Diskussion zum Thema Methadon

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    Beitrag von „Chris_7819“ ()

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    Beitrag von „Babs63“ ()

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    Beitrag von „dieterz“ ()

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    Liebe User,

    dieser Strang steht unter der Kategorie "Krebsforschung". Da meine Bitte weiter oben, hier ausschließlich diesen Aspekt zu diskutieren, offensichtlich nicht verstanden wurde, nun noch einmal:

    Alle Beiträge, die sich nicht ausschließlich mit dem Forschungsaspekt beschäftigen, werden zukünftig kommentarlos gelöscht. Einen Austausch über persönliche Erfahrungen findet man hier: Methadon - Berichte über persönliche Erfahrungen

    Wir greifen wirklich ungern zu diesem Mittel, aber offenbar geht es nicht anders. Ich bitte also darum, zukünftig darauf zu achten, wo ihr schreibt.
    Es grüßt die Hexe.
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    Beitrag von „Fischi55“ ()

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    Beitrag von „Babs63“ ()

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    Beitrag von „dagehtnochwas“ ()

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    Beitrag von „Sissel“ ()

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    Beitrag von „Cecil“ ()

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    Beitrag von „Anhe“ ()

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    Beitrag von „Ursa2“ ()

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    Liebe User,

    aus rechtlichen Gründen darf für Methadon nicht geworben werden. Dies ist festgelegt in § 14, Absatz 5 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG):

    (5) Für in Anlage I bezeichnete Betäubungsmittel darf nicht geworben werden. Für in den Anlagen II und III bezeichnete Betäubungsmittel darf nur in Fachkreisen der Industrie und des Handels sowie bei Personen und Personenvereinigungen, die eine Apotheke oder eine tierärztliche Hausapotheke betreiben, geworben werden, für in Anlage III bezeichnete Betäubungsmittel auch bei Ärzten, Zahnärzten und Tierärzten. (§ 14, Abs. 5 BtMG)

    Methadon findet sich in der Anlage III des BtMG.

    Aus diesem Grund müssen wir entsprechende Postings löschen und wir bitten dafür um Verständnis. Schmerzpatienten, die über ihre Erfahrungen mit Methadon berichten mögen, können dies weiterhin hier: Methadon Schmerztherapie - Berichte über persönliche Erfahrungen tun. Aber auch dort hat ein Werben für das Medikament nichts zu suchen.
    Es grüßt die Hexe.

    Goldener Herbst schrieb:

    Liebe Hexe,

    ich gehe davon aus, dass Du Dein Wochenende nicht mit dem Lesen der Anlage III des BtMG verbracht hast. Ich bin neugierig und würde mich gerne erkundigen wer Dir/Euch den Tipp gegeben hat.

    Vielen Dank für Euer Engagement,
    mit freundlichen Grüßen

    Goldener Herbst.



    Guten Abend, Goldener Herbst, gehen Sie tatsächlich davon
    aus, dass unter Krebskranken, Teilnehmern und/oder Verantwortlichen eines
    betreffenden Forums niemand in der Lage sei, das Betäubungsmittelgesetz und
    seine Anlagen zu lesen, so wie es für jedermann im www steht, hm?
    Guten Abend Wrobel,

    ich gehe nicht davon aus, dass die Nutzer oder Administratoren dieses Forums das Betäubungsmittelgesetz nicht lesen können!
    Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das eine spannende Lektüre für das Wochenende ist, der man sich freiwillig widmet.
    Aber offensichtlich gibt es Personen oder Institutionen oder auch Firmen, denen daran gelegen ist, dass über die Wirkungen des gewissen Schmerzmittels nicht informiert wird. Das finde ich sehr schade. Deshalb würde mich interessieren, woher der dezente Hinweis zum Anhang III gekommen ist, das wäre vielleicht aufschlussreich.

    Falls die Nennung der Quelle negative Auswirkungen auf die Betreiber dieser Plattform nach sich ziehen würde, verzichte ich natürlich auf eine entsprechende Information bzw. freue mich über eine private Email.

    Herzliche Grüße
    Goldener Herbst.

    Goldener Herbst schrieb:

    ...
    Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das eine spannende Lektüre für das Wochenende ist, der man sich freiwillig widmet.
    Aber offensichtlich gibt es Personen oder Institutionen oder auch Firmen, denen daran gelegen ist, dass über die Wirkungen des gewissen Schmerzmittels nicht informiert wird. ....


