Angepinnt Fragen und Antworten zu "Krankengeschichten kurzgefasst"

    Fragen und Antworten zu "Krankengeschichten kurzgefasst"

    Hier ist der Platz, Fragen zu den im Strang "Krankengeschichten kurzgefasst" geposteten Krankengeschichten zu stellen bzw. Anmerkungen dazu zu machen.. - dies gilt in erster Linie für die User, die sich schon "kennen". Neue User können/dürfen selbstverständlich einen eigenen Thread eröffnen und dort ausführlich berichten.
    Es grüßt die Hexe.
    Dann mach ich mal den Anfang: Liebe Hexe, liebe Frieda, vielen Dank für Eure Geschichten.

    An Frieda hätte ich noch eine kurze Frage betreffend Probleme mit Blutzucker nach Kortikoid-Einnahme: Mit wie viel mg wovon (Prednisolon? Dexamethason?) hast Du denn jeweils angefangen?

    Alles Gute Euch beiden!
    Hallo liebe Cecil.

    Angefangen habe ich letztes Jahr Ende Mai mit hochdosiertem Prednisolon 100 mg. Zwischendurch hab ich mal 4 Wochen gar nichts genommen. Dann wieder mit 25 mg angefangen, gesteigert auf 50 mg, langsam wieder runtergefahren, wieder auf 50 mg rauf, wieder langsam runtergefahren. Aktuell nehme ich 5 mg Prednisolon. Am Tag vor der Chemo abends nehme ich 4 mg und am Tag der Chemo bekomme ich 8 mg Dexamethason, nehme aber dafür am Chemotag kein Prednisolon. Wär zuviel des guten wie ich meine. Die Blutzuckerprobleme haben sich während der Chemo mit Paclitaxel verschlimmert. Normalerweise wurde es besser, je weniger Kortison ich nahm. Das ist dieses mal nicht so. Hoffentlich wird das wieder anders.

    Liebe Grüße Frieda
    Danke, Frieda.
    Ich habe gefragt, weil ich (nach Chemos und SZT) etwa ein und eindreiviertel Jahr lang auch immer wieder Prednisolon nehmen musste. Ich habe auch immer wieder bei 50, max. 70 mg angefangen und dann getapert.

    Probleme mit dem Blutzucker hatte ich zum Glück nicht, aber da spielen sicher noch weitere Dinge bei Dir eine Rolle wie die Vorbehandlung aufgrund der ED und jetzt eben auch die Chemo. Dafür hatte ich Osteoporose - das musst Du nicht kriegen, weil da bei mir noch weitere Faktoren dazu kamen, eben die SZT. Aber vielleicht lässt Du irgendwann vorsichtshalber eine Untersuchung machen, wenn die Chemo hoffentlich mal ein Ende hat. Die DEXA soll von allen Röntgen-Untersuchungsverfahren die geringste Strahlenbelastung haben, wurde mir gesagt.

    Weiterhin habe ich einen leichten Anflug von Grauem Star und einen leicht erhöhten Augeninnendruck ohne Sehnerv-Beschädigung. Daher brauchte ich letztens die Glaukom-/Grüner Star-Untersuchung im Nachhinein nicht zu bezahlen. Darauf sollte man vielleicht auch achten.
    Hallo liebe Cecil.

    Wegen Osteoporose mach ich mir weniger Sorgen, da ich ja auch noch Zometa wegen meiner Knochenmeta bekomme. Was ist übrigens DEXA? Hab ich bis jetzt noch nicht gehört. Meine Augen machen mir zum Glück auch keine Probleme. Die Blutzuckerprobleme werd ich vermutlich durch meine familiäre Vorbelastung haben. Ich hatte auch bei beiden Schwangerschaften schon Diabetes. Ich wusste immer, das ich sehr gefährdet bin, an Alterszucker zu erkranken. Durch Chemo und Cortison wurde dies nur beschleunigt. Ich hoffe, das sich das wieder bessert.

    Liebe Grüße Frieda
    Hallo Cecil.

