Zahnprobleme unter Biphos bzw. nach der Behandlung- - und wie ging es weiter?

    Zahnprobleme unter Biphos bzw. nach der Behandlung- - und wie ging es weiter?

    Liebe Foris, ich brauche eure Hilfe... :/

    aus aktuellem Anlass mach ich dann doch mal einen neuen Thread auf..

    Ich hab zwar den Thread von @Freundchen70 über die Kiefernekrose gelesen, leider enden die Einträge im September 17..

    Das, wovor ich auch am meisten Angst hatte, als man mir die Zometabehandlung prophylaktisch zur Vermeidung von Metastasen / Rezidiven vorschlug, war die Kiefernekrose.

    Man muss wissen: Ich bin nicht wehleidig, aber was zahnmedizinische Sachen angeht, ein MEGA-Schisshase.
    Meine zahllosen schlechten Erfahrungen mit der Betäubungsgeschicklichkeit verschiedenster Zahnärzte und Kieferchirurgen ( bis auf eine rühmliche Ausnahme- die leider nicht mehr praktiziert) haben leider dazu beigetragen, dass ich so ver-prägt und traumatisiert bin, dass jeder Eingriff für mich das seelische Armageddon bedeutet..und ich habe schon Einiges mitgemacht- einschliesslich komplett offener Schleimhäute nach einem mehrstündigen Eingriff..

    Ich benötige viel Zeit, bis das Lokalanästhetikum wirkt, eine hohe Dosis- und es ist nach sehr kurzer Zeit ( ca 1 std) wieder abgeklungen.

    So. und seit letzter Woche hatte ich nun also Zahnschmerzen. Ein Pochen und Puckern unter einem 6 er Backenzahn. Überkront. Und dann ist die Krone auch noch mit den Nachbarzähnen verblockt. Super.
    So ein Ziehen hatte ich während der Chemo auch ein paar Mal, aber nur kurzzeitig und das ging wieder weg. Ich dachte, das kommt vielleicht vom nächtlichen Knirschen.
    Diesmal ging es nicht weg. ||

    Am Montag wurde ich dann bei der (neuen) ZÄ vorstellig ( die mich bisher noch nicht hat spritzen müssen in den knapp 3 Jahren, die ich bei ihr bin)-- und nach Anfertigung eines Röntgenbildes schickte sie mich sofort zum Kieferchirurg in eine nahegelegene Großstadt. Jener hatte mir vor 14 Jahren auch mein erstes Implantat gebastelt. Hält immer noch.

    Nunja- man erklärte mir, dass der Zahn, der schon wurzelbehandelt war, nicht zu retten sei und gezogen werden muss. Inzwischen sollte ich brav Antibiotika und Ibu futtern. Das hat zumindest den Schmerz etwas eingedämmt.
    Am Mittwoch dann sollte die Extraktion erfolgen. Man hatte mir VERSPROCHEN, ich würde keine Schmerzen haben.. jaaja, is klar...

    Das Einspritzen war extrem schmerzhaft ( da man sich ja leider keine Zeit lässt, und die Flüssigkeit mit hohem Druck ins (entzündete) Gewebe presst...), und es hat - leider wie erwartet- nicht richtig gewirkt... ich lag da heulend und schlotternd, bis sich der Herr Kollege endlich erbarmte, mir an der Hand einen Zugang legte ( auaaa) und mir mit einem Sedativum das Licht ausknipste..
    ich mein- ich mach das nicht zum Spaß?! Ich sag es jedes Mal vorher. keiner will's glauben. Das geht mir echt auf den Geist....

    Und ich hab heut den Kieferchirurgen erneut besuchen "dürfen".. Tamponadenwechsel.. alter Walter, das hat schon gescheit weh getan, denn der Alveolarnerv lebt nach wie vor..... nächste Woche Freitag wieder Kontrolle.

    Er meint, das Risiko einer Kiefernekrose besteht leider.. danke, Zometa..... das kann jetzt (wie lange?) dauern, bis die Entzündung ausgeheilt ist und das Loch im Kiefer zu ist.. ohmann.. Kann denn nicht endlich mal Ruhe sein? Er hat auch kritisiert, dass mich die Biphos-Sprechstunde in der Uni im Februar durchgewunken hat, und man mich nicht schon zu diesem Zeitpunkt auf den gefährdeten Zahn hingwiesen hat. Auch eins der Implantate sei so ein möglicher Brennpunkt. Na prost MAhlzeit..

    Die Versorgung mit einer neuen Brücke ( ja, toll, 2 oder 3 Kronen abreissen, beschleifen, etc etc..und das heisst: wieder spritzen-- weil ohne halt ich das nicht aus.) wird sich jetzt über MONATE hinziehen.. ich hab keine Ahnung, wie lang das jetzt mit dem Heilungsprozess dauern wird, und ob es überhaupt zuheilt.

    Plastisch decken ( d.h. zunähen) konnte er das nicht, sagte er, da eine eitrige Entzündung drin war. Wenn man da zu früh den Deckel zumacht, hat man eine Tretmine im Mund..
    ich nehme also noch bis DIenstag Antibiotika, und spüle brav mehrmals am Tag den Mund mit Chlorhex... und ich soll mich nicht anstrengen, damit die Entzündung zur Ruhe kommt..
    Seufz...