    Das Krebs-Infozentrum ist ein nicht eingetragener Verein. Ein Verein, zumal einer, welcher ein öffentliches Forum betreibt, ist gut beraten, wenn er sich auf dem Boden geltender Gesetze bewegt. Beispielsweise wird hier darauf hingewiesen, dass bei speziellen Fragen Juristen hinzu gezogen werden.

    Wenn man sich registriert, um dann, ohne sich näher vorzustellen, ausschließlich nur zu einem bestimmten Thema zu posten, entgeht einem schon mal, dass (in diesem Fall) ich das Thema überhaupt erst aufgemacht habe: Methadon als neuer zusätzlicher Helfer in der konventionellen Krebstherapie
    Macht ja fast nichts, kann ja nachgeholt werden.
    @ Goldener Herbst,

    Ihre Erkenntnis

    Goldener Herbst schrieb:


    Aber offensichtlich gibt es Personen oder Institutionen oder auch Firmen, denen daran gelegen ist, dass über die Wirkungen des gewissen Schmerzmittels nicht informiert wird.


    haben Sie genau: wo her? Sie formulieren hier Verdächtigungen. Ist das Ziel Ihrer Anmeldung hier im Forum, das zu verbreiten?

    Vielleicht sollten Sie sich vergegenwärtigen, dass die Stoffe, die im Betäubungsmittelgesetz aufgelistet und für jeden Lesekundigen im www einsehbar sind,nicht aus Jux und Tollerei dort stehen, sondern weil sie schlicht und einfach: Drogen sind – abhängig machend, die Kontroll- und Steuerungsfähigkeit beeinflussend und mit allerlei anderen Nebenwirkungen, bei denen der Beipackzettel alleine nicht wirklich weiter hilft.

    The Witch schrieb:

    Liebe User,

    dieser Strang steht unter der Kategorie "Krebsforschung". Da meine Bitte weiter oben, hier ausschließlich diesen Aspekt zu diskutieren, offensichtlich nicht verstanden wurde, nun noch einmal:

    Alle Beiträge, die sich nicht ausschließlich mit dem Forschungsaspekt beschäftigen, werden zukünftig kommentarlos gelöscht. Einen Austausch über persönliche Erfahrungen findet man hier: Methadon - Berichte über persönliche Erfahrungen

    Wir greifen wirklich ungern zu diesem Mittel, aber offenbar geht es nicht anders. Ich bitte also darum, zukünftig darauf zu achten, wo ihr schreibt.


    Gilt diese Ankündigung nicht für Jedermann ?

    Gruß
    Fischi
    Liebe Cecil,

    zuerst einmal kann jeder meine "Krankheitsgeschichte" in meinem Profil nachlesen. Ich habe auch nicht in einem Austauschthema gepostet, sondern in einem Fachthema. Ich habe eine Frage zum Thema Krebsforschung gestellt (zumindest aus meiner Sicht). Deshalb habe ich mich nicht weiter persönlich vorgestellt - weil es hier nicht hingehört, wenn ich in den Austauschforen aktiv werde, werde ich das nachholen - versprochen.

    Ca. 3 Wochen ist das Schmerzmittel namentlich erwähnt worden, dann plötzlich verweisen die Moderatoren auf das Betäubungsmittelgesetz und bitten um die Unterlassung der Nennung des Namens. Aus ihrer Sicht (zumal im Impressum eine Privatperson genannt ist) völlig verständlich! Nichtsdestotrotz würde mich interessieren, wer die Moderatoren auf den entsprechenden Passus im Betäubungsmittelgestz hingewiesen hat - denn ich gehe nicht davon aus dass sie von alleine darauf gekommen sind das Betäubungsmittelgesetz und seine Anhänge zu studieren. Wie Ihr schon im anderen Thema diskutiert habt, werden in der ganzen Welt jährlich Milliarden mit der Behandlung von Krebspatienten verdient. Teure Studien können sich in der Regel nur die großen Pharmakonzerne leisten und es ist nicht in ihrem Interesse kostengünstigere Alternativen zu erforschen bzw. über alternative Handlungserfolge zu berichten.
    Aller Wahrscheinlichkeit nach haben die wirklich Interessierten einen Anwalt gebeten eine entsprechende Behörde zu kontaktieren. Diese Behörde hat dann die Betreiber dieses Forums und auch eines anderen Forums (wo entsprechende Beiträge einfach kommentarlos gelöscht wurden) kontaktiert und um entsprechende Maßnahmen gebeten. Dies ist meine Vermutung. Vielleicht ist auch alles ganz anders, deshalb meine Frage an die Hexe.
    Ich freue mich unendlich, dass die Schmerztherapie bei einzelnen Patienten so gut anschlägt und zu einer umfassenden Verbesserung der Lebensqualität führt.

