Liebes verloren , doch das Leben geht weiter

    Liebe Heike.

    glaube39 schrieb:

    Meine Seele sitzt voll da hilft bei mir nur drüber sprechen oder noch besser, es zu schreiben.

    Schreib Dir bitte alles von der Seele, was dich beschäftigt und was dich quält. Soweit wir können, versuchen wir Dir dabei zu helfen, alles zu verarbeiten und dir eine Stütze zu sein.

    glaube39 schrieb:

    So mache Stunde habe ich das Gefühl ich kann nicht mehr.... Diese viele Emotionen drücken stark auf meine Seele und mein Körper schreit auch.... mach langsamer.... immer hör auf....wenn ich wach bin habe ich zum Teil heftige Schmerzen, besonders in meinen Fingern, Armen und Schultern....

    Du wirst sehen, vieles geht weiter, wenn Du es zusammen mit Wolfgang anpackst. Dazu wünsche ich Dir viel Kraft. Meine Gedanken sind bei Dir.

    Mit lieben Grüßen.
    Wolle2.
    Hallo Heike.
    Ja alles doppelt und es nimmt kein Ende.
    Ich de ke auch noch sehr an Petra, was für ein Glück das ich ihren Mann kennen lernen konnte.
    Ich möchte dir gerne die Stille die gerade hier an einem See herrscht zusenden damit ihr neue Kraft tanken könnt. Alles liebe zu euch Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Liebe Heike,

    Wirklich Ruhe kriegt ihr ja auch irgendwie nicht.
    Aber so ist das wohl im Leben , immer wieder was Neues.

    Ich glaub dir, dass durch diese Situation und die Ausräum-Aktionen wieder vieles hochkommt u dich das erschöpft.
    Zieh zwischendurch mal die Bremse.

    Aber schön zu hören, dass ihr 2 so zusammen haltet u alles gemeinsam durchsteht. Es kann nur besser werden.

    Alles Liebe für euch.

    Monika
    Ja das leben geht immer weiter, es gibt keine Pause. Werner ist erst 3 1/2 Jahre nicht mehr. Es vergeht kein Tag wo ich nicht an ihn denke.
    Oft sind es jetzt schöne Gedanken, schöne Erinnerungen aus einer
    Zeit wo Krebs nur andere hatten, wie hatten zwar Mitgefühl, bei manchen berührte uns die Krankheit sehr, und noch schmerzlicher war ihr Tod. Und dann plötzlich war man selbst betroffen, eine Welt brach zusammen, eine Welt in der wir doch noch so viel vorhatten und mit einem Mal ist alles anders.
    Seit Werners Tod ,( ich habe immer noch Schwierigkeiten es in Worte zu fassen das Wort Tod im Bezug auf Werner) sind mir 2 sehr nahestehende Menschen und auch gute Bekannte am Krebs gestorben. Immer wieder durchlebe ich damit auch die Zeit von Werners Erkrankung , seinem Kampf, seine/ unsere Zuversicht , Angst und Hoffnung.

    Seit einigen Monaten besonders in den letzten Wochen und jetzt besonders schlimm in den letzten tagen, bin ich und besonders Wolfgang im Thema, dieses mal geht es ums loslassen von der Mama von unserer Peggy, seit Februar geht's ihr immer schlechter, seit Freitag befindet sie sich im Sterben.
    Wir sind seit Samstag so viel es in unserer Macht steht bei ihr, sitzen an ihrem Bett und versuchen ihr so viel Zuwendung zu geben wie möglich, versuchen da zu sein , wenn ihre Augen sich in Unruhe und Angst öffen. Ab Morgen wird sie vom Palliativ Arzt und umfangreichere Pflege in ihrem Zimmer versorgt. Wir hoffen sehr das ihr dann schneller die Unruhe genommen wird.
    In Gedanken führe ich jetzt viele Gespräche mit Petra, Petra kannte ja meinen Beruf, hat sie mich auserwählt für ihren Wolfgang und ihrer Mama da zu sein. Liebe Petra ich bin da.... und versuche in deinem Sinne mein bestes zu geben.
    Ich sitze am Bett einer ganz lieben Frau die ich vor gut zwei Jahren von der ersten Begegnung an ins Herz geschlossen hatte. Am Bett einer Frau die sich auf dem Weg zu ihrer Tochter und ihrem Mann befindet.
    Wo ich so bei ihr sitze bin ich Werner und Petra sehr nah und ich spüre dem Wolfgang geht es genauso mit Petra. So verbinden sich Tod und Leben.
    Wolfgang und mir wurde es geschenkt weiter zu leben , wir werden immer wieder dran denken .
    Werden immer wieder dankbar dafür sein was wir haben , hier auf Erden und in unseren Gedanken.
    Unsere größte Unterstützung dabei ist der liebe Gott, er gibt uns kraft in schweren Zeiten wie dieser, ohne Aufhebens er macht es einfach. ..... Danke lieber Gott.
    liebe Grüße v Heike

