Misteltherapie

    Misteltherapie

    In einem anderen Thread habe ich eine Frage zur Misteltherapie gelesen. Daher möchte ich diese hier gerne zur Diskussion stellen.Ich habe nach der Bestrahlung eine Komplementärmedizinische Beratung eingeholt und mit einer Misteltherapie angefangen. Die Spritzerei ist relativ aufwendig und ich habe wieder aufgehört. Vielleicht weil mir der Nutzen nicht konkret genug vor Augen stand.
    Ich bin gerade wieder über die Misteltherapie gestolpert. Und über deren Wirkung die Körpertemperatur zu erhöhen. Daher möchte ich wieder beginnen.
    Meine Körpertemperatur ist die meiste Zeit unter 36 Grad. Die Misteltherapie kommt aus der anthroposophischen Medizin. In dieser Medizin, die in vielen Fällen sehr human und sehr erfolgreich arbeitet gibt es auch über Jahrzehnte Untersuchungen, die besagen, dass es die so genannten kalten und heissen Krankheiten gibt. Nach den Informationen die mir ein anthroposophischer Mediziner gab, sind Menschen die fiebern weniger von Krebs betroffen. Sie stehen die so genannten heissen Krankheiten durch. Zu den kalten Krankheiten gehört Krebs. Ich fand die Info für mich interessant. Ich kann mich nicht an häufiges Fieber erinnern. Meine Temperatur ist fast immer unter 36 Grad. Mit der Erhöhung der Temperatur durch die Misteltherapie wird das Immunsystem in den Zustand gebracht mehr entartete Zellen zu bekämpfen. Meine neue Onkologin arbeitet neben den Schulmedizinischen Maßnahmen auch mit unterstützender Komplementärmedizin. Ich finde das für mich sehr interessant. Die niedrige Körpertemperatur fand ich immer ungewöhnlich. Ich würde diese Therapie jetzt gerne wieder auf den Weg bringen. Mir wurde geraten Mistel und Christrose zu spritzen. Dazu gab es eine Untersuchung, einen langen Fragebogen und dann die Empfehlung nach der Auswertung.
    Ich würde mich freuen, wenn mir hier Erfahrungen und weitere Infos und Hintergründe mitgeteilt würden.
    LG
    Resi
    Hallo @RESI, dann schliesse ich mich mal an:
    Ich spritze Mistel fast seit Beginn meiner Therapie, also knapp 5 Jahre, und da metastasierter Zustand, wird es auch von der Krankenkasse übernommen. Habe mich von einem komplementär arbeitenden Arzt damals intensiv beraten lassen, es gibt verschiedene Wirtsbäume, die sollten zum Patienten passen ( bei mir: Apfel).
    An mir selbst merke ich die Endorphinausschüttung, gerade im ersten Jahr war ich nach der Spritze immer richtig gut drauf.
    Es gibt ja die Mistelinjektion per Spritze und die hochdosierte Mistelinfusion.
    Gerade die Infusion wird, wie Du es auch beschreibst, zur Fieberinduktion verwendet, man erhöht damit die Körpertemperatur.
    Die Spritzen wirken wohl noch etwas anders, haben eine tumortoxische Wirkung durch Apoptoseinduktion, wirken endorphinausschüttend und puschen die Killerzellen.
    Nachzulesen unter homeopathie.at , da unter Suchfunktion Mistel eingeben.
    Das ist auch der Arzt meines Vertrauens .

    Liebe Resi, warum fandest Du das Spritzen aufwendig? Ich spritze 3 x die Woche, im Urlaub oder auf Geschäftsreisen lasse ich es weg.
    Wichtig ist eine Phase des Einschleichens, da die Mistel sonst zu stark wirkt und Entzündungen auslöst. Aber da gibt es auch Starterpackungen mit jeweils höheren Dosierungen pro Ampulle.

    Also zusammengefasst: Ich sehe es als gute Ergänzung und werde auch weiter spritzen. Ich weiss, dass es wenige überzeugende Studien gibt. Aber wie schon meine Krankenkassenberaterin sagte: "
    Bei Ihnen scheint irgendwas sehr gut zu wirken, vielleicht ist es ja die Mistel?"

    Liebe Grüsse, Andrea
    Danke liebe Andrea.
    Ich bekam kleine Glasampullen, die man jedes mal vorsichtig aufbrechen musste. Dann das zusammensetzen der Spritzen. Zuerst hatte ich zu kurze Kanülen, also die Glasampullen immer ganz schräg halten. Das Spritzen selbst - wenn alles denn mal zusammengesetzt und befüllt war, fand ich nicht so schlimm. Die halbe Stunde die ich ruhen sollte hat mich wieder total müde gemacht. Aber vielleicht organisierst Du das ja anders? Es Klingt jedenfalls sehr positiv und ermutigend was Du schreibst!
    Danke dafür.
    Hallo @RESI,

    mein Onkologe verordnet auch die Misteltherapie, wir hatten darüber gesprochen als ich mit der Ersttherapie durch war.
    Leider kamen dann die Metastasen dazwischen und während einer laufenden Chemotherapie gibt er sie nicht. Sollte ich
    mal eine Therapiepause bekommen, werde ich nochmal fragen...

