Verloren

    Simi, das musst du dir auch nicht verzeihen….man kann die Gedanken leider nicht steuern.

    Wir alle, die wir um einen lieben Angehörigen trauern, hängen vor allem in dieser Weihnachtszeit durch.
    Und trotzdem glaube ich, dass niemand von uns – auch wenn wir glauben es zu können- sich letztendlich vorstellen kann, welch unerträgliche Qual es sein muss, dieses Fest ohne die lachenden Kinderaugen zu überstehen, die man in den Vorjahren noch beschenkt hatte.

    Vielleicht wäre es ein schönes Ritual, wenn du mit deiner Familie an diesem Nachmittag vor Heiligabend eure kleine Leni besuchen und ihr eine Kerze ans Grab bringen würdet.

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Simi,

    ich glaube, du solltest nicht so hart mit dir selbst ins Gericht gehen. Ist es verwunderlich, wenn du an vielen Fronten kämpfen musst/sollst? Dich selbst hassen? Nein! Du hast wahnsinnig viel Kraft verbraucht, um bis ins Heute zu gelangen. Ich glaube, hoffe und wünsche es dir, dass deine Kraft noch nicht zu Ende geht.

    Für deine Jungs ist die Trauer ein bisschen anders. Ich meine damit nicht, dass ihre Trauer weniger wäre. Nur anders. Sie werden jeden Tag auf's Neue gefordert. Ständig stürmt irgendwas neues auf sie ein. Sie sind immer genau bei dem, was sie gerade beschäftigt. Kinder trauern etwas anders als Erwachsene. Ich habe das bei meinen Enkelinnen gesehen und viel von ihnen gelernt. Kinder sind da viel pragmatischer. Du weißt, sie haben mich zu meiner Signatur inspiriert.

    Ist es für dich nicht auch eine Sorge weniger, dass es deinen Jungs besser geht? Eine Baustelle weniger für dich. Ein Wunder, dass für dich selbst die Zeit da ist, die tiefen Löcher nicht mehr gewaltsam umgehen zu müssen, um sie zu schützen, sondern du auch mal hinein fällst? Fallen darfst? Ich kenne diese Wut auf sich selbst. Sie macht durchaus Sinn und kann ein Anfang sein. Lass sie sich nicht gegen dich selbst richten, sondern gegen die Umstände, aus denen sie entstanden ist. Das ist nicht die Lösung, vielleicht ein Anfang, wie gesagt, auf deinem immer noch sehr, sehr schweren Weg.


    Ganz liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.

    Chris_7819 schrieb:

    Vielleicht wäre es ein schönes Ritual, wenn du mit deiner Familie an diesem Nachmittag vor Heiligabend eure kleine Leni besuchen und ihr eine Kerze ans Grab bringen würdet.


    Hallo Christel,

    bei Leni brennen meistens eine oder mehrere Kerzen. Sie hat auch - wie schon im vergangenen Jahr - einen eigenen Adventskranz. Unsere Gärtnerei hat einen wetterfesten um ein Metallgestell herum mit Gläsern für die Kerzen extra für sie gebunden. Da bleiben die Flammen sogar bei leichtem Regen an.
    An Heiligabend werden wir unser Mäuslein auf jeden Fall besuchen. Allerdings entscheiden wir kurzfristig, wann der richtige Zeitpunkt ist. Nachdem unser Friedhof bei Nacht nicht geschlossen wird, können wir das von unserer Stimmung abhängig machen.


    Helmut schrieb:

    Ist es für dich nicht auch eine Sorge weniger, dass es deinen Jungs besser geht?


    Unbedingt, Helmut. Unbedingt!
    Dennoch finde ich es nicht toll, dass ich gerade wieder so durchhänge. Das belastet die beiden sehr und darum fühle ich mich schon schlecht und schuldig. Ich wünschte, ich hätte momentan mehr Kraft und Selbstbeherrschung.
    Wir unterhalten uns demnächst mal wieder ausführlicher, wenn du magst. Um Weihnachten habe ich einige Tage frei und finde sicherlich die Zeit dazu.

