Loecher im Kopf

    Loecher im Kopf

    Hallo Liebe Erfahrene Mitglieder!

    Ich habe ja eigentlich Lungenkrebs, aber hatte eine 3,5x2,5 grosse Metastase links frontal. Nach erfolgreicher Op erst mal alles raus.
    Ich habe da nun mal ne Frage, habe ja Bohrloecher im Kopf und nen Spalt wo die die Knochenplatte rausgenommen hatten fuer die OP.
    Das ist nun fast ein Jahr her, gehen Diese Loecher wieder zu??? Oder hat man die fuer immer???
    Vielen Dank fuer die Hilfe.
    Petra
    Hallo Petra,

    Frage: hast du Beschwerden und was sagen deine Ärzte dazu?

    Soweit ich weiß, wird zumindest die Knochenplatte wieder eingesetzt und verklebt. Da sie konisch geschnitten ist, kann sie außerdem schon mal nicht nach innen rutschen.

    Auf jeden Fall mal mit dem Arzt reden!


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.

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    Hallo Petra, @Pet1968
    diese Frage habe ich mir schon öfter selbst gestellt, weil man ja immer mal wieder etwas von Platten etc liest - reines Interesse bei mir. Wenn ich also mal Doc google befrage dann findet man Hinweise darauf, dass es wohl etwas vom Alter abhängt, ob eine Durchbauung stattfindet oder nicht. Hier gilt wieder die allgemeine Altergrenze - ab 40 ist nichts mehr wie es war :D
    Wie groß sind denn die Löcher bei dir?

    LG DGNW
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)

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    Dann bin ich wohl zu alt ( 50 ) ;( , wie gross? Hmmm so wie ein kleiner Fingernagel, und die risse oder spalten von der Platte/Knochen sind so 4mm oder so schwer zu sagen...
    Ich habe gedacht das die da vielleicht Knochen broesel reinmachen und es dann zuwaechst.
    Naja gibt schlimmeres.
    Danke Petra

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    Hallo Petra,

    darf ich fragen, welche Art der Kraniotomie (Öffnung der Schädeldecke) stattgefunden hat? Die osteoplastische, hier wird das entnommene Schädelknochenstück wieder eingesetzt und nach ein paar Monaten verbinden sich die Risse wieder, sprich die Fraktur heilt zusammen. Oder die osteoklastische, hier setzt der Chirurg das entnommene Knochenstück nicht mehr ein, sondern Skalp und Haut werden zusammengenäht. Es bleibt also eine Öffnung im Schädel bestehen. Dies wird häufig dann angewendet, um einen erhöhten Hirndruck entgegen zu wirken. Ich denke, dass ein Zusammenwachsen sich schwierig gestaltet bzw. sehr langwierig sein dürfte.

    Naja, mit den "was rein machen" gibt es auch. Soweit ich das mitbekommen habe, entweder Knochenzement oder Titanplatte. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das vom Ort des Eingriffs abhängig sein könnte. Hast Du vielleicht die Möglichkeit den Chirurgen zu kontaktieren oder bei der Nachsorge zu fragen?

    viele Grüße
    JF

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    Danke J.F. , ja die haben den Knochen wieder reingemacht, ich kann diesen Doc nicht fragen weil durch meinen Umzug sind die 1500 km weit weg :)
    Aber werde mal den Onc fragen naechste Woche, dachte nun nach fast nem Jahr waere das weg.

    Vielen Dank, Petra

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    Hallo Petra,

    das mit der Entfernung habe ich mir schon gedacht, deswegen habe ich auch von kontaktieren geschrieben, denn ich denke mir, dass Du eine EMail-Anschrift von der Klinik bzw. von dem Chirurgen hast und per Mail nachfragen könntest. Er kennt schließlich Deinen Fall und die vom ihm vorgenommene Operationstechnik, so dass ihm ggf. auch eine Prognose möglich ist. Ich sag einfach mal: toi, toi, toi.

    viele Grüße
    JF