Miggel1966 - Mein Mann verstarb an BSDK

    Hallo an alle,

    ich möchte mich ganz kurz vorstellen.
    Ich bin die Michaela, bin 51 Jahre alt und habe letztes Jahr am 11.September meine große Liebe, meinen Mann an dieser furchtbaren Krankheit BSDK verloren. Seitdem habe ich den Boden unter meinen Füßen verloren.
    Ich bin jetzt in so einer Art Trauerbegleitung. Ich dachte, ich schaffe es alleine, aber dem ist nicht so.

    Vielleicht treffe ich hier Menschen, mit welchen ich mich austauschen kann .......

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    @Miggel1966

    Liebe Michaela

    Willkommen hier im kiz. Du bist nicht allein mit diesem Schicksal. Ich habe 2014 meine Mama durch BSDK verloren und Papa seine geliebte Frau.

    Auch wir hatten große Probleme zurück ins Leben zu finden.

    Ich wünsche dir hier einen hilfreichen Austausch der dich in deiner Trauer auffängt.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    @Miggel1966
    Liebe Michaela,
    Herzlich Willkommen hier im Forum, auch wenn es kein schöner Anlass ist. Ich habe im November 16 meine Mama an BSDK verloren, mein Papa ging im April 17 - auch Krebs. Ich hatte Glück, dass die Familie und andere mich ein Stück weit auffangen konnten, auch wenn vieles noch nicht verarbeitet ist. Auch die Menschen hier haben mir geholfen und tun das auch immer noch.
    Ich hoffe, Du findest hier Die Unterstützung die Du brauchst
    Liebe Grüße Bella
    Vielen Dank Euch,

    ja ich hoffe auch, dass mir der Austausch ein bisschen hilft.
    Man kann sich einiges von der Seele reden, meine ist momentan noch sehr verletzt.
    Ich bin sehr sehr traurig. Mir gehen einfach die letzten Tage nicht aus dem Kopf, das hat sich dermaßen eingebrannt. Ich hadere mit dem Schicksal, ich frage mich jeden Tag, wie kann ein Mensch soetwas verdient haben. Nur 2 Monate nach der Diagnose!!

    LG Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Herzlich Willkommen, Michaela....

    Ja - ich denke, diese Frage stellst nicht nur Du Dir.
    Leider gibt es darauf wohl keine Antwort.

    Glücklicherweise habe ich keinen Partner verloren - bei mir war es eine liebe Freundin. Sie war auch erst 48, alleinerziehend und hinterließ ihre fünf Kinder - die inzwischen aber erwachsen sind.

    Das war 2010 und ich habe mich auch oft gefragt wie so etwas sein kann - eine Antwort fand ich bis heute nicht.

    Ich wünsche Dir, dass Du hier hilfreichen Austausch findest und Dich mit der Zeit etwas aufgefangen fühlst.

    Schreiben hilft mir oftmals.

    Ein dickes Kraftpaket für Dich!

    Herzlichst, Angie
    Hallo @Miggel1966 - Michaela,

    auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen im Krebs-Infozentrum. Meine Mitmoderatorin Anhe hat dir bereits die nötigen Infos geschrieben. Sollte noch irgend etwas unklar sein oder du hast technische Probleme, so wende dich vertrauensvoll an mich. Natürlich sind auch meine Mitmoderatoren sehr gerne behilflich.

    Der Tod eines geliebten Menschen ist ein furchtbarer Einschnitt, der einen aus der Bahn wirft und noch lange nachwirkt. In unserem Unterforum kannst du dich vertrauensvoll einrichten und schreiben. Dort wirst du ganz sicher einfühlsame Unterstützung und Verständnis finden.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Hallo Michaela
    Mein Mann ist jetzt 3 1/2 Jahre Tod. Gelitten und gestorben mit knapp 54 Jahren Unsere Jungs waren 13 und 9.
    Noch heute gibt es Momente die ich dann hinterfrage.Warum Wieso Weshalb....
    Die Tränen sind weniger geworden. Die Sehnsucht nach meinen Mann hat sich nicht verändert.
    Ich wollte dieses Leben hier so nicht....Aber uns hat keiner gefragt.....
    Liebe Grüße und ganz viel Kraft
    Ja ,man muss das beste aus dem Leben machen, so wie es jetzt ist.
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo Michaela
    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Ich bin im Moment etwas angeschlagen aber ich möchte dir sagen das es mir Leid tut das du und dein Mann dieses Schicksal hattet.
    Alles gute zu dir.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Guten Morgen Jessie und Rüdiger....

