Diskussion zum Thema Methadon

    Hallo Biene! Wie großartig,kaum zu glauben ich freu mich riesig mit euch,wir haben ja den gleichen Krankheitsverlauf.Ich habe auch schon an Fr dr Friese und Hr Dr Hilscher geschrieben und hoffe auf Antwort,ob die Behandlung auh in Österreich möglich ist.Gerade heute ist krankheitsmäßig wieder ein schlimmer Tag-ein wenig Hoffnung macht es gleich leichter.
    Hallo Biene,
    denUnterschied zwischen D-L-Methadon und L-Polamidon habe ich schon erklärt. Polamidon ist doppelt so stark.

    Liebe Grüße
    Boebi
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    Liebe Foristen,

    ich kopiere einmal den Auszug von Friedas heutigem Posting hierher, da es das Thema betrifft und vielleicht nicht alle im Lungenkrebsforum lesen:

    Frieda schrieb:

    Seit Mittwoch Nachmittag nehm ich nun Methadon. Für drei Tage zuerst 5 Tropfen, dann am Samstag auf acht gesteigert, gestern dann auf zehn Tropfen. Dazu nehm ich 5 Tropfen Haldol gegen Erbrechen. Die ersten drei Tage war wenig zu merken, eigentlich gar nichts. Am Samstag nach den acht Tropfen ging´s mir dann besser. Bereits am Nachmittag hatte ich weniger Schmerzen, mehr Appetit, war weniger müde. Seit ich nun gestern 10 Tropfen nehme, bin ich weitgehendst schmerzfrei. Nur mein Arm zickt ab und an, aber sehr wenig. Gestern war ich noch sehr müde, heute sitz ich schon wieder für ein paar Stunden im Büro. Einfach nur ein bisschen Telefon, etwas E-Mail checken, halt ein bisschen Abwechslung.

    ......Übrigens bitte niemals einfach Tropfen steigern, ohne es mit dem Arzt abgesprochen zu haben. Mir ist der Schweiß bereits bei der Steigerung um drei Tropfen ausgebrochen. Vermutlich weil ich nicht an so starke Schmerzmittel gewohnt bin. Mein Onkologe möchte die Tropfen bis auf 15 steigern. Am Donnerstag bin ich bei ihm und werd das besprechen.

    Mir haben die Methadontropfen bezüglich der Schmerzen und der vor allen Dingen besseren Lebensqualität in jedem Fall geholfen. Ob sie nun auch bei der Chemo helfen, wird sich rausstellen.


    Viele Grüße
    Anhe
    Dum spiro, spero - Cicero
    Guten Abend,

    ich freue mich über jeden Post aus dem hervorgeht, dass jemand mit Methadon mehr Lebensqualität erhalten hat.

    Das geht mir auch so.... und in dem anderen Forum, wird das auch immer wieder so berichtet.

    Ich möchte aber noch einmal anmerken, dass es wohl noch einen weiteren Unterschied zwischen DL-Methadon und L-Methadon, bzw. Polamidon gibt.
    L-Methadon und Polamiden sind doppelt so stark wie DL-Methadon, das ist richtig.

    Frau Friesen weist aber immer wieder darauf hin, dass in ihren Forschungen das
    DL-Methadon zum Einsatz kam und eben nur dieses Methadon die Tumorzellen tötete.

    Ich glaube das ist sehr wichtig. Wenn also die Hoffnung auf diesen positiven Nebeneffekt besteht, kann der behandelnde Arzt ja vielleicht von Polamidon auf DL-Methadon switchen.

    Allen hier eine schmerzfreie Zeit mit positiven Ergebnissen :)

    LG
    Carlitta
    Guten Morgen Biene!Bin schon so gespannt,wie es Deinem Mann mit D,L Meth geht,wir möchten es unbedingt auch ausprobieren.Leider hat Fr Dr Friesen noch nicht zurückgerufen,Ich habe einiges ausgedruckt und werde es am Mittwoch unserem Arzt vorlegen.hoffentlich ermöglicht er uns diese Anwendung.Gestern ging es meinem Mann sehr schlecht ,hat nur erbrochen und vom Essbeutel gelebt,es ist so schrecklich geworden mit der Oxalipl 5Fu Chemo- hattet ihr auch solche Tage,bald weiss ich nicht mehr weiter. Trotzdem einen positiven Tag für uns alle l g Tamara

    Fischi55 schrieb:

    Ich glaube das ist sehr wichtig. Wenn also die Hoffnung auf diesen positiven Nebeneffekt besteht, kann der behandelnde Arzt ja vielleicht von Polamidon auf DL-Methadon switchen.


