Grippeimpfung und Impfung gegen Lungenentzündung

    Grippeimpfung und Impfung gegen Lungenentzündung

    Hallo,

    Ich war heute bei meiner Hausärztin, die mir zur Grippeimpfung und Impfung gegen Lungenentzündung riet. Eine 4 Fach Impfung. Ich war leicht überfordert und bat um Bedenkzeit.
    Daher meine Frage an euch, was Ihr davon haltet oder wie eure Ärzte dazu stehen???
    Ich hatte da meine Bedenken, da ich mich gerade erst wieder so recht fit nach letzter Chemo im Februar fühle.Irgendwie weiß ich da so gar nicht weiter.
    Schön wäre es, wenn ihr mir da eure Erfahrungen mitteilen könnt.


    Lieben Dank

    Kerstin

    Sollte ich hier falsch mit meinem Thema sein, bitte um Info oder verschieben. Dankeschön.
    Hallo @bezauberndepaula,

    Ich habe mich vor ca 3 Wochen (1 Woche nach überstandenem Infekt mit isolosiertstation usw) gegen Grippe und Lungenentzündung impfen lassen. Hat alles problemlos funktioniert.

    LG DieRatte
    Mein Ratrace for Life

    Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg
    in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen.

    (Terry Pratchett)
    Hallo Allerseits,

    ich kann diese Impfungen nur empfehlen. Gerade wir Hals-, Kehlkopf-, Lungenkrebs Geschädigten sind in diesem Bereich anfälliger für Infekte. Insbesondere bei uns Kehlkopflosen fällt ja auch noch die Filterfunktion der Nase weg, da ist es dringend angeraten.
    Ich habe sie gleich in der ersten Septemberwoche machen lassen. Vollkommen problemlos, bei mir auch keine Nebenwirkungen.

    VG Jörg
    Hallo @hanjo1945, @Laborratte, @gina 58, @JoergFB,

    vielen Dank für eure Antworten. Da bin ich doch dazu geneigt mich impfen zu lassen.

    Ich hatte ja Bedenken, wie oben schon erwähnt, dass das Immunsystem wieder so in den Keller fährt bzw wieder so in Anspruch genommen ist.
    Ok, die andere Seite ist natürlich auch schrecklich, wenn man die Grippe usw bekommt.
    Mmmh, eine schwere Entscheidung.

    Euch Allen einen schönen Sonntag

    LG Kerstin
    Hallo Kerstin, @bezauberndepaula
    habe gestern zufällig in einem impfkritischen Forum gelesen, dass die Grippeschutzimpfung tatsächlich häufig nur einen geringeren Schutz bietet als man das wohl allgemeinhin unterstellt. Das hängt sicherlich von der Saison und der Durchimpfung ab wie gut letztlich die Impfung wirkt. Das ist jetzt kein Hokuspokus der Impfgegner, sondern das Ergebnis einer Auswertung von Studien durch das anerkannten Cochrane Institutes.
    cochrane.org/de/CD001269/impfs…en-grippe-bei-erwachsenen
    Wenn du etwas googelst findest du mehrere Meldungen zu dem Thema.
    Ich selbst habe mir von meiner Grippeschutzimpfung etwas mehr versprochen, ein sorgsamer Umgang mit seiner Umwelt in der kritischen Zeit ist auf jeden Fall angebracht. Von der Stiko kannst du natürlich lesen das eine Impfung trotzdem indiziert ist.

    Eine Impfung sehe ich jetzt nicht so schlimm, sie ist aber auch nicht so gut wie mein allgemein erwartet - kurzgefasst.

    LG dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Diese Impfungen sind sicher kein absoluter Schutz gegen eine Grippe oder gegen eine Lungenentzündung. Können sie auch gar nicht, da sich gerade die Grippeviren laufend verändern, aber sie helfen, wenn es einen dann doch mal trotz aller anderen Vorsichtsmaßnahmen mal erwischt, die Auswirkungen geringer zu halten. Gerade dies kann aber bei unserem sowieso angeschlagenem Immunsystem von Ausschlag gebenden Ergebnis sein. Ähnlich ist es bei einer Lungenentzündung, die ja ganz andere Ursachen hat.
    Wir sind halt leider etwas zugänglicher, was eine Lungenentzündung angeht, da eine natürliche Filterfunktion (Nasenwege) weg gefallen sind oder eben auch durch unser geschwächtes Immunsystem gegen Vireninfektionen (Grippe).
    Wenn ihr also nicht gerade mitten in einer Chemotherapie steckt, kann ich nur dazu raten.

    Mit Hokuspokus hat noch keiner einen Krebs besiegt und ein Impfgegner schon erst recht nicht.
    VG Jörg
    Hallo,

    ich lasse mich seit Jahren gegen Grippe impfen. Von einer Impfung gegen Lungenentzündung habe ich bisher noch gar nichts gehört. Wurde mir auch noch nie angeboten. Hab natürlich gleich mal Herrn Google gefragt ;)
    Könnt Ihr mit sagen, welcher Arzt zuständig ist? Hausarzt, Onkologe oder Lungenfacharzt.

