Ebenfalls BSDK bei meinem Vater (Sept. 2017)

    Ebenfalls BSDK bei meinem Vater (Sept. 2017)

    Hallo an alle,

    bei meinem Papa (54 J.) wurde Anfang September ebenfalls ein BSDK mit Metastasen entdeckt (Zufallsbefund). Bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Beschwerden. ;(
    Wir haben es erst nach drei Wochen erfahren. Er sollte zum Diagnosezeitpunkt sofort ins KH.. Da wir aber Mitte/Ende September bereits Urlaub gebucht haben und es bei seinem Hausarzt hieß "Lebenserswartung 3 Wochen bis 2 Jahre" ging er nicht ins KH, sondern lieber in Urlaub. =O
    Also haben wir es einen Tag nach dem Urlaub beim Hausarzt erfahren. Dass irgendwas nicht stimmte war uns natürlich schon klar, aber er sagte uns nicht was los ist..
    Nun ja, also dann gleich ins KH, Röntgen, Sonographie, CT etc.. Anschließend Port gelegt und gleich darauf an Chemo Folfirinox.
    Muss übrigens erwähnen, dass er in den drei Wochen Thrombophlebitis im Arm und Bein bekommen hat.
    Die letzten Urlaubstage hatte er dann auch etwas Schmerzen im Bauchraum - vorallem beim ausgestreckten liegen.
    Seit Chemobeginn (1. Station, alle weiteren bisher ambulant) sind die Schmerzen allerdings vollständig weg. Am ersten Tag der Chemo hat er zwar immer wieder ein Stechen im Bauchbereich, aber nur am ersten Tag. Bei der 2. Chemo waren es ca. 15 Minuten am Stück. Bei der 3. waren es nur 2, 3 Minuten (dafür aber etwas öfter am Tag).
    So nun haben wir also VOR der dritten Chemo den Tumormarker bestimmen lassen - sprich nach ca. 4,5 Wochen. CA 19-9 war zuerst bei 17.000. Nun haben wir heute erfahren, dass er über 20.000 ist. Genauer konnte es im vom KH nicht mitgeteilt werden, da sie es nicht weiter verdünnen.
    Jetzt waren wir heute sowieso auch beim Hausarzt. Dieser versucht einen genaueren Wert durch weiteres verdünnen herauszufinden.

    Mein Vater bzw. wir alle sind natürlich nun wieder etwas erschüttert wegen dem blöden Tumormarker. :cursing: Ein Arzt sagte allerdings auch, dass das z.T. normal sein kann, wegen "Zerfall des Tumors".. Der nimmt sich wirklich Zeit und versucht alles so gut wie möglich zu erklären. Nur leider haben wir vergessen zu fragen, ab wann man sich auf diesen Wert dann verlassen kann. Wisst ihr das??
    CEA wurde diese Woche gar nicht bestimmt, weil der sogar bei stationärer Aufnahme im Normbereich war..

    Achja um es nicht zu vergessen. Es wurde BSDK im Übergang Corpus zu Cauda mit lokoreginär anzahlvermehrten, nicht vergrößeten Lymphknoten diagnostiziert mit multiplen Leberherden bis max. 4 cm und Verdacht auf eine lytischen Metastase in der Wirbelsäule (nähe BSD-Schwanz).
    -> was heißt denn jetzt anzahlvermehrt aber nicht vergrößert? Was soll uns das nun sagen?! ?(

    Danke schon mal für eure Antworten :)
    Liebe @Silland

    Begrüßt habe ich dich ja schon.

    Also erst einmal wurde zügig mit der Therapie begonnen. Hinzukommt dein Vater hatte keinerlei Beschwerden könnte bedeuten das der Krebs noch recht früh entdeckt wurde.

    Das der ca 9/19 steigt kann mehrere Ursachen haben unter anderem zerfall des Tumorgewebes. Zum anderen Wachstum.

    Silland schrieb:

    lokoreginär anzahlvermehrten, nicht vergrößeten Lymphknoten diagnostiziert mit multiplen Leberherden bis max. 4 cm und Verdacht auf eine lytischen Metastase in der Wirbelsäule (nähe BSD-Schwanz).


