Mein Leben ohne Dich

    Mein Leben ohne Dich

    Hallo ihr Lieben!

    Ich bin ganz neu hier und hoffe das ich mich mit lieben Menschen austauschen kann!

    Kurz zu meiner Geschichte.

    Ich bin 45 Jahre jung und habe am 22.06.2014 meine Mama durch BSDK verloren.

    Am 05.02.2014 erhielten wir die Diagnose fortgeschrittenes pankreaskopfkarzinom mit einem Leberadenokarzinom und man sagte uns das ihr nicht viel Zeit bleibt und eine Chemotherapie nur etwas Zeit bringen könnte und ihre Lebensqualität verbessern könnte.

    Meine Mama ist von Anfang an super mit der Diagnose umgegangen. Angst vorm Sterben hatte sie nie nur vor dem wie!

    Am 09.06 wurde sie zwecks Fieber und einer Entzündung ins Krankenhaus gebracht. Wo ihr Zustand sich von Tag zu Tag verschlechterte!
    Am 13.6 teilte man uns mit das sie ihren letzten weg begonnen hatte und am 19.6 brachten wir unsere Mama in ein Hospiz wo sie am 22.6 verstarb!

    Die letzten vier Tage ist sie nicht mehr zu sich gekommen, ich werde vielleicht später noch einmal auf diese letzten Tage mehr eingehen. Für jetzt soll es erst einmal reichen bin schon wider den tränen nahe!

    Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo Mausi,

    zuerstmal ein herzliches Willkommen in diesem (leider traurigen) Teil des Forums.

    Der Anlass zum ersten Posting an dieser Stelle ist bedrückend für dich und die Leser. Ich hoffe und drücke die Daumen, eines Tages wieder versöhnlichere Beiträge von dir lesen zu können.

    Hier kannst du dir von der Seele schreiben, was dich bedrückt. Ich weiß, dass das helfen kann.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Lieber Helmut!

    Ich danke dir. Aus dem Forum wo ich her komme ging's mir nicht mehr gut.
    Kaputt durch den Tod meiner Mama wurde seitens der Mo noch drauf gehauen, gestern ging's mir dann wider so schlecht das ich einen anderen weg für mich gesucht habe und hier gefunden habe!

    Dank DieterZ!

    Ich fühle mich hier jetzt schon sehr sehr wohl und bin dankbar hier sein zu dürfen!

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    :thumbsup: Schön dass Du den Weg gefunden hast. :thumbsup:
    Ich will Sommer
    -------------------------------------------------------------
    2 Männer(1988 + 1997), eine Mama(2013),
    beide Schwestern (2011 + 2015) an den Krebs verloren.
    Tante Mia, + am 10.10.- Scheixx Krebs
    Dezember 2017:Mein Papa beinahe gestorben, auf dem Wege der Besserung-
    Hallo an Alle!

    Auch ich bin ganz neu hier und habe nur durch Zufall hierher gefunden.

    Meine Tochter ist am 24.5.2014 nach 7-jährigem Kampf und am Ende schwerem Leiden im Alter von 36 Jahren an Brustkrebs verstorben. Vom Anfangsverdacht über sämtliche Untersuchungen und Arzttermine in all den Jahren traten wir nur im "Doppelpack" auf. Während ihrer dreimaligen Aufenthalte auf der Palliativstation im letzten halben Jahr ließ ich mich auf ihren Wunsch mit einquartieren. So war ich auch bei ihr, als sie den Kampf aufgeben mußte und sie letztendlich friedlich Abschied von dieser Welt nahm.

    Bis zum Ende lag ihr dabei das Wohl ihres Sohnes, meines 9-jährigen Enkels, an erster Stelle, der nun seinen Lebensweg ohne seine heiß geliebte Mama gehen muß. Sie kann ich nicht ersetzen, jedoch habe ich meiner Tochter auf dem Sterbebett versprochen, daß ich den Jungen in ihrem Sinne groß bekommen werde. Das ist nun mein Ziel und ich hoffe, daß ich diesem Versprechen gerecht werden kann.

    Es wäre wirklich eine Hilfe, mich austauschen zu können; vielleicht ist ja dieses Forum der Schlüssel dazu?!

    Liebe Grüße
    Sonnenschein
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Hallo Sonnenschein,

    schön, dass auch Du den Weg zu uns gefunden hast. Ich bin mir sicher, dass Du hier den Austausch finden wirst, den Du suchst.

    Viele Grüße
    Dirk
    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ #Albert Einstein
    Liebe sonnenschein!

    Ich bin mir ganz ganz sicher das du deinen Enkel im Sinne deiner Tochter groß ziehen wirst und die Erinnerung an seine Mama nie verblassen lässt!

    Sei hier ganz lieb Willkommen!

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Ihr Lieben!

    Ich möchte meine Geschichte vervollständigen! Gestern war ich nicht in der Lage dazu näher drauf einzugehen.

    Wie geschrieben musste die Mama am 09.06 ins Krankenhaus gebracht werden. Sie wurde mit Antibiotika behandelt. Am 11.6 bin ich mit Papa zusammen zu ihr gefahren, es tat mir im Herzen leid sie so zu sehen. Kraftlos und total erschöpft lag sie da und bat immer wider das wir sie mit nach Hause nehmen sollten. Zu der Zeit lag noch eine Patientin mit im Zimmer. Nach zwei Stunden haben wir uns von Mama verabschiedet.
    Am12.6 bekam Papa einen Anruf aus dem Krankenhaus er soll sofort kommen die Mama ist sehr aggressiv und man könnte sie überhaupt nicht beruhigen. Papa ist sofort los und schaffte es auch das sie ruhiger wurde. An diesem Tag bekam sie zwei Blutkonserven ihre Werte waren katastrophal! Gegen Abend rief Papa mich dann an das sie sogar ihre Sachen packen wollte und einfach nur nach Hause wollte!

