mal im Arm hielt, ging mir der Gedanke durch den Kopf: "Schade, dass du das nicht mehr erleben kannst,"

    Später, als ich über diesen Gedanken nachdachte und mit anderen darüber sprach, erkannte ich, dass er eine Wende in meiner Trauer darstellte. Es war nämlich der Gedanke, was sie verloren hatte. Nicht nur ihr Leben. Auch ihre Träume, ihre Wünsche, ihre Zukunft, das Glück, dieses Enkelkind in den Armen halten zu können und es aufwachsen zu sehen und vieles mehr.

    Das, was sie verloren hatte und auf der anderen Seite das, was ich verloren hatte. Die Trauer um sie und die Trauer um mich. Keine Gegensätze, doch zwei verschiedene Dinge, die durchaus auch Gemeinsamkeiten aufwiesen. Mit der Trauer um mich, das was ich verloren hatte, damit konnte ich fertigwerden. Die Trauer um sie, die gibt es immer noch. Wenn auch inzwischen versöhnlicher. Man kann das voneinander trennen und das gibt einem wieder das Recht auf Freude und Lachen zurück.


    Eine gute Nacht, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Liebe Kirstin, heute abend möchte ich Dir einen ganz lieben Gruss senden. Es ist gut, dass die Gerste einen guten Ertrag eingebracht hat. Sicherlich hat Euch Dein Mann von oben zugesehen und mitgefreut.
    Deiner Tochter möchte ich zur bestandenen Prüfung herzlich gratulieren und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg wünschen. Ich ziehe meinen Hut vor ihr, dass sie die Ausbildung in so einer schwierigen Zeit erfolgreich abschließen konnte.
    Für die Aufgaben der kommenden Woche möchte ich Euch ein großes Kraftpaket auf die Reise schicken.

    Tschüß,
    die Grummelprinzessin
    Hallo Helmut
    Ja mir tut es auch immer weh wenn ich daran denke,was mein Mann verloren hat....das er das alles nicht mehr miterleben darf....
    Ja und dann unsere Einheit die wir hatten....mein Mann und ich.
    Es dauert ,bis man wieder als einzelne Person funktioniert....

    Kerstin viel Kraft auf deinen Weg
    Liebe Grüße
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo zusammen .
    Heute sind es drei Monate ohne ihn. Drei ewig lange Monate die doch irgendwie an mir vorbeigegangen sind. Den weizen den er noch gesäät
    Hat haben wir vorgestern geerntet. Die zeit läuft einfach weiter. Jetzt steht schon bald die Herbstbestellung an diesmal ohne seinen Rat. Ob das gut geht ? Bestimmt er hat ein Auge auf uns da glaub ich ganz fest dran. Nur es fällt so unendlich schwer zu akzeptieren das er nie mehr wiederkommt. Die Ernte hat so gut geklappt er wäre stolz auf die Kinder. Jeder wusste was zu tun war bis heute Nacht um 2. Dann war alles unter Dach. Es geht immer weiter auch ohne ihn nur viel schwerer.
    Habt einen schönen August
    LG kirstin
    Hallo Kirstin
    Einen Herzlichen Gruß auch von Heike und mir zu dir.
    Alles gute weiterhin zu dir und deinen Lieben.

    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Uih hab grad deinen Thread hier gelesen und bis 2.00 habt ihr gearbeitet und chemos bist du schon hier... Wahnsinn und gut ab!! Ich wünsch dir für heute einen Sonnenstrahl für dich mitten ins Herz und durchatmen zwischendurch bitte um Kraft zu tanken auch wenns ganz kurz nur möglich ist in der Erntezeit jetzt! Das wollte ich dir einfach mal schreiben okay....
    Hallo Kirstin,

    das mit 2 Uhr in der Nacht, das kenne ich auch. Einer unserer Freunde ist Milchbauer und jedesmal bei der Heuernte stehen ohne sein Zutun 15, manchmal auch 20, Leute auf der Matte, um die Ballen unter Dach und Fach zu bringen. Nee, auf den Heuwagen stelle ich mich nicht mehr und zum Trekkerfahren hätte ich zwar Lust, doch die Warteschlange ist da sehr lange ^^ . So kümmere ich mich um das leibliche Wohl hinterher. Im Anschluss gibt's Gegrilltes. Das kann dann auch nochmal dauern, bis man da wegkommt. Letztens war es 1/2 3 Uhr, als wir müde in's Bett gefallen sind. Spaß macht es allen und das seit etlichen Jahren.

    Solche Freunde wünsche ich dir.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Ja Helmut das ist bei uns ähnlich. Nur wir holen mittlerweile Gross ballen da muss niemand mehr packen aber wenns eng wird sind immer hilfreiche Hände da zum mitfahren mir ihren wagen und hängen. Mittlerweile fahr ich auch nicht mehr selber sondern bin für Logistik und catering zuständig und ein Feierabend Bierchen gibt es auch um zwei Uhr nachts noch.
    Hallo das ist hier ähnlich, wohne auf dem Land und wenn angepackt werden soll dann macht man es. Denke das ist ein positiver Grund von Land oder Dorf ... Es achten ( die meisten) aufeinander , richtig?! Hab früher gern beim " heuen" geholfen und danke das ihr mich daran erinnert habt denn die Brotzeit danach war herrlich und besser als alkes essbare sonst... Ganz liebe Grüße und einen heut ruhigeren Tag???
    Hi heute wäre mein Mann 58 Jahre alt geworden. Wollte den heutigen Abend eigentlich mit ner Freundin verbringen damit ich nicht ins grübeln komme. Doch es kam wie immer anders. Mich hat ein übler magen Darm Virus flach gelegt .Versuch gerade mit ach und Krach die Kühe zu melken. Meine Tochter hat sich auch erwischt. Schöner Mist. Also Augen zu und durch. Euch noch nen schönen Abend LG
    Was für ein Mist!
    Ich denke an euch und möchte euch Kraft geben.
    Alles gute zu euch.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!