neck dissection - Was ist das?

    neck dissection - Was ist das?

    Ich möchte aus meiner Sicht - einer Betroffenen - auf diese Frage eingehen.

    Klar, es gibt viele tolle Artikel im Internet. Ein paar Links zu diesen Seiten werde ich auch hier einsetzen. Aber es gibt so viele Artikel, so viel zu finden und zu lesen. Aber jeder fängt mit einem Artikel an und mit der Zeit werden diese Artikel anspruchsvoller, weil man als betroffener Laie doch mit der Zeit zu einem Fachidioten der zweiten Reihe wird. In der ersten sollten und müssen immer die Ärzte und Physiotherapeuten stehen. Ja, ich führe auch die Physiotherapeuten mit auf. Denn sie sind es, die die Folgen der Operationen, die sich nicht nur in einer stundenlange Überdehnung der Halsmuskel und Halswirbel äußern, sondern auch durch die Operationsschäden aufgrund von Wegnahme von Muskeln, Nerven, Lymphbahnen, Blutbahnen, Bindegewebe und dazukommenden Narben, mildern . Die einen versuchen dafür zu sorgen, dass man den Krebs los wird, die anderen versuchen uns dabei zu helfen mit den Folgen leben zu können. Leider ist man noch nicht soweit, dass standardmäßig Physiotherapie nach diesen Eingriffen verordnet wird. Wäre aber notwendig, wenn man so manche Werdegänge von Patienten mit neck dissection verfolgt. Ein weiteres „Leider“ gibt es noch. Denn nicht alle Physiotherapeuten, nach Möglichkeit mit Kenntnissen in der manuellen Therapie, kennen sich wirklich mit unseren Problemen aus. Aus meinen Erlebnissen muss ich sagen, dass diese Kenntnisse meist bei Therapeuten in neurologischen Kliniken zu finden sind. Oder bei niedergelassenen Therapeuten, die sich darauf spezialisiert haben.

    Nun aber zu den Arten der neck dissection. Die Aufstellung ist aus Wikipedia:de.wikipedia.org/wiki/Neck-Dissection Operationstechniken:

    Radikale Neck-Dissection
    Dabei werden die Lymphknoten zusammen mit folgenden anatomischen Strukturen entfernt:Vena jugularis interna
    Musculus sternocleidomastoideus
    Musculus sternohyoideus
    Musculus sternothyroideus
    Musculus omohyoideus
    Glandula submandibularis
    Nervus accessoriusDer Verlust von Lymphknoten, Fett- und Bindegewebe, Blutgefäßen, Speicheldrüsen und Muskelanteilen geht also mit einem großen Gewebeverlust und damit auch funktionellen Einschränkungen für den Patienten einher.

    Modifiziert-Radikale Neck-Dissection
    Wie Radikale Neck-Dissection unter Erhaltung mindestens einer nichtlymphatischen Struktur, z. B. des Nervus accessorius und damit geringere Bewegungseinschränkung im Kopf/Schulterbereich. Die Modifiziert-Radikale Neck-Dissection wird eingeteilt in:
    Typ I: Ausräumung Level I-V, erhaltene Struktur: Nervus accessorius;
    Typ II: Ausräumung Level I-V, erhaltene Strukturen: Nervus accessorius, Vena jugularis interna;
    Typ III: Ausräumung Level I-V, erhaltene Strukturen: Nervus accessorius, Vena jugularis interna, Musculus sternocleidomastoideus.

    Funktionelle Neck-Dissection
    Die funktionelle Neck-Dissection hat ein besseres kosmetisches und funktionelles Ergebnis und hat z. B. beim Schilddrüsenkarzinom keine schlechtere Lebenserwartung als die klassische Neck-Dissection. Bei der funktionellen Neck-Dissection werden Muskeln, N. accessorius und Vena jugularis interna erhalten. Sind Lymphknoten mit der Vena jugularis verbacken, wird diese entfernt, ansonsten werden „nur“ die Lymphknoten reseziert.

    Selektive Neck-Dissection
    Es werden selektiv die Regionen einer Halsseite entfernt, in denen Lymphknotenmetastasen eines Primärtumors nachgewiesen oder vermutet werden. Die selektive Neck-Dissection wird eingeteilt in: Supraomohyoidal: Level I-III; Lateral: Level II-IV; Posterolateral: Level II-V; Anterior: Level VI und Anterolateral: Level I-IV.


    Einteilungen nach der Tumorformel werde ich hier nicht einsetzen, da bei den Karzinomen des Zungengrunds, Mundboden etc in cm gerechnet wird, bei Melanomen aber in mm, so dass es bei der jeweils anderen Karzinomform zu Verunsicherung führen würde, wenn ich das ein oder andere einsetzen würde. Beides wäre dann aber auch wieder irreführend.

    Aufgrund der oben aufgeführten Halsausräumungen wird dann das N bestimmt. pN steht für den Zustand des Wächters. N0 bedeutet kein Befall. Die Buchstaben a und b stellen bei Melanomen Mikrometastasen (a) oder Makrometastasen (b) dar. Mikrometastasen können nur histologisch festgestellt werden. Beim Schnellschnitt während der Operation wird nach Makrometastasen Ausschau gehalten, um ggf sofort weiteres Material zu entfernen. Die Buchstaben sind bei Karzinomen, die kein Melanom darstellen wieder anders verteilt, aber die Begriffe Mikro- und Makrometastasen sind überall identisch.

    Die Auswirkungen der Operationen sind also je nach Art der Neck Dissection sehr unterschiedlicher Natur. Je weiter oben in der Liste desto mehr wird entfernt. Und damit auch die Wahrscheinlichkeit von bleibenden Schäden höher. Da zB die radikal modifizierte neck dissection mit der McFee-Schnittführung erst seit zirka 2002 in Deutschland durchgeführt wird und erst im Jahr 2007 deutschlandweit eine Diskussion über die Einführung der Wächterylmphknotenentnahme als erstes Diagnosemittel statt sofortiger neck dissection über den Stellenwert der sentinel node Biopsie (SNB) hat man halt erst in letzter Zeit begonnen Verlaufskurven anzulegen. Man hat früher operiert und die Patienten danach wieder an die niedergelassenen Ärzte zurückgegeben. Hat also nicht gewusst was für Folgen, insbesondere Spätschäden, entstanden sind, wenn der Patient überlebt hat. Dass die Patientenzahl stetig steigt, die diese massiven Eingriffe und auch die Krebserkrankung überleben, wird langsam realisiert und man möchte an den Operationstechniken weiterhin feilen, um eben die Spätschäden zu minimieren. So zumindest ein leitender MKPG-Chirurg auf einem Fortbildungsabend, zu dem auch interessierte Patienten eingeladen wurden.

    Um der Frage zuvorzukommen „was ist ein McFee-Schnitt“. Hier wird hinter dem Ohr angefangen zu schneiden, geht in die Halslinie den Hals runter rüber zur Halsmitte hoch zum Kinn. Der zweite Schnitt geht über das gesamte Schlüsselbein. So kann man in ganzer Länge den musculus sternocleidomastoideus mit „Zangen“ auseinanderziehen und dann ein komplettes Stück des Halsinnenlebens entfernen. Um es mal mit meinen Worten zu beschreiben. Im Internet gibt es auch dazu Bilder, wer abgebrüht genug ist.