    Ja und am 13.6 erhielten wir dann die Informationen das ihre letzte Reise begonnen hatte und wir sie auch nicht mehr mit nach Hause bekommen würden! Ich hab zu Papa gesagt pack deine Tasche du bleibst ab sofort rund um die Uhr bei Mama. Zusammen fuhren wir zu ihr und sie war über sich selbst erschrocken konnte sie sich doch nicht erklären was mit ihr passiert.
    Telefonisch gab ich meinen Bruder bescheid er soll nach Hause kommen (er wohnt über 600km von uns entfernt) er kam in der Nacht um 11 Uhr im Krankenhaus an.
    Von dem Tag an war Mama keinen Tag alleine. Mein Bruder und ich waren von morgens bis abends dort und Papa auch nachts!
    Es tat weh zu sehen wie sie immer mehr abbaute. Der Körper schaffte es nicht mehr die Nahrung zu verdauen ihre Beine schwollen an. Die Ärzte sagten uns das es eiweiß Einlagerungen sind.
    Am 18.6 habe ich das letzte mal mit meiner Mama gesprochen, den Umzug ins Hospiz einen Tag später hat sie verschlafen. Am Nachmittag des 19.6 kam meine Tochter um sich von Mama zu verabschieden. Die Mama machte die Augen auf sah meine Tochter und lächelte sie an. Das war das letzte mal das sie zu sich gekommen war.
    Samstag den 21.6 war ich mit Mama alleine ich half der Schwester Mama zu waschen gemeinsam legten wir ihr auch einen blasenkatheter da sie schon mehr als 30 Stunden kein Wasser mehr gelassen hatte. PortErnährung hatte ich schon einen Tag vorher abstellen lassen. Sie war dem Tod schon sehr nah. Ich erzählte ihr unter tränen wie dankbar ich ihr für alles wäre und ihr den Frieden so sehr gönne und das ich möchte das sie los lässt. Immer und immer wider habe ich ihr gesagt wie sehr ich sie lieb habe.

    Dann am 22.6 war ich mit meinem Bruder wider ganz früh dort ich hab sie wider gewaschen aber es war anders wie am Tag zuvor sie hat nicht mehr mitgemacht hat sich vor schmerzen in meine Schulter gekrallt und daraufhin habe ich das waschen abgebrochen. Sie wurde sofort wider ruhiger. Gegen 17 Uhr mein Mann war auch gekommen habe ich mich von Mama verabschiedet, das röcheln war da schon sehr stark! Mit Papa war vereinbart das er sofort anruft wenn es schlimmer wird.

    Gegen 20 Uhr rief Papa an es wäre doch Blödsinn das er uns anruft und wir mitten in der Nacht noch los fahren würden. Ich wusste was er mir damit sagen wollte und ich verstand ihn er wollte mit Mama alleine sein und uns Kindern die letzten Stunden ersparen!

    Meine geliebte Mama ist am 22.6 um 22 Uhr im Beisein meines Papa's ganz friedlich mit einem lächeln im Gesicht eingeschlafen!

    Ich habe mich am nächsten Tag von meiner Mama verabschiedet, sie lag da wie ein schlafender Engel und es schien als wollte sie mir sagen, mausi mach dir keine Sorgen mir geht's jetzt gut da wo ich bin!

    Und so blieb ich zurück mit der tiefen Trauer um meine Mama die mir alles bedeutete. Ich kämpfe jeden Tag mit meinen Gefühlen mal besser mal schlechter!

    Ich habe einen funktionsknopf den ich anschalte wenn ich das Haus verlasse so weiß niemand wie es mir wirklich geht!

    Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Lieber Dirk und mausi69,

    lieben Dank für eure Begrüßung. Muß mich jetzt erstmal durch dieses Forum lesen, um zu sehen, wo ich am besten aufgehoben bin.

    Liebe Grüße
    Sonnenschein
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Hallo Sonnenschein,

    in diesem Teil des Forums bist du richtig: herzlich willkommen. Wenn du möchtest, kannst du auch einen eigenen Thread eröffnen und dort deine Trauer niederschreiben. Sicher wirst du offene Ohren finden. Solltest du technische Hilfe benötigen, so kannst du dich gerne an mich wenden.

    Hallo Mausi,

    ich glaube nicht an diesen Funktionsknopf. Ich hatte lange nach diesem Schalter gesucht und nie gefunden. OK, heute brauche ich ihn nicht mehr.

    Nur eine Frage an dich: ist dein Lächeln dann noch ehrlich? Einfach funktionieren, das ist es doch auch nicht? Wir sind doch keine Maschinen? Ich darf wohl davon ausgehen, dass du ab und an auch mal lächelst, wenn du draußen bist.

    Den Begriff 'ehrlich' verstehe ich dabei in zweifacher Hinsicht: in erster Linie dir selbst gegenüber und in zweiter den anderen Menschen. Ich glaube nämlich, dass das ein Punkt sein könnte, an welchem man die Trauer in sich hinein frisst und sie nicht wirklich lebt.

    Du bist du. Weil deine Mutter dich geboren hat. Weil sie dich begleitet hat, erzogen, sie dich vor vielen Jahren losgelassen hat in dein Leben. Weil sie stolz auf dich war. Weil sie dich liebte. Sie hat alles in ihrer Macht stehende getan, damit du leben kannst.

    Du bist du. Da gibt es nichts zu verstecken. Nicht die Freude und den Stolz, so eine Mutter gehabt zu haben und nicht die Trauer, dass sie leiden und sterben musste. Nicht funktionieren sondern selbst entscheiden, wem man was zeigen möchte.

    Wäre das eventuell eine Option?


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Lieber Helmut!

    Danke nur deine lieben Zeilen die mich zum nachdenken gebracht haben!

    Ich glaube zur Zeit lebe ich die Trauer nur für mich ganz alleine! Wenn ich allein zu Hause bin weine ich oft um meine Mama, dann sind auch die Bilder der letzten vier Tage wider da!
    Die ersten Wochen habe ich meine Trauer ganz offen gelebt und auch viel geweint egal wo ich gerade war, aber heute????

    Mein Umfeld wie mein Papa oder mein kleiner Bruder leben ihr Leben als wäre nichts passiert! Bei Papa weiß ich das er die Trauer in sich hinein frisst, habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden aber bekomme immer nur zu hören es ist alles ok. Dadurch zeige ich ihn nicht mehr wie es mir geht.
    Mein kleiner Bruder der weit weg wohnt meldet sich schon seit einigen Wochen nicht um nur nicht an Mama's Tod erinnert zu werden.
    Ja und dann ist da noch mein Mann der weiß das es mir noch nicht wirklich so gut geht! Er ist aber für nicht da tröstet wenn nötig!