    Hi Fischi
    Boebi hat eigentlich zur zeit keinen Krebs und keine metastasen.
    Bei ihm ist nur die Schmerzlinderung relevant :thumbsup:
    Nur zur Erklärung

    LIZ
    Augen zu und durch! 8)
    Hallo ihr Lieben,
    so wie ich es versprochen habe.
    Gestern abend bekam ich den Rückanruf von Frau Friesen.
    Gerade eben mit Praxis Dr. Hilscher gesprochen und mein Mann und ich werden nächste Woche nach Iserlohn fahren. Kann sein, dass wir dann dort übernachten, da es für uns doch recht weit ist. Danach könnte ich das Methadon von meiner Onkologin oder Gyn. bekommen.

    Nachdem ich mir nun nochmals die einzelnen Posts durchgelesen habe, habe ich bemerkt, dass bei vielen wohl an erster Stelle die schmerzfreiheit steht, bei einer guten Lebensqualität.
    Ich bin ganz ehrlich, das ist bei mir nicht der Hauptgrund. Mit dem Palladon, was ich nehme, bin ich im großen und ganzen recht gut eingestellt, außer eben die Schmerzen, was das Hand - Fuß - Syndrom angeht.
    Bei mir steht an erster Stelle der Rückgang der Metas, oder zumindest einen Stillstand.
    Jedesmal wenn ich von einer Chemo pausieren mußte, explodiert es förmlich in mir drinnen. So wie wenn einer da drinn sagen würde, " na warte, jetzt geb ich dir`s aber "
    Mir rennt die Zeit davon und manchmal denke ich so bei mir, jetzt hab ich schon 12 Jahre mit dem Mist geschafft, ich könnte doch glücklich dabei sein, aber das bin ich nicht, ich hab noch soviel Wünsche. Ich würde noch so gerne eine "Schwiegermutter" werden, oder vielleicht sogar eine " Oma "
    Sind das zu große Wünsche??

    Sobald ich in Iserlohn war, oder je nach dem, was beim Staiging am Donnerstag herauskommt, melde ich mich wieder.
    Paßt alle gut auf euch auf
    alles alles Liebe
    kahi
    alles Liebe
    kahi

    --------------------------------------------------------
    Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen
    Franz Kafka
    Hallo kahi,

    ich wünsche dir alles erdenklich Gute und das die Methode Erfolg zeigt.

    Liz hat recht. Bei mir steht die Linderung der unerträglichen Schmerzen im Vordergrund. Das D-L-Methadon hat nicht gewirkt. Das einzige. dass geholfen hat ist L-Poladmon. Das Absterben der Nervenbahnen stoppt das natürlich nicht. Dafür sollten andere Medis wirken, die es leider nicht tun.

    Es ist für mich ein reines Schmerzmittel, dass aber eine Menge Lebensqualität zurückgebracht hat.

    Liebe Grüße
    Boebi
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    Liebe Kahi,

    da ich ein Schmerzpatient bin, ausgelöst durch die vielen Knochenmetastasen, bin ich natürlich total begeistert, dass ich jetzt schmerzfrei bin... ok.. manchmal ziept es noch hier und da :)

    Aber... ich würde lügen, wenn ich sagen würde das wäre es.

    In erster Linie habe ich da an meine Metastasen gedacht... Chemopause ? Ja hatte ich auch, aber eben mit explodierenden Metastasen, wie du schreibst :)

    Das gut fühlen und die Schmerzfreiheit, das habe ich ja erst durch die Einnahme bemerkt.

    In erster Linie setze ich meine Hoffnungen auf die krebstötende Wirkung !!

    Ich wünsche uns allen hier, dass das irgendwie klappt !!

