Angepinnt Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

    Hallo Wangi
    Auch ich suche die Ursache der Erkrankung.
    Mein Mann war auch nicht in der Risikogruppe an Kieferkrebs zu erkranken. Deswegen wurde es vielleicht auch zu spät entdeckt. Er lief ein halbes Jahr mit difusen
    Zahnschmerzen herum.
    Allerdings kam er fast alle 3 -6 Monate ins CT wegen seiner Epilepsie wenn er wegen einen Anfall ins KRANKENHAUS kam.
    Der Zahn Chirurg sagte mir dann das Strahlen Schäden nach 20-25 Jahre auftreten.
    Ich glaube auch das die vielen CT die Auslöser waren.
    Alles Gute
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Liebe Jessie,

    es ist eigentlich müßig sich so lange den Kopf zu zerbrechen wieso weshalb warum. Es ist passiert. Jetzt wirst Du denken, die hat gut reden. Ja, kann ich, denn auch ich bin eine aus der Patientengruppe, die einfach Pech hatte. Krebs an einem Ort, der sehr selten ist, zwei Arten in sich trägt, die normalerweise nicht zusammen auftreten, histologisch extremst schwerst zu entschlüsseln gewesen (hier hat nur die Metastase Aufschluss gegeben), eine Unterart, die eigentlich extremst langsam wächst und nicht innerhalb von drei Monaten so eine Dimension aufweist, eigentlich nur Kinder und Jugendliche erwischt, nichts mit dem Sonnenverhalten zu tun hatte (ich wurde als Kleinkind schon mit Sonnencreme verwöhnt und kenne es nicht anders) und und und.

    Aber vielleicht (doch) (noch) ein Gedankenanstoß. Ich weiß von einem Fall von Mundbodenkarzinom, da hat der Patient seine Medikamente, die er täglich nehmen musste, nicht geschluckt, sondern im Mundboden "aufbewahrt" und nach Sichtkontrolle durch das Pflegepersonal (die aber nicht die Zunge angehoben hat) dann später entfernt hat. Die Tabletten waren also schon in ihrer Wirkphase und haben begonnen sich aufzulösen. Die Mundschleimhaut ist dafür aber nicht ausgelegt. Dein Mann musste bestimmt auch Tabletten gegen seine Epilepsie nehmen. Nur mal so als Gedankengang.



    Liebe Wangi,
    wir hatten uns ja schon über die Entnahme der Wucherung in Berlin unterhalten und Du weißt, dass ich beim Daumendrücken dabei bin.

    viele Grüße in die Runde
    JF
    Hallo J.F.,

    vielen Dank und ich will auch dass das da raus kommt ^^ .


    Hallo Jessie,

    ich glaube du hast meinen Post etwas missverstanden. Es ging dabei nicht um Krebs, allerdings um die Nachwirkungen der Behandlung die uns immer wieder bewusst gemacht werden.

    Lieben Gruß

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977
    Hallo J.F.
    Ich bin für alles offen und auch nicht nachtragend oder so. Dafür sind wir hier im Forum um sich Meinungen anzuhören und auszutauschen.
    Ja vielleicht liegt es auch an den Medikamenten die mein Mann genommen hat.
    Er hat ganz lange Maleasin eingenommen. Irgendwann wurde es nicht mehr in Deutschland hergestellt hieß es. Vielleicht hatte es auch andere Gründe. Er musste etwas anderes nehmen. Nach dem 3. VERSUCH der neuen Tabletten blieb es dann bei dem Medikament. Von den anderen bekam er fast alle 3 Wochen -2 Monate einen Anfall. Das war zu oft laut Arzt. Was er zum Schluss eingenommen hat weiß ich nicht mehr.
    Du siehst ich vergesse langsam den Mist...
    So langsam bin wieder im Leben angekommen....Klar der Gedanke ...Warum mein Mann den Krebs bekommen hat ist da ...Aber nicht mehr so vordergründig.
    Wenn ich dir jetzt sage das mein Mann dafür gesorgt hat das ich nicht alleine bleibe hältst du mich bestimmt für bekloppt. Aber so ist es.
    Mein Freund ist auch ein guter Freund für meine Kinder.
    Ich bin wieder glücklich....
    Ich lebe wieder...
    Liebe Grüße Jessie...
    und dir die besten Wünsche
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Nein liebe Jessie,