    Und nun meine Frage an Euch: Kann mir irgendwer etwas Beruhigendes / Erfolgversprechendes über Zahnbehandlungen nach erfolgter Chemo / Bestrahlung bzw unter Zometa berichten?

    ich hoffe so sehr darauf.
    Liebe Grüße von eurer ziemlich fertigen MoKo
    mokoniara.de/gallery/index.php
    meine Bilder...meine eigene website... <3
    Liebe @MortalKombat,

    ich hatte zwar noch keine Zahnbehandlung mit Krebs, aber mit Antibiotika hat er es richtig gemacht und er scheint auch erfahren mit Biphoshaten - schlimmer wäre es, er hätte dazu gar nichts sagen können. Ich meine auch bei prophylaktischer Dosierung ist das Risiko für eine Kiefernekrose deutlich geringer, als bei voller Dröhnung. Ich drücke Dir jedenfalls beide Daumen!!! :thumbsup:

    Grüße Prim (Carmen)
    Liebe @MortalKombat, ich habe seit 10/12 XEWA bekommen und hatte 12/13 eine Zahnextraktion unter Antibiotikaprobilaxe und mit überdecktem zunähen von einem erfahrenen Zahnarzt. Für mich heilte das ganze komplikationslos. Dachte ich - still und heimlich bildete sich binnen wenigen Monaten eine ausgedehnte Kiefernekrose. Das heißt es lag der blanke abgestorbe Kiefer frei. Da ich an dieser Stelle aber noch einen halb durchgekommen Weisheitszahn hatte hdachte ich der kommt endlich ganz heraus. Selbst der Zahnarzt hielt es längere Zeit dafür bis er misstrauisch wurde und mich zum Kieferspezialisten schickte, der richtig Ahnung hatte. Der sagte die Sache ist so ausgedehnt, da traut er sich nicht mehr ran und überwies mich in eine Spezialklinik. Und die haben Nägel mit Köpfen gemacht. Wäre ich schon zur Zahnop dahingegangen, wäre das nicht passiert. Der Zahnarzt hatte zwar fast alles richtig gemacht aber den Kiefer um den gezogenen Zahn nicht kantenlos rund geschliffen . Ich wurde unter Vollnarkose operiert, bekam zur Heilung für drei Tage eine Magensonde ( schrecklich) und war eine Woche im KH. Ich habe ein dreiviertel Jahr mit XEWA ausgesetzt und der Kiefer hat sich vollständig regeneriert. Man hat mir ans Herz gelegt wirklich bei jeder etwas größeren Sache dahin zu kommen. Ich war da echt zufrieden. Musste hinterher noch Übungen machen um den Kiefer wieder beweglich zu bekommen. Nun ist es so das XEWa eine relativ kurze Halbwertzeit in den Knochen hat. Bei Zometa ist das etwas anderes. Ich gehe jedes Jahr zur Kontrolle und selbst eine Zahnreinigung würde ich nur unter Antibiotika bekommen. Brauche ich zum Glück nicht. Viele Grüße Kati
    danke schon mal, dass ihr euch die Zeit nehmt, mich zu unterstützen!

    mein Kieferschrauber hat die Kanten abgeschliffen, das weiss ich. Hat er vorher mehrmals erwähnt und auch hinterher.
    Außerdem will er mich in 2 Monaten dann auch nochmal sehen und ich denke, er wird auch nochmal röntgen, eben um sicher zu gehen, dass sich keine Nekrose bildet.

    Zahnreinigung hatte ich im Mai auch unter Antibiotika. morgens vorher eine Dosis und abends danach.

    Tja- mehr kann man wohl nicht machen.
    Über Prolia werd ich mich mal informieren, und das im Oktober mit meinem Prof im Brustzentrum besprechen.
    edit: in einem WIkipediaeintrag fand ich folgenden Hinweis: "Im September 2012 verschickte der Hersteller Amgen einen Rote-Hand-Brief zu einer schweren symptomatischen Hypokalzämie (einschließlich Fällen mit tödlichem Ausgang) bei Patienten, die mit XGEVA® (Denosumab) behandelt wurden.[21] Im Februar 2013 informierte der Hersteller in einem Rote-Hand-Brief bezüglich des Risikos atypischer Femurfrakturen bei Patienten, die mit Prolia® (Denosumab) behandelt wurden.[22] Ein weiterer "Rote Hand Brief" des Herstellers (s. o.) informierte im September 2014 über Kieferosteonekrose als weitere Nebenwirkungsmöglichkeit. Verschreibende Ärzte wurden darauf hingewiesen, dass Patienten mit begleitenden Risikofaktoren zahnärztlich voruntersucht werden sollten."
    ..hmm.. macht da dann eine Umstellung überhaupt Sinn?
    Zudem ist Prolia ( =XGEVA) nicht für mich zugelassen, so wie ich das verstehe... ich hab (noch?) keine Knochenmetas, sondern ich soll das rein prophylaktisch bekommen um Metas und ein rezidiv zu verhindern...


