Vater wurde in 09/2017 BSDK diagnostiziert

    Vater wurde in 09/2017 BSDK diagnostiziert

    Hallo euch allen, Es ist schwer aktuelle Beiträge zu finden und endlich bin ich auf ein aktuelles Forum gestoßen , eure Schicksalschläge berühren mich sehr und bewundere einige hier sehr. Wie schafft ihr das alles nur . Ich bin sehr verzeifelt.Wie ist es euren lieben weiter ergangen bis jetzt?BEI meinem Vater wurde im September bsdk diagnostiziert. Mein Papa nahm seit April 17 kg ab, er war im Mai beim Arzt u Diabetes , der Arzt sagte er muss jetzt abnehmen u essen umstellen . Daraufhin nahm er rasant ab.Ultraschall blut immer alles gut . Im September hatte er eine starke Erkältung u da zwang meine Mutter ihn zum Arzt hier im Ort zu gehen u sich endlich mal krankschreiben zu lassen. Dort sprach ihn die Hausärztin auf den Gewichtsverlust an.... Damit fing alles an .Darmspiegelung Magenspiegelung und dabei fiel eine Magenausgangsstenose unklarer genesen auf. Dort wurde er zum Ösophagus brei schlucken überwiesen , Wartezeit 2 wochen zum Termin und so geht es seit 18.8. Dann mrt dann Termin Klinik op dann für 2.10 geplant. Ct u mrt keine Metastasen , 3 Ärzte sagten es sei gut operabel und wir hatten so Hoffnung. Tag der OP ,wir fuhren hin um zu hören wie es lief .Da kam uns der oberArzt entgegen u sagte das die op leider nicht in diesem Ausmaß erfolgt ist ,da sie Herde in der Leber fanden die auf dem ct nicht sichtbar waren.

    Es brach erneut die ganze Welt zusammen .Sie haben lediglich einen Herd entfernt um in die Pathologie zu senden und eine neue Verbindung zwischen Magen und Dünndarm gemacht das er wieder essen kann wegen der magenausgangsstenose. Wenn das Ergebnis da ist wird dann in der tumorkonferenz besprochen wie der weitere Ablauf ist aber es wird wohl auf chemo hinauslaufen und wenn der Tumor sich verkleinert hat u die metastasen i der Leber kleiner dann op. Das schlimme ist, das wegen der OP wunde ,erst in 4 Bis 5 wochen die Chemotherapie begonnen werden kann.Ich dreh durch . Die lange Zeit bis endlich was passiert . Hab so angst das der Tumor in diesen 4 wochen noch mehr anrichtet. Aber uns sind die Hände gebunden .weiß nicht mehr weiter. Es ist schon soviel zeit ins Land gegangen .das macht mir panik, kann nicht mehr schlafen u ich habe so angst meinen Papa zu verlieren . Habe ein Baby von 11 Monaten und vor lauter sorgen u angst kann ich mich nicht richtig um sie kümnern. Kann man in dieser Zeit irgendwas machen .Habt ihr Erfahrung oder Tips .Diese methadontherapie hab ich auch dran gedacht aber habe die Ärzte noch nicht angesprochen. Dann gibt es eine Klinik in Bad Berg zapern, viele berichten gutes . Immunaufbau hyperThermie Behandlung zusätzlich zu chemo. Welche Tumorart haben eure lieben und welche chemo bekommen sie .?
    Hallo @Elaine16 ,

    herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Grund Deiner Registrierung hier kein schöner ist. Wir haben - wie Du schon bemerkt hast - viele User im BSDK-Bereich, die aktuell informieren können und sicherlich einen Großteil Deiner Fragen beantworten können. Ich habe Dir deshalb einen eigenen Strang eingerichtet. Wir wünschen Dir einen hilfreichen Austausch hier im Forum.

    Auf ein gutes Miteinander.

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Hallo Elaine
    Herzlich willkommen auch hier PM habe ich dir ja schon geantwortet.
    Also was könnt ihr machen/was kannst du machen.
    Zweitmeinung organisieren! Wichtig wenn es geht. Ich weiß nicht wo ihr wohnt aber es gibt sicher noch andere Ärzte die sich mit BSDK dort auskennen.
    Suche mal hier ADP Regionalgruppen.
    Da gibt es auch Ansprechpartner die dir vielleicht auch in deiner nähe helfen können.

    Dann Ist wichtig, das der körperliche Verfall durch abnehmen gestoppt wird eventuell mit mit Zusatznahrung, der Onkologe mit einer speziellen Ernährungsberatung kann da helfen.
    Dann wenn eine Chemotherapie erfolgen soll, der Port kann schon frühzeitig, wenn empfohlen, einsetzt werden und dann ist beim Chemobeginn alles schon in trockenen Tüchern und verzögert das nicht auch noch.

    Das würde ich jedenfalls machen mit den heutigen Erfahrungen die ich gemacht habe.

    Thema Methadon....
    Es ist nur bewiesen das es bei einem ganz bestimmten Hirntumor des Tumor anfälliger macht für die Chemotherapie mehr nicht !!!!!!!!!!!!!!!
    Das gibt es auch für BSDK , klinikum.uni-heidelberg.de/fuer-Patienten.111688.0.html das haben wir gemacht und machen es immer noch.

    Dasein für deinen Vater, aber nicht durchdrehen, sonst wirst du handlungsunfähig und kannst dich nicht mehr um dein Kind kümmern.

    Ich hoffe ich konnte Helfen und Mut machen.
    Alles Liebe zu euch.
    Einen gesegneten Tag.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Hallo @Elaine16

    Auch von mir ein herzliches willkommen auch wenn der Grund deiner Registrierung nicht erfreulich ist.

    In deinen Zeilen merkt man wie aufgeregt du bist und wie groß deine Angst ist.

    Meine Mama bekam die Diagnose BSDK im Februar 2014. Sie wurde Ende Januar 2014 operiert und wie bei deinem Vater wurden ihr nur zwei Metastasen aus der Leber entfernt. Sie hatte einen Schnitt quer über den Bauch der mit 33 klammern fixiert war. Ihre erste Chemotherapie bekam sie erst 6 Wochen nach der Op.


    Es sind viele Fragen offen, vielleicht hast du die Kraft sie zu beantworten.