    Ja, auf der Rechnung steht 4 mg/5 ml. Ich bekomme es seit September letzten Jahres alle vier Wochen. Vermutlich vorerst für zwei Jahre. Da meine Knochenmeta aber wieder gewachsen ist, weis ich nicht, ob ich es dann länger bekommen würde.

    Danke für die Info über DEXA. Werd ich vermutlich wirklich nicht brauchen. Ich hätte da aber mal eine Frage. Mir scheint, du kennst dich da etwas aus. Kann man ein Knochenszinty während Zometagabe wirklich machen? Mir scheint, meine Onkologin weis das nicht, da sie letztens davon sprach, ein neues zu machen.

    Liebe Grüße Frieda

    Frieda schrieb:

    Kann man ein Knochenszinty während Zometagabe wirklich machen?

    Ja, kann man. Die Empfehlung lautet lediglich, man solle es nicht direkt nach einer Bisphosphonat-Gabe machen, sondern vor der nächsten. Und der befundende Nuklearmediziner sollte wissen, dass man ein Bisphosphonat bekommt.

    (Der Hintergrund ist, dass der verwendete radioktive Tracer, in der Regel Technetium 99, an ein Bisphosphonat gebunden wird, damit er vom Knochen aufgenommen werden kann. Bei zu enger Aufeinanderfolge der beiden Mittel konkurrieren diese um den Einbau in den Knochen.)
    Es grüßt die Hexe.
    Hallo Ulrich !

    Da ich mitten im Pott - genauer in Hattingen - vom 1. bis zum 21.Lbj. aufwuchs und zur Schule ging , wählte ich die Überschrift!

    Bei mir war es auch der li Oberlappen und wenn ich nicht so viele Schutzengel gehabt haette, waere das Karzinom in kurzer Zeit durchs Lungenfell gewachsen .

    Das hätte gewaltige Folgen fürs Staging gehabt.

    Auch ich habe das Rauchen komplett eingestellt 2 Wochen vor der OP. Das fällt mir auch sehr schwer, weil irgendwie was fehlt im Alltag

    Allerdings bemerke ich ein nun etwas feineres Näschen, denn wenn ich in Bus oder U-Bahn neben einem Raucher sitze, wird mir fast schlecht.

    Du solltest da einfach durchhalten, es lohnt sich ! Habe inzwischen schon über 1000 Euro eingespart ( gebe es aber woanders aus )

    Mit herzlichen Grüssen, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, NU`s bis 08/2018 unauffällig

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kradabeg14“ ()

    Liebe Hexe,
    Du hattest nach der letzten Untersuchung geschrieben, daß Deine Leberwerte alle wieder im Normalbereich sind. Wie ist es mit der Größe der Leber, hat sie sich eigentlich
    durch die Ernährungsumstellung auch wieder verkleinert, oder ist die Fettleber geblieben.
    Meine Leberwerte sind zwar alle im Normalbereich, aber die Größe......
    Dann würde ich doch auch mal eine Leber Diät versuchen.
    Liebe Grüße
    Waltraud :)
    09/07 Plattenepithelcarzinom rechtes Stimmband pT2 cN0 G1
    (Laserresektion)Stimmband Carzinom geheilt

    10/07 Adenocarzinom rechter Lungenunterlappen pT2 pN2 pR0
    pM0 G2 IIIA
    12/12 Knochenmetastasen
    Behandlung mit Tarceva und X-Geva +Calcium + Vit.D
    seitdem Stillstand der Metastasen
    seit September 2017 Therapiepause
    Hallo Waltraud,

    die Leber selbst ist auch wieder kleiner geworden und die Verfettung - die sich ja nicht nur in der Größe ausdrückt - ist erheblich zurückgegangen.

    Allerdings ist das eine höchst langwierige Angelegenheit. Die ersten Fortschritte bei mir hat man nach einem halben Jahr im Blutbild gesehen, erst jetzt nach mehr als eineinhalb Jahren hat sich das auch im Ultraschall gezeigt.