    Natürlich gibt es noch weitere Schnittführungen. Leider habe ich im Netz trotz eifriger Suche die Liste der diversen Schnittführungen nicht gefunden, die ich mal auf einem Vortrag zu sehen bekommen habe. Ein Schnitt wäre zB auch hinter dem Ohr beginnt gerade runter bis zur Halsbeuge. Aber ich denke hier werden die anderen mir helfen können und ihre Schnittform beschreiben.


    Hier noch ein paar interessante Artikel:

    In der folgenden Arbeit sieht man ua. anhand von Zeichnungen welche Lymphknoten bei welcher Tumorlage betroffen sein können. Können deshalb, weil bei einer Großzahl von Patienten der bzw die Wächter auch übersprungen werden. Aber man sieht das Lymphabflussgebiet.

    „Therapie von Kopf-Hals-Tumoren - Neck dissection – ein wichtiges Behandlungskonzept“ von Oliver Kaschke, Andre Zakarneh
    sankt-gertrauden.de/assets/files/HNO/Neck-dissection.pdf

    „Stellenwert der Neck dissection im Rahmen der medikamentösen Tumortherapie“
    Von A. Teymoortash - Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde UKGM, Standort Marburg
    (Direktor: Prof. Dr. J.A. Werner)
    uke.de/kliniken/hno/downloads/…no/2_6_Teymoortash_ND.pdf -> Webseite wurde aktualisiert, so daß der download-Bereich weggefallen ist. Leider.

    Eine Nebenwirkung mit der viele kämpfen sind Ödeme, so dass manche ihr Leben lang Lymphdrainage benötigen. Hier ein Artikel über Lymphödeme von der DKFZ – Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum : krebsinformationsdienst.de/leb…ymphoedem-tumorfolgen.php

    Eine Hilfe gegen die Schmerzen ist meines Erachtens die Bewegung. Ob nun Aquasport, Rehasport, Tai Chi, Yoga, Entspannungsübungen nach Jacobsen, das ist eine individuelle Sache. Mir helfen Entspannungstechniken nach Jacobson gar nichts, sondern sie verschärfen die Krämpfe noch mehr. Denn wenn man Pech hat, dann entwickeln die Schmerzen aufgrund der fehlenden Muskeln und Nervn, der verkrampften und überdehnten Muskeln und ganz besonders dem Verschieben des ersten und zweiten Halswirbels eine Eigendynamik, die echt schmerzhaft, die Lebensqualität herunterfahrend und demoralisierend ist, da man von Arzt zu Facharzt rennt und keine Hilfe erfährt, weil man einfach überfordert ist. Und nicht jeder Arzt ist da selbstbewusst genug dies zuzugeben. Denn auch das ist nicht so bekannt, zumindest uns Laien nicht, dass der erste Halswirbel in enger Kommunikation mit dem fünften Lendenwirbel steht. Auch Organe sind mit den Nerven, die an der Wirbelsäule entlanglaufen, mit betroffen. Man kann Darm-, Speiseröhrenprobleme haben und denk nicht an die Muskeln und Nerven. Und umgedreht. Aber zu diesem Thema werde ich dann ein weiteres Thema eröffnen. Denn die regionalen Krämpfe ziehen mit der Zeit über die ganze Wirbelsäule bis in die Arme, Hände, Finger, Beine, Fußsohlen und Zehen. Also einmal von oben nach unten. Auch kann durch die Traumata Autoimmunkrankheiten ausgelöst werden. Zum Beispiel Fibromyalgie oder Polyneuropathie oder oder.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „J.F.“ ()

    WOW ich bin sehr beeindruckt. :thumbup: Danke für diese vielen Infos. Ich werde es später nochmals in Ruhe lesen und versuchen zu verstehen. Jetzt muss ich zur Besprechung in die Strahlenklinik.
    Lieben Gruß
    Liesel
    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest ^^
    Hallo Liesel,

    und wenn Du dann noch die Muße hast, dann kannst Du im Informationsbereich dieses Forenteils einige Doktorarbeiten rund um die neck dissection finden. Da wird auch sehr intensiv auf die Nebenwirkungen / Nachwirkungen dieser Operationen eingegangen. Aber ich werde in den nächsten Tagen auch darüber hier in diesem Forenteil schreiben.

    Und wenn Du Fragen hast, dafür ist dieser Thread ja extra aufgemacht worden :)

    Viele Grüße
    JF
    Liebe JF,
    ich habe gerade nochmals viel in deinem Artikel gelesen. Ich bin ja am 13.2. zum 2ten Mal operiert worden. Aufgrund der Metastasen wurde eine radikale ND gemacht. Gestern war ich zur Kontrolle und der Prof. hat sich den Hals angeschaut. Es wird am Dienstag erneut operiert werden, da nicht alles entfernt wurde und er ein zu hohes Risiko darin sieht, dass noch Metastasen da sind.
    Boah ich kann nicht mehr. Vor allem schwirrt mein Kopf und ich weiß nicht mehr was richtig oder falsch ist.
    Verwirrte Grüße von der Liesel ?(
    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest ^^
    Hallo Liesel,

    wie ich gerade gelesen habe, hast Du eine Entscheidung getroffen. Nun, laut meinen MKPG-Chirurgen und auch vielen Webseiten von Unikliniken mit dieser Fachabteilung ist die Operation immer noch die Nummer 1 was die Therapien anbelangt. Hier hat der Pathologe es auf seinem Tisch und sieht sehr genau was da vor ihm liegt. Bei der Bestrahlung hat man ein Gebiet, bei der Chemo den ganzen Körper, man sieht nicht, ob da was malignes war, das man gerade eliminiert hat. Der Pathologe sieht das. Ebenso bei den Antikörpern. Klar, auch die Operation ist gebietsbezogen, aber meist das Gebiet, das am ehesten betroffen sein wird, da man davon ausgeht, dass es immer regionär als erstes zuschlägt. Nun hat der Hals über 300 Lymphknoten und auch ansonsten genug Gewebe etc pp um zu operieren. Leider geht aber auch sehr viel an Nerven und Muskeln durch dieses Gebiet. Und diese Muskeln und Nerven gehen zum Teil durch den ganzen Körper oder sind mit anderen Nerven bzw Muskeln bzw Organen in engem Kontakt, so dass es Kreise ziehen kann. Je mehr bzw intensiver an einem Hals operiert wird desto mehr Nebenwirkungen und Nachwirkungen hat man. Das kann man auch überall nachlesen. Ich weiß nicht inwieweit Du auch Links haben möchtest, denn da stehen manchmal auch nicht so nette Dinge drin. Und ich möchte Dich nicht überrennen. Oder deprimieren.