    Wie alt ist dein Papa? Wo sitzt der Tumor und wie groß ist dieser?

    Nimmt er weiter ab?

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Elaine,

    eben hatte ich einen ellenlangen TExt über Handy getippt, dann war er weg.....daher jetzt nochmal über den PC :(

    Herzlich willkommen hier, ich war damals vor ein paar Monaten auch froh, dieses Forum gefunden zu haben!

    ICh fühle mich bei Deinen Worten ein Jahr zurückversetzt, als unsere Familie die Diagnose meiner Mama traf. Ich habe auch 2 Kinder im Alter von 3 und 7 und auch ich war einige Wochen unfähig mich wirklich richtig zu kümmern. ICh hab immer sofort die Nerven verloren oder bin in Tränen ausgebrochen.

    Geholfen hat mir persönlich letztlich mir jemanden zu suchen, bei dem ich mich richtig auskotzen konnte; heulen, toben oder einfach nur schweigend dasitzen. Denn bei den Kindern oder meiner Mama wollte ich natürlich stark sein, auch jetzt noch. Aber irgendwo muss man alles los werden, das ist wichtig.

    Zu Deinen Fragen: der Tumor meiner Mutter liegt im Pankreaskopf, also leider sehr ungünstig. Da er sehr unbegrenzt ist, sagen Onkologe und Radiologe, dass er inoperabel sei. Metastasen gibt es noch keine, aber leider hat sie zu allem Überfluss auch noch Brustkrebs.
    Als Chemo wurde zunächst Gemcitabine und Abraxane genommen, da man damit zusammen mit Herceptin auch den Brustkrebs behandeln wollte. Erst war die Chemo erfolgreich, dann plötzlich war der BSDK resistent dagegen. Daher der Wechsel auf Folfirinox, das sich aber mit dem Herceptin das sie wegen ihrer bestimmten Form des Brustkrebs benötigt, nicht verträgt. Aber das Folfirinox hat beim BSDK angeschlagen, das ist erst mal das wichtigste.

    Der Onkologe meiner Mutter hat auch eine Immuntherapie im Auge für sie, allerdings ist diese in Deutschland wohl noch nicht für BSDK zugelassen, daher muss man ggf. gucken, wie man das mit der Krankenkasse hinkriegt.

    Tja, ansonsten kann ich Dir nur raten: versuche ein wenig Normalität in den Alltag deines Vaters zu bringen. Der Krebs darf nicht 24 Stunden das bestimmende Thema sein. Versuche ihn so normal wie möglich zu behandeln, erzähl im Anekdoten aus dem Alltag usw. Das ist etwas, was meiner Mutter sehr wichtig ist. Sie will so viel von ihrem normalen Leben wie möglich beibehalten und sie mag nicht behandelt werden, als würde es sie morgen schon nicht mehr geben. Dahe beziehe ich sie auch in mein LEben ein, erzähl von meinen Sorgen - auch wenn die vergleichsweise nichtig sind -, sie kümmert sich wenn es geht um die Kinder usw.
    Natürlich ist dein Papa im Moment für sowas sicher nicht fit genug, aber beginne mit kleinen Dingen.

    Ich wünsche Euch alles Gute und drück Deinem Vater ganz fest die Daumen!

    Liebe Grüße!
    Ninjetta
    vielen Dank für eure Rückmeldungen , das tut wirklich gut .
    Habe auch einige Geschichten von euch verfolgt .
    Es gibt wirklich einige die so einen miesen Schicksalsschlag mit mir teilen. Hätte das nicht gedacht
    Man denkt immer wieso nur wir , den anderen ( im Umkreis) geht es so gut und alles heile Welt . Man entwickelt auch wir dabei . Das will ich eigentlich nicht aber es kommt einfach .
    @rüdiger , deine Frau grenzt wirklich an ein Wunder und es gibt einem Hoffnung das man selbst dann auch vielleicht so ein Therapieerfolg haben kann

    Ich habe Abe bereits mit Heidelberg Kontakt aufgenommen u alle Befunde hin gesendet , Anruf kam heute, sie schlagen die selbe Therapie vor wie KL . Folfirinox dann ggf Gemc u abraxane , KL sagte das sie immer noch die Heilung anstreben. Was mich sehr wundert bei diesem Befund
    Diagnose : Magenausgangstenose bei hepatisch metastasierten pankreascorpuskarzinom mit Infiltration des pylorus und der Vena lin. Und pfordarder .
    Angelich wollen sie wenn die Chemo anschlägt u die metastasen in der Leber verschwinden u der Tumor kleiner wird dann die wipple op durchführen.
    Ist das falsche Hoffnung gemacht ? Mir kommt es so vor
    ich habe für Papa schon Fresubin Trinknahrung organisiert die er über den Tag mal dazwischen trinkt . Essen tut er auch nur er nimmt einfach nicht zu.
    Den Port bekommt er am Freitag . Meinst du perenterale Ernährung zusätzlich Rüdiger ?
    Also essen tut er und dazu diese trinknahrung . Aber das Gewicht stagniert . 70 kg bei 1,78 Größe , vorher wog er 88 kg .
    Der onkologe sagte er soll jetzt schauen das er zunimmt vor der Chemo . Aber er ist ja aber nix geht drauf . Holt sich der Tumor alles ?

    Die Angst das in der Wartezeit bis zur Chemo noch so viel passieren kann ist so gross.

    @ mausi : leider konnten sie dann bei Papa die wipple op nicht machen , da sie erst in der op die Metas sagen u der Tumor ungünstig liegt . Er ist schon vom Körper oder Kopf in den Körper gewachsen oder umgekehrt. Dann in den Magenausgang infiltriert u ein paar Gefäße . Glaube 4x2,5x2,5 cm. Mein Papa ist 62 Jahre alt

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    @ ninjetta : unfassbar , wie ist das möglich? Brust und bsdk
    Wie geht es deiner Mutter zur Zeit ?
    Wie alt ist sie ?
    Ich bete auch das Folfirinox anschlägt . Habe gelesen das die Chemo sehr aggressiv sei.
    Sie kann nicht bei jedem eingesetzt werden nur mit gutem Allgemeinzustand . Den hat Papa zum Glück noch .
    Hallo Elaine,

    hier stehen schon viele gute Ratschläge. Insbesondere das Sulphoraphan (Link bei Rüdiger) ist leicht zu nehmen und könnte tatsächlich sehr nützlich sein. FOLFIRINOX ist eine harte Chemo, aber es gibt diverse Möglichkeiten zur Reduktion, dann ist sie für einige Patienten ganz gut verträglich. Und hat eine echte Option, dass sie wirkt: Bei meinem Papa ist der Primärtumor von mehr als 5x4 cm auf 2x2 cm geschrumpft. Unddie größe Lebermetastase von über 8 cm auf 2x1 cm. Liebe Grüße, Kathi
    Hallo Elaine!