    Natürlich gibt es Momente wo ich lache mich meines Lebens freue, aber das ist noch nicht oft. Ich weiß das meine Mama gewollt hätte das ich mein Leben weiter lebe und wider glücklich bin, aber das ist nicht so einfach!

    Ich brauche einfach Zeit!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Mausi,

    da der Titel deines Threads „mein Leben ohne dich ist so schwer“ genau das beschreibt, was ebenso ich empfinde, hoffe ich, dass ich hier auch über meine lieben Eltern berichten kann (wenn nicht, bitte wirf mich raus :-).

    Ich will erst einmal bei meinem allerliebsten Papa anfangen. Obwohl er im Gegensatz zu vielen verstorbenen Angehörigen der hier Angemeldeten das Glück hatte 81 Jahre zu werden, ist meine Trauer um ihn riesig, weil er einfach der beste Vater war, den man sich vorstellen kann. Trotz seines Alters war er noch ein Junggebliebener, groß, stolz, sportlich, gutaussehend, volles Haar mit graumelierten Locken. Er war Studiendirektor an einer Berufsschule und seine Schüler liebten ihn, weil er trotz hoher fachlicher Kompetenz immer den Schalk im Nacken und das Herz auf dem rechten Fleck hatte. Für uns, seine drei Töchter hat er alles getan, hat unsere Probleme zu seinen gemacht. Und er war stets ein Sonnenschein, verbreitete immer gute Laune, selbst über seine Prostatakrebserkrankung konnte er scherzen - Zitat: “Bin jetzt ein Eunuch!“
    Als zwei Jahre nach Erstdiagnose im August 2012 Knochenmetastasen gesichtet wurden, blieben ihm noch 7 Wochen. Im März 2012 noch mit meiner Mama zum Wandern nach Teneriffa, im Juni noch das Bad renoviert, im Juli Schmerzen im Rücken, ständige Ohnmachtsanfälle und Blut im Urin, nach 4 Wochen Krankenhaus erfolgte die Diagnose Knochenmetastasen, daraufhin wurde er zur palliativen Weiterbehandlung nach Hause entlassen. Die letzte Woche vor seinem Tod waren qualvoll, wir haben die Schmerzen trotz Morphium nicht mehr in den Griff bekommen, die letzten 3 Tage verbrachte er auf der Urologie der Uniklinik. 20 Stunden vor seinem Tod kam der Professor ans Bett meines Vaters und sah hilflos zu, wie dieser sich vor Schmerzen aufbäumte, ich flehte den Professor unter Tränen an, meinem Papa die Schmerzen zu nehmen, doch er war der Meinung das Aufbäumen und die Schreie passiere alles unbewusst (????). In dieser Nacht starb dann mein armes Papachen in meinen Armen, ich war ganz alleine mit ihm (hatte meine Mama abends zum Schlafen nach Hause geschickt). Mein Papa ist und war mein großer Goldschatz...der Gedanke an die schrecklichen Szenarien seiner letzten drei Tage drückt mir heute noch die Luft im Hals ab.

    Bitte, ich will niemandem Angst machen mit diesen Schilderungen, aber ich kann jedem nur empfehlen sich für die letzte Phase frühzeitig eine Palliativstation oder einen Hospizplatz zu sichern, dort hätte mein armer Papa sicher nicht so leiden müssen.

    Siehst du Mausi, mein Papa hatte im Oktober seinen zweijährigen Todestag und immer noch tut es so wahnsinnig weh. Bei dir ist alles noch viel frischer und brauch daher noch ganz viel Zeit.

    Wenn du nichts dagegen hast liebe Mausi, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch über meine allerliebste Mama berichten. Es tat gut, mir das jetzt von der Seele zu schreiben.

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Hallo Mausi,

    ich denke, ich kann dich verstehen. Es ist ja wirklich nicht notwendig, dass man seine Trauer quasi 'auf der Zunge' trägt. Ich hatte auch meine Zeit, in der ich mich zurückzog. Allerdings so weit, dass sogar der Kontakt mit meiner Familie fast abgebrochen wäre, hätte meine Älteste mich nicht wach gerüttelt. Ich finde es gut, dass wenigstens dein Mann noch auf dich aufpasst.

    Was ich eher meinte: die Gefahr zu vereinsamen mit der eigenen Trauer ist groß. Da helfen dann auch keine noch so 'fröhlichen' und hektischen Aktivitäten mehr, wenn es so weit käme. Ich gehe nicht davon aus, dass du bereits so weit wärst.

    Die Trauer rüttelt überaus heftig an unserer Lebenseinstellung, die Fundamente unseres Lebens bekommen gewaltige Risse. Da ist es gut und meiner Meinung auch notwendig, in sich selbst hinein zu schauen. Schließlich gibt es da einiges einzureißen und neu aufzubauen, anderes muss repariert werden. Manches wird einfach nur neu gestrichen, da eine Reparatur nicht möglich. Vieles davon kann man nur ganz alleine tun. Niemand kann einem dabei helfen. Ganz tief in unserer Seele sind wir immer alleine.

    Man sollte dabei ein Ziel haben: aus dem ganzen Wirrwar entsteht ein anderer, gefestigter Mensch. Selbstbewusst und gestärkt. Ein neues Ich. Das ist die Option, die ich meinte.

    Ich weiß auch, wie weit und beschwerlich der Weg dahin ist. Lass dir Zeit. Du hast sie.



