Benötige Ratschläge zur Unterstützung der Wundheilung

    Benötige Ratschläge zur Unterstützung der Wundheilung

    Hallo zusammen,

    am 25.07. wurde ich wegen einer infektiösen Vorfußgangrän links operiert. Zwischen großen und zweiten Zeh habe ich immer noch eine ca. 2 1/2cm tiefe klaffende Wunde, welche sich von selbst schließen muss
    Am 04.07. erfolgte der 3. Zyklus Paclitaxel/Avastin, seitdem pausiert die onkologische Behandlung und soll erst nach vollständiger Abheilung der Wunde fortgesetzt werden, evtl. mit Wechsel der Medikamente.

    Nun mache ich mir große Sorgen, dass mein unerwünschter Mitbewohner sich ungebremst weiter ausbreitet.

    Für Ratschläge, wie ich die Wundheilung mit homöopathischen/naturheilkundlichen Mitteln unterstützen kann, wäre ich euch sehr dankbar.

    LG Johanna
    Hallo @katzenmama Johanna,

    Mein Sohn wurde an der Hand operiert und damit sich keine Entzündung bildet, hat der Arzt 'Linola sept' verschrieben -gibt es aber auch ohne Rezept-, was sehr gut gewirkt hat. Ist zwar nicht homöopathisch, aber naja. Würde es aber trotzdem vor Verwendung mit dem Arzt besprechen.

    LG Tipi
    Hallo Katzenmama
    Meine Freundin ist Krankenschwester und spezialisiert auf Wundmanagement. Sie meinte dass man zur Zeit die wunden speziell bei immungeschwächten Patienten wie folgt behandelt:
    Wunde reinigen mit Prontosan ( Lösung ist nach An
    bruch 6 Wochen haltbar)
    1,) Ist die Wunde oberflächlich tut man drauf Mepitel Netzverband drauf und danach wird Wunde verbunden mit einem Sekundärverband d.h:sterile Kompresse drauf und mit Pflaster fixieren. Wichtig ist dass die Wunde feucht gehalten wird aber keine Staunässe. Bei Mepitel Netz reicht es wenn man nur alle drei Tage den Wundverband wechselt ( Ist positiv für die Einstellung). Das Netz hält die Wunde feucht
    Ist die Wunde tief tut man nach der spülung mit Prontosan die Wunde stopfen mit Seasorb Alginat. Das Alginat absorbiert die Feuchtigkeit weil eine tiefe Wunde nässt von selber und das Alginat reinigt die Wunde von innen nach außen . Das nennt sich moderne Wundversorgung. Auch auf das Alginat kommt ein Sekundärverband drauf.
    LG Moni
    Liebe Johanna,
    Leider habe ich alles gelöscht. Ich habe schon mehrfach festgestellt,wenn man die Wahrheit schreibt,bekommt man keine Antwort. Und da ich seit fast zwei Jahren Metastasen habe und vieles durch habe, weiss ich was ich schreibe. Mit einer offenen Wunde über so viele Monate,weiss ich was ich schreibe. Und deine Angst kann man verstehen, aber es geht nur eins, entweder Chemo oder Heilung.......
    Oder meine Kräfte die mich versorgen haben keine Ahnung
    LG Birgit

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gartenengel11“ ()

    Gartenengel11 schrieb:

    aber es geht nur eins, entweder Chemo oder Heilung.


    Liebe Birgit,

    das mag bei unserer Erkrankung zutreffen, aber bei einer Wundheilung nicht unbedingt. Ich habe selbst an Operationstagen, z.B. mit zwei Stunden OP-Zeit inklusiv Vollnarkose abends bzw. ambulanten Friemelaktionen, meine Interferonspritze gesetzt, wohlwissend, dass die Wundheilung durch die Immuntherapie gestört werden kann. Manche Spritze würde ich mir heute nicht mehr geben, weil die Aussagen der Ärztin, die es hätte wissen müssen, im Laufe der Zeit immer mal wieder zu Kopfschütteln von deren Berufskollegen geführt haben. Gerade jetzt hänge ich ebenfalls in einer Schleife, weil eine Ärztin nachlässig gearbeitet hat und sich (zum ersten Mal bei den vielen Operationen) eine Eiterblase unter dem Faden gebildet hat und so die Wundheilung komplett gestört ist und die Ärztin keine Veranlassung sah dem Patienten zu glauben, dass da was nicht stimmt. Obwohl das ganze Gebiet entzündet war und eine zweite Entnahmestelle komplett anders aussah. Ein Vergleich war also möglich ..... Wenn es also schon bei einer Person schon so unterschiedlich sein kann, so ist ein Fremdvergleich immer schwierig und Du solltest es nicht auf Dich und "Deine Kräfte" beziehen. :k



