Avastin solo

    @Freundchen70, meine Ausgangssituation vor gut 4 Jahren (April 2014): BK mit zahlreichen Knochen- und Lebermetastasen. Keine OP, Therapie mit Pacli, Avastin und Xgeva. August 2014 Knochenmetastasen sklerosiert, Lebermetastasen deutlich zurückgegangen. Dann Umstellung auf Letrozol, Avastin und Xgeva laufen weiter. Im März 2015 unter dieser Therapie Komplettremission der Lebermetastasen, Knochenmetastasen weiter sklerosiert. Bislang hat sich daran nichts geändert, auch wenn der Tumormarker seit anderthalb Jahren langsam steigt.
    LG Johanna
    Hallo @Freundchen70
    bei mir in der Onko-Ambulanz wird es zunächst zusammen mit Chemo gegeben und danach dann solo weiter. Allerdings habe ich am Rande mitbekommen, dass es für das MammaCa nicht mehr so populär ist, seit in USA die Zulassung entzogen wurde. Für mich ist zur Erhaltung aber später eine Option und mein Doc meint bei vielen seiner Patientinnen wirkt es gut und dann gibt er es auch weiter. Häufig aber halt auch für Eierstockkrebs und Lungenkrebs.
    Hallo @Siena, hallo @Freundchen70, in den USA wurde Avastin zumindest für Brustkrebs (ob generell, weiß ich nicht) die Zulassung wegen der möglichen gefährlichen Nebenwirkungen entzogen, z.B. erhöhter Blutdruck, damit verbunden erhöhtes Schlaganfallrisiko u.a. Dort heißt es, die positiven Wirkungen stünden in keinem Verhältnis zu den negativen. In Europa sieht man das anders. Ich denke, jedes Krebsmedikament kann gefährliche Nebenwirkungen haben, muss aber nicht...
    Ein schönes sonniges Wochenende und liebe Grüße
    Johanna
    um die hohen Kosten wieder reinzubekommen, aber eine Langzeitnachbeobachtung angeblich nicht stattfindet. Im Fall von Avastin verlängert es das progressionsfreie Überleben, nicht jedoch das Gesamtüberleben. Wenn ich jedoch ohne Voranschreiten der Erkrankung gute Monate habe, ist das doch prima
    Verzeiht die Unterbrechung, iPhone :evil:

    ich fand den Bericht so zynisch und unglaublich, dass das Kosten-Nutzen Verhältnis nicht stimmt, weil nur das Gesamtüberleben zählt, dass mir die Tränen kamen, bei den Frauen die als Fallbeispiel dienten und das Zeug gut vertragen haben.
    Hallo @Siena,

    so sehe ich das auch, wenn die Krankheit dadurch für einen gewissen Zeitraum aufgehalten wird, verlängert es das Gesamtüberleben.
    Dazu habe ich folgenden Artikel gefunden, der besagt, Studiendaten deuten darauf hin, dass es Patientinnen gibt, die besonders gut ansprechen und lange progressionsfrei bleiben. Resultate aus der Sicherheitsstudie ATHENA legen außerdem nahe, dass der Therapieerfolg mit der Behandlungsdauer korreliert.

    journalonko.de/broschueren/.../Therapiedauer_mit_Bevacizumab
    (leider lässt sich der Link so nicht öffnen, bei goog.... eingeben- wie lange Avastin alleine geben-
    dann kann der Bericht aus dem Journal Onkologie geöffnet werde

    Johanna

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Katzenmama6“ ()

    Hallo ihr Lieben, bin ja jetzt erst zurück gekommen. Danke euch für eure Infos.
    Ich hatte Pacli und Avastin von April bis September 2015. Danach aber nicht mehr solo.
    Mit dem Entzug der Zulassung habe ich schon 2015 mitbekommen.
    Die Pause mit Caelyx tut mir gut. Leider muss ich aber weitermachen, hab aber so gar keine Lust mehr.