    Lokal begrenzte vermehrte Lymphknoten heißt an der BSD, Lebermetastasen die eine maximale Größe von 4cm haben.

    Eine lytische Metastase ist eine knochenmetastase die dein Vater an der Wirbelsäule hat.

    Mit anzahlvermehrt ist gemeint das mehr lymphknoten da sind als normal dennoch nicht vergrößert.

    Wie ich gelesen habe verträgt dein Vater die Chemotherapie aber recht gut? Wie sieht es mit dem Gewicht und mit der Nahrungsaufnahme aus?

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo @mausi69,

    danke für deine schnelle Antwort ;)
    Das mit dem Wachstum bereitet uns eben momentan wirklich Sorge.. Vorallem meinem Papa. Ich glaube(hoffe) einfach immer noch fest daran, dass das mit dem Zerfall zu tun hat.
    Könnte es denn sein, dass der Tumor trotzdem wächst (daher der steigende Tumormarker) wobei er keine Schmerzen mehr hat?? Außer eben am Tag der Chemo..

    Echt blöde Frage, aber wieso hat man dann vermehrte Lymphknoten? Ist das gut oder schlecht? Kann man das so sagen?!
    Wenn sie nicht vergrößert sind ist gut oder??
    Tut mir leid für meine blöden Fragen, aber ich kenn mich da nicht wirklich aus ?(

    Ja, am ersten Tag läuft leicht die Nase, dann eben die "kurzen Schmerzen" im Bauchraum. Ansonsten kann man sagen verträgt er sie ganz gut. Bei der dritten ist jetzt der kleine Finger etwas taub.. Manchmal ist er müder und er ist ab und an leichter aus der Puste. Er kann sich aber auch nicht still halten, immer auf den Füßen und wenns nur zum Pilze sammeln im Wald ist :D
    Sonst ist aber wirklich alles gut. Doc´s sagen, dass er sie gut verträgt; die müssen es ja hoffentlich wissen ;) Blutwerte auch alles gut..

    Er bekommt 500 mg Leucovorin, 100 mg Oxaliplatin, 200 mg Irinotecan, 500 mg 5-FU als Bolus und 2,5 g 5-FU über 48 Stunden.
    Und er wiegt ca. 74 kg. Das wiegt er aber schon immer ;)

    Hat bereits seit Jahrzehnten mit Pakreatitis zu kämpfen (letzter Schub war 2000). Seitdem passen wir mit Fett auf und kein Tropfen Alkohol mehr.. Aber jetzt speziell die letzte Zeit war nichts auffällig.
    Seit Chemo hat er nur noch mehr Hunger ^^ hoffe, dass ist gut?!

    Liebe Grüße
    Liebe @Silland,
    Habe es gerade erst gelesen. Wie Mausi schrieb, können die erhöhten Werte durch den Zerfall des Tumors kommen. Das kann aber auch mit der Pankreatitis zusammenhängen, Entzündungen zeigen sich manchmal in den TM.
    Nach meinen Erfahrungen sind die TM erst dann wirklich aussagekräftig, wenn man sie über längere Zeit beobachtet.
    Es ist schon mal gut, dass Dein Vater die Chemo gut verträgt uns auch Appetit hat. Das klingt vielversprechend.
    Liebe Grüße Bella
    Liebe @Silland,

    auch ich kann gut verstehen, dass euch der steigende CA 19/9 verunsichert. Wir haben ihn damals anfangs oft zu häufig bestimmen lassen und waren ebenfalls wegen Schwankungen manchmal besorgt.
    Zur Verlaufskontrolle ist der CA 19/9 oft gut geeignet, wenn er anspricht, was bei deinem Papa ja auch der Fall ist.

    Wir haben ihn einfach selbst beim Hausarzt alle 4 Wochen bestimmen lassen.
    Erstens weil es im Kkh nicht so oft für nötig befunden wurde und zweitens, damit die Untersuchung immer vom gleichen Labor vorgenommen wird, wodurch die Werte wirklich vergleichbar sind.

