Vitamin D

    Vielen Dank für eure Genesungswünsche.
    Ich habe mich selbst entlassen, bin jetzt wieder Zuhause.
    Dummerweise hatte mich der RTW ins nächst gelegene Krankenhaus gebracht und die haben keine Urologie.
    Haben also außer Schmerzbekämpfung nichts für mich getan.
    Es hieß gestern: laufen und saufen.
    Hätte ich ja gerne gemacht, aber da ein Nieren-CT im Raum stand, habe ich mich nicht getraut, das Zimmer zu verlassen- das CT ist nie gemacht worden. Es war ein 4 Bett-Zimmer und die Nacht war schrecklich- nähere Ausführungen möchte ich euch ersparen.
    Bis auf leichte Nachwehen geht es mir wieder gut.
    Aber das sind Schmerzen- sie hatten bei mir die komplette Schocksymptomatik wie Erbrechen, Kaltschweiß und Krampfanfälle ausgelöst, so dass mein Mann mich nicht nach Hannover fahren konnte, wo es Krankenhäuser mit Urologie gibt.
    Mir ging es einfach zu schlecht. Und zwar von jetzt auf gleich.
    Gut, dass mein Mann im Januar auch einen Nierenstein hatte, so dass ich das gut einschätzen konnte.
    Ich dachte echt, mein letztes Stündlein hätte geschlagen ;(
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    liebe @Jule66 gute Besserung und ich bin schon nachdenklich geworden über die Aussage meines Onkologe , dass man VitaminD lieber nicht so ohne weiteres höher dosiert einnehmen sollte und bei der Einnahme von xGeva die Werte sehr genau kontrollieren sollte und evtl. wenn der Wert an der oberen Grenze ist, auch mal nur jeden 2. Tag eine Tbl.einnehmen sollte, in dem Falle bei mir ist das Ideos und da ist auch Vitamin D enthalten. Leider kenn ich deinen jetzigen Zustand aus wirklich schmerzvoller Erfahrung in früheren Jahren und wünsch dir, dass du dich schnell erholst. LG Margarete
    Liebe Pätzi,

    das sieht mir so aus als sei da noch ein Rechenfehler drin.

    Wiegst Du nur 38kg?
    Oder hast Du mit dem Vitamin-D-Wert gerechnet, den Du unter 20.000 I.E. erreicht hast? Dann wären die 10150 I.E. doch nicht die Gesamtdosis pro Woche, sondern die, welche Du auf die 20.000 I.E. noch drauf packen musst.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Oooh nein =O

    Habe den Zielwert, also 50 der Tabelle mit dem aktuellen Wert der Tabelle also 40 genommen. Das ist der Faktor 25 diesen dann mit meinem Gewicht 58 multipliziert 25x58=1450/Tag, d.h. x7 pro Woche sind dann die 10150!? O.K. Du meinst dann sicher nicht pro Woche sondern zusätzlich.? Ich frage morgen erstmal nach und dann melde ich mich wieder. Aber ich denke es wird dann sinnvoll sein, einfach eine Tablette pro Woche mehr zu nehmen. Habe ja die mit 20.000 IE
    Hallo pätzi,

    ja, ich hatte gemeint zusätzlich, sofern der von Dir angegebene Wert in ng/ml ist, also rund 30.000 I.E. pro Woche. Sollte der Wert in nmol/l bestimmt worden sein, müsstest Du sogar noch mehr drauf legen. Wenn Du 30.000 I.E. pro Woche nehmen willst, kannst Du auch im Wechsel eine Woche 20.000 und eine Woche 40.000 I.E. nehmen, das ist bei Vitamin D kein Problem. Aber auch mit dauerhaft 40.000 I.E. wärst Du bei diesem Ausgangswert nicht über den Bereich von 50-70ng/ml hinaus. Es wird ja immer häufiger sogar empfohlen auch dieser Bereich empfohlen bis 70 ng/ml, wobei ich selbst immer um die 50 bzw. leicht darüber anpeile.

