Angepinnt Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

    Mensch boebi, die ganze wagenladung Steine, die mir vom herzen gefallen ist (obwohl ich´s da noch gar nicht wußte) hat mich so erleichtert, dass ich mich leichtsinnigerweise?? weiß gar nicht, wie ich dies vermeiden hätte können außer mit fernfahrerhandschuhen von einer Wespe nach 18:00 in den Daumen stechenließ.
    da ich allergisch reagiere, die Sensibilisierung aber immer noch nicht wegen vieler dringenderer KHausaufenthalte noch nicht erledigen ließ, ließ das Ergebnis nicht lange auf sich warten .In kürzester zeitHand bis Ellenbogen einschließlich dick und unbeweglich. Als mir der Notfallpack einen Stock tiefer einfiel, konnte ich keine Flasche mehr öffnen und mich auch nichtmehr sicher am Geländer runterhangeln.
    Ich hab die nacht auch so überlebt, aber steif bis zum hals. nach dem notfallpack heute früh,( da war mein Mann wieder in Sprechweite!) ging´s langsam etwas zurück. diesmal war die Atmung nicht betroffen.
    Aber ich sagte dir ja, wir wechseln uns schön ab.

    Bisher geht´s mir trotzdem immer besser als dir, also nur mal feste druff, halt schon noch ein bißchen aus.
    Werd morgen meine Derma schon wegen des neuen notfallpacks und der Hautkrebsvorsorge aufsuchen.

    Einen schönen friedlichen Abend dir und allen
    und grüße an deine tatkräftige ehefrau, die rechtzeitig zur Stelle war.

    LIZ, deren rechter mittelfinger langsam wieder aufwacht,
    Augen zu und durch! 8)
    Herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum Mischka,

    ich habe gelesen, was bei Dir jetzt ansteht und es ist natürlich blöd, daß Metastasen aufgetreten sind. Aber so lange Du noch die Option der Bestrahlung hast, ist noch nichts verloren. Wenn Du Deinen Bericht hast, meldest Du Dich dann noch einmal?

    Viele Grüße, Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Habe gestern den Befund von der CT geholt. Im letzten Satz heißt es: "Beurteilung: Neu zur VU- hochgradig metastasensuspekte ossäre Läsion am Os Ileum rechts. Kein Nachweis pulmonaler und hepatogener Filiae. NB: Nierenzysten bds., Prostatahyperplasie."

    Was immer das alles heissen mag,- jedenfalls nichts gutes und am Donnerstag wird eine Tumorkonferenz das weitere Procedere festlegen. Prost Neujahr
    "meines wissens hast du Implantate aus dem Hüftknochen im kiefer. Dies hinterlässt Spuren der Entnahme im Knochen, der sich an den Stellen ja neu bilden, regenerieren muss. Das neue knochenmaterial schaut anders aus als das ursprüngliche "

    hat Liz gesagt,- und an sich ist da ja wirklich richtig was dran. Also ich heute sofort in die Klinik und - ja, und............... nichts ! Da war niemand, der dazu was sagen konnte, oder was sagen wollte. Aber am Montag werde ich aufschlagen, vor dem Wecken und sicher, sicher wird das alles so sein.
    Ich versteh' nur nicht..... ich meine, dauernd wird man zu "tausenden" von Ärzten geladen, jeder führt eine dicke Akte über mich, aber mal da nachschlagen, das hält wohl niemand für nötig. Ich jedenfalls, ich bin sehr zuversichtlich, denn, wenn ich mich an das Bild erinnere, es war genau dort, also diese suspekte Stelle, dort, wo die Entnahme für meinen Oberkiefer war. Das wird ja wohl kein Zufall sein. Und Liz, wärest Du damit einverstanden, wenn ich am Montag dann bei der Leitung der Klinik Deine Eignung und Deine Bewerbung als Radiologin anmerken werde !????
    Denke schon, dass ich die vergangene Nacht dann ruhiger verbracht hätte. So ganz beruhigt bin ich zwar jetzt noch nicht, aber eigentlich, eigentlich habe ich es mir schon eingeredet, dass es so ist. Aber so oder so,- erst mal noch prost, prost, prost Neujahr !