    .........................................................................................................
    Dem Leben mehr Tage geben ( wäre schön) , dem Tag mehr Leben geben
    ( geht immer )
    Hallo Heike.
    Wir denken sehr an euch vergesst bitte euch und eure Liebe nicht das ist ganzzzzz wichtig.
    So viel habt ihr durchgemacht in der Zeit seit dem wir euch kennen so viel erlebt und schweres durchgestanden.
    Bei unseren letzten Gespräch hofftest du das jetzt etwas Ruhe ist und nun das.
    Ja du bist Seine Starke Frau!
    Ich hätte das nicht geschafft, wäre bei der Hälfte ,oder früher schon untergegangen.
    Gott gibt dir alles was du benötigst für deinen Weg auch heute wieder wird er dich nicht enttäuschen.
    Ganz sicher.

    Respekt und große Hochachtung vor dem was ihr leistet.
    Wir drücken euch ganz doll! :ka

    Heike und Rüdiger

    Manchmal wünsche ich mir

    Manchmal wünsche ich mir,
    dass du den Horizont aufreißt,
    die Wolken beiseite schiebst und meinen Namen in den Himmel schreibst.
    Damit ich erleben kann, wie du mich bei meinem Namen rufst.

    Manchmal wünsche ich mir,
    dass du mir als Gegenüber begegnest,
    deine Hände ausstreckst und mir den Halt schenkst,
    nach dem ich mich sehne.
    Damit ich verstehen kann, wie es ist, unter deinem Schutz zu stehen.

    Manchmal wünsche ich mir,
    dass das Rauschen des Windes deine Stimme in sich trägt.
    Du deinen Mund öffnest und mir sagst, wieviel ich dir bedeute.
    Damit ich glauben kann, dass du mich liebst.

    Manchmal wünsche ich mir soviel mehr von dir,
    wie ich meine von dir zu bekommen.
    Und dabei übersehe ich, wie du mir den Horizont öffnest,
    dich zu mir hinunter beugst und mir ein "Ich liebe dich" ins Ohr flüsterst.

    (Michaela Ender)
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Lieber Rüdiger,
    Ich danke Dir für deine Zeilen, sie tun wie immer so gut. Vorweg gesagt auch du würdest es schaffen wenn du es müsstest, weil wenn Menschen die dir am Herzen liegen , dich brauchen ,auch wenn es ohne ruhePhasen ist und nur noch ein funktionieren( geschied es mit dem Herzen ) und man schafft mehr als man glaubt.
    Ich habe in den letzten fast 6 Jahren auch so manches Mal gedacht " lieber Gott, ich kann nicht mehr
    " doch man kann, der liebe Gott gibt einem Kraft und liebe Menschen denen man sich anvertraut was einem auf der Seele liegt. So wie ich mich hier wieder dem Forum anvertraut habe. Hier sind Menschen , die müssen oft noch viel stärker sein mit ihrem Paket was sie zu tragen haben wie meins eines ist. .... und ich darf trotzdem schreiben was/ wie ich mich gerade fühle und das tut mir gut.
    Die Nacht war kaum an Schlaf zu denken, ich hatte so starke Schmerzen , die mich immer wieder geweckt haben, wach ging dann sofort das Kopfkino wieder los.
    Rüdiger du staunt über das was ich schaffe ..... Schau mal in den Spiegel da siehst du einen der auch ganz viel leistet, weil der im Spiegel liebt und weiß, seine liebe braucht ihn, so wie der im Spiegel sie braucht und er schafft das, alles was nötig ist. DI und Heike ihr habt beide meine Hochachtung. ....
    Ich war ja beim Heilpraktiker ,,,,
    Habe dort eine Aufgabe bekommen. Sobald etwas Zeit ist Scheibe ich es hier....Auf jedenfall kann sie auch dir helfen.
    Danke
    liebe Grüße v Heike