    LG
    Carlitta
    Sorry,

    ich noch einmal :)

    Hallo Ursa,
    dass Boebi zur Zeit keinen Krebs hat und auch keine Metastasen.... Super !!! :thumbsup:

    Ich wünsche ihm, dass er es für immer bleibt :) :)

    Vielleicht kann mir ja mal jemand per PN erklären, wie das hier mit den Zitaten funktioniert.
    Ich kriege das leider nicht hin ;(

    LG
    Carlitta

    Fischi55 schrieb:

    Vielleicht kann mir ja mal jemand per PN erklären, wie das hier mit den Zitaten funktioniert.
    Ich kriege das leider nicht hin


    Liebe Carlitta,
    schau mal hier
    Zitieren?
    und guck mal in der Villa Marie Seite 6 ganz zuletzt. Da steht auch noch was.
    Liebe Grüße
    Waltraud
    09/07 Plattenepithelcarzinom rechtes Stimmband pT2 cN0 G1
    (Laserresektion)Stimmband Carzinom geheilt

    10/07 Adenocarzinom rechter Lungenunterlappen pT2 pN2 pR0
    pM0 G2 IIIA
    12/12 Knochenmetastasen
    Behandlung mit Tarceva und X-Geva +Calcium + Vit.D
    seitdem Stillstand der Metastasen
    seit September 2017 Therapiepause
    Hallo ihr Lieben,

    ich habe gerade mit Frau Friesen telefoniert :) Schön war es !!

    Sie bittet ausdrücklich darum, dass wenn jemand ihr eine mail geschickt hat.... und dann nicht von ihr angerufen wurde, bitte noch einmal eine mail schickt.
    In den Betreff bitte immer die Telefonnummer schreiben, das erleichtert ihr die Rückrufe.

    Im Moment sucht sie Tamara .

    LG
    Carlitta
    Ich schon wieder :)

    noch einmal wegen der verschiedenen Methadonsorten !!

    Boebi schrieb: L-Methadon hat mir nicht geholfen.

    L-Methadon ist in DL Methadon enthalten.... und.... Polamidon ist doch auch L-Methadon.

    Wenn L-Methadon nicht geholfen hat, kann eigentlich nur die Dosierung nicht richtig gewesen sein.


    Ich hoffe das war jetzt verständlich erklärt :)

    LG
    Carlitta
    Hallo Carlitta,

    da hast du wohl was falsch gelesen.

    boebi schrieb:

    Bei mir steht die Linderung der unerträglichen Schmerzen im Vordergrund. Das D-L-Methadon hat nicht gewirkt. Das einzige. dass geholfen hat ist L-Poladmon.


    Den Unterschied zwischen D-L-Methadon und L-Poamidon (L-Methadon) hatte ich auch schon ausreichend erklärt. Kannst du nochmal Nachlesen in
    Diskussion zum Thema Methadon

    LG
    Boebi
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „boebi“ ()

    Danke Boebi,

    ich habe das mit der Erklärung zu Methadon gelesen :) und ach genau so verstanden.

    Sorry, wenn ich mich falsch ausgedrückt habe.
    Aus dem Link geht doch hervor, dass in DL-Methadon eben dieses L-Methadon enthalten ist.
    Um mit DL die gleiche Wirkung zu erzielen, wie mit L, müsste man DL also doppelt so hoch dosieren.

    Es ist doch gut, wenn du jetzt ein Schmerzmittel gefunden hast, was dir weitergeholfen hat.
    Gut, dass bei dir die Ursache nicht Krebs... oder Metastasen sind.
    Wie sich unerträgliche Schmerzen anfühlen, glaube ich nachempfinden zu können.
    Ich bin einige Monate mit einer nicht erkannten Metastase mit Schmerzmitteln behandelt worden, die allesamt nicht gewirkt haben. Erst als bereits der Brustwirbel gebrochen war, hat man dann die
    Ursache gefunden.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du schmerzfrei bleibst !!!

    LG
    Carlitta

    Fischi55 schrieb:

    Aus dem Link geht doch hervor, dass in DL-Methadon eben dieses L-Methadon enthalten ist.
    Um mit DL die gleiche Wirkung zu erzielen, wie mit L, müsste man DL also doppelt so hoch dosieren.

