Rezidiv 4 Jahre nach Erstdiagnose

    Rezidiv 4 Jahre nach Erstdiagnose

    Liebe Betroffene,

    bei mir ist BK erneut aufgetreten und weiß jetzt nicht genau in welchen Strang ich mich einordnen soll.

    Ich lese schon seit geraumer Zeit eure Beiträge. Meine Behandlung ist genau 4 Jahre her. Behandlung war 4 x EC dosisdicht (Chemo im Abstand von zwei Wochen). 12 x Taxan. Gleichzeit für ein Jahr Trastuzumab und Pertuzumap (KaitlinStudie). Ab 03/2015 Antihormontherapie mit Tamoxifen, Switch im Nov. 2017 auf
    Letrozol. BET mit IORT Bestrahlung und Strahlentherapie. Soweit so gut.

    Letzten Freitag im Rahmen der Nachsorge der Schock. Verdacht auf erneutes Mamma CA, welcher sich heute bestätigt hat. Lt. Pathologe G1 ca. 0,8 mm groß.
    Tumoreigenschaften erfahren ich noch. CT Abdomen steht noch aus.

    Mich würde interessieren ob es hier Damen gibt die das Gleiche erleben mussten und wie die weitere Behandlung ausgesehen hat. Das Gespräch mit dem Arzt findet erst nächste Woche Mittwoch statt.

    Ich weiß momentan gar nicht wie ich damit umgehen soll. Da hat man alles getan und dann das. Im übrigen bin ich 61 Jahre alt und gehe ab dem 01.07.2018 in Rente.

    Viele Grüsse
    Annelie
    Liebe Annelie ( @romyforever)

    tut mir leid, dass bei Dir ein Rezidiv festgestellt wurde. Und das zu einer Zeit, wo Du dich wahrscheinlich schon recht sicher gefühlt hast und nun Deine Rente geniessen wolltest.

    Ich hatte auch (nach 2 Jahren) ein Rezidiv. Ich hatte das Glück, dass es damals nicht gestreut hatte und so bin ich eigentlich ganz "gut" durch die anschließenden Therapien gekommen. Die OP ging schnell, die Chemo war ganz gut zu vertragen und ich wusste ja ganz gut, was auf mich zukommt. Ich habe sogar die ganze Zeit ganz normal weiter gearbeitet. Die "2.Runde" war also bei mir viel einfacher als beim ersten Mal.

    Jetzt drücke ich aber erstmal ganz doll die Daumen, dass alle anschließende Diagnostik (CT, wahrscheinlich kommt ja auch noch ein Knochenszintigramm) ohne Befund bleibt. Hast Du schon Termine dafür?

    Liebe Grüße
    Friederike
    Liebe Annelie @romyforever,

    wieder einmal zeigt sich, dass es mit dieser Krankheit leider keine Sicherheit gibt. Es tut mir sehr leid, dass Du trotz aller Therapie jetzt erneut mit dem Thema konfrontiert bist. Jetzt heißt es aber erstmal: ruhig bleiben. Der Tumor scheint ja früh entdeckt worden zu sein - vielleicht folgt da gar nicht viel Therapie im Anschluss außer eine mögliche OP? Das Abwarten ist zwar der unschöne Teil, aber da Du im Zweifelsfall ja weißt, was auf Dich zukommt, ist die Panik vielleicht nicht ganz so groß. Das wünsche ich Dir zumindest.

    Für die Folgeuntersuchungen drücke ich Dir die Daumen und dass dann die optimale Therapie gefunden wird. Dann trittst Du dem Krebs nochmal ordentlich in den Allerwertesten - und genießt Dein Leben und den Ruhestand!
    Liebe Grüße, Belle
    Liebe @romyforever,

    erst einmal möchte ich Dich als Moderatorin des Brustkrebsunterforums herzlich bei uns im Krebs-Infozentrum Willkommen heißen.

    Bevor Du Dich in einen Strang einordnen möchtest, wartest Du vielleicht am besten das weitere Vorgehen ab.

    Ein Rezidiv ist immer schlimm, aber in Deinem Fall ist es sehr früh entdeckt worden, also noch sehr klein (T1b). Und ein G1- das wird voraussichtlich kein aggressiver Tumor sein. Ich bezweifel, dass er Her2 positiv ist- dann wäre es gar kein Rezidiv, sondern eine Neuerkrankung.
    Bis Du alle Ergebnisse hast, versuch dich abzulenken.
    Das kleine Ding mit G1 kann man sehr gut behandeln, mach Dir bitte im Vorfeld nicht so viele Sorgen.