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    Dem Leben mehr Tage geben ( wäre schön) , dem Tag mehr Leben geben
    ( geht immer )
    Liebe Sanne deine lieben Zeilen geben mir viel kraft. ....und ich spüre deine Hand ....Das hilft.
    liebe Grüße v Heike

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    ( geht immer )
    @glaube39

    Liebe Heike

    Ich habe erst letzte Woche wieder einen lieben Menschen gehen lassen müssen. Ich war in den letzten Tagen viel bei ihm.

    Es ist so wie du schreibst, man kann und man macht alles damit es dem sterbenden gut geht. Hätte mich vor Jahren jemand gefragt ob ich meine Mutter beim sterben begleiten könnte, hätte ich gesagt nein das könnte ich nicht. Und wie man das kann.

    Ich wünsche der Mama von Petra ein ruhiges schmerzfreies Gehen. Wolfgang und dir die nötige Kraft alles durchzustehen.

    Petra wäre euch sehr sehr dankbar.

    Drücker zu euch zwei Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Resi, lieber Wolle, liebe Monika und liebe Mausi.
    Danke für eure lieben Kraft gebenden Zeilen.
    Seit 9:30 sitze ich auch heute wieder am Bett von Petra ihrer Mama,
    Die arme hat heute bis sie nun seit zwei Stunden friedlich schläft viel leiden müssen. ... Zum einen bedeutet mir die liebe Frau sehr viel, bestimmt hat es auch ein wenig damit zu tun das sie Petras Mama ist..... Ja Mausi, ich habe das Gefühl ich musste mit Wolfgang zusammen kommen , allein schon dafür das ich mich stellvertretend für Petra um ihre Mama kümmere.
    Petra ist mir in dieser Zeit jetzt sehr nah, ich spreche in Gedanken viel mit ihr, frage ob ich in ihrem Sinne handele. Wenn ich Margot in den Arm nehme um ihr spüren zu lassen , du bist nicht allein , ich passe auf und halte dich..... fühle ich auch Petra. ...Das ist ein schönes Gefühl .
    Wolfgang und ich hoffen jetzt so sehr das Margot ganz bald bei ihrer Petra sein wird. Der Gedanke gibt mir Kraft und schenkt mir in dieser traurigen Zeit ein lächeln.
    Kein Mensch sollte leiden müssen und mit 89 schon garnicht.
    liebe Grüße v Heike

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    ( geht immer )
    @glaube39 liebe Heike, kannst du dich noch erinnern wen ich dir damals geschickt habe als Werner im Sterben lag?

    Ich bitte sie wieder um Hilfe!!!

    Meine Gedanken sind bei euch.
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Liebe Heike , für die bevorstehende Nacht send ich euch ein Gebet und Geleit welches euch tragen möge ... Ihr beide geht durch eine schwere Nacht, durch Dunkelheit die viel Kraft kostet und ihr beide habt den Mut diesen Weg mit Petras Mama bis zum Tor zu gehen ... In meine Gedanken und Gebet fest eingeschlossen... Möget ihr euch behütet und von Gott getragen fühlen , sanne
    Liebe Heike,

    Petra war mir in diesem Forum sehr ans Herz gewachsen , ich finde es einfach großartig, dass du dich jetzt gemeinsam mit Wolfgang um Petras Mutter kümmert.
    Mein allergrößter Respekt euch beiden, ich hoffe, dass Petras Mama nicht leiden muss.

    Liebe Grüße, Christel

    mit ihren über alles geliebten Eltern für immer im Herzen

    Papa +15.10.12 (Prostatakrebs)
    Mama + 9.02.14 (Bauchspeicheldrüsenkrebs / Schlaganfall)
    Liebe Heike.

    glaube39 schrieb:

    Seit 9:30 sitze ich auch heute wieder am Bett von Petra ihrer Mama,
    Die Arme hat heute, bis sie nun seit zwei Stunden friedlich schläft, viel leiden müssen. ... Zum einen bedeutet mir die liebe Frau sehr viel, bestimmt hat es auch ein wenig damit zu tun, das sie Petras Mama ist....