    Danke für eure Rückmeldungen....
    Rüdiger, so wie ich bei dir gelesen habe, kämpft ihr noch. Ich drücke euch ganz fest die Daumen !!!!!

    Jessie, ich würde gerne mehr über dich und deinen Mann erfahren.
    Wir haben auch drei Kinder, sie sind zwar schon erwachsen, doch haben sie sehr an ihrem Vati gehangen. Er war einfach der Mittelpunkt unserer Familie. Er fehlt so unglaublich und ich denke auch, dass er uns immer fehlen wird. Und er ist jede Träne wert, welche ich täglich weine...
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Hallo Ihr Lieben....

    Na das ging ja fix mit dem eigenen Thread.... Danke dafür......
    Ich werde mal versuchen, etwas mehr zu schreiben, es fiel mir bis jetzt immer sehr schwer, mich mitzuteilen. Der Schmerz hemmt mich doch noch immer und ich weiß nicht , woran das liegt, die Gedanken sprudeln in meinem Kopf, ich fahre Karusell aber ich kann nichts zu Papier bringen. Habe diesbezüglich schon einige Anläufe unternommen. Das Jahr 2017 war für mich, meine Familie ein sehr schweres Jahr.... Nicht nur , dass mein geliebter Mann diese grausame Krankheit hatte und nur kurze Zeit danach verstorben ist, nein !!! meine Schwester hat es auch erwischt. Bei ihr ist es Brustkrebs. Sie hat ihre Behandlungen jetzt erstmal hinter sich gebracht, Chemo, OP, Bestrahlungen, aber es geht ihr nachwievor schlecht. Hinzu kommt ihre Angst, dass er wieder kommt- der verdammte Krebs !!!

    Jessie, wie kommst Du jetzt mit deinem Leben klar ???
    Ich selbst fühle mich noch wie gelähmt...aber ich gehe weiter Step by Step.....Es fällt schwer aber ich tu es.

    Rüdiger, wie geht es deiner Frau ?? Ich drücke euch natürlich feste beide Daumen !!!!!

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Hallo @Miggel1966,

    es es tut mir leid, dass du deinen Mann an dieser Krankheit verloren hast. Es dauert einige Zeit bis man den Boden unter den Füßen wieder gewinnt. Irgendwann sieht man die Sonne wieder öfter. Ich begleite eine Freundin, ihr Mann ist vor zwei Jahren gestorben. Es gibt bei ihr immer wieder Tage, die nicht so gut sind.

    Zum Brustkrebs kann man sagen, dass er in der Regel gut zu behandeln ist. Ich hatte das volle Programm von Juli 2008 bis März 2009 durchgezogen, im Moment mache ich noch AHT. Es geht mir gut und wir sind gerne Rentner.

    Alles Gute
    Geli
    Vergangenheit ist Geschichte,
    Zukunft ist Geheimnis,
    aber jeder Augenblick ein Geschenk. (Ina Deter)
    Hallo Michaela

    In der Kranken Phase meines Mannes habe ich nur funktioniert.
    Nach seinem Tod bin ich schnell wieder unter Menschen gegangen....Trauercafe, Kochen für Trauernde, Trauergruppe, Töpfern, Theater ,Kino und mein Wenn ich dann alleine war bin ich emotional kaputt gegangen. Immer wieder fragte ich mich.....Warum mein Mann....Er war immer gut....und ging so voller Hoffnung durch seine Krankheit...
    Er hat verloren und ich habe meine Zukunft verloren....Ich habe viel Geweint...Nach dem ersten Trauerkarte zogen sich schon einige Leute....Familie zurück...Ja da stand ich da mit meinen Kindern . Alles alleine entscheiden...Zum Glück habe ich liebe Freundinnen und meine Tante, mit der ich jeden Abend geredet habe am Telefon
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Da mein Mann mich wieder in der Obhut eines Mannes wünschte...fand ich nach 1 1/4 Jahr einen lieben Mann im Internet....Da ich nie rausgehe...war das so OK.
    Er interessiert sich für die Kinder. Er ist eine treue Seele.
    Natürlich kam ich mir veräterisch vor....
    Ja, an meinen Mann denke ich jeden Tag...Die Tränen sind weniger geworden....
    Doch abundan bin ich am seufzen.....Dann spreche ich zu meinem Manning sage......
    ....Ach Reinhard warum mußte das alles so passieren....