    In diesem Sinne ein herzlicher Gruß von
    Goldener Herbst.
    Guten Abend, Fischi,

    Mitforist(in) Goldener Herbst war ganz verwundert, dass jemand
    im Betäubungsmittelgesetz nachgesehen hat, um fest zu stellen, dass Methadon
    dort in einer Anlage gelistet ist. Offenbar gibt es also schon bei der Frage
    Nachholbedarf, was Methadon überhaupt ist. Ich denke, die Klärung hierzu ist
    eine der Voraussetzungen, um sich objektiv zu dem Suchtstoff äußern zu können.

    Beste Grüße, w.

    Fischi55 schrieb:

    ......

    Gilt diese Ankündigung nicht für Jedermann ? ....


    Für jedermann oder für jedermann bis auf Goldener Herbst?
    Keine Angst, die Moderation wird die Beiträge später, weil off-topic, natürlich löschen. Bis dahin sind sie noch eine Weile lesbar.
    Ich plädiere dafür, den ganzen Strang zu löschen; dieser Strang hier Methadon Schmerztherapie - Berichte über persönliche Erfahrungen erscheint völlig ausreichend.

    Goldener Herbst schrieb:

    ....
    zuerst einmal kann jeder meine "Krankheitsgeschichte" in meinem Profil nachlesen.

    ...... nö, kann ich (noch?) nicht.

    Goldener Herbst schrieb:

    Ca. 3 Wochen ist das Schmerzmittel namentlich erwähnt worden, dann plötzlich verweisen die Moderatoren auf das Betäubungsmittelgesetz und bitten um die Unterlassung der Nennung des Namens.


    Das stimmt nicht. Es soll nur nicht beworben werden.

    Goldener Herbst schrieb:

    ....
    Nichtsdestotrotz würde mich interessieren, wer die Moderatoren auf den entsprechenden Passus im Betäubungsmittelgestz hingewiesen hat - denn ich gehe nicht davon aus dass sie von alleine darauf gekommen sind das Betäubungsmittelgesetz und seine Anhänge zu studieren.

    Sind Sie der Meinung, der Krebs mache um Juristen, Steuerberater u. a. einen Bogen? Bei manch einem sitzt der Jurist mit am Küchentisch.
    Wenn ich "Betäubungsmittelgesetz" in die Suchmaschine eingebe, bin ich sofort bei gesetze-im-internet mit nichtamtlichem Inhaltsverzeichnis.

    Goldener Herbst schrieb:

    Teure Studien können sich in der Regel nur die großen Pharmakonzerne leisten und es ist nicht in ihrem Interesse kostengünstigere Alternativen zu erforschen bzw. über alternative Handlungserfolge zu berichten.

    Nö, is nich wahr. Kreativ sollte man sein: biotechnologie.de/174214
    @ Goldener Herbst

    Sie bewegen sich auf sehr dünnem Eis. Was erkennbar die Moderation bewirkt hat, ist, dass man sich über die Einnahme von Methadon in Form subjektiver Erfahrungen relativ unbefangen unterhalten kann. Mit Ihren Verdächtigungen über „Dunkelmänner“, die verschwörungstheoretisch angehaucht sind,

    Aller Wahrscheinlichkeit nach haben die wirklich Interessierten einen Anwalt gebeten eine entsprechende Behörde zu kontaktieren. Diese Behörde hat dann die Betreiber dieses Forums und auch eines anderen Forums (wo entsprechende Beiträge einfach kommentarlos gelöscht wurden) kontaktiert und um entsprechende Maßnahmen gebeten

    kratzen Sie aber nicht nur am Forum oder der Moderation, sondern an eben diesem Austausch der MitforistInnen.Denn was die Moderation bislang nicht angezogen hat, ist die betreffende Strafvorschrift des BtMG in § 29 Absatz I Satz 1 Ziff. 8. (gesetze-im-internet.de/btmg_1981/__29.html ) wonach mit „Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft [wird], wer entgegen § 14 Abs. 5 für Betäubungsmittel wirbt.