    Es ist gut, dass Du dich um Petras Mama kümmerst und sie auf ihrem Weg begleitest.

    glaube39 schrieb:

    Wolfgang und ich hoffen jetzt so sehr das Margot ganz bald bei ihrer Petra sein wird. Der Gedanke gibt mir Kraft

    Diese Kraft wünsche ich Dir und Wolfgang. Ich denke an Euch.
    Wolle2.
    Guten Morgen ihr lieben,
    Gestern nachmittag war endlich der Arzt da und hat die Überweisung zum Paliativ ausgestellt, weil ich mich bei der Leitung schon im Vorfeld freundlich beschwert habd, das es nicht sein kann das ein mensch leiden muss nur weil der Arzt nicht an laden kommt und wir wünschen das der Paliativ informiert wird, war auch dieser um 17:30 endlich da.
    Das Problem warum alles so lange gedauert hat lag daran das der Arzt von seinen Helferinnen nicht über die Dringlichkeit informiert wurde.
    Ihm hat es sehr leid getan, das er erst so spät gekommen ist und versprochen nun Täglich nach Margot zu sehen. Die Paliativ Versorgung läuft auch, es kommt täglich, eine Paliativ Schwester und vom Hospiz hat sich gestern schon ein sehr netter Herr vorgestellt der Margot täglich ca 2 Stunden besuchen wird. Margot Schäft nun wenn alles gut geht 24 Stunden, sobald sie wach ist leidet sie ruft Hilfe und Aua, die Augen bekommt sie kaum noch auf meist sind sie seit Samstag zu.
    Wir müssen heute nachmittag zum Zug nach hause, so schwer es uns auch fällt. Margot wird uns nicht vermissen , seit Sonntag erkennt sie niemanden mehr. Wichtig ist jetzt das sie von lieben Menschen umsorgt wird. Wir hoffen das die versprechen hierzu eingehalten werden. Eine Bekannte von Wolfgang schaut auch noch jeden abend zu ihr.
    Jetzt fahren wir wieder zu ihr und bleiben bis 15:00 uhr bei ihr.
    Ihr lieben die ihr mir habt hier geschrieben. .....Danke von ganzem Herzen für eure Zeilen. ....
    Sie bedeuten mir viel .....Mausi danke ....Für deinen Engel
    liebe Grüße v Heike

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    ( geht immer )
    Ach Heike es wird ein schwerer Weg heim werden ....und Trotzdem bitte geht ihn Hand in Hand....Mein Pa konnte wohl erst sterben als sowohl ich als auch Ma rausgingen und er sich allein fühlte...Er hatte aber stets ein Teil was nach Ma "roch"bei sich liegen...ich weiss nicht ib ein Geruch dann noch wahrgenommen wird aber es hat uns geholfen....vielleicht ist es eine kleine Möglichkeit auch für euch??Er schloss Samstag Abend seine Augen und verstarb am Dienstag .....
    In Gedanken weisst es Janda bin ich bei euch und halte gern auch weiter deine Hand.Möge Gott euch und Margot beschützen und die Entscheidung treffen...gesegnete Wünsche send ich virtuell nun los,sanne
    Nun sitzen wir im letzten Zug nach Hause.
    Margot schlief als wir gegangen sind, hoffentlich tut sie das jetzt nur noch, denn sobald sie wach wird leidet sie furchtbar durch luftnot , angst , schmerzen und Unruhe. Täglich Besucht sie jetzt der Hausarzt, der paliativ dienst und die Hospiz Betreuung. Jeden Abend kommt noch eine bekannte zu ihr. Medizinisch haben wir auch noch druck gemacht, mehr lag nicht in unserer macht. Wir müssen nach Hause.
    Wenn wir auch traurig sind.
    Danke liebe Bella und liebe Sanne,danke an euch alle
    Liebe Grüße aus dem Zug.
    liebe Grüße v Heike

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    ( geht immer )
    Liebe Heike,

    der Zustand eurer Margot erinnert mich sehr an meine Tante, die wir vor 2 Wochen gehen lassen mussten.
    Ihr ging es genauso, nur Angst, Luftnot und schreckliche Schmerzen. Es war schrecklich so hilflos davor zu stehen und ihr nicht helfen zu können.
    Ich habe für Erlösung gebetet für sie, so konnte sie nicht mehr leben. Aber weh tut es trotzdem und sie fehlt...

