78silkeB stellt sich vor

    78silkeB stellt sich vor

    Hallo, ich bin die Silke (ja, manchmal schon, falls sich jemand fragt, ob ich meine Mutter dafür hauen wollte ;) )

    Ich hatte vor gut 5 Jahren die zerschmetternde Nachricht "Brustkrebs" zu spät zum operieren, gestreut und meine kleine war grad 2 geworden.
    Der männliche Part hat sich 3 Monate nach der Geburt weggemacht. Die meisten hier werden nachfühlen können, was eine Mutter fühlt, die den sicheren Tot vor Augen hat.
    Der Tot meiner Eltern war dagegen leichter zu verkraften.
    Ich will es kurz machen, denn ich lebe ja noch in bin fast durch. Werd´ wohl den Rest meines Lebens die Bio-Chemotherapie nehmen, und nach Gyros aufstoßen, aber das ist nun echt ein kleines Übel.
    Wenn ich mich hier einbringe, dann zum Mut machen. Wer mir direkt schreibt, Zuspruch, Rat etc erfragt, oder nur mal ein Ohr braucht, bekommt sicher Antwort. Allerdings nicht "SOFORT". Das gibt es bei mir nicht mehr. Mein zweites Leben sieht deutlich weniger digital aus.
    Das könnte der erste Tipp sein. Leben und Leben geniessen heißt auch Überleben zu helfen.

    Danke für die Aufnahme

    LG Silke
    Oje, so Forendusselig.. Wie Zitiere ich denn??

    Egal, Copy/Paste.. ;)
    "Herzlich willkommen, Du machst neugierig. Biochemo ???
    Erzähl von Dir! "

    RESI: Mir ist schon aufgefallen, dass man nicht ganz so oft davon liest. Oregano-Reinöl-Therapie kann man sonst auch googlen, ohne Markennamen zu nennen. Da erfährt man zumindest, was das ist. Ich habe es so verstanden: Ätherische Öle sind, anders als D30 Tinkturen, auch harte Chemie. Nur eben gewonnen aus Kräutern und extrem konzentriert. 5 Öle stecken drin. Zu jedem einzelnen gibt es interessante Studien. Das eine stößt den Selbstmord (Apoptose) der Zellen an, andere regen den Stoffwechsel der Tumorzellen an, bis diese platzen, oder senken durch die antibiotische Wirkung die Entzündungswerte im Körper.
    Bin keine Medizinerin, aber in Kurzform: Es ballert gut durch, lässt die gesunden Zellen in Ruhe, und neben dünnerem Blut, und Stul ( ;) ), gesenktem Blutdruck und deutlich gesteigerter Vitalität, hat es keine Nebenwirkungen.

    Ich nehme jetzt nur noch 2-3 Tropfen am Tag, da ist alles nur positiv. Ich hatte damals die Maximaldosierung von etwa 20 Tropfen am Tag noch getoppt. Da gab es schon mal Durchfall und leichten Haarausfall.

    Aber hey, ich bin da und meine Tochter hat eine Mama. Dafür hatte ich mir die Beine abnehmen lassen... Ich lebe wirklich zum zweiten Mal und bin sooo dankbar.
    Der Tipp kam von meinem behandelnden Onkologen hinter vorgehaltener Hand. Es ist nix mit Zulassung. Das weiss die Pharmalobby zu verhindern. Bio ist zu billig.