    Wenn mit Blick darauf andere Foren Threads komplett vom Netz nehmen, so mag das zum eigenen und zum Schutz der dortigen User erfolgen, aber es ist kontraproduktiv mit Blick auf eine aufgeklärte Diskussion zur Palliativmedizin. Das hiesige Forum vollführt den Spagat, trotz aller Vorbehalte und normativen Einordnungen diese Diskussion zu ermöglichen.

    Ihr erkennbares Ansinnen, Goldener Herbst, ist dagegen ein dezidiertes Product-Placement unter dem Vorzeichen, es würde verschwiegen. Ihre Diskreditierungsversuche treffen aber die, die es angeht: Menschen, die darum ringen, den für sie besten Weg zu suchen und zu gehen.
    Lieber wrobel,

    ganz herzlichen Dank für deine aufschlussreichen Anmerkungen. Da damit erstmal alles gesagt ist, wird dieser Strang vorübergehend geschlossen.

    Zuvor allerdings noch in eigener Sache:

    Goldener Herbst schrieb:

    ich gehe davon aus, dass Du Dein Wochenende nicht mit dem Lesen der Anlage III des BtMG verbracht hast. Ich bin neugierig und würde mich gerne erkundigen wer Dir/Euch den Tipp gegeben hat.

    Ich brauche kein ganzes Wochenende, um das zu lesen.

    Goldener Herbst schrieb:

    Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass das eine spannende Lektüre für das Wochenende ist, der man sich freiwillig widmet.

    Ich kenne weiß Gott spannendere Lektüre, ja. Freiwillig lese ich sowas auch nicht, das stimmt.

    Goldener Herbst schrieb:

    Deshalb würde mich interessieren, woher der dezente Hinweis zum Anhang III gekommen ist, das wäre vielleicht aufschlussreich.

    Der Hinweis auf den Anhang III steht im Gesetz selbst.

    So - und nun rein zur Info: Ich lese mehr als einmal Gesetzestexte, auch am Wochenende, um meine Aufgaben als Administratorin und Moderatorin hier wahrnehmen zu können. In so einem Forum ist es nämlich nicht damit getan, mal eben so nach Bauchgefühl was rauszuhauen. Auch wenn das vielleicht nicht jedem unmittelbar einleuchtet. Und ich brauche auch niemanden, der mich dazu mit Infos versorgt.
    Es grüßt die Hexe.
    Ich bin bereits seit einiger Zeit als lesende Angehörige in diesem Forum unterwegs, habe mir aber schon öfter überlegt, was zu diesem Thema zu schreiben. Bisher habe ich mich immer zurückgehalten, aber nun kann ich das nicht mehr:

    Dieses Forum heißt Krebsinfozentrum und bereits bei der Anmeldung akzeptiert man, dass es sich hierbei um Informationen zu belegten medizinischen Therapien handelt.
    Methadon ist als Schmerzmittel zugelassen. Nun wurde in Experimenten festgestellt, dass Methadon in Zelllinien die Wirkung der Chemotherapie verstärkt.
    Dies ist im Labor oft der Fall – nur ein winziger Anteil (im Promillebereich) der im Labor erfolgreichen Medikamente schafft es dann, die Wirkung auch im Menschen zu entfalten.

    Natürlich ist Methadon ein Medikament, bei dem das Interesse der Pharmaindustrie an langwierigen (und teuren) Studien nicht besonders groß wäre, selbst wenn eine Wirkung im Menschen nachgewiesen wäre (vorausgesetzt man findet nicht noch ein besser oder gleichgut wirksames Derivat), aber, genau dafür gibt es in Deutschland auch die Forschung der Unikliniken, und diese ist durchaus sehr an solchen Themen interessiert.
    Es gibt zahlreiche Beispiele für langjährig zugelassene Medikamente, die auch eine Wirkung bei Tumoren haben und die von unabhängigen Forschern untersucht werden. Eine Unterdrückung dieser Erkenntnisse durch die Pharmaindustrie wäre mir nicht bekannt. Auch dort sitzen Menschen in der Forschung und das Ziel ist es, anderen zu helfen.