    Wenn Fragen auftauchen, melde Dich gern.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Bei der hohen Dosierung, die man als Krebskranker bei einem Vitamin D- Mangel benötigt, besteht bei alleiniger Gabe von Vitamin D die Gefahr der Verkalkung. Nicht nur bei den normalen Arterien, sondern auch bei den Nieren, was richtig gefährlich werden kann. Das liegt daran, dass das Calcium dann nicht mehr genügend verarbeitet werden kann. Wichtig ist deshalb eine Kombination mit K2. K1 ist hier nicht hilfreich. In entsprechend hoher Dosierung ist K2 in Nattokinase vorhanden.
    Es gibt im Netz verschiedene Links dazu.

    Und für den Unterschied von K2 (welches bei hoher D3 - Dosierung sehr wichtig ist) und K1 folgenden Link

    Ich nehme beide immer - außer im Sommer, wo ich eh viel draußen bin. Mein Wert bei Beginn der Krebserkrankung betrug nur 7!!!
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München

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    Hallo @Finja, hallo @Angelika7,

    ich bekomme monatlich X-geva und nehme daher Calcium Verla 600 mg und 1x pro Woche Dekristol 20.000.
    Magnesium nehme ich nur bei Wadenkrämpfen. Kann überprüft werden, ob ich zu wenig habe?

    Mein Blut-Calcium-Wert lag / liegt immer im oberen Normbereich. Ist das o.k.?
    Oder müsste bestimmt werden, wie viel ich über die Nieren ausscheide?

    Ich weiß nicht welches Vitamin D mit Vitamin D im Blut gemeint ist. Bevor ich Dekristol nahm wurde zweierlei bestimmt:
    Vitamin D (Calcidiol) 10,4 µg/l (ausreichend 30-100), Vitamin D3 (Calcitriol) 52,7 pg/ml (Norm: 25,0-86,5).

    Vitamin K sollte ich wahrscheinlich eher nicht nehmen ... ich bekomme Lixiana zur Blutverdünnung.

    Vielleicht könnt Ihr was dazu sagen ... ich bin am Mittwoch im ambulanten Tumorzentrum.
    Da wird Blut genommen und ich fange mit Ibrance an ... bin etwas aufgeregt deswegen.

    Liebe Grüße
    Carmen (Prim)
    Hallo zusammen,

    wichtig ist der Vitamin-D-3-Wert, Carmen. Der sieht gut aus bei Dir! :)

    Pätzi, ich beschäftige mich seit Jahren damit und hatte das Glück, es von einem in dem Bereich sehr kompetenten Arzt zu lernen.
    Doch, mit 2x20.000 I.E. Vitamin D pro Woche solltest Du über 50ng/ml kommen, denke ich. Ich hatte gemeint, dass Du entweder 2x 20.000 I.E. pro Woche nehmen könntest und damit sicherlich sogar etwas darüber kommst, was aber nicht schlimm wäre, weil viele sogar noch höhere Werte empfehlen. Oder Du könntest auch in einer Woche 20.000 I.E. und in einer Woche 40.000 I.E. Vitamin D nehmen, so dass Du durchschnittlich auf 30.000 I.E. Vitamin D kommst und kannst schauen, ob das schon reichen würde.

    Ich weiß nicht, wann zu Hause mein Internet wieder geht, das spinnt wieder einmal. Daher nicht wundern, wenn ich hier mal ein paar Tage nicht oder nur kurz schauen sollte.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Ich möchte an dieser Stelle noch mal betonen, dass es sehr individuell ist, wieviele Einheiten jemand braucht.

    Ich mit meiner kollagenen Colitis nehme Vitamin D3 erheblich schlechter auf als jemand, der keine Probleme mit dem Darm hat.
    Das betrifft aber auch andere (Darm-) Erkrankungen, möglichweise auch Schilddrüsenerkrankungen. Cortisongabe erleichert es auch nicht gerade.

    Bei mir reichen 2 mal die Woche 2 Dekristol nicht aus, um den Wert in die Höhe schnellen zu lassen.

    Darum immer bitte auch zwischendurch kontrollieren lassen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

    Jule66 schrieb:

    Ich möchte an dieser Stelle noch mal betonen, dass es sehr individuell ist, wieviele Einheiten jemand braucht.

    Ich mit meiner kollagenen Colitis nehme Vitamin D3 erheblich schlechter auf als jemand, der keine Probleme mit dem Darm hat.
    Das betrifft aber auch andere (Darm-) Erkrankungen, möglichweise auch Schilddrüsenerkrankungen. Cortisongabe erleichert es auch nicht gerade.