    Liebe Michaela
    Nimm dir alle Zeit der Welt. Trauern ist Schwerstarbeit. Eine emotionale Berg und Talfahrt für den KORPER UND DER Seele


    Bis dann
    Liebe Grüße Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo miggel1966
    Wir sind gleich alt. Ich habe meinen Mann im Mai 2017 durch Lungenkrebs verloren. Es tut einfach weh. Alles was man gemeinsam noch vorhatte ist weg.
    Man ist allein aber es wir leichter. Es gibt immer noch Tage wo alles einfach nur schrecklich ist man sich verkriechen möchte und nur noch heulen. Aber es werden weniger.
    LG kirstin
    Hallo @Miggel1966,

    ​ich habe meinen Mann im Februar 2017 an Leberkrebs verloren. Wir hatten nach der Diagnose noch knapp 5 Monate.
    Der Jahrestag nähert sich und ich bin jeden Tag verletzlicher.
    Auch ich stelle mir immer wieder die Frage, warum muss ich und vor allem auch meine Kinder (20, 17, beide noch zu Hause) das alles durchleiden, zumal ich selber an metastasiertem Brustkrebs erkrankt bin. Ich weiß, dass ich darauf keine Antwort finde.
    Jetzt alles allein stemmen und verantworten zu müssen ist für mich auch sehr schwer, wir hatten eine klare Aufgabenteilung und er fehlt an allen Ecken und Enden.

    farmer59 schrieb:

    Es gibt immer noch Tage wo alles einfach nur schrecklich ist man sich verkriechen möchte und nur noch heulen.


    Dem kann ich nur zustimmen.
    ​Aber irgendwie muss man funktionieren und tut es dann auch.

    ​Ich wünsche Dir, dass Du liebe Menschen an Deiner Seite hast, die Dich unterstützen, mit Dir weinen, aber mit Dir auch schöne Sachen unternehmen. Und wie @Tortenfee schon sagte, nimm Dir Zeit.

    Liebe Grüße

    Tinka
    Hallo Michaela,

    ich bin hier nicht nur Moderator, ich bin selbst auch seit 10 Jahren Hinterbliebener. Meine Frau starb im Februar 2008. Wie du lesen konntest, gibt es hier zahlreiche Menschen, die ähnliches erlebt haben wie du.

    Schreiben hilft. Nach meiner Erfahrung bereits beim Schreiben. Auch wenn es manchmal schwer fällt. Man ist am überlegen was man schreibst, wie man was schreibt, ändert Formulierungen. Dabei lernt man bereits manchmal den 'Feind', die Frage, kennen und das ist meist bereits ein guter Ansatz. Man sollte nur eines wissen: es ist ein gewaltiger Unterschied, eine Frage und ihre Lösung zu erkennen und dann mit der Lösung zu leben. Letzteres muss man mühsam lernen.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Hallo Michaela, ich habe gerade nicht viele Worte, möchte Dir aber einfach nur viel Kraft wünschen.
    Viele liebe Grüße,
    Flo
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.
    Hallo Ihr lieben alle,

    ich möchte euch danken für die vielen lieben Worte.
    Ich denke, das ist das erste Forum, welches mir tatsächlich hilft und ein wenig aufbaut.

    Ihr habt alle das gleiche schreckliche Schicksal erleiden müssen. Ja auch ich lenke mich ab , ich bin arbeiten, auf Montage, habe ich ja schon geschrieben. Ich bin dann immer so 2-3 Wochen am Stück weg von zu Hause. In der Zeit kümmern sich meine Kinder um unser Haus. Ich habe immer unseren Hund mit, die Gustl. Mein Mann hat sich die Kleine noch im September 2016 geholt, hat sehr an ihr gehangen. Nun muss ich sie überall mit hinnehmen. ( die kleine Gustl auf dem Profilbild )

    Aber wie auch von euch beschrieben, immer wieder sind Tage dazwischen, an denen man sich einfach nur verkriechen würde.
    Ich gehe auch zu einer Trauerbegleitung, immer wenn ich dann zu Hause bin. Das tut mir auch gut. Ich darf nur nicht grübeln, man findet keine Antwort auf diese zermürbenden Fragen......

    Ich hatte wirklich einen tollen Mann, ich war rundum zufrieden, ich fühlte mich geborgen. Ich habe ihn sehr geliebt.. Das ist vorbei und vorallem, wie es geendet hat, das macht mir schwer zu schaffen. Dieses Leid, welches mein Mann ertragen musste !!! Damit komme ich nicht klar....

    Meine Psychologin sagte zu mir , dass ich mich selbst bestrafe, weil ich meinen Mann nicht retten konnte. Über diesen Satz denke ich nun ständig nach....