    Ich freu mich auf weitere Beiträge.
    Danke euch. <3
    mokoniara.de/gallery/index.php
    meine Bilder...meine eigene website... <3
    Liebe MoKo,

    ich hatte ca. 2 Jahre nach Chemoende überall Zahnschmerzen. Ein Röntgenbild zeigte mind.4 Entzündungen unter Amalgamfüllungen. Alte Füllung raus, Nelkenöl gegen die Entzündung samt Provisorium drauf. Kontrolle nach ein paar Wochen. Dann Provisorium weg und Keramikfüllung drauf. Bei einem Zahn musste man eine Wurzelbehandlung machen. Mein Zahnarzt hat gesagt, Chemo kann das verursachen.
    Inzwischen habe ich 2 weitere Damen getroffen, bei denen sowas nach Chemoende auch war.

    Schönen Tag, Martina
    ...ich kann zwar zu dem eigentlichen Thema nichts beitragen, habe aber einen guten Tipp zur Förderung der wundheilung bei Zahn Geschichten... ich bin auch ein absoluter Angsthase durch viele viele schlechte Erfahrungen und habe mit salviathymol Tropfen schon so manchen Schmerz /Entzündungen selbst ausheilen können- sogar Wurzel Entzündungen. Ich habe es selbst nicht geglaubt- wirkt aber sensationell... mehrmals täglich in lauwarmes Wasser 6-10 Tropfen und vorsichtig spülen bzw durch den Mund laufen lassen für paar Minuten. Vielleicht hilft es der/dem einen oder anderen.. mein Mann brauchte vor paar Monaten ein Implantat... nach 35 Chemos macht man sich schon so seine Gedanken dann.... aber ist alles wunderbar zu- und eingeteilt und er hat auch täglich mehrfach gespült, hätte er nicht gedacht- und der Kiefer Chirurg auch nicht, da beim ziehen des alten zahns bereits eine Entzündungsreaktion am Kieferknochen vorlag.ich wünsche euch alles gute!
    Liebe Grüße von Kaba

    *Zeiten ändern Dich*
    (Bushido)
    Hallo MortalKombat, das Vorgehen Deines Zahnartzes klingt für mich plausibel. Ich wünsche Dir, dass es gut heilt.

    Hallo Andrea, nach der Chemotherapie hatte ich ein halbes Jahr lang mehrfach Karies, davor und danach jetzt nicht. Auch meine Zahnärztin bestätigte, dass eine Chemotherapie das auslösen kann.

    Viele Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Denosumab kann Kiefernekrosen auslösen, aber da kommt es auf die Dosierung und die Häufigkeit der Gabe an. Bei halbjährlicher Gabe gibt es wohl kaum solcher Fälle. Ich kann dir jetzt keinen passenden Link schicken, aber ich meine mich zu erinnern, dass das in den Soft-/Text-Studien gezeigt wurde. Da gab es Denosumab halbjährlich. Eine Bekannte von mir hat es bekommen. Evtl wäre das ja doch eine Alternative. LG
    Liebe @MortalKombat,

    das von @Kati81 habe ich auch so im Kopf. Zumal Biphospate Jahre nachwirken, aber Denosumab abgesetzt werden kann für Zahnbehandlungen. Das mit dem tödlichen Kalzium-Mangel habe ich auch gelesen, ist aber über Kalzium-Tabletten lösbar. (Jule66 hatte neulich den Thread "Denosumab!" eröffnet - da wurde auch zwischen vorbeugender und therapeutischer Dosierung unterschieden.) Und Kiefernekrosen sind bei beiden eine Auswirkung der Wirkungsweise - aber es geht ja nicht hauptsächlich um möglichen Beifang, sondern um die beabsichtigte Wirkung. Und da die verhindern bzw. bremsen von Knochenmetastasen ist, finde ich den möglichen "Beifang" nicht so schlimm. Zumal der ja bei vorbeugender Dosierung kaum auftritt. Und auch mit Antibiotika und engmaschiger Kontrolle weitgehend verhindert werden kann.

    Grüße Prim
    Liebe @Finja,

    mit Karies hatte ich 2015 zu kämpfen - vor dem Krebs - aufgrund von einem entwässernden Wirkstoff in den Blutdrucktabletten. Ich denke auch bei der Chemo kommt die Karies von Mundtrockenheit. Egal, wie gut Du putzt - ohne Speichel verfällt ein komplettes Gebiss innerhalb von einem halben Jahr. Der Speichel kann die Spülfunktion und die Remineralisierungsfunktion nicht mehr wahrnehmen, wenn er fehlt. Ich habe mir alle alten Amalgam-Füllungen durch Keramik-Inlays ersetzen lassen ... wollte wieder mindestens 20 Jahre Ruhe damit haben ... nehme nun 3x am Tag Zahnseide und jeden Tag Zwischenraumbürstchen ... meine Zähne werden länger halten, als ich. Gut, brauche ich mir schon wegen X-Geva keinen Kopf machen.