    Die Berichte über Methadon, die hier bisher zu lesen sind für den einzelnen sehr positiv – allerdings bisher durchaus mit den bekannten Wirkungen des Methadons (z.B. Euphorie, Atemdepression) zu erklären. Auch bei Nora, der ich alles erdenklich Gute wünsche ist nicht geklärt, wie die Chemotherapie ohne Methadon gewirkt hätte.
    Aus diesem Grunde ist es doch mehr als klar, dass diese Therapie eben nicht zu den „belegten medizinischen Therapien“ gehört. Keine von uns hier weiß bisher etwas über die möglichen Neben- und Spätfolgen v.a. in der Kombination mit einer Chemotherapie. Vor einigen Jahren gab es mal ein Medikament, das im Großen und Ganzen Speed als Wirkstoff hatte – es ist mittlerweile vom Markt genommen worden. Meine Oma hat es ein paar Mal bekommen und hätte dann trotz ihres respektablen Alters von über 85 Jahren damit die Nacht durchtanzen können, „high“ hat sie sich aber nicht gefühlt.

    Was ich damit sagen will: bevor Methadon als Wundermittel angepriesen wird und dies ggf. dazu führt, dass manche sich auf eine solche Therapie versteifen, sollte man die weiteren Ergebnisse abwarten. Bis dahin soll jeder die Möglichkeit haben, sich über diese Option zu informieren aber es darf aufgrund von zu emotionalen Erlebnissen auch nicht der Eindruck entstehen, dass diese Therapie die aktuell einzig gangbare und hoffnungsvolle Option ist. Desshalb halte ich Löschungen durchaus für notwendig.

    Liebe Mods, ich weiß, dass das Posting off-topic ist und ihr könnt es gerne löschen aber diesmal hat meine sonst sehr wirkungsvolle Tastatursperre einfach nicht gewirkt… .


    LG

    ElSue
    Guten Abend,

    die MitforistInnen verzeihen mir bitte, dass ich genau hier das menschliche Bedürfnis in einer Notsituation hintan stelle, wenn es um das sehr weite Feld der Schmerztherapie und Palliativmedizin geht.
    Dazu erlaube ich mir den Verweis auf die Übersicht „Leitlinien zur medikamentösen Schmerztherapie“ des „Netzwerks Palliativmedizin Essen“ (netzwerk-palliativmedizin-essen.de/ ), die seit Januar 2013 unter netzwerk-palliativmedizin-esse…ztherapie_Januar-2013.pdf abgelegt sind. Auch der Laie kann hier unter den „WHO-Empfehlungen“ die unterschiedlichen Stufen der zu verordnenden Medikamente ersehen, die mit entsprechenden Schmerzbildern korrelieren.

    Mit einfachen Worten: Jeder Schmerz hat sein Mittel. Nicht notwendig der Hausarzt, aber jeder Palliativmediziner in Deutschland dürfte auf der Höhe dieser Erkenntnisse („state of the art“) sein und das tun, was ohnehin ärztliche Pflicht ist: Eine korrekte Anamnese durchführen, eine Diagnose treffen und darauf eine Medikation aufbauen.

    Was Methadon angeht, so besteht überhaupt kein Zweifel, dass dieses als L-Methadon längst Eingang in die Nomenklatur gefunden hat. Hierzu heißt es aber auch speziell: „Auf Grund der sehr individuellen Pharmakokinetik und –dynamik muss die Dosis individuell titriert werden.“ Das deckt sich mit den Erfahrungen des Uni-Klinikums Jena, das in seiner Präsentation zu Methadon in seinem Fazit (conventus.de/fileadmin/media/2…hmerztherapie_PCK2010.pdf S. 52) ausdrücklich die „enge Überwachung durch erfahrene Therapeuten“ empfiehlt.

    Was will ich damit sagen?

    Methadon, und zwar sowohl L wie D,L, sind keine Zuckerkügelchen, die man so eben nebenbei erwirbt und sich dazu die beste Konditorei ansagen lässt. Und es hängt auch nicht nur damit zusammen, dass Methadon (wie im Übrigen auch Morphin) ein Betäubungsmittel ist, das besonderen gesetzlichen Restriktion unterliegt.
    Die Zurückhaltung ergibt sich vielmehr daraus, dass es sich hierbei um ein hoch wirksames, potentiell tödliches (vergleiche etwa aerzteblatt.de/nachrichten/265…-Methadonueberdosierungen ), süchtig machendes Medikament handelt, dem der Arzt die höchst mögliche Sorgfalt um des Patienten Willen zukommen zu lassen hat. Das ist, noch vor der gesetzlichen, eine ethische Prämisse im Arzt-Patienten-Verhältnis.

    Man verzeihe mir noch einmal meine klaren Worte: Gefühligkeit wie Gefälligkeit sind da nicht nur fehl am Platz, sondern in jeder Hinsicht sich selbst und Dritten gegenüber verantwortungslos.

    Beste Grüße, w.