Verlauf mit Hoffnung

    Verlauf mit Hoffnung

    Hallo ihr,

    ich wollte euch nur kurz etwas erzählen. Jeder weiß ja um die schlechten Prognosen beim BSDK bescheid.
    Umso wichtiger finde ich jeden "positiven" Verlauf der Erkrankung.

    Ich habe heute mit einem Angehörigen gesprochen; dessen Schwester ist ebenfalls am BSDK erkrankt (vor 2 Jahren) - ich glaube mit 57 Jahren.
    OP war geplant bzw. ist auch erfolgt. Am offenen Bauch hat man erst erkannt, dass der Tumor nicht mehr operabel ist, da er u.a. die Aaorta infiltrierte.
    Daraufhin wurde eine Gewebeprobe für die Biopsie genommen und die Patientin unverrichteter Dinge verschlossen.
    Die Biopsie ergab, dass Chemo X auf alle Fälle ansprechen müsste. Diese Chemo brachte allerdings gar nichts, außer ein Voranschreiten der Erkrankung.
    Als letzte Möglichkeit empfahl der Onkologe eine andere Chemo zu versuchen. Lt. Biopsie müsste diese Chemo normal nichts bringen - sie wurde also ins Blaue gegeben. ZUM GLÜCK.
    Diese Chemo brachte den Tumor zwar nicht zum schrumpfen, aber zum Stillstand. Die Patientin hat nun seit einem Jahr keine Chemo mehr. Tumor ist seitdem trotzdem nicht weiter gewachsen.
    Der Onkologe ordnete eine weitere histologische Untersuchung des genommenen Gewebes an. Er war der Meinung, dass ein Fehler bei der Diagnostik passiert sein muss.
    -> Lt. Biopsie hätte ja die 1. Chemo ansprechen müssen und nicht die zweite.
    Bei der zweiten Untersuchung kamen allerdings exakt die gleichen Ergebnisse raus.
    Der Onkologe bzw. die Onkologen hat/haben dafür bis heute keine Erklärung. Auch kann er sich nicht wirklich vorstellen, weshalb der Krebs trotz einem chemofreien Jahr nicht mehr weiterwächst. Er bezeichnete es als ein Wunder.
    Ja, der Krebs ist weiterhin vorhanden. ABER und das ist das Entscheidende - er ruht. Natürlich kann er jederzeit
    weiterwachsen. Es hat aber anfangs niemand vermutet, dass soetwas möglich ist. Von daher finde ich es sehr positiv!
    Lebenserwartung gaben ihr die Ärzte bei Diagnose zwischen 3 und 6 Monaten. Jetzt sind es schon zwei Jahre.

    Ich erzähle euch dass, weil einem ja jede positive Nachricht positiv beeinflusst.
    Hoffentlich konnte ich euch bzw. euren Angehörigen dadurch etwas Mut machen.

    @Elaine16:
    Vll magst du ja die Geschichte eures Bekannten auch mitteilen?

    Liebe, hoffnungsvolle Grüße

    Silland

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Silland“ ()

    Hallo Silland
    Danke wirklich Danke für diesen Beitrag.
    Hoffnung ist eine große Hilfe und auch wenn es immer wieder Zweifler gibt, Menschen die sogar sagen man soll keine Hoffnung haben.
    Doch soll man du siehst es ja gerade da.

    Menschen die sagen man soll keine Hoffnung haben, sie niemanden machen, sind meistens die, die nur Angst davor haben das sie sich nicht erfüllen könnte.
    Angst enttäuscht zu werden denn auch das ist möglich.
    Ich hänge gerade in solch einem Loch, aber die Hoffnung gebe ich nicht auf.

    Danke dir alles Liebe zu dir.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Guten Morgen,
    kein Problem. Dafür hab ich es euch mitgeteilt. Dass es Einzelfälle sein werden ist mir klar, nur es gibt eben diese Einzelfälle. Das wollte ich damit sagen. Ich war damals so froh, als ich den Bericht von Thorsten gelesen habe. Der hat wirklich Mut gemacht. Vll hilft ja dieser Fall auch anderen den Mut nicht zu verlieren.
    Und Rudi, kämpft weiter. Es hat sich ja bereits gelohnt. Es wird sich bestimmt auch weiter lohnen.

    Grüße
    Hallo
    Ja genau darum geht es.
    Hoffnung.
    Krebs ist eine Krankheit mehr nicht.
    Man kann es überleben, sogar damit leben, wenn nicht die Hoffnung genommen wird.
    Ärzte sind manchmal nicht im Recht mit ihren Prognosen.

    Also nicht auf alles Starren wie das Kaninchen auf die Schlange.

    Ich hoffe das dein Papa auch eine so gute Nachricht wird, alles erdenklich gute zu euch.
    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Ja gerne schreibe ich auch den bisherigen verlauf eines Bekannten Silland.
    Er ist ca um die 60 u wurde im April 2016 wegen ikterus u schlechten Blutwerte eingewiesen.
    Im heidelberg diagnostizierte man dann den bsdk mit vielen Leber Metastasen u in die gallengänge infiltriert. Stent gesetzt u danach Chemo mit folfirinox.
    Er hat sich gleich nicht nur auf die Schulmedizin verlassen u Kontakt mit biokrebs heidelberg aufgenommen. Er nimmt einiges komplementär dazu seit dem.
    Er hat bis nov 2017 Chemo bekommen und bei der vorletzten Kontrolle im August war schon bis auf ein kleines Areal in der Bsd nichts mehr zu sehen. Letzte Chemo mit folfirinox im nov 17 u im letzten ct Ende des Jahres nichts mehr zu sehen . Die Ärzte in heidelberg sind wirklich baff. Sie sagten das hätten sie noch nie gehabt.

    Nun haben wir die Tage seine Frau getroffen , er ist ins KH gekommen weil er wieder gelb wurde.
    Stent hat sich zugesetzt.
    Jetzt wird auch nochmal Ein neues ct gemacht dem nächst.
    Ich hoffe das der Tumor immer noch verschwunden ist.
    Denn solche Verläufe sind wirklich wichtig für uns alle , als hoffnungsbringer.

    LG
    @RudiHH dein Wort in Gottes Ohr.
    Ich hoffe, dass "wir alle" so positive Verläufe werden.
    Ich hatte am DI ja übrigens das Gespräch mit Papas ehemaligen Stationsarzt. Dem hab ich von euch erzählt, da war er erstaunt was es nicht alles gibt ;)

    @Elaine16
    Das tut mir Leid, dass er wieder ins KH musste. Das wusste ich gar nicht.
    Trotzdem ist der Verlauf bis hierhin super :)

    Grüße
    Zur Info.
    Bei der Schwester des Angehörigen ist der Tumor nach über zwei Jahren wieder gewachsen.
    Sie konnte jedoch wieder die gleiche Chemo bekommen bei der der Tumor damals zum Stillstand gebracht werden konnte (Gemzar und Abraxane).
    Die Chemo bekam sie jetzt wieder ein halbes Jahr. Letzter Zyklus ist bald abgeschlossen.
    Also nie die Hoffnung aufgeben, ich hoffe die nächste Untersuchung wird wieder positiv ausfallen :)
    Grüße
    Hallo Sillant
    Das ist fast wie bei uns, neue Metastasen aber mit der alten Chemo bekämpfbar.
    Alles alles gute zu denen das es endlich dauerhaft weg bleibt.
    Ich wünsche mir das für jeden hier denn ich weiß wie viel leid und Tränen dahinter stehen.
    Alles liebe Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!