Psychosomatisch? Nein BSDK!

    Moin Moin..
    Gestern morgen Huii, heute nicht so.
    Die NW sind schwer einzuschätzen, erst heute alles gut, dann mit einmal extreme Schwäche und zittern am ganzen Körper.
    Kreislauf aber noch ok und auch kein Fieber Insulin auch im normalen Bereich.

    Mann wird immer wieder von der scheiß Krankheit gefordert, Ruhe und Vollgas immer im unsteten Wechsel, nichts ist vorauszusehen.

    Wenn man den geliebten Menschen so sieht könnte man nur noch schreien manchmal.

    Mittagessen ging aber sie liegt wieder.

    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Ach Rudi, dieser ewige Kampf, es zehrt so an einem und ihr macht das ja schon Jahre mit.
    Ich bewundere euch so sehr.
    Deshalb lass dich nicht unterkriegen !!!
    Ich wünsche mir das es schnell positive Nachrichten von euch gibt. Ihr seit hier das Vorbild.

    Alles alles gute ....
    Lieber Rudi, ich bin erst seit 2 1/2 Monaten als Angehörige „betroffen“ und was wir in der kurzen zeit schon mit Papa erlebt haben ist unfassbar. Unfassbar kraftzehrend. Ich kann also nur erahnen was Ihr schon erlebt habt und wie sehr einen das mitnehmen muss. Man darf als Angehöriger auch mal schwach sein. Die Energie ist sicher wieder da wenn sie gebraucht wird. Ich schicke Euch kraftvolle Gedanken
    Moin Moin...
    Neuer Tag neuer Versuch...
    Es geht so Lala bei meiner Lieben, die Kraft ist noch weg, aber gut geschlafen hat sie.

    Auf mich achten dabei geht gerade nicht so, wobei ich schon besser bin als die Jahre zuvor, es ist ein Lernprozess, aber ich kann mich einfach nicht an Leid gewöhnen.
    Wie soll ich dann was für mich machen, wenn meine Gedanken doch nicht auch dabei sind?
    Nee da müssen wir gemeinsam durch.

    Bei der Hochzeit war klar das ich auch jetzt mitverantwortlich bin.
    Bin nun mal hoffnungslos ......

    Mal sehen was heute wird aber wir haben ja Zeit, was für ein Geschenk, eine Woche Chemopause.
    Das kommt mir fast vor wie in unserer gemeinsamen Jugend, wenn wir beim durchsuchen der Klamotten 5 Mark gefunden haben: Wir sind reich, was wollen wir machen? :thumbsup:
    Ja wir sind Reich, wir haben noch Zeit.
    Was wollen wir damit machen?

    Lieben Gruß Rüdiger

    Danke an alle hier! <3
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Moin Moin...
    Heute aufgewacht und meine Liebe war schon schwer in gange.
    Gestern dafür ein Tag voller Ruhe und schlaf.
    Manchmal komme ich nicht mehr mit aber es scheint sich ein Muster abzuzeichnen das so 2-3 Tage in der Woche es einigermaßen geht.
    Gut dann heute mal Klempnern und einkaufen vielleicht noch was anderes?
    Ich bin gespannt mal wieder die Welt vor meiner Haustür zu sehen.

    Lieben Gruß Rüdiger

    Vater im Himmel, mit Deiner schützenden Hand umgibst und hältst Du uns.

    Du willst uns vor allem Bösen bewahren.
    Mache unsere Pläne zunichte, wenn Sie Deinen Plänen zuwiderlaufen, und stehe uns bei, wenn wir zum Werkzeug Deines Willens werden.

    Gib uns die dabei Klarheit, zu sehen und zu unterscheiden, was unser Wille ist - und was der Deine.

    Amen.
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Guten Morgen lieber Rüdiger,
    ja das auf und ab, kenne ich von mehreren in der Zeit der Chemotherapie.
    Gut das es auch immer wieder ein „ auf „ gibt eine Zeit wo ihr spüren könnt das es aufwärts geht.
    Wenn diese guten Zeiten leider auch seltener sind, so geben Sie euch Hoffnung, schenken euch Zeit etwas schönes zu unternehmen. Ich wünsche euch von ganzem Herzen , eine gute Woche mit ganz viel Zeit und Kraft für etwas alltägliches und schönes.
    liebe Grüße v Heike

    .........................................................................................................
    Dem Leben mehr Tage geben ( wäre schön) , dem Tag mehr Leben geben
    ( geht immer )
    Benutzer-Avatarbild

    Beitrag von „RudiHH“ ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    Moin Moin..
    Wieder eine Woche geschafft.
    2 Tage ging es einigermaßen wir konnten leicht was unternehmen.
    Die anderen Tage war Liegen und Wohnung angesagt, Beine waren schwach und zitterig und Müdigkeit war sehr problematisch bei ihr.
    Dann noch das Wetter, Klimalage hat natürlich vor 3 Wochen aufgegeben (15 Jahre alt das Teil) und die neue bestellte ist plötzlich nicht lieferbar . :cursing:

    Ok bevor jetzt wieder fragen aufkommen die Klima ist wegen mir weil ich bei Hitze extreme Panikattacken bekomme und die wurde damals deswegen eingebaut.
    Leider hat sich an dem Problem nichts gelöst also sitze ich bei dem wetter drinnen (oft im Keller) oder im Auto mit Klima.
    Wolle weiß wie sich das anfühlt keine Luft mehr zu bekommen, das geht mir ab und an dann auch so.
    Soviel dazu, man muss ja heute schon erklären warum man was hat was vielleicht nicht Vegan oder Bio oder anderweitig nicht regelkonform ist.(Ja ich fahre auch noch einen Diesel! Euro 6 ,Pfui was für ein Umweltmörder,
    mit Intelligenz hat die ganze Debatte lange schon nichts mehr zu tun.)

    Heute jedenfalls geht es zur Chemo wieder mal kein Vorgespräch nur kurze Blutabnahme.
    4 Stunden und es ist gemacht.
    Zumindest was das Personal dort sieht, wenn man die NW die dann auftreten und immer so 4-6 Tage dauern sieht ,die das leben doch sehr einschränken, kann man schon Angst bekommen.
    Es ist fast wie Hausarrest vor allem bei dem Wetter.

