Curcurmin & Co

    Curcurmin & Co

    Ich lese immer wieder in verschiedenen Strängen Tipps/Verhaltensweisen/Ernährungsänderungen hinsichtlich der Krankheit.

    Oftmals sind die Aussagen ja recht widersprüchlich. Leider. Viele von uns haben wahrscheinlich "Krebszellen mögen keine Himbeeren" gelesen. Das finde ich ein gutes Leitwerk.

    Worauf schwört ihr und warum? Vielleicht kann man das mal hier in einem Strang zusammenfassen!?

    Ich selber halte nichts von einseitigen Ernährungen, auch in der AHB wurde zu einer ausgewogenen Ernährung geraten. Von allem etwas - in Maßen.

    Wir haben uns schon immer recht bewusst ernährt, aber hier und da jetzt auch nochmals genauer hingeschaut. Wir essen sehr viel Gemüse, vor allem Brokkoli& Co, versuchen Zucker zu reduzieren (komplett vermeiden ist ja sehr schwierig), selbiges gilt für Weißmehl. Fleisch essen wir ohnehin kaum. Ich mache Saftsmoothies und probiere Zitrone im Umfang zu steigern. Dazu viel Him- und Heidelbeeren. Haferflocken etc.

    Neben Vitamin D nehme ich Curcurmin und glaube auch an dessen Wirkung. Zudem nehme ich hochdosiert Calcium wegen der Knochen in meinem Fall.
    Liebe Grüße, Belle
    Hallo @die Belle,

    wegen Calcium wollte ich mal meinen Arzt fragen, wird das empfohlen bei Knochenmetas? Und nimmst du das aus der Apotheke mit Vitamin D zusammen (da gibt es so eklige Kautabletten die sollte ich mal wegen meinem Hashi nehmen, hab ich kaum runter bekommen)
    Ich nehm Vitamin D Dekristolvit 2000 täglich, Selen, Magnesium (für die Verdauung), Mariendistel für die Leber, Vitamin B komplex jetzt während der Chemo (aber nicht immer sooo regelmäßig)
    Curcumin hab ich jetzt weggelassen weil meine Thrombos davon so niedrig waren, dass die Chemo aussetzen musste.
    Jetzt wo ich es schon eine Weile nicht mehr nehme, ist es wieder ok.
    Sobald ich eine Therapiepause habe, würde ich es wieder nehmen.

    Ernährung: vorher immer schon viel Salat in allen Formen und Farben, jeden morgen Obst, wenig Fleisch, viel Gemüse, aber natürlich auch Schokolade, Chips aber in Maßen. Aber noch nie habe ich gesüßte Getränke getrunken, immer ungesüßten Tee, Kaffee oder nur Wasser.. (eine Ausnahme bildet allerdings der gut gekühlte Weißwein im Sommer)

    Jetzt achte ich mehr auf Qualität, koche mehr frisch, backe Brot selbst... habe eine Weile gänzlich und konsequent auf Süßigkeiten verzichtet und irgendwann fehlt es nicht mehr. Als wenn der Körper süchtig wird... Haushaltszucker nehm ich überhaupt nicht, meine morgendliche Leinölquarkspeise süße ich mit Honig, Obst habe ich eingeschränkt - eigentlich am Liebsten nur noch Beeren,
    Heidelbeeren und Himbeeren jeden Tag.

    Aber ich mache auch Ausnahmen, wenn ich eingeladen bin und da gibt es Kuchen, dann ess ich auch mal ein Stück und mittlerweile
    bin ich zu meinem Ärger auch wieder dabei angekommen etwas Schokolade zu essen.

    Allerdings hatte ich vor der Diagnose nie das Gefühl ich ernähre mich ungesund und könnte jemals Krebs kriegen. Genug Bewegung und kein Übergewicht kommt noch dazu... also so groß scheint der Einfluss dann doch nicht zu sein...

    so morgen geht es ab nach Barcelona bis Sonntag und da werde ich nicht so zimperlich mit der Ernährung sein-
    Genuss muss schließlich auch sein!!

    LG Siena
    Hallo @die Belle,

    ich selbst bin gespannt inwiefern in der AHB noch Tipps zur Ernährung gegeben werden.
    Grundsätzlich sehe und halte ich es aktuell ähnlich wie du.