    Hallo Chris,

    manche schlimmen Erlebnisse (wie gerade das Sterben deines Vaters) kann man nicht mit dem Hemd ausziehen. Sie bleiben noch lange erhalten. Man kann nur versuchen, mit ihnen leben zu lernen. Das braucht Zeit.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Das hast du schön geschrieben, Helmut und du hast ja so recht......man ist tatsächlich nicht mehr der Mensch der man war. Man ist enorm gereift, aber auch emotionaler und bewusster, vor allem bewusster für das Leid von Mitmenschen, weniger oberflächlich dafür aber auch verletzlicher.
    Ich persönlich empfinde den Schmerz wie eine Wellenbewegung, manchmal glaube ich es nicht mehr aushalten zu können, dann tauche ich wieder ein ins Leben ein, als sei nie etwas geschehen. Aber das Planen in die Zukunft fällt mir immer noch sehr schwer, ich glaube, dass ich mich innerlich verweigere, mich auf eine Zukunft zu freuen, an der meine Eltern nicht mehr teilhaben können.....außerdem befürchte ich, mich mit dem Fortschreiten der Zeit von ihnen zu entfernen.
    Das seelische Alleinsein, dass du beschreibst, empfinde ich immer dann am stärksten, wenn ich eine der vielen Alltagssituationen, die mich an meine Eltern erinnern und mir klar machen, dass sie nicht mehr da sind, im Kreise vieler Menschen erlebe, die sich dieser Situation nicht bewusst sind, die lachen und scherzen. Ich erinnere mich vor den Herbstferien, wie viel Kraft es mich gekostet die Tränen runter zu schlucken, als eine Kollegin im Kollegenkreis detailliert von ihrem geplanten Urlaub mit ihren Eltern erzählt hatte. (wir hatten auch jedes Jahr den Herbsturlaub mit meinen Eltern verbracht)

    Mir ist übrigens auch aufgefallen, wie stark mein Gedächtnis und meine Konzentrationsfähigkeit vor allem in den ersten Wochen nach dem Tod meiner Eltern gelitten hat...manchmal auch noch jetzt...aber das ist normal..oder????

    Ich wünsche allen noch einen schönen Abend
    LG Christel

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Christel!

    Du bist hier in meinem thread sowas von herzlich Willkommen und das weißt du auch! Du warst und bist mir ein ganz ganz wichtiger und lieber weggefährte geworden! Unser empfinden gleicht sich sehr. Es gibt nur einen Unterschied ich hatte das Glück meine Mama noch in einem Hospiz unterzubringen wo sie wirklich ohne schmerzen gehen konnte!
    Es tut mir so leid das du die Möglichkeit bei deinem Papa nicht hattest. Es rührt mich zu tränen!
    Ich drück dich ganz ganz fest!!!!

    Lieber Helmut!
    Du kennst mich ja nun schon ein weilchen und kennst auch alle Hintergründe. Es macht alles um einiges schwerer wenn man neben der Trauer um Mama auch noch die Sorgen um Papa hat. Er lässt die Trauer bis heute nicht zu und das macht mich kaputt. Es fanden schon viele Gespräche zwischen ihn und mir statt und das Ergebnis war immer das gleiche ihm geht's gut und ich soll mir keine Sorgen machen!

    Meine Mama fehlt mir so sehr ich kann es immer noch nicht glauben das ich sie nie wider sehen werde! Es tut weh so weh!!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Mausi,

    du hast recht es hört nie auf, auch nach fast 3 Jahren geht es die Leiter immer wieder rauf und runter. Zur Zeit bin ich wie du weißt ganz unten.

    Alles liebe

    Angie
    Meine Mum
    ED 11.11.2011 Gallengangskrebs

    10.08.1944 - 12.02.2012


    Begrenzt ist das LEBEN doch unerschöpflich die Liebe

    (Ihara Saikaku)
    Liebe nala!

    Bin auch gerade ganz weit unten! Mit Krankheit und Tod kann ich zur Zeit nicht umgehen es reißt mich total nach unten!

    Jetzt die sorge um meinen geliebten Gefährten auf vier Pfoten macht mir Angst! Als mein Mann nach Hause kam sprang er vor Freude hoch und fing dann vor lauter schmerzen an zu schreien und ich konnte nichts machen ausser streicheln und trösten! Nun liegt er hier neben mir und schläft!

    Meine Mama konnte nie Hunde gut leiden aber unsern hat sie geliebt!!!!
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo mausi,

    wenn ich richtig gelesen habe, so hast du Gespräche mit deinem Vater in dieser Richtung zur Zeit eher weniger. Vielleicht ist das auch ganz gut? Es ist schön, dass du dir Sorgen um ihn machst. Er kommt doch sonst ganz gut um die Runden? Ich meine Haushalt, Körperpflege, Ernährung. An diesen grundlegenden Dingen kann man erkennen, ob er sein Leben tatsächlich so weit im Griff hat. Wenn da etwas nicht funktioniert, denke ich, müsstest du eingreifen. Jeder Mensch trauert anders und seine Trauer ist eine andere als deine. Du weißt das. Auch wenn es schwerfällt, er braucht dich vielleicht gar nicht so sehr (oder er glaubt es zumindest) für seine Trauer, wie du es dir denkst? Ich weiß es natürlich nicht, kann ich auch nicht wissen. Das sind nur Gedanken.

    Wer von euch Beiden hält eigentlich den Kontakt aufrecht? Du und/oder er?


    Hallo Chris,

    meiner Jüngsten ging es ähnlich: Hochzeitskleid aussuchen ohne Mama?? Geht gar nicht. Das hat so manche Träne gekostet. In der Schwangerschaft war es ihr bei wichtigen Terminen ganz wichtig, dass zumindest ich mit gegangen bin. Ein magerer Ersatz, doch immerhin. Allerdings konnten wir bei diesen Gelegenheiten über vieles reden. Was wiederum gut war.

    Du kannst das schaffen. Der Gedanke an eure gemeinsamen Herbstferien wird bei solchen Gelegenheiten immer wieder auftauchen. Nur, irgendwann tut es nicht mehr so weh und du wirst sicherlich von den schönen Erlebnisse wieder erzählen können.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    nun Mausi, dann müssen wir langsam wieder die Leiter nach oben kraxeln und uns ganz fest stützen und festhalten damit wir nicht wieder hinunter fallen
    Meine Mum
    ED 11.11.2011 Gallengangskrebs

    10.08.1944 - 12.02.2012


    Begrenzt ist das LEBEN doch unerschöpflich die Liebe

    (Ihara Saikaku)
    Lieber Helmut!

    Haushalt und alles andere klappt super, das hat Papa auch schon alles gemacht wie Mama noch war!
    Kontakt beide Seiten gleichermaßen er hält es wie ich nicht länger als einen Tag aus! Also fast täglich Kontakt! Bei jeder Entscheidung die er treffen müsste fragt er mich um Rat! Es ist alles soweit ganz toll!