    Herzliche Grüße
    Simi
    Liebe Christel,

    Chris_7819 schrieb:

    @liebe Sonnenschein, auch du bist in diese meine Gedanken eingebunden.....es ist das erste Weihnachtsfest ohne deine wunderbare Daniela


    mir graut so vor den Weihnachtstagen. Am liebsten würde ich mich im Bett verkriechen und erst wieder heraus kommen, wenn alles vorbei ist. Ich befinde mich momentan wieder in einer absoluten Schockstarre, weil ich es einfach nicht fassen kann, daß mein Mädel nie mehr unter uns sein wird. Und ich bin so dermaßen wütend auf diese Mistdreckskrankheit! Ach, ich weiß überhaupt nicht mehr, wohin mit meiner Trauer, meinen Gefühlen. Auch mein Enkel vermisst seine Mama zur Zeit ganz besonders. Am 15.12. hatte er Geburtstag, er wurde 9 Jahre und der Tag war für ihn ein sehr trauriger, obwohl ich alles so gemacht hatte, wie seine Mama es immer tat. Sie war immer die Erste, die ihn in den Arm nahm und ihm gratulierte und nun kein Glückwunsch mehr von ihr. Es ist alles so schwer geworden und ich vermisse meine Daniela so unendlich.

    Aber vielen vielen Dank, daß du mich in deinen Gedanken hast; das tut wirklich gut!

    Viele liebe Grüße
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Liebe Renate,

    mir kamen die Tränen beim Lesen deiner Zeilen.....es tut mir so sehr in der Seele weh zu lesen, wie sehr du leidest und dir nicht helfen zu können.
    Ich kenne dich nicht, doch trotzdem würde dich jetzt so gerne in den Arm nehmen und ganz fest drücken, ich fühle von ganzem Herzen mit dir.
    Ich hoffe, du hast liebe Freunde, mit denen du über dein großes Leid und deine Verzweiflung reden kannst, die dir zuhören und dich auffangen.
    Pass auf dich auf liebe Renate und denke daran, Daniela wird sich oben im Himmel darauf freuen, dich irgendwann wieder lachen zu sehen.

    In Gedanken mit dir verbunden, ich wünsche dir Kraft, Zuversicht und ein Licht am Ende des Tunnels.
    Ich drück dich ganz innig
    Christel

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Renate,

    ich kann dich so gut verstehen, dennoch müssen wir jetzt irgendwie da durch.
    Du für deinen Enkel, ich für meine Söhne, wir beide für unsere Töchter, die selbst so stark waren.

    Viel Kraft, viel Mut, die notwendige Zuversicht und herzliche Grüße
    Simi
    Liebe Christel,

    Chris_7819 schrieb:

    Ich hoffe, du hast liebe Freunde, mit denen du über dein großes Leid und deine Verzweiflung reden kannst, die dir zuhören und dich auffangen.


    es ist halt so, daß sich niemand, der es nicht selbst erlebt hat, in so eine Lage versetzen kann. Deren Ratschläge lauten: Daniela ist erlöst von ihrem Leiden, dein Leben muß weiter gehen, du mußt nach vorne schauen, für deinen Enkel da sein. Ist ja alles nicht falsch, aber ich kann (noch) nicht nach vorne schauen, bin gedanklich und vor allem gefühlsmäßig in den letzten Monaten und Wochen und dem sterben meines Kindes verhaftet. Ich habe mir jetzt professionelle Hilfe gesucht und einen sehr guten Gesprächstherapeuten gefunden. Er sagt immer wieder, daß er mir nichts abnehmen kann - natürlich nicht -, aber er will mir helfen, daß ich mit der Trauer besser umgehen kann und irgendwann tatsächlich wieder in der Lage sein werde, nach vorne zu blicken.

    Chris_7819 schrieb:

    Daniela wird sich oben im Himmel darauf freuen, dich irgendwann wieder lachen zu sehen.


    Das ist mein Ziel und daran arbeite ich.

    Liebe Simi,

    Simi schrieb:

    ich kann dich so gut verstehen, dennoch müssen wir jetzt irgendwie da durch.


    Natürlich, es hilft ja alles nichts. Wir kommen da auch durch, das steht fest. Wenn nicht für uns, dann für unsere Töchter, deine Söhne oder meinen Enkel. Sie alle haben es verdient, daß wir uns nicht hängen lassen und ihnen so viel Normalität wie nur irgend möglich geben. So wie es einmal war, wird es nie mehr und damit müssen wir irgendwie zurecht kommen. Allerdings denke ich auch, daß der Schmerz, die Trauer seine Berechtigung hat und nicht weg geschoben werden kann, nur weil jetzt das Weihnachtsfest vor der Tür steht. Oder gerade deswegen nicht.