    (Und am Rande noch etwas: Durch den Wegfall der Kohlehydrate ist das Ganze sehr eiweißlastig. Irgendjemand hatte mich gefragt, wie das dann mit den Nieren aussähe. Meine Nierenwerte waren auch immer an der oberen Grenze des Normbereichs bzw. leicht darüber. Überraschenderweise sind die aber auch besser geworden.)
    Es grüßt die Hexe.
    @heidilara

    Liebe heidilara,
    In der Tat verbirgt sich hinter "dagehtnochwas" der Ulrich. Aber wegen der Anonymität benutze ich meinen Vornamen nicht, sonst weiß ja jeder gleich, wer ich bin. ;)

    Deshalb pssssst

    Die Einträge fristen hier ein einsames Dasein....

    Lieben Gruß, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    ich habs, meinte ludwig69 - ist ja fast das gleiche wie ulrich hihi ;)

    bin heute hier hergekommen, weil ich überlegt hab, ob ich angelika schreiben soll, dass es hier einige user gibt, die ein adenokarzinom hatten u noch hier sind, darunter ja auch unsere beiden moderatorinnen anhe u the witch.
    es hat aber noch nie jemand geschrieben, dass er/sie ein adenokarzinom der lunge ohne behandlung wieder los geworden wäre.
    ich meine das jetzt aber nicht wertend/herablassend sondern ganz objektiv.
    bin eh schon gespannt was unsere hexe zu dem thema zu sagen hat.
    ...ich denke, dass Angelika7 ausreichend Meinungen auf beiden Kanälen gehört hat. Da braucht es jetzt keinen Zusatz mehr. Besonders gut finde ich das Gesprächsangebot von Andrea.
    Es liegt wirklich in ihrer Hand, genug Warnungen hat es gegeben.

    Grüße, dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    hast recht, sie kennt diese beiträge hier ja sicher auch.

    liebe @The Witch od falls sich sonst jemand zuständig fühlt - da wir hier durch meine schuld :saint: off topic unterwegs sind, kann gerne gelöscht werden.

    die konversation cecil - frieda kann ich "krankengeschichten kurzgefasst" aber auch nicht zuordnen (gehört wahrscheinlich eher zu den krankengeschichten) sie stört mich natürlich aber auch nicht.
    Liebe Imagia,

    das erschreckt mich, dass man sich für die Genesung so wenig auf das verlassen kann, was einem gesagt wird....
    Ich glaube, ich wäre bei der Sozialdiensttante explodiert, du musst sehr sehr gute Nerven haben....
    Respekt auch, dass du wieder arbeitest.....
    Welchen Tumor hast du denn? NET ist ja bei Lunge sehr selten und wird aber auch aufgeteilt nach verschiedenen Typen...
    Was steht da denn beim Pathologiebericht dabei??

    Das mit den Entlassungsberichten, die Im Computer vor sich hinschmoren , kenn ich auch, habe da von Herbst bis zum Dezember bei mir gewartet und dann auch erst auf mehrmaliges Nachhaken den Bericht geschickt, sodass ich erst Anfang Dezember den 1. Hausarzttermin hatte...
    viel Kraft und Stärke und gute Genesung wünscht dir
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    ich hab den Entlassungsbrief verbummelt... wie so vieles andere... liegt beim Doc. Erinnere mich an G3, und eben IIb und den Lymphknoten (1/39). M0 war vorher schon klar und ist es auch aktuell wegen cleanem MRT. Eigentlich habe ich alles mit meinem HA ausgemacht, da ich ja zuletzt in dieser seltsamen Fachklinik war, die nicht mal wusste, dass es ein NET war. Später, als wir den Entlassbrief nachgeliefert bekommen haben, haben wir gelesen, dass wir die erste Nachsorge sogar früher gemacht haben als dort empfohlen. Da ich mein Tracheastoma verschlossen haben wollte und mir der HNO-Chirurg gesagt hat, er macht das erst nach einem Jahr ohne Rezidiv, habe ich so lange die Kontroll-CTs gemacht, dann nicht mehr, nur noch LuFu, Sono, Blut. Und neulich ein Abdomen-MRT. Daher muss ich jetzt noch zur Koloskopie, weil irgendwas im Darm nicht okay aussah, und, auch wegen den konstant miesen Entzündungswerten zum CT Thorax, und sollte ich dann keine Therapie brauchen, mache ich wieder Pläne wie ich das Leben gestalte...
    Ich hatte bisher keine Probleme mein Arbeitsleben, halt unter finanziellen Verlusten, so einzurichten, dass ich klar kam, bin nicht seeehr eingeschränkt. Jetzt wirds halt dünn gerade, siehe meinen arbeitsrechtlichen Strang.
    Komm doch mal in meinem anderen Quassel-Strang vorbei, das wir hier nicht den Platz wegschreiben ^^
    LG! :love:
    Ich suche den mal.... ^^