    Korrekt - da Dextromethadon keine schmerzlindernde Wirkung hat. Leider hat verursacht es aber zun einen die gleichen, zum anderen aber auch noch zusätzliche Nebenwirkungen (da es über die Leber ausgeschieden werden muss). Das heißt, es verdoppeln sich auch die nicht unerheblichen Nebenwirkungen.

    Fischi55 schrieb:

    Frau Friesen weist aber immer wieder darauf hin, dass in ihren Forschungen das
    DL-Methadon zum Einsatz kam und eben nur dieses Methadon die Tumorzellen tötete.

    Ich habe mir jetzt die Originalarbeiten von Frau Friesen angesehen, einschließlich der ersten von 2008. Sie hat in der Tat ausschließlich das "normale" D,L-Methadon verwendet. Wenn ihre Forschung konsistent bleiben soll(te), muss(te) sie damit weitermachen. Aber: Sie hat niemals L-Methadon getestet, von daher ist die Aussage, dass "eben nur dieses Methadon die Tumorzellen tötete", so nicht haltbar, wenn damit ausgesagt werden soll, dass L-Methadon nicht hülfe. Es ist schlicht nur nie zum Einsatz gekommen. Es gibt auch keine Aussage und kein Indiz in den Arbeiten, dass es eventuell nicht helfen könnte.
    Es grüßt die Hexe.
    ich hab ganz zittrige Hände zum Schreiben,muss aber meine Dankbarkeit dem Forum gegenüber loswerden(habe hier alles über Methadon Therapie von Fr Dr Friesen erfahren) Sie hat mich tatsächlich eben zurückgerufen -bin so etwas in Wien nicht gewöhnt,dass ein Arzt zurückruft) Sie hat mir so einfühlsam alles erklärt und mir viele Beispiele von Patienten genannt,die schon große Erfolge haben,obwohl sie schon am Ende angekommen waren. Es ist einfach unfassbar,noch eine Chance zu bekommen und eine bisdahin fremde Wissenschaftlerin als Verbündete zu haben,die so Anteil nimmt ,als ob wir sie schon ewig kennen würden. Morgen geht die Besprechung mit unserem wiener Onkologen los. Liebe Grüße
    Guten Abend,

    liebe Tamara, es freut mich, dass du nun mit Claudia Friesen telefonieren konntest !
    Auch ich wüsche dir alles Liebe und Gute !!

    @ Which

    Ich habe das, was du oben zu meinen "Ausführungen" geschrieben hast, soeben mit Frau Friesen besprochen.

    Die Behauptung, dass Frau Friesen niemals L-Methadon getestet hat, entspricht nicht der Wahrheit und kann so nicht stehen bleiben !!

    Sie hat so ziemlich alle Opiate getestet und eben auch L-Methadon.
    Sowohl in Tier- als auch in Mensch-Versuchen hat aber eben dieses DL Methadon die
    bessere Wirkung.

    Frau Friesen bittet dich.... The Which ..... Kontakt mit ihr aufzunehmen.

    Gerne wird sie alles mit dir besprechen.

    Ich werde dir eine PN schicken, wie du Frau Friesen erreichen kannst.

    Deine Behauptungen möchte sie nicht so stehen lassen.

    Ich glaube unsere Diskussionen könnte zu Verwirrungen führen.... auch unter den Patienten, die doch eigentlich neue Hoffnung geschöpft haben.

    LG
    Carlitta



    Hallo Witch, ich verfolge schon seit Tagen, dass Sie Frau Dr. Friesen und die Arbeiten von Friesen et al immer falsch interpretieren. Wenn es nicht publiziert ist, heißt es noch lange nicht, dass es nicht untersucht wurde. Das sollte ihnen auch als erfahrener User bekannt sein. D,L-Methadon hat sich von allen untersuchten Opioiden als das Wirksamste erwiesen. L-Methadon hat auch eine tumorhemmende und wirkverstärkende Wirkung. L-Methadon ist aber im Vergleich zu D,L-Methadon deutlich schwächer in der Wirkung. Ich bitte Sie, bevor Sie falsche Aussagen treffen, sich vorher mit Frau Friesen telefonisch in Verbindung zu setzen, um fachlich richtig informiert zu werden. Auch bei den 4000
    Patienten handelt es sich um onkologische Patienten. Sie haben auch hier Frau Friesen in der Aussage kritisiert ohne
    mit ihr Rücksprache genommen zu habe. Ich bitte diese
    öffentliche Kritik zu unterlassen, da Sie das auch noch
    zusätzlich unter einem Decknamen ausüben.
    Grüße, Claudia

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Friesen“ ()

    Friesen schrieb:

    Hallo Witch, ich verfolge schon seit Tagen, dass Sie Frau Dr. Friesen und die Arbeiten von Friesen et al immer falsch interpretieren. (...)