    Danke,- liebe Grüße Micha
    und Anhe, danke für.. usw., und noch am Montag wird die Sache geklärt,- und natürlich, natürlich passen wir alle auf uns auf ! Prost
    Moin Mischka,

    hast Du ein Glück, daß Liz Deinen Krankenverlauf im Kopf hat ;) und ich finde ihre Erklärung absolut nachvollziehbar.

    Für Ärzte ist man oft nur ein "Durchlaufposten" und es fehlt die Zeit, die Akte genau zu lesen. So wurde dieses Jahr meiner Nachbarin von einem Onkologen in meinem Stamm-Krankenhaus gesagt, daß eine turnusmäßige Kontrolle ansteht, obwohl diese schon gelaufen war und sie wegen eines Rezidivs einbestellt wurde. 2003 während meiner onkologischen Betreuung hatte ich immer den gleichen Onkologen, der naturgemäß um mich Bescheid wusste. Allerdings wurde in den 11 Jahren die Onkologie stetig vergrößert und in der Onko-Ambulanz wird nunmehr täglich ein vielfaches von den Patientenzahlen 2003 durchgeschleust und feste Onkologen gibt es nicht mehr.

    Für Montag wünsche ich ein gutes Gespräch mit der Bestätigung dessen, was Liz gesagt hat.

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    War beim Onkologen. "Ja, das wäre auch möglich" sagte er und griff zum Telefon. Der Radiologe am Telefon:"Ja, das wird geprüft werden". Nun jedenfalls wird eine Tumorkonferenz am Donnerstag erfolgen und es wird wohl so sein, dass man sagt zum Schluss: "April, April, Du hast dann doch noch Zeit!" Fazit: Schlaflosigkeit, strapazierte Nerven, Leberverschleiß und neue finanzielle Engpässe durch Alkoholmissbrauch und dann auch noch andere Maßnahmen, die getroffen habe, die ich aber ohne eine solche Prognose noch nicht angesprochen hätte.
    Aber, wie dem auch sei: Danke Liz ! Es wurde ja schon wieder eine OP angedeutet. Das heißt: Immer wachsam, sonst wird man noch zu Tode operiert.
    Hallo Mischka,

    ein Superergebnis im nachhinein. Merke: Nie aufregen, bevor Du nicht vorher mit Liz gesprochen hast. Wahnsinn, daß sie auch Deinen Krankenverlauf so präzise im Kopf hat. Also cool down und freu Dich Deines Lebens.

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Hallo Freunde,

    es findet kein Ende. Wir wollten übers Wochenende wegfahren.
    Jetzt liege ich seit Freitag im Bett und kann mich nicht mehr rühren.
    Ich kann meinen Kopf nicht nehr drehen und das rechte Bein nicht
    mehr im Kniegelenk beugen. Es ist nur noch dick,

    Noch nicht mal die Schmerztropfen helfen,
    Ich wollte einigen heute Abend schreiben, aber das jetzt hat schon gereicht.

    Liebe Grüße
    Boebi
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    Hallo Boebi,

    das klingt nicht gut - gar nicht gut. Hat Deine Frau mittlerweile einen Arzt angerufen? Vielleicht hast Du Dir einen Nerv eingeklemmt? Ich hoffe, daß die Ursache schnell geklärt wird und Du wieder ein wenig "durchschnaufen" kannst, ohne einen längeren Krankenhausaufenthalt. Bitte gib uns Bescheid.....

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Lieber Boebi,
    oh man....da fehlen einem mal wieder echt die Worte... wir hoffen und wünschen Dir so sehr dass es Dir ganz schnell wieder besser geht. Ein eingeklemmter Nerv wäre ja wirklich möglich.
    Wir denken ganz fest an Dich und drücken Dich
    Nadine
    Hoffnungen sind Seelenanker, welche uns durch das Leben tragen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren lassen.
    Ja danke.... und so ! 1/4 Jahr wieder CT,MRT.................. wir werden sehen.
    Boebi, was hast Du nur alles ? Kommt denn das alles von dem Sch.-krebs ? Aber für Schmerzen muss es doch was geben. Wenn ich das mit meinem Hals habe, ich nehme immer Tilidin. Soll zwar alle 6 Stunden 20 Tropfen nehmen, nehme aber immer 50 und es geht mir gut damit. Im Moment aber habe ich ja nichts mit Schmerzen. Im Moment habe ich nur die Probleme mit der Schlaferei, weil ich alle ca 60 min raus muss und den eingetrockneten und schon hart gewordenen Speichel vor meiner Luftröhre aufweichen muss und dann rausspülen. Mit dem Speichel, das ist eine verdammt besch.... Sch.... !
    Aber, wenn ich das bei Dir so lese,- also will Dir alle Daumen halten und ich will Dir auch sagen wie ich das heute alles sehe: Zum Schluss wird immer alles gut !