    Liebe Christel, liebe Simi und auch alle anderen Foristen(innen), ich wünsche euch Allen ein ruhiges, besinnliches und einigermaßen lebbares Weihnachtsfest. Macht das Beste daraus - ich versuche es auf jeden Fall!

    Liebe Grüße
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Mein liebes Mäuslein,

    Heiligabend ist überstanden. Mit den üblichen Ritualen, aber ohne dich. Unfassbar, dass dies möglich ist.
    Nun noch die beiden Weihnachtstage und Silvester, dann hätten wir auch 2014 irgendwie hinter uns gebracht.
    2015 wird wohl weitere Veränderungen bringen. Ich freue mich nicht darüber, aber das Schlimmste ist bereits passiert - damals, als du gegangen bist. Damit kommen Papa und ich offenbar nicht gemeinsam zurecht.

    Ich liebe und vermisse dich so sehr, mein Schatz!
    Mami
    Liebe Simi,

    ich hoffe ich schreibe jetzt nichts Falsches, ich möchte dich in diesen so schweren Tagen nicht noch mehr verletzten.

    Es tut mir unendlich leid, dass dir der Weg zurück ins Leben durch weitere Stolpersteinen erschwert wird. Ich kann so sehr nachvollziehen wie schwierig eine Beziehung ist, die vom Leid dominiert wird….eine Beziehung braucht auch die gemeinsam erlebte Freude.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass es irgendwann auch wieder so etwas wie Glück und Freude in deinem Leben geben wird- auch wenn das im Moment für dich gedanklich noch in weiter Ferne ist.

    Eine stille Umarmung sendet dir

    Christel

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Vielen Dank, Christel!
    Wir haben so viel zusammen durch und es hat unsere Beziehung stets noch mehr gefestigt. Daher hätte ich die jetzige Situation nie für möglich gehalten. Offensichtlich gehören wir leider auch zu den Paaren, die den Tod ihres Kindes nicht gemeinsam bewältigen können.
    Es hat sich seit einigen Monaten abgezeichnet und vorgestern sind wir zu dem traurigen Ergebnis gekommen, nach einem "Weihnachtsfrieden" die Modalitäten zu besprechen. Für unsere Söhne und letztlich auch finanziell eine Katastrophe. Ich hatte eine Trennung angeboten, in der heimlichen Hoffnung, dass er merkt, wie es um uns steht. - Er hat fast freudig zugestimmt. Nun denn ...

    Herzliche Grüße
    Simi
    Ach liebe Simi, das ist alles so traurig und tut mir wahnsinnig leid, für dich, deinen Mann und die Kinder.

    Ihr habt ganz sicher alles richtig gemacht, wolltet doch eigentlich nicht mehr als eine glückliche Familie sein, mit eurer Leni und den beiden Jungs….doch das Schicksal hat es anders mit euch gemeint.

    Es ist gut, dass ihr die Entscheidung euch zu trennen gemeinsam und einvernehmlich getroffen habt, vielleicht ist es tatsächlich besser, wenn jeder für sich versucht ins Leben zurück zu finden, ohne dass man durch die Trauer des Partners ständig wieder zurück geworfen wird.
    Und vielleicht kommt ja irgendwann auch die Zeit, wo ihr wieder zueinander findet ….das würde ich euch so sehr wünschen.

    Ganz ganz viel Kraft wünsche ich euch beiden von Herzen.

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Simi,

    Simi schrieb:

    Heiligabend ist überstanden. Mit den üblichen Ritualen, aber ohne dich. Unfassbar, dass dies möglich ist.
    Nun noch die beiden Weihnachtstage und Silvester, dann hätten wir auch 2014 irgendwie hinter uns gebracht.


    mir geht es da genau wie dir. Weihnachten ist überstanden. Nun noch Silvester, das wird nochmal schwer; es setzt den Schlußstrich unter das schlimmste Jahr meines bisherigen, 60-jährigen Lebens. Was aber sicher nicht heißt, daß das neue Jahr freudig begrüßt werden kann.

    Simi schrieb:

    Offensichtlich gehören wir leider auch zu den Paaren, die den Tod ihres Kindes nicht gemeinsam bewältigen können.