    Liebe @Andrea1968 mit einer AHT ist es wohl kein Problem?

    lG Siena
    Hallo @RESI, bei mir sind es auch kleine Glasampullen, aber die lassen sich gut brechen. Mich selbst dreht die Therapie eher auf. Ausruhen danach mache ich inzwischen, wenn es passt. Wenn nicht, eben nicht.
    Mein Arzt sagt auch, man kann davon müde werdn- dann abends nehmen.
    Bei mir ist es übrigens Helixor.

    Hallo @Siena, nein, unter AHT ist es kein Problem.

    Liebe Grüsse an Euch beide, LG, Andrea
    Helixor habe ich auch bekommen...
    Ich werde es noch mal versuchen. Ist wahrscheinlich Gewohnheit wie Zähneputzen, meine Schilddrüsenmedis, die Aht, Glaukomtropfen etc. Ich müsste alles verbinden und einen Rhythmus finden, aber ich brauche morgens ewig bis ich in die Gänge komme. Nicht erst seit der Therapie, das war schon mein Leben lang so. Aus dem warmen gemütlichen Bett aufstehen - igitt! ;)
    Als ich selbständig war habe ich morgens erst mal aus dem Bett telefoniert. Hat ja keiner gesehwn. Eine Tasse Tee und dann war ich irgendwann so wach und der Kreislauf funktionierte, dass ich aufstehen konnte.
    Liebe @RESI,

    ich mache seit meiner Erstrdiagnose eine Misteltherapie. Wie bei Andrea übernimmt bei mir die Krankenkasse die Kosten, wegen der fortgeschrittenen Situation. Ich bekomme immer am Tag vor der Infusion von Herzeptin und Perjeta eine Hochdosismistelinfusion. Ich spritze auch selber drei Mal die Woche. Ich habe zwei verschiedene Kanülen. Die längere benutze ich, um das Mistelpräparat aus der Glasampulle heraus zu ziehen. Dann wechsele ich die Kanüle gegen eine dünnere und kürzere aus und spritze dann. Ich spritze immer abends, dann habe ich kein Problem mit dem Nachruhen. Meine Onkoambulanz gehört zu einem anthroposophischen Krankenhaus, wo viel mit Misteltherapie gearbeitet wird. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass es mir gut tut. Ich schlafe besser als vor der Erkrankung und bin wenig erkältet. Ich sehe die Misteltherapie als Baustein neben der Schulmedizin, Ernährung, Bewegung und Entspannung. Ich sehe es wie Andrea, irgendetwas scheint ja gut zu wirken, vielleicht ist es die Kombination.
    @Siena, bei uns machen viele die Misteltherapie begleitend zur Chemotherapie, um Nebenwirkungen abzufedern und den Körper zu stärken.
    Liebe Grüße,
    enib
    Meine Lieben,

    ich spritze Mistel 2x wöchentlich seit Ende der Bestrahlung, zur Stärkung meines Immunsystems. Ich fühle mich gut, allein das Gefühl, nach der Akutbehandlung noch was tun zu können.
    Das was du, Resi, schreibst, mit kalten und warmen Krankheiten finde ich sehr interessant und nachvollziehbar. Ich habe auch immer eine niedrige Körpertemperatur, bekomme kaum Fieber, hatte auch während der Wechseljahre keine Hitzewallungen, bin oft am frieren etc.
    Seit ich Mistel spritze friere ich viel weniger, habe ein angenehmes Körpergefühl, auch wenn ich am Tag nach dem spritzen erstmal etwas 'durchhänge' (leichtes Grippegefühl).

    Ja, auch für mich ist das Aufziehen der Spritze mühsam, aber hilft ja nichts. Ich spritze abends direkt vor dem zu Bett gehen.
    Dann kann ich mir Zeit damit lassen. Morgens bin ich eh immer zu spät dran und habe dann nicht die Muße für das aufwändige Handling.
    Bei mir hat es gedauert, bis ich die richtige Mistelsorte (Wirtsbaum) in der richtigen Dosierung gefunden hatte. Aber nun passt es.
    Bei mir zahlt die Krankenkasse nicht, wobei ich vielleicht nochmal fragen sollte.