    Und bis Du weisst, wie es weiter geht, bleib einfach in Deinem eigenen Strang.

    So, nun wünsche ich Dir einen guten Austausch bei uns und fühl dich wohl.,
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Vielen lieben Dank für die freundliche Aufnahme,

    gerade habe ich vom BZ per Telefon das vorläufige Ergebnis erfahren. Östrogen liegt bei 8, Progesteron 0, und HER2 neu
    bei Score 2. D.h. es muss wie beim letzten mal ein Fish-Test gemacht werden und dieser dauert ca. 2 Wochen. Nächste Woche sind dann auch die Untersuchungen CT etc. sowie das Arztgespräch ob OP bzw. wie die weitere Behandlung aussieht. Ich denke sollte des wieder HER2 neu pos. sein, ist es ein Rezidiv? Habe ich das richtig verstanden? Ich werde es abwarten müssen.

    LG Annelie

    romyforever schrieb:

    Ich denke sollte des wieder HER2 neu pos. sein, ist es ein Rezidiv?


    Ja, dann könnte es ein Rezidiv sein. Das ist dann ein sogenannter triple positiver Tumor. D.h. er hat alle Rezeptoren- bei Dir nur das Progesteron nicht. Aber G1 und Her2 positiv?
    Aber warte mal den Fish-Test ab.
    Muss da gerade an @Finja denken und ihren angeblichen Her2 Status- der dann doch keiner war.
    Bestimmt meldet sie sich hier.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Danke @Jule66

    ich stehe gerade neben mir. Die Rezeptoren haben mich jetzt doch etwas umgehauen. Wenn ich jetzt weiterdenke, kann es ja auch sein das er auch schon gestreut hat. Dieses Warten auf die nächsten Untersuchungen bzw. Ergebnisse ist wirklich schrecklich. Bei meiner ED habe ich mir überhaupt keinen Kopf darüber gemacht, weil ebenfalls neu war.Danke schön für die Info.

    LG Annelie
    Liebe @romyforever,

    herzlich willkommen in unserer Runde, auf die du sicher lieber verzichten würdest.
    Wenn leider eine Wiedererkrankung auftritt, ist es ungemein erleichternd sich mit anderen Betroffenen auszutauschen zu können. So empfinde ich das und ich vermute dir geht es nicht anders.


    Ich weiß momentan gar nicht wie ich damit umgehen soll. Da hat man alles getan und dann das

    Ich kann dich so gut verstehen, die gleichen Gedanken hatte und habe ich immer noch.
    Bei mir wurde 2/18 nach 11 Jahren ein Rezidiv, leider bereits mit Metastasen, festgestellt.
    Ich möchte dich jedoch keinesfalls ängstigen. Versuche die kommenden Untersuchungen ruhig anzugehen, in der Hoffnung dass keine weiteren unschöne Befunde auftreten. Dazu drücke ich dir die Daumen.

    Im diesen Sinne alles Gute, Johanna
    Hallo romyforever,
    gell, man tut alles, damit es gut wird - und hat vorher schon "gesund" lebt.

    in den letzten 4 Jahren hat sich noch einmal viel getan in der Forschung und der klinischen Praxis: Es gibt Ibrance, das wohl gerade bei hormonabhängigem Brustkrebs noch einmal ganz toll ist. Auch wenn es Metas geben sollte, gibt es da auch neue Behandlungsansätze. Es hat sich noch einmal viel getan.

    Ich weiß nicht, warum dieser Switch empfohlen wird. Bis jetzt kenne ich nur eine, die nach dem Switch keinen Rückfall hatte. 3 andere Frauen schon. Diese Beobachtung entbehrt natürlicher Weise jeder Wissenschaftlichkeit.

    Das Staging ist emotional besonders belastend. Das ist eine sehr schwierige Zeit. Ablenkung hat mir damals geholfen: Aufräumen, Ausmisten, Steuer, Papiere ordnen ...
    Ganz viel Mut und Zuversicht wünsche ich Dir!
    Vielen Dank an alle für die aufmunterten Worte. Die kann ich (man) in dieser Situation wirklich gebrauchen.

    Der Switch von Tam auf einen Aromatasehemmer hat sich bei postmenopausalen Frauen als Vorteil erwiesen. So die
    Statistik. Nach Aussage des Prof. des BK hatte ich excellente Heilungchancen. Ja man lernt eben nie aus.