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Hallo Tinka,

    wenn ich das lese, du auch BK, ich werde nur noch wütend. Ich denke dann wieder an meine Schwester und ich weiß, was ihr aushalten müsst.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut, dass du es schaffst.
    Es ist einfach nur schrecklich......

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3

    Miggel1966 schrieb:

    Meine Psychologin sagte zu mir , dass ich mich selbst bestrafe, weil ich meinen Mann nicht retten konnte. Über diesen Satz denke ich nun ständig nach....


    ich weiß nicht, kann man das wirklich auf so etwas "Einfaches" runterbrechen? Meiner Meinung nach ist Trauer komplex, vielschichtig und vor allen Dingen individuell. Nach Mamas Tod habe ich begonnen, viele Bücher über Trauer zu lesen (das ist meine Art, mich mit einem Thema auseinanderzusetzen). Daraus habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es verschiedene Phasen der Trauerbewältigung gibt: Schock, Chaos, Suchen und Sich-Trennen und Neuorientierung. So einfach wie es klingt ist es aber nicht, vor allem bei den mittlerein beiden bin zumindest ich immer hin und hergeswitcht. tue es vielleicht noch. Ob ich schon bei der Neu-Orientierung bin? Bestimmt nicht, auch wenn es für manche Außenstehende so wirken mag.
    Das Schlimmste ist immer, wenn die letzte Leidensphase wieder in den Fokus rückt. Meine Mutter hat sich mehr oder weniger schnell und relativ schmerzfrei davongeschlichen (so kommt es mir vor), aber mein Vater, der ja zuvor schon 7 JAhre mit dem Krebs gerungen hat und ein unglaublicher Kämpfer war und viel Schmerz aushalten konnte, das war doch was anderes. Zu sehen und zu ahnen, dass die Höchstdosis nicht ausreichte, den Schmerz zu nehmen, war schon sehr heftig. Mir hilft dann immer der Gedanke, dass er nun keine Schmerzen mehr erleiden muss und ich hoffe, dass es ihm und Mama dort, wo sie jetzt sind, gut gehen wird. Vielleicht hilft dieses Bewusstmachen und Loslassen ein wenig.
    Mir haben auch unsere Tiere geholfen. Die beiden Katzen waren wirklich sehr lieb und anhänglich, sind sogar überall mit hingelaufen, fast wie ein Hund. Auch sie haben getrauert und meine Eltern gesucht... Deine kleine Gustl vermisst Deinen Mann bestimmt auch und ist (nicht nur aus diesem Grund) sehr anhänglich.
    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft
    Bella
    Liebe Michaela

    Miggel1966 schrieb:

    dass ich mich selbst bestrafe, weil ich meinen Mann nicht retten konnte


    Das ist aber falsch! Du hättest deinen Mann genauso wenig retten können wie die Ärzte.

    In diese Richtung habe ich mir nie Vorwürfe gemacht, denn ich hätte meine Mama auch nicht retten können.

    Das wichtigste für mich in der Trauerbewältigung war, reden. Ich musste über alles reden. Mein Vater hingegen konnte nicht darüber reden, er hat versucht alles mit sich selbst auszumachen.

    Was letztendlich nach hinten los ging. Ungefähr ein Jahr nach dem Tod meiner Mama bemerkte ich das er sich immer mehr veränderte, in der Wohnung hielt er sich fast nur zum schlafen auf.

    Vorsichtig tastete ich mich ran um ihn zu sagen das es so nicht weiter gehen kann. Es hat gedauert bis er zum Arzt ging. Dieses ehrliche Gespräch mit unserem Hausarzt der auch die ganze Geschichte um Mama kannte, brachte das Ergebnis das mein Vater in einer Trauerdepression steckte.

    6 Wochen war er dann in einer psychiatrischen Tagesklinik wo er lernte seinen Tagesablauf neu zu organisieren ohne Mama.

    Heute geht's ihm gut, er lebt nach wie vor allein, aber er hat sein Leben im Griff.

    Dir wünsche ich von Herzen, das du irgendwann überwiegend mit einem Lächeln an die Zeit mit deinem Mann zurück denken kannst. Das die schlimmen Erinnerungen irgendwann verblassen.

    Liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Mausi, liebe Bella,

    natürlich ist es nicht so einfach....
    Ich hoffe doch , dass ich keine Trauerdepression habe oder bekomme.

    Aber vielleicht ist im Unterbewusstsein doch irgendwie etwas hängen geblieben, was mir sagt, ich darf nicht mehr glücklich sein. Ich weiß es nicht... Glücklich war ich , nun bin ich nur noch traurig.