    Liebe Grüße
    Gitta
    Gitta, die gesetzliche Kasse zahlt, wenn es bereits Metastasen gibt. Mein Frauenarzt schreibt immer noch, dass ich unter der Therapie so wunderbar stabil bin und er auch das Gefühl hat, es wirkt bei mir auf die Stimmung.
    Siena, es gibt auf jeden Fall Onkologen, die geben Mistel zur Chemo dazu. Auf jeden Fall macht es die Klinik St. Georg in Bad Aibling, aber die sind halt auch komplementär unterwegs.
    Liebe Grüsse
    In der Steinzeit hätte die Natur uns ausgelesen ;)
    Zum Glück Leben wir heute. Ich lebe gerne und freue mich dass es sooo viele Möglichkeiten gibt etwas zu tun. Ich finde die Kombie aus Naturmedizin und Schulmedizin gut. Ich kann die Natur gut nachvollziehen. Zur Chemo habe ich mich erst aufgerafft als ich mich mit Paclitacel auseinander gesetzt habe: ein Mittel seit Jahrhunderten benutzt und so raffiniert dass es bis heute nicht komplett Nachbarn ist - und die Schulmediziner verwenden dieses natürliche Mittel auch...
    Ich war bei der komplementärmedizinische Beratung eine Onkologin. Der Homöopatische Arzt sagte dass er sich nicht gut genug auskennt. Sie hat mich gefragt und mich Fragebögen ausfüllen lassen. Helixor hat anhand dieser Daten ein Mittel empfohlen. Dabei wurde sehr intensiv auch nach Nebenerkrankungen gefragt. Ich habe z.B. auch Rheuma und leider noch so einige andere Störungen. Das würde geprüft und berücksichtigt. Sollte man mit dem Mittel nicht zurecht kommen, bekommt man ein anderes.
    @Gitta : kannst Du uns erzählen wie Dein Weg zum richtigen Präparat war? Danke!
    Ach ja - ich hätte auch nach Berlin fahren können ins anthroposophische Krankenhaus. Dort wird auch beraten. Herdecke macht das glaub ich auch. Wo es sonst noch solche Kliniken gibt weiss ich nicht, aber vielleicht weiss jemand hier ja mehr dazu.
    Hallo,

    zur Misteltherapie möchte ich folgendes schreiben:

    Eine Krankenkasse hat vor Jahren und jahrelang dagegen geklagt, dass diese Therapie von den Kassen übernommen wird.

    Ich bin bei der TKK. Auf Anfrage wurde mir gesagt, offiziell dürfen sie es jetzt nicht mehr, aber in meinem
    Fall übernehmen sie das. Aber nur über die "Hintertür". Ich musste mir ein Privatrezept ausstellen lassen und dann einreichen. Bis auf die Rezeptgebühr wurde es ziemlich schnell überwiesen. Die TKK sagte mir, solange ich nichts gegenteiliges höre, wird das übernommen.

    Nun ist aber seit einiger Zeit meine Mistelärztin, eine Allgemeinärztin Dr. med., die auch anthroposophisch und homöopathisch tätig ist, der Meinung , dass sie mir auch ein Kassenrezept dafür ausstellen kann. Normal ist das nur bei Metastasenbildung erlaubt!!!

    Bei mir ist sie aber der Meinung, dass ich mich im palliativen Zustand befinde, und zwar, weil ich nach meinem Eileierkrebs nun auch noch an Lungenkrebs erkrankt bin. Das wurde von der TKK noch nie beanstandet und meine anthroposophischen Mittel, die vorher auf grünem Rezept verschrieben wurden, verschreibt sie ebenfalls jetzt auf normalem Kassenrezept.

    Ich fühle mich etwas psychisch besser an den Tagen, an denen ich die Mistel spritze. Kann ich mir auch
    einbilden. Ich nehme das nicht so genau, früher 3 x und jetzt nur noch 2 x oder lasse eine Woche aus. So wie es mir gerade passt. Wichtig ist aber, dass man die richtige Mistel spritzt.

    Ich war im Januar 2011 in einer anthroposophischen Reha, da habe ich auch viel über die Mistel erfahren.

    Es gibt ein einzige Institut in Deutschland, das die Mistel testet. Das Labor Onkobrain in Stuttgart. Ich wundere mich, dass das noch so wenig bekannt ist.
    Da wird bei mir in München beim Arzt Blut genommen und auf dem normalen Postweg an dieses Labor geschickt.

    Beim Eileiterkrebs hat anfangs eine Mistelsorte angeschlagen, also die meisten Sterne, deren Namen ich nicht mehr weiß. Nach einiger Zeit sollte man einen neuen Test machen lassen, da schlug dann Mali an.