    Auch eine Pankreatitis erhöht den CA19/9, wodurch der Wert vielleicht verfälscht wird bei deinem Papa. Habt ihr das schon mal angesprochen.

    Wie ist denn der CRP-Wert bei deinem Papa?
    Der ist bei meiner Mama immer parallel zum CA19/9 gestiegen oder gesunken.

    Alles Gute für deinen Papa,

    Kate
    :thumbup: Danke für eure Antworten.
    Bin dadurch etwas beruhigter; bis ich gestern bzw heute einschlafen konnte :S .
    Er hat keine akute Entzündung sondern chronisch. Das wissen die eigentlich alle. Der CRP ging etwas zurück. Wurde aber diese Woche nicht bestimmt. Sondern vor zwei Wochen, da war er bei ca. 40. hat aber Antibiotika bekommen, wegen entzündetem Zeckenbiss..

    bis wann konnte man sich bei euch auf den Wert verlassen?

    Liebe Grüße
    Silland
    Guten morgen @Silland

    Also der ca 19/9 könnte tatsächlich mit der chronischen Entzündung der BSD bei deinem Vater zusammen hängen.

    Das er gut essen kann ist ganz toll. Wie du sicherlich gelesen hast, haben die meisten Betroffenen sehr große Probleme mit dem Gewicht.

    Silland schrieb:

    bis wann konnte man sich bei euch auf den Wert verlassen?


    Dazu kann ich dir leider gar nichts sagen, kann mich nicht erinnern das der Wert je bei meiner Mama bestimmt wurde. Liegt wahrscheinlich daran das sie nie einen Bericht vom Onkologen gelesen hatte.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Schade :(
    Ich hab heute von einem Spezialisten für Bsdk erfahren, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass so große Mengen bei dieser Krebsart freigesetzt werden.
    Noch dazu haben wir ja den Marker genauer beim HA bestimmen lassen.. Ergebnis kommt am DI. Weiß allerdings nicht ob es das selbe Labor ist. Dann kann man ja dann auch nicht darauf schließen... Ich werd noch wahnsinnig :cursing:
    Liebe @Silland

    Ich könnte jetzt schreiben mach dich nicht verrückt, aber dann würde ich lügen.

    Dennoch kann der Anstieg des Tumormarkers mehrere Gründe haben.

    Um ganz sicher zu gehen wäre eine Bestimmung des cea und des crp wertes anzuraten, nur als Tipp eines laiens. Es könnte auch eine Entzündung im Körper sein.

    Alles andere wären jetzt nur Vermutungen und das würde dir in keiner Weise helfen.

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Danke @mausi69
    Ich weiß, dass wir momentan trotz des Markers so gut wie nichts wissen. Mein Papa ist jetzt draußen bläst Laub. Da kann er sich hoffentlich etwas ablenken. Stimmung ist einfach echt blöd seit gestern. Ich hoffe nur, dass der Marker am DI nicht extrem angestiegen ist ;( egal was wir sagen, es dringt nicht wirklich durch :(
    Und dann noch vier Wochen bis zum CT :S
    Also abwarten und Tee trinken :huh:

    Übrigens danke, dasss du trotz allem noch so fleißig in den Foren schreibst
    Hallo Silland,
    wir haben wohl zur gleichen Zeit das selbe miese Schicksal erfahren .
    Unfassbar , das unsere Väter nichts gemerkt haben oder. Hatte dein vater eine Rotineuntersuchung?

    Uns wurde gesagt , das wenn der Allgemeinzustand gut sei , also keine Schmerzen Übelkeit
    etc , sei ein gutes Zeichen und deshalb könnte man hier mit einer aggressiven Chemo - sprich folfirinox - dran gehen.

    Wirklich gut ist das drin Papa nix abgenommen hat , das sind wohl sehr gute Vorraussetzungen für diesen Kampf und noch besser das er weiterhin guten Appetit hat .
    Ich hoffe bei uns läuft es dann auch so .

    Kamen die thromophlebitis von der Chemo ?