    Aber wir haben ein Ziel, und darauf steuern wir unverdrossen zu.
    Das Rocken wir!
    Auch heute wieder meine Liebe mehr wie ich, aber dann führt halt sie mal bei diesem "Tanz". :thumbsup:
    Tag für Tag jeden Tag einen Schritt weiter auf unser Ziel.

    Allen die auch noch kämpfen alles gute Kraft und Hoffung zu euch.
    Lieben Gruß Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    @hallo liebe Hamburger! Wenn man jung oder jünger ist, sieht oft alles so leicht aus. Man lebt häufig auch leichtsinnig und tut Dinge, die oft Risiko behaftet sind, aber...…..wenn man alt oder älter wird und sich nach und nach -oft altersbedingt, oft schicksalsbedingt - Wehwehchen oder schlimmeres einstellen, wird man plötzlich wach und beschäftigt sich auf einmal viel häufiger mit seinem Körper, seiner Umwelt, seiner Ernährung und fragt ich oft, wie lange habe ich wohl noch??habe ich alles irgendwie hinter mir.Mit knapp 80 Jahren darf man schon mal Bilanz ziehen. Ich meine, eines zieht sich wie ein roter Faden durch mein doch oft sehr turbulentes langes Leben: Ich habe immer versucht, meinen Optimismus zu erhalten. Selbst bei meiner Krebserkrankung vor 20 Jahren musste ich die Familie trösten und ihr Mut zusprechen, damit es möglichst normal weiter geht. Mein Standardsatz gilt heute noch:auch ein eingeschränktes Leben ist lebenswert!Wolle wird mir recht geben.
    auch wenn man Menschen trifft, die sagen, ich will nicht mehr leben, es ist alles so furchtbar und diese Schmerzen und und und...hat doch alles keinen Sinn mehr.Wer entscheidet denn, was Sinn macht?Doch nur jeder für sich selbst.
    Glaubt mir, das ist heute nicht das Wort zum Sonntag von mir, aber lebt weiter, egal wie schwer es euch erscheint,Wenn ich allein und traurig bin, weine ich auch heute noch, aber im stillen Kämmerlein, das muss dann auch mal sein.
    Heute bei der Hitze bin ich schon um 6 Uhr aufgestanden und habe Kisten für meinen Umzug am 8.8. gepackt. Wieder ein neuer (vielleicht ein letzter) Schritt in ein neues Leben -vom großen Haus in eine kleine Wohnung umziehen.Wollen mal sehen, ob ein Dinosaurier das noch schafft. Drückt mir mal die Daumen. Heike und Rudi -Ihr seid Teil unserer Forumsfamilie und wir sind immer in Gedanken bei Euch.
    Einen schönen Tag wünscht Euch
    Dino
    Hallo Rudi,
    auch von mir für den heutigen Tag alles Gute und dass deine Liebe die Chemo gut verträgt.
    Ihr macht das alles so großartig !!

    Liebe Dino, deine Worte sind immer so schön, ich lese dich sehr gerne.
    Viel Glück in deiner neuen Wohnung....

    Liebe Grüße

    Michaela
    Ein Engel sein nur für einen Tag und Dich wiedersehen ..... <3 <3
    Moin Moin ...
    Danke für die Kommentare und die Anteilnahme!

    Dinosaurier schrieb:

    Selbst bei meiner Krebserkrankung vor 20 Jahren musste ich die Familie trösten und ihr Mut zusprechen, damit es möglichst normal weiter geht. Mein Standardsatz gilt heute noch:auch ein eingeschränktes Leben ist lebenswert!Wolle wird mir recht geben.


    Ja @Dinosaurier damit sprichst etwas aus was man nur zu schnell vergisst!
    Selbst wo es ihr schlecht geht, sie ist da und ja es ist Lebenswert!
    Eigentlich ist meine Liebe fast wie du sie macht mir Mut.
    Es sollte doch anderes herum sein oder?

    Ja die Chemo gerade bei dem wetter kann das schon mal etwas schlechter werden.
    35 Grad gestern hier in der Wohnung 28 Grad das hält man nur schwer aus.
    Sie hat die Nacht kaum geschlafen.

    Ich werde mal heute Abhilfe schaffen damit wenigstens die Hitze erträglich wird.

    Sorgen.. Ja ich mach mir noch Sorgen, es ist schließlich keine Erkältung, wobei ich mir da auch schon immer Sorgen gemacht habe bei ihr.
    Ich kann das aber jetzt abgeben und endlich vertrauen, das da jemand ist, der sich um uns Sorgt.
    Wie die ganze Zeit schon immer wenn es nötig war.

    Eigentlich bin ich erschreckend ruhig, ausgelaugt aber ruhig.
    Gestern haben die NW schon mal zugeschlagen interessant ist das sie wenn sie den Brustkorb entlastet aufstoßen muß?
    Aber auch die Beine, der Gleichgewichtssinn und der Kopf,dann noch die schwäche.
    Denken geht nur langsam ich Flippe manchmal aus, weil ich das vergesse...
    So nun aber in den Garten gehen und Wässern das wird ein Nachzahlungs- Jahr Strom und Wasser technisch. :/
    Aber wie oben schon beschrieben was soll es sie Lebt.
    Ich bin so dankbar heute ist sie noch da!
    Was Morgen ist???

    Lieben Gruß Rüdiger

    1Petr 5,7 Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch!
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Ein kurzer herzlicher Gruss. Ich habe gerade viel Arbeit, Besuch und es ist zu warm zum Schreiben. Ich denke an Euch beide! Als Betroffene kann man oft besser trösten, weil man tief drin steckt. Zuschauen ist immer schlimmer wenn man nah dran ist. Ich sage immer, ich bin froh dass ich Frau bin. Bei einer Geburt daneben stehen und mitleiden möchte ich nicht.
    Ganz liebe Grüsse
    Gestern war ein Bericht in der Zeitung dass Dr. Matthoas Birth aus Stralsund eine Frau mit Leber Krebs erfolgreich operieren konnte. Andere Kliniken hatten sich nicht getraut und ihr nur noch ein paar Monate gegeben. Sie hatte sich eine Zweitmeinung eingeholt. Der Arzt ist Spezialist für Leber- und Bauspeicheldrüsenkrebs. Vielleicht liest jemand hier mit und kann mit der Info etwas anfangen.