    Weißt, je nachdem, WAS für ein NET Tumor das war, sind eben etwas andere Dinge angezeigt, hol dir doch vom Hausarzt ne Kopie des Entlassungsberichts und des Pathologiebereichts (bei mir sind das zweierlei), das machen dir die Arzthelferinnen....
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,
    was meinst du mit "sind angezeigt"?
    Man hat mir nur gesagt, dass sich die Nachsorge nicht auf die Lunge beschränken sollte. Da ich ohnehin wegen Mama und Oma (BSD- bzw. MagenK) jährlich ein Abdomen MRT und wegen des Aneurysma ein Schädel-MRT habe, habe ich mich nicht näher damit befasst. Und wüsste bislang auch nicht warum. Siehst du das anders?
    Liebe Imagia,
    ein NET-Tumor ist bei Lunge selten, das weißt du sicherlich. Es gibt da mehrere Unterformen, welche sicherlich in deinem Pathologiebericht angegeben wurde.
    Ich würde mir für dich wünschen, dass du dich mit anderen Betroffenen mit derselben Diagnose gut austauschen kannst, was denen geraten wurde an Nachsorge...
    Da wäre das Angeben der Unterform eben hilfreich. Die eine streut eher, die andere wächst schneller, die nächste langsamer...... und danach müssten sich ja auch die Kontrollen richten.
    Die Radiologiepraxis hat bei mir auch den kompletten Bauchraum mittels CT untersucht, sogar mit Kontrastmittel, obwohl bei mir in der Verwandtschaft im Bauchraum bisher nur EK- Krebs vorhanden war., aber es war beruhigend, aber da der Krebs bei mir ja nach wie vor vorhanden ist, bin ich sicherlich nicht mit dir vergleichbar......
    Und MRT schadet ja nicht....
    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    ach so... ja, da find mal einen, der nicht nur einen NET in der Lunge, sondern dann auch noch denselben hatte wie ich :D ...
    Nun denn, der Ex-Mitbewohner hat 4 Monate lang nicht gestreut, wuchs dafür rasant. Seit er weg ist, ist zumindest außerhalb der
    Lunge nichts aufgetaucht. So viel weiß man ja schon, und wenn sich wieder was auftut, müsste man dann halt damit umgehen.
    Apropos umgehen, ich hoffe aber noch, das lässt sich umgehen... ^^
    Dein Tumor scheint langsam zu wachsen bzw. aktuell gar nicht, und gestreut hat ja wohl auch noch nichts, somit könnte das ja schon
    ein Vorteil sein - aber wodurch du ihn nun wie du schreibst wieder los werden willst, ist mir trotzdem ein Rätsel... ?(
    Liebe Imagia,
    es gibt kleinzellig, großzellig, Adeno, Plattenepithel, irgend sowas müsste dabei stehen.
    Mein Tumor ist ein Adenokarzinom, der verdoppelt sich normalerweise jedes halbe Jahr und streut gern früh, weshalb die Ärzte mir damals dringend zu einer OP geraten haben.
    Ich mache an sich jede Menge, aber keine OP, keine Chemo, keine Bestrahlung, ob das so bleibt wird sich erst mal Ende Mai entscheiden und dann nach einem Jahr, im Sommer, liegt daran, wie sehr das greift, was ich derzeit alles mache... es ist ein Versuch....die Ärzte in den Kliniken schütteln nur den Kopf...aber ich habe das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein, die Zeit wird es zeigen...
    Mein Tumor war bei der letzten Kontrolle - entgegen den Prognosen der Ärzte - NICHT größer geworden, die Form verändert sich.... ich denke erst dann, dass ich alles richtig mache, wenn er kleiner wird.... solange das nicht gelingt, ist mein Konzept noch nicht gut genug...
    Du gehst so locker damit um, auch mit den Eventualitäten, das kann ich nicht- noch? nicht....
    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm
    Hallo Angelika,

    aha, ich dachte NET schließt Adeno z.B. schon mal aus, siehste, keine Ahnung. Mir ist das nicht so wichtig.