    Gibt es hier im Forum andere Betroffene mit Rezidiven und welche Behandlung wurde angeboten? Ich denke, nach Schema F
    kann man bei Wiederauftreten nicht behandelt werden.

    LG Annelie
    Hallo Annelie,

    in der Regel wird beim Rezidiv eine Mastektomie gemacht.

    Auch wirst Du kein Epirubicin mehr bekommen- das gibts nur einmal, weil herzschädigend.
    Warte erst mal den Fish-Test ab, denn wenn der negativ ist, bekommst Du sicherlich keine Chemo- nicht bei der Größe und bei G1.

    Bei @Finja war auch der Fish-Test zweifelhaft; daraufhin hatte sie einen Molekularpathologen bemüht, der den Rezeptor als negativ angesehen hat. Daraufhin gab es für sie keine Chemo.

    Mein Kenntnisstand ist ebenso, dass Aromatasehemmer besser wirken- definitiv beim lobulären Ca. Ein Switch wird auch deshalb gerne gemacht, um länger die AHT geben zu können. Deshalb fängt man gerne mit Tam an und wechselt dann auf die Aromatasehemmer.
    Für diese gibts keine Langzeitstudie, was die Einnahme >5 Jahre angeht.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Annelie,

    willkommen in unserer Runde, auch wenn ich mir schönere Orte vorstellen kann, sich kennenzulernen.

    Bei mir wurde im Januar 3,5 Jahre nach der Erstdiagnose ein Rezidiv entdeckt. Herausgekommen ist es, weil ich mit starken Schmerzen im Bein ins Krankenhaus gekommen bin und erstmal auf einen Bandscheibenvorfall getippt wurde. Das MRT hat dann leider gezeigt, dass die Beschwerden von einer Knochenmetastase im Sakralgelenk kommen. Im nachfolgenden Ultraschall im BZ wurde dann festgestellt, dass ich - trotz ausgedehnter Mastektomie (genaues kannst Du in meinem Profil nachlesen) - auch ein Rezidiv in der linken Brust habe.

    Die Histologie sowohl von der Knochenmetastase als auch von der Brust haben gezeigt, dass sich die Eigenschaften bis auf einen höheren KI 67 (2014 = 40 %, jetzt 50 %) nicht geändert haben. Bis ich alle Untersuchungsergebnisse hatte, hat es ein bisschen gedauert, aber meine Ärzte wollten die Therapie mit Ruhe planen. Im Vordergrund stand erst einmal die Schmerztherapie, weshalb mein Sakralgelenk 14 mal bestrahlt wurde. Zeitgleich mit der Bestrahlung ist die Therapie mit Ibrance und Letrozol sowie alle 4 Wochen Zoladex und Xgeva gestartet. Eine Chemo brauche ich, solange die Kombi Ibrance und Letrozol wirkt, nicht.

    Ich hätte auch nicht gedacht, dass es mich noch einmal erwischt, habe ich doch alles dafür getan, gesund zu bleiben. Aber da steckt man leider einfach nicht drin... ;(

    Für die Wartezeit, bis die Ergebnisse da sind, schicke ich Dir mal ein Päckchen Geduld und Zuversicht rüber. Versuch, Dich abzulenken und positiv in die Zukunft zu schauen, denn egal, was die weiteren Untersuchungen ergeben... es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten und Deine Ärzte werden die beste Therapie für Dich zusammenstellen.

    Liebe Grüße
    Nicole
    Am Ende wird alles gut. <3 Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. ^^
    -
    Oscar Wilde -
    Guten Morgen Annelie, du verwechselst da etwas. Ob lobulär oder duktal sagt etwas über den Entstehungsort aus. Die meisten haben einen duktalen, ich glaube so um die 12% einen lobulären. Das müsste in deiner Tumor Formel stehen. Luminal a oder b bezeichnet die Biologie des Tumors, also seine Eigenschaften.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    ein sonniges Hallo an alle,

    ich habe mal eine Frage die mich schon seit einiger Zeit beschäftigt. In dem AGO Heft welches mir im BZ erneut ausgehändigt wurde, lese ich da Vergleiche zwischen Oxford und AGO? Kann mir jemand erklären um was es sich bei diesen Erläuterungen
    handelt.

