Auf in Kampf Nummer 2 - diesmal in der Lunge.

    Auf in Kampf Nummer 2 - diesmal in der Lunge.

    Hallo meine Lieben,

    ich melde mich nun hier im Lungenkrebsforum. Denn da sind wir nun angekommen - etwa 3,5 Jahre hat sich alles im Bereich der Kopf-Hals-Tumoren bewegt, jetzt sind wir eine Etage tiefer gerutscht.

    Für einen kleinen Einblick (wir sind ganz am Anfang), möchte ich euch kurz die beiden Texte von letzer Woche und heute Nachmittag kopieren. Mein Papa startet nun in seine zweite Runde gegen den Krebs - ein inoperables Hypopharynxkarzinom der Stufe T4 N1 M0 hat er bereits gut bekämpft, seit 3,5 Jahren ist er tumorfrei. Aber nun hat sich ein böser Mitbewohner in der Lunge niedergelassen. Und es spricht momentan alles für einen eigenständigen Lungenkrebs.

    18.08.2017
    "Hallo meine Lieben, da ich von der ersten Runde weiß, dass es mir hilft zu schreiben, mache ich es bei der nun leider startenden Runde Zwei ebenso. Mein Papa hat Ende 2013 die Diagnose Hypopharynxkarzinom erhalten. T4, inoperabel, eine Lymphknotenmetastase, keine Fernmetastasen. Er wurde im Rahmen einer Studie erfolgreich mit einer Radiochemotherapie behandelt und ist seitdem tumorfrei und arbeitet auch seit Ende 2014 wieder Vollzeit. Seit etwa drei Monaten plagen ihn nun Schmerzen. Sie ziehen vom Rücken her über die Rippen vor zum Brustkorb. Mal doller, mal war ein paar Wochen lang Ruhe. Diese Woche war es besonders heftig und er ging zum Arzt. Der kennt ihn seit ner Weile und schickte ihn zum Lunge Röntgen und siehe da: ein großer Tumorsitzt unter seinem linken Schlüsselbein in der Lunge. Ob er nun der Auslöser oder Alleinverantwortliche für die Rippenschmerzen ist? Das weiß ich nicht. Immerhin schmerzt es an einer ganz anderen Stelle, wenngleich auch die selbe Seite. Aber er wurde gefunden. Die Lunge wurde während der Nachsorge im halbjährlichen Rhythmus geröngt. Der letzte Termin war im September 2016, da war alles o.B. Im März fand das Röntgen jedoch nicht statt - wir haben uns zwar gewundert, aber ach Gott, man weiß ja nicht was genau wie in solchen Studien durchgeführt wird. Alles andere war wie immer fein. Nun haben wir den Salat. Ob es eine Metastase ist oder ein Lungenkrebs eigenständiger Art - man weiß es nicht nicht. Die Mühlen beginnen nun zu mahlen, am Montag gehts zum Thorax CT und dann soll er in der HNOAbteilung vorstellig werden am KH, die ihn seit seiner Erstdiagnose und auch während seiner Nachsorge immer betreut. Die wissen sicher mehr, wo er nun hin soll/muss etc. Mein Papa ist auch jetzt zuversichtlich - er hat es einmal geschafft, warum also nicht eine zweite Runde gewinnen. Ich hoffe das Beste und versuche ihn so gut es geht zu unterstützen. Als Angehöriger ist man leider hilflos."