    Lg Elaine
    Nein, Chemo kann zwar die Entstehung begünstigen (so hab ich das zumindest mitbekommen). Mein Vater wurde ja fast 4 Wochen nicht behandelt, seit Diagnose, da wir ja nichts davon wussten. Wie er das nur ausgehalten hat ist mir bis heute ein Rätsel..
    Die Thrombophlebitis wurde bei meinem Papa durch Krebs ausgelöst. Da diese Art anscheinend dafür bekannt ist. Daher sollen die Patienten doch auch Blutverdünner nehmen. So wurde es uns gesagt. Die Dinger sind inzwischen weg und trotzdem sagen alle Ärzte, dass er sie weiternehmen soll. Die Gefahr einer Thrombose sei zu groß.
    Ich schreibe das hier aber auf meinem Vater bezogen. Ist also nicht allgemeingültig
    Ups, leider abgesandt. Ich schreib mit Handy.. Ist etwas umständlich. Es war ein Zufallsbefund bei meinem Papa, ja. Er hatte nur vorher ab und an Durchfall. Da sich das aber immer wieder gelegt hat, haben wir nichts veranlasst, später ist man bekanntlich klüger.
    Folfirinox bekam mein Papa auch wegen des sehr guten Allgemeinzustandes. Der Chefarzt kennt meinen Vater länger und er sagte, dass er die Chemo gut vertragen wird. Ich hoffe wirklich inständig, dass das so bleibt und sie vorallem wirkt!
    Hallo Silland!

    Auch von mir noch ein herzliches Willkommen hier im Forum. Ich denke hier bist du gut aufgehoben, ich bin auch froh, dass ich mich im Frühjahr ein halbes Jahr nach der Diagnose meiner Mutter hier angemeldet habe.

    Meine Mama nimmt jetzt seit ich glaube 5 Monaten Thrombose-Spritzen. Nachdem ihr der Port gesetzt wurde hatte sie auch eine Thrombose im Arm und der Arzt will, dass sie die Spritzen weiter nimmt...

    Ich drücke euch ganz fest die Daumen für die Werte am Dienstag.

    Alles Liebe!
    Ninjetta
    Körperlich geht es ihr seit August tatsächlich richtig gut muss ich sagen. Etwas zugenommen, Essen schmeckt ihr und Schmerzen hatte sie ja eh nie bislang.

    Montag hat sie einen MRT-Termin.
    Da werden wir sehen, wie es wirklich aussieht. Bislang war sie ja Metastasen-Frei.
    Die Sonographie hat allerdings eine Zyste außerhalb der BSD gezeigt. Der Onkologe ist aber scheinbar entspannt. Waren ein paar Tage weg und das mit der Zyste hat Mama mir - da sie mich ja kennt - jetzt erst erzählt.
    Also mal wieder abwarten...eine Sache die man leider lernen muss!
    Es tut mir Leid, uns sind jetzt noch Fragen eingefallen :saint:
    Zum einen, weiß jemand von euch weshalb man am Tag der Chemo Schmerzen haben kann? Ist das normal?

    Und zum anderen wollten wir wissen ob der Rückgang der Schmerzen (außer Tag eins der Chemo -ansonsten nicht mehr vorhanden) von der Chemo kommen kann, weil das bereits nach der ersten Chemo eingetreten ist.. oder heißt das nicht zwingend "Erfolg"?!

    Liebe Grüße euch allen
    Hallo Silland,

    am Freitag hat der Onkologe gesagt, dass die Zyste wohl schon von Anfang an da war, aber hat man halt nie erwähnt, da man es als nicht relevant erachtet hat. Jetzt hat die Zyste aber etwas die Sicht versperrt. Blutwerte würden besprochen gestern, CA 19/9 leicht gestiegen auf 200....

    Leider kann ich zu deinen Fragen nicht wirklich etwas beitragen. Schmerzen hatte meine Mutter nie, außer beim versagen der 1. Chemo.
    Und an Chemotabletten -egal welche es war - ging es ihr immer gut, Nebenwirkungen eher ab Tag 3...
    Aber auch da reagiert sicher jeder anders. Wichtig ist es, alles dem Onkologen mitzuteilen, die können eher einschätzen, ob da was im Busch ist oder können beruhigen, weil es nur eine normale Nebenwirkung ist.