    Aber ich weiß aus seinem Umfeld das es ihm überhaupt nicht gut geht! Es geht soweit das ich angerufen werde und man mir sagt das und das ist bei Papa Rede doch mal mit ihm!

    Ich weiß das wir jeder für sich anders trauert und ich versuch auch ein Stück weit ihn machen zu lassen!

    Vor weihnachten habe ich große Angst und ich weiß Papa auch! An Heiligabend werde ich ihn zu uns holen und er kann selbst entscheiden ob er über Nacht bleibt! Weihnachten direkt bin ich arbeiten und da ist er dann allein!

    Meine sorge schafft er es? Ich muss es wohl auf mich zukommen lassen!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo Helmut,

    auch dir ganz lieben Dank für deine herzliche Begrüßung und dein technisches Hilfsangebot. Darauf werde ich sicher zurück kommen müssen, wenn ich mich dazu entschließe, unsere Geschichte in einem eigenen Thread zu erzählen.

    Liebe Grüße
    Sonnenschein
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Danke liebe Mausi für die herzliche Einladung in deinem Thread...dann möchte ich jetzt noch gerne Teil 2 meiner traurigen Geschichte....den Teil über meine allerliebste Mama erzählen.

    Das Mutter-Tochter Verhältnis war natürlich nicht immer ganz so entspannt wie das Vater-Tochter-Verhältnis, aber ebenso von großer Liebe und Vertrauen geprägt. Ab und zu gab es etwas anstrengende Diskussionen, denn Mutter und Tochter hatte eine Gemeinsamkeit: jeder wollte recht haben....aber das ist sicher bei ganz vielen Müttern und Töchtern so.

    Meine Mama hat sehr unter dem Tod von Papa gelitten, schließlich waren sie 53 Jahre verheiratet, aber sie hat sich nach außen nichts anmerken lassen, sie war immer sehr stark.
    Im Juli 2013 habe ich sie nach langem Zureden zu einem mit uns eng befreundetem Internistenehepaar geschleppt, weil meine Mama Symptome zeigte, wie ein Jahr zuvor mein Papa: Müdigkeit, Schwäche, ständiges Frieren, Appetitlosigkeit. Die beiden Internisten teilten meinen besorgten Eindruck, das Blutbild bestätigte unsere Sorge, nach diversen Untersuchungen fiel der Blick auf die erhöhten Tumormarker der BSPD, CT in einem ländlichen KH gab Entwarnung: kein Anlass auf Raumforderung- aber zu früh gefreut, unsere internistischen Freunde, die sehr gewissenhaft sind, gaben sich nicht zufrieden und schickten meine Mama zum ERCP in ein anders KH, dort wurde dann der Krebs festgestellt. Meine Schwester organisierte noch am gleichen Tag einen OP-Termin in Heidelberg, 4 Tage später lag sie dort auf dem OP-Tisch, der berühmte Prof. Büchler operierte höchstpersönlich, doch leider waren schon Lebermetastasen da....Tumor und Lebermetastasen wurden entfernt. Meine Mama brauchte ca. 2 Monate, bis sie sich von der OP erholt hatte, ich nahm sie solange bei mir zu Hause auf. Sie wünschte sich so sehr wieder ihre Eigenständigkeit in ihrem eigenen Haus, das war ab Oktober 2013 möglich, sie wirkte wieder in ihrem Garten, fuhr wieder Auto, als wäre nie etwas gewesen, auch die palliative Chemo vertrug sie ohne Probleme und Nebenwirkungen. Am 9. Januar 2014 bestiegen wir das Flugzeug Richtung Teneriffa, vor uns lagen 18 Tage Sonne und Meer. Meine Mama, die immer ganz großen Wert auf ihre Eigenständigkeit legte, hatte ihre eigene Wohnung über uns gebucht, wie verbrachten einen wunderschönen gemeinsamen Urlaub ohne Gedanken an den Krebs, lediglich die bereits an anderer Stelle erwähnten Schmerzen im Fuß machten meiner Mama ab und zu Probleme, aber sie war keine Person, die jammerte.
    Am Vortag unserer Abreise stand ich morgens wie immer mit meinem Laptop vor ihrer Wohnungstür und klingelte, weil ich ihr im Laptop unsere regionale Tageszeitung hochgeladen hatte, die sie täglich lesen wollte. Als sie nicht öffnete rief ich durch den Briefkasten: „Huhu, die Zeitungsfrau ist da!“...keine Reaktion...okay dachte ich, sie ist im Bad...habe etwas gewartet: „hallöli...hier kommt die Zeitung!.“...wieder nichts......plötzlich waren hinter der Tür unartikulierte Töne zu hören, so ähnlich wie „Hilfe!“...Ich dachte ich bin in einem schlechten Film, bin wie eine Bescheuerte ein Stockwerk tiefer zu meinem Mann gestürzt und dann weiter wie eine Furie durch die Anlage, um den Hausmeister zu suchen, habe dann ein Ehepaar angefallen und die gebeten den Hausmeister zu suchen, bin wieder hoch zur Wohnungstür gestürzt, als nach kurzer Zeit der Hausmeister angerannt kam, war ich fast am Hyperventilieren vor Schock, Angst und Schmerz ....es dauerte ca. 3 Minuten (für mich war es dagegen eine gefühlte Ewigkeit) bis die Tür mit der Brechstange geöffnet war......mein armes Mamachen lag auf dem Boden und starrte mich mit weit aufgerissenen Augen auf, der Mund hing schief, sie konnte sich nicht mehr bewegen und nicht mehr sprechen....(es war der Geburtstag meines Papas !!).
    Sie kam nach Puerto de la Cruz ins KH, dort legte man sie auf die Intensivstation, ich durfte nur 2 x am Tag für eine halbe Stunde zu ihr. Ein Thrombus hatte die Blutzufuhr zum Gehirn verschlossen, wegen der Lebermetastasen durfte nicht lysiert werden, man konnte nur versuchen durch blutverflüssigende Mittel den Thrombus aufzulösen. Nach zwei Tagen Intensivstation teilte der Arzt meiner Schwester, die mittlerweile aus Deutschland gekommen war, und mir mit, dass das Blutgefäß unterhalb des Thrombus geplatzt war, das Blut ungehindert ins Gehirn lief und dort den überwiegenden Teil zerstört habe. Meine Mama wurde zum Sterben in ein Einzelzimmer gelegt, ich verbrachte die Nächte im Schlafsessel neben ihrem Bett. Diese fünf Nächte, die ich neben meiner Mama im KH blieb, brachten mich an den Rand meiner seelischen Kräfte, meine Mama ununterbrochen bei vollem Bewusstsein, mich ständig mit weit aufgerissenen Augen nach Hilfe schreiend anblickend, das brach mir fast das Herz. Wir haben sie keine Sekunde mehr alleine gelassen, als meine Schwester wieder abreisen musste, kam meine Tochter nach Teneriffa und löste mich tagsüber am Bett meiner Mama ab, so dass ich mich ausschlafen konnte - das war auch wirklich notwendig, denn ich ging auf dem Zahnfleisch. Der ADAC ließ uns zunächst im Stich, erst nach hartnäckigen Verhandlungen setzten wir durch, dass meine Mama 7 Tage später ausgeflogen wurde. Noch heute rast mein Herz, wenn wir in Teneriffa am Flughafen Nord vorbeifahren (wir sind mehrmals im Jahr dort), ich sehe die Bilder vor mir, wie ich am Rollfeld noch einmal zu meiner Mama in den Krankenwagen steigen durfte, um mich von ihr zu verabschieden, die großen von Panik erfüllten Augen, die mich stumm anblickten und die Ungewissheit, meine Mama wieder lebend zu sehen....und kurze Zeit später den Learjet, der donnernd mit meiner Mama in den Wolken verschwand.
    Wir sind einen Tag später nachgeflogen, sie kam freitags in Deutschland an, montags fiel sie dann ins Koma und am darauffolgenden Sonntag starb sie in den frühen Morgenstunden auf der Palliativstation eines kleinen ländlichen KH, wo sie bestens betreut war. Meine beiden Schwestern und ich haben uns an ihrem Bett abgelöst, in dieser Nacht war meine Schwester bei ihr.