    21.08.2017
    "So, das CT hat einen Tumor gezeigt 8x7cm groß. Er infiltriert schon die Rippe und beginnend einen Brustwirbel. Schöner Scheiß würd ich mal sagen. Nun wissen wir auch woher diese Schmerzen an der Rippe kommen. *seufz* Wer denkt bei sowas uach direkt an nen doofen riesen Tumor. Aber Papa hat gemeint: es hilft nicht, machen wir es wie beim ersten Mal. Also auf in den Kampf. Natürlich ist mir bewusst, dass wir (ohne dass ich dafür googeln muss etc.) jetzt schon wieder im höchsten Stadium rumeiern, genauso wie damals beim Hypopharynxkarzinom. Ob der Tumor gestreut hat oder nicht, das weiß man nun natürlich noch nicht, die restliche Lunge ist in jedem Fall frei. Ich weiß, dass auch diesmal die Chancen sehr bescheiden sind. Aber hey, die Chancen beim Hypopharynx waren ja wirklich auch mies. Sehr mies sogar. Und diesen Tumor hat er wohl erfoglreich besiegt (da wurde heute auch direkt nochmal nachgesehen, da wir ja in der HNO bei seinem Arzt waren). Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, dass es keine Metastase ist sondern wirklich ein neuer, eigenständig aufgetretener Lungenkrebs. Die Behandlung hängt nun vom Tumor selbst ab. Nächste Woche wird Papa stationär aufgenommen und dann werden Proben genommen. Zunächst wird eine Bronchoskopie durchgeführt. Da der Tumor aber sehr weit oben liegt, kann es sein, dass man so nicht rankommt. Dafür liegt er aber gut zur Haut hin und man könnte ihn unter CT Begleitung auch punktieren. Falls also die Bronchoskopie nicht funktioniert, wird punktiert. Und dann wird weiter gesehen. Ich habe gefragt, ob man denn da überhaupt was machen kann, immerhin infiltiert er ja den Knochen. Unser Oberarzt meinte, er ist zwar fachfremd, aber gemacht wird eigentlich immer was. Und natürlich hängt es auch davon ab, was man als Ziel der Behandlung ansieht. Aber wir erinnern uns: Behandlung eins vor 3,5 Jahren war eine palliative!!! Radiochemotherapie. Der Tumor ist weg. Mein Papa kämpft, er ist sehr zuversichtlich und hat schon gesagt, ich soll bitte dran denken unseren alljährlichen Urlaub für nächstes Jahr zu buchen. Im Mai will er definitiv wieder fit sein. Eine gute Einstellung, und vermutlich die wichtigste Voraussetzung im Kampf gegen den scheiß Krebs."

    Ich habe damals schon viel in Foren geschrieben, es hat mir irgendwie ein bisschen geholfen. Einfach schon zu sehen, dass man nicht alleine ist. Als Angehöriger ist es arg, man kann einfach nichts tun, außer für den Erkrankten da zu sein, mit ihm zu Lachen und zu Reden, wenn er dies möchte. Mein Papa ist so stark, und ja, ich versuche einfach, seine positive Einstellung irgendwie auch mitzutragen.
    Moin Moin.
    Ich will euch Alles Gute wünschen.
    Die Einstellung deines Papas ist richtig, nicht unterkriegen lassen.

    Ja als Angehöriger ist es schwer dabei zu sitzen, ich kenne das zur genüge.
    Aber es lohnt um jeden einzelnen Tag.

    Alles Gute.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieber Rüdiger,
    vielen Dank für deine aufmunternden Worte! Schwer ist es in jedem Fall - das einzig wunderbare momentan ist, dass es Papa nicht schlecht geht. Ihm schmerzt zwar der Rücken, aber das war es auch schon. Das ist gut. Er geht so positiv in diesen neuen Kampf, das muss einfach wieder was werden.

    Viele Grüße an Dich!
    Moin Moin...
    Ja genau das ist es!
    Positiv auch wenn es mich immer mal wieder auf die Talsohle herunter zieht, meine Liebe geht sehr Positiv da ran.
    Macht sie sich keine Sorgen?
    Natürlich ist man besorgt wenn man solch Krankheit hat.
    Nur man hat die Wahl, mit Leidensmine durchs Restleben laufen, oder doch eher mit einem Lächeln?

    Heute hatten wir ja einen Termin beim Onkologen, da haben wir auch einen älteren Mann getroffen, der war trotz allem was er hatte, sehr gut gelaunt, eigentlich ansteckend gut gelaunt.
    Uns hat er damit sehr geholfen und wir hatten, tolle Gespräche über alles mögliche.
    Ich finde es sehr gut und auch sehr hilfreich, das dein Papa so gut drauf ist!
    Hoffentlich bleibt er es noch lange und kann dich vielleicht damit anstecken.

    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Nun geht langsam etwas voran. Gestern ist Papa im Krankenhaus stationär aufgenommen worden. Es wurde Blut abgenommen und Aufklärungsgespräche bzgl. der Bronchoskopie und der Punktion geführt. Der Arzt meinte, sie werden beides durchführen. Die Punktion selbst um Proben vom Tumor zu nehmen und die Bronchoskopie zum Begutachten der Lunge und ggf. um Proben von Lymphknoten zu nehmen. Dies wird entweder heute oder morgen stattfinden.

    Heute morgen musste Papa nun erstmal 1,5 Liter Kontrastmittel trinken. Vermutlich wirds dann zum CT gehen etc. Ich hoffe sehr, dass man nix weiteres findet, keine Metastasen, kein weiterer Tumor.