    Tja, die Ärzte meinen, meine Mutter hätte einfach nur ganz großes Pech mit ihrer doppelten Diagnose.
    Ohne den Brustkrebs wäre der BSDK auch noch nicht entdeckt worden, absoluter Zufallstreffer.
    Es gibt eine Genmutation -BRCA2 - die wohl Brust-und BSDK begünstigt. Aber der Onkologe meint er glaubt es nicht und mein Frauenarzt war der selben Ansicht.

    Mama hat die Diagnose mit 63 bekommen, jetzt ist sie 64.
    Psychisch steckt sie es bewundernswert gut weg, manchmal denk ich, dass ich schlechter damit klar komme.

    Ich hatte auch Angst vor den Nebenwirkungen von Folfirinox, aber es ging! Denke jeder verträgt es anders, wartet mal ab.

    Ich finde s gut, dass man deinen Papa nicht abschreibt und immer noch sagt, es wird die Heilung angestrebt!

    Elaine16 schrieb:

    leider konnten sie dann bei Papa die wipple op nicht machen , da sie erst in der op die Metas sagen


    Genau das war leider auch bei uns so.

    Die Angst das dein Papa immer mehr abnimmt ist groß und verständlich. Gerade BSDK Erkrankte leiden sehr darunter. Die Ursache dafür ist, durch den Krebs ist die Funktion der BSD stark gestört.

    Die Fettverdauung funktioniert nicht mehr einwandfrei. Durch die Erkrankung produziert die BSD nicht mehr genügend Verdauungsenzyme, das hat zur Folge das die Nährstoffe unzureichend oder oft gar nicht mehr gespalten werden.

    Und das ist die Ursache warum der Gewichtsverlust so enorm ist.

    Gegensteuern kann man durch wie schon erwähnt künstliche Ernährung über den Port, Kalorienshakes und so wie ich das bei uns gemacht habe, Maltocal (bekommt man in der Apotheke) ins Essen oder Getränk rühren.

    Wobei ich sagen muss 70kg bei 1,78m ist ja Idealgewicht, da würde ich mir noch nicht allzu große Sorgen machen, wenn er diese hält so wie du ja schreibst.

    Elaine16 schrieb:

    Angelich wollen sie wenn die Chemo anschlägt u die metastasen in der Leber verschwinden u der Tumor kleiner wird dann die wipple op durchführen.
    Ist das falsche Hoffnung gemacht ? Mir kommt es so vor


    Die Ärzte machen ganz und gar keine falschen Hoffnungen. Wenn die Metas in der Leber auf die Chemotherapie anschlagen und der Tumor sich unter der Chemo verkleinert, steht einer op wohl nichts im Wege, außer er ist schon zu arg ins umliegende Gewebe gewachsen.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    hallo @Elaine16,
    das mit dem Zunehmen wäre durchaus wünschenswert. Vielleicht hast Du es auch in meinem Thread gelesen, dass meine Mama nicht zunehmen konnte und künstlich ernährt wurde. Unser Hausarzt meinte nach ihrer Entlassung, dass man damit den Krebs schön mit gefüttert hätte. Nun, ich denke, es war in ihrem Fall wirklich wichtig, dass sie überhaupt Nahrung aufnehmen konnte.
    Mir hat diese These keine Ruhe gelassen und ich habe mich ein bisschen über die Ernährung bei BSDK informiert. Es ist allgemein schwierig, aber wenn Dein Papa noch gut essen kann, dann sollte er hochkalorische Nahrung zu sich nehmen, möglichst fetthaltig, sofern er das verträgt und noch verdauen kann (und natürlich die "guten" mehrfach ungesättigten Fettsäuren ;) ) und wenig Industriezucker. In Fresubin ist sehr viel Zucker enthalten, deshalb würde ich wenn möglich nicht ganz so viel davon nehmen. Aber wie gesagt, das was "drin" bleibt ist erst mal gut, und die Meinungen dazu gehen sehr weit auseinander.
    Liebe Grüße
    Bella

    Bella69 schrieb:

    In Fresubin ist sehr viel Zucker enthalten


    Liebe Bella in 100ml fresubin stecken 5,3g Zucker. Da gibt es Lebensmittel die wesentlich mehr Zucker beinhalten.

    Mit Fresubin haben wir leider keine guten Erfahrungen gemacht. Meine Mutter bekam davon Durchfall.
    Man muß wirklich probieren was der Betroffene verträgt und was dann auch hilft.

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    @ Kathi
    ich tu mir ein wenig schwer in der Dosierung bzw wie man das sulforaphan einnimmt ? Kocht ihr jeden Tag frisches Gemüse ? Und wie viel davon sollte man essen ?
    Hast du Tips bzw. Erfahrung was man dazu nehmen kann das man die Chemo besser verträgt .?
    das hört Sehr gut an bei deinem Papa. Das freut mich und gibt mir Hoffnung .
    Danke
    @Ninjetta: die Ärzte im KH sagen auch das es wohl einen Zusammenhang geben kann , die Mutter meines Vaters hatte Brustkrebs und sein Vater Starb vor 8 Jahren an bsdk . Somit sei das Risiko gegeben selbst Krebs zu bekommen u vor allem bsdk. Die Ärztin im KH legte sogar mir and Herz mich regelmäßig untersuchen zu lassen.
    Es scheint zwischen Brustkrebs u bsdk ein Zusammenhang zugeben !?
    mein Papa lässt sich nach ausen irgendwie auch nichts anmerken , natürlich weis ich das es innerlich ganz anders aussieht. Viele fallen wohl auch durch den bsdk in eine Depression . Natürlich zeig ich auch vor ihm nicht meine Angst und Sorge . Das ist sehr schwer, wir müssen stark sein für unsere Kinder nur ist es verdammt schwer. Mein Baby sah mich in den letzten Wochen Tag täglich weinen. Mittlerweile hab ich mich einwenig gefasst, man kann auch irgendwann nicht mehr weinen. .
    Wie geht es deiner Mutter zur Zeit ?
    Lg
    @ mausi :
    bei deiner Mutter hat man nach der Chemo auch operiert, habe ich das richtig verstanden ?
    Bekam sie auch folfirinox ? Gut vertragen ?
    Leider hab ich aus deinem Verlauf schon gelesen , das deine Mutter den Kampf verloren hat wie lange hat sie nach der Diagnose gekämpft ? Hätte sie noch gute Lebensqualität ? Wie alt war sie ?