    Hier ein Beispiel
    Endokrine Therapie der postmenopausalen Patientin mit HER2-negativem metastasiertem Mammakarzinom

    Indikation
    Guiidelliines Breast
    Versiion 20170.1D.1

    Oxford / AGO
    LoE/GR

    Letrozol + Palbociclib 1 b B ++

    usw. was wird da verglichen bzw. ist das ein Vergleich? Leider verstehe ich diese Auflistung nicht.

    Ein sonniges Wochenende

    Annelie
    Hallo zusammen,

    gestern hatte ich das Gespräch mit der Ärztin welche mich operieren wird. Alle Untersuchungen sind gelaufen wie CT-Abdomen, Knochenzintigramm und das Ergebnis vom Fish-Test liegt vor. Er ist negativ. Bin ich froh. Auch im Oberbauch waren keine Auffälligkeiten zu erkennen. So bleibt mir wenigstens eine erneute Chemo erspart.

    Ich habe mich für eine Mastektomie mit Implantat entschieden. Das ist lt. der operierenden Ärztin die am wenigsten aufwendigste Operation. Wiederauftreten von Rezidiven möglich, die liegen bei ca. 4 %. Da bin ich mal optimistisch immerhin lag ja meine vorherige bei 10 % und ich war dabei.

    Die bisherige AHT unter Letrozol wird abgesetzt. Ich soll nun Exemestan nehmen. Ich habe vor längerer Zeit mal auf Brustkrebs TV ein Interview mit Prof. ???? gesehen, da erwähnte er das die Subgruppe der Triple Positiven oft ein schlechteres
    Ansprechen auf die Therapie haben. Nun der HER2 Rezeptor scheint ja eliminiert zu sein, dafür hat sich mein Östrogenrezeptor leider nicht beeindrucken lassen. Irgendwie kann ich jetzt gar nicht Glauben das es mit einem neuen Medikament besser wird. Aber eine andere Option habe ich ja nicht.

    Sollte ich etwas sarkastisch klinken, bitte nicht falsch verstehen, das ist meine Art gerade damit klar zu kommen. Auch wenn
    die Ärztin sagt "Er" ist klein und wächst langsam. Rückfall ist Rückfall. und es ist Krebs.

    Sonnig heiße Grüsse

    Annelie

    romyforever schrieb:

    Ich habe vor längerer Zeit mal auf Brustkrebs TV ein Interview mit Prof. ???? gesehen, da erwähnte er das die Subgruppe der Triple Positiven oft ein schlechteres
    Ansprechen auf die Therapie haben


    Das betrifft Dich ja nun nicht- zum Glück, damit bleibt Dir eine Chemo erspart und das macht ihn auch weniger aggressiv.

    Was den Östrogenrezeptor angeht, sei froh darum, auch das macht ihn gut behandelbar und weniger aggressiv.

    Alles in allem bist Du mit einem blauen Auge davon gekommen. Ob es tatsächlich ein Rezidiv ist oder eher eine Neuerkrankung- das lassen wir mal offen. Spielt auch keine große Rolle.

    Was die Antihormontherapie angeht: was ist mit den Eierstöcken, wäre es eine Option, diese zu entfernen?
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo @Jule66,

    das Thema wurde mit der Ärztin nicht besprochen. Ich werde am Sonntag 62 Jahre alt und bin schon seit meinem 50 LJ ohne Periode. Ehrlich gesagt, mir ist jetzt der Zusammenhang gar nicht klar. Würde das denn eine bessere Prognose bedeuten? Eine AHT müsste ich dann aber trotzdem weiterführen vermute ich? Wie viele Frauen habe ich nach den Wechseljahren ein paar Kilo's zugelegt. Ich sollte abnehmen. Wiege derzeit 72 KG bei 167 cm. Also leichtes Übergewicht und somit Östrogen.

    Kannst du mir das kurz Erläutern?

    Viele Grüsse
    Annelie

    romyforever schrieb:

    Ich werde am Sonntag 62 Jahre alt und bin schon seit meinem 50 LJ ohne Periode. Ehrlich gesagt, mir ist jetzt der Zusammenhang gar nicht klar. Würde das denn eine bessere Prognose bedeuten? Eine AHT müsste ich dann aber trotzdem weiterführen vermute ich?


    Mit 62 bin Du sicher durch mit den Wechseljahren. Hätte ja sein können, dass Du 10 Jahre jünger bist und mittendrin- dann hätte die Entfernung der Eierstöcke schon Sinn gemacht. Damit wird die Hormonproduktion sehr stark gedrosselt.
    Aber so spielt es keine Rolle.
    Als ich 2009 an BK erkrankte, war es durchaus üblich, dass sich die hormonpositiven Frauen, die entweder vor oder mitten in den Wechseljahren waren, die Dinger haben entfernen lassen.
    Da ist man heute nicht mehr so schnell dabei...