    Liebe Simi, das tut mir so unendlich leid für dich, für euch Alle! Vor allem aber für eure Jungs. Was müssen die alles in ihrem jungen Leben bewältigen! Ich weiß, daß viele Paare mit einem solchen Schicksal die Belastungen nicht gemeinsam tragen können, da jeder in eine andere Richtung trauert. Ich kenne aber auch Fälle, die sich durch dieses Tal gekämpft haben und dadurch sehr zusammen geschweißt wurden. Es gibt absolut keinen Weg für euch in diese Richtung?

    Auch für meinen Mann und mich ist es nicht immer leicht, zumal er einer ist, der nicht viel redet und alles ganz anders nimmt, auch wahr nimmt wie ich. Aber er ist da, im Alltag, regelt die Dinge, die anstehen und ist generell zwar ganz anders gestrickt wie ich, aber irgendwie einfach meine Ergänzung. Dafür bin ich zutiefst dankbar, wenngleich ich ihn manchmal sonst wohin schießen könnte.

    Ach Simi, da hast du neben dem Verlust eurer Tochter nun eine zusätzliche, sehr belastende Situation zu bewältigen. Vielleicht ist eine räumliche Trennung für euch im Moment das einzig Richtige, um letztendlich wieder den Weg zueinander zu finden. Ich hoffe und wünsche euch sehr, daß ihr diese Aufgabe so bewältigen könnt, daß eure Söhne möglichst ohne größere Probleme da durch kommen. Ich sehe halt immer in erster Linie die Kinder, die ein Recht auf eine möglichst unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit haben. Diese wurden deinen Kindern schon mit dem Verlust ihrer Schwester zum Teil entzogen und nun müssen sie auch noch mit der Trennung ihrer Eltern fertig werden.

    Liebe, kraftvolle Grüße
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012

    Sonnenschein schrieb:

    Ich hoffe und wünsche euch sehr, daß ihr diese Aufgabe so bewältigen könnt, daß eure Söhne möglichst ohne größere Probleme da durch kommen. Ich sehe halt immer in erster Linie die Kinder, die ein Recht auf eine möglichst unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit haben. Diese wurden deinen Kindern schon mit dem Verlust ihrer Schwester zum Teil entzogen und nun müssen sie auch noch mit der Trennung ihrer Eltern fertig werden.


    Du hast vollkommen recht, Renate und dafür schäme und hasse ich mich auch.
    Möglicherweise wird doch alles weiterlaufen wie bisher. Ich habe versucht, das Ganze finanziell durchzurechnen. Nüchtern betrachtet können wir uns eine doppelte Haushaltsführung nie und nimmer leisten. Das ist ihm sicherlich noch gar nicht bewusst. Für die Finanzen war immer ich zuständig und habe eben geschaut, dass das, was er bzw. die Familie tun oder anschaffen möchte, möglich ist.
    Wenn wir zu einem partnerschaftlichen Modus zurückfänden, wäre das für mich auch in Ordnung. Platz für einen "neuen Kerl" brauche ich definitiv nicht.

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Simi
    Liebe Simi,
    weder schämen noch hassen darfst Du Dich.

    Für Euch sollte es doch nur den Wunsch geben, als Familie wieder heil zu werden,
    zu genesen-
    ihr ALLE seid doch angeschlagen und tiefe Traurigkeit ist da.

    Aber IHR seid noch da, IHR müsst zusehen dass ihr gute Zeiten miteinander habt-
    ihr müsst Eure Trauer ausdrücken dürfen, miteinander reden, auch wenns Tränen gibt,
    es gibt schließlich auch einen Grund für Tränen.
    Euch Allen ist doch was genommen worden.
    Bitte Bitte gebt Euch nicht auf- vielleicht sucht ihr Hilfe, muss kein Psychotherapeut sein.
    Wir wärs denn mit einem Mediator, einer Mediatorin ?
    Dieser Gesprächsmittler kann für eine Weil helfen Klarheit zu bekommen- es ist doch noch Zuneigung zu spüren zum Vater Deiner Kinder.
    Manchmal muss man einfach weg. Egal wohin. Hauptsache ans Meer.
    -------------------------------------------------------------
    2 Männer(1988 + 1997), eine Mama(2013),
    beide Schwestern (2011 + 2015) an den Krebs verloren.
    Und nun auch noch Tante Mia- seit Juli metastasierendes Mamma Ca.,Knochenmetas.