    Mein Onkologe meinte auch DIE Anti-Krebs-Ernährung gibt es nicht.
    Auf was ich achten sollte sei nicht zu fettreiches Essen zu mir zu nehmen.

    Ansonsten versuche ich auch viel und möglichst über den Tag verteilt Obst und Gemüse zu essen, überwiegend Vollkornprodukte, weniger Milchprodukte, weniger raffinierten Zucker, wenig Fleisch, kaum gepökelte Produkte sowie Fertigprodukte.

    Das gelingt mal mehr mal weniger gut.

    Auf 1-2 mal die Woche ein Stück Kuchen zum Kaffee oder im Sommer mein geliebtes Eis möchte ich allerdings auch ungern verzichten.
    Daher schränke ich daheim meinen Zuckerkonsum stark ein bzw. bin für den kleinen Schokihunger auf dunkle Schokolade umgestiegen.

    An Nahrungsergänzungsmittel nehme ich Vitamin D, Curcumin, Selen und Sulforaphan (Brokkolisprossen-Extract).

    Heidelberg forscht an der Wirkung von Sulforaphan bei metastasiertem BSDK und es soll evtl. auch bei anderen Krebsarten die Therapien unterstützen bzw. vorbeugend wirken.
    Ich habe gelesen, um auf die krebsschützende Wirkung zu kommen, müsste man täglich 750 g Brokkoli essen. Das war mir dann doch zuviel :-D..

    Ich finde es gut, dass du diesen Strang eröffnet hast.

    Die Diagnose ändert schon einiges und ich vermisse es manchmal einfach mal unbeschwert wie früher was mit Genuss in mich reinzustopfen ;-).

    Siena schrieb:



    wegen Calcium wollte ich mal meinen Arzt fragen, wird das empfohlen bei Knochenmetas?


    Also mir wurde es zumindest bei Diagnose der Knochenmetas verschrieben, Calcium hochdosiert. 1000mg oder 1200mg (als Brausetablette). Das wird auch bei Osteoporose empfohlen und prinzipiell sind die Knochen ja ähnlich betroffen, wenn sich dort Metastasen einnisten.

    Siena schrieb:

    Curcumin hab ich jetzt weggelassen weil meine Thrombos davon so niedrig waren, dass die Chemo aussetzen musste.
    Jetzt wo ich es schon eine Weile nicht mehr nehme, ist es wieder ok.


    Das ist ja merkwürdig. Ist das generell so? Oder auch wieder individuell so unterschiedlich abweichend? Bei mir kann ich da keinen Thromboabfall feststellen.


    Siena schrieb:

    aber natürlich auch Schokolade, Chips aber in Maßen. Aber noch nie habe ich gesüßte Getränke getrunken, immer ungesüßten Tee, Kaffee oder nur Wasser.. (eine Ausnahme bildet allerdings der gut gekühlte Weißwein im Sommer)


    Und das ist auch richtig so! Es geht ja nicht ums Kasteien! Ich liebe auch Schokolade, aber eben nicht jeden Tag. Kaffee fällt mir echt schwer zu reduzieren und von daher bleib ich dabei - auch wenn es je nach Studie schwankt, ob das als Flüssigkeit zählt oder nicht ;) Und ja, Weißwein oder Rosé im Sommer, herrlich!

    Siena schrieb:

    Allerdings hatte ich vor der Diagnose nie das Gefühl ich ernähre mich ungesund und könnte jemals Krebs kriegen. Genug Bewegung und kein Übergewicht kommt noch dazu... also so groß scheint der Einfluss dann doch nicht zu sein...

    so morgen geht es ab nach Barcelona bis Sonntag und da werde ich nicht so zimperlich mit der Ernährung sein-
    Genuss muss schließlich auch sein!!


    Und wie das sein muss! Ist doch auch für die Seele - und da man das ganzheitlich sehen soll ;) Viel Vergnügen in Barca, tolle Stadt und vor allem, so leckere Tapas!