    Ich bin zum Beispiel gerade am Überlegen, welche Rolle der Nervus Vagus, der bei mir in der Aufzählung der Probleme bei einer modifiziert radikalen neck dissection beinhaltet war, bei den vielen Speiseröhrenproblematiken wie zum Beispiel Reflux spielt. Aber auch bei den Darmtumoren, die gerade aktuell im Thread Selbsthilfegruppe beschrieben werden. Wir haben als Patient keine große Wahl, operieren oder nicht. Nun, die Chance den Krebs aus dem Körper raus zu bekommen, ist gegeben, es schaffen immer mehr Leute. Auch wenn es danach zu weiteren gesundheitlichen Problemen kommt. Wichtig ist immer, dass Du hinter den Entscheidungen stehst und diese nicht nur mittragen kannst, sondern verinnerlicht hast. Dann hast Du gute Chancen die Probleme besser zu bewältigen als wenn Du negativ an die Sache herangehst. Das wird Dir hier jeder bestätigen können.

    Und die Aufzählung der Arten von Halsausräumungen sind Standard, aber man kann und muss manchmal von diesen Standardoperationen abweichen. So wie bei Dir oder mir. Es wird dann in manchen Bereichen mehr und in anderen weniger entfernt. Hier muss einfach das Vertrauen zu den Chirurgen da sein. Und Deinem Chirurgen liegt einiges am Herzen, denn das nenne ich einen Einsatz. So etwas kenne ich von den Chirurgen und Radiologen "meiner" Uniklinik. Sie sind Gold wert. Und Du müssest nach den vielen geführten Gesprächen einen guten Überblick haben, was Du vertreten kannst und was Du einfach nicht mehr möchtest. Denn das ist sicher, im Laufe der Zeit entwickelt man nicht nur ein Gefühl für sich und die Situation, sondern man fasst auch Vorsätze und fällt Entscheidungen was man wie macht, wenn es zum Tag X kommt.

    Ich kann nur empfehlen so schnell wie die Ärzte Physiotherapie freigeben diese auch zu beginnen. Mit manueller Therapie und Fachleuten, die sich mit Hals-Schulter-Bereich auskennen. Und zwar nicht nur durch die Fortbildung. Ansonsten bleibt mir nur eins zu wünschen: toi, toi, toi. In diesen drei Worten stecken viel Kraft, viel Glück und eine ruhige Hand des Chirurgen :)

    Viele Grüße
    JF
    Hallo J. F.

    ich bin Zandong, 47 Jahre Alt, männlich und lebe in Berlin. Vor drei Wochen wurde eine Tumor an der linken Schilddrüse entfernt. Nach Pathologie gehört sich die Tumor aber nicht zu Schilddrüse. Deswegen wurde ich zu Charite Mitte HNO Abteilung zu weiterer Behandlung geschickt. Es ist eine Neck Dissection OP für mich am nächsten dienstag vorgesehen. Und ich hatte schon Gespräch gestern am Freitag mit dem Chefarzt durchgeführt, er hat mir genau die Information über die OP wie Sie beschrieben erzählt. Allerdings zu dieser Zeit noch ohne CT Werte. Nach dem Gespräch mit dem Chefarzt wurde mir CT gemacht. Und der CT Arzt hat mir nachher erzählt, er hat nichts ungewöhnliches am Halsbereich gesehen. Sie leiten die CT Ergebnis weiter an den HNO Ambulanz.

    Meine Frage ist: Am Montag habe ich noch ein Gespräch mit dem HNO Chefarzt. Was soll ich sagen? Ich bin noch relativ jung und mache viel Sport. Ich möchte nicht die Bewegungsfähigkeit durch die OP verlieren. Ich stimme schon die OP zu, habe aber ein bisschen Angst. Ich möchte nicht die radikale OP, sondern eher eine funktionelle, oder selektive.
    Was würden Sie an meiner Stelle sagen? Ich brauche dringend Ihren Rat.

    Vielen Dank
    Zandong
    Hallo @Zandong ,

    herzlich willkommen im Krebs-Infozentrum, auch wenn der Anlaß kein sehr schöner ist. J.F. wird Dir ganz sicher kompetent antworten, soweit dies möglich ist, denn letztendlich ist es eine Entscheidung des Patienten nach der Empfehlung der Ärzte, welche Operation durchgeführt wird. Ich wünsche Dir einen guten, hilfreichen Austausch hier im KIz.

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel
    Hallo Zandong,

    auch von mir ein herzliches Willkommen, ein anderer Anlaß wäre zwar schöner gewesen, aber dann hätten wir uns auch nicht in einem Krebsforum getroffen :) .

    Was jetzt von mir beschrieben und geschrieben wird ist MEINE Erfahrung, MEINE Erlebnisse und MEINE Erkenntnisse aus vielen Gesprächen mit anderen, die eine neck dissection egal welcher Art hinter sich gebracht haben und Recherchen, sowohl in gelesener Form als auch durch Besuche von Seminaren aller Art. Was bedeutet, dass Du im Gespräch mit den Ärzten eine Entscheidung treffen musst, denn Deine Ärzte haben alle Auswertungen in Form von CT, Sonographie und Blutbildern, sprich aus allen Untersuchungsmöglichkeiten. Außenstehende, so wie wir, haben nur Bruchstücke davon, können also gar kein umfassendes Bild haben. Können und wollen wir auch nicht :) , nicht falsch verstehen. Wir brauchen den Platz im Erinnerungsvermögen schon für unsere Diagnosen und Informationen, denn letztendlich laufen alle Informationen beim Patienten zusammen. Wir müssen zum Teil für uns die Koordination und Datenweitergabe managen. Also erste Empfehlung: Alle Befunde ausdrucken lassen, ein Ordner anlegen. Ein USB - Stick ist auch nicht verkehrt, kann aber von den Ärzten aus Datenschutzgründen nicht verwendet werden.

    Der Chefarzt der HNO hat am Montag die CT - Auswertung bereits gesichtet und kann sich so schon mal ein Bild machen welche neck dissection gemacht werden sollte. Maßgebend dürfte unter anderem auch sein, welche Lymphknoten als Wächter gefunden werden. Was ist ein Wächter? Nun, jedes Gebiet, egal ob Organ, Haut, etc pp, ist umgeben vom Lymphsystem, unserem Reinigungssystem. Alles was eindringt bzw abtransportiert wird - und dies nicht vom Blut übernommen wird - läuft durch das Lymphsystem. Um aber nicht unerwünschte Eindringlinge einfach durch den Körper zu schleusen hat das System Lymphdrüsen dazwischengeschaltet. Diese sind dazu da Eindringliche zu erkennen und zu isolieren. Sie wachsen dann auch mal, gutes Beispiel bei Erkältungen die Halslymphknoten. Wenn der Krebs Metastasen losschickt, dann eben auch über das Lymphsystem. Hier kann die nächstgelegene Lymphdrüse, der Wächter, aktiv werden und sie aufhalten. Klar, es gibt leider auch die Situation, dass die Krebszelle als solche nicht erkannt wird, sie tarnt sich schliesslich und kann so in den Körper vordringen. Aber meist geschieht dies regionär, also im Gebiet des Primärtumors. Es kann, wie bei mir, zum Beispiel dazuführen, dass drei Wächter in drei verschiedenen Levels vorhanden sind. Also wird die ärztliche Empfehlung sein diese Level auszuräumen. Kommen noch ein paar Unklarheiten dazu, kann es auch schon mal ausgreifender sein. Frage den Chefarzt, welche neck dissection Art er empfiehlt. Es muss nicht immer die radikal modifizierte ND (= RMND) sein. Rein radikal wird nur noch selten gemacht. Je nach Krebsart und deren Aggressivität sind die Leitlinien unterschiedlich was die ND - Art anbelangt.

