Nach Chemo... was hilft?

    Nach Chemo... was hilft?

    Meine Mama bekommt morgen die 2. Chemo.
    Nach der 1. war sie extrem geruchsempfindlich und konnte 5 Tage lang nichts zu sich nehmen,
    außer Wasser.

    Gibt es Tipps, was dagegen hilft?
    Ihr HA hat ihr schon ein Medi verschrieben, aber ob es hilft, werden wir sehen.
    Was sonst kann man tun?

    Eis essen???

    Danke.
    Hallo Babs,

    ich hatte nach meinem ersten Zyklus Chemo (Cisplatin/Alimta) in 2012 auch Probleme mit Geruch und Geschmack. Jeder Geruch hat mich angewidert. Geschmeckt hat alles nach Metall. Das einzie was ging war tatsächlich Eis und auch Pudding und Joghurt. Am Besten natürlich mit Sahne zum Aufbauen. Diese Geschmacks- und Geruchs"belästigungen" waren dann immer so nach einer Woche etwas besser - bis zum nächsten Zyklus.
    Dieses Mal mit Carboplatin/Alimta hab ich noch keine Probleme - ich bekomme allerdings auch ganz viele zusätzlichen Infusionen um genau das alles an Nebenwirkungen zu vermeiden.

    Liebe Grüße
    Andrea
    Hallo Babs,

    mein Mann kann nach der Chemo oft kaum etwas essen. Einigermaßen geeignet sind für ihn Suppen und sehr beliebt ist Grießbrei. Dieser wird dann mit Sahne und zusätzlich Butter angereichert - jede Kalorie zählt! Gegen den Metallgeschmack im Mund mag er sehr gern scharfe Ingwerbonbons.

    Liebe Babs, vielleicht ist es ja nach der nächsten Chemo alles wieder ganz anders!

    Viel Erfolg

    Anette
    Wenn du es nicht ändern kannst, musst du damit leben
    "Brokeback Mountain"
    Ich hatte diesen widerlichen Metallgeschmack auch während der Chemtherapie mit Cisplatin, und mir war auch ständig übel. Wirklich geholfen hat nix. Allerdings habe ich den dringenden Rat bekommen, nichts zu essen oder zu trinken, was ich besonders gerne mochte. Die Begründung war, dass man sich seine Vorlieben damit endgültig verderbe und es einen zusätzlich belaste, wenn man nicht einmal seine Lieblingsgerichte mehr möge.
    Es grüßt die Hexe.
    Hallo Zusammen,

    hab meine Chemo mit Cisplatin nun bereits 2 Wochen lang hinter mir (7 Wochen lang, jede Woche einmal Chemo täglich Bestrahlung) und hab sie soweit so gut überstanden. Meine Nebenwirkungen waren starker Durchfall (leider immer noch sporadisch), heftiges Sodbrennen, Übelkeit (zum Glück ohne Erbrechen), extreme Abgeschlagenheit (immer noch), Haut hat sich an den Händen stark gepellt, Geruchsempfindlichkeit (immer noch. Habe Probleme damit die Küche zu betreten. Bratgerüche gehen gar nicht.) Geschmacksempfinden war auch gestört, wobei ich diesen Metallgeschmack nur Anfangs hatte und gut mit Kräuterbonbons gegenansteuern konnte, später war es eher so, dass alles zu pfad war und mir nichts mehr richtig geschmeckt hatte. Hab dank Kortison trotzdem 6 Kilo zugenommen... Mir hat es immer geholfen mich während der Infusion mit Zeichnen, Musik und Lesen abzulenken. Musste wegen dem Nierenmedi ständig auf die Toilette rennen (auch nachts alle 2 Stunden (immer noch)) und hab mich dann erschrocken wie ich aussah. :D So leichig und rot geädert und ungesund. Einmal war mein Gesicht um den Mund herum so rot angelaufen, dass ich so ein bisschen aussah wie Homer Simpson. :D

    Jetzt 2 Wochen später bin ich vom heftigen Sodbrennen befreit, die Haut pellt sich auch nicht mehr, die anderen Nebenwirkungen sind aber Großteils noch vorhanden. Ist das normal? Ich hatte gehofft, dass das mit der Therapie endet. :)
    Was mitten in der Therapie eingesetzt hat und immer stärker geworden ist, sind meine Probleme mit dem rechten Oberbauch. Ein starkes unangenehmes Drücken, das mich scheinbar auslaugt und unerträglich wird, je länger ich stehe oder laufe oder mich anstrenge. Im Sitzen oder Liegen ist es zwar auch vorhanden, aber nur minimal.
    Könnten es meine Gallensteine sein?
    Die hatte ich allerdings auch schon vor Chemo und allem und die haben mich nie gestört, oder zumindest nicht so auffällig gestört.
    Nächste Woche habe ich ein Nachgespräch mit meinem Onko, da werd ich das mal ansprechen.

    Naja, ich will eigentlich nur sagen, dass ich gehofft hatte so zwei Wochen nach Chemo wäre wieder alles tutti paletti, ist es aber nicht. Bin ich zu ungeduldig?

    Achso was isch noch schreiben wollte. Hatte so ein tolles Kochbuch gekauft, da steht drin, bei metallischem geschmack sollte man mit Ahornsirup nachsüßen, oder einen spritzer Zitronensaft oder etwas fettiges wie Butter oder Nussmuß verwenden. Wenn alles zu süß schmeckt mit Zitronensaft nachhelfen. Wenn alles zu salzig schmeckt ebenfalls etwas Zitronensaft hinzufügen. Bei Bitterkeit Ahornsirup. Alles schmeckt wie Pappe, etwas Meersalz, oder ebenfalls auch hier Zitronensaft.

    Bei mir war dieser pfade Pappgeschmack immer da, ich hab dann etwas nachgewürzt, dann ging es bessser.

    Allerbeste Grüße.
    Janin
    Gute Nacht Nimmerland
    Ja, du bist zu ungeduldig :D

    Du hattest 7 Wochen Chemo und Bestrahlung, davon erholt sich der Körper nicht in 2 Wochen. Kommt natürlich auch auf die Höhe der Bestrahlung und Chemo Gabe an.
    Sei also bitte ein bisschen geduldiger, ansonsten bist du mit dem was du tust auf einem guten Weg.

    Liebe Grüße

    Wangi
    Es sind die Begegnungen mit Menschen,
    die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant; aphorismen.de/zitat/15977