    Resi
    @RESI dem kann ich nur zustimmen- Er ist ein ehemaliger Kollege von mir und ist viel in den USA gewesen zur Weiterbildung. Ein sehr guter Arzt, der technisch alle möglichen neuen Verfahren etablieren will. Rudi, hoffe bei euch geht es einigermaßen..? Einen guten Tag wünsche ich- trotz Hitze (mir graut- nachher über 30 Grad im Büro trotz Klimaanlage)
    Liebe Grüße von Kaba

    *Zeiten ändern Dich*
    (Bushido)
    Moin Moin...
    Ja die Klinik in Stralsund soll sehr gut sein ich kenne nur die Notaufnahmen . ;(
    Op steht erst einmal bei meiner lieben nicht an, nur das der Krebs wieder zurückgeht.
    Zukunfts Optionen? Haben wir noch keine von den Ärzten gehört.
    Chemo ist angesagt und ja es ist mistig mit dieser Therapie aber sie hilft.

    Ich bewundere meine liebe sie macht immer weiter egal wie scheißig sie sich füllt, geht sogar ab und an alleine einkaufen (Damit sie mich mal los ist) .
    Gestern war nicht mein Tag absolut nicht und sie hat das meiste übernommen, wir sind immer noch ein Team.

    Wobei wir nur noch von Tag zu Tag leben eine Woche kommt einen da schon mal extrem lang vor.
    Heute, jetzt, ist wichtig was morgen ist? Um es mal drastisch zu sagen, da kann man Tot sein.

    Ist schon komisch so zu leben, früher dachte man die Zeit ist ja unendlich die man hat, heute weiß man das es nicht so ist.
    Mal sehen was heute wird, wir leben einfach mal weiter, voller Vertrauen in Gottes Sohn Jesus Christus


    In diesen Sinne allen einen guten Tag.
    Rüdiger

    Gott segne Deinen Weg.
    Er gebe Dir einen klaren Blick,
    dass Du sicheren Boden unter den Füßen findest.
    Er gebe dir Zeit zum Ausruhen, wenn Du neue Kraft brauchst.
    Er gebe Dir Mut zum Weitergehen, wenn Du unentschlossen bist.
    Er gebe Dir Klarheit über die Richtung, wenn Du an einer Wegkreuzung gelangst.
    Er gebe Dir ein aufmerksames Herz, dass Du stets seinen Geboten folgst.

    Gott segne Deinen Weg
    (Udo Hahn)

    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieber Rüdiger.
    Deine Liebe und Du, Ihr seid Beide ein starkes Team, das ich nur still bewundern kann und dem ich alle Kraft der Welt wünsche.

    RudiHH schrieb:

    Mal sehen was heute wird, wir leben einfach mal weiter, voller Vertrauen in Gottes Sohn Jesus Christus

    Heute wird für Euch ein guter Tag kommen.

    Liebe Grüße.
    Wolle2.
    Hallo
    Nun sitze ich hier, kann nicht schlafen, habe einfach nur Angst.
    Am zittern bin ich ja schon seit Tagen, innerlich, mehr ein unkontrolliertes Muskelzucken.
    Äußerlich scheint alles Ruhig zu sein, aber im inneren kann man die Anspannung nicht unterdrücken.

    Ich habe gedacht alles unter Kontrolle, alles so gemacht wie vielfach gesagt, nur von Tag zu Tag, nicht so viel denken usw...
    Ha geht, man kann die Kopf in den Sand stecken, sieht nichts mehr, also ist da auch nichts mehr.
    Pustekuchen.

    Morgen schon wieder Chemo, eigentlich schon fast Routine, aber niemand sieht wie meine Liebe leidet, wie sie schwankt und Zittert, nicht mal mehr kraft hat ein Marmeladenglas zu öffnen.
    Kann sich eigentlich jemand vorstellen wie schwer es ist mit anzusehen, wie ein geliebter Mensch leidet und immer mehr leidet.
    Bald kann ich nicht mehr denke ich so oft und sehe dann ob es eine alternative gibt.
    Was wäre eine Alternative?

    Herr Jesus ich bin verzweifelt, kann nicht mehr, bin ausgebrannt.
    Bitte übernehme du, du bist besser geeignet zu helfen als ich es je gekonnt habe.

    Spoiler anzeigen
    Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit solcher Nähe und
    Zärtlichkeit begleitete, dass er den unwiderstehlichen Wunsch empfand, nicht nur mit seinem Flügeln über die Erde zu
    schweben und schützend die Menschen zu achten, sondern er wollte selbst auf ihren Strassen gehen, einer von
    ihnen werden.

    Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühte Mohnblume. Da schien dem
    kleinen Engel, als habe er im Himmel noch nie ein solches Rot empfunden und seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören,
    wuchs.
    So trat er vor Gottes Angesicht und bat: “Laß mich auf die Erde, lass mich ein
    Mensch unter Menschen werden.“

    Da trat ein erhabener, weiser Engel dazu und sagte: „Weißt du auch, dass es auf
    der Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt? Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches.“ „Ja“,
    erwiderte der kleine Engel,“ das weiß ich.„Doch sah ich auch einen Menschen, der hatte die Kraft, einen großen
    Schirm aufzuspannen, so dass zwei Menschen darunter Platz hatten.“ Es schien mir, den Beiden könnte kein Unwetter etwas
    anhaben.“

    Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu.

    Die Zeit verging, und eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes
    Angesicht und sprach. „ Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter.“

    Da trat der erhabene, weise Engel wieder hinzu und entgegnete: „Weißt du auch,
    dass es Nebel und Frost und eine Menge verschiedene Arten von Glatteis gibt auf der Welt?“

    Da antwortete der kleine Engel: „ ja ich weiß um manche Gefahren, doch sah ich
    auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm.“

    Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.

    Als wieder einige Zeit vergangen war, trat der kleine Engel zum dritten mal vor
    Gottes Angesicht und bat:

    „Lass mich ein Mensch werden. So rot blüht der Mohn auf der Erde. Mein Herz ist
    voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen.“

    Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit
    ernster Stimme:

    „Hast du wirklich genug hingesehen, das Leid und das Elend geschaut, die Tränen
    und Ängste, die Krankheiten, Sünde und den Tod geschaut“

    Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel:
    „Wohl habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen. Doch ich sah
    auch einen Menschen der trocknete einem anderen die Tränen, der vergab einem Schuldigen und der reichte
    einem Sterbenden die Hand.
    Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele
    Nächte und wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen. Solch ein Mensch möchte ich werden.“

    Da trat der erhabene, weise Engel zurück und Gott schenkte dem kleinen Engel
    seinen Segen und gab ihm viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.