    Dein "überschaubares" Übergewicht macht wohl den Kohl nicht fett- also das fällt glaube ich nicht sehr ins Gewicht. Aber richtig, im Fettgewebe wird auch Östrogen gebildet.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    Hallo @all,

    morgen ist es nun soweit. Heute hatte ich alle Besprechungen mit den Ärzten sowie die Darstellung der Wächterlymphknoten in der Nuklearmedizin. Es war ein ziemlich anstrengender Tag. Morgen um 7:00 Uhr bin ich auf die Stadion bestellt. Die Drahtmarkierung ist auch morgen früh.

    Jetzt habe ich eine Frage: Ich hatte 2015 nach Abschluss meiner Behandlung eine AHB in Botenhagen und ein Jahr später nochmal eine Reha in Bad Homburg.

    Steht mir jetzt nach der Mastektomie auch wieder eine AHB zu? Wenn ja, gibt es spezielle Kliniken sowie nach der Ontologischen AHB? Da ich ab 01.07.18 Rentnerin bin denke ich das die RV zuständig ist.

    Freue mich auf Antworten.

    Viele Grüsse
    Annelie

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    Hallo Romy,

    da Du erneut an Krebs erkrankt bist, kannst Du wieder eine AHB und ein Jahr später eine Reha machen. Lass Dir am besten vom Sozialdienst des Krankenhauses helfen mit dem Antrag, die AHB muss ja zeitnah nach dem Behandlungsende beginnen.

    Jetzt aber erst einmal alles, alles Gute für die OP!

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)

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    Hallo,
    ich bin heute entlassen worden, die OP verlief gut, nur ein Schlauch muss übermorgen noch gezogen werden. Mein Kreislauf macht mir zu schaffen, ist aber auch gerade wieder sehr heiß hier. Lymphknoten wurden nicht entnommen da sich nukleartechnisch keine Anreicherung feststellen lies. Jetzt heißt es warten bis der Abschließende Befund vom Pathologen vorliegt. Ich hoffe es kommen nicht doch noch allzu böse Überraschungen heraus.

    Alles in allem ist es wohl "nur" ein harmloses kleines Rezidiv aber mir macht es trotzdem Angst. Was mich beschäftigt, ist die Frage ob die neue AHT unter Exemestan besser wirkt. Wie kann man das Wissen. Lässt sich so etwas testen?

    Leider konnte ich der Ärztin noch nicht abschließend alle meine Fragen stellen wir haben erst nächste Woche Mittwoch einen neuen Termin.

    LG Annelie

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    Hallo liebe Annelie,

    gut, dass Du die OP hnter Dir hast und wieder zu Hause zu sein, das ist doch schon meist ein ganz anderes Gefühl. Es ginge mir da so wie Dir, dass mir das Rezidiv Sorge machen würde. Dass es klein war und keine Lymphknoten befallen waren, ist doch trotz in der doofen Situation zumindest etwas Positives. Jetzt drücke ich die Daumen für das noch ausstehende Ergebnis.

    Ich weiß nicht, ob Herr Dr. Wirtz auch die individuelle Wirksamkeit von Exemestan testen kann? Hast Du ihn schon einmal gefragt?

    Gutes Erholen Dir von der OP!

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)

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    hallo @Finja,

    danke für deine Genesungswünsche. Ich lese schon einige Zeit hier im Forum mit und habe auch schon irgendwo von Dr. Wirtz gelesen. Kannst du mir sagen wie ich da vorgehen muss, einfach eine Mail schreiben? Bin halt noch ein Anfänger, möchte mich jetzt aber mehr mit dem Thema beschäftigen und ev. auch Dinge (z.B. Tumormarker bestimmen lassen) welche in den AGO Leitlinien so nicht vorgesehen sind. Meine waren übrigens leicht erhöht. 36 sind der Laborgrenzwert meine lagen bei 43 und sollen nochmal überprüft werden. Mein Verständnis ist jetzt, wenn er wegen des Rezidives leicht erhöht war, müsste er ja nun wieder abfallen, nachdem der Tumor entfernt wurde? Oder ist das ein Denkfehler. Ich habe festgestellt das die meisten Ärzte die man nach Tumormarter fragt, eher nicht für deren Bestimmung sind.