    Du du hast recht , mit den verdauungsenzymen habe ich auch schon gelesen. Es gibt erkrankte , die nehmen wohl zu jeder Mahlzeit diese enzymtabletten !? Habt ihr davon gehört ?
    Mich fragte heute deshalb den Arzt und ich bekam so eine genervte Antwort von ihm, ich soll endlich die Hektik raus nehmen und meinen Vater zu Hause erholen lassen, er wird schon zu nehmen. Da kam ich mir richtig mies vor.
    @Er hat fresubin für Diabetiker , 300 kcal eine Flasche . Alles essen kann er nicht , vor allem auch nicht zu viel auf einmal. Dann hat er immer ein Riesen Völl.
    Die Ärzte im KH sagen das er wegen der magenausgangstenose so abgenommen hat. Jetzt ist das operiert und er nimmt aber nicht mehr zu.
    Ja für mich ist das wenig 70 kg, er war immer ein großer kräftiger Mann u ihn jetzt so zu sehen. Schrecklich . . Die Knochen stehen extrem raus.
    Deshalb Dacht ich an die Enzyme .
    @ Bella , ich stell mir auch vor das der Tumor sich grade die Kalorien nimmt um zu wachsen u Deshslb mein Papa nicht zu nimmt .
    Man weis es nicht .
    Komisch , er hat so einen großen Tumor u lebermetastasen u er merkt nichts . Keine Schmerzen ( was natürlich gut ist) , wie gesagt essen tut er natürlich nicht wie früher, kleine Portionen u danach muss er immer viel aufstoßen , das war das einzige Symptom u der Gewichtsverlust.
    die Ärzte sagten nach der op das er das schon sehr lange haben muss. Hoffe der Krebs ist eher langsam wachsend u nicht so aggressiv . Ihr sagt ja auch das der Tumor u der Mensch der ihn hat immer unterschiedlich ist u auch unterschiedliche Prognose hat. Aber man liest halt immer ab Diagnose noch 6 Monate
    Was auch komisch bzw auch gut ist, mein Papa hat top Blutwerte , bis auf Glucose immer bei 140 bis 170 , alle anderen werte top, hätte nie gedacht das man Krebs nicht am Blut sieht. Verstehe das nicht .
    Lg und einen schönen Tag euch allen
    Liebe Elaine

    Elaine16 schrieb:

    bei deiner Mutter hat man nach der Chemo auch operiert, habe ich das richtig verstanden ?


    Das hast du falsch verstanden. Meine Mama wurde wie dein Papa operiert und sollte danach Chemotherapie bekommen. Das zog sich auch über Wochen hin.

    Elaine16 schrieb:

    Bekam sie auch folfirinox ? Gut vertragen ?


    Nein sie bekam gemcitabin + Tarceva. Vertragen hat sie sie im großen und ganzen gut.


    Elaine16 schrieb:

    das deine Mutter den Kampf verloren hat wie lange hat sie nach der Diagnose gekämpft ?


    Die Diagnose BSDK bekam sie am 05.02.14 und starb am 22.6.14 ganz friedlich.

    Elaine16 schrieb:

    Hätte sie noch gute Lebensqualität ?


    Die Lebensqualität war nicht mehr so wie sie sich das vorgestellt hat. Viel zu schwach um irgendwas machen zu können. Der hohe Gewichtsverlust tat sein übriges, sie wog vor der Erkrankung bei 1,67m 87kg und in den schlimmsten Zeiten brachte sie keine 50kg mehr auf die Waage.

    Elaine16 schrieb:

    Wie alt war sie ?


    Meine Mama war 64.


    Liebe Elaine du hast mir viele Fragen gestellt die ich dir ehrlich beantwortet habe, aber der Verlauf ist bei jedem anders.

    Schau RudiHH dessen Frau zur selben Zeit wie meine Mama die Diagnose bekam und ihr geht's gut.

    Verliere die Hoffnung nicht und sei für dein Papa da.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo Elaine,

    Ja, es scheint eine Genmutation zu geben, die beide Krebsarten begünstigen kann. Aber meine Mutter ist die erst in der Familie, die Krebs hat...wobei einer ja bekanntlich immer der erste sein muss. Sie raucht auch zeitlebens, was ja ebenfalls ein Risikofaktor ist.

    Zu der Frage wie es ihr geht: tatsächlich gut momentan! Eigentlich lebt sie gerade ohne große Beeinträchtigungen!
    Sie hatte ja auch keine Schmerzen und auch keinen Gewichtsverlust, absolute Zufallsdiagnose, da man nach Metastasen des Brustkrebs gesucht hatte.
    Meine Mama ist allerdings schon immer ein Leichtgewicht gewesen....bei 1,68 m (wobei ich glaube inzwischen ist sie schon etwas kleiner ;) ) wog sie immer nur höchstens 57 kg, sie hat immer sehr auf ihr Gewicht geachtet. Tiefststand aufgrund der Chemo waren 51 kg, jetzt ist sie bei 54,5.

    Zum Thema Sulforaphan: nimmt sie sei Dezember, das gibt es in Kapselform kostengünstig über das Internet. Guck einfach mal nach!

    Und zu Folfirinox: sie hat es Montag immer ambulant bekommen, dann Dienstag und Mittwoch über die Pumpe. An dem Wochenende drauf war sie dann schlapp, müde usw, aber dann ging es wieder. Dann ist ja auch eine Woche frei und die konnte sie normal verbringen.

