Biopsie von Lebermetastasen

    Biopsie von Lebermetastasen

    Ich wollte Euch heute mal von dem Ablauf meiner Biopsie von Lebermetastasen berichten:

    Zur Punktion muss man nüchtern erscheinen.

    Auf dem CT-Tisch liegend muss man die Arme über den Kopf legen. Bei mir waren da Schlaufen zur Entlastung.

    Zuerst wurden ein paar Bilder im CT gemacht. Da meine Metastasen schlecht zu sehen waren, haben sie mir ein Kontrastmittel gespritzt und erneut Bilder gemacht.

    Danach haben sie festgelegt, an welcher Stelle sie biopsieren wollten.

    Nach Desinfektion und örtlicher Betäubung hat der Arzt angefangen eine Hohlnadel an der entsprechenden Stelle einzuführen. Dies wurde immer wieder im CT kontrolliert. Ich habe nur ein ganz leichtes Druckgefühl gespürt, wenn er die Nadel tiefer gestochen hat. Teilweise musste ich die Luft anhalten.

    In der Metastase angekommen wurde mit einer anderen Nadel dann das Material an drei verschiedenen Stellen der Metastase entnommen (genauen Mechanismus weiß ich nicht, hat immer geklickt).

    Insgesamt hat es ca. 45 Minuten gedauert.

    Auf Nachfrage, warum nicht mehrere Metastasen biopsiert werden meinte er, dass man das nicht macht, da ja jedes mal auch die Leber mit verletzt wird. Außerdem hat er mir erklärt, dass man immer Material vom Rand der Metastase nimmt, da im Kern die meisten Zellen schon wieder abgestorben sind.

    Auch im Anschluss hatte ich keinerlei Schmerzen oder Druckgefühl.

    Zur Kontrolle wurden am nächsten Tag noch ein Lebersonografie und ein kleines Blutbild gemacht, danach durfte ich dann nach Hause gehen (also eine Übernachtung im Krankenhaus).

    Alles in allem kann ich nur sagen, dass man davor keine Angst haben muss.

    Liebe Grüße

    Tinka

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