    Ja, Du hast recht, ich schwanke auch in meinen Annahmen, welchen Faktor Ernährung tatsächlich hat. Ich esse seit fast 30 Jahren vegetarisch, viel vegan inzwischen, regional und viel bio und dennoch...Allerdings schadet es ja nicht, noch intensiver hinzuschauen und zugleich nicht am Geschmack zu sparen. Einzig mit Milch, Käse und Joghurt ist es schwer. Soja fällt flach, der Rest schmeckt mir nicht. Hier kaufen wir zu 90% Biovarianten.
    Liebe Grüße, Belle

    Jen86 schrieb:



    Mein Onkologe meinte auch DIE Anti-Krebs-Ernährung gibt es nicht.


    Nein, das glaube ich auch nicht. Es scheint eine Mischung aus etlichen Faktoren zu sein. Es gibt ja Untersuchungen, dass bsw in Mittelmeerregionen oder in Asien weniger Frauen von Brustkrebs betroffen sind. Und es wird auch auf die Ernährung zurückgeführt.

    Aber es wäre natürlich schon schön, wenn man den Krebs einfach wegessen könnte ;)

    Was ich allerdings schon glaube, ist, dass man ihm möglichst viel Basis im Körper entziehen kann. Sprich Zucker und die bösen Kohlenhydrate - die guten brauchen wir ja alle (echtes Vollkorn etc.) - radikal gen Null fahren. Auch basische Ernährung leuchtet mir ein und das versuchen wir mit viel viel Gemüse umzusetzen.

    Jen86 schrieb:

    Sulforaphan (Brokkolisprossen-Extract).

    Heidelberg forscht an der Wirkung von Sulforaphan bei metastasiertem BSDK und es soll evtl. auch bei anderen Krebsarten die Therapien unterstützen bzw. vorbeugend wirken.
    Ich habe gelesen, um auf die krebsschützende Wirkung zu kommen, müsste man täglich 750 g Brokkoli essen. Das war mir dann doch zuviel :-D..


    Okay, wir essen fast täglich was mit Brokkoli - frag mal die Kinder, wie die das finden ;) "schon wieder Brokkoli?" - aber allein komme ich natürlich auch nicht auf diese Summe. Hm. Ich geh gleich mal die Sprossen googeln ;) Allerdings finde ich es auch beschwerlich, x Mittel zusätzlich zu schlucken...Welches Mittel nimmst Du da und in welcher Dosierung wird das empfohlen? Hast Du noch einen Lesetipp zum Brokkoli?
    Liebe Grüße, Belle
    Schau mal auf der Website vom Uniklinikum Heidelberg, die haben da eine Patienteninformation eingestellt. Oder google besser Heidelberg + Sulforaphan.

    Ja, mich stört auch dieses Kapselschlucken, aber anders komme ich nicht auf die Mengen. Ich glaube die Sprossen kann man auch im Reformhaus kaufen.
    Ich hab die in Kapselform beim großen Online-Versandhändler bestellt. Bei einer der Rezensionen dazu schrieb ne Kundin, dass die Uniklinik Heidelberg der Einnahme im Rahmen der Krebstherapie ihres Mannes zugestimmt hat.

    Natürlich auch alles nicht gerade günstig. Wollte auch mal wieder genauer nachlesen, ob es noch Alternativen gibt..
    Habt ihr Tipps zum Zuckerersatz? Industriezucker nehmen wir schon lange nicht mehr. Wenn, dann Honig oder Bio-Rohrzucker. Aber auch wenig. Schlimmer ist ja der überall versteckte Zucker.

    Insgesamt finde ich es schwierig zu diffenrenzieren, wo mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird und wovon man tatsächlich profitieren kann. Krebs ist einfach ein großer Markt, mit dem Geschäfte machen kann. Und leider treiben sich dort ausreichend Scharlatane rum, wie wir alle wissen.
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe Belle,

    Zucker im Haushalt brauche ich alle paar Monate 'mal, eigentlich nur. Viel problematischer finde ich den Zucker in dem, was ich kaufe, reduzieren zu können. EIne Alternative zu dem zu Hause verwendeten Zucker ist für mich Xylitol (Birkenzucker), doch von diesem soll man nur kleine Mengen zu sich nehmen. Ich habe bisher noch nichts gefunden, was nicht auch Nachteile hätte, wenn man sich genauer einliest. Der beste Weg ist, denke ich, die Menge zu reduzieren..

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)

    Finja schrieb:

    Der beste Weg ist, denke ich, die Menge zu reduzieren..


