Rezept für Calcigen D forte vom Gynäkologen?

    Rezept für Calcigen D forte vom Gynäkologen?

    An alle mit osteolytischen Knochenmetastasen:
    Wer bekommt von seinem Gynäkologen Calcigen D forte verschrieben, mit der Begründung, dass bei diesen osteolytischen Knochenmetastasen eine erhöhte Bruchgefahr besteht?
    LG deena3
    Vertraue nur dem Zweifel
    Liebe Tipi,
    ich bin seit langem nur bei meiner Gynäkologin in Behandlung. Vordem bei einem männlichen Gyn. aus der gleichen Gemeinschaftspraxis. Dieser und auch die Gynäkologin gaben mir immer nur ein weißes Rezept, das ich selbst bezahlen mußte. Meine Gynäkologin veranlasste nun die Vorstellung in der Gynäkologie im hiesigen Krankenhaus (Mitbefundung). So recht wußte der dortige Arzt nichts mit mir anzufangen, aber er veranlaßte letztendlich ein Lungen CT (zum Glück in Ordnung). Im Abschlußgespräch fragte er mich, welche Medikamente ich nehme und als ich u.a. sagte "Calcigen D, aber diese muß ich selbst zahlen", hob er die Augenbrauen und meinte:"Wieso denn das? Mit ihren osteolytischen Knochenmetastasen ist dies doch begründbar." Er schrieb ein Rezept aus mit handschriftlichen Hinweis auf bruchgefährdete Metastasen und fügte hinzu:"Wenn es Probleme in der Apotheke gibt, informieren sie mich und ich setze mich persönlich mit ihrer Krankenkasse in Verbindung". Zum Glück gab es keine Probleme und ich erhielt 120 Tabletten, die mich sonst 57 Euro gekostet hätten! Nun bin ich gepannt, ob er in seinem Befund an die Ärztin darauf hinweist, dass ich dieses Medikament eigentlich verschrieben bekommen müßte.
    LG deena3
    Vertraue nur dem Zweifel
    Hallo @deena3,

    wenn es so kommt, dann wäre es ja schon positiv erledigt. Wenn nicht, kannst du dann nicht zu deinem früheren Onkologen gehen? Dort könnte man doch eine Medikamentenempfehlung geben oder eben von dort verschreiben lassen. Bei mir ist es halt im Rahmen der Therapie.

    LG Tipi
    Das Leben ist schön!
    Hallo Deena,

    in dem Beipackzettel von den Bisphosphonaten steht, das die nicht genommen werden dürfen, wenn der VitaminD-Spiegel zu niedrig ist.
    In dem Beipackzettel von X-Geva steht, dass parallel Vitamin D und Calcium eingenommen werden sollten.
    Mir hat der Gyn in der Chemoambulanz direkt eine 120er Packung Calcigen D verschrieben, als meine Therapie von Bondronat auf Bisphosphonat umgestellt worden ist. Zu dem Zeitpunkt war mein VitaminD-Wert bei 46 (Ich hatte vorher schon hochdosiertes VitaminD genommen) und als ich mich wunderte, warum er das jetzt verschrieb, meinte er ."Ja, wir wollen ja, das der Wert so bleibt." Es scheint ziemlich klar, steht ja auch im Beipackzettel, dass bei Einnahme von XGeva die Calcium und Vitamin D-Werte sinken und die Einnahme von CalcigenD deshalb obligatorisch und verschreibungswürdig ist.
    Guck mal da:
    g-ba.de/downloads/83-691-323/AM-RL-I-OTC-2013-06-05.pdf
    Unter Punkt 11. steht die betreffende Ausnahme. Da werden zwar jetzt nur Bisphosphonate genannt, aber die "zwingende Notwendigkeit " ist eben auch bei X-Geva gegeben (laut Fachinformation) Hier die Fachinformation (gaaaaanz runterscrollen, da steht das bei "Dosierung und Kosten" mit dem Calcium und VitaminD):
    akdae.de/Arzneimitteltherapie/NA/Archiv/2011032-Xgeva.pdf

    Lieben Gruß
    Anne
    Danke, liebe Anne, ich werde sehen, ob ich dies meiner Gynäkologin Ende Oktober überzeugend "verklickern" kann. So, wie du es schreibst, sagte es auch der Gynäkologe im Krankenhaus: Wenn XGeva, dann muß auch Calcium + Vit. D verschrieben werden..
    LG deena3
    Vertraue nur dem Zweifel