    Ich persönlich habe lang und breit darüber nachgedacht warum bei mir die RMND gemacht wurde wo doch bei anderen eine der nicht so eingreifenden Operationen genutzt wurde. Und habe in den letzten Jahren in mehrfacher Form Antworten geliefert bekommen. Hätte ich nicht danach noch eine Immuntherapie erhalten wäre die Chronifizierung der Schmerzen nicht in dieser Form eingetreten, sondern wären durch meine sportlichen Aktivitäten wohl ziemlich eingrenzbar gewesen, so aber hatte ich keine Chance den Schmerzen zu entkommen. Man muss auch dazu sagen, dass meine Mund-Kiefer-Chirurgen diese Art von Problemen von ihren Patienten nicht kannten, sondern erst mit dem zweiten Melanompatienten feststellen mussten, dass die Interferontherapie ihnen entgegenspielt was die Zeit nach der ND anbelangt. Kurz zusammengefasst: Mein Weg ist nicht allgemeingültig, sondern eher den Interferon-Spritzern vorbehalten.

    Ich kann trotzalledem nur empfehlen sich lieber eher großzügig operieren zu lassen, auch wenn der Weg schwerer ist, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit nichts mehr von dem Mistding zu hören größer. Und was das Alter anbelangt, ich war noch jünger als Du als es mich erwischt hat. Dir wird beim Bewältigen der Operationsauswirkungen Deine bisherige Sportlichkeit große Hilfe sein und auch das Wiederaufnehmen nach Freigabe durch die Ärzte wird Dir helfen. Sowohl körperlich als auch mental.

    Ich weiß aus einem Gespräch mit einer Melanompatientin an der Charite, dass es dort auch eine Mund-Kiefer-Chirurgie gibt, die ebenfalls wie meine Uniklinik darauf achtet, dass lieber großzügig geschnitten wird, damit Patient dafür nicht mehr auf ihrem OP-Tisch liegen muss. Wäre also auch noch ein Anlaufpunkt. Falls eine Zweitmeinung zur Art und Weise der ND benötigt wird.

    Die ärztliche Meinung diverser Fachabteilungen, dass ich die erste Jahresinspektion nach der Diagnose nicht erleben werde, habe ich nicht für mich akzeptiert, sondern rundweg abgelehnt :D . Und dies dank der Operationen nunmehr acht Jahre. Keine einfachen Jahre, aber absolut lebenswert :) , wenn auch mit Einschränkungen. Wer sportlich aktiv ist, der wird auch schon mal den ein oder anderen Schmerz hinter sich gebracht haben. Genau aus diesem sportlichen Blickwinkel muss man dann diese Zeit ansehen. Wenn es "nur" bei der Operation bleibt, dann ist selbst eine größere Operation mit nachfolgenden physiotherapeutischen Betreuung gut zu leben. Einschränkungen wird es geben, das Ausmaß kann keiner vorhersagen. Wie schon im Erstbeitrag beschrieben kommt es auf die Art der ND an. Und diese kann nur der Arzt empfehlen, der alle Informationen vor sich hat. Und ein weiterer wichtiger Punkt wäre einen geeigneten Physiotherapeut zu finden, der einen dann begleitet wieder fit zu werden. Sowohl mit manueller Therapie als auch durch eine gut gemachte Lymphdrainage.

    Angst ist bis zu einem bestimmten Punkt auch ein guter Berater. Ab einem bestimmten Punkt, wenn es nämlich in Panik umschlägt, dann nicht mehr. Auch Kopfkino ist gefährlich. Bitte also den morgigen Termin abwarten was der Radiologe in seinem Befund geschrieben hat und was der Chefarzt selber aus den Bildern interpretiert. Beides zusammen wird die Empfehlung ergeben. Und dann kann man schauen was da eventuell im Operationsgebiet liegt (Nerven, Muskeln) und welche Einschränkungen möglich sein könnten.

    Ich würde mich freuen, wenn Du uns diese Empfehlung auch schreiben würdest.

    Toi, toi, toi für morgen
    JF
    Dankeschön JF,

    wenn ich dich nicht hätte. Deine Antwort ist genau das, worauf ich erwarte.

    Ich habe mir von vornherein schon gesagt, ich vertraue den Ärzten 100 prozentig. Aber zwischendurch habe ich doch einen oder anderen Gedanken der man Angst macht. Deswegen sind mir deine warme und ehrliche Worte, abgesehen von deinem Fachkenntnis, sehr hilfsreich. Ein richtiger Mutmacher. Danke dafür.

    Ich werde Dir nach der OP darüber berichten, wie es gelaufen ist. Drücke die Daumen für mich. :)

    Tausendmal Dank. Dir noch einen schönen Sonntag.
    Zandong
    Hallo Zandong,

    mein Krebs war im Bereich Kehlkopf und Stimmband. Dieser wurde vor 15 Jahren operiert.
    Vor 15 Jahren hatte man die Erfahrungen, die heute selbstverständlich sind noch nicht.
    Bei mir wurde auf beiden Seiten eine ziemlich radikale ND gemacht. (Links waren (nur) drei Knoten betroffen.

    Die Operation ist sehr gut verlaufen, die Nebenwirkungen kann man als sehr gering angeben.

    Ich habe sehr viel Glück gehabt und wünsche Dir das gleiche.

    Wie JF schon schreibt, solltest Du Vertrauen in die Ärzte haben. Wenn Dir Zweifel kommen, kannst und solltest Du Dir eine zweite Meinung einholen. Du musst von dem was gemacht werden soll überzeugt sein, dass es richtig für Dich ist.

    Ich wünsche Dir die richtige und gute Entscheidung und natürlich eine sehr guten Verlauf der OP.
    Alles Liebe
    Wolfgang


    PS. Es werden in Kürze 15 Jahre nach meiner OP sein.
    Lieber Wolfgang,

    danke Dir für deinen Erfahrungsbericht und ermutigende Worte. Ich fühle mich viel besser als gestern, wo ich sehr nervös und orientierungslos war. Auf jeden Fall fühle ich mich nicht mehr so alleine.

    Ich danke Dir auch für deine gute Wünsche und wünsche Dir auch alles Gute!

    LG Zandong
    Hallo @ J.F.

    danke es geht mir ganz gut. Die OP von Neck Dissection war erfolgreich. Und gleichzeitig wird noch Panendoskopie und Tonsillektomie gemacht. Es waren alle tumorfrei.

    Bevor ich die Strahlentherapie anfing, habe noch eine PET CT machen lassen. Nur eine Beurteilung macht mich unruhig. Es ist..
    -In drei abgrenzbaren Lokalisationen des oberen Mediastinums zwischen den supraaortalen Abgängen der Halsgefäße stellen sich hypermetabole Lymphknotenmetastasen dar
    Was heißt das? Muss ich jetzt mit dem schlimmsten rechnen? Bin jetzt in der vierten Wochen von Strahlentherapie
    (insgesamt 32 Sektionen). Die Nebenwirkungen sind jetzt noch erträglich. Aber ich weiss nicht wie es weiter geht.

