Jährliche MRT Untersuchung?

    Hallo Rommika,

    MRT gehört nicht zur üblichen Nachsorge.
    Es wird aber jährlich gemacht, wenn man auf Grund einer erblichen Genmutation im intensivierten Vor- / Nachsorgeprogramm ist. Ansonsten kommt es darauf an, ob frau es möchte UND eine*n Arzt/Ärztin findet, die es veranlassen UND die Krankenkasse es zahlt.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Ich bekomme 1x jährlich MRT da ich dichtes Brustgewebe habe und man meinen Mistkerl erst dabei gesehen hat. Ja, leider gehört es nicht zur üblichen Nachsorge.

    außerdem habe ich das Glück privat versichert zu sein.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:
    Hallo,Rommika,
    es ist genau so wie Finja es schreibt!
    Es gibt auch mal Abweichungen. Ich bin zum Beispiel auch in so einem Nachsorgeprogramm mit 1xJahr MRT. Wurde mir damals im Zentrum für Brust-und Eierstock Krebs geraten. Ich habe zwar keine „ gängige“ Genmutation. Bin aber jung erkrankt und habe TNBC !
    lg Sternchen
    Ich war auch vier Jahre lang jährlich im MRT. Jetzt gehe ich nur noch zum Arzt wenn mir was komisch vorkommt - was gottseidank noch nicht der Fall war... :saint:
    IBK seit Nov. 2011, bis jetzt rezidivfrei.
    Die Kunst ist, sich von der Angst vor der Zukunft nicht die Gegenwart kaputt machen zu lassen.
    ich bin privat versichert und könnte wenn ich es wollte schon einmal jährlich ein MRT bekommen. Mittlerweile frage ich mich aber, ob ich das auch möchte. So wie ich das sehe gibt es doch keine Kontrastmittel ohne Gadolinium, d.h. direkt gesund ist so eine Kontrastmittelgabe auch nicht und man sollte damit nicht zu freizügig sein. Da man meinen TNBC nur auf Ultraschall gesehen hatte (nicht auf der Mammografie) frage ich mich, ob ich mich nicht eher auf die Ultraschallkontrollen konzentriere. MRT hatte man damals keines gemacht, da kann ich also nicht sagen, ob der Tumor sichtbar gewesen wäre.
    Hallo Chippendale!

    Chippendale schrieb:

    ich bin privat versichert und könnte wenn ich es wollte schon einmal jährlich ein MRT bekommen. Mittlerweile frage ich mich aber, ob ich das auch möchte. So wie ich das sehe gibt es doch keine Kontrastmittel ohne Gadolinium, d.h. direkt gesund ist so eine Kontrastmittelgabe auch nicht und man sollte damit nicht zu freizügig sein. Da man meinen TNBC nur auf Ultraschall gesehen hatte (nicht auf der Mammografie) frage ich mich, ob ich mich nicht eher auf die Ultraschallkontrollen konzentriere. MRT hatte man damals keines gemacht, da kann ich also nicht sagen, ob der Tumor sichtbar gewesen wäre.


    Auf das Kontrastmittel Gadolinium würde ich wegen der bekannten möglichen Langzeitfolgen auch gern verzichten. Meine zweite Brustkrebserkrankung wurde zuerst im MRT gesehen, nicht bei der Sonografie, welche vierteljährlich durchgeführt wurde. Tastbar war weder für mich noch die Ärztinnen weder der erste noch der zweite Tumor. Insofern ist es eine schwierige Entscheidung und zumindest derzeit ist mir ein MRT mit Kontrastmittel lieber als diese Kontrolle nicht zu haben.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo ihr lieben.
    Ich wollte mich mal vorstellen.
    Ich bin 41 Jahre alt meine Diagnose habe ich im Semester 2017 bekommen triple negativ G3 KI 67 80%.
    Bin schon seit Juni mit der Therapie durch leider hatte ich keine pcr erreicht es ist ein Rest Tumor von 2 mm geblieben mache mir daher Sorgen da ich auch gelesen habe wie wichtig das bei TN ist.
    Wie ich hier gelesen habe Sternchen hattest du das selbe Ergebnis.
    Ich bekam in den letzten 9 Jahren etliche Mamma- MRT. Auch schon, als meine Brca Mutation noch nicht bekannt war. Grund dafür war einerseits die (falsche) Einstufung meines Tumors als lobulär, zum anderen mein Aufbau per Diep Flap. Den hätte ich nicht in der Mammographie einquetschen wollen. Mein Gyn musste natürlich eine entsprechende Verdachtsdiagnose als Grund dafür aufschreiben.
    Jetzt im September, nachdem klar war, dass ich eine brca2 Mutation habe und auch die gesunde Brust habe entfernen lassen, bekomme ich mein letztes MRT.

    Mir gab das MRT Sicherheit, auch zeigt es Dinge auf, die kein Ultraschall oder Mammographie zeigen: so hatte mein Tumor winzig kleine Satelliten in minimaler Entfernung zu selbigem angesetzt. Das war u.a. auch ein Grund für den Wunsch nach Mastektomie bei mir.
    Ich persönlich stelle eine mögliche “Gefahr“ durch das Kontrast Mittel definitiv in den Hintergrund zugunsten der Vorteile, die es mir brachte und auch noch bringt.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo Sanny, herzlich Willkommen bei uns.
    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier.
    Bezüglich der 2mm- ja, eine Komplettremission ist sehr gut und beruhigend. Aber, wenn keine erreicht wurde, wird auch da noch mal unterschieden , zwischen “Minis“ im Millimeter Bereich und größeren Resten.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Leider sieht die Nachsorge kein MRT vor. Es müßte schon einen besonderen Grund dafür geben, also Gen Mutation oder lobulär.
    Ich wollte dir vorschlagen, dass du dich im Willkommens- thread vorstellst, so dass alle User dich kennen lernen.
    Und dann wechselt du vielleicht in den After Chemo Thread. Hier lesen sicher nicht alle mit.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer

    Neu

    hallo Sanny;
    was sagen denn deine Ärzte darüber bzgl. Resttumor? Werden denn jetzt engmaschige Kontrollen wie z. B. Ultraschall durchgeführt.? Ich kann mir eigentlich nichts darunter vorstellen, besteht nicht die Möglichkeit einer operativen Entfernung ??
    ganz liebe Grüße ;)

    Neu

    @ Rommika,
    normalerweise werden die restlichen Tumorzellen ( bei neoadjuvanter Therapie) im rausoperierten Gewebe gefunden. D. h. in der Brust ist aktuell kein Tumor mehr!
    Und jetzt zur Theorie ( die keiner 100% nachweisen kann):
    es wird davon ausgegangen, dass wenn der Tumor sichnicht komplett während der Chemo verdünnisiert hat, sich unter Umständen noch Tumorzellen im Körper befinden !
    Altuell bekommt man dann nach der Bestrahlung noch eine zusätzliche adjuvante Chemotherapie. Zb in Tablettenform .
    Das soll dann noch zusätzlich dem Mistkerl eins auf den Deckel geben!
    Bitte korrigieren falls was nicht richtig ist
    lg Sternchen

    Neu

    Hallo zusammen.
    Der Tumor wurde entfernt im Bericht steht im gesunden mich irritieren nur diese KI67 60%.
    Meine Therapie ist jetzt abgeschlossen bekomme nichts mehr es werden jetzt engmaschige Kontrollen durchgeführt alle 3 Monate Ultraschall Blut abnahme und ich glaube 2 mal jährlich Mammographie.