    Grüße Prim
    Durch die Chemo ist mein Zahnfleisch echt schlecht geworden. Ich hatte dann 2016 eine Paradontosebehandlung gehabt. Seit dem muss ich
    jedes viertel Jahr zur Zahnreinigung. Obwohl ich Zometa bekommen habe, wird die Zahnreinigung ganz normal gemacht. Ich habe auch GsD
    keinerlei Probleme gehabt.
    das Leben ist wunderbar :thumbsup: und das lassen wir uns nicht kaputt machen :thumbup:

    Zahnbehandlung während Bisphosphonattherapie

    Hallo und SOS an alle,

    Anfang Mai hatte ich meine letzte Chemo und im Januar das letzte Mal Zometa.
    Meine Zähne machen Probleme. Jetzt hatte ich im Uraub Zahnschmerzen und letzten Donnerstag wieder massiv. Freitag also Zahnarzt.
    Brücke musste geteilt werden und eine Wurzelbehandlung erfolgte. Heute habe ich mit meiner Homöopathin telefoniert und die empfahl mir dringend den Zahn entfernen zu lassen. Was meint ihr?
    Ich hatte jetzt also seit 11 Wochen keine Chemo. Bekomme Caelyx alle 4 Wochen?
    Soll ich das machen? Hat das jemand von euch gemacht?

    Danke für eure Meinung
    @Freundchen70: ich würde das machen lassen, denn sonst kriegst du die Entzündung im Kiefer einfach nicht weg. Und DANN werden die Probleme immer größer.

    Ich hab auch die Kontrolle am Freitag hinter mir, Tamponade ist raus und auch die Fäden. Der Kiefer blutete, was ein gutes Zeichen ist. Noch eine Woche obacht beim Essen geben und im Spetember komme ich nochmal zum Gucken. Erst dann wird die weitere Versorgung mit Brücke geplant.

    Einmal Zometa, immer Zometa, sagte der Kieferchirurg. Zometa hat eine Halbwertszeit von 15 Jahren im Knochen. da ist es vollkommen wurst, wann du die letzte hattest...
    mokoniara.de/gallery/index.php
    meine Bilder...meine eigene website... <3
    Hallo @Freundchen70,

    unter dem Einfluss von Bisphosphonaten würde ich aus homöopatischen Gründen keinen Zahn entfernen lassen. Ich würde so wenig, wie möglich machen lassen und auf jeden Fall von einem Zahnarzt, der sich mit Bisphosphonaten gut auskennt und Dir vorsorglich rund um die Zahnbehandlung Antibiotika verschreibt. Falls Du keine bekommen hast, würde ich das dringend schnellstmöglich nachholen. Damit Du Dir keine Kiefernekrose einhandelst. Darum würde ich den Zahn auch nur ziehen lassen, wenn es gar nicht anders geht. Du solltest beim Zahnarzt auch viele Nachkontrollen haben, damit, falls sich doch der Kiefer entzündet früh genug reagiert werden kann. (Ich habe eine Broschüre zu X-geva - Denosumab bekommen - das hat im Hinblick auf die Kiefernekrose-Gefahr ähnliche Eigenschaften - hat aber eine kurze Halbwertszeit.)

    Grüße Carmen
    @MortalKombat wie lange hat das ganze gedauert und was könntest du essen? Ich muss in 2wochen wieder fit sein.

    Meine Homöopatin hat mir dringend dazu geraten. Wie Moko schon anmerkte ständige Entzündungen sind garantiert nicht gut.

    Übrigens hat sich meine Nekrose in Luft aufgelöst. Bei einer Kontrolle hat der ZA den Knochen rausgeholt. Ich hatte nur einen kurzen Ruck.
    Seitdem hat sich nichts Neues getan.
    Hallo zusammen,

    ich husche hier mal kurz rein :) und setze einen Link zur wissenschaftlichen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zum Thema "Zahnärztliche Betreuung von Patienten unter/nach Bisphosphonat-Medikation" ein:
    dgzmk.de/uploads/tx_szdgzmkdoc…phosphonat-Medikation.pdf
    Da findet sich dann auch die notwendige Antibiotikagabe inklusiv der Medikamente und deren Dosis.

    viele Grüße
    JF

    Freundchen70 schrieb:

    @MortalKombat wie lange hat das ganze gedauert und was könntest du essen?

    ....
    Übrigens hat sich meine Nekrose in Luft aufgelöst. Bei einer Kontrolle hat der ZA den Knochen rausgeholt....


    @Freundchen70 das Zahn ziehen war am 11.7..
    Wie lang ich in der Praxis war, kann ich nicht genau sagen, mein Mann meinte, ich sei circa 45 Minuten im Behandlungsraum gewesen. Ich bin aber gewiss kein MAßstab, denn bei mir ist es mit der Lokalanästhesie immer ein Megadrama. Tut weh- wirkt nicht- dauert-etc.. Ich bekam dann ja noch einen Zugang gelegt und man hat mich mit Dormicum abgeschossen. Zum Glück...
    Am Abend des Op Tages hat mich mein Mann mit Gemüsebrei gefüttert. Ich lag einige Stunden flach, aber mehr wegen des Sedativums.
    Ich hab ibu 600 und Antibiotikum enommen, Backe gekühlt. Spülen sollte ich fein mit einer Chlorhex Lösung, die der Kieferchirurg verordnet hat.

