Der Strang von fabiane - neu mit Lungenkrebs

    hallo Dackeldam e und Hallo Johny, ich bin neu hier habe jetzt 2 mal chemi hinter mir, leokos sind weit unten noch 6 mal chemo dazwischen MRT kopf ob die metastasen weg sind. Bekommt man nach ende der chemo eine Reha? Ich , aber es würde vielleicht helfenglaube ich möchte nicht von zu Hause weg
    Hallo nochmal, bei mir ist PGL1 schwach positiv und keine Immuntherapie möglich,heißt das
    chemos sind möglich, keine Immuntherapie? MET-Mutationen Therapie evtl. mit
    Capmatinib, ist das Chemo oder Immuntherapie? Ich habe sehr viel Angst, schlafe schlecht.
    Bringen Psychoonkologen Hilfe? Ich wünsche euch ganz viel Kraft und ich hoffe, das ich
    irgendwo auch Kraft her bekomme um zu kämpfen und nicht ganz zu verzweifeln.
    Hallo @fabiane,
    vielleicht machst Du einen eigenen Strang auf, wäre glaube ich für Dich ganz gut... :)
    Auch ich habe ein Ademokarzinom mit Metastasen (allerdings in der Wirbelsäule) und keine Mutationen, so dass ich einige Deiner Fragen
    beantworten kann:
    - Nach der Erstlinienchemo gibt es nicht automatisch eine Reha.
    - Ohne Mutationen gibt es in der Erstlinie keine Immuntherapie. Wie es nach Deiner Erstlinienchemo aussieht, wird sich zeigen...
    - Ich nehme keinen Psychologischen Onkologen in Anspruch aber meine Frau und sie ist sehr zufrieden dabei. Falls Du psychologische Hilfe benötigst solltest Du sie auch
    in Anspruch nehmen! Das gilt auch oder gerade auch für Angehörige!
    - Bei mir gingen die Leukos zwischen den Chemozyklen runter, erholten sich aber immer wieder. Man sollte in dieser Zeit öffentliche Verkehrsmittel, Grossveranstaltungen
    wie Stadionbesuche oder "Wiesn" vermeiden und immer ein Sterilium bei sich haben.
    - Im Januar jährt sich meine Diagnose zum dritten mal, natürlich gab es einige schwerere Phasen, besonders zwischen den Chemo-Zyklen, aber ich versuche bewusster
    zu leben und positiv zu denken!

    Fazit: Verzweifle nicht, nutze alle angebotene Hilfen (nicht nur medizinische) und kämpfe, es lohnt sich!!
    Ich wünsche Dir und allen anderen viel Kraft und einen realistischen Optimismus. Die Daumen sind gedrückt :thumbsup:

    LG Klaus
    Hallo liebe @fabiane ,
    gut, dass du jetzt einen eigenen Strang hast.
    Ich kann mich noch genau an meine Ratlosigkeit vor einem Jahr erinnern, als ich überraschend die Diagnose
    Lungenkrebs inoperabel, nur noch palliative Behandlung möglich, erhielt.
    Man gerät in eine Achterbahn der Gefühle. Hinzu kommen die anstrengenden Behandlungen, die man
    durchstehen muss.
    Im Laufe der Zeit habe ich mir immer mehr Wissen angelesen und auch hier im Forum gute Tipps erfahren.
    Im Internet gibt es die Leitlinien für das Lungenkarzinom. Dort werden genau die verschiedenen Stadien beschrieben. Auch die T, N, M Einteilung. T steht für Tumor, N für Lymphknoten und M für Metastasen.
    Nach der Chemo kannst du eine Anschlussbehandlung ( AHB ) bekommen. Bei mir hat das der Sozialdienst des Krankenhauses organisiert. Diese muss der behandelnde Arzt anordnen. Sie folgt relativ zeitnah auf die Behandlung.
    Gut ist dort, dass du als Laie Hilfe in allen Belangen deiner Krankheit erhältst. Körperliche Ertüchtigung,psychische Hilfe, Tipps für organisatorische Probleme wie Behindertenausweis usw.
    Liebe Grüße
    Johnny

    Neu

    Ich kann das nur bestätigen .
    Im Krankenhaus ist der Sozialdienst auf mich zu gekommen und hat mich über die wichtigsten Dinge aufgeklärt. Das war gut , weil man eine Orientierung bekommt , denn mit der Diagnose KREBS ist man ja völlig überfordert anfangs. Man kann diesen Dienst auch als „Externer“ , also wenn man gar nicht im KH gelegen hat, nutzen. Das solltest du probieren , wenn ein KH in der Nähe ist .
    :)
    :) Das Leben ist schön, keiner hat behauptet , dass es einfach ist :)
    herzlichst eure Dackeldame