    Liebe Johanna,

    auch meine Wunde im Gesicht musste hochwachsen bevor es begradigt und dann nach fast acht Wochen mit einem Transplantat verschlossen wurde. Ich habe ein Augengel, Wundauflage und Pflaster zur Wundpflege mitbekommen. Und habe Imkerhonig gegessen. Manukahonig muss es nämlich nicht sein, es reicht Imkerhonig.

    Da es zwischen den Zehen ist, würde ich versuchen so wenig Socken o.ä. zu tragen, sondern eher die Wundauflage etwas zu rollen und als Spreizer zu verwenden, so dass die eigene Körperflüssigkeit nicht in der Wunde sammeln kann, sondern erstens aufgesaugt wird und zweitens die Wunde austrocknen kann. So wird sie immer aufgeweicht. Klar, es gibt auch Pflaster mit Hydrogel, die ein Klima entfalten, dass ebenfalls die Wundheilung fördert und einige Tage draufbleiben muss, aber da ist halt die Frage, ob es dafür noch zu früh ist. Denn Deine Angabe mit 2,5 cm ist schon recht tief. Nimmst Du Zink zu Dir? Schau doch mal nach Lebensmitteln (Kürbiskerne, Rindfleisch, Erdnüsse, Emmentaler usw), die diese in höherer Dosis beinhalten. Muss ja nicht immer gleich Tabletten sein. Die Kombination in Lebensmitteln macht es. Auch Bananen sind da gut. Eine Wundschwester, die lange in Afrika gearbeitet hat, ist da voller Lob gewesen. Und die Bananen regeln ja auch abends genommen noch den Magen-Darm-Bereich.

    Ich wünsche Dir, dass Du dieses Kapitel bald ad acta legen darfst.
    viele Grüße
    JF
    Hmm...mjam :) der Manukahonig wird auch nicht gegessen, sondern auf die Wunde gegeben, dies hat nichts esoterisches an sich u. funktioniert als feuchter, antiseptischer Wundfüller. Wird t/w auch in modernen Wundauflagen verwendet. In der CH gibt es die Anwendung manchmal-aber selten auch in Spitälern oder von Wundexperten verschrieben. Manukahonig ist sinnvoll weil dieser besonders antibiotisch wirken soll und sehr viele andere heilende Stoffe aus dem Teebaum drinne hat. Man kan auch anderen Honig nehmen- wichtig dabei ist, dass er do rein- biologisch u pestizidfrei ist. Achtung bei herkömmlichem Honig- auf die Verwendung von Antibiotika oder auch Giftstoffe gegen die Bienenparasiten u -krankheiten achten! Habe Honig vorgeschlagen, weil Katzenmama sich etwas natürliches wünschte. Falls es eine genaue Anleitung bräuchte, würde ich diese gerne zur Verfügung stellen
    Hallo Doro,

    das weiß ich alles. Es gibt hier in Deutschland auch medizinischen Honig, wenn man es sich in die Wunde pappen will. Nur ist dies nicht notwendig, weil allein der Verzehr von Imkerhonig schon ausreicht. Selbst Patienten mit Erysipel über das ganze Bein, zum Teil mit offenen Stellen, die sich nicht schliessen wollen, haben allein mit dem Verzehr von Honig (auf´s Brot, in den Tee, ins Ingwerwasser mit Zitrone) die Wundheilung sehr massiv angeregt, dass sogar die Ärzte nachgefragt haben was der Patient da gemacht hat.

    Und ein Professor einer Frauenklinik hat aufgrund der guten Erfolge bei seinen Strahlenpatientinnen sich hobbytechnisch mit der Imkerei beschäftigt, um der "Sache mal auf den Grund zu gehen". Und er ist der Meinung, dass es ausreicht Imkerhonig zu nehmen. Aber eben vom Imker. Deswegen: Ich habe nichts von herkömmlichen in jedem Laden zu bekommenden sogenannten Honig geschrieben. Das Zuckerwasser war damit nicht gemeint. Der deutsche Imkerverband hat Richtlinien.

    Viele Grüße
    JF