    Liebe simi!

    Es tut mir unsagbar leid wie es momentan um eure Ehe steht! Ich kenne einige Paare die nicht zusammen trauern konnten. Auch ein paar die ihr einzigstes Kind verloren haben!

    Sie sind neun Monate nach der Beerdigung ihres Sohnes getrennte Wege gegangen und heute vier Jahre später sind sie sehr gute Freunde!

    Genau das wünsche ich mir auch für dich deine Söhne und deinen Mann!

    Ich drück dich ganz ganz fest du starke!!!! Du schaffst auch diesen weg!!!!!
    <3

    Lg mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Simi,
    ich hoffe dass ihr wieder zusammenfindet und gemeinsam den Weg weitergeht, euch verbindet so viel!
    Solange noch die geringste Chance besteht, dass ihr beieinander bleibt, gebt nicht auf.
    Ich glaube ganz fest daran: ihr braucht euch gegenseitig.
    Liebe Grüße von Kaba

    *Zeiten ändern Dich*
    (Bushido)
    Liebe Simi,

    Simi schrieb:

    dafür schäme und hasse ich mich auch.


    es gibt keinen Grund, daß du dich schämen oder hassen müßtest! Ihr habt das Schlimmste erlebt, was man nur erleben kann, damit ist euer ganzes Gefüge durcheinander geraten. Ich weiß ja nun nicht, ob der momentane Zustand eurer Ehe in erster Linie dem Verlust eurer Tochter geschuldet ist. Vermuten würde ich es wohl. Wie gestern schon geschrieben, schaffen es oftmals Paare nicht, so einen Verlust gemeinsam zu tragen, entwickeln sich komplett in verschiedene Richtungen und finden den Weg zueinander nicht mehr. Das ist menschlich, jedoch sehe ich das so, daß die Belastungen dadurch ja nicht kleiner, sondern vielmehr noch größer werden. Zumal, wenn wie bei euch noch weitere Kinder da sind. Es ist auf jeden Fall ein wahnsinniger Kraftakt, euren Söhnen nach einer Trennung das damit verlorene Vertrauen langsam wieder aufzubauen. Ich weiß nicht, ob es nicht doch weniger Kraft kosten würde, zu versuchen, den Weg als Paar wieder zu finden. Ganz wichtig finde ich, zu akzeptieren, daß jeder anders trauert; sich und dem Partner die "Freiheit" gibt, den Trauerweg für sich so in Anspruch zu nehmen, wie es Jeder braucht. Ich glaube, das wäre schon die halbe Miete. Den Vorschlag von Monika, euch einen Mediator oder Mediatorin zu suchen, finde ich klasse. Gäbe es diese Möglichkeit an deinem Wohnort? Eine Gesprächstherapie bei einem Psychologen fände ich an und für sich auch nicht schlecht, ganz generell und in eurem jetzigen speziellen Fall. Allerdings meine ich, daß da sehr viel Zeit aufgewendet werden muß, bis man mal einen Ansatz von Erfolg sieht. Insofern wäre eine Mediation sehr viel hilfreicher.

    Simi schrieb:

    Möglicherweise wird doch alles weiterlaufen wie bisher. Ich habe versucht, das Ganze finanziell durchzurechnen. Nüchtern betrachtet können wir uns eine doppelte Haushaltsführung nie und nimmer leisten.


    Vielleicht ist gerade dieser Umstand eine Motivation, euch noch Zeit zu geben und alles zu versuchen, um wieder zueinander zu finden. Liebe Simi, du glaubst gar nicht, wie sehr ich euch und euren Jungs das wünsche!!!

    Abschließend möchte ich aber auch noch sagen, daß es letztendlich, wenn wirklich überhaupt keine Möglichkeit mehr besteht und bevor nur noch im Streit miteinander umgegangen werden kann, für die Kinder und euch als Paar wohl besser ist, eine räumliche Trennung zu vollziehen.