    :(

    Liebe Grüße
    Zandong
    Hallo zadong,

    die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie sind nicht bei jedem Patienten gleich und auch unterschiedlich stark augeprägt.

    Ich beschreibe jetzt nur mal die welche ich hatte: Lymphödem, Mundtrockenheit, leichte äusserliche Verbrennungen, innen im Hals starke Verbrennungen und teilweiser völliger Geschmacksverlust.

    Zu deiner Frage mit den Lymphknotenmetastasen kann dir sicher J.F. besser helfen.

    Alles Gute und Viel Kraft wünscht dir
    Ludwig
    Um Siegen zu können muss man kämpfen, wer nicht kämpft hat schon verloren.
    Hallo Zandong,

    danke, dass Du Dich gemeldet hast. Man macht sich schon Gedanken, wenn keine Rückmeldung mehr kommt :)
    Bekommst Du neben der Bestrahlung auch eine begleitende Chemotherapie? Und welches Gebiet wird bestrahlt? Auch das Gebiet in dem die drei verdächtigen Lymphknoten liegen?

    Viele Fragen, ich weiß. Aber mit Mutmaßungen ist keinem geholfen :) . Mit Bestrahlungen habe ich keine Erfahrung. Melanome gelten als strahlenresistent und nutzt dann deswegen die Bestrahlung nur unter bestimmten Bedingungen. Aber ich würde Dir empfehlen jetzt schon mit Maßnahmen zu beginnen, die die Schleimhäute schützen. Vielleicht magst Du ja in unserem Thread Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom in dem alle mit Kopf-Hals-Tumore ihre Erfahrungen etc pp schreiben, lesen? Da findest Du bestimmt einige Anregungen.

    Was nun

    Zandong schrieb:

    In drei abgrenzbaren Lokalisationen des oberen Mediastinums zwischen den supraaortalen Abgängen der Halsgefäße stellen sich hypermetabole Lymphknotenmetastasen dar

    anbelangt: Hypermetabole (stark veränderte) Lymphknoten können auch gutartiger Natur sein. Von daher die Frage, ist die Einstufung als Lymphknotenmetastase auch vom Chirurgen und behandelnden Ärzten bestätigt? Denn es gibt auch Fälle, wie zB mich, die haben falsch positive Auswertungen vom PET-CT erhalten und nach der Entnahme hat der Pathologe festgestellt, dass diese angeblichen Metastasen nichts waren, nicht mal reaktiv. Kann, muss aber nicht. Von daher auch meine Frage, ob diese drei im Bestrahlungsgebiet liegen und ob Du eine begleitende Chemo erhältst. Hier würde ich nochmals beim Strahlendoc und behandelnden Arzt / Onkologen nachfragen.

    Auf das Deine Nebenwirkungen weiterhin im akzeptablen Bereich bleiben
    JF
    Hallo J. F.

    erstmal danke für deine Antwort.

    Nein, ich bekomme nur die Strahlentherapie, ohne begleitende Chemotherapie.
    Es wird von Kehlkopf abwärts bis zum Brustbein bestrahlt. Daher sind die Speichelfunktion im Mund nicht so stark beeinträchtig worden. Die Verbrennung innen im Hals spüre ich täglich immer mehr. Geschmacksverlust habe ich schon nach der Tonsillektomie. Alles ist noch erträglich bis jetzt.
    Und die drei Lymphknoten liegen im Bestrahlungsgebiet und werden mit erhöhter Dosierung bestrahlt.

    Ich mache jetzt nicht mehr so viel Gedanken über die Zukunft, erstmal muss ich die Strahlentherapie abschließen.

    Dankeschön. Ich melde mich bald wieder.

    LG Zandong
    Hallo zandong,

    da die drei verdächtigen Lymphknoten im Bestrahlungsgebiet liegen, würde ich die Bestrahlungszeit und das nach einiger Zeit folgende CT /MRT abwarten. Was die jetzt schon auftretenden Verbrennungen im Hals anbelangt, da wurde in dem von mir genannten Thread schon einiges geschrieben. Prof. Münstedt hat einen Artikel in der Bienenzeitung über die Anwendung von Honig bei seinen Strahlenpatienten verfasst: media.repro-mayr.de/09/564509.pdf Laut seinen Aussagen reicht auch der reine deutsche Imkerhonig. Ich weiß aus erster Hand von einem Patienten, dass bei ihm der täglichen Konsum von Honig bei massiven Wundheilstörungen gute Dienste getan hat. Vielleicht auch für Dich eine Möglichkeit?

    toi,toi, toi
    JF

    und ja melde Dich bitte.
    Hallo
    endlich eine Seite wo man mal Fragen kann , danke.
    Habe an der linken Halsseite eine grosse Beule, in einen Woche wollen sie operieren
    Primärkrebs wurde bis jetzt nicht gefunden, CT, MRT, Ultraschall wurde gemacht
    Lebenserwartung ohne Behandlung ?
    Lebenswertes leben nach der Behandlung ?
    kann die schrift nicht so richtig entziffern
    - Bronchoskopie, ok
    - laryngoskopie,ok
    - Osopolungastope, kanns nicht enziffern ??
    - Tonsillektomie ,ok
    - Neck disecction,

    Frage: müssen die Mandeln entfernt werden?
    Neck diseccction, was kommt da auf mich zu ? dauer der OP, Behandlung usw.
    ich tauche gerne , ist das auch weiterhin möglich ?
    Bestrahlung ? dauer und Wirkung
    ich weiss noch nicht genau was ich machen soll

    danke für die Antworten
    mfg
    samsib
    Hallo samsib,

    zuerst möchte ich Dich herzlich im Krebs-Infozentrum begrüßen und hoffe, daß viele Deiner Fragen beantwortet werden können und Du Dich hier im Forum wohl fühlst.

    @J.F. wird Dir sicherlich noch antworten, vorab aber meine Fragen an Dich:

    Du hast geschrieben "Primärkrebs wurde noch nicht gefunden"...
    Wurde denn festgestellt, daß die "Beule" eine Metastase ist? Dann müssten die Ärzte vom Cup-Syndrom gesprochen haben. Oder wissen die Ärzte noch gar nicht, was es mit der Beule auf sich hat?

    Was Lebenserwartung bzw. lebenswertes Leben angeht, so müsste man erst einmal wissen, um was für eine Krebsart es sich handelt. Dann kommt es immer darauf an, wie weit sich dieser ausgebreitet hat, also eine genaue Klassifizierung. Wenn das alles ausgewertet ist, gibt es sog. Prognosen, die zutreffen können oder auch nicht (klingt zwar jetzt schwammig, ist aber so).

    Viele Grüße
    Anhe
    Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten; und dennoch ist es schwerer.
    ©Detlev Fleischhammel

    samsib schrieb:

    ....
    ich tauche gerne , ist das auch weiterhin möglich ?
    Bestrahlung ? ....