    Ich hatte deine Postings (hier wie dort) schon so weit gelesen gehabt, von daher meine Frage... was Du tust bzw. eben aktuell nicht tun willst hast du ja geschrieben, aber ich verstehe noch nicht, wie Du darauf kommst, dass Du ohne OP erfolgreich sein kannst. Du bist sicherlich eine Seltenheit, aber bestimmt nicht die einzige, es gibt ja gerade im Alternativbereich einige Abneigung gegen konventionelle Therapien und somit sicher auch Menschen, die dem folgen und handeln wie Du. Kennst Du jemanden, der damit wirklich richtig Erfolg hatte, nachweisbar, persönlich? Irgendwas sagt mir, wenn ja, dann hätte der- oder diejenige längst ein Buch dazu veröffentlicht, aber alles, was ich kenne (und ich kenne viel durch meine Mutter), erfüllt obige zwei Kriterien nicht: nachweisbar Krebs und nachweisbar geheilt oder aufgehalten, und persönliche Kenntnis der Person(en), nicht nur dubiose Angaben wie "eine Frau in Australien"...

    So gesehen bist Du meiner Ansicht nach viel lockerer als ich was die Eventualitäten betrifft, denn damit was streuen oder wachsen kann, muss ja erst mal was da sein, und das ist nach aktuellem Kenntnisstand bei Dir der Fall, nicht bei mir (kann sich schnell ändern, klar - dann geh ich halt damit um)...
    Ich für meinen Teil weiß auch auf was ich Nerv hab und auf was nicht, aber mein Tumor war viel zu hektisch am Wachsen für abwarten und Dinge ausprobieren. Meine Abneigung bezog sich auch nie auf die OP, auch wenn ich genau so wenig Lust darauf hatte, nur wer hat die schon. Von allen anderen Therapie-Optionen bin ich deutlich weniger angetan und weiß auch nicht, ob ich sie mir geben würde. Ich glaube aber vernommen zu haben, dass man inzwischen mit den Immuntherapien aus dem Quark kommt, und so wäre mein Fernziel bis zur Entwicklung tauglicher Medis irgendwie durchzuhalten... Mehr Plan habe ich nicht, nur was den Fall des Game over betrifft. Das habe ich in einem Sterbehilfe-Thread hier erläutert...