    Danke für die warmen Worte J.F. und Dieterz
    Hallo @78silkeB,

    wir freuen uns immer, wenn wir hier im Krebs-Infozentrum unterstützende und für die User hilfreiche Postings lesen können. Wie Du sicherlich auf der Übersichtsseite schon gelesen hast orientiert sich das Krebs-Infozentrum an evidenzbasierter Medizin, auch komplementäre begleitende Therapien sind durchaus ein Thema. Es gibt es keine Bio-Chemo, schon die Begriffe schließen jeweils das andere aus. Aussagen, daß die "Pharma-Lobby" günstige und nebenwirkungsarme Medikamente bewußt "verhindert", findet man immer wieder im Netz, bewiesen ist da nichts. Hier im Forum sind viele sehr aufgeklärte User, die sich umfassend über ihre Erkrankung oder der ihrer Angehörigen informiert haben und jeder von uns hätte sehr gerne auf Chemotherapie, Bestrahlung usw. verzichtet, wenn man Krebs mit Oregano-Öl, Aprikosenkernen, schamanischen Gesängen und dem Tanz um den Holunderbusch bekämpfen könnte. Wer aufmerksam im Netz liest, stellt sehr schnell fest, daß es eben nicht so ist. Selbst die evidenzbasierte Medizin stösst oft genug an die Grenzen des machbaren.

    Einem Austausch über Brustkrebs und auch über das seelische Befinden steht nichts im Wege, aber ich möchte Dich bitten, die Nutzungsbedingungen hinsichtlich "alternative Therapien" zu beachten. Vielen Dank.

    Freundliche Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Sorry, ich hatte extra keinen Markennamen genannt. Ohne die Nachfrage, wäre ich auch nicht konkreter geworden.
    @ Wangi: Ich habe die Chemo verweigert, weil ich wirklich nicht an die Wirkung glaube. Die Chemo tötet nicht den Krebs, sie hemmt nur das Wachstum.
    Das sollte auch mit weniger Zellschädigenden Mitteln gehen und ging es auch. Die Bestrahlung ist auch nicht unschädigend, aber immerhin lokal begrenzter.
    Bestrahlung hatte ich schon. Ich kann wohl noch nicht ganz von "geheilt" reden, aber in 3 Monaten bin ich 5 Jahre "danach"..
    Ich halte im Grunde nichts von "alternativen Heilmethoden". Die Reinöl-Therapie ist , inkl. Haarausfall, auch nicht ohne...

    @ Anhe: Soll reichen und wird nicht wieder erwähnt. Versprochen.. ;) Darum geht´s hier ja auch nicht primär.
    Meinen Krebs hat die Chemo in Verbindung mit der Bestrahlung getötet und das war immerhin ein T4 im Hals. Und ich bin dadurch seit über 8 Jahren Krebsfrei.
    Solche Aussagen die Chemo tötet keinen Krebs stimmen nicht und lasse ich hier auch nicht so stehen!
    Wie du nicht an die Wirkung von Chemo glaubst glaube ich nicht an die Wirkung von einem Ölgemisch.

    Das war es dann aber auch von meine Seite
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Letztendlich zählt ja auch der Erfolg. Freut mich für Dich. Mit 8 Jahren biste wohl durch.
    Die Therapien sind sich sehr ähnlich. Beide wirken in die Apoptoseprozesse ein und hemmen die Teilung. P53 zB ist für Terpene blind. Die Tumorschädigung "fällt der Zelle nicht auf".Zytostatika (griechisch cyto=Zelle und statik=anhalten) stoppen wirklich nur die Teilung. Zytotoxisch wirkende Stoffe, haben gute Erfolge, betreffen aber in hohem Maße auch gesunde Zellen. Die herkömmliche Chemo, egal ob adjuvant oder neoadjuvant, birgt halt gerade bei älteren Menschen Gefahren.