    Ich kann nicht sagen, dass mein Leben keinen Sinn mehr macht, so ist es nicht, Aber ich empfinde keine wirkliche Freude mehr...
    Manchmal bin ich auch wie erstarrt, kann mich schlecht konzentrieren und ich vergesse vieles. Ich nehme auch immer noch Anti-Depressiva.
    Es ist ja auch grad 5 Monate her. Ich muss Geduld mit mir haben.

    Er war nun auch mal mein Lebenspartner, meine Zweite Hälfte. Von mir ist ein großes Stück mitgestorben....

    Ich funktioniere momentan und das ganz gut......

    Ich liebe meine Kinder, meine Enkelkinder, meine Mama und meine kleine Gustl sehr.......aber mein Mann fehlt mir sooooo sehr..

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Hallo Michaela....
    Genauso ging es mir auch...Das heißt aber nicht das ich den Tod von meinem Mann bis heute akzeptiert habe. Es gibt Momente da hadere ich sehr..
    Ich versuche das beste aus meinem Leben zu mache.Obwohl es zurzeit richtig schwierig ist mit den JUNGS 16 + 13.
    Wäre es mit meinem Mann an meiner Seite besser gelaufen. Ich denke schon. Sie vermissen ja auch ihren Vater.
    Wir müssen weitermachen...
    Liebe Grüße und ganz viel Kraft
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo Michaela,

    Miggel1966 schrieb:

    Meine Psychologin sagte zu mir , dass ich mich selbst bestrafe

    Miggel1966 schrieb:

    Aber vielleicht ist im Unterbewusstsein doch irgendwie etwas hängen geblieben, was mir sagt, ich darf nicht mehr glücklich sein.

    das passt doch gut zusammen? Vielleicht hatte sie doch nicht ganz so unrecht mit ihrer Bemerkung? Vielleicht kannst du herausfinden, was das ist, was da hängen blieb. Nicht mehr glücklich sein zu dürfen, wäre so eine Strafe, die die Psychologin meinte.

    Du sollst und darfst irgendwann wieder glücklich sein. Die Frage ist doch die: was ist das, Glück? Besteht das Glück denn nur darin, so leben zu dürfen, wie man es sich in der Jugend erträumt und/oder eingerichtet hat? Heißt ein glückliches Leben auch das Fehlen jedweder Nackenschläge? Vielleicht schrauben wir unsere Erwartungen nur zu hoch? Ist Glück vielleicht ein erfülltes Leben, auf das wir am Ende mit einem Lächeln zurück schauen können? Ein Leben, mit dem wir zufrieden sein können? Trotz Nackenschlägen und geplatzter Träume?

    Ich hatte das Glück, fast 35 Jahre mit einem geliebten Menschen einen gemeinsamen Weg gehen zu dürfen. Ich habe das Glück, wieder lachen zu können. Aus vollem Herzen. Das Glück, nicht zu vergessen. Das Glück, wieder Ziele zu haben.

    Lass dir Zeit. Du hast sie. Man kann und muss nicht alles sofort verstehen. Trauer kann man nicht besiegen. Man kann sie nur lebbar machen.

    Nur so zum draufrumdenken.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Liebe Jessie, lieber Helmut...

    Ja so ist es. So hat die Psychologin es auch gemeint.
    Ich war beinahe 20 Jahre mit meinem Mann zusammen, sehr glücklich.

    Meine erste Ehe war die buchstäbliche Hölle für mich und die Kinder.

    Und dann hat man endlich Glück und dann passiert sowas Schreckliches. Mein Mann wollte nicht gehen, er wollte mich nicht alleine lassen, hat so sehr gekämpft und musste so grausam von dieser Welt gehen.

    Dankbar bin ich, das war ich schon vorher. Er hat sich meiner Kinder angenommen, hat sie mit zu liebevollen jungen Erwachsenen erzogen.

    Jessie, ich denke wir beide fühlen das Gleiche. Wir müssen weiter leben und das beste daraus machen. Wenn nur diese Sehnsucht nicht wäre.

    Helmut, wie macht man Trauer lebbar ????

    Im Moment bin ich immer nur froh, wenn es abend ist und ich erschöpft einschlafen darf.

    Das Leben ist sehr viel schwerer geworden.

    Aber danke für eure lieben Worte und ich wünsche euch auch ganz viel Kraft für eure Zukunft.

    Ganz liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3

    Miggel1966 schrieb:

    wie macht man Trauer lebbar ????