    Liebe Grüße an alle Micha
    Hallo Freunde,

    ich habe es wieder vollbracht, am Dienstag vom Notarzt ins Rheumazentrum.

    Zuerst als Notfallpatient (5 Tage für die Diagnose) bis zum 20. (Samstag). Jetzt wurden von der KK wegen der Diagnose -Gichtanfall- weiter zwei Wochen bis zum 29./30 (Montag oder Dienstag) genehmigt.

    Irgendwann, später mehr.
    Micha: Tilidin wirkt bei mir nicht mehr.
    Anhe: Wir hatten uns so auf das ruhige Wochenende gefreut.

    Liebe Grüße
    Boebi

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    Guten Morgen allerseits,

    Mönsch, boebi, ich sag's ungern, aber ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass Du bereits Sonntag, spätestens Montag, in die Klinik gebracht wirst. Und ich bin sprachlos. Muss ich leider gestehen. Was ist mit einer Zweitmeinung? Du weisst schon, in der neurologischen Klinik von der ich schon mal geschrieben habe. Vielleicht haben die eine Idee, um diese Fahrt zu stoppen. Ich bin eigentlich niemand der vehement einen Arzt oder Klinik so ins Spiel bringt, weil das meist eine subjektive Sache ist und dann schnell mal ein Geschmäckle annimmt, aber bei der Vielzahl an Ärzten, die ich in den letzten Jahren kennen lernen durfte, weiß ich sehr genau wann ich in guten Händen bin und man nicht nur gewillt ist mir zu helfen, sondern dies ohne großes Aufheben einfach tut statt sich, selbst mir auffallend, ins Abseits zu stellen.

    Auf jeden Fall bin ich in Gedanken eifrig bei Dir. Und werde morgen mal etwas recherchieren, was mir beim Lesen Deines Posting "aufgestoßen" ist.

    Ansonsten möchte ich noch Richtung Micha etwas schreiben :) Ich habe mir angewöhnt bei jedem Vorgespräch mit dem Radiologen darauf hinzuweisen welche Operationen in dem zu untersuchenden. Gebiet stattgefunden haben bzw. warum dieses Gebiet gerade untersucht werden soll. Dadurch wusste der Radiologe dann ganz spezifisch worauf er zu achten hat. Und das hat immer sehr viel gebracht. Einmal sogar im Nachgang zu einem weiterem Befund, der mir nicht bekannt war und dem Radiologen in diesem Sinne auch nicht, denn auf mein Nachfragen hat er sich dann die alten Bilder mit seinem Chef nochmals angesehen. Im Gespräch bleiben mit dem Radiologen ist sehr wichtig, denn es gibt viele Fachärzte, die nur den Befund des Radiologen lesen und sich die Bilder nicht ansehen (OT).

    Trotz alldem wünsche uns allen einen ruhigen Herbsttag.
    Viele Grüsse
    JF

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „J.F.“ ()

    Hallo,
    @boebi : alles Gute, und daß Du da bald wieder raus darfst, in Dein ruhiges Wochenende mit Gartenblick :)

    @mein CT gestern (mittwoch) und die Doktores sagen: alles gut, nichts zu sehen, was da nicht hingehört, kein Entzündungsgeschehen in meinem Hals:)

    .... mein Kehldeckel wird kleiner bzw. ist kleiner geworden... der war ja damals vom Tumor besetzt und verformt -
    und da baut sich nun wohl weiteres Material ab....
    Möglicherweise kommt daher das aktuelle Fremdkörpergefühl beim Schlucken, wegen dem ich beim Sondercheck war, mittwoch ...

    das könnte eventuell für die Zukunft bedeuten, daß ich mich öfter verschlucken werde....
    es kann aber auch einfach nur bedeuten, daß der Bereich sich weiterhin heilenderweis umkonfiguriert.... hm.