    Und was machen wir nun: warten.
    Hallo
    Ich drücke die Daumen für euch.
    Alles Gute zu euch.
    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Hallo @Nachtgestalt ,

    dann wünsche ich Deinem Papa, daß die Ergebnisse der Untersuchungen annehmbar sind und vielleicht weniger dramatisch als befürchtet. Allerdings habe ich noch nie gehört, daß bei einem Thorax-CT ein Kontrastmittel getrunken wird. Ich kenne es nur so, daß es während der Aufnahmen intravenös gegeben wird.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Ich vermute, dass diesmal nicht nur der Brustkorb sondern auch der Rest angesehen wird - Leber, Nieren etc. Ob nun ein CT oder ein MRT oder oder oder gemacht wird, das weiß ich nun natürlich auch noch nicht genau. Hauptsache, ist, es wird etwas gemacht und idealerweise noch mit guten Nachrichten :) Das Thorax-CT ist ja letzte Woche schon gemacht worden.

    Danke für eure guten Wünsche. Ich hibbel derweil hier rum und hoffe, dass die Zeit schneller vergeht. Werde Nachmittag dann mal losdüsen ins Krankenhaus, Besuch abstatten und vielleicht gibts ja dann schon Neuigkeiten.
    Liebe @Nachtgestalt,
    Ich drücke natürlich auch die Daumen für annehmbare Ergebnisse. Allerdings wundert mich auch etwas die Verabreichung des Kontrastmittels. Bei mir wir immer ein Lungen- und Oberbauch-CT gemacht. Und da gibt's das Kontrastmittel während des CT'S intravenös und die sehen da wunderbar auch die Metastasen im Oberbauchbereich.

    LG DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    Liebe @Nachtgestalt,

    erstmal alles alles gute für Deinem Paps - er hat bisher gekämpft und gesiegt, wieso sollte das jetzt anders sein!
    Die Daumen sind gedrückt!

    Bei mir wurde bei Kontrollen auch immer ein Thorax/Lungen CT und ein Kopf CT gemacht. Und auch ich habe immer dieses blöde Kontrastmittel trinken müssen - zusätzlich zum Intravenösen.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Angi


    Glaube an Wunder, Liebe und Glück!
    Schau nach vorn und nicht zurück!
    Tu was du willst, und steh dazu, denn Dein Leben lebst nur Du!

    <3 <3 <3
    Heute ging es also zum Thorax und Abdomen CT, zum Ultraschall der Bauchorgane und zur Blutgasanalyse. Und ja, es war wie bei @Angi0612: neben dem getrunkenen gabs auch noch das intravenöse. Scheint also vielleicht ein "Münchner" - Phänomen zu sein hihi.

    Aktuell wissen wir nur das Ergebnis vom Ultraschall: Leber, Niere, etc. alles was man eben gesehen hat - war absolut unauffällig. Das hört sich schon mal sehr positiv an :)

    Lieben Dank für eure Daumen, die können wir gut gebrauchen. Sonst gehts ihm gut, das ist schön. Wir sind heute ein paar Runden durch den Park gelaufen und habens uns in der Cafeteria gemütlich gemach tgehabt.
    Hallo
    Daumen sind nach wie vor gedrückt für gute Ergebnisse.
    Alles Liebe Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
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    Psychosomatisch? Nein BSDK!

    Nachtgestalt schrieb:

    ...neben dem getrunkenen gabs auch noch das intravenöse. Scheint also vielleicht ein "Münchner" - Phänomen zu sein hihi.


    Hallo @Nachtgestalt,
    Wahrscheinlich ist das kein "Münchner Phänomen" sondern darin begründet das für Abdomen und Thorax unterschiedliche Kontrastmittel eingesetzt werden.
    Liest du hier:
    ...Bei den Kontrastmitteln handelt es sich in der Computertomographie meist um jodhaltige Lösungen, die für den Patienten in der Regel gut verträglich sind und nach kurzer Zeit über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Sie dienen dazu Blutgefäße, stark durchblutete Tumoren oder Entzündungen besser darzustellen.

    ...
    Bei der Untersuchung des Magen-Darm-Traktes werden häufig Kontrastmittel verwendet, die kein Jod enthalten. Sie werden vor der Untersuchung getrunken. Hierdurch wird eine gute Abgrenzbarkeit des Magens und des Darms vom umliegenden Gewebe erreicht.

    Quelle: radiologie.de/untersuchungsmet…ct/ct-kontrastmittel.html

    Natürlich alles Gute für den weiteren Verlauf.

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    @dagehtnochwas Ah, vielen Dank: das erklärt nun natürlich auch wieder einiges. In jedem Fall bin ich froh darüber, dass so umfassend nachgesehen wird.

    Lieben Dank auch für deine guten Wünsche!