    Liebe Grüße!
    Ninjetta
    Liebe Elaine,
    wie Ninjetta schon sagte - kein Gemüse kochen (mein Papa hasst Brokkoli), sondern die Kapseln im Internet besorgen. Die Studie in Heidelberg läuft m. E. mit 90 mg pro Patient und Tag. Und zum FOLFIRINOX: mein Papa hat 12 x alle zwei Wochen Chemo bekommen; zweimal stationär, dann hatte er wegen Neutropenie (Leukos bei 100) eine Lungenentzündung und musste einmal aussetzen, dann gab es die Chemo reduziert (80% Irinotecan und 80% Oxaliplatin) noch einmal stationär und dann 3 x ambulant. Dann wurde der 5-FU Bolus weggelassen und so noch 6 x amulant FOLFIRINOX gegeben. Dann gab es eine Pause und nun bekommt er alle 4 Wochen Chemo, wobei er nun das Oxaliplatin nicht mehr veträgt. Daher wird nun wohl bei Nr. 15 auf Onyvide gewechselt.

    Gegen das Völlegefühl hat ihm schon oft ganz simpel Lefax geholfen. Er nimmt zur Chemo Vitamin E, Selen und eine Enzymkombination. Habe ich im Prinzip aus dieser Broschüre hier abgeleitet: krebsgesellschaft-nrw.de/c_the…apie/KomplementreMethoden

    Gruß, Kathi
    Liebe Elaine,
    Du hattest mich gefragt, wie das bei meiner Mama war. Nun, es hat eine ganze Weile gedauert ehe die Diagnose stand. Gestern habe zufällig den ersten Befund gefunden- BSDK Grad 2 am 20. Oktober. Erstaunlich, dass es bei ihr so schnell ging.

    Wie auch immer, sie hatte eine Magenausgansstenose, auch am Gallengang einen Stent gesetzt bekommen, weil der Gallengang durch den Tumor zusammengedrückt wurde. Sie hat immer weiter abgenommen, weil sie das Essen nicht bei sich behalten konnte. Das wenige, w as sie essen konnte haben wir versucht, aufzuwerten, z.B. mit Maltodextin (so ähnlich, kann mich nicht genau erinnern)
    Jedenfalls hatte sie keine Schmerzen, erst ganz am Ende, das fanden wir tröstlich.
    Ich kann verstehen, dass Du Dir große Sorgen machst, aber Versuche dich nicht verrückt zu machen. Ich glaube dass der Gewichtsverlust noch nicht so schlimm ist, so dass die Chemo stattfinden kann. Natürlich spielen da auch andere Faktoren eine Rolle. Die Blutwerte zum Beispiel - die waren bei Mama katastrophal.
    Liebe Grüße
    Bella
    @ ninjetta :
    es gibt da einige von diesen Kapseln , sollte man da auf was achten ? Manche sehen nicht seriös aus
    Ist der Bsdk bei deiner Mutter ( da es ein zufallsbegund war ) im Anfangsstadium ?
    Habt ihr schon von dieser Vit B 17 Therapie gehört ?
    Habt ihr auch über Methadon zusätzlich nachgedacht ?
    Lg
    @ Kathi
    Erstmal Danke für den tollen Link .
    Die Dosierungen der Kapseln ist angegeben ?
    Das mit 90 mg habe ich auch auf der Seite von Heidelberg gelesen .
    Nimmt er die letzt erwähnten Medikamente immer nur in der Zeit wo er die Chemo bekommt oder konstant durch . ?
    Welche symptone hatte dein Papa ?

    ich Grüße auch ganz lieb
    Ja, bei meiner Mama war keine Chemo möglich. Sie starb an dem Tag, als die erste vorgesehen war. Zwei Tage zuvor hatten wir den Termin abgesagt, weil unser Hausarzt uns den Entlassungsbrief mal übersetzt hat. Wir waren der Meinung, sie hätte nur eine Metastase in de Lunge, aber die Dreckdinger waren auch in der Leber, Magen und was weiß ich noch wo. Sie hatte keine Chance.
    BSDK ist wirklich fies.
    Ich drück Dich mal
    Liebe Grüße Bella
    Liebe Elaine,
    es gibt kein Vitamin B17, das ist ein Fantasiename. Bitte lies Dir zum Beispiel diese Bericht dazu durch:
    ndr.de/ratgeber/verbraucher/Ve…ne,aprikosenkerne100.html

    Und zu Methadon hatte Rüdiger, glaube ich, schon alles Bekannte gesagt.

    Mein Papa hat eine ziemliche Aversion gegen zuviele Tabletten, daher nimmt er zu Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin E, Selen, Enzyme) nur einen Tag vor, während und einen Tag nach der Chemo.
    Nur das Sulphoraphan nimmt er jeden Tag.

    Mein Papa hat ein Pankreasschwanzkarzinom und daher nur einige Kilo Gewichtsverlust und leichte Rückenschmerzen. Er ist dann ins KKH, weil er er Magenschmerzen und Übelkeit bekam und da haben sie die großen Lebermetastasen gesehen.

    Gruß, Kathi
    Hallo Elaine!
    Also ich habe das Sulforaphan über Medpex geordert, die sind auch vom Preis her OK und waren schnell da.

    Wie schon die anderen gesagt haben: Methadon war für uns bislang auch kein Thema.

    Fürs Anfangsstadium war der Tumor schon zu groß leider, den hatte sie wohl schon eine Weile...

    Liebe Grüße...
    @ Kathi , ok vielen Dank , unglaublich , man liest so viel , auch Ärzte die Infusionen mit diesem sogenannten Vit B 17 machen , das ist auch noch sehr teuer . Gut das ich das jetzt gelesen habe. Dann kann ich das abhaken .

    ich habe heute sulforaphan bestellt , Danke auch an ninjetta . Habe auch viel über curcumin gehört .

    In dem link von Kathi hab ich auch einige gute Tips gefunden .