    viele Grüße!
    Hi Renate - danke.
    OP-mäßig wurde nie was gemacht am Kehldeckel, immer nur beobachtet.
    Da der Tumor zu groß war zum operieren, wurde der Tumor "nur" per Chemo verkleinert, und Tumor und die beiden bösen Lymphknoten per Bestrahlung verbrannt und gestoppt....
    In den Monaten vorher, als er nur von mir gespürt wurde, aber kein Arzt etwas fand, wuchs er halt unten im Zungengrund, rechts an der Rachenwand und auf dem Kehldeckel.... - und ich verschluckte mich gelegentlich, immer schlimmer, je länger es ging... und die Stimme wurde schlechter :( ... klar, das Ding wurde dicker, unbeweglicher und dichtete nicht mehr richtig...

    Vorraussage der behandelnden Ärzte war dann, das ich mich in Zukunft verschlucken werde, was aber dann doch nicht so massiv auftrat, wie befürchtet. Jetzt verändert sich die Konfiguration halt wieder... aber ich bin ja auch fast 2 Jahre weiter.....

    Erstaunlich fand ich jetzt in der Wikipedia zu lesen, daß es völlig normal ist, daß Kehldeckel nicht ganz dichten - und daß sie trotzdem gut funktionieren.

    Ohne Kehldeckel muss man gewiss gewaltig aufpassen beim Schlucken :) .... Krümel und Flüssigkeiten und was auch immer in der Lunge sind doch extrem unangenehm und gefährlich.... vorher macht man sich keinen Kopf beim Essen mal zu sprechen oder zu lachen...
    *seufz* ....

    Vielleicht spielt mir auch nur mein Kopf einen Streich und es ist gar nix... :( ...:) ... oh menno...
    Sie haben mir nun angeboten, in 4 bis 6 Wochen noch mal eine HNO Untersuchung zu machen, also zu beobachten, und neu zu entscheiden, was weiter gemacht wird -

    oder gleich eine Probenentnahme in Vollnarkose zu machen.

    ich habe nun das erste gewählt.

    Hoffentlich wars richtig und das Fremdkörpergefühl im Hals und die Schwitzanälle und die Schluckschwierigkeiten sind nur in meinem Kopf und nicht wirklich.... aber es ist so ähnlich dem Anfang damals... und da konnten die Ärzte auch nie etwas erkennen, ...erst auf CT und MRT....


    viel Text um zu sagen, daß ich mir Sorgen mache. *hmpf*

    danke fürs Zulesen.
    Hallo Brynhild,

    hab dir vorhin geantwortet, aber es ist weg.
    Vielleicht findet es Anhe irgendwo!
    Ich hatte damals auch ein Fremdkörpergefühl. Hatte das Gefühl daß im Hals ganz hinten ein Brotkrümel steckt.
    Nachdem ich, wie gesagt, keinen Kehldeckel mehr habe, ist es natürlich ein großes Problem mit dem Schlucken. Ich kann auch nicht alles essen. Wenn ich unter Leuten bin, huste ich besonders gerne. Man lernt aber das Verschluckte "leicht" wieder auszuhusten.
    Nach der OP hab ich mich 8 Monate lang über die Magensonde ernährt.
    An deiner Stelle würde ich schon so schnell wie möglich ein CT oder MRT machen lassen.
    Wobei das Sicherste ist die Panendoskopie. Ist nichts großes. Halt Vollnarkose. Tut aber nicht weh und dauert 2 Tage. Da wird eine Probeentnahme gemacht und da sehen sie sicherlich mehr als auf dem Ct oder MRT.
    Wahrscheinlich ist auch alles in 0rdnung. Aber du bist dann auf der sicheren Seite.
    Wünsch dir daß alles gut ist und das sich das nur in deinem Kopf abspielt.