    Normalerweise stehen nun für heute Bronchoskopie und Punktion auf dem Programm. Ich werde wieder gegen Mittag ins Krankenhaus fahren und dann gibt es hoffentlich auch bzgl. des CT etc. von gestern schon Neuigkeiten.
    Also wirklich viel Neuigkeiten gibt es nicht. Heute Morgen war die Punktion. Der Tumor liegt so nahe an der Oberfläche, dass sie das sehr gut über den Rücken neberm Schulterblatt hinkamen. Sein Arzt meinte beim Aufklärungsgespräch schon, sie werden die Lunge selbst vermutlich gar nicht anpieksen, somit sind die Risiken bei ihm sogar noch geringer.

    Er musste danach vier Stunden liegen bleiben und wurde etwa nach 2 Stunden nochmal geröngt. Alles fein, kein Pneumothorax. Und die Punktion verlief auch gut, sie haben viele Proben genommen.

    Das wars aber auch schon. Heute morgen als die Visite war, war Papa schon unten im CT und hat somit nichts mitbekommen. Der Arzt am Nachmittag informierte nur fix über die Punktion.

    Morgen sollte dann wohl die Bronchoskopie sein.

    Viele Grüße an Euch!
    Hallo
    Auch Heute für die Bronchoskopie sind wieder die Daumen gedrückt.
    Alles erdenklich gute zu euch.
    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    So Papa hat gerade angerufen, der Arzt war da. Also es stehen aktuell keine weiteren Untersuchungen an, auch keine Bronchoskopie. Scheinbar haben sie im CT dann doch gesehen, dass die Punktion reicht und sie über die Bronchien sowieso nicht da hinkommen, wo sie hinwollen.

    Jetzt heißt es auf die Ergebnisse der Punktion warten - danach wird weiter entschieden. Es wäre dem Arzt jedoch lieb, wenn er bis dahin stationär bleiben würde. Warum auch immer, dazu hat er sich wohl nicht geäußert. Er darf allerdings, sofern er das möchte, am Tag gerne auch ein paar Stunden raus und auch nach Hause (wir wohnen nicht weit vom KH entfernt), Abends soll er dann aber wieder zurück auf Station. Papa findet das ok, er hat genug zu Lesen und sein Tablet mit Filmen dabei. Und es geht ihm soweit auch gut. Er meinte, er wird vielleicht am Samstag dann mal kurz heimfahren, Oma besuchen und neue Klamotten einpacken.

    Ich werde dann nach dem Mittagessen reinfahren und dann nutzen wir das schön Wetter und gehen ein Eis futtern.
    So, das ging nun fix. Das Ergebnis ist schon da, die Tumorkonferenz war gestern.
    Es handelt sich um ein Plattenepithelkarzinom - selber Typ wie er bereits vor 3,5 Jahren im Hypopharynx hatte. Man kann allerdings nicht zu 100% sagen, ob es eine Metastase ist, oder ein neuer, eigenständiger Tumor der Lunge. Es spricht jedoch aus Sicht der Ärzte alles für letzteres. Metastasen kommen eher als viele kleine Herde in den Lugen vor und nur selten als ein solider Tumor.

    Die anderen Orange sind soweit sauber. Auch die Lymphknoten sind unauffällig. Es kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass sich dort schon die ein oder andere Krebszelle tummelt, sie sind jedoch allesamt nicht vergrößert.

    Die Behandlung: die gleiche wie beim ersten Tumor. Eine kombinierte Radiochemotherapie. Nächste Woche ist schon das PlanungsCT, die Woche drauf gehts los. Wir waren heute Nachmittag schon zur Besprechung beim Strahlenarzt. Die Praxis kennen wir auch bereits von damals, ist direkt im Krankenhaus mit drin. Ein wunderbarer Arzt, nett, humorvoll und fand die passenden Worte. Er hat uns wirklich super informiert. Es standen nach diesem Gespräch keine Fragen mehr im Raum.

    Dauer der Behandlung: auch ähnlich wie beim Tumor im Rachen: etwa 6 Wochen. Die Nebenwirkungen werden aber deutlich milder ausfallen.

    Alles in allem sind wir durchaus zufrieden. Am Montag wird nun noch ein CT vom Hals gemacht (um auszuschließen dass der alte Tumor sich dort doch irgendwo neu angesiedelt hat) und um ganz sicher zu gehen noch ein MRT vom Schädel. Der Strahlenarzt meinte, er halte das sogar für überflüssig, aber sicher ist sicher.