    Bevor der kleine Engel zur Erde niederstieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel
    einen Flügel ab und der andere Flügel wurde unsichtbar. Da fragte der kleine Engel: „Mein Gott, wie soll ich
    vorwärts kommen und wiezurück finden ohne Flügel?“

    „Das herauszufinden wird deine Lebensaufgabe sein“, hörte er Gottes Stimme
    zärtlich sagen.

    In dieser Nacht kam ein kleines Kind zur Welt. Seine Mutter, noch vor Schmerz
    und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme, sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen
    des Kindes leuchten und flüsterte: „ Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel.“

    Noch lange sah man das Himmelslicht um das Kind. Doch wie das Leben so ist, es
    beschmutzt auch die reinsten und hellsten Lichter. All die vielen Einflüsse, die Härte und der Kampf taten
    ein übriges. Bald sah niemand mehr, dass der Mensch himmlisches Licht in sich trug.

    Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hier und da bemerkbar, doch was bei dem
    Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher
    als unsicheres Schwanken und dann beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.

    Je länger der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, auf den staubigen und
    steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen bestieg, die steil
    abfallenden dornigen Hänge hinunter strauchelte, desto mehr hatte er
    vergessen, woher er kam und weshalb er hier wanderte.
    Einzig die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die an Wegrändern und Magerwiesen blühten, war ihm geblieben.

    Viel Leidvolles begegnete ihm auf seinem Lebensweg. Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen,zwar reichte er ab und zu einem schwankenden Mitmenschen die Hand, zwar brach er zuweilen sein Brot mit einem
    Hungernden, doch die meisten Rätsel blieben und er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wie vieles er unerledigt zurücklassen musste.

    Seine Kraft reicht nur für ganz wenig, und oft schien es ihm als bewirkte sein Leben nichts.

    Jeden Frühling aber blühte der Mohn an den Straßenrändern und erfreute des Menschen Herz.
    Nach einem besonders langen kalten Winter, in dem der Mensch kaum genug Wärme und Schutz, Raum und Nahrung, Freundschaft und Brot gefunden hatte, konnte er sich nur noch langsam und mühsam fortbewegen.
    Er musste viele Pausen machen und schlief vor Erschöpfung am Wegrand ein.

    Da erblickte er weit über sich auf einem unerreichbar hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohn.

    Der Mensch rieb sich die Augen. So rot, so rot erblühte der Mohn! Beim Anblick dieser Blumen wünschte er so sehr, dass er allen Menschen, denen er begegnete und allen Tieren, die um ihn waren, eine solche Blume und so ein klares,
    inniges Rot als Zeichen der Liebe schenken dürfe.

    Da bemerkte er neben sich einen Wanderer, genauso müde, genauso gezeichnet von der langen Strasse wie er.

    "Wohin schaust du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?“ fragte dieser. „Dort auf die Mohnblüten. So müsste
    die Farbe unserer Liebe sein.“ „Weißt du wie schnell diese Art Blumen welken und dennoch wie wunderbar sie sind?“

    kam die Frage des Wanderers. Der Mensch, der einst ein Engel gewesen war flüsterte: „Ich weiß um ihre Sterblichkeit.

    Trotzdem ist kein roteres Rot in der Welt und in meinem Herzen. „Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere
    auch welken, ihr Rot bleibt in der Seele“: Da schauten sich die beiden Menschen ins Gesicht und erkannten
    den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des Anderen.
    Sie sahen, woher sie kamen, wozu sie gewandert waren und wohin sie noch unterwegs waren.

    Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel.
    Voller Freude umarmten sie sich. Da geschah das Wunder. Sie erreichten das Mohnfeld, gemeinsam konnten sie fliegen, denn zusammen hatten sie zwei Flügel.
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel – Um Fliegen zu können müssen sie sich umarmen.

    ,,Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel. „Du hast herausgefunden, wozu du unterwegs warst und ich dich aussandte.

    Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim“ !!!

    ( unbekannter Verfasser)



    Ich gebe die Hoffnung nicht auf niemals.
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieber @RudiHH und liebe Heike!

    Was ihr zwei bereits seit Jahren krebsmässig erlebt, ist absolut Nerven - wie Kräftezehrend.
    Und das ihr beide körperlich wie seelisch leidet, ist einfach nachvollziehbar.
    Dann immer wieder aufs Neue Behandlungen, Untersuchungen, Befunde, stressige Arzttermine und die grosse Angst rund um das Ganze.

    Im letzten Jahr habt ihr beide ja in Berlin meine Freundin Burgel mit ihrem kleinen Hündchen kennengelernt.
    Sie war inzwischen ca 5 Wochen im Krankenhaus, erst wegen Dehydrierung, Durchfall und kompletter Verwirrtheit.
    Ich habe sie in dieser Zeit ganz oft besucht. Seelisch und körperlich ging es ihr sehr schlecht.
    Sie wollte nicht mehr leben und war ganz verzweifelt über ihren Zustand des sich nicht mehr erinnern können.
    Inzwischen war sie auf einer psychiatrischen Station in einem anderen Krhs, wo es ihr nach Medikamentengabe besser ging.
    Aktuell ist sie zwar zu Hause, doch ihre Kinder suchen einen Pflegeplatz.
    Ich habe grosse Angst, meine inzwischen langjährige Freundin an die Nacht zu verlieren.
    Sie erkennt mich noch immer...
    Die reichlich unterschiedlichen Erkrankungen will ich hier zwar nicht vergleichen, doch da greift ein grosser Schmerz Raum.

    Euch wünsche ich weiterhin psychisches wie physisches Durchhaltevermögen und viel Erfolg mit den Chemos.

    Liebe Heike und Rüdiger, ich möchte Euch beide virtuell drücken!