    Zu methadon denke ich allerdings immer noch, ein Versuch wäre es wert. Klar es ist nichts bewiesen, es wurden keine teuren Studien gemacht, es ist auch einfach zu günstig und macht die pharmawirtschaft kaputt. Was hat man bei dieser Diagnose zu verlieren. . Es ist schwierig

    Ich wünsche euch ein gute Nacht . Lg
    Hallo Elaine,
    auch von mir nochmal zum Methadon. Man hat natürlich was zu verlieren - es ist ein starkes Opiat mit Nebenwirkungen. Und das Argument mit dem "billig" und "die Pharmaindustrie hat was dagegen" ist so platt. Was sollte die Pharmaindustrie dagegen haben? Die Hypothese ist doch: Es wirkt nur zusammen mit Chemo. Das hieße doch, man könnte den Patienten (die dann länger leben wegen des Methadons) viel mehr Chemotherapie verkaufen...

    Fakt ist, dass jede Klinik Studien damit durchführen könnte (weil es ja so günstig ist). Es braucht nur Onkologen, die einen Antrag dafür stellen. Dafür brauchen die keine Pharmaindustrie, wenn die Ärzte denn von einem positiven Nutzen überzeugt sind und ein Geldgeber wie die Deutsche Krebshilfe haben. krebshilfe.de/fileadmin/Downlo…ahme_Methadon_07_2017.pdf

    Hier kann man sehr schön nachlesen, wie dazu der Ablauf war. LG, Kathi
    Hallo ihr lieben,

    wie geht es zur zeit bei euch ?
    papa bekommt morgen den Port gesetzt. Hoffe das klappt alles u es entzündet sich nicht .
    Haben eure Eltern auch einen Port ?
    Papa ist jetzt 7 Tage zu Hause und es ist dadurch einwenig Ruhe eingekehrt . Morgen dann der Eingriff , und schon gehen wieder die Rädchen und man macht sich sorgen wie wohl alles wird.
    Habe grosse Angst , vor allem ihn leiden sehen wäre schlimm .
    Ich habe so viel unterschiedliche chemozyklen gelesen . Wie ist das bei folfirinox, bekommt man das alle 2 Wochen oder gar man da eine Pumpe über paar Tage . .
    Waren eire Eltern auch bei den ersten Chemos stationär ?

    Ja kathi das stimmt, wenn es schlecht läuft hat man vielleicht vom Methadon auch NW die männliche noch zusätzlich gebrachen kann u das ist das letzte was ich papa zumuten will.
    Mit zu billig meinte ich , es ist bzw wäre ein großer Konkurrent für die anderen chemobegleitenden mittel, natürlich ersetzt es die Chemo nicht .
    I h hatte heute einen Termin bei einem schmerztherapeut , er erklärte uns auch das es in der krebsmedizin nicht bewiesen ist , in geringen Dosen hat es wohl wenig oder keine NW.
    Wir werden jetzt die Chemo abwarten und hoffen das er sie verträgt und sie vor allem auch anschlägt .

    Gute nacht ihr lieben
    Hallo Elaine!

    Anfangs hatte meine Mutter -was ich bis heute nicht verstehe - keinen Port. Nachdem ich hier nachgehört habe, hab ich sie gebeten es beim Onkologen anzusprechen und sie bekam dann einen. Zum Glück, sie musste kurze Zeit später ja die Chemo wechseln, da hätte sie ihn eh bekommen.
    Der Eingriff lief gut, aber sie hat dann eine Thrombose am Arm bekommen und spritzt jetzt seitdem. Aber das ist halb so wild für sie.
    Der Port an sich ist schon eine Erleichterung!

    Zum Chemozyklus bei Folfirinox: sie bekam es montags immer rund 6 Stunden ambulant in der Praxis des Onkologen, dann wurde eine Pumpe angeschlossen. Dienstag musste sie hin zum wechseln und am Mittwoch wurde sie dann beim Onkologen ab gemacht. Die nächste Woche war Pause.
    Aber stationär hat sie es nie bekommen. Finde es aber gut wenn man beim ersten mal den Patienten im Blick behalten will um zu sehen wie er darauf reagiert.

    Liebe Grüße!
    Ninjetta
    Hallo Elaine,
    ein Port ist schon eine gute Sache, mein Papa hat ihn vor der ersten Chemo bekommen und der Eingriff war nicht besonders schlimm. Ambulant morgens gemacht und Mittags zu Hause schon wieder eine Roulade gefuttert. Bei den Chemos ist der Port sehr bequem, sagt meine Papa. Er schläft gut damit, selbst wenn er grad die Nadel drin hat. Tausendmal besser als etwas in der Vene im Arm zu haben. Wir waren auch schon zweimal in Spanien damit und er geht dann auch Schwimmen. Chemozyklus ist so wie von Ninjetta beschrieben, 1. Tag ca. 6 h Infusionene, zuerst mit Anti-Übelkeitszeug, dann Oxaliplatin, dann Irinotecan (mein Papa bekommt vorher eine Atropin-Spritze, gegen die cholinergen Nebenwirkungen vom Irinotecan), dann Leucovorin, dann kommt die Pumpe dran und es geht nach Hause. Am 2. Tag wird die Pumpe kurz abgemacht und er bekommt ca. 1,5 h Mineralstoffe, dann wieder die Pumpe dran und nach hause und am 3. Tag wird die Pumpe abgemacht, der Port gespült und es ist geschafft. Die ersten Male stationär zu Beobachtung, das war auch ganz gut so.

    Was meinst Du mit "es ist bzw. wäre ein großer Konkurrent für die anderen chemobegleitenden mittel" - was für Mittel wären das denn? Um es gleich zu sagen, ich bin Chemikerin und erbeite in der Pharmaindustrie und mir fällt absolut nichts ein, für das Methadon eine Konkurrenz wäre...

    Gruß, Kathi
    Hallo ihr lieben ,

    danke für die Infos zum Port u zur Chemo . Heute morgen um acht hatte er Termin und um 13:00 Uhr kam er erst dran . Immer düse Notfälle dazwischen , das ist für einen krebspatienten auch nicht schön , diese Wartezeit ohne Schlaf u essen .
    Mal gespannt wann ich ihn abholen kann .