    Bei mir reichen 2 mal die Woche 2 Dekristol nicht aus, um den Wert in die Höhe schnellen zu lassen.

    Darum immer bitte auch zwischendurch kontrollieren lassen.


    Liebe Jule, ja, das ist klar. Ich kenne einige mit solchen Aufnahmestörungen. So, wie der Wert bei pätzi aber unter 20.000 I.E. Vitamin D gestiegen ist, gehe ich nicht von einer Aufnahmestörung aus bei ihr. Und ich wollte nicht noch mehr Infos hineinbringen, um nicht zu verwirren.
    Wie geht es Dir jetzt? Bist Du noch im Krankenhaus?
    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Ich hatte mich am Samstag selbst entlassen, da es in diesem Krankenhaus keine Urologie gibt und auf Station nichts, rein gar nichts gemacht wurde!
    Die hatten nicht mal eine Anamnese erstellt.

    Am Montag war ich bei meiner Hausärztin, welche den Urin untersucht ( ohne Befund!) und mich zum Urologen überwiesen hat.
    Sie gab mir noch einen Tipp mit auf den Weg:

    man sollte es gar nicht erst zu einer Schocksituation kommen lassen und statt dessen bei solchen Schmerzen sofort mit Novalgin und Buscopan ( frei verkäuflich) gegensteuern. Nichts anderes bekommt man nämlich bei V.a. Nierensteine auch in der Notfallambulanz.
    Wenn ich das gewusst hätte- dann wäre mir nicht nur der Rettungsdienst erspart geblieben, sondern mein Mann hätte mich nach Hannover in ein Krankenhaus mit Urologie bringen können.

    Gestern dann war ich in Hannover bei einer sehr netten und kompetenten Urologin, die mich gründlich untersuchte und das Ding, welches im Sieb des Urinfilters hängen geblieben war und dort keinen interessierte- so dass ich es mit nach Hause nahm- zur Steinanalyse schickte. Im Ultraschall fand sie nichts- stellte mir aber eine Überweisung zum Nieren-CT aus.
    Da warte ich nun auf einen Termin.

    Ich hatte schon seit Sonntag keine Schmerzen mehr. Ich hoffe einfach, dass dieses "Ding" ein Steinchen war und jetzt raus ist und gut ist.

    Ich werde jetzt immer Novalgin und Buscopan in meiner Handtasche haben.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Liebe Jule,

    dann war keine OP nötig? Das wäre ja schon 'mal gut.
    Dass Du mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus ohne Urologie gebracht wurdest - oh je...! Das kann ich mir vorstellen, dass dann dort gar nichts lief. Den Tipp mit den beiden Medis wusste ich auch noch nicht. Ich hatte vor einigen Jahre auch einen Nierenstein, bedingt dadurch, dass ich damals ganz, ganz extrem wenig trank. Die Schmerzen und leichten Blutungen ignorierte ich - bis dann gar nichts mehr ging. Ich fuhr im Taxi ins Krankenhaus, weil ich in ein bestimmtes Krankenhaus wollte und wurde dort eine halbe Stunde nach meinem Eintreffen operiert schon. Solche Schmerzen sind doch höllisch.
    Geht es Dir denn soweit gut jetzt wieder?
    Gut, dass der Stein aufgefangen werden konnte und nun untersucht werden kann.

    Gute Besserung Dir und liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Liebe Jule, diese Medikamente habe ich auch schon seit Jahren mit. Novalgin sowieso - wegen der anderen Schmerzen. Ich habe wenn ich nicht gut genug darauf achte was oder wie viel ich esse Gallenkoliken. Ich mag mich noch nicht operieren lassen, werde aber mal schauen lassen, ob sich was verändert. Ich hatte die als Kind schon, dachte damals immer ich hätte Rückenschmerzen, weil das ja in Schultern und Rücken zieht. Irgendwie ist das auch beruhigend, wenn man weiss man hat was dabei und muss nicht in Panik verfallen und verkrampfen, was es nicht besser macht.
    Liebe Grüsse und denkt an den Mond und den Mars heute!