    Soeben kriegte ich die Nachricht, dass mein Cousin an Darmkrebs erkrankt ist. Vor 2 Jahren ist seine Schwester an Krebs gestorben, nun ist er betroffen.
    Das Leben ist wirklich nicht einfach.

    Viel Kraft für euch und baldige Erlösung für eure Margot.

    Sei umarmt von
    Monika
    Guten Morgen,
    ich habe wieder von meiner Arbeit geträumt, Werner war auch im Traum , ( war ja mein Kollege im anderen Bereich ), ich fühlte mich im Traum so fertig, keine Kraft war mehr vorhanden nur Schmerzen, das ich überlegt habe anzurufen um mich krank zu melden , sofort kam das schlechte gewiesen, das doch eh schon so wenig Leute da sind ...... ich war ganz verzweifelt, dann bin ich aufgewacht ..... als ich wieder durch war, kam die Erleichterung, ich bin ja Retnerin brauche nicht zur Arbeit.
    Eine Sorge weniger und meine Gedanken konnten wieder zur Margot gehen, wieder habe ich gebetet, das ein Engel kommt , seine Flügel um sie legt und sie mit nach Hause nimmt.
    Gestern Abend hatten wir die Rückmeldung von der Bekannten , das als sie um 19:00 bei Margot , sie ruhig geschlafen hat und die Hospiz Begleitung an ihrem Bett gesessen hat . ( ein gutes Gefühl, wir sind zwar weg aber Margot ist nicht allein )
    liebe Grüße v Heike

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    ( geht immer )
    Liebe @sanne, liebe @Monika100, liebe @Tortenfee, lieber @Wolle2,
    ich danke euch für eure Kraft gebenden Worte.....
    ja jetzt geht es um Margot um die Mama von unserer Peggy..... und doch sind meine Gedanken auch sehr bei Werner seiner Zeit, bei der von meinem Papa und meinem Bonus Papa.... dem guten Freund von Werner und mir.... alle mussten viel zu früh gehen und nach einem langen Leidensweg.
    Besonders die Schlimme Zeit mit meinem Werner war in seinen letzten Tagen auch immer wieder Gegenstand meiner Gespräche mit dem Pflegepersonal , was Palliativ bedeutet, ihre Bemühungen gingen in die falsche Richtung..... in die als ob Margot bald wieder lächelt in ihrem Rollstuhl sitzt..........nur die Wohnbereichsleitung hat gleich verstanden auf welchem Weg sich die liebe Margot befindet.

    Liebe Monika, auch du schreibst das deine liebe Tante aushalten musste, keiner muss heute mehr aushalten müssen..... dafür gibt es die Palliativ Versorgung oder das Hospiz, leider tun sich nur manche Menschen damit schwer es anzuwenden . Was ich nun wieder erlebt habe bestärkt mich darin mich doch noch Schulen zu lassen um in Heimen oder im privaten Bereich Aufzuklären und zu unterstützen.....
    ich hoffe ich bekomme die Kraft dazu , mit diesem Thema sachlich und nicht emotional umzugehen, sonst kann ich mein Vorhaben vergessen, denn dann ginge ich dran kaputt.
    Nur zu wissen da leiden Menschen und das braucht heute keiner mehr , macht mich auch unglückl. Ich weiß das ich nur einem Bruchteil der Bedürftigen helfen könnte, aber das ist immer noch besser wie nichts tun zu können.
    und wieder bin ich voll im Thema.... da wo ich vor 4 Jahren auch schon war.
    Mein Bonus Papa der mit seiner Leukämie im Kankenhaus lag , wurde dort , auf die Palliativ Station verlegt und wurde sehr menschlich versorgt, meine Mutter durfte seine letzten 14 Tage im Krankenhaus bei im bleiben, hatte sogar ein Bett bekommen in seinem Zweibettzimmer. Den Freund hatten wir 5 Wochen im
    Hospiz besucht auch dort war alles sehr menschlich und es hat gut getan zu sehen wie liebevoll sich gekümmert wurde. Nur bei Margot im Heim.... war alles anders. Jetzt hoffe ich das auch dort von der Pflege
    anders gearbeitet wird.
    liebe Grüße v Heike

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    ( geht immer )
    Hallo Heike, durchatmen , vielleicht in den garten setzen und wenns nur zehn Minuten sind!!! Kraft tanken o wie man heut sagt " Akku aufladen" egal... Hauptsache ist das Ihr durchatmet und schritt für schritt gemeinsam geht ... Ich stell euch eine große Tasse zitronenthymian Tee aus meinem garten hin, einschenken u genießen.... Siehst da lächelst du grad ;-))))
    Liebe @glaube39!