    Mit dem Tod meiner Mama starb mein Papa faktisch wieder ein zweites Mal, der Anblick beider frischer Kreuze auf dem Friedhof waren vor allem in den ersten Wochen fast unerträglich.

    Ich habe ein sehr enges liebevolles Verhältnis zu meinen Eltern gehabt, meine Mama und ich haben jeden Tag miteinander telefoniert, jeden Sonntag haben wir bei meinen Eltern verbracht, meine Mama hat immer etwas Leckeres gekocht, mein Papa hat den Salat zubereitet und den Wein ausgesucht.......und es war so lustig, wir haben viel zusammen gelacht
    ......wie sehr fehlen mir diese Sonntage ...wie sehr fehlen mir meine Eltern, die so gerne noch gelebt hätten......wie sehr fehlt mir das Elternhaus, das immer für mich offen stand.

    Mama und Papa, es war soooo leicht euch zu lieben!

    Danke Mausi für die lange Gastfreundschaft.

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Christel!

    Bin auf Arbeit habe aber deinen Post eben gelesen und fing fürchterlich an zu weinen. Meine Kollegen wussten gar nicht was los ist! Ich bin komplett traurig über das Schicksal deiner lieben Eltern! Und das du beide so kurz hintereinander verloren hast tut mir so leid! Ich drück dich ganz ganz fest und bleib so lange wie du möchtest hier bei mir!!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Mausilein......du hast so ein gutes Herz, spendest so vielen Trost, obwohl du gerade selbst so viel davon brauchst.
    Danke, ich bleibe wirklich gern bei dir. <3

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Christel!

    Ich bin schon immer ein sehr sozialer Mensch gewesen. Das leid der anderen war auch mein leid. Da komme ich ganz nach Mama!

    Und bei dir ist es so, vom ersten Eintrag den du damals bei mir im thread geschrieben hattest, hatte ich dich in mein Herz geschlossen. Wie so viele andere. Ich hatte damals etwas für mich gefunden wo ich aufgefangen werde mit meiner Angst nicht alleine bin und war glücklich euch damals gefunden zu haben! Meine Mama hat immer gesagt geteiltes leid ist halbes leid und so ist es doch hier bei uns allen!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Ihr Lieben!

    Nach langer Zeit habe ich heute wider einmal vor meinem Mann geweint ging gar nicht anders. Im tv lief etwas über Krebs und endstadium. Mein Mann sagte dann Mama hat bis zum Schluss alles in sich hinein gefressen die Angst und so und am meisten beschäftigt ihn das sie die letzten Tage zu Hause schon zu verwirrt war. Wir haben erst ganz ohne tränen geredet aber dann fing ich fürchterlich an zu weinen. Danach fühlte ich mich so erleichtert, ist das nicht komisch?

    Ich habe zurück gedacht an Pfingsten als wir die Eltern besuchten das war der Sonntag und die Mama war wirklich sehr durcheinander hat auch viel mit uns diskutiert wusste alles besser obwohl es nicht so war. Ein Beispiel der Pflegedienst kommt abends um neun und klemmt die Porternährung an nein hab ich gesagt die kommen um sieben. Sie hat eine Weile diskutiert und zum Schluss hat sie selbst überlegt und musste mir dann recht geben!

    Heute denken wir das sie auch schon Metastasen im Kopf hatte. Einen Tag später kam sie dann ins Krankenhaus!

    Das Reden über Mama in der Familie fällt mir sehr sehr schwer und ich weiß nicht warum!!!

    Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Mausi,

    mir geht es ebenso, in der Familie rede ich fast gar nicht mehr über meine Eltern, warum kann ich auch nicht sagen, vermutlich liegt es an dem Gefühl, eigentlich in diesem Kreis bereits alles Relevante verbal abgearbeitet zu haben.

    Im Freundes- und Bekanntenkreis ist mein Gesprächsbedarf dagegen immer noch sehr hoch, aber es ist schwer dort jemanden zu finden, der das Zuhören ertragen kann und will.

    Gerade eben hatte ich aber seit langem wieder ein wirklich gutes Gespräch mit einer gleichaltrigen Frau, die vor 6 Jahren ihren Ehemann verloren hat…es war sofort eine andere Gesprächsebene vorhanden, das Thema Tod, Trauer waren selbstverständlich…. eigentlich genauso wie bei uns hier im Forum.