    Schluss nu, schauen wir auf den eigentlichen Sinn dieses Forums. ;)
    Ich wollte auch keine Chemo, habe einen Risikotest machen lassen.Wie war Dein Risiko? Deine Tumorformel? Warst Du sowie ein Grenzfall? Bei meiner Tumorformel war klar: hohes Rückfallrisiko. G3 ... Ich habe damals immer noch gehadert. Dann habe ich mir die Chemomedikamente genau angeschaut. Paclitaxel hat mich überzeugt, da es ein Mittel aus der Natur ist, mit dem Menschen schon seit Jahrhunderten hantieren. Bis heute ist es nicht vollsynthetisch herstellbar. So überlegen ist uns die Natur. Und sie birgt sicher noch mehr Lösungen. Als ich die Chemo immer noch nicht so richtig wollte hat mich der Arzt gefragt ob ich mir - sollte ich einen Rückfall haben - Vorwürfe machen würde nicht alles getan zu haben. Darüber habe ich nachgedacht und für mich überlegt, dass ich mir Vorwürfe machen würde. Dann habe ich der Chemo zugestimmt. Die Medikamente der Leitlinien sind erprobt. Besser als anderes. Ich habe viel nachgelesen und mir die Chemie von Alternativen angeschaut. Ich kann mir bei manchen vorstellen dass es wirkt, aber die nicht ausreichend erprobten Dinge sind schwer zu dosieten. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch eine Frau die beim 1. Mal den schulmedizinischen Weg gegangen ist und jetzt beim Befall der 2. Brust den naturheilkundlichen Weg - von Aprikosenkernen bis Hyperthermie - geht. Sogar ohne OP.
    Seit vielen Jahren mit Erfolg. Ich hätte den Mut nicht. Den Weg gehen sicher auch nur wenige Menschen.
    Aber nicht alle erfolglos.
    Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden. Spurlos sind Chemo und Bestrahlung nicht an mir vorbei gegangen. Beides hat auch reichlich Schaden angerichtet.
    Die AHT triggert meine Schmerzen.Ich bin Schmerzpatientin. Trotzdem will ich durchhalten. Ich will Leben und würde mir auch hier Vorwürfe machen. Auch wenn ich nicht die ärztegläubige Patientin bin und meine Ärzte nerve, weil ich sachlich überzeugt werden will warum etwas gut für mich ist, denke ich dass die Wege der Medizin nicht falsch sind. Natürlich gibt es ein wirtschaftliches Interesse. Ich kenne auch die ganzen anderen Kritikpunkte an der Chemotherapie. Trotzdem finde ich sie in den meisten Fällen als logisch und richtig. Viel anders wirken andere Gifte aus der Natur auch nicht. Auch die Inhalrsstoffe Aprikosenkerne oder Bittermandeln haben eine Wirkung. Das ist mir nur zu wenig berechenbar was die Dosierung angeht und über die NW ist mir zu wenig bekannt.
    Da greife ich lieber auf Eibe und Co zurück...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RESI“ ()

    Auch G3, aber die größte Gefahr stellte M1(HEP). Mit Lebermetastasen sinkt die Überlebenschance drastisch.
    Paclitaxel wäre wohl auch ds einzige Mittel, dem ich im schlimmsten Fall zugestimmt hätte. Als Resultat unserer Evolution, wird in den Genen indirekt das Wissen über alle natürlichen Kontakte gespeichert. Der Organismus kann darauf reagieren, kann die Stoffe "einschätzen". Die synthetische Chemie ist viel zu neu aus evolutionsgeschichtlicher Sicht. Penecillin ist das beste Beispiel. Unsere Gene kennen dieses Gift seit jahrtausenden. Ich tanze nicht bei Vollmond um brennende Mistelzweige... ;D Nur der Vollsynthetik stehe ich skeptisch gegenüber.
    Muss ja nen Grund geben, das die Deutschen - und überhaupt die Industrienationen - so viel häufiger Krebs bekommen.

    @Anhe Warum kann es keine "Bio Chemotherapie" geben? Ist ‎C6-H12-O6 Chemie, oder ist es Zucker.. ? Fakt ist doch, dass alles in dieser Welt Chemie ist. Natürlich auch die Inhaltsstoffe irgendwelcher Öle. Terpene, Carveol, Carvacrol, Thymol: Harte Chemie. Nur, dass unser Organismus diese Stoffe aus der Natur kennt. Alkohol ist wahrscheinlich das beste Beispiel. Unser 40%es hätte einen Steinzeitmenschen in kleinen Mengen getötet.
  • Benutzer online 1

    1 Besucher