    Alles Liebe, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Hallo Renate
    Ich umarme dich ganz doll, nein der Unterschied liegt nicht an der Krankheit.
    Es gibt eigentlich keinen wenn man davor steht einen geliebten Menschen vielleicht zu verlieren.
    Egal durch welche Erkrankung, mit anzusehen wie jemand, der so lebenslustig ist wie deine Freundin und ja auch meine Liebe es ist, langsam von der Krankheit aufgefressen wird ist eine schwere Prüfung.
    Sorry für meinen schlimmen schreib still, aber mir geht es gerade mal wieder nicht so gut.
    Wenn ich Helfen könnte ich würde kommen, aber ich bin Hilflos in alle dem das habe ich gelernt.
    Ein kleiner Mensch mehr nicht.
    Ich Bete für euch.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieber Rüdiger,

    zuerst möchte ich mich entschuldigen, aber ich habe - obwohl schon lange in diesem Forum - erst am Wochenende Eure ganze Geschichte gelesen und sie hat mich tief berührt.
    Nach wie vor denke ich, dass man es als Angehöriger schwerer hat, weil man DENKT, man könne nicht wirklich was tun, vor allem, wenn man so sehr liebt.
    Aber genau darinnen kann ich dir eben NICHT Recht geben: Es ist unermesslich, wie gut das tut, wenn man einen Partner hat, der einem den Rücken stärkt. Habe zu meinem Christian gesagt: "Du weißt nicht, wie gut es ist, dass du einfach da bist, du musst nichts tun, es hilft mir, dich an meiner Seite zu wissen."
    Und du, du bist seit Jahren an der Seite deiner Frau, welche dem Tod schon mehrmals Lebenszeit abgetrotzt hat. Ich will die Leistung deiner Frau nicht schmälern, aber: Ob sie das OHNE deine Hilfe gekonnt hätte?????
    Weißt du, dieses Immer-Stark-Sein-Müssen, das zehrt halt auch sehr an dir....Und bei aller Gläubigkeit: Den Sinn in all dem zu sehen, auch das ist eine schwere, oft nicht bewältigbare Prüfung. (Ich hab zwischen drinnen dem Herrgott gegenüber geschimpft und mich beschwert wie Hiob in seinen besten Zeiten).
    Und Gott zu sagen, bitte übernimm du das Helfen, ich kann derzeit nimmer, das ist das Beste, was du tun kannst....
    Vielen herzlichen Dank für die Engelsgeschichte!!!
    Gottes Segen Euch beiden!
    Angelika

    Liebe Renate,
    das glaube ich, dass dieses Zusehen beim geistigen Verfall sehr schlimm für dich ist. Aber du bist trotzdem da, du verlässt sie nicht. Besser kannst du dich als Freundin nicht verhalten. Du hältst aus, obwohl es so weh tut... Du bist wunderbar....
    Liebe Grüße
    Angelika
    17.8.2015 Ø 3,5 cm; Adeno linker unterer Lungenlappen , T2M0Nx, OP und schulmedizinische Vorgehensweise von mir abgelehnt; 9-2015 3,2 ; 1-2016 3,0 cm; 5-2016 3,0 ; 31.10.2016 3,1 ; 26.1.17 PET Tumor schwach leuchtend, 2-17 Lymphknotenbiopsie o.B.; 12-17 2,6 cm Radiologe gratulierte, 3/18 CT unverändert; 6-18 3. Jahr in Folge Hyperthermie Klinik für Naturheilweisen. München

    RudiHH schrieb:

    Kann sich eigentlich jemand vorstellen wie schwer es ist mit anzusehen, wie ein geliebter Mensch leidet und immer mehr leidet.


    Ja ich und zwar nicht nur wie er leidet.....

    Ich würde dir gerne irgendwie helfen, aber mehr wie in Gedanken bei euch sein geht nicht.

    Liebe Grüße Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo lieber @RudiHH

    Wenn ich Dich so lese - ja - vorstellen kann ich mir das alles.

    Aber das wäre für mich der Punkt, bei dem ich passen müsste und mir einmal überlegen müsste, ob ich das wirklich alles noch alleine stemmen kann, oder nicht doch weitere Hilfe suchen würde.

    Rudi - pass auf Dich auf, damit Du für Deine Frau eine Hilfe bleibst.

    Für meine Josephine war und ist es auch heute noch eine große Hilfe, alleine dass ich da bin und sie weiss, dass sie sich auf mich verlassen kann. Sie erwartet nicht von mir, dass ich Bäume ausreissen muss - es genügt ihr dass sie weiss, dass ich es könnte wenn es sein müsste. Und ich liebe meine Frau wirklich über alles - und ich muss aufpassen, dass ich meine Frau nicht mit meiner Liebe erdrücke - diese Liebe wäre nicht hilfreich.

    Lieben Gruß
    Dieter

    Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


    RESI schrieb:

    Wie wäre es mit einer psychoonkologischen Begleitung für Euch?


    Diese Möglichkeit würde ich euch auch dringend ans Herz legen. Insbesondere du lieber Rudi brauchst unbedingt Hilfe. @dieterz hat es gut formuliert.

    Du sagst ja selbst das es dir immer gut tut das hier so viele für Euch da sind. Psychoonkologen können in extremen Situationen echt etwas bewirken, ich habe es erlebt und bin heute noch unserer psychlogin dankbar. Damals stand ich dem Ganzen auch skeptisch gegenüber.

    Der Erste Schritt wäre das du dir eingestehen musst das du Hilfe brauchst und dann bitte step by step. Aber das kennst du ja alles.

    Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Lieber Rüdiger,
    wie du liest , wir die dich kennen, wir die wissen was du leistest, was du durchmachst , Monat für Monat , Jahr für Jahr.....haben Sorgen um dich, es wird dir hier immer wieder geraten das du dir Hilfe suchst durch Psycholgische Gespräche, ich weiß nur weil ich es hier von dir schon öfter gelesen oder auch gehört habe, das du leider nur schlechte Erfahrungen mit Psycholgen gemacht hast und dir die Kraft fehlt noch weitere aufzusuchen.
    Entschuldige, ich hatte dir gesagt das ich mal meine Ansprechpartnerin frage, ob es das was sie und ihre Kollegen im Raum Hannover anbieten auch in Hamburg angeboten wird. Diese Leute sind wirklich nur Ansprechpartner für Krebskranke oder deren Angehörige. Sie haben mir zu Werbers Zeit sehr geholfen, weil sie genau wussten von was ich rede. Später als Werner in seinem letzten Lebensjahr Palliativ Patient war konnte auch ich alleine mit der Palliativ Begleitung sprechen, sie hat auch mir immer viel Mut zugesprochen.
    Lieber Rüdiger was du und deine Heike leistet ist unglaublich und ich glaube wirklich nur mit Gottes Hilfe ist das möglich.Immer wieder wenn es Werner so schlecht ging, habe ich zum lieben Gott gebetet, er möchte Werner die Kraft zum kämpfen geben und mir die Kraft solange es nötig ist , das ich für ihn da bin und nicht schlapp mache. Ich konnte ihm nicht helfen, aber ich konnte für ihn da sein, ihm kleine wünsche erfüllen, seine Hand halten. Auf ihn aufpassen . Hoffnung den Krebs zu besiegen oder zumindest für lange Zeit in Schach zu halten, hatte Werner bis drei Wochen vor seinem letzten Weg.
    Lieber Rüdiger, du bittest auch den lieben Gott, das er dir Kraft geben soll und ich weiß er tut es auch ,wenn
    du glaubst du kannst nicht mehr, mit Gottest Unterstützung kannst du. Heike braucht dich, keine Taten, aber deine Nähe ..... einfach nur dich.... den ,ihren “ langen“
    Heike ihr Kampf muss einfach mit einem weiteren lebenswerten Leben belohnt werden..... für Heike und Dich.
    ich umarme Euch......
    liebe Grüße v Heike