    Liebe Grüße
    Renate
    Dank Dir für Deine Einschätzung :)

    Ich beobachte es auf jeden Fall weiter.....
    Jede Probenentnahme bedeutet halt, die Stelle zu verletzten und Zellen im Körper zu verteilen....
    Gute Nacht, erstmal 8)



    Nachtrag: manchmal ist ein Knubbel halt nur ein Knubbel ...
    frei nach S.Freud: manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Brynhildr“ ()

    JF@
    "Ich habe mir angewöhnt bei jedem Vorgespräch mit dem Radiologen darauf hinzuweisen welche Operationen in dem zu untersuchenden. Gebiet stattgefunden haben bzw. warum dieses Gebiet gerade untersucht werden soll. Dadurch wusste der Radiologe dann ganz spezifisch worauf er zu achten hat. Und das hat immer sehr viel gebracht"


    Ich habe noch nie einen Radiologen gesehen, geschweige dann ein Vorgespräch im ihm gehabt. Ich komme rein, CT oder MRT wird gemacht und wieder raus. Mein Onkologe erhält den (die) Befund(e) und sagt mir dann was los ist und was nun weiter werden soll oder werden könnte.

    Prost Neujahr
    Guten Morgen,

    Boebi, so hübsch können die Krankenschwestern doch gar nicht sein, daß Du deswegen stundenweise auf die Gesellschaft Deiner Frau verzichtest... Wie geht es Dir? Was sagen die Ärzte? Was ist angedacht? Bist Du schmerztechnisch gut eingestellt?

    Fragen über Fragen....

    @Brynhildr: Diese 4-6 Wochen können verdammt lange werden, gerade wenn man Befürchtungen hat. Ich wünsche Dir sehr, daß da nix ist und drücke dafür die Daumen.

    @Renate19552: Noe, ich hab nix gefunden, der Text schwirrt wahrscheinlich jetzt irgendwo im www herum. Gut, daß Du noch einmal neu geschrieben hast.

    Viele Grüße, Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero

    Anhe schrieb:

    ....
    @Brynhildr: Diese 4-6 Wochen können verdammt lange werden, gerade wenn man Befürchtungen hat. Ich wünsche Dir sehr, daß da nix ist und drücke dafür die Daumen.
    ...

    Dankeschön :) fürs Daumendrücken :)
    ich habe inzwischen mit ein paar Menschen in meinem realen Leben gesprochen, - und mit zweien meiner Mitpatienten gemailt -
    und es scheint so, als wären vorübergehende Schluckbeschwerden, Klos-Gefühle und so etwas durchaus eine vorübergehende Sache, die manchmal einfach da sind, - und auch wieder gehen. Daher bin ich im Moment guter Dinge, daß alles gut wird.

    Einer meiner Mitpatienten kämpft übrigens jetzt 1,5 jahre nach Bestrahlungsende wieder mit vermehrter Schleimbildung. Habt Ihr eine Idee,
    wie die in den Griff bekommen werden kann?

    LG und einen schönen Sonntagabend! ... ich werde wohl den Münster-Tatort schauen *freu* ... ich mag die...
    Bruni
    Hallo Brynhildr,

    Hat man bei Dir mal die Schilddrüse kontrolliert inklusive aller Blutwerte, die es bei der Schilddrüse gibt? Ich kenne solche Hitzewallungen, Klossgefül, Engegefühl, Schluckprobleme, Brotkrümel hinten im Hals durch die Schildrüsenunterfunktion dank Hashimoto. Nach der neck dissection gehört das Verschlucken nun auch dazu.

    Viele Grüsse
    JF
    Hallo Wölkchen,

    herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum und Deiner Zungenkarzinomgruppe. Falls Du "Dein Wölckchen" ohne w hintendran haben möchtest, können wir den Account löschen, Du müsstest Dich dann allerdings noch einmal registrieren. Sag einfach kurz Bescheid.

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Hallo Heike,

    auch von mir: Herzlich Willkommen.

    ich möchte auch gleich auf eine Frage, die Dir auf der Seele brennt eingehen:
    Blutwerte, die auch gerne als Tumormarker herangezogen werden, müssen immer mit Vorsicht betrachtet werden. Es gibt nach dem Überschreiten des oberen Normwertes immer die sogenannte Grauzone. Dort schaut man, kontrolliert nach mindestens vier Wochen nochmals, häufig gibt es harmlose Gründe. Auch beim CEA und NSE. Eine Magenschleimhautentzündung, eine Leber, die ordentlich schaffen muss, sorgen dafür, dass die Werte steigen. Beim PSA sollte Mann nicht mit dem Fahrrad zur Blutentnahme kommen. Der Jogger, der 25 km gelaufen ist, wird einen erhöhten S100-Wert haben. Auch Zahnprobleme lassen den Wert steigen. Und es kann auch passieren, dass der Wert völlig im Normbereich, ja sogar tief liegt, und trotzdem Metastasen da sind, war bei mir zB der Fall. Deswegen, auch wenn es schwer fällt, warte vier Wochenab und überleg mal, ob Du zur Zeit verdauungstechnisch Probleme hast (Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm).