    Hallo und willkommen hier,
    auch wenn der Anlass doof ist...
    Neck Dissection hatte ich nicht - aber habe jetzt 2,5 Jahre nach Bestrahlungsende (war Zungengrundkarzinom T4) meine Tauchtauglichkeit noch nicht wieder bekommen, weil meine Schleimhäute immernoch nicht so tolle sind wieder - also, Schnorcheln und allen anderen Sport kann ich und darf ich, aber noch nicht wieder tauchen, weil eine Stunde besonders trockene Luft wohl nicht gesundheitsförderlich wäre.... Lebenswert ist es aktuell auf jeden Fall - ohne Behandlung wäre ich schon einige Zeit nicht mehr hier :)
    Alles Gute!
    Bruni
    Hallo samsib,

    willkommen bei uns :) . Viele Fragen. Viele Untersuchungen, die da anstehen. Oder angestanden haben? Ich bin mir momentan nicht sicher, ob ich Deinen Beitrag richtig verstehe. Ist die Beule weiterhin da? Woher weiß man, dass es sich um etwas bösartiges handelt? Ich weiß von einer Klinik-Bettnachbarin, die ebenfalls eine dicke Beule am Hals hatte, dass es sich um etwas harmloses, wenn auch sehr schmerzhaftes, handelte. Bei einer anderen mit dicker Beule war es leider bösartig und konnte nach der Entfernung vom Pathologen als solcher bestimmt werden. Und danach erfolgten dann einiges an Untersuchungen. Ist dies bereits bei Dir geschehen? Oder soll das alles auf einen Schlag gemacht werden? Die diversen Untersuchungen, die Mandelentfernung und die neck dissection? Was bedeutet Dein "ok" hinter den Fachbegriffen, die Untersuchungen von diversen Stellen bzw. eine operative Entfernung darstellen? Erledigt oder sozusagen gerade mit Dir besprochen?

    Ich denke es müsste erstmal ein Befund / eine Diagnose dieser Beule stehen. Ist es ein Lymphknoten, ein Tumor oder eine Metastase?
    Ösophagoskopie dürfte die eine Untersuchung sein. Und welche neck dissection Art wurde denn in den Raum gestellt?

    Du merkst, einige Fragen meinerseits. Wäre klasse, wenn Du das noch beantworten könntest, so wären alle Ausführungen meinerseits / unserseits reine Spekulationen. Und damit ist niemanden gedient.

    Viele Grüße
    JF
    Hallo JF
    in einem Bericht steht > metastasis Squa Cell CA
    im anderen Bericht steht > malignant neoplasma
    da in meinem Körper kein Primärkrebs gefunden wurde (CT, MRT, Ultraschall) meinten alle Ärzte er muss im Hals oder Rachen sein,
    Untersuchungen mit Kamera (4x) hat kein Ergebniss geliefert, deswegen die Biopsie, denk ich mal.
    eine meiner wichtigen Fragen ist , müssen die Mandeln raus ?
    sind nicht geschwollen oder sonstwas
    ok heißt ich weiss was da gemacht wird, bin auch einverstanden mit denn Tests.
    mfg
    samsib
    Hallo samsib,

    aufgrund der Bezeichnungen, wie zB "metastasis Squa Cell CA", würde mich interessieren wo Du behandelst wirst, denn eine typische Bezeichnung aus einem deutschen Befund ist das eigentlich nicht.
    Es gibt in Heidelberg beim NCT (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen) eine CUP - Sprechstunde: nct-heidelberg.de/fuer-patient…en-ursprungssonstige.html Dorthin wenden sich sehr viele Patienten, die mit dem CUP konfrontiert werden, da am NCT ein CUP-Zentrum besteht.

    Deine wichtigste Frage, ob die Mandeln entfernt werden können, kann Dir ein Laie, wie wir sie nun mal sind, nicht beantworten. Selbst ein Arzt würde nur nach einer Untersuchung und Sichtung aller Unterlagen eine Empfehlung geben. All dies haben wir nicht. Die Problematik ist nunmal, dass es sich sehr wohl um einen Kopf-Hals-Tumor handeln kann (dazu gehören auch die Mandeln), aber genauso gut kann es sich um eine Metastase handeln, die von einem Ort hochgewandert ist. Dies kann ein Pathologe aufgrund des Aufbaus dieses Tumors eingrenzen. Auch kann es sein, dass der Primärtumor vom eigenen Immunsystem bereits abgebaut wurde. Leider erst nach Verschicken von einer oder mehreren Krebszellen. Deswegen sucht man ja auch. Die Tests würde ich auf jeden Fall machen lassen. Die Tonsillektomie wird man Dir bestimmt erklärt haben. Dazu würde dann auch eine neck dissection passen, wobei hier die Frage nach dem Umfang der Ausräumung ein von Dir anzusprechendes Thema ist.

    Ich weiß, dass die Antworten nicht das sind was Du Dir erhoffst. Aber wir sind einfach nicht vom Fach, sondern sowas wie Fachidioten mit Wissen rund um unsere eigene Erkrankung, da wir versuchen die Therapien der Ärzte nicht nur theoretisch, sondern praktisch zu leben. Von daher würde ich Dir eine Zweitmeinung in Heidelberg empfehlen.

    Viele Grüße
    JF
    Hallo JF
    danke für die schnellle Antwort.
    da ich in Süddeutschland lebe und die OP für nächste Woche angesetzt ist habe ich wenig zeit für eine Zweitmeinung.
    Mein Op Termin wurde vom Arzt eh schon vorgezogen.Ich wollte ja erst viel später operiert werden, so in 3 oder 4 Monaten.
    Der erste Befund wurde in Asien gemacht. Alle Befunde und Berichte liegen dem Arzt vor, er meinte auch eventuell CUP.
    Bei der Neck dissection meinte er nur , dass er so wenig wie möglich rausschneidet aber eine Behinderung der Bewegung möglich ist.
    Ich hätte halt gerne mehr über die Op gewusst, wie lange im Hospital, Heilung und so weiter...
    Bestrahlung ja oder nein ,Chemo , vor oder Nachteile usw.
    ja ich weiß es sind viele Fragen.
    Ich will halt nicht mein Rest-Leben , für die Krankheit leben.
    mfg
    samsib
    Hallo samsib,

    okay, dann würde ich einfach mal behaupten, dass die Halsausräumung wahrscheinlich nur rund um die Metastase erfolgt. Der Pathologe wird feststellen, ob das entnommene Material "sauber" ist. Dies ist ein Punkt, ob bestrahlt wird oder nicht. Von daher kann jetzt noch gar keine Auskunft darüber gegeben werden, nach meinem Laienverständnis. Und ich finde es sehr gut, dass der Arzt darauf hinweist, dass Einschränkungen möglich sein können. Inwieweit kann man auch im Vorfeld nicht sagen, das ist sehr individuell. Ob Du eine Chemo bekommst, keine Ahnung. Auch hier ist die Auswertung der Biopsie notwendig.

    Es wird am Anfang sehr wohl Einschränkungen geben und das Leben nach der Operation angepasst auf die Auswirkungen verändert werden müssen. Der Verlauf ist sehr individuell. Einige von uns haben massive Probleme, andere leben ihr Leben einfach weiter. Keiner, auch kein Arzt, kann im Vorfeld sagen wie es weitergeht. Du stehst sozusagen noch mitten in der Abklärung. Jede im Vorfeld getätigte Aussage kann grottenfalsch sein, solange keine endgültige Auswertung vorliegt.