    .........................................................................................................
    Dem Leben mehr Tage geben ( wäre schön) , dem Tag mehr Leben geben
    ( geht immer )
    Morgens höre ich fast jeden Tag, das Wort in den Tag, geht 3-4 Minuten und wird meistens von einem Pfarrer gesprochen.
    Kürzlich hörte ich von ihm eine Geschichte, welche ich gerne weitergeben möchte:

    Ein sehr armer Mann betete jeden Tag zu seinem Herrn, er möge ihm doch einmal in einer Lotterie gewinnen lassen, damit er seinem Leben etwas mehr Qualität geben könnte, denn es ginge ihm wirklich sehr schlecht.

    Nach einigen Jahren verstarb dieser Mann, bettelarm. Es hatte sich dann aber auch herausgestellt, dass er niemals in einer Lotterie mitgespielt hatte.

    Was will uns diese kleine Geschichte sagen???

    ich wusste es sofort!!!!

    Gute Nacht und schlaft gut - trotz dieser Hitze
    Dieter

    Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


    Hallo Moin..

    dieterz schrieb:

    Was will uns diese kleine Geschichte sagen??

    Das man Gott eins Chance geben sollte und wenigstens einen Lottoschein abgeben !

    Dieter ich bin so glücklich das es bei euch so gut geht ! Wirklich mich freut das sehr.
    Und eigentlich geht es hier doch auch weiter, meine Liebe Lebt ich bin da und alles andere auch.
    Ich habe es sogar geschafft die letzten Wochen kaum an die scheiß Krankheit zu denken , habe einfach Tag für Tag gelebt.
    Hilfe habe ich auch in form von der Hospiz Mitarbeiterin die meine Liebe 2 Stunden die Woche besucht, dann habe ich "Frei" kann mal was normales für mich machen.
    Heute ist es wieder soweit.

    Ich selber habe versucht in eine Angehörigen Gruppe hereinzukommen war schlecht ich glaube ich habe sie gleich überfordert.
    Genauso wie ich aus der Gruppe im ersten Jahr von den Samaritern hinausgeworfen wurde.
    Zumindest kommt mir das so vor.
    Deine Vorschläge mit den EA,s habe ich lange verfolgt aber ich traue mich nicht, habe auch nur noch wenig Kraft.
    Es langt noch für das nötigste, sauber machen einkaufen Ärzte und so aber dann nur noch zum Schlafen.
    Selbst ich gehe nicht mehr zum Arzt will und kann nicht mehr Angst das da vielleicht noch was bei mir ist... ;(
    Ich bin wirklich ausgebrannt so war ich noch nie.

    Aber Hilfe habe ich, ja Jesus , hilft er gibt mir immer so viel wie ich brauche und im Moment ist es nicht viel.
    Wenn bei meiner Lieben was ist, bin ich sofort auf 100% aber dazwischen ist höchstens noch die Zündflamme an.

    Thema Psychoonkologische Begleitung.
    2014 gleich zu Anfang haben wir uns darum gekümmert ende 2015 kam ein Anruf das jetzt eine stelle frei wäre.... :cursing:
    Ich habe in meinem Leben schon einige Psychologen kennen gelernt, weiß nur zu gut wo bei mir was schief läuft, und mußte auch schmerzhaft einsehen das man die wirklichen Ursachen nicht mehr beheben kann!!!!
    Zeit zurückdrehen geht nicht.

    Hilfe bekomme ich hier bei den Menschen die hier schreiben, es ist vielleicht nur ein kleiner Text für sie, aber für mich gibt es viel Kraft die ich da herausziehen kann.
    Das hilft mir sehr weiter Tag für Tag, wenn wieder jemand den Krebs ein Schnippchen geschlagen hat freue ich mich sehr und würde am liebsten Feiern.
    Vielleicht kann das ja jemand nachvollziehen?

    Manchmal habe ich auch Angst vor Hilfen von außen, wie viel kraft hat es mich gekostet die gut gemeinten Ratschläge der Paliativbegleitung und der Ärzte abzulehnen die darauf hinzielten das meine Liebe ja nur noch kurz zu leben hat.
    Alleine das hat mich bestimmt 1/3 meiner Lebenskraft gekostet, und das will ich bestimmt nicht nochmal haben.
    Es langt schon unser jetziger Onkologe.
    Wir haben nicht vor zu Sterben Basta.... Kapiert das endlich und Bohrt euch eure Statistik sonst wo rein!!!!!!! :cursing:

    Der Schwere Weg, ja das ist er, aber für jede Minute die es länger dauert gehe ich ihn gerne, auch auf Brustwarzen wenn es sein muß.
    Der Herr Jesus geht mit uns davon bin ich überzeugt und ja genau da habe ich den Lottoschein doch abgegeben.

    Lieben Gruß und herzlichen Dank für das Kraft geben Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Moin lieber Rüdiger,

    Du hast EA angesprochen, so werde ich das hier auch tun. Du sagst du hast Angst dort hinzugehen, warum? wovor?
    Dort wo die Angst ist, ist auch die "Baustelle"! - Dies ist keine Psychogruppe, sondern eine "Hilfsgruppe" deren Weg und "Aufgabe"
    in 12 Schritten und 12 Tradition aufgezeichnet ist aus Erfahrungen die sie mit sich selber gemacht haben, ernst nehmen und versuchen, ein annehmbares Leben zu führen. Übrigens im Internet nachzulesen. Diese Gruppe ist mit keiner Partei oder sonst wie verpflichtenden Organisation verbunden - ausser sich selbst gegenüber - und es werden auch nur Erfahrungen ausgetauscht.
    Niemand sagt Dir was du tun oder lassen sollst - das obligt deiner eigenen Verantwortung und Willen Dir selbst gegenüber.
    Auch die Anwesenheit dort ist eine gewisse Anonymität - niemand interessiert welchen Status Du hast, wieviel du verdienst oder sonstwas.