    Hallo Finja und alle andere :)

    richtig, alle Fachleute, die die Zuckeraustauschstoffe unter die Lupe genommen haben, sind sich einig: Weniger ist mehr. Was hilft mir der sogenannte Birkenzucker, wenn er mir auf den Magen und Darm schlägt? Und das eventuell unter laufender Therapie, die eh auf diesen Bereich massiven Einfluss hat. Auch weiß man, dass im Birkenzucker auch andere Dinge, wie Mais, verarbeitet sein können.

    Hier vielleicht ein Link zum Bundesamt für Ernährung:
    bzfe.de/inhalt/suessende-leben…uessungsmittel-29035.html
    bzw.
    gesundheitsstadt-berlin.de/was…ve-suessungsmittel-11049/


    Im Bereich "Umgang mit Ernährung" finden sich einige interessante Links, die Euch bestimmt auch interessieren: krebs-infozentrum.de/index.php…mgang-mit-der-Erkrankung/
    U.a. auch ein Arbeitspapier über Kurkuma.

    viele Grüße
    JF
    @die Belle
    Nach dem Lesem von "Krebszellen mögen keine Himbeeren" versuche ich auch, regelmäßig Zutaten daraus zu verwenden.
    Brokkoli gibts öfters die Woche, Heidelbeeren und Himbeeren ebenso.
    Kurkuma wird fast täglich als Gewürz verwendet, gerne auch in Kombi mit Pfeffer und einem grünen Tee.


    Ich habe lange überlegt, wie ich meine Ernährung und mein Leben optimieren könnte. Kein Arzt hat mir etwas brauchbares empfohlen. Weniger Zucker, wenig fett, viel Bewegung, sowas halt.
    Aber irgendwie ist das für mich nur schwer umzusetzen.

    Ich hab mein Leben lang nie geraucht, kaum Alkohol getrunken und intensiv Sport gemacht. Und trotzdem hab ich den Mist an der Backe, während andere einen Lebensstil pflegen, wo einem die Öhrchen bei schlackern, und gesund und munter durchs Leben gehen.
    Ich bin ein Genussmensch und eine Naschkatze. So sehr mich ein leckerer Salat begeistern kann, auf den Schokoriegel danach kann und will ich nicht verzichten.
    Wenn ich also sterben muss, weil ich wie Millionen andere Menschen auch auf ser Welt ne Tafel Schokolade die Woche esse oder Sahne auf die Waffel nehme, dann kann ich es leider nicht ändern.
    Aber noch lebe ich. Und zu einem schönen Leben gehört für mich halt auch mal etwas Süßes, fettiges oder gar beides zusammen.


    Wenn mir nur ein Arzt gesagt hätte: "Essen sie nie wieder Süßes und steigern Sie ihre Überlebenschancen um 30%", dann hätt ich mich irgendwie zähneknirschend von der Schoki getrennt.
    Hat aber niemand getan. Und mir neben Chemo, Bestrahlung und co quasi blind noch eine Zucker-Diät ans Bein zu binden, schaff ich leider einfach nicht...
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3
    Liebste @Käthe,

    ich bin total bei Dir! Es muss auch um Genuss gehen im Leben. Eindeutig und insbesondere auch in Extremsituationen.

    Mit dem Thread will ich auch niemanden von geliebten Süchten abbringen. Mitnichten! Aber vielleicht findet die ein oder andere Impulse für ihr Leben. Ohne Dogmen und missionieren.

    Ja, Krebs ist ungerecht. Ich hab auch nie getrunken (zu ganz besonderen Momenten mal einen Prosecco oder ein Glas Wein), nie geraucht (mit 30 die erste Zigarette probiert und nach zwei Zügen entschieden, dass das nichts taugt), hab Leistungssport gemacht von 8 bis 20 Jahre (danach mäßig, zugegeben), seitdem ich 10 bin vegetarisch gelebt usw usw. Einzig Stress, den kann ich mir echt persönlich ans Bein binden. Aber da versuche ich ja schon besser zu werden.