    Hallo Michaela,

    ganz langsam, ganz vorsichtig. Zuerst mal nur kleine Schrittchen. Einen nach dem anderen. Kleine Antworten, die man gefunden hat, auch verinnerlichen. Darauf gefasst sein, dass man plötzlich wieder am Anfang steht. Schritte nach vorne, Schritte zurück. Auf der Hut sein, denn die Trauer kann überall und zu jeder Zeit zuschlagen.

    Du siehst, es gibt keinen allgemeingültigen Weg. Nur den persönlichen und der ist schwer und langwierig. Eine kleine Hilfe findest du hier: Trauerphasen Das sollte man nicht zu eng sehen. Die Reihenfolge kann sich verschieben, überlappen. Das eine dauert länger, das andere kürzer. Manches erlebt man vielleicht gar nicht.

    Überlege dir ein Ziel, wo du in 5 Jahren sein möchtest. Dann mach den ersten Schritt. Ob du dieses Ziel erreichst, ist nicht so wichtig. Es ist wichtig, sich auf den Weg zu machen und es ist wichtig, ein Ziel zu haben. Auch wenn es sich auf dem Weg dahin vielleicht ändert oder man es nie erreicht.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    "Trauer kann man nicht besiegen. Man kann sie nur lebbar machen."
    Hallo Helmut, dass hast Du echt schön gesagt.
    Mama: 08.11.63 - 03.02.16
    ( 2014 Brustkrebs, 2015 Bronchialkrebs mit Metastasen in Kopf, Leber, Knochen)
    Ich werde das nie verstehen...

    Heraustreten aus der Form- mit dem Wind, der Sonne, dem Wasser verschmelzen. In all jenem die Freiheit finden.
    Lieber Helmut,

    genauso mache ich es auch.
    Ich arbeite viel, führe das Einzelunternehmen meines Mannes fort. Ich lese sehr viel über Trauerarbeit, gehe zur Trauerbegleitung, wenn ich zu Hause bin, gehe zu einer tollen Terapheutin, welche energetische Massagen macht. Nun habe ich auch dieses Forum für mich entdeckt und merke, dass ich nicht allein mit diesem Schicksal bin. Alles ist eine Hilfe, eine Begleitung durch diese schwere Zeit.

    Wenn nur nicht diese seelischen Schmerzen wären.......

    Aber mein Mann ist jede Träne wert !!!!

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Hallo Michaela,

    Für einen Tag ein Engel sein und meine Kleine wiedersehen, ist eine Vorstellung, die mich auch heute nach 1 1/2 Jahren zutiefst berührt. Ich bin kein gläubiger Mensch, aber das nachfolgende Gebet hat viel Wahrheit, finde ich

    Wenn ich fort bin, dann gebt mich frei, lasst mich gehen, es gibt so viele Dinge für mich zu sehn.Seid dankbar für die schönen Zeiten, die wir zusammen verbringen durften. Ich habe euch meine Liebe gegeben, und ihr wisst gar nicht, wie viel Glück ihr mir beschert habt. Ich danke euch für die Liebe, die ihr mir gegeben habt, aber es ist jetzt Zeit, alleine weiterzugehen. Wenn euch die Trauer hilft, so trauert und dann lasst die Trauer dem Glauben weichen. Wir müssen uns nur einen Weile trennen, drum haltet fest an den Erinnerungen in eurem Herzen. Ich werde nie weit von euch entfernt sein. Also wenn ihr mich braucht, ruft nach mir - und ich werde DA sein. Auch wenn ihr mich nicht berühren oder sehen könnt, ich bin euch nah - und wenn ihr mit eurem Herzen lauscht, dann werdet ihr meine Liebe überall fühlen können, ganz nah und deutlich.

    Und wenn es für euch an der Zeit ist, diese Reise alleine anzutreten, werde ich euch mit einem Lächeln erwarten und euch in eurem neuen Zuhaue begrüßen

    Der Sinn der Trauerarbeit besteht nach meiner Erfahrung darin, den Gegangenen als Lebenspartner und ununterbrochenen Begleiter eigener Gefühle und Gedanke in den Hintergrund treten zu lassen. Es ist eine Methamorphose, eine Umwandlung der Funktion des geliebten Menschen. Sie tut nicht weh, ermöglichst aber ein Weiterleben ohne diesen. Ich werde bis zu letzten Tag meines Lebens den Fortgang meiner geliebten Frau bedauern - obwohl ich jetzt schon wieder gut alleine Leben kann.