    Das sind sie nun, die doch positiven Nachrichten soweit.
    Sodala, beim CT vom Hals hat man eine kleine Gewebeansammlung gefunden, die Kontrastmittel aufnimmt. Wurde natürlich direkt als V.a. Raumforderung nebenbefundlich gekennzeichnet. Aber: nach Rücksprache mit den HNO Leuten wird das aktuell als Residuum von der Radiochemo von vor knapp 3,5 Jahren gewertet, da wir ja vor zwei Wochen erst bei der Nachkontrolle dort waren und dort keinerlei Hinweise für ein Rezidiv gefunden wurden. Ansonsten sind beide Kieferknochen in einer bestimmten Art und Weise verändert. Dies ist primär mit alten Extraktionsdefekten vereinbar, als Differentialdiagnose kommen allerdings auch Knochenmetastasen in Betracht, da die nur durch diese Bilder so nicht ausgeschlossen werden können. Das ist aber nur ein Nebenbefund. In der Empfehlung im Arztbrief steht diesbzgl. auch nur drin, dass weiterhin Nachkontrolle bzgl. des alten Karzinoms in der HNO erfolgen soll und ggf. der oben erläuterte Befund genauer abgeklärt werden muss. Aber aktuell wird da kein Handlungsbedarf gesehen. Ah und die Lymphknoten am Hals sind auch allesamt UNauffällig.

    Ansonsten war gestern noch das MRT vom Kopf, da wissen wir jetzt noch nix zu aber ja - wir gehen mal von positiven Ergebnissen aus - also krebsfrei ;)

    Sonst steht die Diagnose soweit, ein nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom, Typ Plattenepithelkarzinom; T4 N0 M0 -> über die beiden 0er sind wir sehr froh. Das T4 kommt einfach daher, da sich der Tumor schon ordentilch ausgebreitet hat und unter anderem zwei Rippen und einen Wirbel angefressen hat. Der Tumor selbst misst dabei etwa 5x7,5,x5cm.

    Heute war dann schon das PlanungsCT für die Bestrahlung. Papa hat nun drei Markierungen, Brustmitte und jeweils seitlich an den Rippen. Die erste Bestrahlung ist nächsten Dienstag. Am Freitag gehts zum Onkologen zur Vorbesprechung und Terminabsprache. Ihr seht also, es läuft und der Kampf hat längst begonnen :)
    Lieben Dank @Bella69!

    Heute war nur die Besprechung beim Onkologen. Seine Chemo besteht aus den Mitteln Cisplatin und Vinorelbin. Cisplatin kennt er bereits vom letzten Mal, da hat er es wirklich gut vertragen. Der Onkologe meinte zwar auch, dass das nun natürlich anders sein kann - aber das es ebenso gut wieder ohne Probleme laufen kann.

    Die Chemo läuft zyklisch. Ein Zyklus umfasst dabei vier Wochen. Woche 1: lange Chemo mit Cisplatin und viel Spülen, Dauer 8 Stunden. Woche 2+3 je eine kleine Chemo à 2 Stunden und Woche 4: Pause. Dann startet ein neuer Zyklus. Die Bestrahlung wird nach etwa 6 Wochen abgeschlossen sein, die Chemo wird jedoch länger gehen.

    Er hat direkt auch einen Medikamentenplan und haufenweise Rezepte bekommen. Ich glaube 7-8 Mittel alleine gegen Übelkeit. Viele davon sind nur für den "Bedarf" da, ich finde es aber sehr gut, so hat er was zuhause und muss sich nicht lange Quälen. Letztes Mal hatte er jedoch keine Probleme mit Übelkeit. Er meinte nur: wieso also diesmal? :D
    Seit Dienstag läuft nun die Bestrahlung, heute war die erste Chemo dran. Gleich die lange mit 8 Stunden. Gestern hatte er ziemliche Rückenschmerzen (vermutlich eine Mischung aus den tumorbedingten Schmerzen der ja in die Rippen und Wirbel eingewachsen ist und aus Schmerzen die aus einer gewissen Schonhaltung heraus resultieren). Heute morgen waren diese jedoch viel leichter und das hielt auch den ganzen Tag über an. Papa war sich erst nicht sicher, ob er vielleicht ein Schmerzmittel in den Tropf bekommen hat, aber er überlegte dann und meinte, heute morgen tats auch schon deutlich weniger weh. Ansonsten verträgt er die Bestrahlung bisher gut. Die Chemo heute lief bisher auch problemlos - bisher klagt er über keine Beschwerden. Lediglich sein Mund ist etwas trockener (aufgrund seiner Vorbehandlung mit Chemo und Bestrahlung wg. des Tumors im Rachen ist er aber auch anfälliger dafür. Er bekam direkt einen Tee zum Spülen mit vom Onkologen). Soweit können wir uns eigentlich wirklich nicht beschweren. Die Therapie ist in vollem Gange und sie verscheucht Fritz den ungeliebten Untermieter hoffentlich schon sehr bald aus seiner Wohnung ;) Viele Grüße!
    Moin Moin...
    Das hört sich gut an!
    Ich hoffe so für euch das "Fritz" endlich auszieht und es wieder ruhiger wird in eurem Leben.
    Ich drücke die Daumen und bete für euch.
    Lieben Gruß
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieben Dank @Annie und @RudiHH :)