    Ich werde es demnächst mal mit meiner Frauenärztin bestimmen.

    LG Annelie

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    Liebe @romyforever,

    ja, Du kannst Dr. Wirtz per Mail erreichen. Ich schcke Dir gleich die Email-Adresse per PN.

    Die Rezeptor- Bestimmung zahlt die Kasse, bei allen anderen Untersuchungen hängt es vom Befund und der Fragestellung ab.
    Aber ob man die Wirksamkeit eines Aromatasehemmers testen kann- da bin ich überfragt. Aber er hat da sicher eine Idee.

    Tumormarker machen Sinn, wenn sie regelmäßig, wenigstens alle 3 Monate kontinuierlich bestimmt werden.
    Ich hatte damals mein bestimmen lassen und war sogar in der Tumormarkerstudie von Frau Dr. Stieber. Leider gibts diese Studie nicht mehr- mein Hausarzt war dann so nett, sie mitzumachen.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    Hallo @romyforever,

    beim letztes Gespräch vor ein paar Tagen meinte meine Ärztin, dass sie mit Tumormarkern schon die tollsten Dinge erlebt hätte - Tumormarker sank und im CT zeigten sich neue Metastasen oder Tumormarker stieg und im CT war alles o.k.. Darum ist sie eigentlich gegen deren Bestimmung, will sie aber für mich zur Beruhigung machen. Aber vielleicht gilt das nur für den metastisierten Zustand.

    Grüße Prim (Carmen)

    Neu

    Bezüglich der Tumormarker möchte ich an dieser Stelle mal ein Beispiel aus unserer Mitte erzählen.
    Es betrifft die kürzlich verstorbene Deena3.

    Vor 3-4 Jahren stiegen bei ihr die Tumormarker, langsam aber stetig- da war ihre Ersterkrankung schon knapp 10 Jahre her.
    Und zwar stiegen sie richtig klassisch, also kontinuierlich (auf sehr niedrigem Level aber)

    Unzählige Untersuchungen später, die nur aufgrund des Tumormarkeranstiegs erfolgten, fand sich tatsächlich eine Sprunggelenksmetastase und welche in der Schädelkalotte.

    Daraufhin wurde die Therapie umgestellt, Tumormarker sanken zunächst.
    Letztes Jahr stiegen sie wieder- Deena3 fühlte, dass da was nicht stimmen kann.
    Und dennoch fand man wieder nichts.
    Sie bekam Nierenprobleme, eine Harnleiterverengung, sie bekam alle möglichen Spiegelungen- nichts.
    Aber die Tumormarker stiegen.
    Sie bekam einen Harnleiterstent.

    Dann, Ende letzten Jahres, Gallenprobleme bzw. Schmerzen und Probleme beim Essen, Tumormarker stiegen.
    Etliche Untersuchungen folgten, magen-Darmspiegelung- nichts.
    Aber die Tumormarker stiegen. Das ließ ihr keine Ruhe.

    Ich muss dazu sagen, sie hatte einen lobulären Tumor. Da können sich Metastasen ganz anders verhalten, als man das üblicherweise gewöhnt ist.

    Des Rätsels Lösung, und da sollte sie Recht behalten, der Tumormarker stieg nicht grundlos.
    Die Metastasen wickelten sich von außen um die Organe
    So wickelten sie erst den Harnleiter ein und verengten ihn von außen.
    Ähnliches machten Metastasen an der Gallenblase/ Bauchspeicheldrüse.

    Kein Arzt kam auf diese Idee!

    Ich meine, es hat sie nicht gerettet, aber endlich wußte sie nun, warum die Tumormarker anstiegen.

    Sie zeigen nicht bei jedem an- aber wenn, dann kann das sehr zuverlässig sein.




    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

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    Liebe @Jule66 Katrin,

    bei mir sind sie ja auch sehr deutlich angestiegen CA 15-3 von 46,8 (vor Therapiebeginn) auf 294,5 (mit Tamoxifen) und der CEA lag bei 28,6. Im CT hat der Radiologe nichts gesehen - nur der Strahlentherapeut zufällig im Spinalkanal. Ich hoffe nur, sie haben sonst nichts übersehen ... wenn kann ich auch nichts machen. Der Therapiewechsel kommt mir jedenfalls sehr sinnvoll vor.

    Vielen Dank!!!
    Carmen (Prim)