    Schlaf jetzt gut und träume etwas Schönes von deiner Mama

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Hallo Christel
    Gerade eben hatte ich aber seit langem wieder ein wirklich gutes Gespräch mit einer gleichaltrigen Frau, die vor 6 Jahren ihren Ehemann verloren hat…es war sofort eine andere Gesprächsebene vorhanden, das Thema Tod, Trauer waren selbstverständlich…. eigentlich genauso wie bei uns hier im Forum.

    Genau diese Menschen sind mir auch so wertvoll geworden und meiner Lieben auch.
    Es macht mich schon oft fast wütend wen ich mit anderen Reden muss über die Erkrankung und das alles so abgetan wird.
    So nach dem Motte wird schon wieder usw.
    Bei uns ist es ja noch "nur" die Erkrankung, noch nicht der Tod, aber das Ergebnis ist fast das gleiche.

    Wir haben auch schon öfters solche ,wie bei dir beschrieben Menschen, gefunden das ist dann immer als wenn man zusammen das Gewicht der Sorgen und der Trauer Tragen kann.
    Es wird irgendwie leichter.

    Ich wünsche dir heute viele Hilfreiche Menschen auf deinem Weg.
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Liebe Mausi,

    meine Mama hat heute Geburtstag…ich werde mich jetzt ins Auto setzen und die 50 km zu ihrem Grab fahren, um ihr Blumen zu bringen und frische Kerzen aufzustellen.

    Zu Lebzeiten meiner Mama konnte ich den Besuch am Grab meines Papas noch mit einem Abstecher bei Mama verbinden….jetzt gibt es für mich in dieser Stadt keine Anlaufstelle mehr….nur noch das Grab.
    Ich hoffe es regnet nicht, damit ich etwas länger bei meinen Eltern bleiben kann,....ich habe ihnen so viel zu erzählen.

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Christel!

    Ich drück die Daumen das es nicht regnet! Wenn ich bei Papa bin ist es für mich auch nicht mehr das zu Hause was es einmal war. Hat nichts mit Papa zu tun ihn habe ich ganz ganz doll lieb, aber es fehlt jemand.

    Ich fahre heut auch noch zu Mama. Der Friedhof ist hier gleich gegenüber meiner Arbeit. War schon ein paar Tage nicht mehr bei ihr!
    Viel Kraft für deinen Besuch, mir fällt der weg zu Mama auch immer noch schwer!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Mipli,

    meine Gedanken begleiten auch Dich heute. Dieser Tag wird schwer zu bewältigen sein und ich wünsche Dir Freunde an Deiner Seite, die Dich stützen, trösten und auffangen.

    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Liebe Mipli,

    man kann schlecht raten, WIE man das schaffen soll. Das ist ein zutiefst emotionales, schweres Ereignis und der weltliche Abschied macht noch einmal in aller Härte deutlich, daß Du Deine Mum nie wieder im Arm halten kannst. Aber vielleicht hilft es Dir daran zu denken, daß Deine Mutter immer ein Teil von Dir bleiben wird, denn sie hat Dich geboren. Sie hat Dich 9 Monate lang beschützt mit ihrem Leib, Dich genährt und mitgeholfen, daß Du das Licht der Welt erblickst. Diese Verbundenheit kann auch der Tod nicht trennen. Niemals! Du begleitest sie heute auf einem anderen Weg und ich glaube fest daran, daß Du auch in diesen Stunden spürst, daß diese "Mutter/Kind-Nabelschnur"niemals durchtrennt werden kann. Früher haben 2 Herzen laut in einem Körper geschlagen - nun pocht außer dem Deinigen eines nur noch leise in Dir, das aber beständig und voller Liebe. Manche nennen es Erinnerung, ich nenne es Seele.

    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Liebe Geli!

    Aber natürlich kannst du hier bei mir im thread bleiben!!!!! Ich bin in Gedanken bei dir du bist nicht alleine! Schreib dir alles von der Seele. Es wird dir ein Stück weit helfen zu verstehen was passiert ist!
    Ich drücke dich ganz ganz fest!!!

    Melde mich später noch einmal komme gerade vom Friedhof und muss mich erst einmal wider sammeln!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Miplie,

    es tut mir so leid, daß Du Deine Mama verloren hast.
    Mein aufrichtiges Beileid.
    Habe eben nachgelesen. Schrecklich. :(
    Deiner Mama geht es jetzt gut, aber Du musst die Traurigkeit aushalten.

    Anhe´s Worte hier empfinde ich wunderschön und ich hoffe,
    daß Du Unterstützung in Deiner Trauer findest.
    Jetzt habe ich mich einigermaßen beruhigt. Habe noch mit meinem Papa telefoniert weil es mir heute wider so schlecht geht!

    Hier ist total graues feuchtes Wetter das meiner Stimmung natürlich noch mehr schadet!

    Auf dem Friedhof war alles wider da, die letzten Tage wie hilflos ich war weil ich meiner geliebten Mama nicht helfen konnte. Sie die mich mein ganzes Leben lang begleitet hat ist einfach nicht mehr da und das wurde mir heute wider so schmerzlich bewusst.

    Habe eben auch zu Papa gesagt, das ich ihren Tod verdränge und auch selten offen meine tränen zeige aus Angst ich könnte ihn oder andere mit runter ziehen. Er hat gesagt mausi weine es ist gut wenn du es kannst. Nach langer langer Zeit mal wider ein gutes Gespräch mit Papa!

    Er weiß am besten wie sehr ich leide waren Mama und ich doch wie eineiige Zwillinge. Unserer Verhältnis konnte inniger gar nicht sein!

    Vor weihnachten habe ich solche Angst, es ist das erste mal ohne Mama. Letztes Jahr weihnachten ging es ihr schon nicht mehr gut die ersten Anzeichen der schweren Krankheit waren schon da und nun kommt alles wider hoch!

    Wann lässt der schmerz endlich nach, wann sehe ich wider Licht am Ende des Tunnels???
    Ich fühle mich so verdammt leer!