    Heute siehts auch alles soweit gut aus. Keine Übelkeit, lediglich ein heißer Kopf ab und an und etwas Schwindel wenn er zu schnell aufsteht. Das kennt er aber vom letzten Mal und das mit dem heißen Kopf hat ihm die nette Dame aus der Onkologie gestern schon prophezeit. Und ein wenig müde - das liegt aber wohl primär daran, dass er bis spät Nachts Netflix geguggt hat hehe. Heute Nachmittag also nochmal zum Bestrahlen und dann ist bis Montag Pause angesagt.

    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
    Langsam gesellt sich Sodbrennen als eine Nebenwirkung hinzu. Davon hatte der Strahlenarzt bereits berichtet. Der Onkologe hatte aber letzte Woche bereits etwas dagegen aufgeschrieben. Papa hat nun heute mit diesem Medikamt angefangen, eine Kapsel täglich morgens.
    Und leichte Verstopfung bzw. harter Stuhlgang, das hat ihm aber der Onkologe auch bereits vorhergesagt.

    Alles im Rahmen bisher und gut aushaltbar.
    Seit gestern Nachmittag gesellt sich nun etwas Heiserkeit dazu - seit seinem letzten Krebs ist er generell relativ schnell heiser. Da reichts, wenn er etwas mehr geplaudert hat als sonst und wenig getrunken. Ich vermute hier auch etwas die Chemo mit drin. Sie haben ihm am Donnerstag ja direkt etwas zum Spülen mitgegeben für den Mund und ja, seine gesamte Mund/Rachenschleimhaut ist einfach vorgeschädigt. Die Heiserkeit ist aber nicht dramatisch, man bemerkt sie einfach.

    Ansonsten gehts ihm gut. Seit heute wirken auch die Kapseln gegen das Sodbrennen gut, er hat beim Essen nichts mehr gemerkt. Und: Müdigkeit. Gestern nach der Bestrahlung meinte er schon, oh, er wird schläfrig. Dann hat er auch von 21 bis 7:30 Uhr durchgeschlafen :) Das schadet aber keineswegs :)
    Gestern Nachmittag kam kurz mal leichte Übelkeit durch, Papa hat aber gleich eine der MCP Kapseln genommen und Ruhe war. Ansonsten ist er müde und schläft viel bzw. ruht sich viel aus. Heute Nacht konnte er nicht gut schlafen, lag aber einfach an Schmerzen im Rücken. Ansonsten sind wir weiterhin zufrieden.
    So, die zweite Ladung Chemo ist drin. Diesmal nur eine "kleine" mit etwa 2h Dauer. Nächste Woche nochmal eine kleine, dann eine Woche Pause. Und damit wäre der erste Zyklus dann auch vorbei.
    Heute war vor der Chemo ein Gespräch mit dem Onkologen, wie die erste Chemo letzte Woche (Cisplatin, 8h Dauer) vertragen wurde und wie es ihm generell ginge. Er ist müde (da lächelte der Onko und meinte, dagegen kann er an sich nichts tun, er muss sich einfach Ausruhen wenn der Körper das fordert und es ist auch nichts ungewöhnliches), er bzgl. der Übelkeit nochmal genauere Angaben bekommen (er darf beide Mittel die er dagegen zuhause hat durchaus kombinieren und mehr nehmen als er es jetzt getan hat) und er meinte auch, dass er ab Zyklus 2 direkt ein anderes Mittel in den Tropf mit reingibt bei der Chemo selbst. Und Papa hat nach einem Schmerzmittel gefragt wg. den Tumorschmerzen am Rücken -> Rippen. Da hat der Arzt gleich gesagt, das ist gar keine Frage, dass er dagegen etwas bekommt. Was er denn bisher genommen habe etc. Er hat nun etwas aufgeschrieben bekommen, und falls nötig soll er nur Bescheid geben, es gibt noch viele Möglichkeiten :) Papa meinte dann, dass es langsam sehr viele Tabletten werden. Daraufhin hat der Onkologe gelacht und ihm gesagt, dass er ihm nichts arges aufgeschrieben hat und es seine Aufgabe ist, ihm die Therapie so angenehm wie möglich zu gestalten.
    Ansonsten gesellt sich langsam ein etwas hartnäckigerer Husten dazu. Da allerdings der Hilus mitbestrahlt wird, wohl nicht unbedingt ungewöhnlich.
    Ah und was noch sehr erfreulich war: die Blutwerte sind sehr gut hat der Onkologe gesagt. Trotz Cisplatin letzter Woche. Das ist doch was, meint ihr nicht auch?

