Neuropathie: Wenn Hände und Füsse kribbeln - Nervenschäden als Folge einer Tumorbehandlung

    Neuropathie: Wenn Hände und Füsse kribbeln - Nervenschäden als Folge einer Tumorbehandlung

    Wie machen sich geschädigte Nerven bemerkbar?

    Bei Krebspatienten sind am häufigsten sogenannte periphere Nerven betroffen, also Nervenbahnen außerhalb von Rückenmark und Gehirn. Insbesondere Chemotherapien mit Platinverbindungen, Taxanen oder Vincaalkaloiden beeinträchtigen Nervenbahnen an Füßen und Händen. Auch moderne Krebsmedikamente wie Bortezomib oder Thalidomid können zu Neuropathien führen. Hände und Füße kribbeln, fühlen sich kraftlos, pelzig, taub an oder sind kälteempfindlich. Betroffene tun sich schwer, ein Hemd zuzuknöpfen, eine Flasche aufzudrehen oder zu schreiben. Manche Patienten haben Probleme beim Gehen, weil das Gefühl in den Füßen fehlt. Andere Betroffene empfinden brennende, stechende Schmerzen. Zu den peripheren Nerven zählen auch Seh- und Hörnerven. Deshalb werden etwa Patienten, die das Chemotherapie-Medikament Cisplatin erhalten, unter Umständen schwerhörig.

    Der deutsche Krebsinformationsdienst hat ein Merkblatt online gestellt:
    krebsinformationsdienst.de/weg…tt/iblatt-neuropathie.pdf
    Weiterführende Informationen auf:
    krebsinformationsdienst.de/leb…europathie-behandlung.php
    Dum spiro, spero - Cicero
    Wir haben ein tolles Produkt für Neuropathie und Mundschleimhaut Probleme durch Chemotherapie gefunden! Die Creme für die Hände und Füße heißt KapDolen, mein Mann spürt eine deutliche Verbesserung der Neuropathie und er ist sonst wirklich SEHR kritisch gegenüber allen Dingen die dafür angeboten werden weil das meiste eben viel Geld kostet und nichts gebracht hat. Für die Mundschleimhaut gibt es von derselben Firma drei Produkte, OraLife Gel, Spülung und Spray. Wir haben das Gel ausprobiert und es ist zum ersten Mal nach vielen Chemos nur ein leichtes Kribbeln im Mund gewesen statt Pilzbefall und offenen Stellen!! Man braucht nur mehrmals täglich eine ganz kleine Menge im Mund mit der Zunge einmassieren,auch die Creme für die Hände wird ganz sparsam dosiert. Wer daran Interesse hat,kann in der Apotheke seines Vertrauens Proben davon bestellen lassen zum ausprobieren, bevor man es kauft! Dann merkt man ziemlich schnell ob man es kaufen will. Bei uns hat beides super gewirkt und wir haben das erst zwei Wochen.
    Liebe Grüße von Kaba

    *Zeiten ändern Dich*
    (Bushido)

    kaba schrieb:

    .... Für die Mundschleimhaut gibt es von derselben Firma drei Produkte, OraLife Gel, Spülung und Spray. Wir haben das Gel ausprobiert und es ist zum ersten Mal nach vielen Chemos nur ein leichtes Kribbeln im Mund gewesen statt Pilzbefall und offenen Stellen!!
    .... Wer daran Interesse hat,kann in der Apotheke seines Vertrauens Proben davon bestellen lassen zum ausprobieren, bevor man es kauft! ....

    he, das klingt gut.... Danke für den Tipp
    Ich habe mir die Proben über die Apotheke bestellt und bekomme sie auch.

    Der Pharmavertreter des Herstellers Bendalis hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Salbe eine Wechselwirkung mit Kortison hat und dann nicht angewendet werden darf.

    Liebe Grü0e

    Boebi
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    Guten Morgen, zusammen,

    ich habe aufgrund vielfältiger Neuropathie- und Muskelschmerzen sowohl an der Fußsohle als auch im Kopf-Hals-Bereich (Operationen und dann noch Gürtelrose) speziell in einer Apotheke mit vielschichtigen Herkunftsländern der Mitarbeiter gefragt und den Tipp bekommen es mal mit Aconit Schmerzöl zu versuchen. Aconit ist blauer Eisenhut, die giftigste Pflanze Europas. Und in jedem Apothekengarten, der seit dem Mittelalter in Klöstern und bei den Apothekern, die es sich leisten konnten einen solchen anzulegen, zu finden war. Mittlerweile nicht mehr verschrieben werden darf, aber ziemlich potenziert doch in die Naturheilkunde einfliessen darf. Hier verbunden mit Lavendelöl, das ebenfalls sehr gut im Bereich der Nervenschmerzen erprobt ist, und Kampfer. Als Öl wird Erdnussöl verwendet. Hier muss ein Allergiker aufpassen. Das Öl habe ich abends vor dem Schlafengehen aufgetragen. Fuß- und Beintechnisch hat es gute Dienste getan. Am Hals war ich mehr als vorsichtig, weil es nicht in die Augen und Schleimhaut kommen soll, aber auch hier gab es Entlastung.

    Viele Grüße
    JF