    Hallo zurück,

    dann bitte ich um Angabe einer Quelle, in der ich die behauptete Untersuchung nachlesen kann. (Gerne auf Englisch, gerne auch in einer wissenschaftlichen Datenbank). Bislang kann ich nur Aussagen finden, dass es gegenüber "Morphin, Fentanyl und Buprenorphin" überlegen sei.

    Des Weiteren wüsste ich dann gerne, wo Dr. Hilschers "Erfolge" dokumentiert sind.

    Mit freundlichen Grüßen,
    The Witch

    PS: Warum schreiben Sie von sich in der dritten Person?
    Es grüßt die Hexe.

    Friesen schrieb:

    Hallo Witch ...
    Wenn es nicht publiziert ist, heißt es noch lange nicht, dass es nicht untersucht wurde. Das sollte ihnen auch als erfahrener User bekannt sein. D,L-Methadon hat sich von allen untersuchten Opioiden als das Wirksamste erwiesen. L-Methadon hat auch eine tumorhemmende und wirkverstärkende Wirkung. L-Methadon ist aber im Vergleich zu D,L-Methadon deutlich schwächer in der Wirkung. Ich bitte Sie, bevor Sie falsche Aussagen treffen, sich vorher mit Frau Friesen telefonisch in Verbindung zu setzen, um fachlich richtig informiert zu werden. Auch bei den 4000 Patienten handelt es sich um onkologische Patienten....
    Grüße, Claudia


    Danke. Auch für Ihre Anwesenheit hier und die wissenschaftlichen Tatsachen.
    Viel Erfolg und weiterhin dankbare Patienten, denen Sie mit Ihrer "Entdeckung" helfen können.
    Hallo Friesen und The Whitch !

    Das wird ja hier richtig spannend, gerade weil momentan viele im Forum und sehr berechtigt die Methadongeschichte mit grossen Hoffnungen verfolgen.
    Deshalb verstehe ich auch The Whitch, wenn sie auf verifizierbaren Nachweisen beharrt.
    Und hoffe sehr darauf, dass für alle Forumsmitglieder verständlich ein guter Austausch zwischen medizinkundigen Menschen stattfindet !

    Mit Gruss und für Gelingen, Renate
    Adeno ED : 30.03.13 ( nach Thoraxprellung )
    Rauchstopp 14.04.13 , OP 02.05.13 Lobektomie li o.
    IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0,
    Chemo habe ich abgelehnt.
    2013 AHB und 2014 Reha in Ahlbeck, bis 08/17 NU ok,
    MRT 03/17= keine Filiae

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kradabeg14“ ()

    The Witch schrieb:

    ann bitte ich um Angabe einer Quelle, in der ich die behauptete Untersuchung nachlesen kann. (Gerne auf Englisch, gerne auch in einer wissenschaftlichen Datenbank).


    Da wäre ich auch gespannt drauf.

    LG
    Boebi

    Carlitta:
    Ich habe eine Einkapselung im Unterkiefer die sich gottseidank immer noch friedlich verhält. Deswegen habe ich auch nach fast sieben Jahren immer noch alle 3 Monate eine TU-Nachsorge. Ich hatte damals Chemo und Bestrahlung abgelehnt, da mir noch eine Lebenserwartung von zwei Jahren gegeben wurde. Irrtum lässt grüßen

    LG
    Boebi

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    Friesen schrieb:

    Wenn es nicht publiziert ist, heißt es noch lange nicht, dass es nicht untersucht wurde. Das sollte ihnen auch als erfahrener User bekannt sein.