    Und da der Tag mit Bestrahlung doch heute sehr lang für Papa war (8 aus dem Haus 15 Uhr zuhause) gönnt er sich nun ein bisschen Ruhe und Augenpflege.
    Ihr seid lieb, Danke :)

    Soweit is heute alles gut, das Schmerzmittel wirkt wunderbar bisher.

    In der Nacht nach der Chemo hat Papa mit Nachtschweiss zu kämpfen. Also letzten Do auf Fr und gestern auf heute. Ist ihm etwas lästig. Er hat aber so gut geschlafen, dass er nicht davon wach wurde sondern es erst morgens bemerkt hat.

    Heute hat er die 9. von insfesamt 36 Bestrahlungen. Dann ist er aber froh, zwei Tage einfach mal Pause zu haben. Er wär heute lieber auf der Couch geblieben als zur Bestrahlung zu düsen.

    Es ist halt doch kein Kindergeburtstag, so eine Behandlung. Aber das schafft er auch. Habe ihn bevor er ging nochmal umarmt und ihm so einen "Booster" für heute mitgegeben. Er hat direkt gemeint, er merkt schon wie er wirkt hehe

    Habt ein schönes Wochenende! Und danke fürs Lesen meiner kleinen Berichte.
    Das Wochenende lief ereignislos ab. Heute ist die Übelkeit am Abend bisher auf einen neuen Höhepunkt angekommen. Dennoch hat Papa einwn Knödel mit Sauce gefuttert. Dann hat er sich wieder hingelegt. Heut Vormittag war er aber ziemlich fit, hat sogar ein wenig rumgekramt in der Wohnung und sein neues Schlafzimmer geplant.
    Moin Moin..
    Das hört sich doch ganz gut an.
    Meine Liebe plant auch immer zu und macht der Begrenztheit, die ja scheinbar durch die Krankheit entsteht, einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
    Ich bin da noch zurückhaltender aber das war ich schon immer.

    Alles alles gute weiterhin.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

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    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Gestern und heute sind nicht so tolle Tage. Er hat massive Schmerzen im Rücken. Er sagt, dass einfach der gesamte Rücken weh tut, überall. Es ist schwer, ihn so leiden zu sehen. Zudem kommt noch, dass das Sodbrennen nun auch wieder auf dem Vormarsch ist. Aber die Schmerzen sind wohl das schlimmste. Und ich fürchte mich direkt, dass die Behandlung nicht wirkt und sich alles ausgebreitet hat. Furchtbar.

    Habe ihm heute mit auf den Weg zum Onkologen gegeben, dass er ihn ansprechen soll. Er soll keine Schmerzen haben müssen, der Onkologe hat da sicher Rat.
    Hallo @Nachtgestalt,
    Das darf tatsächlich nicht sein, dass man so leiden muss.
    Gegen das Chemo-sodbrennen hilft bei mir Riopan-Gel. Wäre einen versuch wert.
    Rückenschmerzen habe ich auch immer mehr, je näher ein Kontroll-CT kommt. Danach sind sie dann immer wieder weg, also eher psychosomatisch...

    VG DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    Das Sodbrennen kommt vorwiegend wohl von den Bestrahlungen - er nimmt eine Kapsel dagegen 1x täglich, ich hab nu rden Namen eben vergessen.

    Nunja, das nächste Kontrollct ist erst für in 9-11 Wochen geplant. Daran kanns also eher nicht liegen. Der Tumor ist ja in die Rippen und Wirbel eingewachsen, das würde einiges der Schmerzen erklären. Aber seit gestern ist es quasi überall im Rücken.

    Ich mache mir immer sehr schnell Sorgen, seitdem der Krebs das erste Mal bei Papa angeklopft hat. Ich habe Angst. Angst, dass es irgendwann vorüber ist. Aber noch viel mehr davor, dass er unsäglich leiden muss.

    Heute hab auch ich einen eher schlechten Tag *seufz* Aber das kennt ihr sicher alle.
    Ganz erstaunt war ich eben, als Papa um kurz nach 1 bei der Tür reinkam. Eigentlich hat er erst in 10 Minuten seinen Bestrahlungstermin und zuvor wäre heute die dritte Ladung Chemo auf dem Plan gestanden.
    Er war auch beim Onkologen, dort lief schon die "Wässerung" in den Port, aber die Blutwerte passen nicht. Die Leukozyten sind viel zu niedrig.