    Als ich den Lungenkrebs bekam, habe ich den Test wieder machen lassen, da hatte Mali nur noch 4 Sterne und die Kiefermistel von Helixor hatte 5 Sterne, die höchste Zahl.
    Leider habe ich in den ersten Wochen 2018 das stark vernachlässigt und nun mache ich wieder regelmäßig damit 2 x pro Woche weiter.
    Diese Mistelsorte hat in einer Packung 3 verschiede Stärken, 3 Amp. 1 mg, 3 Amp. 5 mg und 1 Amp. 10 mg. Dann geht es mit der nächsten Packung mit derselben Reihenfolge weiter. Das verstärkt angeblich die Wirkung, wenn die Stärke differiert.

    Der Text kostet seit Jahren ca. 144,87 €, man kann auch noch andere Werte bestimmen lassen. Das ist alles auf der Homepage aufgelistet.

    Es ist für mich alles sehr stimmig, denn nun, da ich Lungenkrebs habe, hat auch die dafür bestimmte Mistel darauf angeschlagen.

    Der Test muss privat bezahlt werden, das übernimmt keine Krankenkasse, soviel ich weiß.

    Liebe Grüße
    Heidi


    @Heidi - das mit dem Labor Onkobrain in Stuttgart wusste ich nicht, vielen Dank für den Tipp!
    @Siena- bei mir hat die Mistel weder Hashi noch Basedow getriggert. Im Moment habe ich nur die Antikörper, muss aber keine Medikamente mehr nehmen.
    @RESI - Danke fürs Anregen dieser Diskussion, es gibt immer wieder neue, interessante Punkte.

    Euch allen viel Erfolg mit Eurer Misteltherapie.
    Hallo,
    ich habe am Montag mit der Misteltherapie begonnen. Habe noch zwei Chemos vor mir und die Mistel soll u. a. die Nebenwirkungen lindern.
    Nun habe ich die letzten Tage viel gegoogelt und bin auf Berichte gestoßen, bei denen es heißt, dass die Mistel das Tumorwachstum fördern soll. Hat das schon mal jemand gehört? In den USA wird Mistel z. B. gar nicht gegeben.

    Nun bin ich stark verunsichert.

    Viele Grüße
    Jule
    Ich habe davon noch nichts gehört. Die Misteltherapie wird schon seit Jahrzehnten gemacht. Vielleicht gibt es ja wirklich Fälle wo sie nicht eingesetzt werden sollte. Die Anamnese erfolgt meiner Meinung nach sehr gewissenhaft. Es wurde z.B. sehr genau überlegt ob ich sie bei Rheuma anwenden darf. Du kannst uns die Links der Berichte gerne senden. Ein anderes Beispiel: In Deutschland wird Novaminsulfon angewendet in den USA nicht (es soll die weissen Blutkörperchen unwiederruflich schädigen hat mir mein Schmerzdoc erzählt). Manchmal ist der Umgang mit Dingen In den Ländern sehr unterschiedlich. In den USA wird schnell geklagt und Schadensersatz gefordert. Vielleicht reicht da dann ein negativer Fall um etwas aus dem Verkehr zu ziehen? Nur eine Vermutung. Eine Bekannte von mir bekam Mistel im Endstadium des Krebses. Es hat ihr das Leben qualitativ verbessert für die Zeit die sie noch hatte. Dass der Tumor schneller gewachsen sein have ich nicht gehört.
    Ich werde es trotzdem versuchen.
    Liebe Jule,
    ich habe irgendwann mal gehört, dass man Mistel bei Nierenkrebs nicht geben sollte, aus den von Dir erwähnten Gründen.
    Ansonsten gebe ich Resi recht- man wird vorher eingehend untersucht und auch bei mir war es ein Arzt, der sich auskennt. Schau doch mal nach unter homeopathie.at, dann Stichwort Mistel und Chemotherapie eingeben. Es gibt viele Studien, dass die Mistel die Chemo verstärkt oder sogar Chemoresistenzen wieder aufheben kann, also gut ist.
    Am Ende des Tages muss Dein Bauchgefühl dabei stimmen.
    Viele Grüsse, Andrea
    Danke @Anhe !
    Die Verantwortung liegt wie immer bei einem selbst. Ich werde es nochmal anfangen Mistel zu spritzen. Mich interessiert ob es Einfluss auf meine Körpertemperatur hat.
    Ich habe mich auch homöopathisch begleiten lassen und dabei an einer Studie der Charitee teilgenommen. Ich war gespannt, konnte mir nicht vorstellen das Homöopatie Einfluss hat. Aber siehe da: ich habe mich besser gefühlt und konnte sogar Unterschiede in der Wirksamkeit der unterschiedlichen Tropfen feststellen. Nach einem vorgeschlagenen Wechsel wollte ich wieder zurück auf ein anderes Präparat. Während der Chemo war mir 2-3 Tage speiübel. Keines der anerkannten Medis half. Bis mir eine befreundete Apothekerin Nux Vomica gab. Zuerst habe ich es "schräg von der Seite" angeschaut. Das soll helfen???
    Aber es war tatsächlich das einzige was mir die Übelkeit nahm. Seitdem probiere ich Homöopathie immer wieder mal aus wenn was anliegt. Es scheint Dinge zwischen Himmel und Erde zu geben, die wir nicht erklären können. Was heilt (hilft) hat recht...
    Eine verbesserte Lebensqualität ist für mich schon Grund genug etwas zu probieren.
    Meine "Bibel" was die Behandlung angeht ist "Gemeinsam gegen Krebs".
    Dort finde ich viele Ansätze.
    Aber ich würde mich nie trauen auf die Schulmedizin zu verzichten. Das wäre mir zu leichtsinnig. Ach ja - Schulmedizin und mein Lieblingsbeispiel: Paclitacel, das Gift der Eibenrinde ist bis heute nicht zu 100% entschlüsselt.
    Hallo zusammen,