    Viele Grüsse
    JF
    Hallo JF
    danke für deine Antwort ,aber wenn die Leber doch ordentlich schaffen muss dann wären doch auch meine Leberwerte erhöht oder ? Mit der Verdauung habe ich öfters Probleme .Der NSE Wert liegt normal bis 12,5 und ich habe 23,2 fast doppelt so hoch und der CEA bis zu 3,5. Meiner liegt über sieben .Mein Doc will in vier Wochen einen Schilddrüsenwert messen und ein kleines Blutbild,aber die Tumormarker nicht nochmal. Komisch oder .
    lg Heike
    Hallo Freunde,

    es wird langsam besser und ich werde am 29./30. dieses Haus verlassen. Es reicht jetzt aber auch endgültig für dieses Jahr.

    Ich kann nur abwarten, bin aber der Überzeugung, dass ich hier am besten aufgehoben bin. Dieses Gefühl hatte ich schon letztesmal und hätte ich auf die Ärztin der §116 Ambulanz gehört, wäre ich nicht auf der Intensivstation gelandet und auch nicht mit dem Notarzt jetzt wieder hier.

    Die Entzündungswerte gehen langsam zurück und die Nierenwerte beruhigen sich. Die Infusionen fangen an zu wirken. Das Polamidon regelt sich auf ein vertretbares (8Uhr 20-18Uhr 20-22Uhr 25) Maß ein. Ich hoffe, dass es noch weiter nach unten gesenkt werden kann. Es klappt mit 18 und 22 Uhr für die Nacht recht gut.

    Euch allen Liebe Grüße

    Boebi
    Meine Beiträge unterliegen dem Copyright und dürfen ohne meine Zustimmung weder weiterverwendet oder anderweitig veröffentlicht werden.
    Lieber boebi,

    das habe ich jetzt richtig gern gelesen, uff. Ja, hoffentlich pendelt sich das ein *Daumendrück*


    Liebe Heike,

    nee, :) , finde ich nicht. Durch die Chemo und auch Bestrahlung bekommt das sehr anfällige kleine Ding namens Schilddrüse häufig was ab. Beide Werte sind auch bei der Schilddrüse von Belang. Und um festzustellen, ob die Schilddrüse wirklich einwandfrei arbeitet, sind andere Werte ausschlaggebend. Von daher kann ich als Laie, aber Hashi-Patientin sagen: Passt schon.

    und die Werte sind zwar über Norm, aber -auch hier als Laie - nur in der Grauzone und werden als minimal übersteigend angesehen. Was den Patienten dann immer irritiert. Denn eigentlich ist drüber drüber :D

    Und nein, die Leberwerte müssen nicht erhöht sein. Ich habe gutartige Lebertumore bzw. einen anderen gutartigen Lebertumor gehabt (der ist unter der Interferontherapie abgebaut worden) und meine Leberwerte sind total im Referenzbereich.

    So banale Dinge wie Verdauungs-/Verträglichkeitsprobleme können Blutwerte ganz schön beeinflussen. Und wenn dann noch die Schilddrüse verrückt spielt, dann kommt ein Ungleichgewicht ins Spiel. Aber trotzdem ist alles gutartig. Von daher, liebe Heike, auch wenn Du es nicht gerne liest, warte die nächste Untersuchung ab. Oder geh zum Hausarzt und lass sie im Vorfeld schon mal bestimmen ;), wenn Du nicht irgendwelche neueMedikamente etc einnimmst.