    Werte Frau Claudia,

    Ihnen ist aber schon gelaeufig, dass man normalerweise serioes publiziert, wenn man solide und valide Anhaltspunkte hat? Nachvollziehbar und diskutabel. Man kann ja alles Mögliche "untersuchen", aber der Beweis muss auch angetreten werden. Z.b. in Form von Studien, deren Ergebnisse in den entsprechenden Organen oder auf Kongressen zur Diskussion gebracht werden. Das ist gute, herkoemmliche wissenschaftliche Praxis.

    Friesen schrieb:

    Ich bitte diese
    öffentliche Kritik zu unterlassen, da Sie das auch noch
    zusätzlich unter einem Decknamen ausüben.


    Warum sollte man nicht oeffentlich diskutieren duerfen? Das koennen Sie wohl kaum verbieten. Und werte Frau Claudia, sind Sie Frau Friesen herself oder wer auch immer?

    Besten Gruss
    Sissel
    Sapere aude
    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
    Immanuel Kant
    Hallo Friesen,

    auch ich möchte dich hier herzlich willkommen heißen :)

    Danke, dass wir hier nun eine sachkundige Person hier haben, die bereit ist alles auch wissenschaftlich zu erklären.

    Mit der Entdeckung zum Thema Methadon hast du sehr vielen Patientinnen Hoffnung gemacht.

    Aus eigener Erfahrung kann ich die positive Wirkung des D,L-Methadons einfach immer wieder nur begeistert hervorheben. Alleine diese Wirkung ist mir sehr viel Wert.
    Auch wenn es erst knapp 2 Wochen sind, in denen ich dieses Medikament einnehme, so habe ich
    mich bereits mit einigen Patienten austauschen können, die dieses Medikament auch nehmen.

    Auch diesen ... hauptsächlich Frauen :) .... erging es so wie mir, einige hatten mit Anfangsübelkeit zu tun, ansonsten höre ich nur Begeisterung.

    Mit Herrn Dr. Hilscher habe ich auch die Belastung für Nieren und Leber besprochen.
    Bei den Medikamenten, die ich vor Methadon eingenommen habe, waren einige dabei, die sowohl
    die Leber, aber auch besonders die Nieren belastet.
    Er hat meine kompletten Medikamente... auch Diabetesmittel .. auf nierenschonendere Medikamente umgestellt, dazu gehörte auch Methadon.
    Dass er auf so eine "Nebensache" bei den anderen Medikamenten geachtet hat, fand ich beachtenswert und gut.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich in meiner Situation ja nicht unbedingt so viele Optionen habe, um Medikamente abzulehnen, weil sie Nebenwirkungen haben.
    Alle Opiate und Schmerzmittel haben Nebenwirkungen, die einen mehr und die anderen weniger.
    Für mich stellt sich eher die Frage, wie ich mein Leben mit bestmöglicher Lebensqualität verlängern kann.

    In wie weit Herr Dr. Hilscher seine "Behandlungserfolge" irgendwo schriftlich aufgezeichnet hat, darüber habe ich keine Kenntnis.
    Ist es so, dass Ärzte eine dementsprechende Aufzeichnung führen ?

    Herr Dr. Hilscher ist ein normaler Hausarzt, Schmerztherapeut und eben Palliativmediziner.
    ebenso wie mein hier ansässiger Hausarzt. Mir ist nichts davon bekannt, dass er zu seinen
    verschiedenen Behandlungen Aufzeichnungen macht.
    Auch er hat Behandlungsansätze, die in früheren Zeiten in Frage gestellt wurden, oder sogar belächelt wurden.
    Aber, es spricht sich herum, dass sich seine Patienten wohl fühlen, oder auch vergleichsweise länger und besser überlebt haben, das reicht , dass sich soooo viele Patienten von ihm behandeln lassen.

    Es gibt sicherlich Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht immer durh Aufzeichnungen belegt werden.

    Frau Friesen hat eine Entdeckung gemacht, die sie wissenschaftlich belegen kann und Herr Dr. Hiltscher hat diese Entdeckung in der Praxis angewandt.
    Mein Arzt tut es auch und ich bin froh darüber !!

    LG
    Fischi
    Hallo Boebi,

    es freut mich sehr, dass du trotz der dir angekündigten Lebenserwartung auch jetzt noch lebst !!!