    ich möchte auch nochmal kurz meine Erfahrungen mit der Misteltherapie schreiben. Mein Onkogyn ergänzt seine schulmedizinischen Therapien mit alternativen. Dazu gehört u.a. auch die Misteltherapie. Wie ich ja bereits geschrieben hatte, ist mein Ansatz, mein Immunsystem damit zu stärken. Es hat etwas gedauert, bis ich die richtige Mistel (Wirtsbaum) und die richtige Dosierung hatte, die bei mir die gewünschte Körperreaktion zeigte. Ich habe ausprobiert. Soweit ich mich erinnere, gab es keine Blutuntersuchung oder ein sonstiger Test zu Beginn. Nun spritze ich Mistel von der Eiche (2x wöchentlich).
    Begonnen habe ich die Spritzerei nach der Bestrahlung.
    Mir geht es gut. Ich friere seltener, meine Körpertemperatur ist leicht gestiegen. Ob das von der Mistel kommt oder von meiner sonstigen Lebensführung oder Glück oder Zufall ist, weiß ich nicht. Ich werde auch nicht ewig weiterspritzen, wie es einiger meiner Mitpatientinnen tun, aber evtl. die ersten drei kritischen Jahre. Außer es gibt gute Gründe, vorher aufzuhören.

    Liebe Grüße
    Gitta

    Jule131279 schrieb:

    dass die Mistel das Tumorwachstum fördern soll. Hat das schon mal jemand gehört?


    Das hatte ich von einem Münchner Komplementärmediziner (gleicher wie @Andrea1968?) aus Augsburg mitgenommen und zusammengefasst Zusammenfassung Augsburg-Brustkrebskongress 2016


    "Mistel kann die Lebensqualität verbessern, wirkt nicht
    krebswachstumfördernd
    , keine nachteiligen Interaktionen mit Chemo, in
    adjuvanter Situation eher nicht anbieten oder zur Diskussion stellen- ob
    sie Prognose verbessern kann, ist ungewiss"
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Liebe Resi,

    die 'richtigen' Reaktion sollen eine Rötung an der Einstichstelle sein (bis max. 5cm), Temperaturanstieg bis max. 1 Grad und ganz, ganz leichtes grippiges Gefühl.
    Alles sollte nach einem Tag wieder abgeklungen sein. Ich sag mal, so ähnlich, wie bei einer 'normalen' Impfung.
    Das sind wohl Anzeichen, dass das Immunsystem anspricht.

    In einer Schachtel befinden sich 7 Ampullen mit steigender Intensität des Wirkstoffs. Ich habe mit der niedrigsten Dosierung
    angefangen und langsam gesteigert. Irgendwann kam dann die gewünschte Reaktion. Allerdings auch erst nach dem Wechsel von Apfelmistel auf Eichenmistel. Dabei bin ich dann geblieben. Mein Arzt meinte zwar, dass auch beim Ausbleiben der Reaktionen die Mistel schon wirkt, aber idealerweise intensiviert man solange, bis man was merkt.

    Liebe Grüße
    Gitta
    Hallo,

    ich habe nur gehört, dass sich nach einer Mistelspritze an der Stelle eine Reaktion zeigen "sollte".

    Ich habe nur bei der ersten Spritze jetzt bei der Kiefer eine kleine Rötung gehabt, dann nix mehr.
    Die Ärztin sagte, das reicht als Beweis für die Wirksamkeit, denn es muss nicht jedes Mal eine Rötung
    bzw. Reaktion sein.