    LG Schnupperboller
    Hallo Schnupperboller,

    ein wirklich schönes Gedicht. Es tröstet zumindestens, wenn auch nur kurz. Es ist einfach noch nicht lang genug her.
    Ich lebe nun auch alleine und ich gestehe auch, dass ich nicht mehr jeden Tag weine. Aber wenn jemand das Ventil öffnet, dann ist es heftig. Tja, es muss halt die Zeit arbeiten, wenn der Partner geht, und wie gesagt, ich habe meinen Mann sehr geliebt, dann denke ich dauert es eben sehr lange. Ich nehme es einfach an und lebe damit. Ich denke noch nicht an die Zukunft, diese Pläne sind sowieso dahin. Momentan bin ich froh, wenn ich einen Tag nach dem anderen schaffe.
    Ich bin selbstständig genug, alleine zu leben, das schaffe ich gut. Mir fehlt die Nähe, die Wärme, die Stimme, der Humor und die Liebe..... Und das kann mir niemand wieder geben. Das ist ein gewaltiger Lernprozess, denn es ist ja auch ein Trauma.

    Zumal ich immer mehr zu der Überzeugung komme, dass meinem Mann nicht die notwendige Behandlung zugestanden wurde.
    Je mehr ich darüber lese und unsere eigene Situation noch mal durchdenke, umso mehr denke ich , hat mein Mann nicht die richtige Behandlung bekommen, wurde er zu schnell abgeschrieben ???? Ich weiß es nicht genau, werde es niemals wissen und doch sind das Fragen, Gedanken, die mir nicht aus dem Kopf wollen. Bin ich vielleicht auch schuld ?? Was hätte ich besser machen können ??
    Ich habe niemals richtig mit den Ärzten sprechen können. Einzige ansprechbare Ärztin auf der onkologischen Station war eine junge Assistänzärztin, welche wenig Empathie hatte und niemandem ins Gesicht schauen konnte bei einem Gespräch. Ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl bei dieser Ärztin.

    Hilft nun auch nichts mehr, jetzt muss ich lernen, damit zu leben. Ich weiß nur eins, sollte ich jemals in eine solche Situation kommen, werde ich dieses KH nicht betreten.

    Bin schon wieder abgeschweift......

    Trotzdem liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3

    Miggel1966 schrieb:

    Bin schon wieder abgeschweift......

    Hallo Michaela,

    nein, bist du nicht. Genau das ist der Unterschied, wenn der Partner, der geliebte Mensch an einer Krebserkrankung (oder an einer anderen per se tödlichen Krankheit) gestorben ist. Natürlich trauert man auch, wenn ein Mensch in hohem Alter stirbt, weil die Lebenszeit auf natürliche Weise abgelaufen ist. Doch hier sind tausend Fragen "Was wäre, wenn?", warum gerade dies oder das, Schuldgefühle "Habe ich alles richtig gemacht? Wo und wann was Falsches?". Auch diese Fragen müssen beantwortet werden oder zumindest verarbeitet. Manchmal gibt es einfach keine befriedigende Antwort. Egal. Wir sollten/müssen damit leben lernen. Schreib es dir von der Seele.


    Hallo Schnupper,

    deine Zeilen berühren, Eine schöne Vorstellung. Vor allem tröstlich.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.

    Miggel1966 schrieb:

    Ich bin selbstständig genug, alleine zu leben, das schaffe ich gut. Mir fehlt die Nähe, die Wärme, die Stimme, der Humor und die Liebe..... Und das kann mir niemand wieder geben.


    Liebe @Miggel1966, Michaela,

    ​ich lebe zwar nicht ganz allein, meine beiden (großen) Kinder sind noch zu Hause und auch von mir in gewisser Weise abhängig, aber mir fehlt trotzdem die Gegenwart meines Mannes so wie Du es geschrieben hast. Wir waren fast 26 Jahre verheiratet und noch länger miteinander befreundet. So eine lange Zeit schweißt zusammen. Nun ist am Freitag sein erster Todestag, ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Bei Dir ist es ja noch kürzer her.....

    Danke @schnupper für das schöne Gebet/Gedicht.

    Liebe Grüße

    ​Tinka
    Ja da hast du Recht.

    Wir waren knapp 20 Jahre zusammen, wir haben uns nicht nur geliebt, wir waren auch beste Freunde..
    Aber ich denke , ob ein Jahr oder kürzer, sie werden uns immer fehlen. Ich denke, man kann solch eine Liebe nur einmal im Leben finden.
    Ich wünsche dir für den kommenden Freitag und natürlich sonst auch ganz viel Kraft. Hoffentlich bist du nicht allein an diesem Tag.