    Ganz ganz viel Kraft und Mut, das wünscht dir von Herzen

    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Ihr Lieben,

    vielen Dank für eure unterstützenden Worte und die guten Hinweise.
    Leider ist es so, dass ich seit Monaten eine Eheberatung, Mediation oder zumindest ein gemeinsames Gespräch bei unserer Psychologin anrege, jedoch auf taube Ohren stoße. Er sieht die Probleme nicht bei sich. Ich müsse "das Thema" endlich abhaken und dann sei doch alles in Ordnung. An ihm läge es schließlich nicht. Entweder er ist sich tatsächlich nicht bewusst, wie sehr auch er sich verändert hat, oder er möchte es nicht wahrhaben.

    Grundsätzlich möchte ich keine Trennung, allerdings komme ich zusehends an meine Grenzen, den Status Quo aufrechtzuerhalten und alles einfach zu schlucken. Das ist wohlgemerkt kein offener Streit. Wir haben noch niemals vor unseren Kindern gestritten. Aber es sind tagtäglich viele spitze bis hin zu sehr verletzenden Bemerkungen - auch den Jungs gegenüber. Es gibt kein freundliches Wort und nahezu keine Mithilfe mehr im Alltag. Auch ich habe eine 90%-Stelle mit zusätzlichen Überstunden und bin seit diesem Jahr - außer fürs Rasen mähen - für fast alles alleine zuständig, auch dafür, dass beispielsweise sein Auto Winterreifen hat und beim Kundendienst war. Dafür bestimmt ständige Gereiztheit und eine fürchterliche Laune unsere Abende und Wochenenden.

    Ich hoffe sehr auf eine Lösung, die vor allem auch unseren Söhnen gerecht wird. Um die beiden mache ich mir natürlich die meisten Sorgen.

    Herzliche Grüße
    Simi
    Liebe simi!

    Ich wünsche dir ein gesundes neues Jahr, möge dein größter Wunsch in Erfüllung gehen, das ihr als Familie doch noch einen gemeinsamen Weg finden könnt.

    Es ist nicht selten das verwaiste Eltern nicht gemeinsam trauern können.

    Ich wünsche dir nur das aller beste und das von Herzen!

    Drück dich ganz doll du tapfere!

    LG mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Simi,

    ich wünsche dir von Herzen für das Neue Jahr einen Schritt nach vorne in der Trauerbewältigung. Auch wünsche ich dir sehr, einen Weg mit und zu deinem Mann zurück zu finden, damit ihr nicht noch mehr Probleme bewältigen müsst als sowie so schon mit dem Verlust eurer Tochter. Dies wünsche ich euch als Paar und auch euren Jungs für ihre Kindheit.

    Ganz liebe Grüße
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Liebe Simi,

    neugierig bin ich nicht, nur wissen möchte ich alles :D ! Darf ich dich deswegen fragen, wie es dir geht und wie die Stimmung derzeit bei euch ist? Denke oft unbekannterweise an dich!

    Liebe Grüße
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Liebe Renate,

    nachdem nun die Ferien vorbei sind, Nichte wieder aus dem Weihnachtsurlaub zurück ist, alle Kinder in die Schule und wir beide arbeiten gehen, herrscht momentan business as usual. Die eingespielten Abläufe, wie man Kids, Hund, Haushalt usw. über die Runden bekommt, bestimmen den Alltag. Das geplante Gespräch fand bislang nicht statt, weil er den Gelegenheiten ausgewichen ist bzw. weit im Vorfeld abgeblockt hat. Die Stimmung ist nicht toll, aber auch nicht so schlecht, wie um Weihnachten herum. Wir streiten nicht, aber es gibt leider auch keine vertrauten oder gar zärtlichen Momente. In puncto Unterstützung und Mithilfe habe ich jedoch den Eindruck, dass er um ein wenig mehr Aktivität bemüht ist. Die Jungs hatten allerdings auch mal angemerkt, dass "Papa nur noch motzig auf dem Sofa liegt". Das hat ihm offensichtlich zugesetzt.

    Wie geht es dir, Renate?
    Bei uns war gestern der zweite Jahrestag der Rezidivdiagnose. Hatte zwar versucht, mich abzulenken, war aber ziemlich schlecht drauf.