    Zur Zahnpflege hab ich selber in den ersten Tagen noch Glandomed benutzt, das reduziert auch Beläge. Das hatte ich noch daheim vom letzten Jahr. Hatte ich mir wegen evtl. Mundschleimhautprobleme in der Chemo vorsichtshalber angeschafft.

    Gegessen hab ich Kaiserschmarrn, Apfelmus, Gemüsepüree, Würstchen. Weiches halt.
    Nix mit Körnern, Nüssen, Kornspreisseln oder viel Kräutern. Immer schön auf der andren Seite gekaut und auch beim Schlucken geguckt, dass ich auf der gesunden Seite bleibe. Nach jeder Mahlzeit gespült..

    Nach 2 Tagen war ich zur ersten Kontrolle, nach einer weiteren Woche ( vergangenen Freitag) das zweite Mal.

    Im Übrigen sollte - wie oben schon erwähnt-- natürlich ein Zahnarzt / Kieferchirurg die Indikation zur Zahnentfernung stellen. Ein Homöopath- so fähig der vielleicht sein mag- ist kein Arzt.. und sollte sich sehr zurückhalten mit solchen Empfehlungen, finde ich.

    aber was meintest du mit:" der ZA hat den Knochen rausgeholt.." ?? hat er die Nekrose abgetragen?


    @J.F.: danke dir <3
    mokoniara.de/gallery/index.php
    meine Bilder...meine eigene website... <3
    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich hierzu auch eine Frage. Im März bekam ich meine erste Denosumab-Spritze. Im September soll die nächste Spritze folgen. Nun habe ich erfarhen, dass beim gestrigen Knochenszintigramm im Unterkiefer beidseits es auffällig war, sprich, es seien dort Entzündungen drin. (Zahn-)Schmerzen habe ich keine.

    Muss ich mir da Sorgen machen, dass das eine beginnende Kiefernekrose ist? Bei Denosumab soll diese wohl noch häufiger auftreten als bei Bisphosphonaten. Und kann ich da überhaupt weiter halbjährlich (geplant war es über 3 Jahre) die Denosumab-Spritzen bekommen? Mir ist ein Rätsel, was das für eine Entzündung sein soll. Meine Zahnärztin ist zwar sonst top, kennt sich aber mit Denosumab und Bisphosphonaten nicht aus.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Hallo @Finja,

    Katrin hat einen Post zum Thema Denosumab ... darin war ein Bericht, wo gesagt wurde, dass Kiefernekrose bei der vorsorglichen Dosierung nicht beobachtet wurde - nur bei der monatlichen, höheren Dosierung für Knochenmetastasen. Bei mir war das Scinti auch am Schädel / Kieferknochen schwarz ... vor Denosumab. Außerdem brauchen fast alle Kiefernekrosen einen Auslöser: Zahn gezogen, ...

    Ich würde von der Zahnärztin ein Röntgenbild machen lassen - und gut.

    Liebe Grüße
    Carmen
    Hallo zusammen,

    danke für Eure Tipps und Erfahrungsberichte. Ich habe für morgen früh einen Termin bei einem Spezialisten in der Nachbarstadt bekommen. Soll er sich das einmal anschauen.
    Aber etwas noch Schlimmeres kann mich hoffentlich im Kieferknochen nicht erwarten?

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Unsere @c.onny hatte eine Zahnbehandlung unter Bisphosphonatgabe.
    Da bekam sie die Info, dass Kieferosteonekrosen nicht bei der prophylaktischen Gabe von 2 mal jährlich auftauchten, sondern bei der monatlichen Gabe.
    Ob das auch für Denosumab gilt, weiss ich jetzt nicht.
    Da kann uns Conny besser helfen.

    Ich hoffe, sie liest hier mit und meldet sich vielleicht.
    Liebe Grüße, Jule

    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Albert Schweitzer
    Hallo ganz kurz mitten aus meinem Urlaub. Jule hat gerufen ;)

    Also Entzündungen an den Zahnwurzeln können infolge der Chemo auftreten. Das vermindert arbeitende Immunsystem kann da manches Mal das unter Normalbedingungen gehaltene Gleichgewicht im Kiefer nicht mehr halten. Das betrifft nach meinen Informationen vor allem Zähne mit einer Vorbehandlung.

    Bei mir hat es zwei Zähne erwischt, die eine Entzündung hatten und die extrahiert werden mussten. In der Zahnklinik unter Antibiose und mit plastischem Verschluss. Nach drei Zometa-Runden.

    Fand letzten Sommer bei ähnlich heißen Temperaturen statt und war problemlos.

    Ich kann mir vorstellen, dass auch
    bei dir eine Entzündung vorliegt und keine Nekrose.

