Leberbiopsie bei schlechten Blutwerten

    Leberbiopsie bei schlechten Blutwerten

    hallo ihr Lieben,
    ich brauch Hilfe!
    Bei mir hat sich eine extrem große Leber gebildet, was ja eigentlich fast schon normal ist bei uns. Jedoch ist meine Leber auch starr, dadurch ist der Blutdurchfluss stark gemindet und die Folge dadurch ist, dass sich auch die Milz überdurchmäßig vergrößert hat.
    Nun soll ich am Montag schon ins Krankenhaus für eine Leberbiopsie. Das ist kein Problem für mich, allerdings sind meine Blutwerte, vorallem die Thrombos stark gesungen, zur Zeit nur bei 60.000. Was zum Teil von der Chemo ( T-DM1) kommt, der größte Thrombosentzug und die anderen Werte sind aber duch die große Milz verursacht.
    Mädels ich brauch wirklich Hilfe. Ist hier eine Leberbiopsie überhaut durchführbar?
    alles Liebe
    kahi
    alles Liebe
    kahi

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    Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen
    Franz Kafka
    Guten Morgen Kahi,

    vielleicht hilft Dir dies weiter:

    Für einen sicheren Eingriff sollten die Thrombozyten-Werte über 50/nL liegen.
    Bei schlechteren Werten sollten Thrombozyten und/oder Plasma vor dem Eingriff substituiert werden und der Eingriff möglichst als
    Mini-Laparoskopie oder als transjuguläre Punktion durchgeführt werden

    Quelle: aerzteblatt.de/archiv/127312/Indikationen-zur-Leberbiopsie

    Ich vermute aber, daß The Witch da noch einiges dazu sagen kann, da sie sich selbst mit dem Thema "Leber" hinreichend beschäftigt hat.

    Für Montag alles erdenklich Gute, die Daumen sind gedrückt für eine problemlose Punktion.

    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Moin ...

    Ich kann nicht mehr viel dazu sagen - der verlinkte Artikel ist nahezu perfekt. Wenn noch Fragen dazu sind: her damit. Ganz wichtig bei schlechten Bluwerten der zweite Absatz - die Biopsie sollte unter (echter) Sicht durchgeführt werden und nicht unter Ultraschallkontrolle. Auch wenn das zunächst einmal als der größere Eingriff erscheinen mag, ist er in Bezug auf das Blutungsrisiko sicherer.

    Mir ist allerdings nicht klar, warum überhaupt die Biopsie gemacht werden soll. Normalerweise geht es um nichts anderes als den Grad der Fibrose (das ist die Verhärtung der Leber, hier als "Starrheit" bezeichnet) und einen eventuellen Übergang zu einer Zirrhose (das ist der Untergang von Lebergewebe) bzw. deren Grad festzustellen. Aber: Beides hat eigentlich keinen großen diagnostischen Wert, weil es außer Änderungen im Lebensstil keinerlei Therapien dagegen gibt. Oder sind bei dir noch andere Auffälligkeiten festgestellt worden, kahi? Falls nicht, würde ich das noch einmal genauestens hinterfragen.
    Es grüßt die Hexe.