    Herzliche Grüße
    Simi
    Liebe Simi,

    lieben Dank für deine Schilderung. Du weißt aber auch sicher, daß gerade Weihnachten dafür gemacht ist, schwelende Konflikte an die Oberfläche zu fördern. Von daher ist es ja schon mal nicht schlecht, daß sich bei euch auch wieder "Alltag" eingestellt hat und somit erstmal alles funktionieren muß. Daß dein Mann sich um mehr Aktivität bemüht, darfst du sicher als positives Zeichen sehen. Männer sind halt eben leider ganz ganz anders als wir Frauen. Dafür können sie wohl nix. Also, jeden Schritt von ihm zuversichtlich betrachten; ich denke, das hilft euch Allen. Für vertraute oder gar zärtliche Momente ist es wohl noch viel zu früh. Aber auch hier denke ich, daß mit jedem, sei es auch noch so ein kleiner, Fortschritt deines Mannes der Weg dahin bereitet wird. Daß du dich dabei nicht all zu sehr verbiegen mußt, ist die große Kunst. Dafür drücke ich dir ganz fest die Daumen!

    Wie es mir geht, das kann ich gar nicht in Worten beschreiben. Weihnachten und Silvester geriet ich an meine Grenzen und seitdem empfinde ich die Trauer als noch viel schlimmer . Ich fühle mich einsam und verlassen ohne meine Tochter, obwohl ich meine Familie um mich habe, auch einige sehr gute Freunde. Du kennst das, da brauche ich nicht viel zu beschreiben. Genau an hl. Abend war es 7 Monate, als meine Tochter ging und jede Minute dieses Tages war so dermaßen schmerzhaft in mir präsent.

    Ich hangel mich von Tag zu Tag und hoffe jeden einzelnen Tag, daß der Schmerz irgendwann nachläßt. Wenigstens etwas, um mal wieder durchatmen zu können.

    Liebe Grüße
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012

    Sonnenschein schrieb:

    Ich hangel mich von Tag zu Tag und hoffe jeden einzelnen Tag, daß der Schmerz irgendwann nachläßt. Wenigstens etwas, um mal wieder durchatmen zu können.


    Liebe Renate,

    nach meiner Erfahrung erkennt man diese Tage erst im Rückblick. Manchmal stelle ich fest, dass es beispielsweise an diesem oder jenem Tag besser war, als sonst üblich. Allerdings sind es mehr Stunden und Situationen als ganz Tage. Aber ich merke inzwischen häufiger, dass ich während einer Unterhaltung wieder ganz bei meinem Gesprächspartner sein konnte und die Gedanken nicht immerzu im Hintergrund um Leni kreisten. Dabei sind dann auch wieder andere Gefühle möglich, wie Freude, Belustigung, Zufriedenheit etc. je nach Thema und Inhalt.

    Herzliche Grüße
    Simi
    Liebe Simi,

    Simi schrieb:

    nach meiner Erfahrung erkennt man diese Tage erst im Rückblick.


    manchmal sind die Panikattacken und Beklemmungen etwas leichter auszuhalten, aber sie sind immer da. Das ist sehr anstrengend und raubt mir oft die körperliche Kraft, die ich aber dringend für meinen Enkel benötige. Die psychische Seite ist dabei nochmal etwas anderes. Es gibt ab dem Aufstehen morgens bis zum einschlafen keinen Moment, an dem ich meine Tochter nicht in Gedanken habe, sie so unendlich schmerzlich vermisse. Wenn ich durch meinen Enkel oder andere Dinge "abgelenkt" bin, treten die Gedanken und Gefühle zwar etwas in den Hintergrund; trotzdem sind sie immer präsent. Wenn mich überhaupt jemand zum lachen bringen kann, ist es mein Enkel. Es ist aber nicht ein Lachen, das gut tut und befreiend wirkt. Nun, bei uns wird es ja auch erst 8 Monate, seit meine Tochter ging und von daher denke ich, muß ich wohl noch viel Geduld aufbringen.

    Inzwischen entwickle ich schon direkt ein schlechtes Gewissen, weil ich genau weiß, daß meine Tochter bitterböse mit mir wäre, wenn sie mich so sehen und erleben würde.

    LG
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Liebe kaba,

    vielen Dank für deine Gedanken! Wäre schön, wenn ich das, was du schreibst, verinnerlichen könnte. Im Moment funktioniert das gar nicht.