    Viele Grüsse

    J.F. schrieb:

    Hallo Brynhildr,

    Hat man bei Dir mal die Schilddrüse kontrolliert inklusive aller Blutwerte, die es bei der Schilddrüse gibt?....
    Viele Grüsse
    JF

    Guten Morgen,
    und danke für die guten Ideen. Jip, sie wurde seitdem 3x komplett geprüft, alles OK, und die vorhandenen Knoten in ihr wachsen nicht, sondern haben erst nicht verändert, dann sich wohl geringfügig verkleinert.
    Mit den Hitzewallungen tippen meine Frauenärztin und ich eher auf Wechseljahre ... , und - sie sind auch anders, als die vom Sommer 2012, nicht so kaltschweißig, sondern kurz und heiß

    @Wölckchen: willkommen hier

    @All: Habt Ihr den Tatort gesehen? Sie machten auch Witze über Krebs :thumbup:
    eine schöne Woche wünsch ich
    Bruni

    boebi schrieb:

    Die Entzündungswerte gehen langsam zurück und die Nierenwerte beruhigen sich. Die Infusionen fangen an zu wirken.


    Das sind nicht die schlechtesten Nachrichten lieber Boebi. Ich hoffe, es bleibt so oder verbessert sich stetig. Sollte ich bis spätestens 30.9.2014 nicht von Dir lesen, daß Du wieder zu Hause bist, setze ich mich ins Auto und komme mal ums Eck gedüst, um nach dem rechten zu sehen. ^^

    Bruni, meine Schilddrüsenwerte waren immer mehr als ok, dennoch hat das Teil gesponnen. Erst ein Szintigramm hat diverse Unstimmigkeiten ans Tageslicht gebracht. Auch vor meiner Schilddrüsenoperation (ca. 30 Jahre her) hatte ich erstklassige Werte. Wobei es durchaus auch Wechseljahresbeschwerden sein können. Nicht nur, dass "Menschen mit Menstruationshintergrund" Lol.gif sich ihr halbes Leben mit den doofen Hormonen rumschlagen müssen, noe, auch wenn sie ausbleiben, kriegen sie Probleme.....

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Hallo zusammen
    Danke für die nette Aufnahme.
    J.F. Deine Worte haben mich echt ein wenig beruhigt. Ich würde vor ca 20 Jahren an der Schilddrüse operiert, ich habe nur noch ein Mini bisschen an Schilddrüse, muss auch mein Leben lang Tabletten nehmen .Wenn es die Lunge wäre, hätte er ja was sehen müssen auf dem Röntgenbild. Davon gehe ich aus. Ich bin sehr skeptisch, das beruht darauf das mein Krebs damals laaaange nicht erkannt wurde, es war aber ein anderer Arzt .
    Ganz liebe Grüße
    Heike
    Hallo Micha,

    uiiihh .... Okay ... das läuft bzw. lief in den von mir besuchten Radiologien gottseidank anders ab. In der Uniklinik findet das Gespräch vorher statt und in den unabhängigen Radiologien hat man spätestens danach Arztkontakt.

    Hallo Heike,

    keine Angst, auch bei mir haben die Ärzte leider die ernst zu nehmenden Probleme nicht erkannt, wäre schon zweimal fast darauf gegangen. Okay, sie haben sich danach immer für ihre Patzigkeit etc pp entschuldigt. Aber immerhin, dafür sind sie um so kreativer, wenn es darum geht Metastasen zu finden. Da komme ich manchmal garnicht mehr nach mit dem Spruch "momentemal, haben sie auch an ... gedacht?". Und wenn Du, wie ich, nur noch ein Bruchteil der Schilddrüse hast, dann kann ich von meiner Warte nur dazu raten die SD-Werte selber im Auge zu behalten. Und zwar nach den neuen Referenzwerten (ab 2,5 TSH ist man in der Unterfunktion), die eigentlich auch schon ein paar Jahre alt sind.

    viele Grüsse
    JF

    EILT!!! Wer kennt "Enbrel" EILT!!!

    Hallo Freunde,

    hier auch nochmal eingesetzt.

    Um die PnP zu verlangsamen soll ich Enbrel (Wirkstoff Etanercept) einnehmen, bzw. spritzen. Im Beipackzettel ist ein erhöhtes Risiko für ein Krebsrisiko angegeben, vor allen Dingen wenn bereits eine Krebserkrankung vorhanden war.

    Alles was in den Beipackzetteln und im Internet steht habe ich bereits durchgelesen. Die Krankenkasse hat bereits die Zusage zur Therapie gegeben (22.500€ pro Jahr).

    Hat irgendjemand noch weitere Informationen für mich oder kennt jemand das Medikament "Enbrel" persönlich.

    Ich habe den Zettel zur Zustimmung noch nicht unterschrieben.