    Ich drücke fest die Daumen für eine gut mögliche Behandlung!
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    PS: mir wurde eindringlich geraten, keine bestehenden Entzündungen im Kiefer zu belassen. Das wäre in Sachen Nekrose ein deutlich erhöhtes Risiko gegenüber der Extraktion.
    ______________________
    Lieben Gruß
    c.onny

    Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen...
    Reinhold Schneider
    Hallo zusammen,

    auch ich hatte Anfang des Jahres eine Wurzelbehandlung (Entzündung an der Wurzel, allerdings schmerzfrei).
    Krieg ja auch Zometa prophylaktisch. Der Zahnarzt meinte auch, dass man unter Bisphosphonate keine Entzündungen im Mund anstehen lassen sollte, denn die Gefahr einer Kiefernekrose und sonstiger Komplikationen steige dadurch nicht unerheblich.

    Die Behandlung verlief problemlos. Nun wieder alles tippitoppi. Mit der Bisphosphonat-Prophylaxe sind wir wohl auch noch einige Zeit nach Ende der Behandlung anfällig.

    Liebe Grüße
    Gitta
    Hallo zusammen!

    Erst einmal vielen lieben Dank für Eure Tipps!

    Romy, ja, auch unter Denosumab ist wie bei Bisphosphonaten eine Kiefernekrose möglich. Wobei dies wohl deutlich häufiger auftritt, wenn eine monatliche Gabe nötig ist als bei halbjährlicher Gabe.

    Der Chirurg hat in der Zahnarztpraxis heute eine Röntgenaufnahme gemacht und sich zusätzlich das Knochenszintigramm angesehen. Er sagte, drei Zähne müssen 'raus. Es sind an allen drei Zähnen wohl kleine (1-2mm große) Entzündungsherde an den Wurzeln im Kieferknochen. Alle 3 Zähne befinden sich im Unterkiefer und wurden schon nach der Chemotherapie wurzelbehandelt, da ich nach der Chemotherapie unglaubliche Karies-Probleme im ersten Jahr hatte. Er sagte, manchmal würde Gewebe des Zahnnerves auch in feinen Ausläufern vom Wurzelkanal sich befinden und dann nicht "erwischt" werden bei der Wurzelbehandlung. Es stirbt ab und da oben drüber die Füllung ist, geht es in den Knochen, sodass sich dieser entzündet. Die Entzündung sei bei mir erst sehr gering, würde aber mit der Zeit mehr. Da ich Denosumab bekomme, würde man nicht Zahn erhaltend behandeln dürfen, sondern es müssten daher alle drei Zähne 'raus. Das stimmt so überein mit dem, wie bei Dir vorgegangen wurde, C.onny. Und auch bei mir sind es ja vorbehandelte Zähne, die betroffen sind. Er sagte auch, das müsse in einer Klinik gemacht werden, da dort andere Technik möglich sei als in der Praxis. Er versuchte mich noch zu trösten, dass sehr viele Patienten auf Grund der Medikamente so etwas bekommen. So weit, so gut, wenn auch alles andere als schön.
    Er denkt, dass ich dann die Denosumab-Behandlung fortsetzen kann. Zahnarztbesuche und professionelle Zahnreinigung empfiehlt er vierteljährlich - direkt nach der Chemo war ich ein Jahr lang vierteljährlich, jetzt nur noch halbjährlich, das werde ich also wieder ändern.

    Dann fragte ich zum Schluss, um ganz sicher zu sein: Also sind das aber keine Knochenmetastasen? Daraufhin schaute er kurz zur Seite und meinte, das solle die Klinik noch einmal gründlich untersuchen. Auf dem Schein, den er mir für die Klinik mitgab, stand dann auch u. a. "Verdacht auf Metastasen im Knochen?!". Nun hat mich doch die Angst sehr erwischt gerade. Aber wäre das nicht ein seltsamer Zufall, wenn die Metastasen genau an den wurzelbehandelten Zähnen sitzen würden im Kieferknochen? Oder aber würde das genau passen, da durch die Entzündung eine Umgebung da ist, in der Metastasen gut wachsen können? Ich denke, letztlich werde ich es nur nach einer Gewebeuntersuchung wissen.Der Arzt, bei dem ich zum Knochenszintigramm war, hatte gemeint, da sei etwas mit den Zähnen, aber keine Metastasen.
    Am Dienstag lasse ich meine "normale" Zahnärztin sich alles anschauen und am 6. August habe ich den Besprechungstermin in der Ambulanz der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Was meint ihr dazu? Sollte ich noch eine andere Klinik hinzuziehen oder passt das?

    Alle anderen Ergebnisse der Untersuchungen (MRT, CT, Knochenszintigramm, Knochendichtemessung) erfahre ich frühestens am Montag und habe großes Muffensausen davor.

    C.onny, Dir noch einen guten Ausklang Eures Bretagne-Urlaubs!

    Danke und liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Finja“ ()

    Benutzer-Avatarbild

    Beitrag von „PrimKnochenMets“ ()

    Dieser Beitrag wurde von „Jule66“ gelöscht ().
    Liebe @Finja,

    das tut mir leid, dass Dich die Angst wieder gepackt hat. Sehr verständlich bei Deiner Vorgeschichte. Aber ich denke auch, dass der Arzt einfach auf Nummer sicher gehen will und nichts übersehen will. Spricht für ihn.