    LG
    Renate
    Meine geliebte Tochter, geb. 5.5.1978 - gest. 24.5.2014
    Erstdiagnose Brustkrebs 18.6.2007
    Rezidive 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014
    Lungenmetastasen 2011
    Lebermetastasen 2012
    Liebe Simi,

    ich freue mich herzlich für dich. Nicht, weil es so sein sollte oder müsste, sondern du es für gut und richtig empfindest, dass Freude und auch mal ein Lächeln ihren Platz gefunden haben. Ich lese dich immer und drücke dir/euch ganz fest die Daumen. Es ist ein steiniger Weg zum Ziel.


    Liebe Renate,

    dieses Lachen gehört deinem Enkel. Ich denke, es kommt durchaus ganz tief aus dem Herzen. Genau so, wie die Tränen für deine Tochter. Es ist schwierig, das Leben und die Trauer auseinander zu halten. Trotzdem, es geht. Es ist allerdings ein langer Weg bis zum Verinnerlichen. Bestimmt wirst du eines Tages auch wieder ein Lächeln für deine Tochter haben. Gründe gibt es sicher genug. Du brauchst sie nur zu finden.


    Fühlt euch alle gedrückt, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Ach Helmut,

    hatte es ja schon öfter geschrieben: Die Jungs haben eine gute Kindheit und Jugend verdient und keine permanent öffentlich trauernde Heulsuse als Mutter. Wobei ich zugeben muss, dass die beschriebenen Situationen häufiger im beruflichen Umfeld vorkommen. Dort fehlt Leni nicht in den Abläufen. Zuhause ist es noch immer härteste Arbeit, sich irgendwie selbst im Leben zu halten.

    Liebe Grüße
    Simi


    Sonnenschein schrieb:

    Es gibt ab dem Aufstehen morgens bis zum einschlafen keinen Moment, an dem ich meine Tochter nicht in Gedanken habe, sie so unendlich schmerzlich vermisse.


    Liebe Renate,

    so ist es, aber mittlerweile gelingt es ab und an, diese gedankliche Endlosschleife für kurze Zeit zu unterbrechen. Zuhause noch kaum, im Job immer öfter. Aber ich "übe" auch schon ein Jahr länger.

    Herzliche Grüße
    Simi
    Ihr Lieben,

    Konstellationen ändern sich, Sichtweisen differieren und manchmal wird es einfach notwendig, auch schmerzhafte Schritte zu tun.
    Es fällt mir wirklich sehr schwer, aber ich habe mich entscheiden, dass ich die Lebensgeschichte meiner Tochter nicht mehr in diesem Forum niedergelegt haben möchte.

    Ich danke euch herzlichst für eure Anteilnahme und eure liebevollen Beiträge und wünsche euch alles alles Gute!

    Herzliche Grüße
    Simi

    P.S.: Liebe Mods, ich bitte sehr darum, diesen Thread am Montag zu löschen. Vielen Dank!
    Liebe simi!

    Ich akzeptiere deine Entscheidung, aber ich bin unendlich traurig. :(

    Würde mich freuen auf dem anderen weg von dir zu hören!

    Drücker mausi <3
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe @Simi

    Ich finde es ganz toll, daß du dich dazu entschlossen hast.

    Für das neue Jahr wünsche ich dir das es aufwärts geht, Schritt für Schritt.

    Ganz liebe grüße mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    herzlichen dank für eure lieben worte.
    danke, liebe anhe, fürs reaktivieren.

    ja, viel passiert in den vergangenen 11 Monaten und wenn ich denn abergläubisch wäre, könnte ich beinahe zu dem schluss kommen, dass ungerade Jahreszahlen nicht die meinigen sind. nun haben wir aber 2016 und das ist sowas von kerzengerade, da kann sicherlich alles nur besser werden ...
    zumal 2017 noch lange hin ist und bis dahin gehört das zurechthexen von Jahreszahlen vielleicht auch zum zubehörsortiment von the witch. hoff ...

    euch allen ein gutes, gesundes, glückliches neues jahr und schwarze katzen bitte immer nur von rechts.
    herzliche grüße
    simi
    Vielen Dank, Claudia!
    Es ist ein riesiger Fortschritt, wieder besser und vor allem korrekt schreiben zu können. Das entlastet mich sehr.
    Vergangene Nacht habe ich richtig schlecht geschlafen, weil ich mich so gefreut habe und nach jedem Einnicken schnell wieder die Augen öffnen und kontrollieren musste, ob ich es auch wirklich nicht nur geträumt habe. Aber sie ist tatsächlich da, meine neue Tastatur! :D