    Ich kenne das auch mit den intensiven Träumen, welche so real erscheinen.
    Es braucht dann eine Zeit, sich zu vergewissern, das man nicht mehr in Arbeit steht.
    Und evtl. geträumte Personen bereits verstorben sind.
    Immer wieder tauchen in einer Traumnacht Situationen auf, welche man eigentlich bearbeitet glaubte.
    Inzwischen kann ich akzeptieren, dass mein Unterbewusstsein des Nachts einiges verarbeitet und mir dann wie ein Film vor Augen führt.

    Gerade hast Du und Wolfgang eine sehr belastende Situation, nun, wo Peggies Mutter gehen will oder muss.
    Ich finde es super, dass Du Dich emotional engagierst, ich denke, Du machst es richtig.
    Du wirst zwar niemals Peggy sein, ihr aber dank Deiner Empathie wahrscheinlich ähneln.
    Ich drücke dir die Daumen, dass Du alles gut bewältigen kannst!

    Mit liebem Gruss, Renate
    Danke liebe @sanne , ja ich habe gelächelt. Wir hatten gestern Termine wegen einen anderen Auto, musste sein und am Abend sind wir mit ganz lieben Freunden essen gewesen. Beides hat gut getan, wenn im Hinterkopf die Gedanken auch immer bei Margot waren, aber es gab im Gespräch andere Themen.
    Gestern den ganzen Tag war alles unverändert bei Margot , Morgens gegen 10:00 Uhr telefoniere ich mit dem Wohnbereichsleiter im Heim und Abends bekommen wir Info vom Besuch.
    ich verstehe es nicht , warum kann diese arme Frau nicht gehen. Wartet sie wirklich noch auf Menschen die sich noch nicht bei ihr verabschiedet haben. Die uns da noch eingefallen sind, haben wir angerufen und gebeten sich zu verabschieden, eine davon war noch nicht bei ????? .

    danke auch Dir liebe @kradabeg14 für deine Anteilnahme,
    Ja es ist für mich ein sehr gutes Gefühl etwas für unsere Peggy tun zu können, etwas was ihr mit Sicherheit
    sehr am Herzen liegt, das jemand da war um für Ihre Mama da zu sein und das sich jetzt weiterhin liebe Menschen um sie kümmern. Peggy und ich hatten ja auch privaten Mail Kontakt und es tat mir immer sehr Leid nicht mehr für sie tun zu können, jetzt konnte ich es. Die Mama von Peggy ist auch so eine Liebe Frau, ob im Krankenhaus oder im Heim , alle haben sie in ihr Herz geschlossen. Auch mir bedeutet sie viel, vom ersten Tag an wo ich sie kennengelernt hatte, hatte sie ein Platz in meinem Herzen. Auch spürte ich das sie mich möchte, sie wusste das sie mit mir über ihre Petra immer sprechen konnte wenn sie das Bedürfnis dazu hatte. Zu kurz war die Zeit die wir uns kennen durften.

    ja meine unschönen Träume von meinem Arbeitsplatz ( den ich geliebt hatte) habe ich nun schon über zwei Jahre. Seit dem klar war das ich nicht wieder arbeiten kann. Immer wieder kommen da auch schon lang
    verstorbene drin vor.

    liebe Grüße v Heike

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    Liebe Heike
    Ich glaube so ganz zur Ruhe kommen wir nicht. Bei dir ist es natürlich zur Zeit ganz extrem. Menschen gehen lassen und an diesen scheiß Krebs zu verlieren. Ja da wird man immer wieder daran erinnert was du mit deinem Mann durchgemacht hast.
    Ich glaube diese Gedanken werden auch bleiben.....Ich wünsche dir ganz viel Kraft und bald eine ruhige Zeit die du mit Wolfgang genießen darfst,.... mit deinen Mann in deinen Herzen ♥
    Alles Liebe zu dir
    Jessie
    Reinhard die Liebe meines Lebens
    28.07.1958 - 14.07.2014
    Plattenepithelkarzinom im Mundboden
    Hallo Heike,

    wie Jessie schon schrieb, so ganz zur Ruhe werden wir auch nicht mehr kommen. Es ist sehr schwer, was ihr Beide zur Zeit durchmachen müsst. Das Gute, ihr könnt es gemeinsam tun, ihr könnt euch gegenseitig stützen.