    Das ist ja wirklich lange . 6 Std läuft die Chemo und dann noch 2 Tage die Pumpe .
    aber wenn es hilft macht man alles .

    ist es wirklich möglich wenn es dem Patient gut geht auch mal in Urlaub zu fahren zwischendrin ?
    Denke der Zyklus geht ja einige Monate .
    Meine Mama wird Ende Januar 60 und wir wollten eigentlich weg fahren .
    Kathi du schreibst das dein Papa während der Chemo diese Enzyme etc. Nimmt , also dann nur die 3 Tage lang oder wie macht er das ? Wie heißen diese ? Hab in dem Link von dir 2 Präparate gefunden .. Danke nochmal

    zu methadon hab ich halt viel viel rechariert bzw gelesen und da war ja auch im Juni eine Sendung bei stern tv . Dort wurde das genau erklärt, z. Avastin sei ein Medikament was begleitet zur Chemo genommen werden soll und eben auch den Effekt hätte wie Methadon aber leider nur wenig Erfolge . Es kostet sehr viel Geld .
    daserste.de/information/wirtsc…erapie-forschung-100.html
    hier steht auch viel darüber.
    ich weis nicht ob das alles erfunden ist, das wäre wirklich hart . Denke schon das etwas dran sein muss.
    klar in den Medien steht viel.

    Lg u einen schönen Tag euch
    Hallo Elaine,
    da drücke ich mal weiter die Daumen, dass alles gut verläuft. Meine Mama hatte auch einen Port gesetzt bekommen, gleich mit dem Stent am Magenausgang. Sie hatte keine Probleme damit, als er drin war.
    Zu Methadon gibt es viel zu sagen - hier im KIZ gibt es auch dazu einen eigenen Thread (wenn ich jetzt wüsste, wie man den Link einfügt, würde ich das tun). Findet man aber.
    Ich würde mich erst mal nicht so viele Gedanken über Methadon machen, sondern erst mal abwarten, wie er alles verträgt. Danach kann man weitere Überlegungen anstellen. Es gibt Menschen, die vertragen die Chemo sehr gut, andere weniger. Und gute Onkologen wissen, wie sie helfen können. Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit der Zweitmeinung. Ich weiß, man möchte gern auf alles vorbereitet sein, aber ich habe die Erfahrung machen müssen dass erstens immer alles anders kommt und zweitens als man denkt.
    Ganz liebe Grüße
    Bella
    Hallo Bella und alle anderen,

    ja Danke , da hast du sowas von recht . Man hat Pläne für die Zukunft u dann kommt alles anders als man denkt
    Habe papa abgeholt , soweit alles gut , nur schmerzen hat er in der Schulter jetzt.
    Die Ärztin sagte es könne am Montag schon mit der Chemo angefangen werden. Aber dachte es muss 4 Wochen erst die op Wunde verheilen. Ich meine je früh. desto besser mit der Chemo.
    Ich denke auch vielleicht erstmal abwarten wie er sie verträgt und sehen was passiert
    Dann kann man das vielleicht nochmal in Erwägung ziehen mit dem Methadon.
    Ihr wisst ja selbst, man greift nach jedem Strohhalm .

    Ich grüsse euch

    Bella69 schrieb:

    Zu Methadon gibt es viel zu sagen - hier im KIZ gibt es auch dazu einen eigenen Thread (wenn ich jetzt wüsste, wie man den Link einfügt, würde ich das tun). Findet man aber.



    Methadon Schmerztherapie - Berichte über persönliche Erfahrungen
    und
    Diskussion zum Thema Methadon

    Liebe Elaine,

    lass den Strohhalm. Lies einfach mal die beiden Threads und insbesondere die darin verankerten Links zu Fachgesellschaften, die sehr aussagefähig sind. Und diese Fachleute kennen sich mit dem Thema aus, was man von manch Sendung nicht sagen kann. Abgesehen davon :) bitte ich im Namen aller Moderatoren das Thema Methadon nur im Bezug auf Schmerzmittel heranzuziehen, alles andere ist unbewiesen. Ja, kann sogar für den Patienten gefährlich werden.

    Und noch eins: Bitte unbedingt ALLE zusätzlich genommenen Wirkstoffe, Vitamine, Mineralstoffe etc pp mit dem Onkologen besprechen und ihn grundsätzlich über die Einnahme informieren, da es auch bei diesen Mittel nicht nur Wirkung, sondern auch Gegen- und Nebenwirkungen geben kann, die bis zur Aufhebung der Therapie oder zu nicht unerheblichen Zwischenfällen führen kann.

    viele Grüße
    JF
    Liebe Elaine,

    klar, will man alles richtig machen. Aber gerade bei einer Krebserkrankung muss man in alle Richtungen bei einer Sache recherchieren und zwar sehr genau. Darf nicht ein, zwei, drei Seiten lesen, sondern sehr intensiv. Denn überall liest man noch eine Ergänzung, da ein Hinweis auf weiterführende Informationen, dort ein für oder ein wider. Dann muss alles auf den Betroffenen abgestimmt sein und nicht auf den Wunsch des Angehörigen. Und genau das ist das größte Problem. Du darfst bei alldem nicht vergessen, dass der Betroffene manches mitmacht, weil er in die Augen seiner Angehörigen schaut, obwohl er selber schon längst etwas anderes ausprobiert oder ganz hätte sein lassen. Bitte nicht falsch verstehen, aber die Gefahr ist groß. Eben weil man alles richtig machen will, weil man den Betroffenen nicht verlieren will. Aber die Grenze zwischen gut gemeint und über das Ziel hinausschießen ist hauchdünn. Und beim Lesen Deiner Beiträge fällt mir halt auf, dass Du gerade in alle Richtungen agierst. Könnte auch für Dich zu viel werden, weil man dann irgendwann aufgrund der Datenmenge, die sich da bietet, alles durcheinander wirft. Sich verzettelt. Damit ist niemand geholfen und Dir schon garnicht, da Du in ein Kopfkino gerätst, das Dich runterzieht.

    Versteh mich bitte nicht falsch, ich bin absolut für Recherche, mache es ja nicht anders, aber ich konzentriere mich immer erst einmal auf eins und das rundum. Die nächsten Punkte kommen automatisch dazu. Beschäftige Dich mit den anstehenden Therapien. Hier kann man sich zum Beispiel erarbeiten wie man mit den Nebenwirkungen umgehen kann, sie keine Überhand gewinnen lässt. Und dazu hast Du hier ja schon einiges an Erfahrungen erhalten. Von sogenannten Wirkstoffen, die keine beweisbare Hilfe darstellt, würde ich von vornherein die Finger lassen.