    Ich hoffe, du kannst trotzdem das Wochenende ein bisschen genießen und entspannen. Alles Liebe zu Dir!
    Liebe Grüße
    :)
    lilok
    Guten Abend zusammen!

    Ich hoffe ja auch, dass es keine Metastasen sind bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass im Unterkiefer Metastasen sind, ist ja doch eher gering, wenn auch nicht ausgeschlossen. Aber bis ich dazu ganz sicher mehr weiß, wird es ja noch Wochen dauern...
    Dass drei Zähne 'raus müssen, davor graut mir auch. Dazu gibt es aber keine Alternative, es wird sonst nur schlimmer. Das ist doof, aber das schaffe ich schon. Die Angst ist nur, es könnten doch Metastasen sein.

    Hoffentlich erfahre ich am Montag wenigstens die Ergebnisse der anderen Untersuchungen - und hoffentlich ist da alles okay.

    Liebe Grüße
    Finja
    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst. (Ambrose Red Moon)
    Mist - ich verstehe Deine Angst. Der Arzt will sich absichern. 3 Zähne raus - Ohje! Welche denn? Aber: Entzündungen schwächen den Körper. Da ist es besser zu handeln. Der Besuch beim Arzt steht mir auch noch bevor.
    Was das CT ancwht: da war bei mir viel schwarz. Zum Glück gibt es vergleichsbilder von vor der Erkrankung. Sah genau so aus. Verschlissene Knochen.
    Lenk Dich ab und och will mal hoffen dass Entwarnung kommt.
    Liebe @Finja,

    wenn Du überall Knochenmetastasen hättest, dann könnten da auch welche sein. Aber ganz sicher nicht als erster Ort. Der Arzt der das Knochenscinti gemacht hat, ist Spezialist für Knochenmetastasen. Wenn er sagt, das sind keine, dann darfst Du darauf vertrauen, dass das keine sind. Außerdem weißt Du, dass die Zähne wurzelbehandelt wurden. Das muss nicht immer funktionieren und spricht für eine Entzündung.

    Der Kieferchirurg ist kein Spezialist für Krebs und hat erst recht keine Ahnung von Knochenmetastasen. Mit dem Hintergrund Krebspatientin, wollte er nichts falsch machen und hat deshalb sicherheitshalber das angegeben, damit das Gewebe nicht gleich entsorgt, sondern untersucht wird. Einfach, weil er es nicht besser weiß und nicht wollte, dass ihm jemand sagen kann, er hätte was falsch gemacht. Es ist eine rechtliche Absicherung.

    Dr. Diel, DER Spezialist für Knochenmetastasen schreibt, dass Metastasen in den Kieferknochen selten bis sehr selten auftreten. ( experten-sprechstunde.de/wie_m…zialist_prof_dr_ingo_diel ). Und damit meint er alle seine Fälle - also vor allem solche, die sonst überall Knochenmetastasen haben.

    Also mach' Dich jetzt bitte nicht wochenlang verrückt wegen nichts, sondern lebe lieber. Davon hast Du mehr!

    Kopf hoch!!!
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jule66“ () aus folgendem Grund: Zitat herausgenommen.

    Liebe @Finja,

    ich hatte ja 2015 - 2017 wegen einem entwässernden Wirkstoff in den Blutdruck-Tabletten Kariesprobleme, zu denen weder der Hausarzt, noch der Zahnarzt sinnvolles beigetragen haben, weshalb ich mich zahnmedizinisch sehr, sehr schlau gemacht habe. (Genau genommen habe ich leider fast nichts anderes mehr gemacht.) Ich glaube nicht an Knochenmetastasen im Kiefer, als Start einer Knochenmetastisierung. Ich fürchte, dass der Chirurg sie ziehen lassen will, weil er sich damit nicht auskennt. Ich würde keine Wurzelspitzenresektion machen lassen, das wäre zu viel Eingriff im Kieferknochen. Aber ich würde es mit einer sehr guten Revision der Wurzelbehandlung probieren und anschließender dichter Überwachung, ob die Entzündung nicht doch abheilt. Ziehen lassen kannst Du die Zähne immer noch. Ist halt eine Kostenfrage und die Frage, wie sehr Du an den Zähnen hängst.
    (Dr. Belsky hat ein Zahnforum ( denta-beaute.at/zahnforum/ddr-belsky/ ) und gibt zu allem gerne kostenlos seinen Senf dazu - er braucht dazu die Röntgenbilder.)

    Die Frage ist auch, wie die Lücken versorgt werden können. Implantate kommen leider nicht in Frage. Für eine Brücke müssen die Nachbarzähne überkront werden. Wäre also auch die Frage, wie sieht es sonst so aus im Mund.

    Du bekommst X-geva ja nur in der prophylaktischen Dosierung - da treten kaum Kiefernekrosen auf. Ich denke, da sind Zahnärzte einfach zu vorsichtig, weil sie sich mit X-geva nicht auskennen. Bisphosphonate wirken ewig nach und sie kennen meistens nur das Stichwort.