    Ich finde es toll und auch richtig, wie ihr euch um Margot kümmert. Ich habe nur einen Wusch für euch: den Blick nicht nur darauf richten, was euch zur Zeit am meisten am und schwer auf dem Herzen liegt, sondern in den Pausen dazwischen das Leben nicht so ganz aus den Augen zu verlieren. Zum Beispiel mal im Garten sitzen und eine Blume in ihrer ganzen Pracht betrachten? Ihr braucht solche Momente, um die Kraft nicht zu verlieren und auch, um zu gegebener Zeit wieder ins Leben zurück zu finden.

    Fühl dich fest in den Arm genommen.


    Liebe Grüße, Helmut
    Zeit zum Weinen, Zeit zum Lachen.
    Liebe Jessie @Tortenfee,
    ja es gibt Menschen die brauchen sich nie oder so gut wie nie mit dieser Lebensveränderten und Lebensbedrohlichen Krankheit „Krebs“ zu befassen. Und andere so wie uns läßt es nicht mehr los.
    In den letzten 3-4 Jahren haben Wolfgang und ich drei nahestehende Menschen am Krebs verloren , ich noch 3 gute Bekannte die ihren Kampf gegen den Krabs verloren haben und jetzt warten wir auf Margot ihre Erlösung. Ganz ehrlich mein Seelen und Kraft Akku ist leer.
    ja Werner wird immer in meinem Herzen seinen Platz haben und Petra in Wolfgangs..... sie sind immer bei uns..... auf einer Himmlischen Ebene.

    Lieber @Helmut,
    ja nur so kann man glaube ich solche schlimmen sorgenvolle und traurige Zeiten nur durchstehen, wenn
    am positiven neue Kraft tankt.... das positive ist für mich wie du schon richtig erkannt hast, das wahrnehmen von schönen Dingen, die Blumen in unserem Garten, meine Tiere wenn ich sie beobachte, gestern Abend hatten wir wieder einen traumhaften Sonnenuntergang und was noch sehr wertvoll ist sind unsere Freunde.
    Nie hätten wir es fertig gebracht und uns Nicht um Margot zu kümmern.... für Wolfgang ist sie eine zweite Mutter und für mich , ein ganz besonderer Mensch den ich ganz schnell in mein Herz geschlossen hatte.
    Wir Beten nun das sie ihren Frieden findet und zu ihrer Petra kann.

    gestern bekamen wir 4x Rückmeldung von Margot ihrem befinden, Vormittags rufe ich ja immer im Heim an und die weiteren Informationen bekommen wir per WhatsApp . Der Pfleger sagte heute wieder zu mir , keine Veränderung zu gestern, somit keine Veränderung zu Dienstag. denn seit Dienstag schläft sie ja nur noch..... was uns sehr beruhigt, denn wenn sie schläft, leidet sie nicht, sie schläft ganz ruhig und entspannt.

    ich danke euch alle das ihr hier seit und ich hier sein darf
    liebe Grüße v Heike

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    Hallo Heike, es ist beruhigend das ihr Rückmeldung und damit ja " kümmern" um Margot als Bestätigung bekommt und trotzdem zuckt man bei jedem kungeln kurz zusammen, stimmts?? Fürs Wochenende wünsch ich euch gute Momente für euch zwei beiden, eine Sonnenblume u ein Stück Pflaumen o Apfelkuchen mmhhh ... Wir fahren gleich mit einigen lieben Menschen ins Sauerland nach Attendorn . Werd dort zu den Sternen schauen und bin sicher einer blinkt besonders hell , für dich, für euch alle u auch für mich heut... Glg zu euch allen hier , sanne
    Liebe @sanne , ein Stern wird besonders hell für dich leuchten... da bin ich mir sicher.