    Überall ist immer zu lesen: Ernährung und Bewegung seien zwei Stellschrauben. Und da ich einfach das Gefühl habe, so abhängig von dem Tumor zu sein, sind das meine zwei Angriffsflächen - oder zumindest Felder, wo ich aktiv werden kann. Ich bin da auch nicht konsequent genug, aber zu 80% versuche ich mich einfach noch bewusster zu ernähren. Krebs Nährboden entziehen, das leuchtet mir ein. Ein Kasteien sollte es aber auch nicht sein.
    Liebe Grüße, Belle
    Find ich auch gut und richtig, dass du nach Möglichkeiten suchst, um weitere Angriffsflächen zu schaffen.
    Und ich verstehe auch absolut, wie dieser nette Tjread hier gemeint ist :)


    Du sagst es ja auch selber: du hast dich immer viel bewegt und in einem ordentlichen Rahmen auch auf deine Gesundheit (Alkoholkonsum, Rauchen, Ernährung) geachtet. Ähnlich schätze ich das bei mir ein, wobei ich z.B. nicht vegetarisch Esse.

    Aber ich frag mich dann neid en ganzen tollen Tipps von Ärzten und co: ernsthaft?
    2 mal die Woche Sport soll das Rezidivrisiko insbsondere bei hormonabhängigem BK senken können.
    Ich habe mein Leben lang mehr als diese 2 mal die Woche Sport geteieben, seit Kindestagen. Das ist dann für mich sowas wo ich mich frage, was mir diese Erkenntnis der Gorschung bringen soll. Noch mehr Sport? Weniger Sport? Oder sche*sst mein Krebs einfsch drauf und hat nix damit zutun?


    Ich finde es sehr sehr schwierig, sinnvolle weitere Angriffspunkte zu finden und dabei ekn Gleichgewicht aus Genuss & Lebensfreude ggf Kampf gegen den Krebs zu finden.


    Seit Monaten hängt in meinem Süßkram-Schrank ein Zettel mit der Aufschrift "Macht Krebs & dick". Ist ungefähr so effentiv, wie diese Aufdrucke auf Zigarettenschachteln... ;D

    Ich möchte wirklich gerne noch mehr machen. Aber ich weiss weder was noch wie. Es gibt soooo viele Ansätze. Aber eigentlich müsste man erstmal wissen, woher der Mist kommt, wenn man ordentlich zum Gegenschlag ausholen möchte. Und das weiss ich nicht, werde es auch nie erfahren.
    Und bin daher etwas überfordert zwischen all den guten Ratschlägen, die dem Krebs die Hölle heiss machen sollen.
    You haven't seen the best of me,
    I'm still working on my masterpiece <3

    Käthe schrieb:

    Aber ich weiss weder was noch wie. Es gibt soooo viele Ansätze. Aber eigentlich müsste man erstmal wissen, woher der Mist kommt, wenn man ordentlich zum Gegenschlag ausholen möchte. Und das weiss ich nicht, werde es auch nie erfahren.
    Und bin daher etwas überfordert zwischen all den guten Ratschlägen, die dem Krebs die Hölle heiss machen sollen.


    Und das ist glaub ich eine gute Kernaussage, die uns ja alle umtreibt - wenn wir wüssten, was die Zellen zum Ausrasten bringt, dann hätten wir ein klassisches Aktion - Reaktion - Gefälle und auch die Onkologen das letzte Geheimnis gelüftet. Vielleicht enträtseln Molukärbiologen, Genetiker oder wer auch immer das tatsächlich irgendwann. DAS wäre ein wirklich bahnbrechender Schritt.

    Schlimm finde ich, wenn versucht wird, Geld mit Methoden zu machen und die Krebskranken hoffnungsvoll ihr Geld und alles bei diesen Personen lassen. Im Zuge der Ernährung bin ich bsw auch auf Manju gestoßen. Habt ihr von diesem in Japan entwickelten Getränk schon gehört? Mir war das neu. Aber abgesehen davon, dass das unendlich teuer ist (0,5 Liter liegen bei 90 Euro) und man bräuchte mehrere Flaschen im Monat, kann ich mir nicht vorstellen, dass das tatsächlich "gegen Krebs und Metastasen hilft". Studien dazu hin oder her. Da ist dann meine Skepsis zu groß und quatscht die Zuversicht platt. "Mensch, drei Messbecherchen am Tag und alles ist geritzt" - "Ja, ja, wenn's so einfach wäre..."

    Und @Käthe, an den Schrank kleben: Macht Käthe glücklich!
    Liebe Grüße, Belle