    Ich würde auch versuchen Dr. Diel zu fragen, was er davon hält. ***Moderation: Text entfernt, siehe begründung.
    experten-sprechstunde.de/metas…zialist_prof_dr_ingo_diel

    experten-sprechstunde.de/36bru…chte-Aromatasehemmer.html

    Grüße Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jule66“ () aus folgendem Grund: Tut mir leid, aber wie ihr im Impressum der Seite sehen könnt, existiert ein Urheberrecht und wir können rechtlich belangt werden, wenn wir das drin stehen lassen. Jule66

    @Finja
    wurde bei dir vom Zahnarzt eine sog. DVT-Aufnahme gemacht (Digitale-Volumen-Tomographie). Da kann man Entzündungen viel besser und genauer sehen als auf den Röntgenbildern. Das Gerät haben aber nur wenige Zahnärzte. So hat man bei mir einen abgestorbenen Zahn entdeckt, der schon jahrzehntelang Tod war und auf normalen Röntgenbildern unauffällig aussah. In München gibt's einen Spezialisten für Kieferchirurgie auch nach Bisphos, medizinundaesthetik.de/prof-dr…ed-dent-christoph-pautke/ + ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25958767
    LG

    PrimKnochenMets schrieb:

    Der Kieferchirurg ist kein Spezialist für Krebs und hat erst recht keine Ahnung von Knochenmetastasen.


    Hallo Carmen,

    woher hast Du diese Erkenntnis? Sämtliche Kopf-Hals-Tumore inklusiv der vielfältigen Mestastasenarten werden letztendlich von Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen abgedeckt, operiert, behandelt und versorgt.

    Die Handhabe für diesen Vermerk auf der Überweisung hat Finja mit ihrer Frage im Grunde selber geliefert. So hat die Sache eine gewisse Gewichtung, man nimmt sich dann der "Sache" schneller an als wenn da nur irgendetwas, sagen wir mal salopp, Undringliches auf der Überweisung stehen würde. Abgesehen davon ist es auch der Nachweis, dass die Krankenkasse alles schneller durchwinkt. Der Vermerk muss überhaupt nichts mit dem Verdacht des Chirurgen zusammenhängen. Den hat er ja geäußert. Und auch, dass in der Klinik eine ganz andere, nämlich bessere, Technik vorhanden ist. Ist ja schließlich auch teurer in der Anschaffung, die kann sich manchmal nur eine Klinik "leisten".

    Liebe Finja,
    geh in die Klinik und lass dort nochmals auf die Bilder, auf Dich und ggf. auf weitere Bilder schauen. Und geh einfach davon aus, dass die Entzündungen frühzeitig entdeckt und damit auch behandelt werden können. Wehret den Anfängen, so sagt man doch :)

    viele Grüße
    JF
    Hallo @J.F.,

    Du bestätigst, was ich selbst erlebt habe. Was auf der Überweisung steht, muss kein echter Verdacht sein, verursacht bei Finja aber wochenlang Angst und schlaflose Nächte.

    ...

    Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg macht nicht nur Knochenmetastasen, sondern auch einen Haufen anderer Sachen. Er kann gar nicht so tief in der Materie sein, wie der, der das Knochenscinti durchgeführt hat. Zudem hat er Finja nicht gesagt, dass der Vermerk vor allem mal ein Beschleunigungsfaktor ist und der Absicherung dient und sie sich nicht wochenlang Sorgen machen soll.

    Ich halte es auch für sehr wichtig, dass die Klinik mit der besseren Technik nochmal drauf schaut und nicht einfach tut, was auf der Überweisung steht. Und ich denke, es schadet auch nicht, wenn sie sich von einem Spezialisten für Brustkrebs und Knochenmetastasen baldmöglichst beruhigen lässt.

    Viele Grüße
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „PrimKnochenMets“ ()

    Ach weißt Du, liebe Carmen,

    Du unterschätzt die MKPG-Chirurgen. Sie schauen sich grundsätzlich die Bilder von CT, MRT, PET/CT selber an und verlassen sich nicht auf schriftliche Befunde. Nicht umsonst haben sie ein Studium der Zahn- und Humanmedizin mit anschliessender Fachausbildung von mehreren Jahren.

    Wünsche Euch allen hier in der Runde einen angenehmen Samstag :)

    viele Grüße
    JF

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „J.F.“ () aus folgendem Grund: Beitrag aufgrund Veränderung des vorigen Beitrags angepasst

    Benutzer-Avatarbild

    Beitrag von „J.F.“ ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Beitrag aufgrund der Löschung des voriger Beitrags ebenfalls gelöscht, Zusammenhang fehlt ansonsten ().
    sorry, aber könnten wir hier bitte beim Thema bleiben, und nicht in andere Bereiche abschweifen?
    Ich wollte den Thread speziell dem Thema Zähne / Biphos / Kiefernekrose widmen und hier keine individuellen allgemeinen Krankheitsverläufe abbilden. Das macht das Lesen des Threads sehr umständlich
    mokoniara.de/gallery/index.php
    meine Bilder...meine eigene website... <3