    Immer wenn ich Dich so lese muss ich an meine schwierige Zeit denken, und wie viel ich versucht hatte, einen gangbaren Weg zu finden, mich einigermassen normal mit mir selbst zu befinden. Ich sehe wie Du Dich dabei quälst und denke immer wieder wovor Du dabei Angst hast. Auch ich hatte 1000 Alibis, warum auch ich gekniffen hatte, diese Hilfe, die nichts kostet ausser meinen Einsatz - und die Wahrheit war eigentlich, ich hatte Angst vor mir selbst.

    So mehr möchte ich jetzt darüber nicht mehr sagen. Mein Gott hat mir zig Wege gezeigt, das war immer seine Hilfe - gehen muss ich sie selbst, das tut er nicht für mich!!!!

    Liebe Grüße
    Dieter

    Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


    Nur noch ein kleiner Nachtrag für die Mitleser wenn Rudi und ich über EA sprechen.
    EA bedeutet Emotion Anonymous ist eine Selbsthilfegruppe. Was dies genauer ist, steht im Internet für jeden zugänglich!

    lg Dieter

    Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


    Lieber Rüdiger,
    habe mir ein wenig Zeit mit dem Antworten gelassen, weil ich die ganze Zeit über nur auf dem Tablet gelesen habe. Diese Daumendaddelei beim Schreiben ist mir einfach zu mühsam...
    Ich weiß nicht ob ich es damals geschrieben habe: Meine Mutter hatte damals den psychoonkologischen Dienst, der direkt im Krankenhaus angeboten wurde, gleich abgelehnt, was den Psychologen jedoch nicht davon abhielt, sich zumindest bei meiner Mutter vorzustellen. Sie fand den Herren zwar nett, hörte sich an, was er zu sagen hatte und meinte, sie wäre bereits gut aufgestellt in ihrer Betreuung und er solle sich um diejenigen kümmern, die ihn wirklich bräuchten. Zu uns sagte sie, er habe ihr zu viel psychologisiert und Probleme gesehen, wo keine waren.
    Das können wir natürlich nicht einschätzen, weil wir nicht dabei waren. Sein Angebot galt auch für die Angehörigen - also auch für uns, aber für mich / uns stand das nicht zur Debatte. Ich habe mich in meiner neuen Gemeinde gut aufgehoben gefühlt, ich hatte dort Gesprächspartner gefunden, die mir geholfen haben, wenn es mir nicht gut ging. Letzten Endes hat mich aber der Glaube, den ich zwischenzeitlich verloren wähnte, gehalten und mich gestützt. und wirkliche unmittelbare Unterstützung habe ich hier gefunden, das Verständnis für die Situation und die Möglichkeit, jederzeit zu schreiben, wie es mir geht und darauf eine sinnvolle Antwort zu bekommen. Das tat gut. Ich rede zwar den ganzen Tag ziemlich viel, aber wenn es so ans "Eingemachte" geht, bin ich ein wenig blockiert. Schreiben geht besser.
    Du und Deine Heike, Ihr macht das richtig und Ihr wart immer ein Vorbild für mich und viele andere. Dass die erneute Chemo Dir mehr zusetzt als die ersten, kann ich mir gut vorstellen. Da dreht das Rad im Kopf von ganz allein und spielt alles mögliche durch. Ich weiß, dass Du da durchkommst, Du machst das auch richtig mit dem "Tag für Tag". Aber bevor Du das Gefühl hast, Du kannst gar nicht mehr, solltest Du doch auch Hilfe für Dich in Anspruch nehmen. Vielleicht hat die Hospiz-Mitarbeiterin auch einen Tipp für Dich?
    Ansonsten stehen Dir meine/unsere Augen und Ohren jederzeit offen <3
    Liebe Grüße
    Bella
    Lieber Rüdiger, gut dass Du ein wenig Hilfe hast. Psychoonkologische Begleitung, das muss passen. Wobei ich das Gefühl hatte, dass der Psychologe sich damit beschäftigt das zu verarbeiten was man im Leben so als Ballast gesammelt hat. Die Psychoonkologin, die ich kennengelernt habe, hat eher darauf reagiert was gerade los ist und was direkt mit den Problemen sie die Erkrankung betreffen zu tun hat. Ich hatte mich für eine psychologische Begleitung (Verhaltenstherapie) entschieden statt einer psychoonkologischen Begleitung. In meinem Krankenhaus Kamm sofort eine Psychoonkologin auf mich zu die ich dort auch gleich 2 mal treffen konnte. Nett und sicher auch gut, aber ein Psychologe den ich kennenlernten passte besser. Dorthin gehe ich auch heute ab und an noch.
    In Hamburg gibt es sicher etwas für Dich wenn Du es brauchst und suchst. Die Kirchen haben auch Gesprächsgruppen. Und ein guter Pastor könnte Dir in einem Seelsorgegespräch auch helfen. Da ist es egal ob Du kirchlich gebunden bist oder nicht.
    Ich war so erschrocken über Deine Verzweiflung, dass ich Dir vorschlug Dir Hilfe zu suchen.
    Wenn wir Dir helfen können ist es gut.
    Ich kann mir vorstellen dass auch mal ein gemeinsames Gespräch das moderiert wird für Euch beide gut wäre. Ich lese bei Dir Angst Deine Frau an die Krankheit zu verlieren, aber auch Angst nicht genug Stütze für sie zu sein. Ich weiss nicht ob Ihr darüber sprecht, was Ihr vom anderen erwartet. Das kann manchmal sehr entlastend sein. Manchmal denkt man einfach nur dass der andere denkt dass man denkt....
    Die Geschichte mit dem Los ist zum schmunzeln. Ich kenne eine ähnliche mit dem ertrunkenen Pastor im Himmel. Aber die schreibe ich jetzt nicht mehr. Ich brauche eine Pause...
    Alles Liebe und Gute
    Moin Moin...
    Danke Danke herzlich ich bin leicht überfordert.
    Wobei ich das in letzter Zeit oft bin.
    Vielleicht auch ein Grund warum ich eher in Ruhe ausweiche als mir Hilfe zu suchen.