    Alles Liebe!
    Ninjetta
    Hallo, das mit der Zyste ist etwas blöd.. Kann die Sicht wieder frei werden? Oder bleibt das so?

    Der Marker ist so ne Sache. Wir haben selbst das Problem, dass er gestiegen ist trotz bereits zweier Chemos.
    Ab wann war bei euch klar, dass Chemo nicht wirkt?
    Verstehe ich es richtig, dass deine Mutter bei nichtanschlagen der Chemo schmerzen hatte?
    Gute Frage mit der Zyste....muss sich wohl der Radiologe erst mal ein Bild von machen. Da sie sie nicht beeinträchtigt wollte man eigentlich nix machen.Am 14.11. hat sie in der Sache Besprechung mit dem Onkologen.

    Meine Mama hatte mir Gemcitabin und Abraxane als Chemo begonnen, weil sie ja zu allem Überfluss noch Brustkrebs hat und das für beide Krebsarten greift. Im November 2016 war die erste Chemo, die ersten Monate schlug sie super an, im April hatte sie plötzlich Oberbauchschmerzen -wenn auch erträglich - und da hat der Onkologe gleich geguckt was Sache ist: Tumor war wieder auf seine Ursprungsgröße gewachsen, sie hatte wohl durch das rasante Wachstum Tumorschmerz.

    Da meine Mutter ja jetzt eine schwächere Tablettenchemo bekommt hatte ich schon mit einem Anstieg des Markers gerechnet...
    Das hab ich in deinen Thread bereits gelesen, aber solange sie sich gut fühlt ;) wie soll es dann weitergehen? Oder wird zuerst noch abgewartet?
    Das ist echt ein böses, böses Schalentier. Ich hasse ihn, den braucht kein Mensch!

    Weiß vll noch jemand anderes Antwort auf meine obigen Fragen?
    Hallo Silland,
    ich kann Dir Deine Fragen nicht wirklich beantworten, kann mich aber erinnern, dass es einer Bekannten, die an Darmkrebs erkrankt war, am Tag der Chemo immer schlecht ging und sie auch Schmerzen hatte. Meine Mama hat sich dann immer um sie gekümmert und mir davon erzählt, weil sie ein bisschen mitgelitten hat. Das ist allerdings viele Jahre her.
    Liebe Grüße
    Bella
    Das eigentliche Ziel ist ja momentan, dass sie die 12 Monate Herceptin gegen den Brustkrebs noch voll kriegt, gemeinsam mit Folfirinox ging das ja nicht. Wenn der BSDK jetzt nicht zu viel wächst denke ich, dass erst mal noch so weiter gemacht wird. damit sie vielleicht in ein paar Monaten nur noch 1 Baustelle hat.

    Ich denke auch, wenn sie sich gut fühlt, dann ist das die halbe Miete. Heute ist die Waage bei ihr erstmals mal wieder über 55 kg geklettert, sie hat also seit August auch 2-3 kg zugenommen und hat fast ihr Ausgangsgewicht!
    @Bella69
    Die Schmerzen sind ja nicht schlimm, da sie nicht lange andauern. Nur der Anstieg der Marker trotz bereits zweier Chemos mit folfirinox machen mir wirklich Sorgen. Da kommt man dann vom Hundertsten ins Tausendste :/
    Die damaligen Schmerzen die paar Tage vor Chemobeginn kamen sind ja seit Chemo zum Glück weg
    Ich werd noch bekloppt 8|

    @Ninjetta
    Das wäre wirklich super! eine reicht ja vollkommen!
    Ich hoffe das BESTE für euch
    Die Gewichtszunahme ist wieder ein Schritt in die richtige Richtung
    Das Beispiel trifft es ziemlich gut.
    Achterbahn mochte ich noch nie 8o Aber solange es immer wieder bergauf geht


    Welche Sulfarophantabletten nehmen eigentlich eure Lieben?
    Und in welcher Dosis?
    Hatte bisher selbst Sprossen angebaut. Da weiß ich aber nicht wie viel man essen soll, damit eine bestimmte Menge zusammenkommt..
    Grüße
    @Elaine16
    Wie viel wiegt denn dein Papa? Ich kaufe gleich morgen welche.