    Eine traurige mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Mausilein, ich kann dir leider keine große Hoffnung machen...alle, mit denen ich geredet habe und die einen schweren Verlust hinter sich haben, reden von mindestens 5 Jahren - wobei das natürlich auch individuell wieder unterschiedlich ist, insbesondere, wenn man ein Kind verloren hat.
    Wir müssen da leider durch Mausilein, niemand kann uns unsere Trauer nehmen. Wir können aber versuchen unser seelisches Gleichgewicht zu stabilisieren durch Dinge und Tätigkeiten, die uns gut tun. Vielleicht gibt es ja etwas, was du immer schon seit Kindestagen tun wolltest und dir nun gönnen solltest.
    Ich persönliche schöpfe unendlich viel Kraft aus dem Gesang, habe vor knapp 3 Jahren eine Gesangsausbildung begonnen - auch etwas, was ich mir schon in der Kindheit gewünscht habe- und das Singen ist nun eines der wichtigsten Bestandteile meines Lebens geworden. Es hilft mir Freude zu empfinden und hilft mir gleichzeitig zu weinen.

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Christel!

    Heute ist einfach nicht mein Tag. Der Gang zum Grab von meiner Mama hat mich heute so richtig aus der Bahn geworfen. Zu lange habe ich meine tränen immer wider unterdrückt und heute kommt alle angestauten Gefühle raus und ich denke das ist auch gut so! Morgen geht's bestimmt wider!

    Danke für deine lieben Worte!

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    All Ihr lieben Traurigen...

    es fällt so schwer zu trösten.
    Man kann nur ein bißchen mitfühlen.

    Ich selbst bereite mich immer wieder auf das irgendwann eintretende Sterben meiner Mutter vor,
    soweit wie eben möglich. Noch geht es ihr ja ganz gut. Noch....

    Ich habe mich schon immer für Spirituelles interessiert, auch für Antroposophie.
    Gerade las ich einen Artikel, der mir gut getan hat.
    Ich poste hier mal den Link, vllt kann jmd was mit anfangen.
    Mir hilft dieses "Wissen", bzw. dieser Glaube an das "Leben" danach.

    anthroposophie-lebensnah.de/le…n/begleitung-verstorbener

    Das Wichtigste daran: Die Verstorbenen sind noch länger "da".

    Liebe babs!

    Danke das du trösten möchtest!
    Ein Leben danach??? Ich glaube daran nicht. Meine Mama ist gestorben und ich weiß das ich sie nie wider sehen werde!

    Es gibt aber genug Menschen die an ein Leben danach glauben und denen hilft dein Link vielleicht!

    Auf den Tod vorbereiten kann man sich nicht glaub mir!

    Mir hat man damals gesagt jetzt wo ihr wisst das deine Mama in absehbarer Zeit sterben wird, habt ihr Zeit Abschied voneinander zu nehmen!

    Wir haben in der ganzen Zeit nicht einmal an Abschied nehmen gedacht und auf das danach kann man sich nicht vorbereiten!
    Natürlich habe ich mit Mama viele Gespräche über ihren Tod und über das danach ohne sie geredet, aber als es soweit war war ich nicht darauf vorbereitet!

    Du darfst in eurer Situation noch gar nicht soweit denken, genieße das heute und denke nicht an Morgen!!!

    Alles liebe mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Ihr Lieben,

    jeder hat so seine eigene Vorstellung von dem Tod und dem was dann ist oder auch nicht. Das sollte auch jedem unbenommen bleiben. Mir gefällt immer noch sehr diese kleine Geschichte, da sie beide Seiten abgleicht: Zweifel, Hoffnung, Glaube. Wer mag, kann hier lesen:

    citykirche-schweinfurt.de/sites/default/files/Zwillinge.pdf

    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Für dich, liebe Mausi:

    Es wird besser, sagen die andren,
    es wird anders, sage ich,
    denn der Schmerz hat sich gewandelt,
    doch verlässt er mich nicht.

    Es ist anders, sagen die andren,
    es ist besser, sage ich,
    denn das Leben ist jetzt klarer
    und viel tiefer für mich.

    Es wird leichter, sagen die andren,
    es wird schwerer, sage ich,
    denn im zweiten Jahr,
    spricht kaum noch jemand über dich.

    Es ist schwerer, sagen die andren,
    es ist leichter, sage ich,
    denn dies Leben ist befristet,
    ja, ich freue mich auf dich.

    Anders - besser,schwerer - leichter,
    nichts ist, wie es vorher war.
    Und doch geht das Leben weiter,
    als ob eigentlich nichts geschah.

    Doch für mich ist alles anders,
    ob es vorher besser war,
    kann ich gar nicht mehr so sagen,

    eines ist mir aber klar:
    Du lebst dort ganz sicher weiter,
    anders, besser, leichter, schön!
    Hast das Schwere schon bestanden,
    ich kann dich im Licht nur sehn.

    Du scheinst mit hinein ins Dunkel,
    das mich oft umgibt,
    hilf mir, an das Licht zu glauben,
    bis wir dann zusammen sind.

    (Autor unbekannt)

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Christel,
    ich habe eben erst die Geschichte Deiner Eltern gelesen und mir rannen die Tränen über´s Gesicht.
    Was Du erlebt hast, auch noch in so einem kurzen Zeitraum, ist entsetzlich.
    Damit leben zu müssen, ist sehr sehr schwer und es erfordert unmenschliche Kraft, diese Trauer auszuhalten. Es tut mir so leid...
    Ich umarme und drücke Dich ganz fest, in Gedanken bin ich bei Dir.
    Entschuldige, dass mein Post zu kurz geworden ist, aber mir fehlen, ganz ehrlich gesagt, gerade die Worte...
    <3 liche Grüße
    Petra
    ED 05/13 re. OL, Stadium IV, inoper. NRin, 3 Pleurod.malig. Pleuraergüsse, Pneumothorax re., Metas re. u. li. Lu-flügel , am Zwerchfell, BWK 5, vergrößerte Lymphknoten überall, div. Rundherde. Carbopl./Vinorelbin b. 12/13, seit 02/14 Erhalt.therapie Alimta. 8 Hirnmetas u. Oedem, im Frontalhirn, 10 Bestrahlungen.
    1 Therapie mit Gemzar. abgesetzt NW[/lexicon], Fentanylpflaster,jetzt austherapiert