    Die Länge der Krankenhausaufenthalts wird Dir auch der Arzt nur in zirka-Angaben mitteilen. Meine Krankenhausaufenthalte haben meist nicht mit der vorigen Schätzung übereingestimmt. Es kann also nur ein paar Tage sein, aber auch mehr. Auch hier kann Dir der Arzt bessere Auskünfte geben, da uns keine Kenntnisse Deines "Falles" vorliegen. Und selbst wenn, dafür sind die Ärzte da.
    Auch was die Heilung anbelangt. Keine Ahnung, ich kenne Dich nicht. Weiß nicht, ob Du "gutes Heilfleisch" hast, ob Komplikationen auftauchen, ob Du Raucher bist und so weiter. Ich an mir habe schon gemerkt, dass es zu ganz unterschiedlichen Heilprozessen kam, je nachdem wer wie wo operiert hat. Also wenn es schon bei einem selber unterschiedlicher nicht sein kann, wie soll man dann eine pauschale Aussage treffen? Eben geht nicht. Es bleibt Dir eh nichts anderes übrig, als erstens eine Liste mit Deinen Fragen zu erstellen und den Chirurgen zu fragen und zweitens es in Angriff zu nehmen. Nichts zu tun, wäre, denke ich, nicht angebracht.

    Sorry, aber wie schon erwähnt, wir können zwar einiges an Fragen beantworten, aber eher das "mit dem Krebs und seinen Therapien leben" und ggf. sogar Denkanstösse geben, aber nicht die medizinische Seite abdecken. Dafür sind die Ärzte da. Also die fragen, fragen, fragen.

    Viele Grüße und toi, toi, toi für nächste Woche
    JF
    Hallo,
    ich habe mich nach langen und vielen Meinungen auch für die Neck Dissection entschieden.

    Ich bin 36 Jahre und habe im August 2015 die Diagnose Malignes Melanom rechte Wange bekommen. Tumordicke 1,6mm. MRT Ganzkörper war ok, Lymphsono war OK, Unterbauchsono war OK. Da wir am Hals unendlich viele Lymphknoten haben und die Derma den Sentinel oder Wächter entnehmen wollte, wurde ich durch meine Hausärztin nochmal Vorstellig in der HNO Abteilung. Diese riet mir zur alten Methode der Neck Dissection um einfach sicher zu gehen.Der OA sprach lange und ausführlich mit mir und erklärte mir die Neck als Diagnostik, Prognose und ggf. Therapie in einem. Ich fühlte mich damit sicher und gut aufgehoben. Mit 36 wollte ich auch gern meine Prognose wissen. Meine Hautärztin riet mir auch eher zur Neck, da man sich am Hals nicht immer 100% sicher sein kann den Wächter zu erwischen, da wir dort rund 300 Lymphknoten haben. Also ließ ich die Neck am 25.9. machen. Bei mir wurden rechts am Hals 20 Knoten entnommen alle sauber. Puhhh gott sei dank. Alle Lymphknoten, Abflüsse sahen auch gut aus.
    Soweit fühle ich mich vom Hals jetzt gut, die lange Naht sieht top aus. Aber teils fühlt sie die Seite hart an und bei manchen Bewegungen denke ich es spannt was. Ich kann das schlecht beschreiben. Was kann man tun? Helfen Massagen? Cremes?
    Kann bei 20 entnommenen Lymphknoten schon ein Stau entstehen? Ich habe von der Nachexsision im Gesicht noch eine Sekundärheilung. Der Sicherheitabstand wurde nochmal geschnitten mit 5x3cm an der Wange. Die große Wunde konnte nicht genäht werden, sodass sie sekundär heilen muss.Mittlerweile nach fast 10 Wochen ist sie fast geschlossen. Trotzdem frage ich mich ob das irgendwie in Verbindung stehen kann.
    Mit dem Taubheitsgefühl am Hals kann ich leben, aber wenn ich den Kopf strecke oder lang ziehe ist da diese Spannung.
    Kann mir jemand was zur Nachpflege sagen?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    essi79
    Hallo essi79,

    ich darf Dich sowohl als Threaderöffnerin als auch als Moderatorin des Hautkrebsteils stellvertretend für alle Mods hier im Kiz herzlich Willkommen heißen :) . Auch wenn der Anlass nicht gerade schön ist. Aber wer kann sich schon seine Probleme aussuchen, seufz. Auf ein harmonisches Miteinander und wenn Du Fragen zum Melanom hast, dann können wir gerne im Bereich Hautkrebs darüber schreiben :)

    Denn wie Du habe ich mein Melanom im Gesicht. Nicht im Wangenbereich, sondern etwas unten drunter. Im Bereich Oberlippe, Nase und Nasalfalte. Also nicht ganz so weit entfernt. Ansonsten waren meine Ärzte in der Dermatologie und insbesondere in der Mund-Kiefer- plastische Gesichtschirurgie (MKG) anderer Meinung als Deine Ärzte. Sie haben bei mir eine sogenannte Wächterlymphknotenentnahme gemacht, da bis zu diesem Zeitpunkt zwei Professoren der Meinung waren, dass das Material eher ein (gutartiger) Nävus sei, nur der hiesige Oberarzt nicht. Naja, und die Metastase im Hals auch nicht. Deswegen kam es nach der Sentinel Node Biopsie zu einer neck dissection. Da es einige Schnittführungen gibt, wäre eine Frage: Wie verläuft Deine Narbe am Hals?
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hast Du auch kein Transplantat im Wangenbereich erhalten?

    Jetzt aber zu Deinen Fragen :)
    Alle Narben und Wundflächen bedürfen einer Pflege. Ich musste bereits in der Wundheilung immer ein Augengel auf die offene Wunde im Gesicht streichen und mit einem Gazestreifen bedecken. Und dann erst Pflaster. Durch das regelmäßige Auftragen des Gels wurde schon die Fläche im Gesicht beweglich gehalten. Die Narben am Hals habe ich mit Dermatix aus der Apotheke (ein Silikongel, das sehr sparsam aufgetragen wird) behandelt. Dieses Gel hält die Feuchtigkeit unter der Schicht fest und sorgt dafür, dass das Gebiet nicht austrocknet beim Heilprozess. Auch habe ich täglich - nach Freigabe durch die Ärzte - Narbenmassage gemacht. Lymphdrainage war ebenfalls angesagt, so dass sich sozusagen nach Vorgabe der Therapeutin die minderwertigen Lymphbahnen, die sich im Reparaturzyklus neu bilden - auch nach Möglichkeit wieder zu einander finden und auch miteinander arbeiten. So kann es zum Beispiel auch passieren, dass dann eine Ödembildung vorgebeugt werden kann bzw. zumindest nicht ganz so schlimm wird. Denn auch 20 entfernte Lymphknoten können sich im Sommer oder bei extremen Temperaturschwankungen schon bemerkbar machen.

