MRT Brust

    ich denke mal es ist am Besten ein möglichst neues Gerät für das MRT zu nutzen. Weiß jemand vielleicht ob es auch ein Vorteil ist wenn das Gerät statt 1,5 T (was immer das ist) 3,0 T hat? Ich vermute mal schon, aber macht das einen großen Unterschied? Auf was sollte man sonst noch achten?

    ​Vielen Dank Chippendale
    Hallo Chippendale,
    das "T" bei "1,5T" bedeutet Tesla und damit wird die magnetische Feldstärke beschrieben bzw. gemessen. Eine MRT (Magnet-Resonanz-Tomograph) erzeugt ein sehr starkes Magnetfeld um die Bilder zu erzeugen. Ein 3Tesla Gerät erzeugt also ein stärkeres Magnetfeld als ein 1,5T Gerät und erzeugt damit bessere Bilder, also hochauflösender und die Untersuchungszeit verkürzt sich zudem.
    Vielleicht lässt sich die Bildleistung am besten damit vergleichen wenn man am Fernsehen vom altbekannten SD-Format (klassische PAL-Auflösung 720x576 Röhren-TV) auf HD gesendeten Formate ( 1920 × 1080 Bildpunkte) umschaltet - so ist jedenfalls mein Eindruck gewesen.
    Kontraindikationen wie bei allen MRT-Geräten, nur noch verschärft weil die Feldstärke erhöht ist.

    Das beste Gerät nützt nichts wenn vor dem Bildschirm ein Ahnungsloser sitzt (überspitzt). ;)

    Vielleicht beantwortet das deine Fragen.

    LG dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Mir wäre schon wichtig, dass das Gerät "breit" ist und v.a. eine Beleuchtung hat.

    In dem Strahleninstitut in köln, wo ich bestimmt schon 10 mal MRT bekommen habe, ist die Liege furchtbar eng (und ich bin bestimmt nicht breit oder dick!), so eng, dass die Arme auf dem Rücken fixiert werden.
    Zudem ist es in der Röhre einfach dunkel. Ich habe regelmäßig mit Panik gekämpft.

    Ich war jetzt in der Uniklinik Köln im MRT, die haben ein Neues, welch eine Wohltat! Schön bequem breit und eine extra Beleuchtung in der Röhre.

    Diesen Aspekt würde ich auch immer in Betracht ziehen, natürlich neben den technischen Details.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Da gebe ich Jule recht. Die Ausstattung macht es. Ich habe jetzt in meinem Brustzentrum bzw. Krankenhaus ein MRT,
    welches einen Spiegel hat, daß ich sehen kann wer draußen vorbei geht bzw. was sich da alles tummelt.
    Das alleine beruhigt.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo Chippendale!
    Ich habe seit 2009 Diep-- Flap und mindestens einmal jährlich Mammo.. Mein Operateur (damals Vogtareuth) hatte mir gleich danach auf meine Frage geantwortet: Na klar in einem Vierteljahr wieder an Ihrerm BZ. Falls dann was wäre , hätten wir schlecht operiert. Bei meinem Radiologen an der Uniklinik werden eigentlich alle Diep Flaps mammografiert und die haben sehr viel Erfahrung damit. Auch als es mal um
    " Umbildungen" ging , die sich im transplantierten Bauchfett sozusagen viel später zeigten, konnte er es richtig interpretieren, bestellet mich aber damals etwas eher wieder...aber mehr um mir Sicherheit zu geben.
    Ich hatte zwischendurch bei d e m Experten Brust-MRT in Jena.( TK hatte da initiative-Studienvertrag o.ä.?) Als dann die Nachfolger während seiner Krankheit und nach seinem Tod recht unsicher wirkten bzw. man Probleme mit der Terminvergabe hatte und dann später dauernd den Befund anmahnen mußte, habe ich den Nervenstress aufgegeben. Mein Hausarzt hatte damals sehr dringend dort angerufen, damit ich wenigstens nicht ängstlich ins Weihnachtsfest gehen mußte, nachdem ich drei Wochen gewartet bzw. selbst nachgefragt hatte.
    Bei der Mammo in der Uni-Klinik führt der Radiologe gleich persönlich das Gesprächdanach und der schriftliche Befund an den überweisenden Arzt dauert dann schon etwas länger, hat aber mehr mit den Postwegen zu tu. Es wird an einem Tag von ihm auch das zugehörige Sono gemacht und beides sozusagen in einer Hand an einem Termin begutachtet.
    Liebe Grüße , Judith