    Ich habe gelesen, dass bei Lungenkrebs Eiche die richtige Mistel wäre und gefragt, wieso ich die bei meinem Lungenkrebs nicht verschrieben bekomme. Sie antwortete, Eiche würde bei Männern verschrieben. Dann hat sich auch beim Bluttest gezeigt, dass ich bei der Kiefer am besten reagiere.

    Bei meinem gyn. Krebs habe ich ja seinerzeit den Apfel, also Mali, gespritzt. Man kann ja auch die Wirksamkeit testen lassen bzw. wie das Immunsystem reagiert.

    So, das war´s nun, was ich zur Mistel aus persönlicher Erfahrung beisteuern konnte.

    Liebe Grüße
    Heidi


    Sodele, jetzt komme ich noch um die Ecke ^^

    Meine Lieben,

    mein Melanom ist unter Hashimoto entstanden und laut Chefarzt diesem geschuldet. Es wird seit vielen Jahren geforscht wie Autoimmunkrankheiten und Krebs sich beeinflussen.

    Mistel darf nicht bei Melanomen, Nierenzellkarzinomen, Leukämie, Lymphomen angewendet werden. Bei Melanomen wurde versuchsweise Iscador (Kiefermistel) eingesetzt und vorzeitig abgebrochen, weil verstärkt das Auftreten von Hirnmetastasen festgestellt wurde. Bei Hirn-/Rückenmarksmetastasen und Hirnödemen darf Mistel ebenfalls nicht eingesetzt werden, steht in diversen Beipackzetteln. Desweiteren weisen gerade in der Dermatologie die Ärzte immer wieder daraufhin, dass es sich nicht um ein Mittelchen a´la Bonbon handelt, sondern, dass die Mistel massiv ins Immunsystem eingreift, dieses hochputscht, Lymphknoten zum Wachsen bringt, Fieber, Kreislaufprobleme und allergische Reaktionen mit sich bringt, die nicht immer gewollt sind.

    Wer dann an einer Autoimmunkrankheit wie Hashimoto leidet, sollte genau abwägen, ob er das bereits hochgepeitschte Immunsystem nochmals mit der Mistel triggert. Denn auch nicht immer ist ein zu schwaches Immunsystem ein Türöffner, sondern auch ein zu hochgeputschtes, das nicht zur Ruhe kommt. Es steht auch in vielen Beipackzetteln von Mistelpräparaten drin, dass bei chronischen Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen mit stark ausgeprägten Krankheitszeichen kein Mistel genommen werden darf.

    Im übrigen ist ein Bestandteil von Hashimoto eine niedrige Körpertemperatur, frieren, Kälte- und Hitzeempflindlichkeit, Augenprobleme etc pp. Das Buch von Frau Dr. Brakebusch (die selber an Basedow leidet) "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis" ist da ein sehr guter Ratgeber. Sie hat auch ein schöne Seite im Netz: hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome

    Was Novalgin anbelangt: Der Wirkstoff ist Metamizol. Auch hier gibt es eine Warnung von der BfArM, die nichts an Aktualität verloren hat: bfarm.de/SharedDocs/Risikoinfo…RI/2009/RI-metamizol.html
    Es gibt Menschen, dazu gehöre ich, bekommen von dem Wirkstoff lebensgefährliche anaphylaktische Schocks. Das ist auch ein Grund warum es in den meisten Ländern nicht zur Verfügung steht.

    Von daher: Wer also Mistel nehmen möchte, sollte sich einen Arzt suchen, der sich wirklich mit der Thematik auskennt. Und ehrlich genug ist und das Wohl des Patienten im Auge hat.

    Mir hat man damals nicht mal ein Jahr gegeben. Die Hochdosis der Immuntherapie gleich mal nicht angeboten, da ich lieber dieses Jahr leben sollte statt die Lebensqualität zu verlieren. Ich habe geschaut, dass ich mein Hashi in Griff bekommen habe und meine Ärzte bei der Suche nach den doch vermeintlich nur so spriessenden Metastasen begleitet. Und bin immer noch da ;) Denn ich habe mein Immunsystem zur Ruhe kommen lassen. Statt es noch mehr anzuheizen. Vielleicht auch mal eine Überlegung wert? :)