    Das ist doch toll !!

    Ähnliches habe ich auch erlebt :)

    Man sagte mir im März 2013, dass ich das Krankenhaus nicht lebend verlassen werde.... wenn doch, dann nur für kurze Zeit.

    Ich lebe... und bin froh und glücklich, dass es so ist !!

    Ich wünsche allen, dass sie froh .... mit wenig Schmerzen .... und sehr viel Lebensqualität
    weiterleben können !!

    LG
    Fischi
    Es ist im Tierversuch und an isolierten Krebzellen getestet worden, wenn ich Sie korrekt nachgelesen habe? An Patienten finden offenbar derzeit nur s.g. Heilversuche statt. Es waere zu wuenschen, dass Ihre Theorie erfolgversprechend ist, aber wie gesagt, valide nachvollziehbare Beweise an einer groesseren Patientenpopulation (Phase II/III) stehen derzeit aus.

    Beste Gruesse
    Sissel
    Sapere aude
    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
    Immanuel Kant
    ich weis gar nicht was jetzt hier fürn Trara gemacht wird, wichtig ist doch das D,L Methadon einen Wirkung zeit, und wohl zwar eine bessere als L Methadon.... da es noch keine richtige Studie gibt sollte man doch mit dem Berichten im Netz vorlieb nehmen und ich denke auch wenn Claudia Friesn hier sagt das es auch tests mit L Methadon gab, warum sollte man dieses bestreiten ?
    da ich nicht glaube das diese gute frau es nötig hat her Blödsinn zu schreiben... sie hat mit Sicherheit auch unterlagen die dieses beweisen, das muss sie aber in meinen Augen nicht...

    mal ehrlich eine Fr dr. in ihrer Position, liest doch nicht täglich 100 mails und versuch die meisten davon auch anzurufen um anderen Menschen zu helfen.... Sie gibt alles an dr, Hilscher weiter, und selbst er ist bereit es einem schmerz Mediziner zu erklären..... für mich is es GANZ KLAR ein mittel was zumindest einigen von uns das leben verbessert und mit etwas glück ein längeres leben ermöglicht, Sohar einer evtl Heilung is möglich....

    Danke Claudia das es Sie gibt
    Lg rico
    Hallo Rico,

    ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen.

    Besser und treffender kann man dies nicht formulieren. Ich bin froh, dass es hier noch jemanden gibt, der auch einmal ein freundliches Wort für Frau Friesen hat.

    Sie gibt wirklich alles und telefoniert zum Wohl der Patienten.... immer und zu jeder Zeit .... und nicht etwa nur in ihrer Arbeitszeit !!

    Sie hat es gar nicht nötig sich hier zu rechtfertigen, aber es darf auch nicht sein, dass hier etwas falsch dargestellt wird und zur Verwirrung der Patienten führt... und dies wohlmöglich zum Schaden von Frau Friesen.

    Jeder kann sich selbst informieren und kann selbst entscheiden, ob dieses Mittel für ihn in Frage kommt.

    Ich verstehe deshalb diese "Verstimmungen" hier nicht. Ich bin zudem ein harmoniebedürftiger Mensch !!!

    Diskutieren und jemanden angreifen, sind für mich ganz verschiedene Dinge !!