    Guts Nächtle!
    Liebe Imagia,

    nicht kleinzellig ist da wohl das Wichtigste !! Das klingt schon mal gut.
    Meine Freundin ist heute 64 und hatte mit 35 Unterleibskrebs, war medizinisch aufgegeben, die haben sie aufgeschnitten und einfach wieder zugemacht und gesagt, sie hat noch maximal 6 Wochen. Die hatte ein übernatürliches Erlebnis über Gebet und war danach geheilt, Röntgenbilder zuvor und danach liegen vor, wurde auch mal in einer Zeitschrift veröffentlicht.... ich glaube zwar, dass so etwas in sehr seltenen Fällen möglich ist, aber mein Glaube reicht dafür nicht aus.
    Dann mein Freund ( er wohnt in Österreich), eine gute Freundin hat sich von einem Gehirntumor geheilt,
    mit alternativen Methoden, er hat nach wie vor Kontakt zu ihr und mittlerweile hat sie den Beruf gewechselt und ist Heilpraktikerin, sie hat mir angeboten, mich zu behandeln, aber irgendwie fühle ich mich bei meinem Internisten besser aufgehoben, ich kenne sie auch nicht persönlich... aber das finde ich toll, dass sie das erreicht hat.
    Ansonsten habe ich Bücher gelesen, aber persönlichen Kontakt zu nicht-schulmedizinische geheilten ehemaligen Krebspatienten habe ich nicht.
    Allerdings leben meine Eltern seit vielen Jahrzehnten extrem gesund, also über Ernährung, und haben da mit Tipps schon sehr sehr vielen Leuten geholfen, und natürlich färbt das ab. Ich habe schon immer Körper und Seele als Einheit gesehen (den seelischen Hintergründen für meinen Krebs komme ich allmählich näher),
    zwar habe ich - leider- nicht so gesund gelebt wie meine Eltern (bei meiner Mutter sind beide jüngeren Geschwister mittlerweile gestorben, mein Vater ist der älteste von sehr vielen Geschwistern, aber mit Abstand der gesundheitlich fitteste), aber natürlich blieb da viel von hängen.
    Ich habe z.B. folgende Krankheiten verhindert, indem ich bestimmte Ernährungsmaßnahmen ergriffen habe:
    weitere Nierensteine (OP mit 27)
    abgenutzte Wirbel (Spritzen gegen Kreuzschmerzen vom Orthopäden mit 29)
    abgenutzter Hüftknochen (Oma mit 54 operiert, bei meiner Mutter war es bis zur Ernährungsumstellung auch angedacht, heute laut Röntgenbild wieder alles ok, der Arzt, der die Praxis übernahm, dachte, die Röntgenbilder seien verwechselt).
    Man kann also viel machen. Und Chemo habe ich in meiner Verwandtschaft hautnah mehrmals miterlebt, bis zum bittersten Ende.
    Man kann also sagen, man kann viel mit Ernährung erreichen, aber Krebs, nun ja.
    Ich habe sehr sehr viel gelesen und recherchiert, 1 Meter Bücherregal sprechen für sich und ich habe noch einen halben Meter liegen, der noch auf mich wartet, viele bekam ich geschenkt von Freunden und Bekannten, ihre Art, etwas für mich zu tun....
    Mein Ziel ist es, ganz gesund zu werden, ich muss nur noch den Weg finden.... und da gehe ich nach den allerneuesten Forschungen in Bezug auf Krebs, wie er funktioniert, mit seinem Stoffwechsel, seinen Tumorstammzellen, wie er wächst, was er unbedingt braucht und - bis auf meine seelische Arbeit-
    baue ich hier auf 3 Säulen auf:
    1. Ich versuche, dem Krebs den leicht verfügbaren Zucker zu entziehen (Kohlehydrate und gezuckerte Lebensmittel) so gut wie möglich
    2. Ich nehme Lebensmittel zu mir, bei denen zumindest im Laborversuch, oder auch real die Apoptose von Krebszellen bereits nachgewiesen werde konnte, die meisten Studien beruhen da auf Untersuchungen, wieso in manchen Ethnischen Bevölkerungsgruppen Krebs kaum auftritt.
    3. Ich esse besondere Lebensmittel, die die Angiogenese bei Krebs hemmen, auf Letzteres kam ich, als ich
    mich mit neuen Medikamenten befasst habe, die bei Mutationen eingesetzt werden, besser wirken als Chemo, aber eben trotzdem viele Nebenwirkungen haben.
    Zu nachlässig bin ich bei Meditation und Sport, beides Dinge, die in vielfältigen und breit angelegten Untersuchungen nachweislich die Quote bei Krebsheilung, bzw. Verhinderung eines Rezidivs prozentual erheblich verbessern.
    Heute gehe ich - muss gleich los- hier in München auf einen Patiententag vom Tumorzentrum München und der Bayrischen Krebsgesellschaft, Themen vor allem Ernährung, Pflanzen, dann Umgang mit der Angst (für mich besonders wichtig) und Sport... bin neugierig, wünsche dir eine schönen Tag..
    Liebe Grüße

    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie KfN. München, 8/18 2,9 cm

    imagia schrieb:

    aha, ich dachte NET schließt Adeno z.B. schon mal aus, siehste, keine Ahnung.