    Körperlich gehts meinem Papa immer noch gut. Seitdem blöden, bekannten Tumormarker ist er allerdings ziemlich naja.. Traurig?! Oder enttäuscht.. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll.
    Das zerreißt einem irgendwie das Herz den eigenen Vater so zu sehen. Wobei er natürlich stark ist, sprich sich so wenig wie möglich anmerken lassen.

    Zucker steigt die letzten Tage auch wieder etwas auf ca 300 trotz 24 Einheiten Langzeitinsulin.. Vor 3 wochen war er bei ca 130 - 220.
    Kann man dadurch auf evtl. Tumorwachstum schließen??

    Ich danke euch für eure Antworten und Unterstützung.
    Liebe Grüße
    Hallo Silland,

    Du schreibst, dass Dein Vater eine chronische Pankreatitis hat. Kann es sein, dass aufgrund der Therapie ein Schub ausgelöst wurde? Deswegen auch eventuell die Blutzuckerwerte nicht stimmen? Ein Schub kann zB auch den CA 19/9 steigen lassen (uniklinik-ulm.de/struktur/inst…zeichnis/abcd/ca19-9.html). Ebenso ein entgleister Diabetes (mh-hannover.de/tumormarker0.html), wovon man bei einem Wert von 300 ausgehen kann.

    aerztezeitung.de/medizin/krank…-19-9-kann-taeuschen.html

    viele Grüße und toi, toi toi
    JF
    Hallo @J.F.
    Danke, zwei Seiten waren mir gänzlich unbekannt.
    Ich kenn mich da nicht wirklich aus, weiß nur, dass mein Vater bei seinen Schüben immer schreckliche Schmerzen hatte.

    Seit Chemobeginn überhaupt nicht mehr; die Schmerzen waren auch nicht so schlimm und nicht dauerhaft vorhanden.
    Ist Schub ohne Schmerzen auch möglich?

    Weshalb kann Zucker entgleisen, wenn man spritzt?
    Wäre es möglich, dass Zucker den CA um mehr als 3000 erhöht?
    Bitte verzeiht meine vielen Fragen
    Grüße
    Hallo Silland,

    nun, bei meiner Mutter ist es so, dass Schmerzmittel, die Wirkstoffe gegen die Leukämie, die Schmerzen selber, Aufregung und noch so ein paar Sachen den Blutzucker manchmal unberechenbar werden lassen. Dann ist er einfach zu hoch. Das sie insulinpflichtige Diabetikerin ist und kein Bauchspeicheldrüsenkrebs hat, sondern eine chronische Leukämie, möchte ich noch ergänzen. Schmerzempfinden ist etwas sehr individuelles. Es kann also ohne weiteres sein, dass Dein Vater die Schubschmerzen, falls welche da sein sollten, als nicht sonderlich belastend empfindet. Sie also da sind, aber eher latent. Auch werden viele Schmerzen und Missempfindungen auf die Haupterkrankung geschoben, sowohl von Ärzten als auch vom Patienten selber, obwohl die Ursache eine ganz andere ist. Die Erfahrung haben viele von uns unter einer Therapie machen müssen / dürfen. Ebenso kann es sein, dass die Therapie sogar das Schmerzempfinden dämpft. Ja, auch das kann passieren. Ihr habt einen großen Vorteil: Der Chefarzt kennt Deinen Vater schon lange und kann so einiges an Zusammenhängen erkennen, die ein fremder Arzt eventuell erst viel später erkennen kann.