    viele Grüße
    JF
    Liebe Resi,

    zum Thema Misteltherapie mögen lieber diejenigen mit eigenen Erfahrungen damit hier schreiben.
    Was ich ergänzen möchte jedoch zur niedrigen Körpertemperatur, da Du ja auch eine Hashimoto Thyreoiditis hast: Wenn die Versorgung mit Schilddrüsenhormonen unzureichend ist, dann kann auch davon die Körpertemperatur ungewöhnlich niedrig sein. Es gibt auch einige Ärzt*innen, die die Meinung vertreten, dass Schilddrüsenwerte, die irgendwo in der Norm sind noch lange nicht bedeuten, dass sie auch individuell passen, sondern dass es sogenannte "Wohlfühlwerte" gibt innerhalb der Norm, die man für sich herausfinden kann. Vielleicht ist ja auch noch einmal es einen Gedanken wert zu schauen, ob ergänzend da noch etwas angepasst werden kann.
    Der Zusammenhang Hashimoto Thyreoiditis - Brustkrebs wird oft genannt i. S. ausreichende Schilddrüsenhormonversorgung als wichtig auch gegen Brustkrebs. Manche sagen auch, ausreichend Jod, was ja bei Hashimoto Thyreoiditis sonst gemieden werden soll. Da sagte ein befreundeter Arzt, man solle nicht über das Jod das ankurbeln, sondern genügend L-Thyroxin nehmen.

    Viele Grüße
    Finja


    P.S.: Jetzt waren J.F. und ich gleichzeitig beim Thema Hashimoto Thyreoiditis. Das von J.F. erwähnte Buch von Leveke Brakebusch kann ich auch sehr empfehlen. Da wird noch das Wissen, das viele Ärzte durch lauter Apparatemedizin verlernt haben, ergänzend mit einbezogen - eben auch die Körpertemperatur.
    Und vielleicht noch eine eigene Erfahrung aus der letzten Zeit, denn ich habe ja auch selbst eine Hashimoto Thyreoiditis: Bei mir war in letzter Zeit zu sehen, dass die Hormondosis nicht mehr reichte (meine fT4- und fT3-Werte waren etwas niedriger, TSH etwas höher als sonst für mich - und meine Körpertemperatur in der Zeit auch niedriger).
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo an alle,

    ich habe immer geahnt, dass Hashi was mit meinem Brustkrebs zu tun hat. Alleine schon dadurch, dass er für eine
    unangenehme fibrozystische Mastopathie gesorgt hat. Die konnte leider auch durch eine gute Einstellung mit L-Thyrox
    nicht verbessert werden. Meine Werte waren auch nie wirklich richtig schlecht, so dass man es mir selber überließ, ob ich
    überhaupt was nehmen will. Hatte mein TSH vor der Erkrankung immer knapp über 1 und damit ging es mir gut.
    Nach der ganzen Chemoarie setzte er sich bei 0,8-0,9 fest und daraufhin hab ich ausgeschlichen, nun bin ich wieder fast
    bei 2 und fange nun wieder an. Jod hab ich gemieden, habe auch das Buch von Frau Brakebusch.
    Für die Brustkrebsprävention soll Jod allerdings wieder gut sein, da weiß man doch echt nicht mehr, was man tun soll....

    Auch hab ich ein Problem mit der Untersuchung, da ich alle drei Monate ins CT muss, das Kontrastmittel jodhaltig ist, wurde mir gesagt es verfälscht die Ergebnisse. Ich soll mindestens drei Monate warten ;( dann steht schon wieder das Nächste an...

    Das Hashi ein Ausschlusskriterium für die Studie mit der Immuntherapie ist wurde mir in der MHH gesagt.

    Allerdings würde ich lieber Probleme in diesem Bereich in Kauf nehmen und mit einer höheren Gabe L-Thyrox gegensteuern, als dem Brustkrebs zu erliegen....

    Es ist wirklich auffällig wieviele hier betroffen sind...

    liebe Grüße
    Siena

    Gitta schrieb:

    Hallo Jule,

    weißt du noch, warum Mistel adjuvant eher nicht angeboten werden sollte?


    Ich habe mir den Vortrag von Dr. Eustachi (komplementärmediziner) noch mal angehört:

    Die Misteltherapie wird in der palliativen Situation von der gesetzl. KK bezahlt, sonst nicht.
    Er würde sie auch nur in der palliativen Situation als Möglichkeit diskutieren, in der adjuvanten eher nicht.
    Warum nicht? Ich kann jetzt nur aus dem vorher Gesagten schließen:

    man muss sie selber bezahlen, sie hat nach aktuellem Stand keinen Einfluss auf die Prognose, sie regt das Immunsystem unspezifisch an. Sie kann die Lebensqualität verbessern, durch Appetitanregung, ist Simmungslage aufhellend und Kältegfühl wird verringert.