    Vielen lieben Dank.

    Herzlichst
    Isi
    Mein Arzt hat sie mir vorgeschlagen, ich habe abgelehnt... Ich tu so viel für mein Immunsystem, da denke ich, das bekommt das von selbst hin.
    Außerdem wird das Immunsystem auch durch eine Impfung belastet. Und wie gesagt, man müsste sich dann schon genau den geimpften Erreger einfangen, damit das stimmig ist.
    Andererseits, gibt es ja auch bei uns Krebskranken sehr verschiedene Krankheitsverläufe und Schweregrade. Wenn jemand sehr angeschlagen ist, kann so eine Impfung womöglich das Leben retten.
    Denke, es ist unmöglich, hier eine allgemein gültige Antwort zu finden.
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    harti269 schrieb:


    ich lasse mich auch jedes Jahr gegen Grippe impfen und auch gegen Lungenentzündung.
    Da ich vor 3 Jahren Keuchhusten hatte, bekam ich eine Auffrisch-Impfung, alle Impfungen durch den Hausarzt.


    Hallo Heidrun,

    ich bekam im April 2015 vom Hausarzt meine 10-jährige Tetanus-Auffrischimpfung. Da kam automatisch die Impfung gegen Diphterie und Pertussis (Keuchhusten) dazu. Ich habe nachgefragt und es wurde mir gesagt, dass das so üblich sei.

    Beim Hausarzt bekomme ich auch jedes Jahr die Grippeschutzimpfung, die 4-er.

    Letztes Jahr habe ich vom Lungenfacharzt die Pneumokokkenimpfung erbeten. Er selbst hat es mir nicht angeboten. Ich war letzten Donnerstag bei der Nachsorge und habe um eine neuerliche Pneumokokkenimpfung gebeten. Da wurde mir gesagt, dass diese Impfung nur alle 5 Jahre erforderlich ist und eine Auffrischung in diesem Jahr nicht nötig wäre.

    Alles Gute und gute Besserung allen Erkrankten hier im Forum!

    Liebe Grüße
    Heidi


    Da hat Heidi recht, eine Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken) erfolgt i.d.R nicht jedes Jahr und hält 5 Jahre.
    Je nach Grunderkrankung sind dir Empfehlungen vom RKI (Rober-Koch-Institut) aber auch enger. Das muss jeder mit seinem Facharzt abklären. Wer nur 60+ ist, dem reicht alle 5 Jahre.

    LG Jörg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „JoergFB“ ()

    Hallo @bezauberndepaula,

    ich habe mich letztes Jahr gegen Lungenentzündung impfen lassen (hält ja nun 5 Jahre) und gegen Grippe.

    Die Grippeimpfung (die 4er) wurde vor 2 Wochen wieder gemacht - und ich denke, dass diese Impfungen besonders bei Krebskranken wichtig ist, denn ne echte Grippe würde uns wohl alle ziemlich umhauen ...

    Liebe Grüße
    Angi


    Glaube an Wunder, Liebe und Glück!
    Schau nach vorn und nicht zurück!
    Tu was du willst, und steh dazu, denn Dein Leben lebst nur Du!

    <3 <3 <3
    Hallo an Alle,

    demütig neige ich mein Haupt und bitte um Entschuldigung.
    ​Ich möchte mich bei euch dafür entschuldigen, dass ich ein Thema aufgemacht hatte, eure Antworten auch gelesen aber nicht mehr geantwortet habe.
    Das ist normaler Weise nicht meine Art. Daher, es tut mir leid.

    Ich bin leider im Trudel von Krankheiten usw. geraten.

    Wir ihr evtl. wisst bin ich ja an 2 Baustellen tätig, was meine Nachsorgen betreffen.
    Mamma Ca und BC. Da meine Nachsorgen nicht in meinem Heimatbundesland stattfinden, sondern in NRW, dort, wo ich auch behandelt wurde, weil ich aus NRW stamme, ist das mit mehr Zeitaufwand verbunden.

    Und jetzt zu meinem Thema.

    Ich hatte Anfang Dezember eine weitere stationäre Nachsorge des BC, die zum Glück unauffällig war.
    Dort wurde mir klar nochmals zur Impfung geraten, die ich auch im Januar machen wollte. Vorher ging wegen leichter Erkältung nicht.
    Somit sollte im Januar die entsprechenden Impfungen erfolgen. Der Termin fand leider nicht mehr statt, weil ich mir einen grippalen Infekt eingehandelt hatte, den ich bettlägerig 3 Wochen behielt. Dann ging es bergauf, also nächsten Termin. Der erledigte sich auch bis heute, da ich einen grippalen Rückfall hatte.
    Somit suche ich Montag einen Pneumologen auf um zu sehen, ob es wirklich nur ein grippaler Infekt war oder ist.

    Damit hat sich wohl meine Sorge ob Impfung oder nicht erst einmal für mich erledigt.

    Mal schauen, was der Fachmann dazu sagt.

    Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,

    liebe Grüße

    Kerstin