    Also ein Zucker von 300 wird als zu hoch angesehen. Wird der HbA1c-Wert eigentlich bestimmt? Das ist der Langzeitwert, auch hier kann man erkennen, ob der Blutzuckerwert auf längere Zeit zu hoch ist. Dann kann auch der Tumormarker steigen. Wie weit, keine Ahnung. Ist auch von Patient zu Patient unterschiedlich. Hier wird auch der behandelnde Arzt durch eine Verlaufskurve der Werte Rückschlüsse ziehen können. Ob die dann mit vergleichbaren Patienten kompatibel sind, nun, auch das ist eine Unbekannte.

    Viele Grüße
    JF
    Liebe Silland, wenn jemand einen hohen Zuckerwert über eine längere Zeit hat und die Insulingabe den Wert nicht absenkt, ist es günstiger öfter den BZ-Wert zu bestimmen und ein kurz wirksames Insulin zu spritzen.
    Wenn sich der BZ-Wert nicht einstellen läßt, dann deutet dies meistens auf ein anderes Krankheitsgeschehen im Körper hin.Akute Entzündungen lassen fast immer auch den Blutzuckerwert steigen.
    Die Umstellung vom Insulin muss allerdings der Arzt anordnen und Überwachen.

    Herzliche Grüße,
    Grummelprinzessin
    Hallo Silland , mein Papa wog ursprünglich im April noch 88 kg bei 1,78 m
    und hat bis jetzt auf 69 kg abgenommen durch den bsdk .
    Das mit dem traurig sein , kenn ich nur zu gut , es tut so weh ihn so zu sehen. Der Papa der immer so stark war . Grade heute als ich mich verabschiedete von meinen Eltern hatte er als ich ihn drückte Tränen in den Augen u da sah ich welche Angst er doch vor morgen hat ( erste Chemo) . Seit dem geht es mir auch wieder sehr schlecht .

    Lg Elaine
    Liebe Elaine, es ist wichtig,dass Dein Papa den behandelnden Ärzten erklärt, welche Nebenwirkungen er hat.
    Manchmal gibt es Patienten, die sich lange herumquälen, weil sie denken, sie müssen die Beschwerden aushalten.

    Gut ist auch, wenn die Praxis eine eigene Telefonnummer für den Notfall hat, wo man auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten anrufen kann. Viele Behandlungen werden heute ambulant durchgeführt, dies hat Vorteile und Nachteile für den Patienten.

    Heute abend möchte ich Dir und besonders dem Papa ein großes Kraftpaket auf die Reise schicken.

    Herzliche Grüße,
    Grummelprinzessin
    Übergang von Corpus zu Cauda und bei deinen Papa?
    Ja, das kann ich mir nur zu gut vorstellen.
    Da hatten wir auch Angst. Und jetzt besteht die Angst, dass sie nicht wirkt, wisst ihr ja bereits.

    Nein, da habe ich dir bereits per PN geantwortet. Ärzte sagten, dass dies nicht nötig ist sagt Chefarzt, da folfirinox Erstlinientherapie ist.
    Außerdem könnte man dadurch Tumor im Körper verteilen. So die Aussage eines anderen Arztes.
    @J.F.
    Danke für deine ausführliche Erklärung.
    Dann müssen wir das mal beim Arzt ansprechen.
    Aufregung hatte er die letzten Tage genug. Jetzt sagte er auch noch, dass heute der Bauch etwas "zwickt" ab und an.
    Der Langzeitwert wurde nur bei damaliger stationärer Aufnahme bestimmt. Da war er zu hoch. Seitdem nicht mehr. Deswegen wurde dann Insulin verordnet. Zucker war bis zur Krebsdiagnose nicht bekannt.

    @Grummelprinzessin
    Auch an dich ein dankeschön. Wir werden es mal ansprechen.

    Ich danke euch allen für eure Unterstützung, das hilft wirklich sehr <3
    @ Silland
    es heist pankreaskopf ca bei papa , aber im Op Bericht stand vom Corpus in den Kopf ragend mit Infiltration des pylorus u der pfordader , Vena mesenterica und Vena Lineals .

    Wie ich die Verläufe bei den Betroffenen sehe , wird uns die Angst hier als stetiger Begleiter sein :(

    kg