    Dieter ja du hast vermutlich recht mit deiner Vermutung das genau da die Baustelle ist.
    Ich weiß genau wo die Veranstaltungen stattfinden bin nur noch nicht rein gegangen. ;(
    Ich glaube sogar das es die Form für mich wäre die mir helfen könnte.

    Bella danke ja ich habe auch mit einen Psychologen gesprochen jedenfalls kurz nach der Diagnose.
    Das war Hilfreich vor allem für meine Liebe.
    Meine Probleme sind da wesentlich älter und aus meiner Kindheit, ich kann das hier nicht berichten das würde den Rahmen sprengen.
    Alles was ein Psychologe ausgraben kann ist schon an der Oberfläche und beleuchtet worden, ich weiß um was es geht nichts ist mehr geheimnisvoll daran nur wie man da anders mit umgehen kann ist mir unbekannt oder ich kann es nicht umsetzen.

    Resi Ja Verhaltensterapie das ist der Schlüssel, nur er dreht sich so unendlich langsam im Schloss.
    Wie sagte mein Arzt noch: Gelernt ist gelernt.
    Einen Kreis in dem ich über das für mich wirklich wichtige reden kann (Jesus mein Verhältnis zu Gott) habe ich noch nicht gefunden hier.
    Aber sehr wohl im Forum!
    Erst gestern konnte ich wieder etwas mit einen ganz Lieben Menschen darüber mich austauschen, ihr könnt gar nicht glauben wie gut das getan hat.
    Dabei hatte ich erst Angst zu nerven.
    Aber nein das war gegenseitig glaube ich.

    Resi nochmal das mit dem Gespräch machen wir fast jeden Tag auch schon mal Moderiert.
    Eine gute Idee für alle Angehörigen denn dann kommen auch die waren Bedürfnisse auf den Tisch die Kranker und die Angehörigen haben.

    Heute bin ich einfach nur alle, gestern war doch sehr anstrengend vor allem die vielen Menschen um mich haben mich sehr belastet.
    Einzelzelle das wäre das was ich brauche, einfach nur Ruhe, absolute Ruhe.

    Nur werde ich durch die Ruhe gesunden?
    Ja richtig gelesen, gesunden, denn auch Angehörige können an den folgen von Krebserkrankungen Krank werden, oder sogar wie schon erlebt versterben.

    Ich will aber noch Goldene Hochzeit feiern!

    Heute Morgen waren wir nach dem aufwachen beide am Zittern, meine Liebe wegen der Chemo ich wegen meiner Nerven .
    Kurze Umarmung und die Erkenntnis denn Zittern wir jetzt mal durch den Tag gemeinsam.
    Liebe Grüße Rüdiger und herzlichen dank ich bin am Ball.
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieber Rudi,
    Du machst schon viel. Denkst sehr viel nach. Es wäre schön wenn Du etwas, jemanden findest, der die Gedanken "sortieren" könnte. Das was gerade zielführend ist weiterdenken und dass was lähmt zurückdrängen. Ich freue mich dass Dir der Austausch von dem Du so positiv berichtest gut getan hat. Behalte (t) die Hoffnung aber schaut auch realistisch auf alles - auch wenn es weh tut. Es ist schwer, wenn Menschen einen anderen Menschen schon abgeschrieben haben, weil der Krankheitsverlauf nicht dem gängigen Muster entspricht. Aber der Durchschnitt ist nun mal das Mittel der Ausschläge nach oben und nach unten. So wie ich es deute gehört Deine Liebe nach oben und das ist genau so realistisch wie alles andere. Leider sorgt das dann manchmal für Erstaunen. Ich denke da an @die Belle die mit ihrer Geschichte auch alle Ärzte Lügen straft. Ich hoffe dass Ihr genug Menschen um Euch herum habt, die mit Euch hoffen und glauben. Haltet Euch an diese, damit Ihr Kraft bekommt.
    Ich wünsche Dir die Ruhe die Du brauchst - eine Auszeit wäre gut. Was könnte Dir helfen Kraft zu tanken? Was hat bisher funktioniert?
    Gelernt ist gelernt - da hast Du Recht. Aber man kann auch umlernen. Langsam und mühevoll. Auch da hast Du Recht. Ich falle auch oft in alte Muster wenn ich erschöpft bin. Dann brauche ich Ruhe und muss mal wieder in meine Aufzeichnungen schauen. Ich vergesse so schnell!
    Alles Liebe und Gute für Euch

    RudiHH schrieb:

    ich weiß um was es geht nichts ist mehr geheimnisvoll daran nur wie man da anders mit umgehen kann ist mir unbekannt oder ich kann es nicht umsetzen.


    Hallo Rudi,

    ich weiss nicht, was ich Dir da noch sagen soll. Du weisst alles, aber den Weg musst Du selber gehen, das kann weder ich noch ein anderer für Dich tun!
    Vor Dir herschieben? Da wirst Du weiterhin auf der Stelle treten und nicht vorwärts kommen - und Du drehst Dich immer und immer wieder in dem selben Kreis!
    Du musst ihn verlassen, sonst hört das nicht auf!!!!

    Das kannst Du lernen wie andere auch!!!!
    lg Dieter

    Nichts ist unmöglich - und erst recht nicht hoffnungslos!


    Neu

    Hallo
    Kleines Update
    Wir sind ja in der Chemo Pausenwoche, also heute nichts, aber Übermorgen Prof und Herzdoc dann am 20. Gespräch mit Onkologen.
    Alles ist für mich wie ein Dunkler Schatten der auf mich zukommt wie ein schweres Unwetter.
    Was kommt da wieder raus was passiert da wieder?

    Egal was man macht das wird man scheinbar nicht mehr los.
    Diese blöden Tage davor sind weniger geworden aber es gibt sie noch.

    Was ist eigentlich Opjektiv los?
    Gewicht ist normal , Haare sind weg komplett, geschaukelter Gang und Probleme in den feingespitzten, Essen und Verdauung normal nur wieder viel Luft auf dem Oberbauch.
    Genau da wo der Tumor damals war.(Und angeblich auf dem CT wieder was sein soll.
    Müde und schwach fast die ganze Zeit.
    Sie reißt sich zusammen um wenigsten etwas im Haushalt machen zu können.
    Das ist eigentlich der zustand, es war schon viel schlimmer.

    Warum mach ich mir sorgen?
    Danke für den Tag.
    Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!