    Liebe Grüße

    Boebi
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    Hallo Freunde,

    das Thema „Enbrel“ ist vom Tisch. Das Medikament wird bei mir nicht angewandt. Das Risiko ist einfach zu groß, dass der Krebs dadurch wieder ausbricht. Ich habe heute mit dem Prof. und dem Oberarzt gesprochen und meine Bedenken erklärt und die wurden verstanden und akzeptiert.

    Heute Nachmittag hatte ich dann noch das vierte Gespräch mit dem Neurologie Prof., der nur immer Donnerstag im Haus ist. Er hat meine Einstellung dem „Enbrel“ gegenüber auch verstanden.

    Auch nach seiner Diagnose gibt es nur noch die Möglichkeit die Nervenlähmung zu verlangsamen. Aufzuhalten, geschweige Rückgängig zu machen ist unmöglich. Die Nerven werden immer weiter absterben.

    Das was ich inzwischen feststellen musste ist, das die Lähmung seit dem Frühjahr rapide weiter gegangen ist. Beim rechten Bein ist sie inzwischen über dem Knie und beim linken Bein kurz darunter. Es geht einfach zu schnell. Ich hoffe, die Blase wird nicht zu schnell erreicht.

    Aber es ist wie bei der Krebserkrankung, irgendwie haben wir alle gelernt damit zu leben und genauso wird es bei der Lähmung sein. Ich werde auch hier lernen müssen damit zu leben, egal wie.

    Auch hier gilt das Motto: „Aufgeben gilt nicht!“

    Euch allen eine ruhige schmerzfreie Nacht.

    Boebi
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    hallo ihr lieben,

    ich hab ein paar sehr bewegte tage hinter mir.
    letzte woche war ich im halbjährlichen mri und am montag standen bei der nachsorge die sehr bösen worte rezidivsuspekter ulcus im befund..........und zwar gleich im ausmass von knapp 2cm...ufff. am dienstag abend bin ich in die klinik eingerückt, am mittwoch sehr zeitig ins pet-ct und gestern kam die erste entwarnung, dass in der zweiten bildgebung nichts malignes sichbar ist. ich gehe jetzt trotzdem am sonntag wieder stationär ins krankenhaus, denn am montag wird eine sicherheitsbiopsie gemacht um alle eventualitäten ganz auszuschliessen. tja, das waren ziemlich spannende tage und ich war erstaunt, dass ich ziemlich klar und angstfrei agiert habe. ich habe einige große projekte laufen und mein größtes problem war eigentlich, wie ich das im worste case handeln sollte. aber es hat sich ja alles aufgelöst und nun kann ich wieder entspannt durchatmen.

    nächste woche nach der biopsie flieg ich für vier tage nach berlin un darauf freu ich mich jetzt noch mehr ;)

    ich wünsch euch allen ein geruhsames wochenende, herzliche grüße aus salzburg

    claudia
    hallo,

    mich gibts auch noch ;) u ich lese schon länger bei euch mit.
    möchte grad mal besonders liebe grüße an boebi u claudia da lassen.

    meinem freund gehts nun 2 jahre nach der diagnose sehr gut, bisher keine anzeichen für ein rezidiv, bestrahlungsfolgen haben sich sehr gebessert.
    dafür war sein lieber hund (goldie, sieht meinem zum verwechseln ähnlich) in den letzten monaten sehr krank, es wurde ein tumor vermutet jedoch nicht gefunden. er ist dem tod ein paar mal von der schippe gesprungen u im moment siehts wieder ganz gut aus.

    ich selbst kämpfe immer noch mit meinen psychischen beschwerden, nach dem unfalltod meines pferdes im april ist alles viel schlimmer geworden.
    aber auch für mich gilt: aufgeben gibts nicht!

    lg u alles gute auch allen anderen hier!
    heidilara
    Liebe Claudia,

    die Daumen sind gedrückt, dass die Sicherheitsbiopsie auch keinerlei Bedenkliches ergibt und du nicht nur die Tage in Berlin genießen, sondern auch deine vielfältigen Projekte in Ruhe (sofern man bei deinen Aktivitäten von Ruhe sprechen kann ...) weiter verfolgen kannst!

    Viele Grüße aus Thüringen

    Claudia

    Allen ein gelungenes Wochenende und denen, denen es nicht so gut geht, zumindest ein paar schöne Momente!
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