    ​Liebe imagia,

    selbstverständlich hast du Recht: Ein Adeno-Karzinom ist niemals ein neuroendokriner Tumor. Beim NET der Lunge gibt es vier Subtypen: typische und atypische Karzinoide, alle kleinzelligen Karzinome und eine bestimmte Art der großzelligen (was nicht das gleiche ist wie nicht-kleinzellig!), nämlich die der neuroendokrinen großzelligen.
    Es grüßt die Hexe.
    Liebe Hexe,

    vielen Dank. Habe ich also doch irgend etwas richtig aufgeschnappt in dieser verpeilten post-sedierten Zeit, und vor allem: den Ärztinnen auf der Reha nicht zu Unrecht widersprochen. Beruhigend, denn wenn ich den Mund so weit aufreiße, habe ich doch lieber Recht :D ...

    Hm, ich gehe davon aus, dass mein Pathologiebericht genau so wenig ausgedruckt wurde wie der Entlassungsbrief seinerzeit. Bei Bedarf kann ich das nachfordern (lassen). Aber auch wenn ich niemals davon ausgehe, dass Ärzte alles wissen, vor allem nie ein Arzt alles wissen kann, denke ich doch, dass man eher zu mehr Vorsicht als zur Nachlässigkeit neigt, wenn ein Karzinom, egal welches, im Spiel war. Also auch wenn ich keine Ahnung habe, was das war, nach Rückrechnung hat es 5 Monate nicht gestreut, trotz befallenem Lymphknoten direkt am Tumor kam 1,5 Jahre nichts nach, und zur Nachsorge wurde ich lt. Brief erst 6 Monate nach OP (O-Ton "im Herbst", OP war 21.03.) aufgefordert. (Der Chirurg rief mich mobil an, als ich gerade in Ustecky Kraj durch einen meiner liebsten Birkenwälder fuhr und fragte, ob ich "schon ein Nachsorge-CT hatte". Ich sagte "ja, zwei, alles paletti", er freute sich, ich freute mich). Ich denke, die wussten schon, was sie taten, mich nicht großartig panisch zu machen und keinen 3-Monate-Nachsorgezyklus zu empfehlen, wie es die Leitlinien wohl tun. Mehr brauche ich jetzt nicht zu wissen, und sollte irgendwas auftauchen was durch ein früher durchgeführtes CT früher bekannt geworden wäre, hätte es mir nur die gute Zeit, die ich seither verlebt habe, dezimiert. Nein, danke. War eine echt gute Zeit.

    Liebe Angelika, wenn ich es richtig verstehe, baust Du also primär auf Ernährung und Sport auf, flankiert von mentalen Techniken. Ich persönlich denke, dass man damit das eine oder andere Karzinom unter Umständen in Schach halten oder minimal verkleinern kann (kannte da mal eine Frau mit Brustkrebs, die das plus ein paar Verfahren kombiniert nutzen konnte, um den Tumor 6 Jahre in Schach zu halten, verändert hat er sich aber nicht), und ich glaube unbedingt, dass nach Entfernung eines Karzinoms diese Dinge helfen können, ein Rezidiv zu vermeiden, aber Gesundung halte ich für unmöglich, und auch, dass das noch nie jemand probiert hat. Wurde es sicher, und hat nie nachweisbar funktioniert. Ich stehe auch auf Pioniere, aber obwohl ich Dich deshalb nicht angreifen würde, weil jeder machen soll, was er denkt, halte ich das für ähnlich unnötig Kamikaze wie die Mehrheit hier (iiih, ich Teil der Mehrheit, grauenhaft <X ;) ) dass du das Ding nicht entsorgen lässt... Was mich aber diesbezüglich toleranter machen mag, und uns gewissermaßen vereint, ist der Fokus auf das subjektive Wohlbefinden im Hier und Jetzt. Da zählt weder Objektivität noch Wahrheit, die Dinge sind für einen selbst eben so, wie sie sind. Und genau so braucht man sie eben auch.

    Spontanheilungen gibt es, ja, oder auch Rückbildungen, das dürfte sich im Bereich 3 von einer Million Erkrankter bewegen. Das kann dann nicht mal eine Hoffnung sein, geschweige denn eine Option.

    So früh bin ich selten hier, da passt mein Standard-Abschied nicht... schönen Tag allen!