    Mehr sagt er nicht dazu.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Ich kann an dieser Stelle gute Erfahrungen mit der Mistel beisteuern. Spritze diese zweimal in der Woche und bin über einen Onkologen in der Komplementärmedizin dazu gekommen. Ich fühlte mich gleich nach den ersten Spritzen viel kräftiger und stärker. Während der chemofreien Zeit hat die Mistel für ein paar Monate das Tumorwachstum besser gebremst als die Erhaltungstherapie mit Avastin. Letztere wurde bei mir abgebrochen wegen Unwirksamkeit.
    Von Erkältungskrankheiten bin ich in der gesamten Mistelzeit verschont geblieben. Ich spritze auch weiterhin.
    kranichfrau
    "Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche" (Franz von Assisi)
    ...ich muss sie nicht selbst bezahlen. Auch die ganzen Spritzen, Nadeln etc. nicht.
    Obwohl ich in der Heilungsbewährung bin und nicht palliativ behandelt werden. Meine Krankenkasse bezahlt auch Homöopathie und Osteopathie. Ich bin gesetzlich versichert.
    Ich hatte ja schon mal angefangen aber der Aufwand war mir in der Situation in der ich da war zu gross. Jetzt ist einiges abgearbeitet und ich denke wieder drüber nach. Ich werde mich in Ruhe mit allem beschäftigen was hier an für und wieder geschrieben wurde und überlege in der anthroposophisch arbeitenden Klinik in Berlin vorstellig zu werden. Hat das schon jemand gemacht? Oder in einer anderen Klinik?
    Dort hoffe ich dass ich gesamtmedizinisch beurteilt werde und eine Aussage bekomme ob die Misteltherapie bei allen Nebenerkrankungen angesagt ist.
    Liebe @RESI!

    Ich vermute, Du meinst die Klinik in Berlin Spandau, Havelhöhe.
    Meine leider verstorbene Brustkrebsfreundin Steffi hat sich in der anthroposophischen Klinik Havelhöhe in Berlin - nach dem BK an einem späteren und eigenständigem Darmkrebs operieren lassen und war dort mit allem sehr zufrieden.
    Als ich selber in 2013 wegen meines LK - Geschehens in der Helios Klinik in Bln Zehlendorf operiert wurde, nahm ich an einer Veranstaltung teil, wo es um Ernährung bei Krebs und weitere Massnahmen der Komplementärmedizin ging.
    Dies war sehr informativ und es ging u.a. auch um die Misteltherapie.
    Ein älterer Teilnehmer, mit welchem ins Gespräch kam, hatte viele Jahre bei der Post gearbeitet und dort in Asbestbereichen.
    Wegen der erheblichen Einschränkung seiner Lungenfunktionen habe ihm bereits über Jahre die Misteltherapie geholfen.
    Der Referent Dr.med. Jens Vogt hat ( nach meiner Erinnerung ) in der Lungenklinik als Schulmediziner gearbeitet und ist nunmehr u.a. in der Klinik Havelhöhe als Komplementärmediziner tätig.
    Gern schicke ich Dir meine persönlichen Aufzeichnungen von diesem Vortrag, sind aber nur Stichpunkte.
    Es war bei der ganztägigen Veranstaltung aber nicht nur ein Vortrag, sondern auch Austausch / Diskussion sowie die Herstellung eines gesunden Saftes und auch Müsli mit Kurkuma und allem Pipapo.
    Wichtig für mich war der Schwerpunkt Schulmedizin und hilfreich eben auch Ansätze.

    Mit liebem Gruß, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig
    Hallo und guten Abend,
    für mich war Misteltherapie 2016 bei der ED keine Option, da auch das KK es während der Chemo nicht gern gesehen hat.
    Jetzt mit meinen Metastasen sieht die die Sache anders aus.
    Meine Onkologin im Krankenhaus hatte jetzt nichts dagegen und so habe ich mir Infomaterial eingeholt und auch meine Gyn gewechselt (da passte es menschlich nicht mehr). Meine neue Gyn kam von der Filderklinik (ganzheitliche Krebsbehandlungen) und so habe ich Nachsorge und Komplementärmedizin aus einer Hand. Sonst hätte ich für die Mistel immer zu meinem Hausarzt gehen müssen.
    Ich habe mit dem Starterset von Iscador angefangen und finde es jetzt nicht so schlimm, morgens muss ich meine ganzen Tabletten schlucken und anschließend gehe ich ins Bad und spritze mich. Am Anfang brauchte ich etwas Überwindung. Erst hat sich garnichts getan, bei der mittleren Dosis hatte ich eine leichte Rötung, aber jetzt bei der höchsten Dosis aus der Packung ist die Rötung genau nach Beipackzettel :D . Ich spritze 3 mal die Woche. Bis jetzt habe ich noch nicht viel gemerkt, hoffe natürlich das sich die Nebenwirkungen (erhöhte Leukozyten) zu meinen Gunsten auswirken, was die Bllutabnahmen betrifft.
    Die Wahrheit ist: Du musst da durch. Du hast die Wahl, ob du das lächelnd oder jammernd machst.