    Ganz liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Heute vor genau 5 Monaten ist mein Schatz von uns gegangen....
    Ein unglaublich langer, schmerzvoller Tag.
    Ich war heute morgen auf dem Friedhof und hab sehr lange mit ihm gesprochen. Ich muss jetzt auch wieder vermehrt über die letzten Tage denken und wieder sehr viel weinen.. Ist das wieder so ein Trauerloch ?? Es fällt mir alles so verdammt schwer, selbst die Hausarbeit geht mir nicht von der Hand. Alles strengt mich an. Und ständig diese quälenden Fragen.... Wieso er? Warum nur ??
    Wieso gibt es noch nichts vernünftiges gegen diese elende Krebsbestie ?? Läuft man jetzt für den Rest seines Lebens nur noch traurig durch die Gegend ??
    Die Kinder waren heute alle drei bei mir, es war schön für diesen Moment, aber im Inneren weint man nur. Eine Kerze nach der anderen zünde ich an vor seinem Foto-den ganzen Tag.

    Gestern Abend dann auch noch die Nachricht von meiner Schwester, dass ihre Knochenwerte wieder schlechter geworden sind !!! Oh Graus !! Sie muss morgen zur Szintigraphie. Wir hoffen so sehr, dass es kein Rückfall ist. Ich hab solche Angst um sie. Hört das denn nie auf ??????

    Traurige Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Da sagst du was Bella ......
    Kommt mir momentan auch so vor.
    Ich sitze jetzt grad gespannt wie ein Flitzebogen und warte auf den Anruf meiner Schwester.
    Ich werde gleich selbst anrufen denn es beunruhigt mich sehr, dass sie sich nicht meldet.

    Meine Nichte bekommt momentan alle 6 h US. Es scheint hoffentlich nichts Arges zu sein.
    Hoffen wir mal .....

    Danke für dein Kraftpacket, Du ahnst nicht, wie sehr ich ein solches im Moment brauche....

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3

    Miggel1966 schrieb:

    Die Kinder waren heute alle drei bei mir, es war schön für diesen Moment,

    Hallo Michaela,

    glaub ich dir. Mir ging es ähnlich. Ich hatte damals bereits Enkelkinder und es war wie das Eintauchen in eine andere Welt: lachen, spielen, manchmal wild, unbekümmert. Danach? Ich brauche dir nicht zu sagen, was danach kam. Mit der Zeit wurde es einfacher, wieder nach Hause zu gehen oder alleine zu Hause zu bleiben. Mit jedem Besuch konnte ich ein kleines Stück ihres Lebens für mich festhalten. Aus dieser Zeit stammt meine Signatur. Meine Enkelkinder haben mich das gelehrt.

    Deiner Schwester und vor allem jetzt auch deiner Nichte drücke ich die Daumen. Manchmal fragt man sich, was man alles aushalten kann/muss.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Ihr Lieben....

    Ich danke Euch sehr.....

    Lieber Helmut, Enkelkinder hab ich auch, drei süße Mädels. Die Kleinste ist heute 2 Monate alt. Mein Mann hatte sich so über das neue Enkelkind gefreut, deshalb ist es umso trauriger, dass er dies nicht mehr erleben darf. Als die Kleine geboren wurde, bin ich in ein sehr tiefes Loch gerutscht und ich konnte mich erst garnicht freuen. Sie hat mit ihrer Ankunft den ganzen Schmerz noch einmal richtig aufgewühlt. Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber meinem Sohn und meiner Schwiegertochter. Das ist nun GsD vorbei und ich liebe die Kleine genauso wie meine anderen beiden Enkeltöchter.
    Ich weiß, dass man sehr viel Zeit benötigt, um das Geschehene zu verarbeiten. Es tut nur so verdammt weh......

    Bei meiner Schwester gibt es vorerst Entwarnung, die entgültigen Ergebnisse stehen aber noch aus. Ich werde berichten, denn das liegt mir auch schwer auf der Seele.

    Meine Nichte wird heute aus dem Krankenhaus entlassen, alles soweit in Ordnung.

    Das Auto ist natürlich ein Totalschaden, aber was ist schon ein Auto ?!

    Angie, du bist so lieb.... Ich möchte dich gern in den Arm nehmen.....

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    So sehe ich das auch...... Niemand ist zu Schaden gekommen, das ist das Wichtigste...

    Jetzt muss ich zur Entspannungstherapie, freu mich schon... Ich bin froh, dass ich dort so schnell Termine bekommen habe, ist ja doch schwierig und immer mit langen Wartezeiten verbunden.

    Schau heute Abend wieder rein.....

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3