Bisphosphonate (bei ossären Metastasen, Osteoporose, vorbeugend)

    Bisphosphonate (bei ossären Metastasen, Osteoporose, vorbeugend)

    Hier können künftig Posts und Infos zu Bisphosphonaten geteilt werden.
    Eventuell können auch ältere, über verschiedene threads verstreute Posts hier eingefügt werden; dann aber bitte mit einer richtigen Zitat-Kopie.
    Ich fang gleich mal mit mir selbst an:

    Cecil schrieb:

    DEXA ist das gängige Verfahren zur Knochendichte-Messung. Aber das brauchst Du vermutlich nicht, wenn Du eh noch Zometa kriegst. Hatte ich auch zweimal als Jahresinfusion; ich meine 4 mg, kann das sein?

    Cecil schrieb:

    ... ich hatte Zometa zweimal als Jahresgabe (4mg) und hatte überhaupt keine Probleme. Allerdings weiß ich, dass die Reaktionen unterschiedlich sind.
    Bei BK-Patientinnen wird meinem Eindruck nach etwa im gleichem Verhältnis Bondronat gegeben.

    Mein Orthopäde will mich evtl. umstellen, weil ich es nicht wegen Knochenmetas, sondern Osteoporose bekomme. Das möchte ich jedoch nicht, weil ich Zometa gut vertrage. Ich meine, ich habe auch ein bisschen NaCL drum herum bekommen.

    Cecil schrieb:

    c.onny schrieb:

    ...
    Was unter Bisphosphonaten nicht mehr wirklich gemacht werden sollte, sind neue Implantate. Man sollte den Knochen weitgehend unangetastet lassen. Alle operativen Methoden müssen trauma-arm durchgeführt werden.


    Hallo, @c.onny
    darf ich hier bitte nochmal nachfragen, was genau unter "unter Bisphosphonaten" zu verstehen ist? Dass diese schon einmal gegeben wurden, zum Zeitpunkt des Setzens der Implantate jedoch nicht mehr oder vorübergehend nicht? Oder ist "direkt während der Behandlung mit Bisphosphonaten" gemeint?

    Cecil schrieb:

    Ich bekomme B. nicht wegen BK, sondern wegen einer (u.a. auch therapiebedingten) Osteoporose.
    Das heißt, ich bekomme zum Beispiel jetzt noch 2 Jahre lang je 1 Jahresdosis als Infusion, dann wird erst einmal pausiert, dann wieder gemessen usw.

    Heißt das, wenn ich das richtig verstehe, dann kann ich mir Implantate lieber abschminken und stattdessen auf andere Arten von Behandlungen abstellen?

    Artikel betr. Vorbeugung medikamentenassoziierter Kiefernekrosen:

    Cecil schrieb:

    ...
    Ich park das mal hier: aerzteblatt.de/pdf/114/5/m63.pdf ...

    Jule66 meinte ich soll das auch hier posten, meine Anfrage bei Fr. Prof. Kasimir-Bauer in Essen, ich erhielt folgende Antwort zur adjuvanten Gabe von Bisphosphonaten bei postmenopausalen Frauen unabhängig vom Hormonrezeporstatus:

    Frau Prof. Kasimir-Bauer bat mich, Ihnen als „Kliniker“ zu antworten. Im Hinblick auf die zusätzliche Bisphosphonat-Gabe bei Frauen mit postmenopausalen Frauen mit einem Mamma-Ca ist die Datenlage und Leitlinienempfehlung sehr deutlich! Unabhängig vom Rezeptorstatus empfehlen wir ALLEN postmenopausalen Frauen die Gabe eines Bisphosphonats. In welcher Form die Applikation stattfindet ist letztlich eine „Geschmacksfrage“. Sie können sowohl halbjährlich Zometa i.v. oder aber auch täglich ein orales Bisphosphonat einnehmen. Leider handelt es sich um einen off-label use, was dennoch nichts an der Leitlinienempfehlung und klaren wissenschaftlichen Datenlage ändert! Die Kollegen an den Universitätskliniken der Stadt München sollten Ihnen m.E. nach weiterhelfen können. Eine private Krankenversicherung ist bei der Kostenübernahme meiner Erfahrung nach auch sehr viel großzügiger.

    LG Chippendale
    wie ich auf der Homepage eines Osteologen gelesen habe, gibt es folgende unterschiedliche Methoden zur Knochendichtemessung, ich versuch es mal in eigenen Worten zu beschreiben:

    1. Ultraschall

    2. DXA-Messung

    3. periphere Computertomographie der Lendenwirbelsäule und/oder Unterarm und/oder Unterschenkel

    Demnach würde die 3. Methode die besten und genauesten Ergebnisse bringen, hier kann man wohl auch die Knochenfeinstruktur bildlich darstellen.

    Hatte Jemand von Euch schon eine derartige Knochendichtemessung?
    Hallo,

    ich habe die kurze Diskussion im after Chemo Thread gelesen.
    Es ging um die Bisphosphonate. Ich mache immer noch einen Eiertanz drumrum. Bei mir liegt die Chemo 6 Jahre zurück. Durch die Entfernung der Eierstöcke bin ich postmeno. Der Tumor war 100% hormonabhängig. Es gibt so viele Bisphosphonate. Nach welchen Kriterien wird das passende ausgewählt?
    Danke schonmal für eure Antworten und Grüße Martina