    Tortenfee schrieb:

    Wenn ich dir jetzt sage das mein Mann dafür gesorgt hat das ich nicht alleine bleibe hältst du mich bestimmt für bekloppt.


    da muss ich Dich leider enttäuschen :) . Dazu hört und liest man das viel zu häufig. Im Gegenteil, ich habe mich schon damals sehr für Dich gefreut als ich das mit Deinem Freund gelesen habe und hoffe bis heute, dass Du dieser Chance den Raum gibst, die sie (die Chance), Du, Dein Freund, Ihr als Paar, Ihr als Familie "verdient". Ich merke aber auch, dass es Dich sehr beschäftigt und wollte Dir daher auch diese beiden Gedankengänge nahe bringen. :) . Schließlich lebt man das Leben vorwärts :) , so zumindest ist dies eine Lehre, die wir als Betroffene aus der Geschichte mitnehmen.

    viele Grüße
    JF
    @Tortenfee Liebe Jessie,
    Das ist kein Unsinn! Unsere Lieben sind nicht fort, sondern immer noch da, auch wenn wir die nicht sehen können, und sie passen auf uns auf. Vieles von dem, was wir erleben, lässt sich nicht erklären, aber es existiert trotzdem. Und, wie J.F. schrieb, das Leben geht vorwärts.
    Ich wünsche Dir alles Glück der Welt!
    Bella
    liebe Wangi
    ja so weit schon, mein Mann ist nun nach drei Monaten wieder zu Hause, aber immer noch nicht richtig fit. Er hatte eine Herzmuskelentzündung durch Strepptokokken und hat sich noch einen Krankenhauskeim eingefangen. Es waren drei harte Monate für uns beide.
    Ich bin trotz meiner einen Woche Föhr total erschöpft und genervt dass das nicht mal wieder besser wird. Aber sonst ist alles wie immer.
    Und bei dir wird es besser?
    liebe Grüße Inka
    Nicht müde werden-sondern dem Wunder- leise wie einem Vogel- die Hand hinhalten. Hilde Domin
    Hallo Inka,

    das tut mir sehr leid mit deinem Mann. Hast du vielleicht mal überlegt noch eine Reha auf Föhr zu machen? Da gibt es ja auch andere Rehakliniken, in denen dein Mann vielleicht auch Eine machen könnte. Wäre vielleicht für euch beide sehr gut.

    Alles Gute für Euch Beide

    Lieben Gruß

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977

    Neu

    liebe Wangi
    ja ich will noch einmal einen Antrag stellen gleich im neuem Jahr, denn in diesem Jahr wurde es ja abgelehnt und auf den Widerspruch hab ich gar keine Antwort bekommen, . Die Antwort war ja drei Jahre warten und dann kann ich neu beantragen. mal sehen, jetzt muss ich erst mal arbeitsmäßig alles klären, Teilrente ist für meinen Arbeitgeber nicht so bekannt, und nun müssen wir sehen wie sie mich weiter beschäftigen werden. Wenn ich das Geld nicht so dringend bräuchte, würde ich radikal reduzieren. ich weiß das der Stress um mich herum nicht gut ist., bin aber in der Spirale so drinnen, dass ich noch nicht weiß wie es ausgeht.
    aber ich lebe weiter und ich kann reden essen das ist doch wundervoll.
    liebe Grüße Inka
    Nicht müde werden-sondern dem Wunder- leise wie einem Vogel- die Hand hinhalten. Hilde Domin
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