    Der Arzt meinte, es kann gut sein, dass daher seine vermehrten Schmerzen stammen. Ich geh nun gleich los in die Apotheke und besorge ihm Spritzen. Raiograstim heißt das hier. Bis Montag soll Papa nun jeden Tag spritzen. Das regt wohl den Bau der Leukos an. Montag dann wieder ab zum Onkologen. Passen die Blutwerte, gibts dann die Chemo. Und bei der Bestrahlung rief der nette Herr an und fragte, ob Papa vllt. jetzt schon dran kommen könnte. Ich hab ihn zwar noch nie gesehen, aber ich mag ihn. Und zu den Schmerzen: sie können nun durch die Spritzen nochmal stärker werden. Er darf bei Bedarf statt 4 nun 6 Novaminsulfon Tabletten nehmen.

    Und er fragte, ob es bei seiner ersten Krebsbehandlung auch ähnlich lief. Aber nein, da waren die Blutwerte immer gut. Mysteriös ist das, meinte der Onkologe ;) Aber immer nach Plan wär ja auch fad.

    Papa hat gemeint: ein Gutes hats! Ich bin jetzt schon zuhause und nicht erst gegen 3 Uhr.

    Er soll nun auch idealerweise das Haus nicht verlassen, nicht Busseln, nicht aufs Oktoberfest gehen und keine Hände schütteln, denn er ist sehr infektanfällig. Habe direkt ein schlechtes Gewissen, dass ich ihn heute morgen noch so arg umarmt habe um ihm einfach ein bisschen was Gutes zu tun. Aber da wussten wir ja das noch nicht.

    Also hoffen wir nun, dass die Schmerzen daher kommen, sich in Grenzen halten, die Medis wirken und am Montag wieder voll durchgestartet werden kann.

    Und ich erinnere mich heute mal wieder selbst daran: nicht googeln. Googeln treibt einen in den Wahnsinn. Und hilft so gar nicht weiter.
    Hallo
    Wir kennen das ja mit der Ansteckungs Gefahr.
    Wir haben überall Spray zum desinfizieren dabei.
    Vor allem die Hände sind wichtig.
    Dann wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

    Das hat bei uns viel geholfen.
    Alles Gute weiterhin.
    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Hallo @Nachtgestalt,

    dann heb ich mal die Daumen, dass die Rückenschmerzen von den niedrigen Leukozyten kommen und dass die Schmerzen bald besser werden (und natürlich auch die Blutwerte).
    Chemo ist halt doch nicht ohne ....
    Und mit dem Googeln, da geb ich Dir recht .... egal was Du für Symtome eingibst - am Ende kommt immer Krebs raus und Du bist so gut wie tot ..... ABER alles Blödsinn!

    Zur Immunschwäche: ich nehme seit meiner Erkrankung tägl. 2 EL LaVita (einen Vitaminsaft .... bitte streichen, wenn ich das hier nicht schreiben darf) und ich war seither nicht mehr krank (keine Erkältung oder ähnliches) und mein Immunsystem ist top.

    Einfach sehr sehr häufig die Hände waschen, gesund essen und Menschenansammlungen (gleich welcher Art) meiden - keine "kranken" Menschen einladen (nicht mal jemanden mit Husten oder Schnupfen) dann bekommt Ihr das schon wieder in den Griff.

    Ich drück Euch die Daumen <3

    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Angi


    Glaube an Wunder, Liebe und Glück!
    Schau nach vorn und nicht zurück!
    Tu was du willst, und steh dazu, denn Dein Leben lebst nur Du!

    <3 <3 <3
    Ich war letzte Woche etwas angeschlagen. Gut möglich, dass Papa was abbekommen hat und das dann nach der chemo letzte Woche nicht sp toll für die Leukos war. Seufz. Da war ich unvorsichtig.

    Ich hoffe es auch. Aktuell helfen die Tabletten wohl leider nicht wirklich. War vorher kurz bei ihm und hab ihm seine Spritzen vorbeigebracht. Da war er wach, aber ja. Er meinte, er legt sich wieder hin. Am besten is es, wenn er schläft, sagt er.

    Und ihm schmerzt quasi alles im Rumpf. Wirbelsäule, rundherum, Rippenbögen, Brustbein.

    Wie ich schon sagt: mir macht es am meisten zu schaffen, einfach nur so machtlos zuguggen zu können. Hmpf.