    Wenn Du bestimmte Dinge auch mal hinterleuchten magst, so kannst Du auch gerne oben rechts die Suchfunktion nutzen. Wir alle hier haben schon versucht einen Grundstock an Informationen zusammen zu stellen. Da sie alle betrifft und bewegt, sind die Infos in Threads in den Bereichen der allgemeinen Forenteilen zu finden. So hast Du es vielleicht einfacher mal schnell an entsprechende Links zu kommen und musst sie Dir nicht mühsam zusammensuchen. Fragen wirst Du danach immer noch haben :) , die hier alle gerne versuchen zu beantworten. Und da jeder Krebs und jeder Patient anders ist, ist auch der Tumor Individualist. Leider.

    Was den Chemobeginn anbelangt: Je früher desto besser kann gefährlich werden. Die Ärzte haben schon im Blick wann man mit der Chemo nach der Operation loslegen kann. Es müssen Verheilungsphasen abgewartet werden, die aber bei jedem anders verlaufen. Aber wenn Du Dir da unsicher bist oder Veränderungen wahrnimmst, ist das Gespräch mit den Ärzten eh immer von Vorteil, da sie bestimmte Dinge ja nicht wahrnehmen können, da der Patient nicht 24 Stunden um sie ist, sondern auf die Angehörigen angewiesen sind. Ich habe zumindest sehr gute Erfahrungen mit dem im-Gespräch-mit-den-Ärzten bleiben gemacht.

    Also, liebe Elaine, mach weiter so und frage :)
    vele Grüße
    JF
    Hallo Elaine,
    wenn der Port gut verheilt, ist ein früher Chemo-Beginn ok (bei meinem Papa zwei Tage nach der Port-OP). Aber das muss wirklich der Arzt entscheiden, der dann da drauf schaut.

    Danke an J. F. für die umfassende Stellungnahme.

    Und Avastin ist kein Begleit-Ding zur Chemo: Es ist ein Krebsmedikament. Wiki: "Mit über 40.000 Patienten hat Bevacizumab das mit Abstand umfassendste Entwicklungsprogramm in der Onkologie. Insgesamt wurden mit dem Angiogenesehemmer mehr als 1000 Studien bei rund 50 verschiedenen Krebserkrankungen durchgeführt und weltweit über eine Million Patienten behandelt."

    Liebe Grüße, Kathi
    Hallo Elaine.
    Ich bin neu in diesen Forum aber seit 2 Jahren stille Leserin.
    Der Grund um mich hier anzumelden, war der, dass du mich so an mich selbst erinnerst, als dei meinem Papa alles begann.
    Mein Papa erhielt die Diagnose im März 2015. Erst hat es geheissen Adenokarzinom im Schwanz und 1 Metastase in der Leber. Er wurde zur Operation angemeldet. Dann im Kh wurde ihm dann mitgeteilt, wir können nicht operieren, da es nicht eine grosse Metastase sei, sondern auch mind. 17 kleine.Also Chemo mit Folfirinox. Mein Papa war bei der Diagnose bereits 76 Jahre alt. Die Ärzte waren skeptisch, ob er diese Chemo mit diesem Alter noch erträgt. In dieser Zeit konnte ich keinen klaren Gedanken fasse. War nur am Weinen. Ich habe auch 2 kleine Kinder und ich konnte mich auf nichts konzentrieren. Ständig war ich im Internet unterwegs, auf der Suche nach " guten Verläufen" und um Antworten zu finde. Die vielen schlimmen Berichte haben mich ständig runtergezogen.Ich sagte zu meinem Partner " ich schaff das nicht", ich kam mit mir und meiner ständigen Traurigkeit und mit dem Alltag und Kindern nicht gut zurecht.Aber was soll ich sagen, man schafft es. Man entwickelt eine Stärke, von der man Anfangs nicht geglaubt hat.Ich habe mir für die Nächte Nerventabketten besorgt, denn dass war die schlimmste Zeit. Im Bett wenn alles ruhig ist, beginnt das Kopfkino.Ich konnte ja nichts verschreibungspflichtiges holen, da ich ja 2 kleine Kinder habe die mich brauchen. Wenn es wieder schlimm wurde, habe ich mir Notfalltropfen geholt. Dann gings mir besser.
    Mein Papa konnte September 2015 operiert werden, durch die Chemo waren die Metastasen in der Leber verschwunden. Dann war Chemopause bis ca. März 2016. Rezidiv in der Leber. Wieder Chemo mit Folfirinox.
    Gleich zu Beginn der Therapie hab ich ihm Tbl. für das Immunsystem, Vitamintbl. und Brokolisprossentbl.
    besorgt. Er hat die Chemos relativ gut vertragen.
    August 2016 war Chemoende. Alle 3 Monate Kontrolluntersuchungen.Er hatte dann wirklich fast ein Jahr ohne Chemo verbracht. Bis zum nächsten Rezidiv. Aktuell macht er wieder eine Chemo mit Gemcitabin und Ambraxan. Diese Chemo schlägt auch an. Was ich sagen will, ich dachte bei der Diagnose,dass wir Weihnachten nicht mehr zusammen feiern könnte, dass er seine Goldene Hochzeit im Oktober 2016 nicht mehr erleben kann usw.aber dass hat er entgegen aller Erwartungen und Prognosen.
    Wir waren auch im Jahr 2016 und 2017( während Chemopause) im Urlaub in Kroatien.
    Der Doktor fragte ihn bei der letzten Chemo wie es ihm geht. Er meinte das er sich abgesehen von der Müdigkeit ab und an "gesund" fühle. Das alles habe ich 2015 nicht für möglich gehalten, aber es ist geschehen. Wie du siehst, am Beispiel meines Papas und an dem von der Frau von RudiHH ist auch dieser Verlauf möglich. Ich kann dir nur den Rat geben( welcher auch mir gegeben wurde) nicht alles Dr. Google" fragen. Es kommt wies kommt.
    Ich wünsche Euch alles Gute und wünsche deinem Vater das er die Chemo gut verträgt. Und dir wünsche ich Stärke und ein klein wenig Zuversicht.
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