    15:00 Uhr , Anruf von der Palliativ Schwester, Margot ihre Atmung verändert sich, sie sieht entspannt aus in ihrem künstlichen Schmerz und Angsfreiem Schlaf. Nur das ist noch wichtig.
    liebe Grüße v Heike

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    Ihr Lieben ,
    heute um 15:20 Uhr war ein Engel bei Margot , hat seine Flügel um Sie gelegt und ihr gesagt, komm ich bringe dich nach Hause.
    Eine liebe Seele hat ihren Frieden gefunden und ist jetzt bei ihrer Petra.
    liebe Grüße v Heike

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    ( geht immer )
    Oh Heike und die Sonne strahlt Margot auf ihrem Weg ... Mein herzliches u aufrichtiges Beileid und ganz viel Kraft nun für euren beginnenden weg.....
    wollte dir gerade schreiben als ich deine Zeilen las ... Möcht dir virtuell eine Sonnenblume hierlassen.. Sie verkörpert für mich so sehr die Natur und das wiederkommen ... Fühl dich umarmt, sanne
    Ich habe es versprochen und ich wünsche Margot eine gute Reise zu Ihrer Petra.

    Euch wünsche ich viel Kraft für die kommende Zeit. Fühlt euch beide umarmt.

    Mausi
    Meine Mama
    ED BSDK 05.02.2014
    28.07.1949 - 22.06.2014

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

    - Jean Paul -
    Hallo Heike
    Auch von uns hier nochmal unser tiefes Mitgefühl für euren Verlust.
    Großen Respekt zu euch und alles gute.
    Heike und Rüdiger
    Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

    Wir werden Kämpfen!
    Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
    Psychosomatisch? Nein BSDK!
    Ihr Lieben , @sanne, @RidingGeli, @mausi69 @Bella69, @Monika100, @Helmut, @Tortenfee, @RudiHH @Wolle2

    ich danke euch für eure herzliche Anteilnahme der letzten Tage und gestern. Wenn wir auch traurig sind das die liebe Margot nicht mehr unter uns ist, so gut tut es aber auch zu wissen, das sie gehen durfte, denn die letzten ca 6 Wochen hatte sie kein Interesse mehr an irgendwas. Selten hatte sie noch Appetit, hatte kein Interesse (Kraft) mehr an Gesellschaft oder Medien. Ihr Lächeln wirkte nur noch müde. Seit letzten Freitag Abend befand sie sich auf ihrer letzten, leider beschwerlichen Reise..... mit einem schönen Ziel.... es ging nach Hause. In meiner Vorstellung ist das Zuhause ein traumhaft schönes, wo ihre Petra sie empfangen hat.
    liebe Grüße v Heike

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    Ihr Lieben ich könnte laut schreien..... ganz laut.....
    Seit fast drei Wochen , wiegt die Mama vom Wolfgang ab, ob es nicht besser ist , sich durch den Notarzt in ein Krankenhaus einweisen zu lassen weil sie bestimmt Probleme hat. Der Hausarzt, sah die Notwendigkeit noch nicht als zwingend an. Wir und ihr Mann reden schon seit 2 Wochen ihre Symptome im Krankenhaus abklären zu lassen , ein Praxis Besuch ist ihr nicht möglich.
    Heute Morgen war der Notarzt und die Einweisung unumgänglich, Diagnose nach 6Stunden Untersuchung Hodgkin- Erkrankung ( Lymphdrüsen- Krebs ) wohl mit Befall außerhalb der Lymphe.
    Natürlich habe ich sofort das Internet studiert , da stand gute Heilungschancen, ich hoffe dass, das was da steht auch in unserem Fall zutrifft.
    Denn die gleiche Erkrankung hatte sie schon ca 20 Jahren, wurde damals mit Chemo und Strahlentherapie behandelt.
    Morgen werden wir mehr erfahren....
    liebe Grüße v Heike

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    Dem Leben mehr Tage geben ( wäre schön) , dem Tag mehr Leben geben
    ( geht immer )
    Liebe Heike.

    Schrei ganz laut, wenn es Dir Erleichterung verschafft. Nimmt denn der Mist für Dich und für Wolfgang kein Ende? Irgendwann muss es doch wieder eine Zeit der Erholung und des sich sammeln können geben.

    Ich wünsche Dir viel Kraft, auch diesen Schlag zu verarbeiten. Ich denke an Dich.
    Mit lieben Grüßen.
    Wolle2.