    Das Ziehen kann mehrere Ursachen haben. Zum einen die Narbe zieht sich zusammen, was normal bei einem Zusammenwachsen ist. Hier hilft die mehrmals tägliche Massage (streichen in Form von fast streicheln in und von der Mitte des Schnitts ausgehend). Dann kommt es auf die Art der ND an. Welche Level sind entfernt worden? Oben hast Du bestimmt die Aufzählung der Arten gesehen. Es können also diverse Muskeln, Faszien und Nerven beleidigt oder sogar entfernt worden sein. Alle drei müssen entweder wieder aus ihrer Verkrampfung heraus oder das umgebende Gebiet muss ihre Arbeit übernehmen. Krankengymnastik wäre also sehr empfehlenswert. Langsames Drehen des Kopfes, Ja - nein - Bewegungen, Kiefergelenk kreisen lassen. Schulterbereich nicht vergessen.

    Die Wunde an der Wange wird dann noch ihren Teil dazubeitragen. Aber weniger was die Halsmuskulatur anbelangt, sondern den Bereich Mund, Auge, Ohr, Kiefer, ja sogar Zähne. Wenn sich ein Kreislauf bilden sollte, dann wird es auch die Muskeln erreichen, die wiederum mit den Halsmuskeln in Verbindung stehen. Deswegen mein Rat: Physiotherapeut mit neurologischen Kenntnissen aufsuchen. Vielleicht hast Du so jemanden an der Hand?

    Soweit erstmal :)
    Viele Grüße
    JF
    Hallo JF,

    danke für die schnelle Antwort.
    Wie groß war dein MM?

    Wie geschrieben, mein MM wurde mit 5x3 cm Nachexsisiert. Die Wundversorgung erfolgt mit einem Schaumverband Mepilex Border. Mitlerweile ist sie fast hochgeheilt, ca 20Cent Stück auf Haunivaue muss noch zugehen. Dann habe ich es nach fast 10 Wochen geschafft. Denke auch das so das beste Ergebnis erzielt wird, Transplantationshaut kam nicht in Frage, dass sieht man zu doll, Sie wollten erst im zickzack schneiden und rüberziehen, aber das Risiko dass es reißt war zu groß. Und bei jungen Leuten bildet sich mit der modernen Wundversorgung gutes Eigengewebe. Wenn der Verband ab ist dann gehts mit Silikonnarbengel weiter. Dieses habe ich auch schon für die Halsnarbe. Mein Schnitt verläuft in der Halsfalte beginnend unterm Ohr bis zum Kinn. So fühle ich mich nicht eingeschränkt. Kann alles gut bewegen. Die Halsnarbe massiere ich täglich etwas. Das hilft auch super. Sie wurde subcutan genäht und geklebt. Somit ist sie schon jetzt kaum sichtbar. Ich bekomme seit der Neck Massage, das tut sehr gut, die Masseurin meinte heute, es kann bei großer Hitze zu leichten Gesichtschwellungen kommen, aber sie geht davon aus, dass bei 20 Knoten sich die Lymphbahnen einen neuen Weg suchen, da der Hals mit den meisten Lymphknoten besiedelt ist. Ich warte da jetzt erstmal ab. Gute Bewegungstips hat sie mir auch gegeben.
    Ich bin froh, dass ich die Neck gemacht habe, denn meine Angst auf ein erneutes MM bzw. spätere Metastasen sind viel größer. Ich habe viele Leberflecke. Hautkrebs gilt leider nach 10 Jahren nicht als geheilt und kann auch auch in 15 Jahren noch streuen. Da hoffe ich dann auf die Medizin, die sich da im Moment stark weiterentwickelt.
    Wegen den Level muss ich morgen mal im Brief schauen, da habe ich echt wenig Ahnung von. Und kann das so spontan nicht beantworten.

    Liebe Grüße und danke für deine Antwort.
    Essi
    Liebe essi,

    wenn Du magst, können wir im Hautkrebsbereich einen Thread eröffnen rund um Melanome im Gesichtsbereich, da können wir losgelöst von der neck dissection unsere Erfahrungen austauschen. Denn das wird jetzt zu fachspezifisch, während die neck dissection von verschiedenen Krebsarten verwendet wird.

    Wenn ich Dein okay habe, werde ich dann einfach auf Deine Fragen rund um das Melanom in dem neuen Thread antworten. Ich war nicht wesentlich älter als Du und habe nach dem Hochwachsen ein Transplantat (Haut wurde hinter dem Ohr entfernt) erhalten. Mein Melanom war größer als Deins und innerhalb dreieinhalb Monaten aus dem Nichts entstanden und metastiert.

    Ansonsten scheint die Schnittführung die selbe zu sein wie bei mir. Nur das ich einen zusätzlichen Schnitt über das ganze Schlüsselbein habe, so dass alle sechs Level entfernt werden konnten.
    Mir wurde damals auch gesagt, dass diese Schnittführung für die Lymphtätigkeit optimal sei und nach der Wundabheilung durch die Halsfalte nicht auffällt. Und das können die Potsdam-Teilnehmer auch bestätigen. Durch das Silikongel ist auch die Geschmeidigkeit der Narbe sehr positiv beeinflusst worden. Die Massage unterstützt das dann noch. Eine gutgemachte Lymphdrainage sorgt dann noch dafür, dass sich das nunmehr minderwertigere Lymphsystem (ohne Lymphdrüsen) so entwickelt, dass man recht wenig Probleme mit Ödembildung bekommen kann. Ich habe ein Jahr regelmäßig MLD gehabt, danach nie wieder.

    Die Frage ist auch, ob man Dir Interferon angeboten hat. Der Wirkstoff haut voll in den Muskel- und Nervenhaushalt rein und nicht positiver Art. Da wäre dann eine Zusatzmedikation sinnvoll. Denn Interferon ist und bleibt DAS Mittel der ersten Wahl (körpereigener Wirkstoff, wird sogar zum Suchen und Finden von Stammkrebszellen genutzt).


    Viele Grüße
    JF
    Hallihallo,
    mittlerweile sind 6 Wochen nach der Neck rum. Ich fühle mich so nicht mehr eingeschränkt. Die Naht sieht top aus. Das Taubheitsgefühl geht so olala. Stört mich persönlich am Hals bzw. unter dem Kinn weniger.
    Ich habe mal in meinen Arztbrief geluschert dort steht Neck Dissection Level 1,2,3 rechts mit GSM in ITN. Was auch immer das heißen mag.
    Von Lymphdrainage wurde mir mehrfach abgeraten, da ich keinerlei Stau habe und man mit Tumoren im Gesicht damit auch sehr vorsichtig ist. Ich habe dort auch mal im Netz nen guten Artikel zu gefunden
    krebsinformationsdienst.de/leb…lymphoedem-behandlung.php
    Daher beobachte ich mal was der Sommer so bringt.

    Liebe Grüße
    Ergänzend zu allem der Beitrag "Mundhöhle und Pharynx" aus der Dualen Reihe von A. Berghaus, mit einem Beitrag von W. Pirsig - Uniklinik Ulm
    uniklinik-ulm.de/fileadmin/Kli…e/duale_reihe_hno-d-I.pdf

    Er ist wissenschaftlich abgehalten, erklärt Nerven, Muskeln, Bewegungsabläufe, Therapien etc pp. Und behandelt Mundhöhle, Mund, Lippen, Wangen, Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Mundboden, Zunge, lingualer Bewegungsapparat, weicher und harter Gaumen, Histomorphologie der Tonsilla palatina, Pharynx (Schlund), Schluckakt. Dazu Untersuchungsmethoden etc.