    LG
    Carlitta
    Ich versteh die Aufregung auch nicht, ich bin nur dankbar ,dass es überhaupt jemanden gibt,der zurückruft und sich persönlich um unsere "Sorgen" kümmert, Bin schon froh,dass ich unseren Onkologen anrufen darf,wenn es Probleme gibt.
    Es braucht einfach nur jeder Patient selbst zu entscheiden,ob ihm die Methadonbehandlung sinnvoll erscheint oder nicht.
    Für uns klingt es super und ich werde dafür kämpfen ,dass mein Mann sie bekommt. Liebe Grüße Tamara
    Hallo an alle,
    Die Tonverschärfung finde ich unnötig, bitte wieder etwas runterkommen.
    Ich frage mich, wie es jetzt dazu gekommen ist?
    Aufgemacht wurde der Thread mit den Informationen zu einer möglich neuen Behandlungsalternative. Hinzu kommen Kommentare von Nutzern, die aufgrund ihrer palliativen (also eher aussichtslosen) Situation erstaunlich unbürokratische Hilfe von Frau Dr. Friesen und einem niedergelassenen (Schul-)Mediziner bekommen haben. Die bisher erreichten subjektiven Verbesserungen scheinen enorm zu sein. Dies bestätigen auch Betroffene, die ausschließlich in der Parallelwelt schreiben. Wahrscheinlich nehmen viele Betroffene das Methadon mit dem Hintergedanken und der starken Hoffnung, dass nicht nur der Schmerz verträglich bekämpft wird, sondern auch der Tumor erheblich in seiner Ausbreitung eingeschränkt wird. Die Publikationen von Frau Dr. Friesen legen dies nahe. Jeder Betroffenen weiß, dass es bisher keine belastbaren Studien zu den Auswirkungen am Menschen gibt. Jeden dürfte klar sein, dass die zeitgleiche Einnahme von Methadon und Chemotherapie wahrscheinlich ein nicht unerhebliches Risiko darstellt.
    Am Anfang habe ich auch gedacht, dass hier unglaubliche Erwartungen geschürt werden und dass die Landung der Betroffenen womöglich sehr hart sein wird und das dringend gegen gesteuert werden sollte, um die Euphorie etwas zu dämpfen. Mittlerweile denke ich aber, so lange die Patienten, die bisher keine Therapieoption mehr für sich gesehen haben in einem guten Zustand sind, sich gut oder sogar extrem gut fühlen, dann ist doch schon vieles erreicht. Mögen sich die Hoffnungen vielleicht zerschlagen, für eine Zeit X haben viele Menschen eine bessere Zeit als zuvor gehabt und das steht für mich im Vordergrund.

    Ich sehe also gar keinen Grund übertriebener Weise nach Studien und schulmedizinischen Grundsätzen zu rufen. Wem ist damit geholfen?
    Ich bin beileibe kein Anhänger alternativer Methoden, deren Wirkung wahrscheinlich oftmals auf dem Plazeboeffekt beruht, ABER die Schulmedizin wäre wahrscheinlich oftmals froh, wenn sie diese Rate erreichen würde. Wissenschaft ist schön und gut und wichtig, dennoch sollte man sie richtig einordnen. Viele wissenschaftliche Meinungen werden nach Jahren revidiert, insofern ist fats nichts in Stein gemeißelt. Wenn die Schulmedizin von signifikanten Erfolgen bei einem Vergleich zwischen einem alten und einem neuen Chemotherapeutikum redet, dann reicht schon eine medianes Überleben von 1,5 Monaten. Ist das wirklicb ein Erfolg, lässt sich das als Durchbruch feiern? Jeder aktuell Betroffenen kann wohl nur müde darüber lächeln.

    Ich bin aktuell nicht in einer palliativen Situation, freue mich aber ausserordentlich über das aussergewöhnliche Engagement von Frau Dr. Friesen et. al. Den Menschen zu helfen und ihnen eine Perspektive zu eröffnen. Studien werden am Ende zeugen, welche Erfolge nach schulmedizinischer Lesart zu erreichen sind.

    Lieben Gruß - dagehtnochwas
    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

    Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
    Ich habe den Artikel aber gerade nicht unter "Palliativ" oder "Umgang mit der Erkrankung" eingestellt, sondern unter KrebsFORSCHUNG, da der verlinkte Artikel auf BioPro (und ähnlich in anderen Online-Publikationen) auch nicht "Neubewertung von Methadon als Palliativ-/Schmerzmedikament", sondern "Methadon vor letztem Karriereschritt als Krebsmittel" heißt.

    Edit: Vermutlich wäre es das Beste, die "Diskussion" von der "Information" zu lösen und diesen Strang nach "Palliativ" zu verschieben, wo es dann auch wirklich nur noch darum ginge.
    hi Cecil,

    es handelt sich doch um Krebsforschung, oder was meinst du was Fr Friesen den ganzen tag macht ? sie ist Leiterin des Molekularbiologischen ForschungslaborsSchwerpunkt Onkologie....

    wie es die Presse dann Darstellt ist bei Gott nicht das Problem... am nächsten jahr soll es ja auch Studie darüber geben.....

    lg